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Heine-SchülerInnen an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen. Die Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber 2017 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei. Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung.  Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

887 der insgesamt 953 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 6. bis 17. November an dem mit  341.241 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den 10 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 1.900 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde es jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. “Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Info biber

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Information and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI). Heine-Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Talentförderung auch an diesen Wettbewerbsformaten teil.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

bwinf.de

facebook

twitter

Rückfragen: Bundesweite Informatikwettbewerbe

bwinf [at] bwinf [dot] de   372 900

MINT trifft Latein Plus: Hochschule Ruhr West zu Besuch im HHG

Bottrop, 7.12.2017:

Antike Verschlüsselungstechniken im Lateinunterricht – das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Hochschule Ruhr West führen einen gemeinsamen Workshop durch.

Heinrich-Heine-Gymnasium, Freitagmittag: Obwohl das Wochenende naht, rätselt die Latein-Plus-Klasse von Frau Alexandra Wolf drei Stunden lang eifrig an verschlüsselten lateinischen Texten. Bereits seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6 a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei an der Tagesordnung. Heute ist deswegen ungewöhnlicher Besuch vor Ort: Zwei Lehrende aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West sind gekommen. Gemeinsam mit dem Lateinlehrer Herrn Rafael Schopper wollen sie die Schüler*innen in antike Verschlüsselungsmethoden einführen: „Wie haben die alten Römer und Griechen geheime Nachrichten chiffriert?“ Und: „Wie konnten ihre Gegner die verschlüsselten Nachrichten trotzdem lesen?“

„Die HRW ist eine MINT-Hochschule“, berichtet der HRW-Mitarbeiter Tobias Baust. „Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen früh für MINT-Fächer zu begeistern. Daher führen wir regelmäßig Workshops durch. Geheimschriften und Code-Brechen finden alle spannend. Und Kryptologie und Mathematik hängen eng zusammen.“ Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, braucht man noch mehr, hier zum Beispiel Lateinkenntnisse. Interdisziplinäres Vorgehen ist also angesagt. Dieses hat an der HRW einen hohen Stellenwert. „Daher waren wir sofort begeistert, als Herr Schopper vom HHG die Idee zu einem kombinierten Workshop hatte“, ergänzt Prof. Andrea Ostendorf von der HRW. „Und es war echte Teamarbeit.“ Gemeinsam wurden zur Vorbereitung alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele aufbereitet.

Die Mühe hat sich gelohnt, denn die Schülerinnen und Schüler wundern sich: „Heute vergeht die Zeit viel schneller als sonst!“ Jessica und Mia haben die Botschaft an den griechischen General Pausanias schnell entziffert und übersetzt. Amelie, Nele und Sina entschlüsseln die geheime Nachricht des Polybius und probieren die Methode sofort selbst aus: „Als Kennwort nehmen wir unser Freundschafts-Kürzel.“

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Am Beispiel von Cäsar bei den Seeräubern üben die Schülerinnen und Schüler das effiziente Entschlüsseln und lassen, wenn möglich, Vorkenntnisse über Sprache und Text einfließen. Angelina testet, ob die Seeräubergeschichte das Wort „Pirat“, auf lateinisch „pirata“, enthält. Janus und Paul sehen, dass in einer Botschaft ein zweibuchstabiges Wort vorkommt. Sie überlegen: Könnte es sich um das „et“ handeln? So entdecken die Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker, üben Latein – und haben nebenbei etwas über Mathematik und Geschichte gelernt. Am Ende bilanzieren der Latein-Fachvorsitzende Herr Schopper und die Klassenlehrerin Frau Wolf: „Projektarbeiten wie diese machen natürlich Arbeit, aber erfahrungsgemäß zahlt sie sich aus. Darum legen wir Wert auf unsere Projektstunde bei Latein-Plus.“ Kinder wie Erwachsene sind sich einig, dass die Aktion ihnen Spaß gemacht hat.

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Das Heinrich-Heine-Gymnasium fördert mit einem breiten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebot gezielt die Talente, Interessen und Begabungen seiner Schülerinnen und Schüler. Unter anderem können Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5 verschiedene Schwerpunkte im sprachlichen, musischen und naturwissenschaftlichen Bereich wählen.

Der Latein Plus-Schwerpunkt, der bereits seit 12 Jahren am Heine angeboten wird, richtet sich an sprachlich interessierte Schülerinnen und Schüler. Zudem können sie in Form von Projektarbeiten kreativ den Dingen auf den Grund gehen und die Welt der vermeintlich „fremden“ Antike erkunden.

Am 24.1.18 (19 Uhr, Aula) findet am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Informationsabend zu den angebotenen Schwerpunkten der Klasse 5 statt.

Zudem wird ein weiterer Workshop zu Latein Plus für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten (25.1.18, 15 Uhr, Anmeldung erwünscht per Mail an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de oder über das Sekretariat: 02041/ 182580).

Weitere Informationen unter http://www.hhg-bottrop.de/

 

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Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute rund 5.900 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst im laufenden Wintersemester 20 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftler*innen eine tragende Säule der Hochschule. Weitere Informationen unter www.hochschule-ruhr-west.de.

Link zum Artikel auf der Seite der HRW:

https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/datensaetze-presse/2017/hhg/

Mit Theater gegen Mobbing kämpfen

Das Projekt „Spotlight“ untersucht nicht nur Ursachen für die Gewaltform an Schulen, sondern zeigt am HHG auch Lösungs- und Vorbeugungsmethoden. Projekttag der Stufe 7 am HHG.

Jedes siebte Kind ist wohl während der Schulzeit von Mobbing betroffen, fast jedes achte mobbt selbst aktiv. „Zahlen, die aufrütteln sollten“, sagt Annette Michels vom Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung (asb) aus Münster. Die Sozial- und Theaterpädagogin ist mit ihrem Projektteam „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ zum dritten Mal zu Gast am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG). Mit ihren sechs Kolleginnen und Kollegen ist sie auf Einladung von Schulleiter Tobias Mattheis in der Jahrgangsstufe 7 zu Gast.

Theater gegen Mobbing? Für Annette Michels scheint das selbstverständlich. Das Spiel als Medium zieht die Schüler stärker ins Geschehen, sie sind mittendrin sozusagen, in den verschiedenen Rollen als Täter und Opfer. Das Rollenspiel als Methode spiele am Projekttag bei den Schülern eine zentrale Rolle. Sie spielen selbst, sehen aber auch Sequenzen, die das „Spotlight“-Team auf die Bühne bringt.

Denn es besteht nicht nur aus Pädagogen, sondern auch aus Schauspielern. Annette Michels arbeitet in beiden Berufen, nicht nur bei beim asb. Ziel des Projekttags ist nicht ausschließlich die Prävention. Auch die Klassen selbst werden auf mögliches Mobbing untersucht. Ein Ansatz, der über die Arbeit der normalen Konfliktlotsen, die es am HHG gibt, hinausgeht.

„Wir versuchen hier, diese beiden Bausteine zu verzahnen“, sagt auch Schulleiter Tobias Mattheis. Er war bereits der „Mobbingbeauftragte“ am Dorstener Gymnasium Petrinum und versucht seit seinem Wechsel nach Bottrop, diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Das heißt nicht, dass das HHG einen besonderer Mobbingschwerpunkt ist“, so Mattheis. Aber im Sinne eines guten Schulklimas wolle man möglichst früh auf diese Problematik aufmerksam machen und den Schülern möglichst präventiv auch das Rüstzeug in die Hand geben, ihre Dinge am Ende selbst gut zu regeln.

Dafür erfolgt am Projekttag auch eine Art „Screening“ der Klassen. „Wir schauen, wo es mögliche Mobbing-Ansätze oder bereits -Fälle gibt, erstellen sogar eine Mobbing-Skala von eins bis zehn, die normalerweise beim HHG bei drei aufhört“, erläutert Annette Michels. Aber es habe immerhin auch einen Fall mit Stufe sechs gegeben.

Vor allem sieht das Team „Spotlight“ als Impulsgeber von außen, das Thema Mobbing in unterschiedlichen Konstellationen von Lehrern und Schülern – es gab auch nach Geschlechtern getrennte Unterrichtseinheiten – zu analysieren, zu bearbeiten und am Ende Lösungsansätze zu zeigen, diese Art von schulischer Gewalt erfolgreich zu bekämpfen.

Eine gute Schulgemeinschaft erhalten 

Für Tobias Mattheis geht es vor allem auch darum, durch Projekte wie dieses eine gute Schulgemeinschaft zu erhalten, Gefahren zu erkennen und ungute Entwicklungen möglichst frühzeitig zu stoppen. Für ihn steht am Ende fest: „Auch Mobber wollen im Grunde Teil der Klassengemeinschaft sein.“

Quelle: Dirk Aschendorf / WAZ Bottrop vom 5.12.2017

Das Ziel des ausgezeichneten Projekts

  • Das Projekt „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ sieht Theater und Theaterpädagogik als Methode zur Hilfe zur Selbsthilfe in Mobbingfällen in Schulen.
  • Dabei steht neben der Arbeit in den Schulklassen immer auch die Fortbildung der Lehrer im Mittelpunkt.
  • 2012 wurde eine Evaluierung des Gesamtprojekts „Stark im Miteinander“ durch das Europäische Zentrum für Kriminalprävention vorgenommen, die ergab, dass in Klassen, die am Projekt teilgenommen hatten, Verbesserungen zwischen 60 und 80 Prozent zu verzeichnen waren.

Infos auf: www.miteinandern.de

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Das Spotlight-Team ist am Heinrich-Heine-Gymnasium im Projekt „Mit Theater gegen Mobbing“ nicht nur theoretisch sondern auch schauspielerisch (Foto: Heinrich Jung)

Jugendkulturpreis belohnt Bottroperin Majana Kabisch (13) für ihren Einsatz

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Die Bottroperin  und HHG- Schülerin Majana Kabisch wurde in der Jugendkirche Tabgha in Oberhausen geehrt. Dort drehte sich alles um „Stille Helden“.

Die Bottroperin Majana Kabisch ist eine „stille Heldin“. Das sagt zumindest die Auszeichnung der Oberhausener Jugendkirche Tabgha. Die vergibt Jahr für Jahr den Jugendkulturpreis. Und in diesem Jahr zeichnete sie Stille Helden aus, also Jugendliche aus, die sich in besonderer Weise engagieren, darunter auch die 13-jährige Bottroperin.

Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich die 13-jährige Majana Kabisch in einem Altenheim. Dort kümmert sie sich um die Bewohner, spielt mit ihnen, begleitet sie auf Spaziergängen oder hört einfach nur zu. Zweimal im Jahr näht sie allen 70 Bewohnerinnen und Bewohnern etwas Nützliches. Aktuell sammelt sie Spenden und verkauft auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt Selbstgenähtes, um einigen Senioren den Wunsch zu erfüllen, ein letztes Mal in ihrem Leben das Meer zu sehen. Für dieses Engagement erhielt die Bottroperin den Jugendkulturpreis in der Kategorie „Sozialprojekt“.

Unterstützung durch Spender

Vor allem Kissen näht die Schülerin. Dabei setzt sie auf eine Herzform für den Nacken oder auf eine längliche Form, um ihr Produkt als Lagerungskissen zu nutzen. Dafür erfährt sie auch in der Stadt viel Unterstützung. Bottroper und Bottroper Unternehmen helfen ihr, indem sie das Material für ihre Näharbeiten spenden.

Um ihrem Ziel, den Bewohnern des Fuhlenbrocker Seniorenzentrums den Ausflug ans Meer zu ermöglichen, näher zu kommen, verkauft sie ihre Nähsachen demnächst auf diversen Weihnachtsmärkten und Basaren – so etwa am 10. Dezember auf dem Nikolausmarkt in einem der Pagodenzelte.

Sie wurde schon mehrfach ausgezeichnet

Es ist übrigens auch nicht die erste Auszeichnung, die Majana Kubisch für ihr Engagement erhält. Im Februar wurde sie mit dem Hermann-Hölter-Preis geehrt. Vom Hölter-Preisgeld, immerhin 200 Euro, unternahm die Schülerin einen Ausflug mit fünf Bewohnern und zwei Pflegern. Das Planetarium im Bochum war das Ziel.

Neben der Bottroperin zeichnete die Jugendkirche des Bistums noch weitere Stille Helden aus dem gesamten Ruhrgebiet aus. Auf den Aufruf der Jugendkirche hin haben 24 Teams und Einzelpersonen ihre Wettbewerbsbeiträge in Oberhausen-Buschhausen vorgestellt. Neben drei Sozialprojekten gab es sieben Beiträge in der Kategorie „Text“, zwölf im Bereich „Gestaltung“ sowie zwei Filmbeiträge.

Preisträger sammelt für Schule

Mit seinem Projekt „Ein neuer Klassenraum für die ,Café von Leche‘-Schule“ hat der 19-Jährige Dominik Maxelon den Jugendkulturpreis gewonnen. Er überzeugte mit seinem großen Engagement während und vor allem auch nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Dominikanischen Republik, um Spenden für einen neuen Klassenraum in der Schule seines FSJ-Projekts zu sammeln. Unter anderem veranstaltete er eine große Spendensammlung mit Schülern, spielte Klavierkonzerte und akquirierte Sponsoren. Bisher sammelte er so mehr als 17 000 der insgesamt benötigen 24 000 Euro. Auch den 500-Euro-Gewinn des Jugendkulturpreises investiert er komplett ins Projekt.

WAZ, 28.11.17

Mit dem Erlös möchte die HHG-Schülerin den Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim eine Fahrt ans Meer ermöglichen. Dank für Materialspenden.

Majana Kabisch sagt von Herzen Danke: Nach dem WAZ-Bericht über ihr jüngstes Näh-Projekt für die Senioren im Awo-Wohnheim im Fuhlenbrock hat die 13-Jährige einiges an Materialspenden erhalten. „Ich wollte mich ganz lieb bei den ganzen Lesern bedanken dafür, dass schon so viele Stoffe und Füllwatte und auch andere Nähmaterialien für mich abgegeben haben“, schreibt die Schülerin in einer E-Mail an die Redaktion. „Das ist wirklich total toll.“

Die Unterstützung motiviert sie zu weiterem Engagement. Die Bottroper können ihr und ihrer Nähkunst schon bald an einem Weihnachtsmarktstand begegnen.

Kissen für Seniorenheim-Bewohner sind fertig

Unter anderem hatte auch die traditionsreiche Industrienäherei Collection Müller zugesagt, regelmäßig Vliesstoff zur Verfügung zu stellen für die Befüllung der Kissen, die Majana für die Seniorenheim-Bewohner näht. An die 70 Stück, in Herzform für den Nacken oder als längliche Lagerungskissen, hatte sich die Schülerin für dieses Jahr vorgenommen. Sie sei bereits fertig mit allem, was sie für die Senioren nähen wollte, berichtet Majana nun.

Die Nähmaschine rattert weiter

Deshalb stellt sie aber noch lange nicht die Nähmaschine zur Seite, im Gegenteil: Aus dem gespendeten Material möchte die 13-Jährige nun weitere Stücke nähen, die sie an vorweihnachtlichen Ständen verkaufen möchte. Drei Einsatzorte sind geplant, berichtet Majana: Sie habe einen Stand am 18. November beim Weihnachtsbasar der Awo Fuhlenbrock an der Herderstraße; vom 23. bis zum 26. November beim Weihnachtszauber am Rathausplatz (in der Nussknackerhütte gegenüber der Kindereisenbahn); am 10. Dezember auf dem Nikolausmarkt (in den Pagodenzelten).

Mit dem Geld plant sie, den „älteren Herrschaften“, wie sie die Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim gern nennt, eine Busfahrt ans Meer zu ermöglichen. Denn bei einer Unterhaltung mit einer Heimbewohnerin, die bald hundert Jahre alt werde, habe diese ihr Bedauern darüber ausgedrückt, wohl nie mehr ans Meer zu kommen.

WAZ, 6.11.17

Viele Bottroper Schüler lösen kniffelige Rechenaufgaben

Bürgermeister ehrt Bottroper Sieger der Mathematik-Olympiade. Vier Schüler kommen in die dritte Runde.

Bottrop ist voll von Mathe-Genies: So viele Preisträger wie noch nie empfing Bürgermeister Klaus Strehl am Mittwoch in der Alten Börse, um sie für ihre mathematischen Leistungen und Problemlösungen zu ehren. Sie hatten an der Regional-Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen und in der Region Bottrop am besten abgeschnitten.

Von ursprünglich über 80 an den weiterführenden Schulen vor Ort gestarteten Schülerinnen und Schülern haben sich 65 für die zweite Runde qualifiziert, damit hat sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr fast verdoppelt.

Urkunden und Gutscheine

Im Rahmen einer Klausur galt es, kniffelige Aufgaben zu lösen. Eine Kostprobe aus der Klasse 7: Für einen geraden Zaun benötigt Herr Kunze elf Pfosten bei einem Pfostenabstand von 2,40 m. Wie viele Pfosten benötigt Herr Kunze, wenn der Abstand 1,50 m betragen soll? (Antwort: 17 Pfosten.)

Bürgermeister Strehl lobte die Preisträger und überreichte als Würdigung ihrer Leistungen Urkunden und Büchergutscheine, gesponsert von der Volksbank Bottrop, die den Wettbewerb seit Jahren unterstützt.

Die vier besten Teilnehmer sind gleichzeitig für die Landesrunde in Haltern am See qualifiziert. Neben den erfahrenen Olympioniken Silas Alberti vom Vestischen Gymnasium Kirchhellen (VGK) und Manuel Schreiner vom Josef-Albers-Gymnasium (JAG) haben Erik Wargin und Lotta Gill aus der 5. Klasse des Josef-Albers-Gymnasiums die höchsten Punktezahlen erreicht. „Schön, dass sich in diesem Jahr auch zwei junge Mathematiktalente durchgesetzt haben und unsere Stadt bei der Landesrunde vertreten.“ freut sich Ulrich Miermann, Organisator des Wettbewerbs für Bottrop.

Die Preisträger 2017/2018 sind:1. Erik Wargin (5. Klasse, JAG). 2. Lotta Gill (5., JAG), 2. Manuel Schreiner (8., JAG), 2. Silas Alberti (Q1, VGK). 2. Carolin Ehring (8, JAG), 2. Justin Neumann (8., JAG), 2 Carla Thelen (6., JAG), 3. Anna Ingendoh (8., JAG), 3. Xin Li (5., HHG), 3. Paula Bromkamp (9., JAG), 3. Christine Wilms (9., JAG), 3. Bela Barnhusen (5., VGK), 3. Erik Janetta (Eph, JAG), 3. Joris Oswald (5., HHG), 3. Leandro Bongers (6., VGK).

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Bürgermeister Klaus Strehl (r.) übergab den Preisträgern der Mathematik-Olympiade 2017/2018 ihre Urkunden. / Foto: Heinrich Jung

WAZ 30.11.2017 

Rückblick zum Tag der offenen Tür

Unser Tag der offenen Tür war auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Die Stimmung und die Rückmeldungen der Besucher waren sehr positiv. Highlight war die Abschlussveranstaltung in der Aula mit dem großen Flashmob.

Wir danken allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz für unsere Schule, vor allem dem Erprobungsstufenteam für die arbeitsintensive Vorbereitung!

Das Flashmobvideo:

 

HHG-Ehemaligen-Treff zum 111. Geburtstag

Alle früheren Schüler sind am 16. Dezember eingeladen – auch die ohne Abi

Das älteste Gymnasium der Stadt ist inzwischen 111 Jahre alt: das Heinrich-Heine-Gymnasinm, in altehrwürdiger Zeit noch Städtisches Jungengymnasium geheißen. So eine Schnapszahl muss natürlich gefeiert werden. Also steigt am Samstag, 16. Dezember im HHG an der Gustav-Ohm-Straße 65 ein großes Treffen der Ehemaligen. Auftakt ist um 18 Uhr.

Die Einladung richtet sich nicht nur an jene Schüler, die an der Schule ihr Abitur gebaut haben, sondern auch an alle, die frühzeitig die Lehranstalt verlassen mussten – aus welchen Gründen auch immer. Mittlerweile sollen sich bereits mehrere Hundert Ex-Pennäler angemeldet haben. Und weil am 16. Dezember Wein, Glühwein Bier & Co. sowie Suppe, Würstchen und andere Speisen angeboten werden, bitten die Organisatoren aus planungstechnischen Gründen um vorherige Anmeldung. Unter dieser Email-Adresse sollen sich Ex-Schüler bis zum 1. Dezember melden: HHG-111 [at] posteo [dot] de, mit Namen, Abi-Jahrgang und möglicher Begleitung.

Der Förderverein des HHG wird an dem Abend T-Shirts mit dem Logo der Schule verkaufen; und auch die Festschriften zum 100. Geburtstag der Schule 2006 werden angeboten.

Die Teilnehmer sollten ein Namensschild zur Identifizierung tragen; denn mit den Jahren sind ja nicht selten Haare ausgefallen, Speckpolster entstanden und Gesichtszüge entglitten. Und die Mädels sollten besser ihren Geburtsnamen verwenden. Apropos: Die ersten Mädchen enterten am 15. April 1967 das „Jungen“-Gymnasium. Nach Auskunft des damaligen Direktors Bruno Volmer sollte die Aufnahme von Mädchen im Jungengymnasium allerdings auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben…

Mit dem Standortwechsel des Gymnasiums änderte sich der Name. Die »Penne“ zog sukzessive von 1974 bis 1976 von der Blumenstraße zur Gustav-Ohm-Straße – und aus dem Jungengymnasium wurde das Heinrich-Heine-Gymnasium. Gebaut wurde der Komplex des Städtischen Jungengymnasiums an der Blumenstraße übrigens 1910. Im Jahr 1927 behob ein Erweiterungsbau an der heutigen Böckenhoffstraße die herrschende Platznot.

Quelle: Bottrop Mittendrin vom 25.11.2017

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Weihnachtsmarkt – Weihnachtskonzerte – Letzter Schultag

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit veranstaltet das HHG in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände. Am kommenden Freitag, dem 15. Dezember 2017, bieten Schüler, Eltern und Lehrer in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr allerlei selbstgefertigte Ideen zum Verkauf. Auch für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.
Wir freuen uns auf viele Besucher. Der Erlös fließt zu gleichen Teilen in den Partnerkindergarten in Ruanda und in schulische Projekte.
Am 15.12.17 vormittags erfolgt der Unterricht in Kurzstunden, Unterrichtsschluss ist um 11.40 Uhr.
Die Karten für die Weihnachtskonzerte am 14. und am 15. Dezember im Anschluss an den Weihnachtsmarkt sind leider bereits vollständig vergeben.  

Am letzten Schultag (22.12.17) endet der Unterricht nach der vierten Stunde um 11.25 Uhr.

Flyer Weihnachtsmarkt Kopie neu neu

Auch die WAZ  berichtet:

W-HHG

 

🔴 Treffen der Ehemaligen am 16. Dezember

Save HHG 16.12.

111 Jahre Heinrich-Heine-/Städtisches Jungengymnasium

Am Samstag, den 16.12.2017 treffen sich die Ehemaligen des Heinrich-Heine-Gymnasiums bzw. des ehemaligen Städtischen Jungengymnasiums !

OrtHeinrich-Heine-Gymnasium, Gustav-Ohm-Str.65, 46236 Bottrop

Zeit: ab 18 Uhr 

Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor und informieren Sie weitere ehemalige HHG-Absolventen. 

Diese Einladung richtet sich selbstverständlich auch an diejenigen, die die Schule VOR dem Abitur verlassen haben.   

Verweisen Sie bitte auf DIESE Seite – http://hhg-bottrop.de/ehemalige-2/ – und auf den HIER angegebenen Anmeldemodus.

Damit wir besser planen können – Getränke und Imbiss müssen vorbereitet werden-  bitten wir Sie, so schnell es Ihnen möglich ist, uns über Ihre Teilnahme zu informieren.

🔴 Anmeldungen 🔴

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Über DIESE Email-Adresse [einfach draufklicken] teilen Sie uns bitte mit:

HHG-111 [at] posteo [dot] de

🔺Name, Vorname  / 🔺ABI-Jahrgang / 🔺Anzahl möglicher Begleiter*Innen

(ggf. auch den Nachnamen, den Sie während der Schulzeit hatten)

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Und HIER werden Sie über das Ehemaligen-Treffen auf dem Laufenden gehalten. Zudem gibt es dort Informationen, die ehemalige Absolventen des Jungengymnasiums bzw. des HHG interessieren könnten.

🔴   http://hhg-bottrop.de/ehemalige-2/

Städtische Galerie zeigt Ausstellung zu Ehren von Heinz Eickholt

Als Kunsterzieher war Eickholt von 1969 bis 1983 am Heinrich-Heine Gymnasium tätig.

Für den schulischen Kunstunterricht entwickelte er ein Farb-Lehr-System, das auf den farbexperimentellen und farbtheoretischen Arbeiten von Josef Albers basiert.

Heinz Eickholt wurde am 11. Oktober 1917 in Bottrop geboren. Nach einer Lehre in der Dekorationsmalerei studierte er Malerei und Grafik an der Folkwangschule Essen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er als freiberuflicher Künstler in Warendorf. Im Jahr 1956 kehrte er nach Bottrop zurück. Er verstarb am 13. Februar 2010.

Die Städtische Galerie im Kulturzentrum August Everding dokumentiert jetzt Eickholts Schaffen und zeigt Entwicklungen und Brüche, ein waches und einfallsreiches Erkunden von Möglichkeiten in der Ausstellung „Heinz Eickholt 1917-2010. Retrospektive zum 100. Geburtstag“ ist bis zum 30. Dezember zu sehen.

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https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/aktuelles/eickholt.php

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