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Schüler lernen mehr über Fahrradbeleuchtung

Verkehrswacht und Stadt zeigen lehrreiche Ausstellung am Heinrich-Heine-Gymnasium

Die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ war am Heinrich-Heine-Gymnasium zu sehen. Es ist nicht ihre erste Station in Bottrop. Die Verkehrswacht und das Stadtplanungsamt hatten sie im vorigen Jahr auch schon an der Gustav-Heinemann-Realschule präsentiert.

Die Wanderausstellung soll einerseits veranschaulichen, dass es bei der Fahrradbeleuchtung wichtig ist, selber etwas zu sehen. Die fast noch wichtigere Funktion der Beleuchtung sei aber das „Gesehen werden“. Klar macht das die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Tritt man in die Pedale, beleuchtet die Fahrradlampe das Innere der Black Box. Durch ein Sichtfenster sind mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit Licht, ein paar ohne. Die Radler mit Licht sind leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchten dem Betrachter entgegen. Die Fahrer ohne Licht sind entweder schwerer zu erkennen oder gar nicht. Fahrradlampen belichten also nicht nur das Umfeld, sondern sind auch „Positionslampen“.

Neben der „Black Box“ lernen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe an drei weiteren Stationen die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen. Eine Aktion zeigt die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung auf, ein Reparaturkurs bietet Tipps zur Selbsthilfe und ein weiteres Modul stellt die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen wie zum Beispiel Warnwesten dar.

Rad-Beleuchtung

WAZ 28.12.2017

Latein-Schüler entschlüsseln geheime Botschaft

Heinrich-Heine-Gymnasium und Hochschule Ruhr West veranstalten Workshop

Obwohl das Wochenende naht, rätselt die Latein-Plus-Klasse von Alexandra Wolf am Heinrich-Heine-Gymnasium drei Stunden lang an verschlüsselten lateinischen Texten. Seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6 a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei an der Tagesordnung. Deshalb haben neulich auch zwei Dozenten aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West (HRW) das Gymnasium besucht. Gemeinsam mit Lateinlehrer Rafael Schopper erklärten sie den Schülern antike Verschlüsselungstechniken und zeigten auch, wie sie diese trotzdem lesen können.

Die HRW sei eine MINT-Hochschule, berichtet Mitarbeiter Tobias Baust. Um junge Menschen möglichst früh für MINT-Fächer zu begeistern, führe die HRW Workshops durch. „Geheimschriften und Code-Brechen finden alle spannend. Und Kryptologie und Mathematik hängen eng zusammen“, erklärt er.

Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, brauchten die Schüler noch mehr: zum Beispiel Lateinkenntnisse. Interdisziplinäres Arbeiten nennen Wissenschaftler das.

Auch an der HRW hat dies einen hohen Stellenwert. „Daher waren wir begeistert, als Rafael Schopper vom HHG die Idee zu einem kombinierten Workshop hatte“, sagte Prof. Andrea Ostendorf. „Und es war echte Teamarbeit“, lobt sie. Gemeinsam haben Lehrer und Hochschullehrer alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele aufbereitet. So entdecken die Heine-Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker, übten Latein – und haben so ganz nebenbei auch noch etwas über Mathematik und Geschichte gelernt.

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Caroline und Anne entschlüsseln eine Botschaft

Quelle: WAZ, 22.12.17

Große Spendenbereitschaft bei den Weihnachtsaktionen: 9700 Euro

In der vergangenen Woche ging es am Heinrich-Heine-Gymnasium besonders weihnachtlich zu. Neben den beiden traditionellen Weihnachtskonzerten am Donnerstag- und Freitagabend gab es in diesem Jahr auch wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände des HHGs. Bereits in der Woche zuvor hat die Schulgemeinschaft viel Zeit und Arbeit investiert, um auf dem Weihnachtsmarkt ein vielfältiges selbst hergestelltes Angebot präsentieren zu können. Die Besucher erwartete ein großes Angebot, das z. B. von kreativen Holzarbeiten und leckeren Köstlichkeiten über aufwändige Basteleien bis hin zu selbst hergestellten Badezusätzen reichte. Die Oberstufe sorgte für das leibliche Wohl. Vor allem unter den Schülern zeigten sich am Freitagnachmittag große Verkaufstalente, die einerseits für den Partnerkindergarten in Ruanda und andererseits für anstehende Schulprojekte möglichst hohe Spenden für ihre Angebote aushandelten. Der große Einsatz von Schülern, Eltern und Lehrern am HHG hat sich gelohnt. Insgesamt spendeten die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt und bei den beiden Konzerten über 9500 Euro.

WAZ-Bericht vom 28.12.2017

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HHG sammelt#

Fotos vom Weihnachtsmarkt

Ehemalige: Für einen Abend zurück zur Schule

Ehemalige des Heinrich-Heine- und des früheren Jungengymnasiums trafen sich. Abiturienten aus den Jahren von 1953 bis 2016 schwelgen in Erinnerungen.

Noch einmal durch altbekannte Flure schlendern hieß es Samstagabend für viele Ehemalige des alten Jungen- und heutigen Heinrich-Heine-Gymnasiums. Es mischten sich Abiturienten von 1953 bis 2016, wobei die Erinnerungen bei manchen noch frisch waren, bei anderen langsam verblassten.

Pro Jahrgang ein Klassenraum

„850 Ehemalige haben sich angemeldet, aber wir gehen davon aus, dass doch ein paar mehr erscheinen werden“, erklärt Jürgen Trick, der zusammen mit bereits pensionieren Kollegen, dem aktuellen Abiturjahrgang und Eltern der aktuellen Abiturienten das Treffen organisierte. „Nach 40 Jahren an dieser Schule duze ich mich auch mit jeder Treppenstufe“; witzelte Trick.

Eingeladen waren nicht nur diejenigen, die die Schule mit dem Abitur verlassen haben, sondern auch vorherige Abgänger. Besonders die Schüler, die eine Klassenstufe wiederholen mussten oder eine Stufe übersprungen haben, hatten viel zu tun: denn sowohl die „alte“ Stufe als auch die „neue“ wollte begrüßt werden. Nachdem die meisten sich bereits bei der allgemeinen Begrüßung in der Aula wiedergetroffen haben, oder sich spätestens in den Foyers fanden, gab es zusätzlich die Möglichkeit, den eigenen Abiturjahrgang in einem Klassenraum zu treffen.

Das Organisationsteam hatte jedem Abijahrgang einen eigenen Klassenraum zugeteilt, in dem sich die ehemaligen Schulfreunde treffen, in Erinnerungen schwelgen, oder sich einfach nach langer Zeit mal wieder austauschen konnten. Nach einiger Zeit füllten sich dann auch die Flure der Schule, nachdem sich auch die Klassenstufen untereinander wieder erkannten.

Während Jürgen Trick ehrenvoll als „Urgestein“ des HHG bezeichnet wurde, war das Ehemaligentreffen eine der ersten neuen Veranstaltungen für den neuen Schulleiter Tobias Mattheis. Seit dem Sommer habe er die Position des Schulleiters inne und fand ein Treffen mit allen Ehemaligen eine schöne Gelegenheit, das 111-jährige Bestehen der Schule zu feiern.

111-jähriges Bestehen der Schule

„Freitag hatten wir schon unseren kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem ich schon einige Ehemalige kennenlernen durfte. Und heute sind ja auch allerhand hier“, so Mattheis. Die Idee kenne er schon von anderen Schulen, dass „sich nicht nur einzelne Stufen und Klassen treffen, sondern alle“.

Dabei war das Ehemaligentreffen nicht die einzige Veranstaltung, die von den Eltern unterstützt wird. „Wir arbeiten in der Regel viel mit Eltern zusammen. Sie unterstützen uns bei der Organisation der Bibliothek und helfen, das Lesevermögen der Schüler zu fördern“, erklärt Mattheis. Des Weiteren arbeite er auch immer noch mit ehemaligen Schülern zusammen, „die sich dann gerne bei unserem Berufs- und Studientag engagieren und unserer Schülerschaft dann erzählen können, was es nach dem Abitur für Möglichkeiten gibt“.

Auch der aktuelle Abiturjahrgang hatte reichlich Arbeit, denn sie versorgten an diesem Abend die Besucher. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken kam der Abiturkasse zugute.

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Abiturienten aus den Jahrgängen von 1953 bis 2016 trafen sich auf den Fluren ihrer ehemaligen Schule.HHG-111_Ehemalige_2

Die Festschrift zum 100-jährigen Bestehen war immer noch gefragt.  (Fotos: Heinrich Jung)

Quelle: Julia Liekweg WAZ vom 18.12.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/fuer-einen-abend-zurueck-zur-schule-id212882803.html


Die Schule sucht immer Unterstützer

■ Wer Interesse daran hat, die Schule bei der Leseförderung oder der Bibliothek zu unterstützen, oder wer Ideen zum jährlichen Berufs- und Studientag am HHG hat, kann sich telefonisch oder per Mail bei Schulleiter Tobias Mattheis melden.

Er ist erreichbar unter 20141 / 182580 oder per Mail mattheis [at] hhg-bottrop [dot] de

Unsere Weihnachtskonzerte

Besinnliche Weihnachtszeit

Schon Wochen zuvor waren nur noch vereinzelt Karten für unsere großen Weihnachtskonzerte am vergangenen Donnerstag und Freitag zu bekommen. Die Nachfrage war riesig. Völlig zu Recht, wie sich an den beiden Abenden in unserer Aula zeigte:

Programmheft Weihnachtskonzerte 2017
Aus der WAZ am 16.12.2017:

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums stehen die Generationen gemeinsam auf der Bühne. Großes Aufgebot in der vollen Aula.

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) stehen Schüler und Lehrer gemeinsam auf der Bühne. Auch einige Pädagogen singen dann ganz brav im Chor und helfen so, den fast schon notorischen Mangel an Männerstimmen in Schulchören – nicht nur am HHG – auszugleichen.

Beim ersten Auftritt von insgesamt zwei Abenden in wechselnder Besetzung – sonst würde das Konzert den publikumsverträglichen Rahmen von drei Stunden auf jeden Fall sprengen, so Schulleiter Tobias Mattheis – machten am Donnerstag die Vokalformation „More than Voices“ nicht nur gute Figur. Vor allem stimmlich zeigten sich Schülerinnen und Schüler (mit Lehrerverstärkung) von konzentrierter Seite. Einstudiert hatten sie unter Leitung von Uta Kaaden ein Potpourrie, das von „Engel auf den Feldern singen“ über Songs aus „Jesus Christ Superstar bis zu Stings berühmten „Fields of Gold“ reichte.

Aber auch die jüngeren Sänger von „Chorissimo“ unter Alice Vervoorts konnten sich nach dem Gospelsong „Burden down, Lord“ und „Let’s sing a song of Christmas“ nicht über mangelnden Applaus beklagen. Weihnachtlich eingestimmt hatte bereits die „Sinfonietta“ unter Stephan Langenberg und der Orchesterkurs von Kathrin Höfels mit dem Luther-Klassiker „Vom Himmel hoch“. Höfels leitet auch das mit gut 50 Musikerinnen und Musikern stark besetzte Sinfonieorchester des HHG.

Doppelte Schlittenfahrt

Mit Mozarts „Schlittenfahrt“ und dem „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson blieb man zwar im Thema, zeigte aber zugleich, wie es auch der großen Besetzung gelingt, den unterschiedlichen Stilen und Stimmungen gerecht zu werden.

Ein Kammerensemble aus den Orchestermitgliedern Niklas Busch, Bernhard Grüner und Alice Alburg hatte einen Satz aus einem der Flötenkonzert vom Carl Stamitz (ein Zeitgenosse Mozarts) einstudiert, dessen Solopart Julia Krusenberg klangschön gestaltete.

Ausnahmsweise fachfremd im Einsatz waren die Physiker und Mathematiker. Ganz und gar nicht dröge, wie es die Fächer vermuten lassen: Sven Biermann am Klavier und vor allem auch der Doktor: Dietmar Schneider wechselte sogar zwischen Sopran-und Tenorsaxofon hin- und her und erwies sich mit Sven Biermann nicht nur als eleganter Begleiter von „Chorissimo“, sondern auch als stimmstarkes Drittel der Lehrerband, die Tobias Ewering am Bass (im Schulleben Germanistik und Philosophie) und Alice Vervoorts am Klavier komplettierten.

Aber auch die Solisten Jana Wegner und Antonia Brosch (Gesang) und Elina Huber am Klavier schlugen sich tapfer vor dem vollbesetzten Rund der Aula. Applaus gab es natürlich reichlich…

Quelle: Dirk Aschendorf, WAZ

Weihnachtskonzert 2017

Die Chorformation „More Than Voices“ unter Leitung von Uta Kaaden beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop. (Foto: Oliver Mengedoht)

Die Lehrerband „Pax B“ mit Dietmar Schneider (Sax),
Tobias Ewering (Bass), und Alice Vermvoorts am Klavier. 

Heine-SchülerInnen an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen. Die Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber 2017 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei. Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung.  Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

887 der insgesamt 953 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 6. bis 17. November an dem mit  341.241 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den 10 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 1.900 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde es jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. “Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Info biber

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Information and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI). Heine-Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Talentförderung auch an diesen Wettbewerbsformaten teil.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

bwinf.de

facebook

twitter

Rückfragen: Bundesweite Informatikwettbewerbe

bwinf [at] bwinf [dot] de   372 900

Workshops für Grundschülerinnen und Grundschüler / Latein Plus 25.1.

Liebe Grundschülerinnen und Grundschüler, liebe Eltern,

Im Folgenden findet man die Einladungen für die Latein Plus- und MINT-Workshops:

Latein Plus

Download: Einladung zum Latein-Plus-Workshop Schatzsuche

                          Latein Plus-Flyer Latein-Plus

 Auch der zweite Workshop ist fast ausgebucht, wir haben bereits 30 Anmeldungen entgegengenommen.

Aufgrund der starken Nachfrage werden wir bei weiteren Anmeldungen am 25.1.18 zwei parallel laufende Workshops anbieten.

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Download: 2017 2018 MINT-Workshop Einladung

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Viele Grüße

Frau Banken, Frau Wolf, Herr Schopper (Latein PLUS)

Frau Hußmann (MINT)

Anmeldungen über das Sekretariat (0 2041 182580)

oder an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de (Latein PLUS), hussmann [at] hhg-bottrop [dot] de (MINT)

MINT trifft Latein Plus: Hochschule Ruhr West zu Besuch im HHG

Bottrop, 7.12.2017:

Antike Verschlüsselungstechniken im Lateinunterricht – das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Hochschule Ruhr West führen einen gemeinsamen Workshop durch.

Heinrich-Heine-Gymnasium, Freitagmittag: Obwohl das Wochenende naht, rätselt die Latein-Plus-Klasse von Frau Alexandra Wolf drei Stunden lang eifrig an verschlüsselten lateinischen Texten. Bereits seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6 a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei an der Tagesordnung. Heute ist deswegen ungewöhnlicher Besuch vor Ort: Zwei Lehrende aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West sind gekommen. Gemeinsam mit dem Lateinlehrer Herrn Rafael Schopper wollen sie die Schüler*innen in antike Verschlüsselungsmethoden einführen: „Wie haben die alten Römer und Griechen geheime Nachrichten chiffriert?“ Und: „Wie konnten ihre Gegner die verschlüsselten Nachrichten trotzdem lesen?“

„Die HRW ist eine MINT-Hochschule“, berichtet der HRW-Mitarbeiter Tobias Baust. „Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen früh für MINT-Fächer zu begeistern. Daher führen wir regelmäßig Workshops durch. Geheimschriften und Code-Brechen finden alle spannend. Und Kryptologie und Mathematik hängen eng zusammen.“ Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, braucht man noch mehr, hier zum Beispiel Lateinkenntnisse. Interdisziplinäres Vorgehen ist also angesagt. Dieses hat an der HRW einen hohen Stellenwert. „Daher waren wir sofort begeistert, als Herr Schopper vom HHG die Idee zu einem kombinierten Workshop hatte“, ergänzt Prof. Andrea Ostendorf von der HRW. „Und es war echte Teamarbeit.“ Gemeinsam wurden zur Vorbereitung alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele aufbereitet.

Die Mühe hat sich gelohnt, denn die Schülerinnen und Schüler wundern sich: „Heute vergeht die Zeit viel schneller als sonst!“ Jessica und Mia haben die Botschaft an den griechischen General Pausanias schnell entziffert und übersetzt. Amelie, Nele und Sina entschlüsseln die geheime Nachricht des Polybius und probieren die Methode sofort selbst aus: „Als Kennwort nehmen wir unser Freundschafts-Kürzel.“

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Am Beispiel von Cäsar bei den Seeräubern üben die Schülerinnen und Schüler das effiziente Entschlüsseln und lassen, wenn möglich, Vorkenntnisse über Sprache und Text einfließen. Angelina testet, ob die Seeräubergeschichte das Wort „Pirat“, auf lateinisch „pirata“, enthält. Janus und Paul sehen, dass in einer Botschaft ein zweibuchstabiges Wort vorkommt. Sie überlegen: Könnte es sich um das „et“ handeln? So entdecken die Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker, üben Latein – und haben nebenbei etwas über Mathematik und Geschichte gelernt. Am Ende bilanzieren der Latein-Fachvorsitzende Herr Schopper und die Klassenlehrerin Frau Wolf: „Projektarbeiten wie diese machen natürlich Arbeit, aber erfahrungsgemäß zahlt sie sich aus. Darum legen wir Wert auf unsere Projektstunde bei Latein-Plus.“ Kinder wie Erwachsene sind sich einig, dass die Aktion ihnen Spaß gemacht hat.

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Das Heinrich-Heine-Gymnasium fördert mit einem breiten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebot gezielt die Talente, Interessen und Begabungen seiner Schülerinnen und Schüler. Unter anderem können Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5 verschiedene Schwerpunkte im sprachlichen, musischen und naturwissenschaftlichen Bereich wählen.

Der Latein Plus-Schwerpunkt, der bereits seit 12 Jahren am Heine angeboten wird, richtet sich an sprachlich interessierte Schülerinnen und Schüler. Zudem können sie in Form von Projektarbeiten kreativ den Dingen auf den Grund gehen und die Welt der vermeintlich „fremden“ Antike erkunden.

Am 24.1.18 (19 Uhr, Aula) findet am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Informationsabend zu den angebotenen Schwerpunkten der Klasse 5 statt.

Zudem wird ein weiterer Workshop zu Latein Plus für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten (25.1.18, 15 Uhr, Anmeldung erwünscht per Mail an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de oder über das Sekretariat: 02041/ 182580).

Weitere Informationen unter http://www.hhg-bottrop.de/

 

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Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute rund 5.900 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst im laufenden Wintersemester 20 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftler*innen eine tragende Säule der Hochschule. Weitere Informationen unter www.hochschule-ruhr-west.de.

Link zum Artikel auf der Seite der HRW:

https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/datensaetze-presse/2017/hhg/

Mit Theater gegen Mobbing kämpfen

Das Projekt „Spotlight“ untersucht nicht nur Ursachen für die Gewaltform an Schulen, sondern zeigt am HHG auch Lösungs- und Vorbeugungsmethoden. Projekttag der Stufe 7 am HHG.

Jedes siebte Kind ist wohl während der Schulzeit von Mobbing betroffen, fast jedes achte mobbt selbst aktiv. „Zahlen, die aufrütteln sollten“, sagt Annette Michels vom Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung (asb) aus Münster. Die Sozial- und Theaterpädagogin ist mit ihrem Projektteam „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ zum dritten Mal zu Gast am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG). Mit ihren sechs Kolleginnen und Kollegen ist sie auf Einladung von Schulleiter Tobias Mattheis in der Jahrgangsstufe 7 zu Gast.

Theater gegen Mobbing? Für Annette Michels scheint das selbstverständlich. Das Spiel als Medium zieht die Schüler stärker ins Geschehen, sie sind mittendrin sozusagen, in den verschiedenen Rollen als Täter und Opfer. Das Rollenspiel als Methode spiele am Projekttag bei den Schülern eine zentrale Rolle. Sie spielen selbst, sehen aber auch Sequenzen, die das „Spotlight“-Team auf die Bühne bringt.

Denn es besteht nicht nur aus Pädagogen, sondern auch aus Schauspielern. Annette Michels arbeitet in beiden Berufen, nicht nur bei beim asb. Ziel des Projekttags ist nicht ausschließlich die Prävention. Auch die Klassen selbst werden auf mögliches Mobbing untersucht. Ein Ansatz, der über die Arbeit der normalen Konfliktlotsen, die es am HHG gibt, hinausgeht.

„Wir versuchen hier, diese beiden Bausteine zu verzahnen“, sagt auch Schulleiter Tobias Mattheis. Er war bereits der „Mobbingbeauftragte“ am Dorstener Gymnasium Petrinum und versucht seit seinem Wechsel nach Bottrop, diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Das heißt nicht, dass das HHG einen besonderer Mobbingschwerpunkt ist“, so Mattheis. Aber im Sinne eines guten Schulklimas wolle man möglichst früh auf diese Problematik aufmerksam machen und den Schülern möglichst präventiv auch das Rüstzeug in die Hand geben, ihre Dinge am Ende selbst gut zu regeln.

Dafür erfolgt am Projekttag auch eine Art „Screening“ der Klassen. „Wir schauen, wo es mögliche Mobbing-Ansätze oder bereits -Fälle gibt, erstellen sogar eine Mobbing-Skala von eins bis zehn, die normalerweise beim HHG bei drei aufhört“, erläutert Annette Michels. Aber es habe immerhin auch einen Fall mit Stufe sechs gegeben.

Vor allem sieht das Team „Spotlight“ als Impulsgeber von außen, das Thema Mobbing in unterschiedlichen Konstellationen von Lehrern und Schülern – es gab auch nach Geschlechtern getrennte Unterrichtseinheiten – zu analysieren, zu bearbeiten und am Ende Lösungsansätze zu zeigen, diese Art von schulischer Gewalt erfolgreich zu bekämpfen.

Eine gute Schulgemeinschaft erhalten 

Für Tobias Mattheis geht es vor allem auch darum, durch Projekte wie dieses eine gute Schulgemeinschaft zu erhalten, Gefahren zu erkennen und ungute Entwicklungen möglichst frühzeitig zu stoppen. Für ihn steht am Ende fest: „Auch Mobber wollen im Grunde Teil der Klassengemeinschaft sein.“

Quelle: Dirk Aschendorf / WAZ Bottrop vom 5.12.2017

Das Ziel des ausgezeichneten Projekts

  • Das Projekt „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ sieht Theater und Theaterpädagogik als Methode zur Hilfe zur Selbsthilfe in Mobbingfällen in Schulen.
  • Dabei steht neben der Arbeit in den Schulklassen immer auch die Fortbildung der Lehrer im Mittelpunkt.
  • 2012 wurde eine Evaluierung des Gesamtprojekts „Stark im Miteinander“ durch das Europäische Zentrum für Kriminalprävention vorgenommen, die ergab, dass in Klassen, die am Projekt teilgenommen hatten, Verbesserungen zwischen 60 und 80 Prozent zu verzeichnen waren.

Infos auf: www.miteinandern.de

Mobbing-Theater

Das Spotlight-Team ist am Heinrich-Heine-Gymnasium im Projekt „Mit Theater gegen Mobbing“ nicht nur theoretisch sondern auch schauspielerisch (Foto: Heinrich Jung)

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