Abi und was dann? Berufsinfotag am Heinrich-Heine-Gymnasium

Studium, Ausbildung oder doch ein soziales Jahr? Ein Jahr vor dem Abitur war diese Frage Grund genug für 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (Q1) des Heinrich-Heine-Gymnasiums sogar am Samstag in die Schule zu kommen. Bei Gastrednerinnen und Gastrednern aus den jeweiligen Bereichen informierten sie sich aus erster Hand über passende Berufsfelder bzw. Ausbildungs- und Studiengänge. „Der Berufsinformationstag bei uns am Heine soll grundsätzlich eine Entscheidungshilfe auf dem Weg zur Berufsfindung bieten, Informationen vermitteln und vor allem können die Schülerinnen und Schüler auch erste Kontakte knüpfen“, so Anna Maischatz, die die Studien- und Berufswahl am Heinrich-Heine-Gymnasium koordiniert.
„Im verkürzten Bildungsgang G8 sind die Schüler jünger und tun sich zum Teil recht schwer, sich im Bereich der möglichen Tätigkeitsfelder zu orientieren. Hier möchten wir den Schülerinnen und Schülern durch ein breit gefächertes Angebot unterstützen. Ein besonderes Plus ist das große Angebot an Referentinnen und Referenten aus den verschiedenen Berufsfeldern bzw. Ausbildungs-/ und Studiengängen“, so Tobias Mattheis, kommissarischer Schulleiter am HHG. Dieses Angebot orientiert sich an im Vorfeld angegebenen Wünschen der Schüler. In drei jeweils einstündigen Blöcken stellen auch ehemalige HHG-Schüler ihre Berufe vor, berichten über Studiermöglichkeiten und beaMedizin Marie Höltingntworten vor allem die Fragen der Schüler.
Marie Hölting, ehemalige Heine-Schülerin, informierte die Schülerinnen und Schüler über das Medizinstudium. Für viele interessierte Schüler zunächst ernüchternd ist der geforderte Abiturnotendurchschnitt von 1,0. Wer diesen Abiturschnitt nicht erreicht, muss bis zu sieben Jahre auf einen Studienplatz warten. „Hier gibt es aber vielen Möglichkeiten diese Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Viele meiner Kommilitonen haben zunächst eine Ausbildung im medizinischen Bereich gemacht und dort auch gearbeitet, bevor sie ihr Studium begonnen haben“, so Hölting.

Eine weitere Gastrednerin war Annika Unger vom Deutschen Roten Kreuz. Sie informierte die Schüler vorrangig über das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. DRK UngerBeides wird gerne als Orientierungsjahr und als „Sprungbrett“ in soziale oder medizinische Berufe genutzt. Besonders interessierte die Schüler in diesem Jahr der Freiwilligendienst im Ausland.

 

 

Norman Stahl arbeitet beim WDR in Siegen und arbeitet dort als Rundfunkredakteur. Journalismus Norman StahlEr informierte die Schüler über den vielfältigen Berufsbereich Journalismus.