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Klare Regeln bei Abi-Feiern 

Erstmals mussten Schüler unterschreiben, dass sie sich an Auflagen halten. Sie sollen eine tolle Zeit erleben dürfen, aber auf gewissem Niveau.

Mottowoche und Abiturfeiern haben Tradition an Gymnasien und Gesamtschulen. Doch der Wind weht den feiernden Abiturienten inzwischen etwas schärfer ins Gesicht. Um Ausschweifungen vorzubeugen, haben sich die Schulleiter des Josef-Albers-Gymnasiums (JAG) und des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) dazu entschlossen, einen Regelkatalog einzuführen, der von den Schülern unterschrieben werden musste.

„Wir haben großes Verständnis dafür, dass es für unsere Abiturienten eine ganz spezielle Woche ist. Trotzdem möchten wir, dass Regeln eingehalten werden. Die Schüler sollen diese Zeit zu einer einmaligen machen, aber auf einem gewissen Niveau“, erklärt Tobias Mattheis, Leiter des HHG. „Die Regelungen dienen vor allem zur Vorbeugung, damit sich Fälle, wie sie vor ein paar Jahren in Köln oder anderen Städten vorgekommen sind, hier nicht wiederholen“, betont Ursula Engel, kommissarische Schulleiterin am JAG.

Die neuen Vorschriften an beiden Bottroper Gymnasien sind einfach und selbsterklärend: Die Abiturienten dürfen zum Beispiel auf dem Schulgelände weder Alkohol trinken, noch irgendwelche Drogen konsumieren.

Während der Mottowoche laufen die Schüler des Abschlussjahrgangs gern als Helden der Vergangenheit, als bunte Comicfiguren oder Stars des anderen Geschlechts durch Flure und Klassenräume. Doch die Regel sagt, dass sie ihre Musik nur in den Pausenzeiten abspielen und die Motto-Verkleidungen mit den Lehrkräften abzusprechen sind. Der Unterricht und Klausuren müssen ohne Störungen stattfinden können. Das Auto darf nicht auf dem Schulgelände geparkt werden. Bei einem Verstoß droht der Verweis vom Schulgelände. Werden ganze Gruppen auffällig, kann die Mottowoche sofort abgesagt werden.

„Wir haben es bisher immer so gehandhabt, dass wir die Schüler vor ihrem Abitur zusammengeholt und Grenzen gemeinsam besprochen haben“, erklärt Tobias Mattheis. „Es ist ein Geben und Nehmen. Wenn sich die Abiturienten an die Regeln halten, dann kommen wir ihnen auch entgegen“, hebt Ursula Engel hervor.

Auflagen akzeptiert

Die Schüler haben sich mit dem Katalog an Auflagen für ihre Mottowoche abgefunden. Lena Albani (18) und Charlotte Menke (18) vom Heine-Gymnasium loben vor allem die Toleranz der Lehrer und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hausmeister, der sie in vielen Punkten unterstützt hat.

Die Stufe hat bereits einen großen Flash-Mob organisiert, ein Quiz mit jüngeren und ein Tanzspiel mit älteren Schülern ausgerichtet. Gestern fand ihre Zulassungsfeier in Oberhausen statt.

Am heutigen Freitag endet die Mottowoche mit dem so genannten „Chaostag“, einer Feier auf dem Schulhof und Abi-Streichen. Und für die gelten natürlich ähnliche Regeln wie für die Mottowoche. Es soll ja allen Spaß machen.

■ Im Vestischen Gymnasium in Kirchhellen gibt es einen Regelkatalog bereits seit fünf Jahren. Die Schule übernahm in puncto Schüler-Lehrer-Vereinbarung die Vorreiterrolle.

■ Hier wurden seit der Einführung des Regelkataloges mit den verschiedenen Vorschriften hauptsächlich positive Erfahrungen gemacht.

■  Am Heinrich-Heine-Gymnasium machen in diesem Jahr 130 Schüler ihr Abitur, ihr Motto lautet „Abiza – Die Reise beginnt“.

■  Am Josef-Albers-Gymnasium gibt es 157 Abiturienten, die sich das Motto „HabiPotter – Vom Stein zum Weisen“ gaben. Am Vestischen feiern 66 Schüler unter dem Motto „Abilymp – selbst Götter müssen gehen“.

Heine-Abiturienten feiern ihre Mottowoche mit bunten Verkleidungen. Dabei müssen sie Regeln einhalten (Foto: Th.Gödde)
Heine-Abiturienten feiern ihre Mottowoche mit bunten Verkleidungen. Dabei müssen sie Regeln einhalten (Foto: Th.Gödde)

Quelle: Maximilian Hulisz / WAZ 23.3.2018

Der Schulsieger 2018 im Diercke WISSEN Geographiewettbewerb steht fest!

Lukas Mentz aus der Klasse 9a hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Nun müssen nur noch zwei weitere Hürden überwunden werden! Nachdem Lukas den Klassensieg erreichte, konnte er sich danach als Sieger des Heinrich-Heine-Gymnasiums u. a. gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler Mark Schorn (Platz 2, Klasse 9a) und Luisa Schmolke (Platz 3, Jahrgangsstufe EF) durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid Ende März in NRW. Damit nähert sich die Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Durch den Landessieg würde sich Lukas einen Platz im großen Finale von Dierke WISSEN am 08. Juni 2018 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschüler Deutschlands gegeneinander antreten.

Diercke WISSEN ist mit über 310.000 Teilnehmern Deutschlands größter Geographiewettbewerb und in jedem Jahr eine gefragte Veranstaltung für die Schulen in Deutschland und die deutschen Schulen im Ausland. „Der Wettbewerb kann von Jahr zu Jahr mehr geographiebegeisterte junge Menschen gewinnen, was uns besonders freut. Geographiewissen zu vermitteln und Geographie zu wissen sind grundlegende Verpflichtungen für Lehrende und Lernende. Wir wollen dies durch einen interessanten Wettbewerb mit unserem Partner, dem Westermann Verlag, in bewährter Weise weiterhin unterstützen!“ erläutert OstD Karl Walter Hoffmann, der 1. Vorsitzende des VDSG (Verband Deutscher Schulgeographen e.V.). Thomas Michael, der Geschäftsführer des Westermann Verlages, freut sich über die große Resonanz zum Diercke WISSEN: „Der Wettbewerb ist für die teilnehmenden Schulen ein besonderes Ereignis und zeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichtes für geographische Inhalte interessieren. Die Begeisterung für das Thema Geographie und das enorme Engagement der Schulen für unseren Wettbewerb macht Diercke WISSEN zu einem besonderen Höhepunkt im Schuljahr.“

Am HHG haben alle neunten Klassen und die beiden Erdkunde Grundkurse aus der Jahrgangsstufe EF teilgenommen.

HP 2018 Erdkunde Diercke Presse

Auzubis im Mittelpunkt

Gymnasien und Gesamtschulen können sich noch bewerben

Die Tour für die Sekundarstufe I der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ausverkauft. Alle acht Termine durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet sind verbindlich vergeben. „Wir hatten sehr viele Nachfragen für diese Tour“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried. Gymnasien und Gesamtschulen aus dem Revier können sich jedoch weiterhin für die Tour der Sekundarstufe II bewerben.

Von März bis Juli tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet durch weiterführende Schulen. Bei der Tour für die Sekundarstufe I werden sich die Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren. Haupt-, Gesamt-, und Realschulen konnten sich seit Januar dieses Jahres für die begehrten Plätze bewerben. Die zweite Tour mit ebenfalls acht Terminen ist für die Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Als Unternehmen sind innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management an Bord.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt, sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn bei der Roadshow stehen die Azubis im Mittelpunkt. Sie sind die Botschafter der teilnehmenden Unternehmen und reden authentisch in einer lockeren Talkrunde über ihren Arbeitgeber und über ihren Weg ins Berufsleben in Gegenwart der Schüler. Im Anschluss der Gespräche werden die Azubis für Fragen der Schüler fleißig Rede und Antwort stehen. „Es entsteht dabei eine Kommunikation auf Augenhöhe“, berichtet Projektleiter Carsten Liebfried. Zudem können sich die Schüler zusätzlich an den Ständen der Unternehmen mit Ausbildern und Personalleitern unterhalten und erste berufliche Kontakte knüpfen.

Bewerbungen von weiterführenden Schulen aus dem gesamten Ruhrgebiet für die Sekundarstufe II sind möglich per E-Mail über info [at] ausbildungsoffensive-essen [dot] de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Azubis reden in lockerer Talkrunde über ihre Arbeitgeber
Azubis reden in lockerer Talkrunde über ihre Arbeitgeber

Quelle: Stadtspiegel Bottrop, 21.3.2018

Judoprojekt am HHG im Rahmen der Judowochen des ELE-Werteprojekts

Erstmals nahmen parallel zum Grundjudoschulprojekt auch Gymnasiasten am Bottroper Judounterricht teil. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Evaluation durften ca. 40 Schülerinnen und Schüler die Judowochen des ELE-Werteprojektes genießen und sich auf ihre erste Gürtelprüfung vorbereiten. Die Universität Duisburg/Essen unterstützt und betreut eine Masterarbeit zum Thema Sprachförderung im Schulprojekt mit Hilfe des Judolehrbuches „Leo – der kleine Löwe“, welches bereits seit Jahren die Bottroper Grundschüler durch die Judowochen begleitet.

Auch Internationale Förderklasse integriert

Untersucht werden sprachliche Auswirkungen und im besten Falle Fortschritte durch das Arbeiten und Anwenden der Inhalte des von Volker Tapper kreierten Lehrbuches. Eine Internationale Förderklasse (IFÖ), bestehend aus kürzlich nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen, betreut von Lara Sdunek und eine Regelklasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums, betreut von Christian Müller, als Referenzklasse nahmen am Projekt und den Untersuchungen teil. Neben den zu erlernenden Judotechniken und den obligatorischen Judowerten fanden auch Sprachtests statt, deren Auswertung Aufschluss über den Einfluss des deutschlandweit einmaligen Projektes auf Sprachentwicklung und -förderung geben werden.

Anspruchsvolle Prüfungen

Zum Abschluss der Judowochen fand vergangene Woche dann eine Gürtelprüfung statt, um den Leistungsstand und die Fortschritte der jungen Kämpfer zu kontrollieren. Alle Teilnehmer konnten Prüfer Jürgen Ehlert, 1. Dan und Projektleiter Sven Helbing, 3. Dan vollends überzeugen und führten blitzsaubere Techniken vor, zeigten, wie gefahrfrei miteinander gekämpft werden kann und wiederholten die Judowerte. Somit konnten alle Teilnehmer, die vorher noch keine Judoprüfung abgelegt hatten, denn davon gab es bereits einige, ihren neuen Judogürtel und die Urkunde zum 8. Kyu, dem ersten Schülergrad im Judo entgegennehmen. „Vielleicht hat es einigen so viel Spaß gemacht, dass wir sie demnächst im Judotraining beim JC 66 begrüßen dürfen. Gespannt bin ich ebenfalls auf die wissenschaftliche Auswertung und hoffe, dass wir bereits einen langfristigen Mehrwert für die Kinder geschaffen haben.“, resümiert Projektleiter Sven Helbing.

HHG freut sich über Auszeichnung im Bereich der digitalen Bildung

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MINT-Koordinatorin Frau Hußmann (Erste von links)

Die Gesellschaft für Informatik zeichnet 21 NRW-Schulen für ihr besonderes Engagement bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben aus.
Paderborn, März 2018. Sie zeigten besonderes Engagement im Zuge der digitale Bildung: Die Schülerinnnen und Schüler des Heinrich-Heine Gymnasiums, die beim 36. Bundeswettbewerb Informatik und beim Informatik-Biber 2017 mit dabei waren.

Für dieses Engagement im Bereich Informatik gab es jetzt  öffentliches Lob. Die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ der Gesellschaft für Informatik hat 21 Schulen aus Nordrhein-Westfalen als Anerkennung ihrer Aktivitäten bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben einen Preis in Form von Urkunden und Buchpreis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen des 17. Informatiktags NRW in Paderborn statt. Zu der Veranstaltung lud die Fachgruppe »Informatische Bildung in NRW« der Gesellschaft für Informatik e.V. gemeinsam mit der Fachgruppe Didaktik der Informatik an der Universität Paderborn sowie dem Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) nach Paderborn ein. Eine Auszeichnung für eine besonders hohe Schülerbeteiligung am 36. Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) erhielten das Robert-BoschBerufskolleg Dortmund, das Joseph-König-Gymnasium Haltern am See, das Ravensberger Gymnasium Herford, das Friedrich-List-Berufskolleg Herford, das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn, das Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn und das Städtische Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium Duisburg.

1.464 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich insgesamt an der 1.Runde des BwInf, so viele wie seit 1993 nicht mehr. Und auch beim Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), dem Informatik-Biber gab es einen neuen Rekord: Am Informatik-Biber 2017 nahmen bundesweit 341.241 Schülerinnen und Schüler von 1.898 Schulen teil und damit so viele Kinder und Jugendliche wie nie.
Für hervorragende Teilnahmezahlen am Informatik-Biber ehrte die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ die Willy-BrandGesamtschule Bergkamen, das Städtische Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop (2. Platz in NRW), das Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn, das Städtische Gymnasium Kreuztal, das Ravensberger Gymnasium Herford, die Freiherrvom-Stein-Schule Leverkusen, das Gymnasium Rheindalen Mönchengladbach, die Realschule Hausberge Porta Westfalica, die Wüllenweberschule Bergneustadt, die St.-Franziskus-Realschule Olpe sowie die Wilhelm-Busch- Realschule Köln.

NRW_Informatiktag_2018 NRW_Informatiktag_Heinrich_Heine_Gymnasium

Wir freuen uns über 152 Anmeldungen für das neue Schuljahr – Antrag auf sechs Klassen gestellt

Erläuterung zum Zeitungsartikel „Heine-Gymnasium will Überhangklasse bilden“ (WAZ, 15.03.2018 s. u.)

Die WAZ berichtet über die Anmeldezahlen an den Bottroper Schulen für das Schuljahr 2018/2019. An unserer Schule haben sich insgesamt 152 Kinder angemeldet. Die hohen Anmeldezahlen sind eine große Wertschätzung für die Arbeit, die von unserer Schulgemeinde tagtäglich an unserer Schule geleistet wird. Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler. Mit der Anmeldung der Kinder bringen die Eltern unserer Schule, und damit insbesondere uns Lehrerinnen und Lehrern, großes Vertrauen entgegen. Wir haben jetzt den Auftrag, dieses Vertrauen durch unsere Arbeit, also durch gute Bildung und Erziehung, in der jedes einzelne Kind mitgenommen und gestärkt wird, zu rechtfertigen. Für einen guten Start der Kinder ist bereits die Klassenbildung von großer Bedeutung. Wir möchten hier die Wünsche unserer neuen Schülerinnen und Schüler berücksichtigen, gleichzeitig aber auch durch die Zusammensetzung der Klassen den Grundstein für eine gute harmonische Klassengemeinschaft legen, in der die Kinder glücklich und erfolgreich lernen können.
Im Zeitungartikel schreibt Frau Hildebrand-Schute unter Bezug auf Herrn Trimborn, dass die Schule die Einrichtung einer „Überhangklasse“ prüfe. Der Begriff Überhangklasse bezieht sich in diesem Kontext auf unseren Antrag, sechs Klassen bilden zu dürfen. Das Heinrich-Heine-Gymnasium ist im Schulentwicklungsplan als vier bis fünfzügig ausgewiesen, so dass wir für die Einrichtung von sechs Klassen die Zustimmung des Schulträgers und der Schulaufsicht benötigen. Der Schulträger hat bereits seine Zustimmung signalisiert, der Antrag liegt jetzt noch bei der Schulaufsicht.

Tobias Mattheis
(Schulleiter)

„Heinrich-Heine-Gymnasium will Überhangklasse bilden“

Es gab hier 152 Anmeldungen für den Sommer. Zwei Schulen müssen Kinder abweisen

Das Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen ist gelaufen. Aber nicht alle der insgesamt 1095 Schülerinnen und Schüler können sicher sein, ab Sommer in die gewünschte Schule zu kommen.

Probleme gibt es beispielsweise an der August-Everding-Realschule, wo Karl Trimborn, der Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule, mit 15 bis 16 Abweisungen rechnet. 109 Kinder wurden hier angemeldet, an der Marie-Curie-Realschule waren es 97. An der Gustav-Heinemann-Realschule allerdings gibt es „noch deutlich Luft nach oben“, sagt Trimborn. Abgewiesene Schüler könnten also dorthin wechseln.

Knapp 20 Abweisungen wird es wohl auch an der Sekundarschule Kirchhellen geben. 94 Kinder – darunter 27 aus den Nachbarstädten – sind hier angemeldet, 75 können aufgenommen werden. Welche Schüler abgewiesen werden, entscheidet die Schule nach eigenen Kriterien. Der Wohnort des Kindes spielt dabei keine Rolle. Ortsfremde dürfen nur dann abgelehnt werden, wenn es in ihrer Heimatstadt die gewählte Schulform ebenfalls gibt. Weder in Gladbeck noch in Dorsten gibt es eine Sekundarschule.

Zulauf bei den Gymnasien

Die drei Bottroper Gymnasien dürfen sich in diesem Jahr über besonders hohen Zulauf freuen. Karl Trimborn führt dies auf die Rückkehr zu G 9 zurück, von der schon die kommenden Gymnasiasten profitieren können. Dabei sind vor allem die Zahlen am Heinrich-Heine deutlich gestiegen: 152 künftige Fünftklässler wurden hier angemeldet (2017 wurden 102 Schüler aufgenommen). Die Schule prüfe nun, sagt Trimborn, ob die Einrichtung einer Überhangklasse möglich ist. Das Josef-Albers-Gymnasium bewegt sich mit 178 Anmeldungen im üblichen Rahmen, und das Vestische in Kirchhellen erreicht mit 90 Schülern „eine gute Dreizügigkeit“.

Sorgen bereitet wieder die Janusz-Korczak-Gesamtschule mit nur 40 Anmeldungen. Die Zahl werde wohl noch steigen durch die Aufnahme von Schülern aus internationalen Förderklassen und Schülern, die anderswo abgewiesen wurden, meint Trimborn. Die Willy-Brandt-Gesamtschule hat 151 Anmeldungen und kann alle Schüler aufnehmen. An der Hauptschule Welheim gab es neun Anmeldungen.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat mehr Anmeldungen als erwartet und will nun eine Überhangklasse bilden. (Foto: Hans Blossey)
Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat mehr Anmeldungen als erwartet und will nun eine Überhangklasse bilden. (Foto: Hans Blossey)

Quelle: Ute Hildebrand-Schute WAZ 15.3.2018

 

Kinderbuchautorin verzaubert „Lotta-Leben“-Fans im HHG

Die Kinderbuch-Autorin Alice Pantermüller verzauberte am Freitag 120 junge „Mein Lotta-Leben“-Fans im Heinrich-Heine-Gymnasium. Sie las mehrere Kapitel aus dem neusten 13. Band der Buchreihe vor, die sich um die 11-jährige Protagonistin Lotta und ihre Abenteuer dreht. Die bekannte Schriftstellerin nahm ihre Zuhörer mit auf eine spannende Tagebuchreise, die zu Familienproblemen, Schulrivalitäten und starken Freundschaften führt. Die Szenen aus dem Buch „Wenn die Frösche zweimal quaken“ kamen gut bei den interessierten Leseratten an. Vor allem viele Mädchen des Gymnasiums wollten die Kultautorin lesen hören. Auch einige Grundschülerinnen aus Bottrop hatten sich unter das Publikum gemischt.

Mit ihren eigenen Exemplaren der Buchreihe in der Hand saßen die Lotta-Liebhaber still auf ihren Plätzen und hörten Alice Pantermüller zu, die sich bei ihren Vortrag ganz in die Rolle der Titelheldin hineinversetzte. Sie betonte einzelne Textpassagen und arbeitete Höhepunkte mit verschiedenen Gesten heraus. Nachdem sie die Hauptfiguren vorgestellt hatte, konnten selbst Zuhörer, die die Buchreihe noch nicht kannten, der 49-Jährigen folgen.

Wo wohnt Lotta eigentlich? Warum darf sie keine Haustiere haben? Wie ist es, vor so einem Publikum zu lesen? Auf diese und weitere Fragen ging Pantermüller in der Pause ein. Sie erklärte: „Der 14. Band ist schon geschrieben. Er wird von Daniela Kohl illustriert. In Zukunft wird es auch einen Lotta-Film geben!“

Pantermüller im HHG

Maximilian Hulisz / WAZ 10.03.2018

Heine-Schüler erfolgreich bei „Jugend forscht“


Sie belegen mit ihren Mint-Fertigkeiten erste Plätze beim Regionalwettbewerb in Marl.

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Marl schnitten Heinrich-Heine-Gymnasiasten sehr erfolgreich ab. Sie errangen zweimal den 2. Preis und zweimal den 3. Preis. Zwei Gruppen bekamen einen Sonderpreis. Insgesamt wurde in der Kategorie „Schüler experimentieren“ nur ein 1. Preis vergeben, so dass die Heineschüler in den Sparten Mathe/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften und Physik als strahlende Gewinner hervorstachen.

Die Schülerinnen und Schüler Sean Peters, Fabian Pietsch und Ben Dotzauer aus der Mint-Klasse 7b haben mit ihrem Projekt „Warum sieht Wasser für uns blau aus?“ (Physik) überzeugt und gewannen einen 2. Preis. Zudem erhielten sie einen Sonderpreis, der zur Teilnahme der Mint-Klasse an Veranstaltungen diverser Schülerlabore berechtigt.

„Brandsicherheit mit Calliope!“ (Mathematik; Informatik) lautete das Forschungsprojekt von Marc Lorberg, Christian Walter und Tim Weinberg aus der MINT-Klasse 7b. Für ihr Engagement gingen sie als Gewinner der Sparte Mathematik/ Informatik hervor und erhielten den 2. Preis und Sonderpreis der Umwelttechnik.

Leon Hausmann, Ron Welbers und Martin Radev (8c) haben mit ihrem Projekt „digital doctor“ (Informatik) eine App entwickelt, die dem Patienten vor Besuch eines Krankenhauses Hinweise für eine mögliche Diagnose und erste zu ergreifende Maßnahmen gibt. Für ihre Fertigkeiten erhielten sie den 3. Preis in der Sparte Mathe/Informatik.

Natalie Scherbina, Jolina Stammkötter und Timo Wassy (8c) haben den „Rubbisch eater“ (Technik) entworfen. Dieses mit dem 3D-Drucker der HRW Bottrop erstellte solarbetriebene Boot soll den Müll in Wasserteichen und Pools aufsammeln und das Wasser gleichzeitig filtern. Kian Tondravane Moradi und Jacob Schraven aus der Mint-Klasse 7b haben mit ihrem Projekt „Herstellung von Steinen, die das Wasser versickern lassen! Geht das?“ mit ihrem 3. Platz die Bestplatzierung im Forschungsbereich Geo- und Raumwissenschaft erreicht. Alle Schülerinnen und Schüler wurden mit Urkunden, Sachpreisen und natürlich großem Applaus belohnt.

JU_forscht

WAZ 6.3.2018

Heine-Schüler belegen die Spitze beim Informatik-Wettbewerb

Gezielte Mint-Förderung zahlt sich aus: Das Heinrich-Heine-Gymnasium belegt zum vierten Mal in Folge die Spitze beim größten deutschen Informatik-Wettbewerb. 25 Schülerinnen und Schüler belegten den zweiten Platz, 13 den ersten Platz, neun davon sogar mit voller Punktzahl. Sie wurden geehrt und erhielten Sachpreise und Kinogutscheine

Besonders erfreut ist die Mint-Koordinatorin Cornelia Hußmann: „Wir möchten Talente früh entdecken und individuell fördern. Das ist unser Anspruch.“

Mint

WAZ 1.3.2018