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Auzubis im Mittelpunkt

Gymnasien und Gesamtschulen können sich noch bewerben

Die Tour für die Sekundarstufe I der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ausverkauft. Alle acht Termine durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet sind verbindlich vergeben. „Wir hatten sehr viele Nachfragen für diese Tour“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried. Gymnasien und Gesamtschulen aus dem Revier können sich jedoch weiterhin für die Tour der Sekundarstufe II bewerben.

Von März bis Juli tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet durch weiterführende Schulen. Bei der Tour für die Sekundarstufe I werden sich die Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren. Haupt-, Gesamt-, und Realschulen konnten sich seit Januar dieses Jahres für die begehrten Plätze bewerben. Die zweite Tour mit ebenfalls acht Terminen ist für die Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Als Unternehmen sind innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management an Bord.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt, sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn bei der Roadshow stehen die Azubis im Mittelpunkt. Sie sind die Botschafter der teilnehmenden Unternehmen und reden authentisch in einer lockeren Talkrunde über ihren Arbeitgeber und über ihren Weg ins Berufsleben in Gegenwart der Schüler. Im Anschluss der Gespräche werden die Azubis für Fragen der Schüler fleißig Rede und Antwort stehen. „Es entsteht dabei eine Kommunikation auf Augenhöhe“, berichtet Projektleiter Carsten Liebfried. Zudem können sich die Schüler zusätzlich an den Ständen der Unternehmen mit Ausbildern und Personalleitern unterhalten und erste berufliche Kontakte knüpfen.

Bewerbungen von weiterführenden Schulen aus dem gesamten Ruhrgebiet für die Sekundarstufe II sind möglich per E-Mail über info [at] ausbildungsoffensive-essen [dot] de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Azubis reden in lockerer Talkrunde über ihre Arbeitgeber
Azubis reden in lockerer Talkrunde über ihre Arbeitgeber

Quelle: Stadtspiegel Bottrop, 21.3.2018

Judoprojekt am HHG im Rahmen der Judowochen des ELE-Werteprojekts

Erstmals nahmen parallel zum Grundjudoschulprojekt auch Gymnasiasten am Bottroper Judounterricht teil. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Evaluation durften ca. 40 Schülerinnen und Schüler die Judowochen des ELE-Werteprojektes genießen und sich auf ihre erste Gürtelprüfung vorbereiten. Die Universität Duisburg/Essen unterstützt und betreut eine Masterarbeit zum Thema Sprachförderung im Schulprojekt mit Hilfe des Judolehrbuches „Leo – der kleine Löwe“, welches bereits seit Jahren die Bottroper Grundschüler durch die Judowochen begleitet.

Auch Internationale Förderklasse integriert

Untersucht werden sprachliche Auswirkungen und im besten Falle Fortschritte durch das Arbeiten und Anwenden der Inhalte des von Volker Tapper kreierten Lehrbuches. Eine Internationale Förderklasse (IFÖ), bestehend aus kürzlich nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen, betreut von Lara Sdunek und eine Regelklasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums, betreut von Christian Müller, als Referenzklasse nahmen am Projekt und den Untersuchungen teil. Neben den zu erlernenden Judotechniken und den obligatorischen Judowerten fanden auch Sprachtests statt, deren Auswertung Aufschluss über den Einfluss des deutschlandweit einmaligen Projektes auf Sprachentwicklung und -förderung geben werden.

Anspruchsvolle Prüfungen

Zum Abschluss der Judowochen fand vergangene Woche dann eine Gürtelprüfung statt, um den Leistungsstand und die Fortschritte der jungen Kämpfer zu kontrollieren. Alle Teilnehmer konnten Prüfer Jürgen Ehlert, 1. Dan und Projektleiter Sven Helbing, 3. Dan vollends überzeugen und führten blitzsaubere Techniken vor, zeigten, wie gefahrfrei miteinander gekämpft werden kann und wiederholten die Judowerte. Somit konnten alle Teilnehmer, die vorher noch keine Judoprüfung abgelegt hatten, denn davon gab es bereits einige, ihren neuen Judogürtel und die Urkunde zum 8. Kyu, dem ersten Schülergrad im Judo entgegennehmen. „Vielleicht hat es einigen so viel Spaß gemacht, dass wir sie demnächst im Judotraining beim JC 66 begrüßen dürfen. Gespannt bin ich ebenfalls auf die wissenschaftliche Auswertung und hoffe, dass wir bereits einen langfristigen Mehrwert für die Kinder geschaffen haben.“, resümiert Projektleiter Sven Helbing.

HHG freut sich über Auszeichnung im Bereich der digitalen Bildung

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MINT-Koordinatorin Frau Hußmann (Erste von links)

Die Gesellschaft für Informatik zeichnet 21 NRW-Schulen für ihr besonderes Engagement bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben aus.
Paderborn, März 2018. Sie zeigten besonderes Engagement im Zuge der digitale Bildung: Die Schülerinnnen und Schüler des Heinrich-Heine Gymnasiums, die beim 36. Bundeswettbewerb Informatik und beim Informatik-Biber 2017 mit dabei waren.

Für dieses Engagement im Bereich Informatik gab es jetzt  öffentliches Lob. Die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ der Gesellschaft für Informatik hat 21 Schulen aus Nordrhein-Westfalen als Anerkennung ihrer Aktivitäten bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben einen Preis in Form von Urkunden und Buchpreis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen des 17. Informatiktags NRW in Paderborn statt. Zu der Veranstaltung lud die Fachgruppe »Informatische Bildung in NRW« der Gesellschaft für Informatik e.V. gemeinsam mit der Fachgruppe Didaktik der Informatik an der Universität Paderborn sowie dem Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) nach Paderborn ein. Eine Auszeichnung für eine besonders hohe Schülerbeteiligung am 36. Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) erhielten das Robert-BoschBerufskolleg Dortmund, das Joseph-König-Gymnasium Haltern am See, das Ravensberger Gymnasium Herford, das Friedrich-List-Berufskolleg Herford, das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn, das Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn und das Städtische Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium Duisburg.

1.464 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich insgesamt an der 1.Runde des BwInf, so viele wie seit 1993 nicht mehr. Und auch beim Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), dem Informatik-Biber gab es einen neuen Rekord: Am Informatik-Biber 2017 nahmen bundesweit 341.241 Schülerinnen und Schüler von 1.898 Schulen teil und damit so viele Kinder und Jugendliche wie nie.
Für hervorragende Teilnahmezahlen am Informatik-Biber ehrte die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ die Willy-BrandGesamtschule Bergkamen, das Städtische Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop (2. Platz in NRW), das Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn, das Städtische Gymnasium Kreuztal, das Ravensberger Gymnasium Herford, die Freiherrvom-Stein-Schule Leverkusen, das Gymnasium Rheindalen Mönchengladbach, die Realschule Hausberge Porta Westfalica, die Wüllenweberschule Bergneustadt, die St.-Franziskus-Realschule Olpe sowie die Wilhelm-Busch- Realschule Köln.

NRW_Informatiktag_2018 NRW_Informatiktag_Heinrich_Heine_Gymnasium

Kinderbuchautorin verzaubert „Lotta-Leben“-Fans im HHG

Die Kinderbuch-Autorin Alice Pantermüller verzauberte am Freitag 120 junge „Mein Lotta-Leben“-Fans im Heinrich-Heine-Gymnasium. Sie las mehrere Kapitel aus dem neusten 13. Band der Buchreihe vor, die sich um die 11-jährige Protagonistin Lotta und ihre Abenteuer dreht. Die bekannte Schriftstellerin nahm ihre Zuhörer mit auf eine spannende Tagebuchreise, die zu Familienproblemen, Schulrivalitäten und starken Freundschaften führt. Die Szenen aus dem Buch „Wenn die Frösche zweimal quaken“ kamen gut bei den interessierten Leseratten an. Vor allem viele Mädchen des Gymnasiums wollten die Kultautorin lesen hören. Auch einige Grundschülerinnen aus Bottrop hatten sich unter das Publikum gemischt.

Mit ihren eigenen Exemplaren der Buchreihe in der Hand saßen die Lotta-Liebhaber still auf ihren Plätzen und hörten Alice Pantermüller zu, die sich bei ihren Vortrag ganz in die Rolle der Titelheldin hineinversetzte. Sie betonte einzelne Textpassagen und arbeitete Höhepunkte mit verschiedenen Gesten heraus. Nachdem sie die Hauptfiguren vorgestellt hatte, konnten selbst Zuhörer, die die Buchreihe noch nicht kannten, der 49-Jährigen folgen.

Wo wohnt Lotta eigentlich? Warum darf sie keine Haustiere haben? Wie ist es, vor so einem Publikum zu lesen? Auf diese und weitere Fragen ging Pantermüller in der Pause ein. Sie erklärte: „Der 14. Band ist schon geschrieben. Er wird von Daniela Kohl illustriert. In Zukunft wird es auch einen Lotta-Film geben!“

Pantermüller im HHG

Maximilian Hulisz / WAZ 10.03.2018

Heine-Schüler erfolgreich bei „Jugend forscht“


Sie belegen mit ihren Mint-Fertigkeiten erste Plätze beim Regionalwettbewerb in Marl.

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Marl schnitten Heinrich-Heine-Gymnasiasten sehr erfolgreich ab. Sie errangen zweimal den 2. Preis und zweimal den 3. Preis. Zwei Gruppen bekamen einen Sonderpreis. Insgesamt wurde in der Kategorie „Schüler experimentieren“ nur ein 1. Preis vergeben, so dass die Heineschüler in den Sparten Mathe/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften und Physik als strahlende Gewinner hervorstachen.

Die Schülerinnen und Schüler Sean Peters, Fabian Pietsch und Ben Dotzauer aus der Mint-Klasse 7b haben mit ihrem Projekt „Warum sieht Wasser für uns blau aus?“ (Physik) überzeugt und gewannen einen 2. Preis. Zudem erhielten sie einen Sonderpreis, der zur Teilnahme der Mint-Klasse an Veranstaltungen diverser Schülerlabore berechtigt.

„Brandsicherheit mit Calliope!“ (Mathematik; Informatik) lautete das Forschungsprojekt von Marc Lorberg, Christian Walter und Tim Weinberg aus der MINT-Klasse 7b. Für ihr Engagement gingen sie als Gewinner der Sparte Mathematik/ Informatik hervor und erhielten den 2. Preis und Sonderpreis der Umwelttechnik.

Leon Hausmann, Ron Welbers und Martin Radev (8c) haben mit ihrem Projekt „digital doctor“ (Informatik) eine App entwickelt, die dem Patienten vor Besuch eines Krankenhauses Hinweise für eine mögliche Diagnose und erste zu ergreifende Maßnahmen gibt. Für ihre Fertigkeiten erhielten sie den 3. Preis in der Sparte Mathe/Informatik.

Natalie Scherbina, Jolina Stammkötter und Timo Wassy (8c) haben den „Rubbisch eater“ (Technik) entworfen. Dieses mit dem 3D-Drucker der HRW Bottrop erstellte solarbetriebene Boot soll den Müll in Wasserteichen und Pools aufsammeln und das Wasser gleichzeitig filtern. Kian Tondravane Moradi und Jacob Schraven aus der Mint-Klasse 7b haben mit ihrem Projekt „Herstellung von Steinen, die das Wasser versickern lassen! Geht das?“ mit ihrem 3. Platz die Bestplatzierung im Forschungsbereich Geo- und Raumwissenschaft erreicht. Alle Schülerinnen und Schüler wurden mit Urkunden, Sachpreisen und natürlich großem Applaus belohnt.

JU_forscht

WAZ 6.3.2018

Heine-Schüler belegen die Spitze beim Informatik-Wettbewerb

Gezielte Mint-Förderung zahlt sich aus: Das Heinrich-Heine-Gymnasium belegt zum vierten Mal in Folge die Spitze beim größten deutschen Informatik-Wettbewerb. 25 Schülerinnen und Schüler belegten den zweiten Platz, 13 den ersten Platz, neun davon sogar mit voller Punktzahl. Sie wurden geehrt und erhielten Sachpreise und Kinogutscheine

Besonders erfreut ist die Mint-Koordinatorin Cornelia Hußmann: „Wir möchten Talente früh entdecken und individuell fördern. Das ist unser Anspruch.“

Mint

WAZ 1.3.2018

Heilsame Schocks. Crash Kurs NRW am HHG

Fahrer unter 25 Jahren sind überproportional häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. Mit „Crash
Kurs NRW“, einer Vortragsveranstaltung, die gemeinsam mit Partnern der Polizei an Schulen durchgeführt wird, soll sich die Zahl der Unfälle, an denen Fahrer beteiligt sind, reduzieren. Vor wenigen Tagen war der Crash Kurs zu Gast im Heinrich-Heine-Gymnasium.

Neben emotionalen Bildern und passender Musik sind die persönlichen Einsatzerfahrungen wichtigster Bestandteil: Notärzte, Feuerwehrleute, Polizisten und Notfallseelsorger erzählten von der harten Lebenswirklichkeit schwerer Verkehrsunfälle, bei denen
sie selbst dabei waren. In manchen Fällen fanden auch junge Menschen den Tod. Dass die Unfallopfer etwa im gleichen Alter wie die Veranstaltungsteilnehmer waren, berührte.

Hintergrund

Das Projekt „Crash Course“ wurde erstmals in Staffordshire umgesetzt. Mitwirkende Akteure waren Vertreter der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Jugendhilfe, des Opferschutzes und der Gerichtsmedizin.

2004 gab es in Staffordshire 464 Verkehrsunfälle mit Schwerverletzen und Toten, an 40 Prozent waren Fahrer im Alter von 16 bis 25 Jahren beteiligt. Nach flächendeckender Durchführung der „Crash Course“ Veranstaltungen sank die Anzahl der Verkehrsunfälle mit tödlichen Verletzten um etwa 50 Prozent.

Crash

Quelle: Stadtspiegel 28.2.2018

Heine-Schüler genießen Aufführung der Zauberflöte

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums besuchen die Deutsche Oper am Rhein

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben sich schick gemacht. Denn am Ende des Schulhalbjahres stand für sie der langerwartete Besuch der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf bevor. Auf dem Spielplan: Mozarts Zauberflöte.

Der Lehrplan des ersten Halbjahres der sechsten Klasse sieht unter anderem vor, die Institution Oper zu behandeln. Die Zauberflöte bietet sich durch ihre melodischen und eingängigen Arien und Duette als Unterrichtsgegenstand in besonderem Maße an. „Allgemein gilt sie als die Einsteigeroper“, so Musiklehrerin Kathrin Höfels. Das Besondere bei diesem Besuch: Die 29 Schülerinnen und Schüler haben den Orchesterkurs belegt, spielen also selbst Instrumente und haben eine Stunde mehr Musikunterricht pro Woche.

Sie verinnerlichten bereits im Unterricht das Libretto und zentrale Stücke, angefangen bei Papagenos tanzbarem Vogelfängerlied bis hin zur virtuosen Rachearie der Königin der Nacht. Doch bevor sich der Vorhang hob, konnten die Heine-Kinder ihre Füße nicht still halten. Die Ouvertüre der Oper, die bei geschlossenem Vorhang erklingt, eigneten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mithilfe von Bewegung an. Die erlernte „Choreographie“ hatte zur Folge, dass fast 29 Bottroperinnen und Bottroper im vollbesetzten Publikumsraum zum Glück sitzend, jedoch füßetrappelnd der Ouvertüre lauschten.

Neben der besonders bunten und fantasievollen Inszenierung von Bill Kosky und Suzanne Andrade, die einem Animationsfilm ähnelt, war der Orchestergraben für die Nachwuchsmusiker ein Höhepunkt des Abends.

Der Orchesterkurs bildet neben MINT und Latein Plus einen weiteren Schwerpunkt des HHG. 24 von 29 Schülerinnen und Schülern haben sich nun, nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses, dafür entschieden, Musik in ihrem Leben auch weiter eine wichtige Rolle spielen zu lassen. Die Sinfonietta, das Mittelstufenorchester, freut sich nun auf 24 neue Musiker.

Oper

 

WAZ 22.2.2018

120 Schüler beim Berufsorientierungstag des HHG: Insider-Tipps von vielen Ehemaligen

Ausbildung, Studium – wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Das Heinrich-Heine-Gymnasium hatte seine Elftklässler, die Q1, zum Berufsorientierungstag eingeladen.

„Wir freuen uns besonders, dass so viele ehemalige Schüler den Weg zurück ins Heinrich-Heine-Gymnasium gefunden haben, um den aktuellen Schülern von ihrem Beruf zu berichten“, sagt die Lehrerin Kathrin Höfels, Team Studien- und Berufsorientierung am HHG. Insgesamt 19 Gastredner haben bis zu dreimal vor abwechselnden Schülergruppen über ihren persönlichen Werdegang und die Perspektiven in ihrem Berufsfeld referiert und einen realitätsnahen Einblick in ihren beruflichen Alltag gegeben. „Jeder Schüler sollte sich außerdem Fragen an die Referenten überlegen“, sagt Kathrin Höfels. „Der Weg zum Traumberuf kann auch über Umwege führen. Deshalb ist es für die Schüler spannend, einen Einblick in den persönlichen Werdegang des Gastredners zu erhalten. Für junge Erwachsene ist es hilfreich, den beruflichen Alltag und das tatsächliche Tätigkeitsfeld realitätsnah skizziert zu bekommen. Ebenso interessant kann es sein, die vielen Möglichkeiten innerhalb eines Berufsfeldes, die Einstellungssituation und die beruflichen Perspektiven von einem Experten aufgezeigt zu bekommen.“

Kunst-LK, dann Studium Freie Kunst an der Kunstakademie in Münster – René Haustein berichtete den Schülern über die spezifischen Anforderungen im Bereich Kunst und Kultur. Medizin, Naturwissenschaften, Maschinenbau, International Businessmanagement, Industriekaufmann, Bankwesen, Bundeswehr, Lehramt, Bundesfreiwilligendienst, Polizei, Wirtschaftspsychologie, Geisteswissenschaften sowie Pädagogik und soziale Berufe waren die Bereiche, über die die Schüler von den Experten mehr erfahren konnten.

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Quelle: Stadtspiegel Bottrop, 21.2.2018

Auch die WAZ berichtet: http://hhg-bottrop.de/ehemalige-weisen-heine-schuelern-wege-in-beruf-und-studium/

 

Ehemalige weisen Heine-Schülern Wege in Beruf und Studium

Beim Berufsorientierungstag am Heine-Gymnasium berichten 19 Gastredner 120 Schülern über ihre Karrieren. Viele waren selbst mal am HHG.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium will seinen zukünftigen Abiturienten nicht nur zu einem guten Schulabschluss verhelfen, sondern mit gezielten Aktivitäten den jungen Menschen auch Perspektiven und Orientierung für ihr zukünftiges Studien- und Berufsleben bieten. Der schon traditionelle Berufsorientierungstag bot dazu am Samstag vielfältige Gelegenheiten für die rund 120 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe.

„Nutzt die Chance, Fragen zu stellen. Macht was draus!“ (Markus Jäger, Oberstufenkoordinator, ermunterte die Schüler, sich aktiv einzubringen)

19 Gastredner, darunter viele Ehemalige, die an diesem Tag den Weg zurück zum HHG gefunden hatten, stellten 19 Berufsfelder vor. Sie berichteten von ihren persönlichen Werdegängen und gaben einen realitätsnahen Einblick in ihr jeweiliges Berufsleben.

Jeder Schüler konnte vorab seine persönlichen Berufsfelder auswählen und wurde den jeweiligen Gastrednem zugeteilt, die in den verschiedensten Blöcken Rede und Antwort standen. Dem Veranstaltungsteam war es wichtig, dass die jungen Erwachsenen im Anschluss Fragen stellen konnten, die vielleicht nur ein Mensch vom Fach beantworten kann.

Die Angebote waren vielfältig. Unter den ehemaligen Schülern und jetzigen Gastrednern fanden sich Architekten, Unternehmensberater, Juristen, Fernsehredakteurer Künstler, Mediziner, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Kaufleute. Viele unter ihnen waren auch schon »Wiederholungstäter“, wie der Oberstufenkoordinator Markus Jäger in seiner Begrüßung verriet. Man wolle den Schülern Gelegenheit geben, über „den schulischen Tellerrand hinaus zu schauen und einen Einblick in das zu geben, was nach der Schule kommen wird“. Er forderte die Schüler auf: „Nutzt die Chance, Fragen zu stellen. Macht was draus!“

Intensive Gespräche

In den relativ kleinen Gruppen kam es zu intensiven Gesprächen. Bei der Journalistin Corinna Demme waren die Schüler besonders an der Fernseharbeit interessiert. Sie erklärte die Entstehung und Produktion am Beispiel einer Pro-Sieben-Galileo-Sendung: „Man arbeitet immer gegen die Zeit“, aber das Schöne an diesem Beruf sei, dass es keine typischen Tage gebe, so Corinna Demme.

Hendrik Lefarth informierte über internationales Business und scheute auch vor der Bemerkung nicht zurück: „In diesem Bereich muss man lügen können, ohne rot zu werden.“ Gleichzeitig warnte er: „Wenn man Karriere machen will, reicht die 40-Stunden-Woche nicht“.

Künstler René Haustein strich das Wort Kunst aus seinem Namensschild mit der Begründung, er habe das Wort schon seit langem verkauft und dürfe es nicht mehr benutzen. Als eine seiner Arbeiten stellte er einen Kindergeburtstag für Erwachsene vor mit Skulpturen aus Luftballons und Gips.

Neben den Ehemaligen waren auch Vertreter der Polizei, Bundeswehr, der Agentur für Arbeit und der Hochschulen vor Ort, um über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.


Ein Team kümmert sich um die Berufsorientierung

  • Verantwortlich für die Veranstaltung zeichnet das Team der Berufs- und Studienorientierung am Heinrich-Heine-Gymnasium. Es setzt sich aktuell zusammen aus den Lehrerinnen Christina Börger, Kathrin Höfels, Wiebke Schnitzler und dem Lehrer Rafael Schipper
  • Gemeinsam koordiniert das Team die Angebote und die Maßnahmen im Rahmen des Übergangssystems von der Schule in den Beruf.
  • Weitere Informationen HIER: http://hhg-bottrop.de/berufsberatung/

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Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums zeigen anschaulich, worum es für sie am Berufsorientierungstag geht
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René Haustein stellte den Gymnasiasten vor, wie ein Beruf im kreativen und künstlerischen Bereich aussehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Harald Uschmann / WAZ Bottrop vom 19.02.2018 / Bilder: Heinrich Jungt

 

Auch der Bottroper Stadtspiegel berichtet: http://hhg-bottrop.de/120-schueler-beim-berufsorientierungstag-des-hhg-insider-tipps-von-vielen-ehemaligen/

 

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