4 Jahreszeiten in 5 Städten in 7 Tagen

4 Jahreszeiten in 5 Städten in 7 Tagen – das erlebt man eher selten. Eine Ausnahme machen da die 30  Schülerinnen und Schüler der Q1 des HHGs, die vom 11. bis zum 18. März ihre italienischen Austauschpartner in Ivrea, Italien besuchten. Begleitet wurden sie dabei von den Italienischlehrerinnen Franziska Schwarzenberg und Verena Hömke. Bereits im vergangenen Herbst hatten die ebenfalls 30 Schülerinnen und Schüler des Liceo Carlo Botta eine Woche hier im Ruhrgebiet verbracht.

Bei den eingangs erwähnten Städten handelte es sich übrigens um Genova, Turin, Camogli, Ivrea und (für einige SchülerInnen) auch Mailand. Durch das mehr als wechselhafte Wetter konnte man am Samstag bei sommerlichen Temperaturen bei einem Eis am Meer entspannen, musste dafür aber am Mittwoch auch den Schnee in Turin ertragen. Besonders gut für das Immunsystem war dieses Wetter wohl nicht, da mehrere deutsche Besucher erkrankten und an einigen der zahlreichen Ausflüge und Programmpunkten nicht teilnehmen konnten. Dies war natürlich ausgesprochen schade, die übrigen Schülerinnen und Schüler konnten aber trotzdem das überaus umfangreiche Programm genießen, das für jeden etwas bereithielt. Liyanka Noel zum Beispiel gefiel, wie vielen anderen auch, der Nachmittag am Meer besonders gut. Doch auch davon abgesehen hielt das Programm einige Überraschungen bereit. So durften wir im Museo Olivettiano, welches in unsere Partnerschule integriert ist, Computer auseinander bauen und, nachdem wir einige Teile untereinander getauscht hatten, wieder zusammensetzen.

Auch außerhalb des Programms hatten alle viel Spaß mit ihren Gastfamilien, von denen die meisten überaus herzlich und sehr gastfreundlich waren. Für Leib und Wohl war also dauerhaft gesorgt, weshalb Schülerin Lara Solty wohl auch „Essen und Wein“ für den besten Teil des Austausches hielt. Das Geheimrezept der ausgesprochen leckeren Torta „Novecento“, einer Schokotorte aus Ivrea, wurde leider nicht verraten, so dass nur noch die Erinnerung bleibt…

Nach einem sehr tränenreichen Abschied hieß es dann aber ein letztes Mal „Ciao“.

Ann-Sophie Bombeck

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