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Heine-Gymnasiasten helfen in einem Kindergarten in Ruanda

 

Für drei Wochen fahren Christopher Pradel und Niklas Busch nach Afrika. Förderverein aus Bottrop unterstützt Arbeit vor Ort.

Zwei Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) fahren im August für drei Wochen nach Ruanda. Christopher Pradel und Niklas Busch werden dort in der Hope Nursery School arbeiten. Der Kindergarten erfährt seit einiger Zeit großzügige Unterstützung aus Bottrop. Christopher und Niklas werden das afrikanische Land kennenlernen und sich vor Ort davon überzeugen, wie es den inzwischen 90 Kindern in der Hope Nursery School geht.

In Bottrop gibt es schon seit einiger Zeit einen Förderverein, der den Kindergarten unterstützt. Bischof Dr. Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana, die den Kindergarten gegründet hat und nach wie vor betreut, waren vor kurzen zu Gast bei dem Verein. Bei einem Info-Abend haben die beiden 16-jährigen Bottroper und deren Familien die Gäste aus Ruanda kennengelernt.

Tennisclub half bei Anschaffung einer Milchkuh

Auch der TC-Blau-Weiß unterstützt den Kindergarten: 2016 spendete er den Überschuss des Oldie-Cups für die Anschaffung einer Milchkuh. Noch nährt „Botty“ ihr Kalb, aber demnächst werden mehr als die derzeit zehn Liter Milch pro Tag für Haferbrei zur Verfügung stehen, so dass keine Milch mehr zugekauft werden muss.

Beim Info-Abend berichtete das ruandische Paar über Pläne für den Neubau des Kindergartens, der bisher provisorisch im Gemeindehaus untergebracht ist. Durch die Spenden aus Bottrop – vor allem durch Projekte am HHG und private Zuwendungen – konnte bereits ein Grundstück gekauft werden. Die Baugenehmigung ist beantragt.

Auch im Vorjahr waren schon Schüler in Afrika

Pascal Bataringaya und Louise Uwimana sind Gäste stets willkommen – ob als Touristen oder vorübergehende Mitarbeiter. Jennifer Kutkatt und Lena Besser vom HHG waren im vorigen Jahr bereits da. Denn dass Ruanda nicht nur das Land des Völkermords ist, in dem noch eine Menge Versöhnungsarbeit zu leisten ist, sondern auch ein Land voller landschaftlicher Schönheiten, zeigte Bischof Pascal anhand einer eindrucksvollen Bildershow.

 

Ruanda

Christopher Pradel (l.) und Niklas Busch (r.) werden Dr. Pascal  Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana in Ruanda unterstützen. (Foto: Matthias Zerren)

WAZ 06.06.2017

Besuch aus Ruanda! Herzliche Einladung zum Gespräch

Liebe Freunde und Unterstützer der Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V,

Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana sind im Moment in Europa und so auch für einige Tage in Bottrop. Beide möchten sich hier bei uns für die großzügige Unterstützung aus Bottrop für den Kindergarten in Buyumba Ruanda bedanken.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um mit beiden über die Arbeit der Hope Nursery School und die Weiterentwicklung des Projektes ins Gespräch zu kommen.

Am Montag, den 22.5.2017 um 19 Uhr laden wir Sie und alle Interessierten herzlich ein in die Räume des TV Blau Weiß, Im Stadtgarten 15, 46236 Bottrop!

Hier werden Louise und Pascal über ihre Arbeit für und mit den benachteiligten Kinder in Buyumba Ruanda berichten und wir können in netter Runde ins Gespräch kommen.

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Geben Sie diese Einladung gern auch an andere Interessierte weiter.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme

Herzliche Grüße

Margret Zerres, Waltraud Dahl, Martin Schade

 

Italienischaustausch 2017 – Bottrop – Ivrea

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13 Schülerinnen und ein Schüler von unserem Heinrich-Heine-Gymnasium haben in der letzten Woche vor den Osterferien in Begleitung von Frau Schwarzenberg und Frau Wolf ihre italienischen Austauschschüler/innen in Ivrea besucht. Ivrea liegt in Norditalien, zwischen Mailand und Turin. Die Fahrt begann am 31. März 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flog die Gruppe nach Mailand. Dort angekommen fuhren sie mit einem Kleinbus nach Ivrea. In Ivrea wurden die Schüler/innen und die Lehrer von der italienischen Partnerklasse begrüßt. Danach fuhren alle zu ihren Familien. Den Rest des Tages verbrachten die Schüler mit ihren Austauschschülern. Am nächsten Tag sind alle zusammen nach Turin gefahren. Dort haben die deutschen Schüler von den Italienern eine Satdtführung auf Italienisch und auf Deutsch bekommen. Gegen Mittag haben dann alle das „Museo del cinema“ (Kinomuseum) besucht. Dort konnten sich die Schüler in Gruppen das Museum anschauen. Das Besondere an dem Museum war zum einen, dass man dort viele Sachen ausprobieren durfte und zum andern, dass es dort einen großen Saal mit Liegen gab, in dem man sich auf Leinwänden verschiedene Sequenzen angucken konnte. Den Rest der Zeit durften die Schüler in Gruppen Turin erkunden. Den Sonntag verbrachten die deutschen Schüler mit ihren Gastfamilien. Am Montag durften die Schüler des HHGs dann die Schule ihrer Austauschschüler, das Carlo Botta-Gymnasium, besichtigen. Um 08:00 Uhr wurden sie von der Direktorin begrüßt. Sie waren aber nicht die einzigen Austauschschüler. Eine Klasse aus Oxford war zur selben Zeit auch in Ivrea. Nach der offiziellen Begrüßung haben dann die deutschen und die englischen Austauschschüler eine gemeinsame Stadtführung durch Ivrea erhalten. Sehr spannend war es, die Kirche und das Theater zu besichtigen. Zurück in der Schule gab es einen Kurs für gute Manieren in Italien und mehrere informative und unterhaltende Präsentationen von italienischen Schülerinnen und Schülern. Am Dienstag sind alle miteinander nach Genua gefahren. Dort haben sie getrennt voneinander eine Stadtführung von Lehrern der Schule in Ivrea bekommen. Anschließend sind alle nach Camogli, einem kleinen Küstenstädtchen am Meer, gefahren. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler dann Freizeit und konnten das schöne Wetter genießen, ein Eis essen oder einfach nur in der Sonne liegen. Am Mittwoch nahmen die deutschen Schüler eine Stunde am Unterricht teil. Das Schulsystem in Italien ist anders als das deutsche. Die Austauschschüler besuchen genau wie wir das Gymnasium. Dort sind sie aber nur 5 statt wie bei uns 8 Jahre. Und die Klassennummerierung ist auch anders. Was bei uns die 8. wäre, ist dort auf dem Gymnasium die erste Klasse. Die deutschen Schüler haben verschiedene Klassen verschiedenen Alters in Kleingruppen besucht. Danach hatten sie noch zwei Stunden Konversation mit einer Deutschlehrerin. Eigentlich sollte am Mittwoch noch ein Spaziergang auf den Monte Stella stattfinden. Wegen des schlechten Wetters wurde dieser abgesagt. Stattdessen sind sie in das Stadtmuseum von Ivrea gegangen und haben dort eine kurze Führung bekommen. Am Donnerstag waren die Schüler wieder eine Stunde im Unterricht. Danach hatten sie noch einen Computer-Recycle-Workshop im Schreibmaschinenmuseum. Dort bekamen sie die Möglichkeit Teile eines Computer auszubauen und wieder einzubauen. Am Ende wurde überprüft, ob der Computer funktionierte. Am Abend haben sich dann alle zum Abschieds-Pizza-Essen an einem See getroffen. Am Freitag stand dann leider schon der Rückflug nach Bottrop auf dem Programm. Die freien Nachmittage haben meistens alle zusammen verbracht: zum Beispiel an einem See, in der Nähe von Ivrea, oder bei gemeinsamen Essen. Alles in allem war dies ein sehr gelungener und schöner Austausch und eine gute Erfahrung, die ich niemals vergessen werde. Ich kann nur allen empfehlen auch am italienisch Austausch teilzunehmen. Sogar, wenn sie kein Italienisch haben.

Katharina Göke

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Schüler helfen im „Kolüsch Restaurant der Herzen“

Schüler teilen aus an Bedürftige

Lea Friedrich

aus der WAZ am 11.02.2017

Sechs Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Heinrich-Heine-Gymnasium haben im „Kolüsch Restaurant der Herzen“ für einen Tag soziales Engagement bewiesen. Sie halfen den acht ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den Mitarbeitern der Evangelischen Sozialberatung (ESB) sowohl bei der Essenszubereitung als auch bei der Austeilung der Speisen für Menschen in Not, wie zum Beispiel Wohnungslose, Arme und Alleinstehende.

Arbeitslosigkeit als Kursthema

Wie die Schüler auf die Idee gekommen sind, sich sozial zu engagieren? „Ganz einfach“, erzählte die 18- jährige Carolin Baumeister, „Wir haben uns in unserem Sozialwissenschaftskurs mit dem Thema Arbeitslosigkeit befasst. In der Weihnachtszeit haben wir uns dann gemeinsam mit unserer Lehrerin dazu entschieden hier mitzumachen“. Zuvor hat die Klasse bereits Lebensmittel an das Restaurant Kolüsch gespendet. „Wir waren der Meinung,die Leute können mit Lebensmitteln mehr anfangen als mit Geldspenden“, sagt die 16-jährige Lilian Diesing.

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Fisch, Salzkartoffen, Schokopudding

Die Aufgabe der Jugendlichen bestand wie im richtigen Gastro-Service darin, Tische zu decken, Brot und die anderen Lebensmittel zu schneiden. Später halfen sie auch dabei, die Gäste im Restaurant zu bedienen. Während die eine Hälfte der Schüler den Saft von der Bar reichte, verteilte die andere Hälfte die Teller an die Tische. Das Menü bestand aus Fisch mit Salzkartoffeln und Spinat sowie aus Schokopudding zum Nachtisch.

„ Uns wurde erzählt dass es ähnlich wie ein normales Restaurant ist. Mir war klar, dass wir einiges zu tun haben werden“, sagte der 17-jährige Leon Lindemann. Lehrerin Lydia Burmester unterstützt ihre Schützlinge bei ihrer Arbeit. Sie ist begeistert, dass sich so viele Schüler freiwillig gemeldet haben. „Der Tag bietet den Schülern die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen und ihren Horizont zu erweitern. Sie sehen zwar die Menschen auf den Straßen, haben jedoch keinen Kontakt zu ihnen. So ist es nochmal eine andere Sachen den Menschen so nah zu sein“.
Auch Claudia Kretschmer, Sozialarbeiterin bei der Evangelischen Sozialberatung, sagt sie sei froh so eine tatkräftige Unterstützung zu haben. Es sei außerdem schön, dass die Schüler sich auch für die andere Seite des Lebens interessieren und sich mit dem Thema Armut auseinander setzten.
Tagtäglich besuchen zwischen 80 und 120 Gäste das Kolüsch, um eine warme Mahlzeit zu bekommen. Auch jüngere Menschen seien dieses Jahr dabei. Noch bis zum 17. März hat das Restaurant geöffnet, um den Menschen über die kalte Jahreszeit hinweg zu helfen.
Nach diesem Tag voller sozialen Engagements ist sich die 16- jährige Evelin Rybalko sicher, dass sie später in sozialen Bereich tätig werden möchten und vielleicht sogar Soziale Arbeit studiert.

Große Ehre! Erste ausgebildete Konfliktlotsen erhalten ihre Zertifikate im ARAG-Tower in Düesseldorf

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, machten sich 23 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des HHG Bottrop auf den Weg in die Zentrale des ARAG-Konzerns nach Düsseldorf. Vorausgegangen war eine Einladung im September 2016, als Frau Köhler von der ARAG gemeinsam mit Herrn Oppermann vom Ministerium für Schule und Weiterbildung die offizielle Plakette zum „Konfliktmanagement an Schulen“ überreicht hatten. Beide vertreten das vom Ministerium unterstützte Schulprojekt, das seit 2014 Lehrkräften und anderen Fachkräften im Schulumfeld die Qualifizierung zu Schulmediatoren ermöglicht, um eine nachhaltige Konfliktkultur in den Schulen in NRW zu etablieren und die Eigenverantwortung der Jugendlichen für die Gemeinschaft zu stärken.
20170202-Hr.Oppermann u. Lehrer-249_kwSeit dem Sommer 2016 haben sich die Schülerinnen und Schüler in insgesamt sechs Schulungstagen von den vier Schulmediatoren Claudia Göke, Wiebke Schnitzler, Franziska Schwarzenberg und Elmar Weirich ausbilden lassen. Dabei haben sie sich mit dem Verfahren der Mediation vertraut machen können, das einen erprobten Weg der Konfliktlösung in Streitsituationen darstellt. Neben der Theorie u. a. zu Kommunikation, Gesprächsführung, Kooperation, Konfliktstilen stand v. a. das praktische Üben auf dem Stundenplan. Abgeschlossen wurde der Ausbildungsblock mit einer schriftlichen Abschlussprüfung, in der die Schülerinnen und Schüler zeigen mussten, was sie erlernt haben. Für ihr besonderes Engagement erfuhren sie nun eine besondere Würdigung. Sie durften ihre Zertifikate als Konfliktlotsen im großen Konferenzraum auf der Chefetage des ARAG-Towers in Düsseldorf aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender und Herrn Oppermann vom Schulministerium entgegennehmen. Dr. Dr. Faßbender betonte in seiner Rede vor den Schülerinnen und Schülern, welche wichtige Rolle der Mediation im fairen Umgang miteinander zukommt und damit auch in einer Schule als Schlüsselqualifikation anzusehen ist. Mit ihren erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten werden sie dazu beitragen können, das Schulklima nachhaltig zu fördern und auf diese Weise auch die Lernatmosphäre in den Klassen positiv zu gestalten. Darüber hinaus würden die Jugendlichen auch selbst von der Ausbildung profitieren, indem sie ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln und auf diese Weise ihre Lebens- und Berufsgestaltung zukünftig darauf aufbauen können. Herr Oppermann ging in seiner kleinen Ansprache an die Schülerinnen und Schüler vor allem auf die Herausforderungen der sozialen Netzwerke ein, die im Schulalltag das Miteinander erschweren und belasten können. Darauf gilt es vorbereitet zu sein, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler selber haben trotz der Mehrbelastung im Schuljahr durchweg die Ausbildung als positiv wahrgenommen. Gerade die vielfältigen praktischen Übungen kamen gut an. Auch die Anwendung des Erlernten im alltäglichen Miteinander fand bei den Konfliktlotsen großen Anklang: „Ich habe hier das erste Mal das Gefühl, dass wir etwas fürs Leben lernen und nicht nur für die Schule.“ (so eine Schülerin in ihrem Feedback)
Dieser Eindruck hat sich in Düsseldorf noch einmal verstärkt – auch in dem Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“, den Frau Köhler von der ARAG für die Schülerinnen und Schüler des HHG organisieren konnte. Dazu kamen Karla Dicks und Astrid Born von der schulpsychologischen Beratungsstelle Duisburg extra nach Düsseldorf und vermittelten den Jugendlichen Einblicke, wie wichtig es für eine gelingende Kommunikation ist, die eigenen und fremden Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und ausdrücken zu können.
So hat der Tag in Düsseldorf bei den neuen Konfliktlotsen am HHG einen tiefen Eindruck hinterlassen, der sie darin bestärkt, sich für einen besseren Umgang mit Konflikten an ihrer Schule einzusetzen.

Foto von Stephan Eichler
Text Claudia Göke

Info-Links:
www.konfliktmanagement-an-schulen.de

„Konfliktmanagement an Schulen“ HHG als Pilotschule zertifiziert

Start

HHG spendet 4110 Euro für das Kindergarten-Projekt in Ruanda

Kurz vor den Sommerferien erliefen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums bei dem Sponsorenlauf auch  4110 Euro für den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop, der das Kindergarten-Projekt in Ruanda fördert, das das HHG bereits seit dem vergangenen Jahr durch Spendenaktionen unterstützt. In der letzten Woche besuchte Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, das Heinrich-Heine-Gymnasium. Überwältigt nahm er die große Spende, übergeben von den Schülersprechern Annika Karius und Niklas Busch, entgegen. Er berichtete begeistert über die großen Fortschritte bei dem Ausbau des Kindergartens seit seinem letzten Besuch in Bottrop im November 2015. Nachdem das HHG unter tatkräftiger Mitarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern bei einem Adventsmarkt im letzten bereits rund 6000 Euro für den Kindergarten sammeln konnten, kam inzwischen auch durch Privatspenden und der Bitte um Spenden, statt Geschenken zur Pensionierung von Margret Häken, langjährige Lehrerin am HHG, weiteres Geld zusammen, das seinen Weg nach Ruanda fand.
Mit den nun überreichten 4110 Euro vom Sponsorenlauf sollen die drei geplanten Klassenräume, Toiletten und ein kleiner Park zum Spielen für die Kinder auf dem neu erworbenen Grundstück errichtet werden. Darüber hinaus wird die Ausbildung von neuen Betreuerinnen unterstützt, da die Zahl der Kindergartenkinder stetig wächst. Wie wichtig der Kindergarten für die Kinder vor Ort ist, beschreibt Pascal mit leuchtenden Augen. So verhielten sich neue Kinder zunächst sehr scheu, stritten sich oft mit anderen und wollten alle Spielzeuge für sich behalten. Doch schon nach kurzer Zeit seien auch sie Teil dieser neuen großen Familie. Auch körperlich sehe man schnell, wie die Kinder durch die regelmäßige Versorgung im Kindergarten kräftiger würden. Zudem berichtete er über den Besuch von Jennifer Kuttkat und Lena , ehemalige Schülerinnen des HHGs die nach ihrem Abitur ein Praktikum in dem Kindergarten in Ruanda absolvierten und schnell die Herzen der Kinder eroberten.
Der Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop besetzt vom 24. bis 27.11.2016 einen Stand auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt.

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Wohin steuert Europa? Heine-Schülerin beschäftigt sich in den Ferien mit Europa

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist es die schönste Zeit im Jahr. In den Sommerferien hat man endlich viel Zeit für die „wirklich wichtigen Sachen“ im Leben. Chillen, Freunde treffen, ausschlafen und vielleicht ein schöner Urlaub, nicht selten im europäischen Ausland. Duygu Yalcin aus der Jahrgangsstufe Q1 (11. Klasse) des Heinrich-Heine-Gymnasiums besuchte am Ende ihrer Ferien ein fünftägiges Seminar zum Thema „Wohin steuert Europa? Geschichte – Institutionen – Grenzüberschreitende Kooperation“ bei der Karl-Arnold-Stiftung e. V. in Kooperation mit der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“.
„Ich wusste von Anfang an, dass es sich wieder lohnen wird… Und das hat es sich in jedem Fall.
Das fünftägige Seminarprogramm war sehr vielseitig und vom ersten Tag an schon sehr vielversprechend“, so die europapolitisch interessierte Schülerin. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie an einem vergleichbaren Seminar teilgenommen.
Das Seminar startete am 14.08.2016. Angesetzt war zunächst ein Planspiel, bei dem den Schülern der Beitritt von Ländern in die Europäische Union veranschaulicht wurde. Eine Gruppe, die sich weitgehend noch fremd war, sollte sich in die Rolle von verschiedenen Politikern hineinversetzten und diskutieren, ob die vorgeschlagenen Länder, den Beitrittsstatus erlangen sollten. Ein schöner Einstieg, der auf eine aufregende Fortsetzung in den nächsten Tagen hoffen ließ.
Am zweiten Tag ging es um die deutsche Geschichte, natürlich auch im Hinblick auf Europa. Nachdem die Schülergruppe die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Schloss Rastatt besucht hatten, ging es weiter mit dem Bus nach Oberkirch, circa 25-30 Kilometer von Frankreich entfernt. Von hier aus fuhren die Schüler dann die nächsten drei Tage jeden Morgen nach Straßburg.
„Bei einer Stadtführung besuchten wir auch die Kathedrale Münster, die als ein wichtiges Symbol der Stadt gilt. Einen Besuch kann ich jedem sehr empfehlen. Ebenso sehenswürdig war die abendliche Veranstaltung an der dieser Kathedrale, bei der 15 Minuten lang mit verschiedenen Bildern bestrahlt wurde,“ so Duygu Yalcin.
Neben der freien Zeit zur selbstständigen Erkundung in der Stadt, hat die Schülergruppe auch viele wichtige Gebäude besucht. So zum Beispiel das Hauptgebäude des deutsch-französischen Kulturkanals arte, das Europäische Parlament und das Eurokorps. Am letzten Tag waren die Seminarteilnehmer zu einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des Rathauses der Stadt Oberkirch eingeladen, der sie über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der deutschen und französischen Bewohner informierte.
Rückblickend meint die Heine-Schülerin: „Ich bin froh, wieder dabei gewesen zu sein. Außerdem ist es schön, Straßburg und vor allem das Europäische Parlament gesehen zu haben. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war toll.“

HP Seminar Wohin steuert Europa

Schüler proben für „La Piccola Banda“

Katrin Simonet / WAZ Bottrop vom 05.09.2016

Rund 90 Teilnehmer nehmen an der Aufführung der Musikschule teil. Die Aufführung findet in der Aula des Heine am Wochenende statt.

Reges Treiben in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG). Am Wochenende liefen die Generalproben zur jährlichen großen Aufführung der Musikschule, an der viele der Chöre und auch ein Orchester mit Schülern vom Heine- und vom Josef-Albers-Gymnasium mitwirken. „La Piccola Banda“ ist das Stück, das die rund 90 Teilnehmer proben.

Mit großem Vorsprung gewählt

„Wir haben schon letztes Jahr gefragt, was die Kinder und Jugendlichen aufführen wollen und das Stück wurde mit großem Vorsprung ausgewählt“, erzählt Chorleiterin Christina Hanisch. Zusammen mit einigen Kollegen aus der Musikschule stemmt sie das Projekt.

In dem Stück geht es um Felicia, die sich in ihrer Fantasie in einen alten Palazzo der Renaissance flüchtet, der nicht nur sprechendes Mobiliar und Ratten, sondern auch den Jungen Massimo und seine Kinderdiebesbande beherbergt. Während die beiden Gruppen aufeinander treffen, schmieden die Geister des Hauses dann auch noch Pläne. Sie malen sich aus, wie sie Felicia bei sich behalten können, damit sie schöne Geschichten über das Haus niederschreiben kann.

Neben Kindern und Jugendlichen spielen auch viele Mütter und ehemalige Schülerinnen und Schüler mit, die das Stück schon einmal aufgeführt haben. Darunter auch Antje Marx, die jahrelang in den Chören der Musikschule gesungen hat. „Ich habe vor 13 Jahren schon einmal mitgespielt, da war ich der Kater“, erinnert sie sich. „Es ist schön, wieder hier mit auf der Bühne zu stehen und auch der Altersunterschied spielt keine Rolle. Es ist interessant, das Stück in anderer Besetzung noch einmal zu erleben. Da kommen viele Erinnerungen hoch.“

Zum ersten Mal findet die Aufführung in der Aula des HHG statt. „Mit dem Orchester wäre der Kammerkonzertsaal schlicht zu klein gewesen“, erläutert die Chorleiterin. Da so viele Sängerinnen und Sänger involviert sind, gibt es vier Besetzungen – eine für jede einzelne Aufführung am kommenden Wochenende. „Hier machen Menschen im Alter von fünf bis 55 Jahren mit“, so Hanisch. „Es ist immer wieder schön, mit so vielen verschiedenen Charakteren eine Aufführung auf die Beine zu stellen.“

Mit dabei ist auch Tom (12), der Felicias Bruder Benjamino spielt. „Ich spiele eine der Hauptfiguren, aber ich kann leider nicht mitsingen, da ich im Stimmbruch bin“, erklärt er. „Dafür rede ich und habe den Text schon auswendig gelernt. Es macht total viel Spaß und eigentlich gefällt mir auch an dem Stück alles. Ich bin gar nicht nervös.“

Am Freitag findet eine Schulaufführung statt, die nur für die Klassen des HHG ist.

Am Samstag, 10. September, um 15 Uhr und am Sonntag, 11. September, jeweils um 11 und 15 Uhr finden die öffentlichen Aufführungen für alle interessierten Besucher statt. Karten gibt es im Büro der Musikschule an der Blumenstraße.

http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/schueler-proben-fuer-la-piccola-banda-id12162507.html

La Piccola Banda

HHG-Abiturientin zum Freiwilligendienst nach Ecuador

Vanessa zieht es weltwärts
Ute Hildebrand-Schute / WAZ Bottrop 23.06.2016

Der 5. August 2016 ist ein wichtiges Datum im Leben von Vanessa Vohs. Dann wird sie nämlich für ein Jahr Abschied nehmen von Familie und Freunden und in den Flieger steigen, der sie in den nächsten 15 Stunden über Kolumbien nach Quito in Ecuador bringen wird. „Weltwärts“ zieht es die (noch) 17-Jährige, die gerade eben am Heinrich-Heine-Gymnasium ihr Abitur gemacht hat. Bis August 2017 wird sie über einen Freiwilligendienst in Choné leben und arbeiten. Das ist eine 70 000-Einwohner-Stadt am Pazifik, rund sieben Stunden mit dem Bus von der Hauptstadt Quito entfernt.

Ein bisschen mulmige Gefühle hat Vanessa Vohs schon, wenn sie sich vorstellt, bald in der Fremde komplett auf sich alleine gestellt zu sein, und auch der Abschied werde ihr bestimmt zu schaffen machen. Aber sie freut sich auch auf die Herausforderung und auf das fremde Land: „Mir war schon vor einigen Jahren klar, dass ich erst einmal ins Ausland und ein bisschen Erfahrungen sammeln will.“

In Choné wird die Bottroperin, die im Juli 18 wird, in einer Gastfamilie leben und an fünf Tagen in der Woche im Freiwilligendienst arbeiten. Einen Tag in der Woche, so viel steht schon fest, wird sie in einer Baumschule sein, harte körperliche Arbeit, für die auch ein wenig Fitness gebraucht wird; vier Tage in der Woche sind vorgesehen für soziale Projekte, mit Kindern und Jugendlichen, Senioren oder Behinderten.

Rund 25 Leute wird der Freiwilligendienst im August in das südamerikanische Land bringen. Kennenlernen werden sie sich vorher schon bei einem Vorbereitungsseminar. Die Landessprache Spanisch hat Vanessa Vohs gerade angefangen zu lernen, verschiedene Impfungen hat sie schon bekommen und auch Pillen für den Fall eines Malaria-Ausbruchs.

Bis zur Abreise im August muss Vanessa Vohs noch so einiges erledigen – auch ein Auswahlgespräch an der Uni Witten-Herdecke, wo sie sich für den Sommer 2017 um einen Studienplatz in Philosophie, Politik und Ökonomik beworben hat. Und auch den Sponsorenlauf „Essen läuft für Ecuador“ des SGS Essen-Schönebeck, bei dem sie seit sechs Jahres Fußball spielt. Der Erlös ist je zur Hälfte für die Weltwärts-Freiwilligendienste und das Kinderhilfsprojekt San Andrés in Ecuador bestimmt.

Über ihre Zeit in Ecuador wird Vanessa übrigens einen Blog schreiben und auch regelmäßig in der WAZ berichten.

HIER ihr erster WAZ-Beitrag vom 31.08.2016
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/vanessa-vohs-nimmt-abschied-von-quito-reise-geht-weiter-id12149707.html

VANESSA VOHS – Berichte in einem Blog
Vanessa Vohs hat in diesem Jahr ihr Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium gemacht. Anfang August ist sie mit dem Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „Weltwärts“ für ein Jahr nach Ecuador gegangen, wo sie in der Küstenstadt Chone in einer Baumschule und sozial arbeiten wird.

In einem Blog und in der WAZ schreibt sie regelmäßig über ihre Arbeit:
vanessainecuador.wordpress.com

8er besuchen die Rheinbabenwerkstatt

Ein Besuch in der Rheinbabenwerkstatt auf dem Eigen

Am Mittwoch, den 1.Juni 2016  haben wir Schülerinnen und Schüler des evangelischen Religionsunterrichts der Klassen 8 a bis d die Rheinbabenwerkstatt im Eigen besucht.
Dort werden jeden Tag ca. 280  Menschen mit vorrangig geistigen Behinderungen in verschiedenen Arbeitsbereichen beschäftigt. Wir waren sehr gespannt, was uns dort erwartet.

Zunächst hat uns der Werkstattleiter Herr Kuhn zusammen mit Frau Müller vom begleitenden Dienst begrüßt und uns viele Informationen über die Werkstatt, ihre Geschichte und ihre Ziele und Wünsche gegeben. Danach haben wir in zwei Gruppen die Menschen an ihren verschiedenen Arbeitsplätzen besucht. Dabei entstand der Eindruck, dass alles in der Werkstatt gut strukturiert und organisiert ist. Verblüffend war, dass dort sogar mit hochwertigen Maschinen aus der Industrie gearbeitet wird. Viele Firmen senden der Werkstatt Aufträge, weil die Arbeiter sehr zuverlässig sind. Alle arbeiten sehr fleißig und freundlich miteinander. Wir waren sehr überrascht, was die Menschen trotz ihrer Einschränkungen im Alltag alles so schaffen. Aufgefallen ist uns auch die Offenheit und Freundlichkeit, mit der uns alle empfangen haben. So durften wir auf sehr eindrückliche Weise erfahren, wie der Satz aus dem Unterricht „Normal ist – verschieden zu sein“ dort jeden Tag aufs Neue gelebt wird.

Mit vielfältigen  Eindrücken sind wir gegen Mittag wieder zur Schule zurückgekehrt. Dabei hat der ein oder die andere auch schon gespürt, wie bedrückend es in ihrer Vorstellung ist, dauerhaft auf Hilfe angewiesen sein zu müssen.

Wir bedanken uns bei der Rheinbabenwerkstatt und ihren Menschen – und besonders bei Frau Müller  und Herrn Kuhn – , dass wir bei Ihnen zu Gast sein konnten. Und wir wünschen den Menschen in der Werkstatt viel Freude und Erfüllung im täglichen gemeinschaftlichen Arbeiten und Leben.

Zusammengestellt von Frau Göke nach Beiträgen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 a – d im Evangelischen Religionsunterricht

Bottrop, den 14.Juni 2016

HP Besuch in der Rheinbabenwerkstatt 2016

 

 

 

 

 

 

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