Berufsberatung

Gut vorbereitet | Kooperationen | Berufswahl Sek. I | Berufswahl Sek. II | Berufswahl EF | Berufswahl Q1 | Berufswahl Q2

Gut vorbereitet auf das Berufsleben

Maischatz, Anna

Lehrer/-innen
E-Mail: maischatz [at] hhg-bottrop [dot] de
Telefon: +49 2041 182580
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Fächer: Deutsch, Pädagogik, Praktische Philosophie
Aufgaben: Studien- und Berufswahlkoordinatorin, Kooperation Schule und Beruf/ Studium, Schülerbetriebspraktikum, Betreuung Schülerfirma HHG-help, Team Oberstufe, Mitglied des Lehrerrats und der Schulkonferenz

Berufsorientierung

Die Unterstützung bei der Findung des eigenen beruflichen Weges ist Bestandteil der schulischen individuellen Förderung. Hierbei soll der Einzelne/ die Einzelne begleitet und hinsichtlich seiner/ ihrer Interessen, Wünsche und Bedürfnisse in den Blick genommen werden. Hierbei ist der Aspekt der „Anschlussfähigkeit“ von Bedeutung, d.h. dass Schülerinnen und Schüler befähigt werden, im Anschluss an ihre Schullaufbahn einen zukunftsorientierten Weg einzuschlagen, bei dem ihre Kompetenzen, Bedürfnisse und Interessen berücksichtigt werden.

Anschlussfähig zu sein setzt bei Schülerinnen und Schülern aller Schulformen einen intensiven Orientierungs- und Lernprozess voraus, der über mehrere Jahre andauert und mit dem Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. in ein Studium in der Regel nicht abgeschlossen ist. Der Prozess umfasst unter anderem:

  • Kompetenzen zur „richtigen“ Planung erwerben
  • sich als selbstwirksam zu erleben
  • die eigenen Kompetenzen zu erkennen und im schulischen und außerschulischen Kontext zu entwickeln
  • Neues auszuprobieren
  • Anorderungen der Arbeits- und Berufswelt mit dem eigenen Profil zu vergleichen und ggf. Kompetenzen weiter entwickeln
  • sich trotz umfangreicher und zum Teil widersprüchlicher Informationen nicht irritieren zu lassen
  • sich Entscheidungen offen zu halten
  • in Zufälligkeiten gezielt nutzbare Chancen zu entdecken und
  • sich innerhalb dieser Prozesse immer wieder als aktiv handelnde Person wahrzunehmen.

Es geht also unter anderem darum, dass Schülerinnen und Schüler eigene Interessen entwickeln, ihre Fähigkeiten erweitern, sich Ziele vor Augen führen und persönliche Wege einschlagen.  Hierbei können wir sie und ihre Eltern unterstützen, indem wir als Schule Informationen vermitteln, Erfahrungen ermöglichen und individuelle Wege unterstützen.


Kooperationen

Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit

Durch regelmäßige Infoveranstaltungen in unserem Hause, individuelle Beratungsgespräche und einen intensiven Austausch in Bezug auf die Qualifikationsanforderungen des Arbeits- und Studienangebotes sowie aktuelle Entwicklungen im regionalen und überregionalen Kontext können wir unseren Schülerinnen und Schülern mithilfe der Arbeitsagentur ein fundiertes Angebot unterbreiten. Die Professionalität eines ausgewiesenen „Beraters für akademische Berufe“ (intern Abiberater genannt) gewährleistet eine individuelle Beratung, die stets am „Zahn der Zeit“ ist und Neuerungen in der Uni- und Ausbildungslandschaft in die Schule trägt.

Firmenkooperation „Unternehmen und Schule“  

Seit dem Schuljahr 2011/ 2012 haben wir – unterstützt durch das Bildungsbüro Bottrop und die IHK – im Rahmen des Projekts „Partnerschaft Schule-Betrieb“ einen festen Kooperationspartner für die Studien- und Berufswahlorientierung.

Die Volksbank Bottrop-Kirchhellen unterstützt unsere Arbeit durch professionelle Bewerbungstrainings, in denen Oberstufenschülerinnen und –schüler auf das Schreiben von Bewerbungen und das Verhalten in Bewerbungsgesprächen vorbereitet werden. Neben diesen intensiven Coachings werden im Rahmen des Berufsorientierungstages im Frühjahr die Berufsmöglichkeiten im Bankwesen vorgestellt. Die feste Kooperation ermöglicht es beiden Partnern, kontinuierlich und intensiv zusammen zu arbeiten, Arbeitsweisen und Zielsetzungen voneinander besser zu verstehen und diese Erkenntnisse für die Weiterarbeit nutzbar zu machen.

Fotos vom letzten Bewerbungstraining in den Räumen der Volksbank Bottrop-Kirchhellen unter der Leitung von Nadine Aschoff finden Sie hier.


Berufswahl – Sekundarstufe I

In der Sekundarstufe I finden unterschiedliche Vorhaben zur Studien- und Berufswahlorientierung einen festen Platz im Unterricht einzelner Fächer. Bei Interesse kann bereits in Klasse 5 ein Schwerpunkt auf die „MINT“-Fächer gelegt werden.

Neben der Erkundung konkreter Berufsfelder wird vor allem in den Fächern Deutsch und Politik auf eine bewusste, aktive und gemeinsame Auseinandersetzung mit den Fragen zur Berufswahl eingegangen. Während es in den Klassen 5 bis 8 noch einzelne Projekte sind, die vor allem konkrete Berufswelten vorstellen und mögliche Wege aufzeigen sollen (z. B. durch Expertenbesuche und Exkursionen), führen viele Inhalte in der Klasse 9 an die nun aktuell werdenden Fragen heran: Was für Berufe gibt es? Welcher Beruf passt zu mir? Wie kann ich ihn erreichen?

Um auf dem Weg zum Traumjob Unterstützung zu bieten, wird in Klasse 9 – also vor Übergang in die Oberstufe – geübt, sich im „Informationsdickicht“ und in der Vielzahl möglicher Berufe zurecht zu finden. Hilfestellungen bieten hierbei neben dem Erstellen von Berufsportfolios im Deutschunterricht auch Informationsveranstaltungen durch die Arbeitsagentur, die den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zu Grundlagen von Ausbildungen, Studiengängen etc. vermitteln und auf die vielzähligen offenen Schülerfragen eingehen. Einblick in Unternehmen bietet außerdem der Politikunterricht, in welchem Unternehmensstrukturen und Betriebe erkundet und untersucht werden.

Neben der Frage „Welcher Job passt zu mir?“ wird in diesem Jahr auch schon darauf eingegangen, wie man seine eigenen Chancen beim Erreichen des Wunsches steigern kann: Hierzu wird die sorgfältige und korrekte schriftliche Bewerbung und das Verhalten in Bewerbungssituationen fokussiert. Ein wichtiger Schritt ist dies auch in Hinblick auf das Schülerinnen- und Schülerbetriebspraktikum, auf welches in diesem Schuljahr vorbereitet wird.


Berufswahl – Sekundarstufe II

Die drei Jahre der Oberstufe werden intensiv genutzt, um sowohl freiwillige als auch verbindliche Angebote hinsichtlich der Studien- und Berufsorientierung zu vermitteln. Ein ständiges Angebot ist die Weitergabe von Informationen durch Unis, (Ausbildungs-) Betriebe, Firmen etc. im Rahmen der Infothek im Oberstufenbüro sowie durch tagesaktuelle Aushänge im Infokasten des Schulfoyers. Auch wird auf Wunsch Feedback zu Bewerbungsunterlagen erteilt,  persönliche Beratungen werden angeboten und die Terminvereinbarung mit „unserem“ Berater der Bundesagentur für Arbeit – Herrn Scheunemann – koordiniert. Dieser steht an Elternsprechtagen und bei Bedarf an Sonderterminen für individuelle Beratungsgespräche für unsere Oberstufe zur Verfügung.

Des Weiteren werden Fahrten zu Tagen der offenen Tür an Unis, zu Ausbildungsmessen und zu Berufsinformationsmessen und –börsen angeboten bzw. diese ermöglicht.

Außerdem fördern wir die Teilnahme an Veranstaltungen der Schüleruni („Schnupperstudium“) umliegender Universitäten, hierbei können Schülerinnen und Schüler bereits im Laufe der Oberstufe erste „Scheine“ für einen Studiengang erwerben.

Des Weiteren werden auch geschlechtsspezifische Angebote weitergegeben, die sich unter anderem an Mädchen mit naturwissenschaftlichem/ technischem Interesse oder Jungen hinsichtlich des Ergreifens sozialer Berufe richten.

Interessierte Behörden/ Betriebe erhalten unter bestimmten Voraussetzungen außerdem die Möglichkeit, ihr Ausbildungsangebot in schulischen Veranstaltungsblöcken vorzustellen, um mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen.

Neben diesen auf die Schülerinteressen abgestimmten Angeboten findet weiterhin ein wichtiger Teil der Berufsorientierung im Rahmen des Fachunterrichts statt: einige Beispiele der letzten Jahre bestehen z. B. im Besuch eines Tonstudios (Grundkurs Musik), eines Montessori-Kinderhauses (Leistungskurs Pädagogik), sowie in vielen Fächern durch einen eigenen Uni-Tag, an dem Vorlesungen besucht werden und das Unileben beschnuppert werden kann. Auch die in der Q1 verankerten Projektkurse (z. B. „Energie“ in Anbindung an Physik, oder „Menschliches Verhalten“ in Anbindung an Biologie und Pädagogik, können hier genannt werden. An dieser Stelle sei auf die unterschiedlichen Fachvorstellungen verwiesen, die Elemente dieser Arbeit vorstellen.

Neben diesen übergreifenden Angeboten werden auch einige jahrgangsstufengebundene Aktivitäten unternommen.


 

Berufswahl – EF Einführungsphase

Schülerbetriebspraktikum

Ein elementarer Bestandteil der Berufsorientierung in der Oberstufe ist das obligatorische dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum. In diesem können die Schülerinnen und Schüler (noch vor der Wahl der Leistungskurse) einen konkreten Beruf innerhalb eines Betriebes kennenlernen. Hierbei soll nicht nur das intensive Kennenlernen einer Wahlmöglichkeit, sondern auch die persönliche Reflexion der – für viele der Jugendlichen – ersten Arbeitserfahrungen fokussiert werden. Dies geschieht durch die Vor- und Nachbereitung der Erfahrungen im Rahmen des Anfertigens eines Praktikumsberichts, aber auch durch die Begleitung durch den Schülerinnen und Schülern bekannten Fachlehrerinnen und –lehrern.

Berufsnavigator

Im laufenden Schuljahr 2011/2012 bieten wir erstmalig die Teilnahme am Projekt „Berufsnavigator“ für die gesamte Stufe an. Zur besseren Erklärung dieses Projekts hier einige Informationen, die der Homepage des Berufsnavigators entnommen sind, auf der sich auch noch weitere Infos finden lassen:

  • „Der Berufsnavigator ist ein innovatives, computerunterstütztes Berufsauswahlverfahren (Screening-Instrument), das bei den ersten Schritten der Berufswahl gleichzeitig helfen und motivieren soll.
  • Im Test bewerten Schüler und Schülerinnen, die sich schulisch und privat gut kennen, gegenseitig ihre Fähigkeiten. Das Ergebnis wird per Computer mit hunderten von Berufsprofilen abgeglichen und eine Vorschlagsliste ausgegeben.
  • In der anschließenden persönlichen Beratung, die die jeweiligen Berufsinteressen berücksichtigt, werden individuelle Berufsempfehlungen erarbeitet.“
  • Im Juni wird das Verfahren erstmalig für unsere Schule durchgeführt, Infos und Feedback werden dann unter dem Punkt „Aktuelles“ zu finden sein.
  • Für die kommenden Jahre ist angedacht, das Verfahren so zu terminieren, dass die Ergebnisse nicht nur für die persönliche Studien- und Berufswahl nutzbar gemacht werden, sondern auch die LK-Wahl mit den Vorschlägen abgestimmt werden kann.

Unterstützt wird das Projekt durch die Sparkasse Bottrop, die Arbeitsagentur und den Rotary Club.


Berufswahl – Qualifikationsphase Q1

Der „geva-Test“

Auf freiwilliger Basis wird der Berufsinteressenstest des geva-Instituts in München durchgeführt, bei dem unter Verwendung von Selbsteinschätzungs- und Leistungsaufgaben nicht nur eine Reihe an Berufsvorschlägen unterbreitet wird, sondern auch auf die Anforderungen von Einstellungstests vorbereitet werden kann. Nähere Infos gibt’s hier.

Informationsveranstaltung durch die Bundesagentur für Arbeit

Um den Halbjahreswechsel findet verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler eine in Gruppen durchgeführte Informationsveranstaltung statt, in welcher auf unterschiedliche Wege hingewiesen wird; die Informationsmöglichkeiten, die die Arbeitsagentur bietet, vorgestellt werden; auf nun schon näher rückende Fristen hingewiesen wird und Grundlagenkenntnisse zu Eingangsvoraussetzungen von Unis etc. geboten werden.

Im Anschluss an diesen Termin erhalten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, aus einer Reihe von ca. 20 häufig gewünschten Berufswegen ihre Favoriten auszuwählen, um beim Berufsinfotag im Frühjahr konkrete Informationen hierzu zu erfahren.

Der Berufsorientierungstag (BOT) ;)

An einem Samstag im Frühjahr öffnen wir unsere Pforten nur für die Schülerinnen und Schüler der Q1 und engagierte Gastrednerinnen und Gastredner: Wir möchten im Rahmen dieses Tages für unseren Vorabgangsjahrgang die Möglichkeit eröffnen, direkten Kontakt zu Personen aus Berufsfeldern bzw. Ausbildungs-/Studiengängen herzustellen, die sie interessieren. Hierzu können im Vorfeld persönliche Wünsche angegeben werden, die bei der Gruppeneinteilung berücksichtigt werden. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, eine Entscheidungshilfe auf dem Weg zur Berufsfindung zu bieten, Informationen zu vermitteln und Kontakte herzustellen.

In mehreren 45minütigen Blöcken stellen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Berufssparten und Studienmöglichkeiten ihre Tätigkeiten und sich selbst vor, sodass alle Schülerinnen und Schüler mehreren Vorträgen beiwohnen können. Hierbei können und wollen wir keine Vorgaben machen, wie genau so ein Beitrag aussehen kann. Es freut uns sehr, wenn die Gäste Konkretes aus dem Arbeitsalltag berichten können, ein realistisches Bild von den Tätigkeiten und Vor- und Nachteilen der Berufe vermitteln können.

Von großer Bedeutung für das Funktionieren des Infotages ist hierbei die große und engagierte Bereitschaft, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben und „Nachwuchs“ zu begeistern, aber auch ehrlich zu informieren. Dass sich eine Vielzahl – auch ehemaliger Heine-Schülerinnen und –schüler, sowie Eltern hierzu bereit erklärt, trägt immer wieder neu zum Gelingen dieses Tages bei. Ein Bericht und Fotos zum BOT 2012 finden Sie HIER.

Bewerbungstraining

Durch die engagierte Unterstützung der Volksbank Bottrop-Kirchhellen bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Bewerbungstraining an, in dem auf Einstellungsanforderungen hingewiesen wird sowie Kompetenzen zum Verfassen von Bewerbungsschreiben und zum Verhalten in Bewerbungssituationen erweitert werden. Durchgeführt werden die Trainings von Nadine Aschoff, die selbst ehemalige Heine-Schülerin ist und nun als Ausbildungskoordinatorin bei der Volksbank tätig ist. Es wird sowohl ein Bewerbungstraining für die Q1 angeboten als auch eins, das sich an „Kurzentschlossene“ in der Q2 richtet.


 

Berufswahl – Qualifikationsphase Q2

Individuelle Beratung

In der „Q2“ gehen die Schülerinnen und Schüler schon mit Riesenschritte auf das Abitur zu. In dieser Phase ist uns eine individuelle Beratung von noch größerer Bedeutung als zuvor, da viele bereits einen Wunschberuf vor Augen haben und lediglich Unterstützung bei den letzten Schritten zum Erreichen von diesem, bzw. dem „Startpunkt“ des Weges benötigen. Andere hingegen schwanken in ihren Wünschen und brauchen noch Zeit und Unterstützung beim „Findungsprozess“. Deswegen sind für diese Stufe auch keine verbindlichen „Großaktionen“ mehr vorgesehen, sondern es wird vielmehr Wert auf die Unterstützung persönlicher Schülerbestrebungen gelegt. So bieten wir Feedback für Bewerbungsschreiben, lassen weitere Bewerbungstrainings stattfinden und vermitteln Kontaktdaten zu unterschiedlichen Ansprechpartnern. So individuell die Wege sind, die unsere Schülerinnen und Schüler nach dem Abi einschlagen, so unterschiedlich sind zu diesem Zeitpunkt auch die Fragestellungen geworden, für die sie bei der Berufs- und Studienkoordination ein offenes Ohr finden.