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HHG-Schüler erfahren mehr über Ruanda-Projekt

Gymnasium unterstützt seit drei Jahren einen Kindergarten in einem afrikanischen Dorf.

Fünft- und Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums bekamen jetzt Informationen aus erster Hand über den Partnerkindergarten in afrikanischen Ruanda. Denn „Pascal“ war wieder in Deutschland und stellte auch den neuen Schülerinnen und Schülern am HHG persönlich den Kindergarten in Ruanda vor.

Kleine Schritte

Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, kümmert sich um die Kinder im Dorf, deren Eltern sich keinen der teuren privaten Kindergartenplätze leisten können. Mit kleinsten Mitteln startete der Kindergarten in einem Raum der Kirche. Seit 2015 unterstützt das HHG den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop durch Spenden.

„Warum sprechen Sie so gut Deutsch?“, fragte nach dem Vortrag sofort der erste Schüler. Pascal schmunzelte und sagte, dass er in Bochum studiert und promoviert habe und dann zurück in sein Heimatland gegangen sei. Dann folgten Fragen, die den deutschen Kindern zeigten, wie selbstverständlich ihnen viele Sachen in Deutschland geworden sind. Ob es denn in Ruanda nicht auch Kindergeld oder einen Schulbus gebe. Erstaunt hörten sie, dass selbst die kleinen Kinder ab drei Jahren den mitunter sehr weiten Weg ins Dorf zu Fuß in kleinen Gruppen zurücklegen. Da viele Familien arm sind, kommen die Kinder oft ohne Frühstück in die Schule. Mit den Spenden wird auch die gemeinsame Mahlzeit, ein Becher Porridge, finanziert, genauso wie Stifte und Papier.

Was schon erreicht wurde

Mit den bisherigen Spenden des HHG konnte etwas Land gekauft werden, auf dem nun bereits Toiletten errichtet wurden und sehr bald ein weiteres Gebäude und ein kleiner Park zum Spielen für die stetig wachsenden Kindergruppen entstehen. Auch ein Teil der Ausbildung für die Betreuerinnen wird mit den Spenden finanziert.

Quelle: WAZ vom 10.7.2018

Fünft- und Sechstklässler des Heine-Gymnasiums bekamen jetzt Informationen aus erster Hand über den Partnerkindergarten in afrikanischen Ruanda.
Fünft- und Sechstklässler des Heine-Gymnasiums bekamen jetzt Informationen aus erster Hand über den Partnerkindergarten in afrikanischen Ruanda.

HHG-Schüler auf hohem musikalischen Niveau

250 junge Leute singen und spielen in zwei Chören und drei Orchestern. Der Abend in der Aula wird zu einem großartigen Angebot für Familien und Mitschüler.

Schon traditionell zeigen die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihren Familien und Mitschülern, was sie musikalisch alles zu bieten haben. Das geriet am Mittwochabend zu einem großartiges Angebot mit mehr als 250 aktiven Schülern in drei Orchestern und zwei Chören in der vollbesetzten Aula.

Bewerbung beim WDR 

„Wir wollen Musik machen und haben Spaß daran“, war das Motto des Videos zu Beginn der Veranstaltung. Mit einem stolzen „Das sind wir“ stellte sich die Fachschaft Musik in diesem Video zur Bewerbung beim Wettbewerb „WDR II schenkt ihnen das WDR-Sinfonieorchester“ vor. Schülersprecherin Annika Karius führte souverän durch das Programm. Für sie war diese Aufgabe beim fünften Mal schon Routine: „Ich brauche keine besondere Vorbereitung mehr.“

Musikalisch eröffnete das Unterstufenorchester Sinfonietta gekonnt den Abend mit klassischen Werken von Haydn und Händel, bevor der Orchesterkurs, begleitet vom Unterstufenchor Chorissimo „The Vocal Beach Band“, seine Darbietung brachte. Die einzelnen Instrumente fallen dabei nach und nach bis zum vollen Klangbild ein.

Anschließend belegten einzelne Aufführung ein breites musikalisches Können. Elina Huber und Isabell Tront überzeugten am Klavier ebenso wie Deborah Oppermann an der Trompete und Fatina Badan und Antonia Brosch mit ihren Gesangsdarbietungen, wobei Antonia den Part ihrer erkrankten Partnerin bei Wincent Weiss „Feuerwerk“ in aller Eile mit übernehmen musste. Es war zwar nicht ihr erster Auftritt, aber: „Ich war schon etwas aufgeregt“

Lehrerband Pax B

Nach der Pause erfreute Chorissimo das Publikum mit „All I have to is dream“ von den Everly Brothers, die Lehrerband „Pax B“ zeigte mit melodischen Eigenkompositionen für Bass, Gitarre und Saxophon ihr Können, bevor der Chor „More than voices“ mit u.a. „Mama Loo“ und „Thank you for the Music“ begeisterte. Das große Sinfonieorchester beendete grandios den Abend mit der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg. Lang anhaltender Applaus und Standing Ovations für alle Beteiligten waren der verdiente Lohn.

Schulleiter Mattheis bedankte sich überschwänglich bei allen Beteiligten für die „Riesenleistung“, denn „davon lebt Schule“. Er sei stolz darauf, auch weil vieles weit über die Pflicht von Lehren Und Schülern hinausginge. Sein besonderer Dank galt Uta Kaaden für die Gesamtleitung des Konzertes und den vielen Lehrern, die immer wieder die jungen Musiker begleitet hätten. Musiklehrer Stephan Langenberg betonte: “Es gab sehr viel Kooperation zwischen Lehrern und Schülern“.

Stichtag 8. September 

Das HHG möchte das große WDR-Sinfonieorchester mit etwa 100 Musikern am 8. September hautnah in Bottrop erleben und beteiligt sich mit einem Video an der Bewerbung für den Standort-Wettbewerb. Eine Jury wählt aus allen Beteiligungen den Gewinner aus.

Die Chöre und Orchester

■ Die Leitungen der Chöre und Orchester. Sinfonietta: Stephan Langenberg. Orchesterkurs und Sinfonieorchester: Kathrin Höfels. Chorissimo: Alice Vervoorts. More Than Voices: Uta Kaaden.

■ Die Lehrerband Pax B besteht aus Dietmar Schneider, Tobias Ewering und und Alice Vervoorts.

Sommerkonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in der vollbesetzten Aula: Die Schüler zeigen ihr hohes musikalisches Niveau / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde

Quelle: Harald Uschmann / WAZ 6.7.2018

Sprachenasse! – „Veni, vidi, vici“ und Bundeswettbewerb Fremdsprachen Englisch und Latein 2018

 

 

 

Beim diesjährigen VokabelwettbewerbVeni, vidi, vici“ der Fachschaft Latein ging es darum, den Vokabelkönig bzw. die Vokabelkönigin der Jahrgangsstufen 7,8,9 und der Latein Plus-Klassen zu küren.

Als Vorbereitung mussten die Schülerinnen und Schüler die Vokabeln (mit entsprechenden Zusatzangaben wie Stammformen, Kasus, Genitiv etc.) zahlreicher Lektionen wiederholen (über 2000 Setzungen waren zu lernen) und vertiefen. Hierbei hatten die Schülerinnen und Schüler drei Monate Zeit. Als Siegerinnen und Sieger traten dabei folgende Schülerinnen und Schüler aus den Kursen von Frau Wolf , Frau Klappauf und Herrn Lindemann hervor:

 

Vokabelwettbewerb

Jahrgangsstufe 6:

  1. Platz: Laura Grützner (6c)
  2. Platz: Jona Stricker (6e)
  3. Platz: Julie Wickop (6b)

Jahrgangsstufe 7:

  1. Platz:Gabriel Ruhmann (7b)
  2. Platz:Hannah Jokisch (7c)
  3. Platz: Tilko Becker (7b)

Jahrgangsstufe 8:

  1. Platz: Nele Knura (8d)
  2. Platz: Henrik Hester (8d)
  3. Platz: Katrin Kruse (8b)

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018

IMG_3139Pauline Heinemann, Romina Bugdoll (9d), Tessa Berghoff, Helen Pappas und Lukas Fleger (alle 9a) haben im Rahmen der Talentförderung im gleichermaßen renommierten wie anspruchsvollen Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Fach Latein teilgenommen. Hierauf haben sie sich innerhalb einer AG vorbereitet. Für die erste Runde des Wettbewerbs hatten sie teils lateinisch gesprochene Videos zu römischen Gottheiten erstellt. In einer mehrstündigen Klausur übersetzten sie lateinische Texte, lösten Aufgaben zum Hörverstehen, Sachwissen und ergänzten lateinische Lückentexte. Die Aufgaben überschritten das schulische Niveau bei weitem und beinhalteten sowohl grammatische als auch semantische Strukturen, die die Schüler im Unterricht noch nicht behandelt und sich innerhalb der AG angeeignet hatten.

Insgesamt investierten die Schülerinnen und der Schüler etwa ein halbes Jahr Jahr intensiver Arbeit abseits des Unterrichts und wurden mit Urkunden für ihr außerordentliches Engagement in der Fremdsprache belohnt.

bundessprachwettberb

Adriana Schlensok und Sara Thrun (EF) nahmen am Solo-Wettbewerb im Fach Englisch teil. Für ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen des Hörverstehens, der Grammatik, Übersetzung und Landeskunde sind sie mit Urkunden und Zeugnisbemerkungen gewürdigt worden.

Anmeldungen für die neue Wettbewerbsrunde sind ab jetzt möglich. Nähere Informationen dazu gibt es auf folgender Interseite oder bei Herrn Schopper:

 

Känguru-Wettbewerb der Mathematik 2018

kÄNGURU177 Schülerinnen und Schüler  haben am internationalen „Känguru-Wettbewerb der Mathematik“ teilgenommen. Drei gehörten bundesweit zu den Besten und erhielten tolle Preise.

„Bei einem Jagdhund-Wettbewerb für Langhaardackel und Rauhaardackel treten 40 Prozent mehr Langhaardackel als Rauhaardackel an. Die zwei Dackel für die erste Prüfung werden jetzt ausgelost. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Langhaardackel gegen einen Rauhaardackel antritt, beträgt 50 Prozent. Wie viele Dackel nehmen insgesamt an dem Wettbewerb teil?“ – mit solchen und ähnlich kniffligen Aufgaben haben sich 177 Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Känguru-Mathematik-Wettbewerb beschäftigt und begeistert geknobelt, gerechnet und logisch kombiniert. Die Lösungen der Schülerinnen und Schüler wurden an die Humboldt-Universität nach Berlin geschickt und dort ausgewertet.

Die Schülerin Xin Li (5c) und die Schüler Nils Klinger (5b) und Julian Gosmann (5b) erreichten bundesweite Preisplatzierungen und wurden von Herrn Gertz, Känguru-Koordinator am HHG, und der stellvertretenden Schulleiterin Frau Hußmann für ihre tollen Leistungen geehrt. Zudem erhielten sie Strategiespiele, Bücher und Quizspiele.

Ein Sonderpreis wird beim Känguru-Wettbewerb für eine besonders lange Serie aufeinander folgender richtiger Ergebnisse vergeben. Den Preis für den längsten Känguru-Sprung hat in diesem Jahr Reyhan Mammadli aus der Vorbereitungsklasse von Frau Sdunek errungen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen sowie einen Erinnerungspreis. Das sind Ansporn und Belohnung zugleich, denn im September steht mit der Mathematikolympiade das nächste Highlight für Mathe-Fans auf dem Programm.

Der Name des internationalen Mathematikwettbewerbs erinnert an das Ursprungsland Australien, in dem der Wettbewerb erstmals 1978 stattgefunden hat. Inzwischen nehmen mehr als sechs Millionen Schülerinnen und Schüler aus circa 60 Ländern teil. In Deutschland haben in diesem Jahr mehr als 900.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen drei bis 13 an etwa 11.000 Schulen teilgenommen.

 

 

Fünft- und Sechstklässler am HHG informieren sich über das Kindergarten-Projekt in Ruanda

In der vergangenen Wochen konnten sich unsere Fünft- und Sechstklässler aus erster Hand über den Partnerkindergarten in Ruanda informieren. „Pascal“ war wieder in Deutschland und wollte es sich nicht nehmen lassen, auch den „neuen“ Schülerinnen und Schüler am HHG persönlich den Kindergarten in Ruanda vorzustellen. Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, kümmert sich um die Kinder im Dorf, deren Eltern sich keinen der teuren privaten Kindergartenplätze leisten können. Mit kleinsten Mitteln startete der Kindergarten in einem Raum der Kirche. Seit 2015 unterstützt das HHG den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop, der das Kindergarten-Projekt in Ruanda fördert, durch Spenden von verschiedenen Schulprojekten.

Bekommen die Eltern in Ruanda denn kein Kindergeld?

Gebannt verfolgten die sonst so quirligen Zuschauer Pascals Vortrag mit zahlreichen Fotos von Ruanda und den Kindern im Kindergarten. Im Anschluss beantwortete Pascal die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. „Warum sprechen Sie so gut Deutsch?“, fragt sofort der erste Schüler. Pascal muss schmunzeln und sagt, dass er in Bochum studiert und promoviert habe und dann zurück in sein Heimatland gegangen sei. Dann folgten Fragen, die den deutschen Kindern zeigten, wie selbstverständlich ihnen viele Sachen in Deutschland geworden sind. Ob es denn in Ruanda nicht auch Kindergeld gebe, von dem man doch den Kindergartenplatz bezahlen könne. Oder ob es einen „Schulbus“ gebe, der die Kinder zum Kindergarten bringe. Erstaunen zeigte sich auf den Gesichtern, als Pascal sagte, dass selbst die kleinen Kinder ab drei Jahren den mitunter sehr weiten Weg ins Dorf zu Fuß in kleinen Gruppen zurücklegen. Da viele Familien sehr arm sind, kommen die Kinder oft ohne Frühstück in die Schule. Mit den Spenden wird auch die gemeinsame Mahlzeit, ein Becher Porridge, finanziert, genauso wie Stifte und Papier.
Wie wichtig der Kindergarten für die Kinder vor Ort ist, beschreibt Pascal mit leuchtenden Augen. So verhielten sich neue Kinder zunächst sehr scheu, stritten sich oft mit anderen und wollten alle Spielzeuge für sich behalten. Doch schon nach kurzer Zeit seien auch sie Teil dieser neuen großen Familie. Auch körperlich sehe man schnell, wie die Kinder durch die regelmäßige Versorgung im Kindergarten kräftiger würden.
Mit den bisherigen Spenden des HHGs konnte etwas Land gekauft werden, auf dem nun bereits Toiletten errichtet wurden und sehr bald ein weiteres Gebäude und ein kleiner Park zum Spielen für die stetig wachsenden Kindergruppen gebaut wird. Auch ein Teil der Ausbildung für die Betreuerinnen wird mit den Spenden finanziert. Pascal konnte die unzähligen Fragen der jungen Heine-Schüler in der vorgesehenen Zeit gar nicht mehr alle beantworten. Schulleiter Tobias Mattheis konnte die sichtlich enttäuschten Schüler jedoch vertrösten, denn sowohl ältere Schülerinnen und Schüler als auch drei Kolleginnen haben den Kindergarten in Ruanda bereits besucht und können sicherlich viele der offenen Fragen beantworten.

A class trip to Xanten

At the beginning of May classes 6a, 6b, 6c, 6d and 6e went to Xanten together with their history teachers because they wanted to learn more about the way the Romans lived. At the same time they learned about „How to write a report about a class trip“ in their English lessons. That’s why the reports are written in English.
Here you can find some of them written by the students of class 6d. Enjoy!!!

Franz Müntefering rät: Bleibt neugierig

Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen war zu Gast in Bottrop. Seniorenbeirat feiert Jubiläum und die „Eule“.

Man müsse auch im Alter in Bewegung und neugierig bleiben, warb Franz Müntefering und lieferte selber das beste Beispiel dafür, was alles noch geht, wenn man 78 ist. Am Donnerstag war der langjährige SPD-Politiker und frühere Vize-Kanzler in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (Bagso) zu Gast in Bottrop. Im Heinrich-Heine-Gymnasium nahm er an einer Feier zum 25-jährigen Bestehen des Bottroper Seniorenbeirats und zum Abschluss des 15. Semesters der Eule an der Schule teil.

Schüler des Heinrich-Heine sind da wieder in die Rolle der Lehrer geschlüpft und haben Senioren unterrichtet. Dafür hatte Franz Müntefering viel Lob über. Es sei klasse, wenn Alt und Jung in Kontakt bleiben und bereit seien, von einander zu lernen. „Manche Älteren bilden sich ja ein, je älter man wird, desto schlauer wird man. Das ist aber nicht immer so“, gestand der Sauerländer selbstkritisch ein und warb für die Bereitschaft, neugierig zu bleiben, lebenslang zu lernen und auch „auf einander zu hören“.

Franz Müntefering hielt am Donnerstag den Festvortrag in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums. (Foto: Michael Korte)
Franz Müntefering hielt am Donnerstag den Festvortrag in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums. (Foto: Michael Korte)

Senioren könnten Schülern helfen

Wichtig sei das auch angesichts der demografischen Herausforderungen in Deutschland. Immer mehr Alte stünden immer weniger Jungen gegenüber, warnte der Bagso-Vorsitzende: „Die Jungen müssen gut ausgebildet werden, um den Wohlstand erhalten zu können.“ Tatsächlich würden aber viel zu viele junge Menschen – 50 000 bis 60 000 jedes Jahr – die Schule ohne Abschluss verlassen und so meistens auf Dauer den Anschluss verlieren. Hier sieht Franz Müntefering bei fitten Senioren im Unruhestand viel Potenzial, Schüler auf dem Weg zwischen Schule und Beruf zu begleiten.

117 Organisationen seien in der Bagso vertreten, berichtete der Vorsitzende der Organisation. Das seien acht bis neun Millionen Mitglieder und deren Zahl würde in den nächsten 25 Jahren noch wachsen, „ohne dass ich was dafür tun muss“, einfach weil die Älteren immer mehr werden. Er warb dafür, in Bewegung zu bleiben, weil das auch helfe, im Kopf beweglich zu bleiben und vor allem den Kontakt zum Leben und zu den Menschen zu halten.

In Bewegung geblieben, das sind diejenigen auf jeden Fall, die nun schon im 15. Semester am Eule-Projekt im Heinrich-Heine-Gymnasium teilgenommen haben. Eule – das steht für Erleben, Unterrichten, Lernen und Experimentieren und dafür, dass Schüler-Lehrer Senioren unterrichten. 13 Schüler und ein Ehemaliger haben im gerade zu Ende gegangenen Semester drei Englisch-, zwei Computer- und einen Italienischkurs gegeben. Insgesamt 44 Senioren haben diesmal daran teilgenommen.

„Mutter Eule“ ist von Anfang an dabei

Jutta Pfingsten (vorne) dankt den Schülerinnen und Schülern im Beisein der Projektleiterin Käthi Liko (links) für ihr Engagement (Foto: Michael Korte)
Jutta Pfingsten (vorne) dankt den Schülerinnen und Schülern im Beisein der Projektleiterin Käthi Liko (links) für ihr Engagement (Foto: Michael Korte)

Dass es diese Kurse überhaupt gibt, ist Käthi Liko zu danken, der Initiatorin und Leiterin von Beginn an. 80 sei sie inzwischen sagt sie und fügt nicht ohne Stolz und Freude hinzu, manche „ihrer“ Schüler würden sie auch „Mutter Eule“ nennen. Zweifach prämiert und anerkannt ist das Projekt, das jedes Jahr wieder Senioren findet, die noch mal was Neues lernen wollen, ebenso wie Schüler, die sie unterrichten wollen.

Solche wie Philipp Jeschka, der schon gar kein Schüler mehr ist, aber „verlängert“ hat. „Es macht einfach Spaß“, sagt er. Er hat im letzten Jahr Abi gemacht, ist jetzt im Freiwilligen Sozialen Jahr und immer noch Eule-Lehrer. Oder Jana Röken und Natalie Scherbina, die gemeinsam mit ihrem Lehrer und Projektkoordinator Volker Heek die Veranstaltung in der Schulaula moderiert haben. „Wir Schüler profitieren ja auch davon. Ich habe mich in Englisch verbessert und bin viel selbstbewusster geworden“, erzählt Natalie.

Von einem Gewinn für beide Seiten sprach auch Schulleiter Tobias Mattheis und davon, dass Bildung nicht mit dem Abitur ende, sondern lebenslang weitergehe. Schuldezernent Paul Ketzer wiederum nannte „Eule“ ein Erfolgsprojekt seit 2003. Jutta Pfingsten, die Vorsitzende des Seniorenbeirats dankte den SchülerInnen und überreichte eine kleine Aufwandsentschädigung als Dankeschön.


In­for­ma­ti­on: Die nächsten  Kurse be­gin­nen im Herbst

Die nächs­ten Kurse der Eule in Eng­lisch, Ita­lie­nisch und am Com­pu­ter fan­gen nach den Herbst­fe­ri­en an. Es gibt es auch eine in­ter­na­tio­na­le Klas­se für Flücht­lin­ge, in der Deutsch- und Com­pu­ter­kennt­nis­se ver­mit­telt wer­den.

Schü­ler ab der 8. Klas­se über­neh­men den Un­ter­richt. Die Kurse fin­den don­ners­tags statt.

Quelle: Ute  Hildebrand-Schute / WAZ vom 29.6.2018

🚩https://www.waz.de/staedte/bottrop/franz-muentefering-raet-senioren-bleibt-neugierig-id214716233.html

 

Bundesfamilienministerin überreicht Kommunikationspreis an Markus Günther (Ex-HHG-Schüler)

„Für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen sollte ein unkomplizierter Zugang zu Angeboten der Hospizarbeit und Palliativversorgung selbstverständlich sein.“ erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey bei der Verleihung des Kommunikationspreises der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen PalliativStiftung. Sie überreichte den erstmals ausgeschriebenen Kommunikationspreis in Berlin an den Journalisten Dr. Markus Günther für dessen Essay „Du musst kämpfen“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Weitere vier Medienarbeiten waren von einer Fachjury nominiert.

🚩 http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/umgang-mit-krebskranken-die-falsche-rhetorik-der-angehoerigen-15266490.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

 
„Es erfordert Mut und Vertrauen, sich in schwerer Krankheit Fragen der Medien zu öffnen und ein Stück des Weges öffentlich begleiten zu lassen.“ betonte Dr. Bernd-Oliver Maier, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. „Mit durchaus kritischem Blick versuchen wir Patientinnen und Patienten vor unangemessenen medialen Inszenierungen zu schützen. Umso beeindruckender sind die für den Kommunikationspreis nominierten Arbeiten, deren Autorinnen und Autoren auf bemerkenswert einfühlsame und zurückhaltende Weise die Leser, Hörer und Zuschauer an den Themen und Entscheidungen sterbender Menschen und ihrer Familien teilhaben lassen.“

Dies entspräche der Zielsetzung des gemeinsam mit der Deutschen Palliativstiftung erstmals 2018 aus-geschriebenen Kommunikationspreises, eine qualitativ hochwertige Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zu hospizlich-palliativen Themen zu fördern. Dafür hat die Deutsche PalliativStiftung (DPS) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur Verfügung gestellt. Dr. Thomas Sitte, Palliativmediziner und Vorstands-vorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin: „Wir freuen uns besonders, dass die Bundesfamilienministerin dieses Anliegen persönlich unterstützt. Es bedeutet für Familien in schwerer Krankheit eine große Entlastung, wenn sie sich auch mit Hilfe der Medien über vergleichbare Situationen und die dann zur Verfügung stehenden Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informieren können. Das ist ein Hauptziel unserer Stiftungsarbeit.“

Jurypräsident Prof. Dr. Boris Zernikow würdigte in seiner Laudatio den Essay „Du musst kämpfen“ des Preisträgers Dr. Markus Günther, in welchem er genau diesen einen Satz kritisch hinterfragt. „Sehr wünsche ich mir, dass dieser herausragende Beitrag gelesen, diskutiert und verbreitet wird! Er steht für die Grundidee des Preises, schwerkranke Menschen und die ihnen Nahestehenden ernst zu nehmen in ihrer Lebenssituation und sie nicht mit unbedachten Aufrufen weiter zu belasten. Gerade die Aufforderung „Du musst kämpfen“ dient meist mehr dem eigenen Trost, als dass er der Situation der Betroffenen gerecht wird.“ Der Text habe tatsächlich ungewöhnlich viele Reaktionen vor allem bei Krebspatienten, aber auch ihren Angehörigen ausgelöst, so Markus Günther: „Viele Menschen haben diesen Text mit einem Gefühl der Erleichterung gelesen, wie sie sagen, weil sie die Rhetorik vom ‚Kampf‘ als zusätzliche Belastung empfunden haben oder hier zum ersten Mal lesen konnten, dass die fachwissenschaftliche Diskussion längst viel weiter ist.“

DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Preisträger Dr. Markus Günther, DPS-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte
DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Preisträger Dr. Markus Günther, DPS-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte

🚩https://www.dgpalliativmedizin.de/kommunikationspreis/preisverleihung.html (14.6.2018)

HHG-Gymnasiasten probieren mit Erfolg ein Studium aus

Und einen positiven Nebeneffekt hat das Ganze auch noch: Die bestandenen Klausuren zählen schon für den weiteren Bildungsweg.

Mehrere Heine-Gymnasiasten schlossen jetzt ihr Schülerstudium ab. Angeboten hatten es sowohl die Hochschule Ruhr-West als auch die Universität Duisburg-Essen im Wintersemester 2017/2018. Maja Gornik, Simon Kaminski, Luca Steffan, Jana Wegner, Tim Kießlich (alle aus der EF), Dina Dinh, Yara Loleit, Malin Stenbrock und Emmely Klassen (alle aus der Q1) nahmen erfolgreich daran teil.

Maja Gornik und Simon Kaminski haben an der HRW in Bottrop im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme die Vorlesung und Übung „Energiesysteme- Energiewirtschaft“ besucht und diese mit guten Klausuren beendet.

Anspruchsvolle Seminare

Gefragt waren auch Veranstaltungen der Universität Essen: Luca Steffan nahm an der Vorlesung „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“ an der Fakultät für Wirtschaftslehre teil. Jana Wegner belegte die Vorlesung „Pädagogische Professionalität in schulischen Handlungsfeldern“ im Rahmen eines Lehramtsstudienganges und bestand erfolgreich die dazugehörige Klausur. Yara Loleit und Dina Dinh besuchten die Vorlesung „Anorganische Chemie“ des Studiengangs Chemie.

Malin Stenbrock, die auch in den letzten beiden Semestern Vorlesungen der Fakultät für Medizin belegte, nahm an der Vorlesung „Psychiatrie und Psychotherapie/Psychosomatik/Kinder- und Jugendpsychiatrie/Suchtmedizin teil.

Förderung von Talenten

Die Schüler erhielten für ihren Einsatz Teilnahmebescheinigungen, die sie als Referenzen und Nachweise für ihren weiteren Bildungsweg einsetzen können.

Mit dem Frühstudium fördert das Heine-Gymnasium Talente und dient der Studien- und Berufsorientierung. Leistungsstarke Schüler der Oberstufe erhalten die Möglichkeit, den Uni-Alltag kennenzulernen, an Seminaren, Vorlesungen und Übungen teilzunehmen und auch erste Prüfungen abzulegen. Dabei werden die sie genauso behandelt wie die regulären Studenten.

Leistungsstarke Heine-Gymnasiasten können an einem Schülerstudium teilnehmen. Jetzt hat wieder ein Gruppe erfolgreich abgeschlossen.
Leistungsstarke Heine-Gymnasiasten können an einem Schülerstudium teilnehmen. Jetzt hat wieder ein Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

Quelle: WAZ 2.6.2018


siehe auch  

🚩http://hhg-bottrop.de/malin-stenbrock-erneut-erfolgreich-beim-bundesfinale-der-neurowissenschaftlichen-olympiade-neuroscience-olympiad/

🚩 http://hhg-bottrop.de/talentierte-hhg-schuelerin-erringt-7-platz-im-medizin-wettstreit/

🚩 http://hhg-bottrop.de/schuelerstudentinnen-und-schuelerstudenten-erhalten-zertifikate/

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