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HHG-Ehemaligen-Treff zum 111. Geburtstag

Alle früheren Schüler sind am 16. Dezember eingeladen – auch die ohne Abi

Das älteste Gymnasium der Stadt ist inzwischen 111 Jahre alt: das Heinrich-Heine-Gymnasinm, in altehrwürdiger Zeit noch Städtisches Jungengymnasium geheißen. So eine Schnapszahl muss natürlich gefeiert werden. Also steigt am Samstag, 16. Dezember im HHG an der Gustav-Ohm-Straße 65 ein großes Treffen der Ehemaligen. Auftakt ist um 18 Uhr.

Die Einladung richtet sich nicht nur an jene Schüler, die an der Schule ihr Abitur gebaut haben, sondern auch an alle, die frühzeitig die Lehranstalt verlassen mussten – aus welchen Gründen auch immer. Mittlerweile sollen sich bereits mehrere Hundert Ex-Pennäler angemeldet haben. Und weil am 16. Dezember Wein, Glühwein Bier & Co. sowie Suppe, Würstchen und andere Speisen angeboten werden, bitten die Organisatoren aus planungstechnischen Gründen um vorherige Anmeldung. Unter dieser Email-Adresse sollen sich Ex-Schüler bis zum 1. Dezember melden: HHG-111 [at] posteo [dot] de, mit Namen, Abi-Jahrgang und möglicher Begleitung.

Der Förderverein des HHG wird an dem Abend T-Shirts mit dem Logo der Schule verkaufen; und auch die Festschriften zum 100. Geburtstag der Schule 2006 werden angeboten.

Die Teilnehmer sollten ein Namensschild zur Identifizierung tragen; denn mit den Jahren sind ja nicht selten Haare ausgefallen, Speckpolster entstanden und Gesichtszüge entglitten. Und die Mädels sollten besser ihren Geburtsnamen verwenden. Apropos: Die ersten Mädchen enterten am 15. April 1967 das „Jungen“-Gymnasium. Nach Auskunft des damaligen Direktors Bruno Volmer sollte die Aufnahme von Mädchen im Jungengymnasium allerdings auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben…

Mit dem Standortwechsel des Gymnasiums änderte sich der Name. Die »Penne“ zog sukzessive von 1974 bis 1976 von der Blumenstraße zur Gustav-Ohm-Straße – und aus dem Jungengymnasium wurde das Heinrich-Heine-Gymnasium. Gebaut wurde der Komplex des Städtischen Jungengymnasiums an der Blumenstraße übrigens 1910. Im Jahr 1927 behob ein Erweiterungsbau an der heutigen Böckenhoffstraße die herrschende Platznot.

Quelle: Bottrop Mittendrin vom 25.11.2017

HHG 111_Mittendrin#

 

🔴 Treffen der Ehemaligen am 16. Dezember

 

111 Jahre Heinrich-Heine-/Städtisches JungengymnasiumDank_2 HHG-111

Am Samstag, den 16.12.2017 haben sich über 850 Ehemaligen des Heinrich-Heine-Gymnasiums bzw. des ehemaligen Städtischen Jungengymnasiums getroffen.

Es war ein wunderbares Fest.

Herzlichen Dank für euer zahlreiches Erscheinen und für die entspannte und solidarische Atmosphäre, zu der alle optimal beigetragen haben.

Auf ein Neues… irgendwann…

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DIESE Email-Adresse [einfach draufklicken] soll noch für eine Weile aktive bleiben.

HHG-111 [at] posteo [dot] de

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HIER werdet ihr über das Ehemaligen-Treffen und seine „Nachwirkungen“ auf dem Laufenden gehalten. Schaut immer mal wieder rein…

🔴   http://hhg-bottrop.de/ehemalige-2/

Städtische Galerie zeigt Ausstellung zu Ehren von Heinz Eickholt

Als Kunsterzieher war Eickholt von 1969 bis 1983 am Heinrich-Heine Gymnasium tätig.

Für den schulischen Kunstunterricht entwickelte er ein Farb-Lehr-System, das auf den farbexperimentellen und farbtheoretischen Arbeiten von Josef Albers basiert.

Heinz Eickholt wurde am 11. Oktober 1917 in Bottrop geboren. Nach einer Lehre in der Dekorationsmalerei studierte er Malerei und Grafik an der Folkwangschule Essen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er als freiberuflicher Künstler in Warendorf. Im Jahr 1956 kehrte er nach Bottrop zurück. Er verstarb am 13. Februar 2010.

Die Städtische Galerie im Kulturzentrum August Everding dokumentiert jetzt Eickholts Schaffen und zeigt Entwicklungen und Brüche, ein waches und einfallsreiches Erkunden von Möglichkeiten in der Ausstellung „Heinz Eickholt 1917-2010. Retrospektive zum 100. Geburtstag“ ist bis zum 30. Dezember zu sehen.

Kunst_Eickholt

https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/aktuelles/eickholt.php

Tag der offenen Tür , SA 25.11.2017 + MINT-Workshops / Anmeldetermine

TdoT 2017Unser Tag der offenen Tür findet in diesem Jahr am Samstag, den 25. November 2017, statt.

Beginn ist um 9.30 Uhr.

Unser Programm: TdoT – Programm – 2017 – 1

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!

Auf Wunsch vieler Eltern finden Sie hier auch bereits die Anmeldezeiträume am HHG im kommenden Jahr:

Am Montag, den 26.02.18 bis Mittwoch, den 28.02.18 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und

am Donnerstag, den 01.03.18 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Auch in diesem Jahr gibt es viele Mitmachangebote und Präsentationen:

 

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Am Tag der offenen Tür wird auch ein weiterer MINT-Workshop angeboten. Melden Sie sich einfach bei Frau Hußmann an.

Chorfahrt 2017 – „More than voices“ und „Chorissimo“ on tour

Es ist der letzte Sonntag in den Herbstferien, 8.30 Uhr morgens und 62 aufgeregte Schüler und Schülerinnen stehen mitsamt ihren Koffern und Noten an der Schule, bereit die nächsten drei Tage praktisch singend zu verbringen, um die für das anstehende Weihnachtskonzert vorbereiteten Stücke zu proben.
Der Unterstufenchor „Chorissimo“ und der Lehrer-Schüler-Chor, „More than Voices“, bestehend aus Schülern und Schülerinnen der Oberstufe und 7 engagierten Lehrern und Lehrerinnen fuhren zum zweiten Mal in die Jugendherberge in Xanten, um dort drei Probentage zu verbringen und so die Gruppendynamik innerhalb der Chöre zu stärken. Der „More than Voices“ Chor probte unter der Leitung von Englisch, Sport und Musiklehrerin Uta Kaaden und Pianistin Leonie Abramzcyk bis zu 8 Stunden am Tag. Und auch abends im Anschluss an die Proben konnten die Meisten nicht genug bekommen und trafen sich anschließend noch zum „offenen Singen“, wobei bekannte Lieder zwanglos und regelfrei gesungen werden konnten. So gingen dann die langen Tage entspannt zu Ende gehen und es konnten noch alle ein wenig Zeit zusammen verbringen. Andere dagegen zogen es vor Nachtwanderungen im Dunkeln zu machen und sich gegenseitig zu erschrecken.
All diese Proben konnten nur aufgrund der Mitarbeit und dem Ehrgeiz aller Sänger und Sängerinnen und natürlich auch der Chorleitung erfolgreich gemeistert werden, denn sonst wäre es nicht möglich gewesen so viel so proben, Erfolge zu schaffen und gleichzeitig noch jede Menge Spaß zu haben. Es wurde viel gelacht und alle hatten viel Spaß zusammen.
Aufgrund der Tatsache, dass die Fahrt dieses Jahr zeitlich deutlich früher stattfand als letztes Jahr, war es leider nicht möglich den Xantener Weihnachtsmarkt zu besuchen, sowie wir es
letztes Jahr konnten. Dies hat dem Unterhaltungsprogramm jedoch keinen Abbruch getan.
Einen besonderen Dank noch einmal am Ende an Frau Kaaden, Frau Abramczyk und Frau Vervoorts, und natürlich auch an alle anderen Lehrer, die sich Zeit dafür nahmen und
selber Unterricht verpassten oder pendelten, um dabei sein zu können. Ohne die begleitenden Lehrer und die Vorbereitung der Chorleiterinnen wäre das ganze nämlich nicht
möglich gewesen und hätte nicht weit so viel Spaß gemacht.
Man kann also sagen, dass auch dieses Jahr die Chorfahrt wieder ein voller Erfolg war, auch wenn es erst das zweite Jahr ist, dass auch der Chor für ein paar Tage wegfährt,
um gemeinsam proben zu können. Hoffentlich wird es noch viele weitere Jahre geben, in denen die Musiker des Heinrich Heine Gymnasiums wegfahren können, um
sich während der Zeit dort nur auf das zu konzentrieren, was ihnen Spaß macht und einfach mal nicht an Tests, Klausuren oder den Unterricht denken zu müssen.

Chorissimo

 

Latein Plus- Workshop: Die Schatzsuche war erfolgreich!

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Salvete discipuli!

28 Grundschülerinnen und Grundschüler begaben sich am Mittwoch auf eine Reise und tauchten in die versunkene Welt der Römer ab.

Frau Wolf und Herr Schopper machten die Schülerinnen und Schüler zunächst darauf aufmerksam, dass viele Begriffe unseres Alltags lateinischen Ursprungs sind (z.B. Werbung: fructis- von Frucht, Alete- ernährt euch, Zaubersprüche Harry Potters- expecto patronum! ich erwarte Schutz!) und die Römer geniale Erfinder waren (z.B. Heizung, Wasserversorgung, Straßennetz, Kalender etc.). Es war erstaunlich, welches Wissen die Grundschüler bereits über die Römer besaßen.

Anschließend halfen sie Tim und Anna (die beiden Protagonisten der Erzählung „Schatzsuche„), die ein magisches Buch auf dem Dachboden gefunden und eine Zeitreise unternommen hatten, verschiedene Rätsel im alten Rom zu lösen.

So lernten sie Menschen vergangener Zeiten kennen, mussten einen Schatz mittels gerade gelernter lateinischer Vokabeln heben und eine gehemnisvolle Geschichte in lateinischer Sprache entschlüsseln.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler lösten die Rätsel mit Bravour und bekamen am Ende ihre Belohnung….

Die Rückmeldung der Grundschülerinnen und Grundschüler war durchweg positiv: man hat etwas gelernt und es hat auch noch Spaß gemacht!

Am Heinrich Heine Gymnasium können Schülerinnen und Schüler bereits ab der 5. Klasse den Schwerpunkt Latein-Plus wählen. In den Latein Plus-Klassen herrscht erfahrungsgemäß ein sehr gutes Arbeitsklima. Hierbei haben die Schülerinnen und Schüler 3 Stunden Latein und 1 Stunde Projektarbeit (z.B. Theaterstücke, Hörspiele, Fotoromane etc.) in der Woche.

Im Folgenden kann man sich den aktuellen Latein Plus-Flyer herunterladen: Latein-Plus.

Für den Workshop am 25.1.18 haben wir momentan 28 Anmeldungen entgegengenommen.

Weitere Anmeldungen werden telefonisch über das Sekretariat (0 2041 182580)

oder per Mail an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de entgegengenommen.

Zudem wird am Tag der offenen Tür eine Anmeldeliste ausgehängt.

HHG forscht 2017: Forscher von morgen gesucht!

Gruppenfoto 1

 

Am 9.11.17 fand zum dritten Mal der schulinterne Wissenschaftswettbewerb „HHG forscht“ der Jahrgangsstufe 8 statt. Schülerinnen und Schüler führten in Kleingruppen wissenschaftliche Untersuchungen aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Technik und Informatik durch.

Die Jury bestand aus der MINT-Koordinatorin Frau Hußmann und Herrn Schopper, der als „Nicht- Naturwissenschaftler“ die Forschungsarbeiten auf ihre Nachvollziehbarkeit hin beurteilt hat. In einer „kribbeligen Atmosphäre“ fernab von Klausuren und Unterricht waren auch diesmal wieder spannende Projekte dabei, die deutlich zeigten: Es lohnt sich, Fragen zu stellen und Antworten zu finden, erfinderisch, kreativ, innovativ tätig zu werden und Projekte zu einem Abschluss zu bringen. Die Auswahl der Gewinnergruppen war in diesem Schuljahr aufgrund sehr guter Schülerideen besonders schwierig.

Im Folgenden sind die Themen genannt, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler über Wochen außerunterrichtlich wissenschaftlich beschäftigten und Schule mal „anders“ erlebten:

Rubbisch Eater- Ein Boot zum Reinigen von Pools und Teichen

Timo Wassy, Jolina Stammkötter, Natalie Scherbina (8c) (1. Platz)

Ddoc- eine App zum Erkennen von Hand- und Fingerverletzungen

Martin Radev, Leon Hausmann, Ron Welbers (8c) (2. Platz)

Wie funktioniert eine Unendlichkeitsmaschine?

Ahmed Khodr (8d), Emin Atay (8a)

Energieumwandlung mit Magneten

Mohammed Boutiba, Steffen Wilczok (8c) (Sonderpreis)

Eine Künstliche Intelligenz lernt Super Mario
Joschua Kabisch, Calvin Sevindik (8b) (3. Platz)

Armschutz aus einer nicht-newtonschen Flüssigkeit

Luca Crestani Fernandes (8a)

Alle Teilnehmer des Wissenschaftsprojektes erhielten eine Urkunde.

Die Gewinnergruppen (1. , 2., 3. Platz) wurden für die erfolgreiche Vorbereitung, Durchführung und Präsentation ihres naturwissenschaftlichen Problems mit Kinogutscheinen belohnt. Sie werden ihre Versuche noch verfeinern und am Regionalwettbwerb Jugend forscht 2018 im Februar teilnehmen.

Wir als Schulgemeinde danken allen Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz, ihre Ausdauer und ihren Forschergeist im Sinne der Zukunftsfähigkeit und Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und wünschen den Gewinnergruppen viel Erfolg beim Regionalwettbewerb Jugend forscht 2018.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 wird am Heinrich Heine Gymnasium eine Profilklasse mit dem Schwerpunkt MINT angeboten. MINT steht hier für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zur Stärkung dieses Profils und der Talentförderung der Schülerinnen und Schüler wurde auch der Wettbewerb „HHG forscht“ ins Leben gerufen.

 

 

„Murakoze“ für die schönen Herbstferien – Lehrerinnen besuchen unseren Partner-Kindergarten in Ruanda

„Murakoze“ ist Kinyarwanda, eine der drei Amtssprachen Ruandas neben Englisch und Franzözisch, und heißt „Dankeschön“. Hiermit möchten wir, Frau Burmester, Frau Weber und Frau Hömke, uns ganz herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6d, 6e und 9d bedanken, die uns unzählige Stifte und Spielsachen für die Kindergartenkinder in der Hope Nursery School von Rev. Dr. Pascal Bataringaya und seiner Frau Louise Uwimana mitgegeben haben.
Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle auch noch bei dem Verein Hope Nursery School Ruanda e.V., insbesondere bei Frau Dahl, für die Herstellung des Kontakts und die Hilfsgüter für die Kinder, sowie bei Pascal und Louise für die großartige Zeit bedanken. Ruanda ist ein wunderschönes Land und wir haben eine sehr aufregende und interessante Zeit dort verbracht.

 

weitere Links zu diesem Partnerprojekt:

Heine-Gymnasiasten helfen in einem Kindergarten in Ruanda

HHG spendet 4110 Euro für das Kindergarten-Projekt in Ruanda

Förderverein am HHG hilft Kindern in Ruanda

 

HHG spendet 6900 Euro für Kinder in Ruanda und Flüchtlinge

Danke HHG! Spendenübergabe

HHG-Gymnasiastin Elif ist ein Ruhrtalent

Schülerin (18) des Heinrich-Heine-Gymnasiums hat dank ihres Stipendiums schon einiges erlebt – von der Erstwählerkonferenz bis zur Sprachreise

Elif Bayat ist ein Ruhrtalent. Die 18-jährige Schülerin vom Heinrich-Heine-Gymnasium hat ein Stipendium im gleichnamigen, noch jungen Programm ergattert – als bislang einzige Bottroperin. Erst kürzlich fand in Essen die Aufnahmefeier statt, bei der insgesamt 102 Stipendiaten aus dem Revier ihre Urkunden für das Schuljahr 2017/18 erhielten. „Die anderen Stipendiaten sind total freundlich. Oft sind es Leute, die sich stark für Politik interessieren erzählt Elif Bayat. So wie sie; die Schülerin strebt auf jeden Fall ein Studium in diesem Bereich an. Und: „Mein ganz, ganz großer Traum ist, Diplomatin zu werden.“

Traumjob Diplomatin

Mit Hilfe der Diplomatie, findet findet Bayat, lasse sich Frieden auf der Welt schaffen. Das Engagement für ein gutes Miteinander auf unserem Planeten ist ihr wichtig. „Ich achte darauf, wie ich mit Menschen und auch mit Tieren umgehe“, sagt die junge Frau, die sich als Veganerin bezeichnet. Dass sie sich aktiv einsetzt, Flüchtlingen Nachhilfe gegeben hat, in der Schülervertretung und der Schulkonferenz mitmischte, dürfte bei der Stipendiums-Jury gut angekommen sein.

Gehört hatte Elif Bayat vom Ruhrtalente-Programm von einer Freundin aus Gladbeck. Paul Pillath, der als Talentscout der Hochschule Ruhr West Schüler am HHG berät, hat sie dann bei ihrer Bewerbung unterstützt. „Nach mehreren Wochen wurde ich zum Gespräch eingeladen“, erzählt die 18-jährige; im Frühjahr war das. „Und schließlich gab es die Zusage – ich war natürlich stolz und glücklich.“ Neben sozialem Engagement spielen beim Auswahlverfahren auch schulische Leistungen eine Rolle.

Ihr Vorbild ist ihr großer Bruder

Danach gefragt, meint die Schülerin der Jahrgangsstufe 12 zurückhaltend: „Ich bin bestrebt, ein sehr gutes Abitur zu machen.“ Ihr Vorbild ist ihr großer Bruder, der Zahnmedizin studiere. „Ich bin nicht so gut wie mein Bruder, aber schon ganz in Ordnung“, meint Elif Bayat. Als ihre Lieblingsfächer nennt sie Sozialwissenschaften, Geschichte, „eigentlich alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer“. Ein Probestudium an der Uni Essen/Duisburg mit Vorlesungen zum Thema „Semantik“ im Wintersemester 2016/17 hat ihr die Erkenntnis gebracht, dass ihr der Bereich der Germanistik eher weniger liege. Die Hochschule selbst aber lockt Elif Bayat schon jetzt, „ich habe auch den Sommercampus an der Ruhruniversität Bochum besucht.“

Das Schülerstipendium bietet der Bottroperin ein kostenloses Bildungsprogramm, über das sie neue Erfahrungen sammeln kann. „Ich habe bereits eine Grubenfahrt auf Prosper-Haniel gemacht, war drei Tage in Berlin, auf einer Erstwählerkonferenz und beim Eon-Bewerbungstraining“, erzählt sie. „Highlight bisher war eine zweiwöchige Sprachreise nach Liverpool.“

Darüber hinaus wurden die Stipendiaten individuell beraten, erhielten Unterstützung etwa in Sachen Praktikum oder bei Bedarf auch Sachleistungen wie einen Laptop oder ein Schoko-Ticket. Bis zu ihrem Abitur wird Elif Bayat als Ruhrtalent weiter gefördert.

Und sonst? Braucht die Schülerin immer Bewegung in ihrem Leben: „Ich habe sechs Jahre lang Fußball gespielt, beim SV Rhenania.“ Sie mag viele Sportarten, trainiert aktuell im Fitnessstudio. Und greift auch gerne mal in die Saiten – „ich spiele E-Gitarre an der Musikschule.“

Weitere Informationen zu dem Schülerstipendium im Internet auf www.ruhrtalente.de

  • Ruhrtalente ist ein 2016 von der Westfälischen Hochschule, der RAG-Stiftung und dem Initiativkreis Ruhr entwickeltes Schülerstipendienprogramm. Gefördert werden besonders leistungsorientierte Schüler aus weniger privilegierten Familien, die sich durch gute schulische und außerschulische Leistungen, soziales Engagement sowie ein hohes Maß an Motivation und Zielstrebigkeit auszeichnen.
  • Kinder und Jugendliche ab der achten Klasse erhalten praktische Bildungsangebote, Beratung und individuelle Talentförderung. Lehrer oder Talentscouts können Schüler für das Stipendienprogramm empfehlen, das Auswahlverfahren läuft über eine Jury. Gefördert werden die Stipendiaten bis zum Beginn einer Berufsausbildung oder eines Studiums.

Elif

Quelle: Nina Stratmann WAZ 18.11.2017

G8 ist in Bottrop Geschichte

Alle drei Gymnasien werden zum Abitur nach neun Jahren zurückkehren. Die Schulleiter haben sich auf einen einheitlichen Weg verständigt.

In Bottrop ist das Abitur nach acht Jahren wohl bald Geschichte. Die Schulleitungen der drei Gymnasien sind sich einig darüber, dass sie einen gemeinsamen Weg einschlagen werden, und der wird wohl die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren sein. Das teilen die Schulen den Eltern der Viertklässler auch jetzt schon bei Elternabenden und Tagen der offenen Tür mit.

Bei der Wahl der weiterführenden Schule für ihre Kinder kann es für diese Eltern ausschlaggebend sein, zu wissen, dass G 8 in Bottrop abgeschafft wird. Denn auch die Kinder, die im nächsten Jahr aufs Gymnasium kommen, wechseln ein Jahr später automatisch zu G 9, das ab dem Schuljahr 2019/20 wieder die Regel werden soll.

„Wenn wir die Füße still halten, müssen wir nichts machen“, sagt Matthias Plaputta, Leiter des Vestischen Gymnasiums. Er will G8/G9 aber trotzdem in der Schulkonferenz zur Abstimmung stellen. Das wird aber erst nach den Sommerferien 2018 der Fall sein, denn bis zum Sommer wird es noch dauern, bis das neue Schulgesetz der Landesregierung verabschiedet wird. Am Dienstag wurden lediglich die Eckpunkte vorgestellt. Und die waren keinesfalls erhellend.

Denn darin ist weder geregelt, wann die zweite Fremdsprache eingeführt wird, noch ist die Stundentafel festgelegt. „Es ist aber klar, das ist nicht das alte G 9“, sagt Tobias Mattheis, Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums, noch unter dem Eindruck einer Direktorenkonferenz mit Bildungsministerin Yvonne Gebauer am Mittwochvormittag. Sein Eindruck: „Nur wenige Gymnasien werden bei G 8 bleiben.“

Beides in einer Stadt anzubieten, empfehle sich ohnehin nur für sehr große Städte. Darin sind sich die Schulleiter auch mit dem Schulträger einig. „Nach meinem Dafürhalten ist G 8 tot. Der Elternwille ist eindeutig“, sagt Reinhard Schönfeld, Chef des Josef-Albers-Gymnasiums.

Vorbereitungen beginnen bald

Seine Schule ist trotz G 8 Halbtagsschule geblieben. „Wir haben gute Erfahrung mit Entschleunigung gemacht“, sagt Schönfeld, es habe ein hohe Maß an Zufriedenheit bei allen gegeben. Bei Bedarf werde man wohl auch in Zukunft Kinder bereits in acht Jahren Gymnasialzeit zum Abitur führen können. Das Überspringen einer Klasse ist in allen Schulformen immer schon möglich gewesen.

Was jetzt auf die Gymnasien zukommt, „das ist nicht lustig“, sagt der altgediente Schulleiter mit Blick auf die bevorstehende Arbeit. „Aber man wird ja langmütig in meinem Metier.“ Aber auch Tobias Mattheis, erst seit dem letzten Sommer im Amt, findet: „Das Rad dreht sich immer schneller.“ Die Vorbereitungen auf G 9 werden wohl schon im Frühjahr 2018 beginnen. „G 9 ist im vorhandenen Raumbestand nicht machbar“, wiederholt Schuldezernent Paul Ketzer eine Aussage von früher. An allen drei Bottroper Gymnasien müsse angebaut werden für die Schüler, die dann ab 2027/28 ein Jahr länger in der Schule bleiben. „Das braucht Zeit.“ Deshalb müsse mit der Planung rechtzeitig begonnen werden. Unklar ist, woher das Geld dafür kommen soll. Ketzer mahnt: „Das Land darf uns da nicht im Regen stehen lassen.“

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Quelle: Ute Hildebrand-Schute, WAZ-Bottrop vom 16.11.2017

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