Browser-Hinweis

Sie benutzen einen veralteten Internet Explorer (Version 9 oder kleiner)!
Abgesehen von Sicherheitsschwachstellen können Sie wahrscheinlich nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Ziehen Sie ein Update auf die aktuelle Version in Betracht.

Schüler erhalten Finanzspritzen für Auslandsjahr

Der Energieversorger Ele unterstützt Jugendliche, die eine Schule auf einem anderen Kontinent besuchen möchten. Bewerbungen sind jetzt möglich.

Johanna und Paul aus Kirchhellen, Lisa aus Gladbeck und Fabius aus Gelsenkirchen – das sind die Schüler, die aktuell mit der Ele-Junior-Akademie Erfahrungen im Ausland sammeln. Auf drei unterschiedlichen Kontinenten – nämlich in Australien, Südafrika und den USA – verbringen die Stipendiaten des regionalen Versorgungsunternehmens Emscher Lippe Energie ihr High-School-Jahr. Die Förderung der Ele hilft ihnen dabei, ihren Horizont zu erweitern und besondere Reisen im Gastland zu machen.

Bis zu 2000 Euro Fördergeld

Auch im Schuljahr 2018/19 vergibt Energieversorger Ele Stipendien an Jugendliche und unterstützt ihren Schulaufenthalt im Ausland mit jeweils bis zu 2000 Euro. Das Stipendienprogramm richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck, die im kommenden Schuljahr mit einer anerkannten Organisation eine Schule im Ausland besuchen möchten. Weitere Voraussetzung: Ihre Erziehungsberechtigten müssen Kunden der Ele sein.

Gute Leistungen und Engagement

Die Ele teilt mit, dass sie von den Bewerbern gute schulische Leistungen, Fremdsprachenkenntnisse und ehrenamtliches Engagement erwartet. In der Regel entscheide dann ein Auswahlgespräch bei dem Energieversorger darüber, welche Teenager während ihrer Zeit im Ausland auf das Stipendium zählen dürfen.

Zu den Bewerbungsunterlagen sollen die Jugendlichen Zeugniskopien der letzten zwei Jahre, ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf mit Foto, Empfehlungsschreiben des Fremdsprachen- und des Klassenlehrers sowie die Zusage der Organisation zufügen.

Blog berichtet über Erfahrungen

Wer mehr wissen möchte, kann in den Ele-Junior-Akademie-Blog hineinschauen. Dort berichten die aktuellen Stipendiaten von ihren Erlebnissen. Der Kirchhellener Paul etwa verbrachte mit seinen Gasteltern die Weihnachtsferien in Namibia. Nach vier Monaten in Bloemfontein lebt er nun in Paarl. „Von der Landschaft im Western Cape bin ich übrigens immer noch stark beeindruckt“, so der 17-Jährige im Blog.

Auch Johannas Begeisterung für Australien ist ungebrochen. Trotzdem vermisst sie das „deutsche weihnachtliche“ Wetter: „Für mich gehört zu Weihnachten einfach das kalte Wetter, weshalb ich dieses Jahr nicht so richtig in Weihnachtsstimmung kommen konnte.“

Ele_Auslandsjahr

INFO: So kom­men junge Leute ans Sti­pen­di­um:  Schü­ler kön­nen sich bis 16.2. on­line be­wer­ben. Dazu sen­den sie die PDF-Da­tei mit den Be­wer­bungs­un­ter­la­gen (ma­xi­mal fünf MB) an ELE-Ju­ni­or@ ele. de

Klas­si­sche Pa­pier-Be­wer­bun­gen gehen an die Em­scher Lippe En­er­gie GmbH, Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on, Stich­wort „ELE Ju­ni­or Aka­de­mie“, Ebert­stra­ße 30, 45879 Gel­sen­kir­chen.

WAZ 11.2.2018

Azubis stellen Schülern ihre Berufe vor

Nach der Premiere im Vorjahr tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ab März wieder durch die Revierstädte. Das bedeutet: Azubis besuchen insgesamt 16 weiterführende Schulen und stellen dort bei einer Talkshow ihre Ausbildungsberufe vor. Beteiligt sind Lehrlinge aus den Unternehmen Innogy, Thyssen-Krupp, Evonik Industries, die Hochschule für Oekonomie & Management FOM und die Opta Data Gruppe. Schulen können sich ab sofort um einen Termin bewerben.

Nach der Premiere im Vorjahr tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ab März wieder durch die Revierstädte. Das bedeutet: Azubis besuchen insgesamt 16 weiterführende Schulen und stellen dort bei einer Talkshow ihre Ausbildungsberufe vor. Beteiligt sind Lehrlinge aus den Unternehmen Innogy, Thyssen-Krupp, Evonik Industries, die Hochschule für Oekonomie & Management FOM und die Opta Data Gruppe. Schulen können sich ab sofort um einen Termin bewerben.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich von anderen Ausbildungsformaten ab, weil dort nicht die Ausbilder oder die Personalleiter der Unternehmen im Mittelpunkt stehen. Es sind vielmehr die Azubis selbst, die in einer Talkrunde offen über ihren Werdegang, ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern kann somit ein Austausch auf Augenhöhe entstehen.

Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit Vorgesetzten knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

1600 Bewerber erreicht

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Im vergangenen Jahr erreichte die Ruhrgebiets-Tour bei ihrer Premiere mehr als 1600 mögliche Bewerber und Bewerberinnen um eine Lehrstelle. „Wir hatten bereits unmittelbar nach den Schulbesuchen die ersten Anfragen für die Tour 2018“, berichtet Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Dabei besteht die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien können sich jetzt für einen Termin im Zeitraum von März bis Juli bewerben.

Azubis

WAZ 12.1.2018