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HHG: Kunstschüler besuchen die Documenta

Schülerinnen und Schüler der Kunst-Leistungskurse des Heinrich-Heine-Gymnasiums unternahmen kürzlich eine Tagesreise. Sie machten sich auf, um in Kassel die Ausstellung „documenta 14“ zu besuchen. Diese ist die weltweit bedeutendste Reihe zeitgenössischer Kunst. Jedoch blieben manche Kunststücke den Besuchern fern, wie das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr: Es sorgte für zahlreiche Anrufe bei der Feuerwehr. Die Tagesfahrt wurde vom Förderverein des HHGs unterstützt.

HP documenta Bild 1

WAZ 3.10.2017

Ein ausführlicherer Bericht wurde schon HIER veröffentlicht:

http://hhg-bottrop.de/im-wald-der-kunst-oder-auf-der-suche-nach-der-kunst/

Im Wald der Kunst! oder Auf der Suche nach der Kunst!?

Das neue Schulhalbjahr begannen die Kunst-Leistungskurse von Frau Köhne und Frau Weber mit einer Exkursion nach Kassel zur documenta 14 – eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen zeitgenössischer Kunst.

Nach einer kurzen Besichtigung einzelner Ausstellungsorte in Kleingruppen, wurde die Kunstsuche mit einer Führung unterstützt, wobei die Führungen auf der diesjährigen documenta als „Spaziergang“ betitelt wurden. So spazierten wir geradewegs auf der Flucht vor einem Regenschauer in die documenta-Halle. Dieser Ausstellungsort zeichnete sich durch sehr präsente Werke aus, sowohl in der Größe – wie beispielsweise das Schiffswrack von Guillermo Galindo – als auch durch eine aufdringliche Thematik von Flucht und Gewalt, wie die Bilderreihe „Könnte ich sein!“ von Miriam Cahn.


Manche Werke forderten jedoch eine intensivere Suche! Der Blick nach oben belohnte zum Beispiel das Werk von Cornelius Cardew, das eine Partitur an der oberen Wandleiste zeigte.

Auch draußen zurück auf dem Friedrichsplatz war nicht immer klar: Was ist denn jetzt Kunst, und was nicht!? Bei dem monumentalen Parthenon der verbotenen Bücher von Marta Minujín oder dem riesigen Stapel von Abwasserröhren von Hiwa K., die wie kleine Wohnungen eingerichtet sind und das Wohnen auf kleinstem Raum bzw. Flüchtlingsunterkünfte in Griechenland thematisieren, ist die Erkennbarkeit als Kunstwerk offensichtlich. Das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr an einem Turm am Fridericianum jedoch war wohl auch für einige Kassler nicht als Kunstwerk erkennbar, was mehrere besorgte Anrufe von Anwohnern bei der Feuerwehr zur Folge hatte.

 

 

So scheint die Kunst zu Zeiten der documenta allgegenwärtig in der Stadt Kassel zu sein, so dass schon hinter so manchem auffällig gekleideten Besucher ein Kunstwerk vermutet wird. Die Größe und langjährige Geschichte der documenta lässt den Kunstsuchenden manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, was im Anblick der Eichen von Joseph Beuys am Friedrichsplatz, die seit der documenta 9 dort sprießen und gedeihen, wörtlich zu nehmen ist. So konnte die eintägige Exkursion nur einen begrenzten, aber informativen und hoffentlich inspirierenden Einblick in die Leitgedanken der documenta sowie Konzepte und Arbeitsweisen der zeitgenössischen Kunst bieten.

Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung die Exkursion ermöglichte

 

HP documenta Bild 10

Neu! Zweiter Bericht und „Erster Lagebericht vom Sport- und Sprachprojekt in Spanien“

Zweiter Bericht aus Spanien:

Vom Surffieber gepackt:

Schon der erste Surftag zieht alle so in seinen Bann, dass wir gar nicht genug bekommen können und auch weiterhin stürzen wir uns Tag für Tag in die Wellen. Seitdem machen wir erkennbare Fortschritte. Auch wenn der „Take Off“ ( also die Aufstehbewegung aus der liegenden Paddelposition auf dem Brett in den Stand) bei der der Erwärmung am Strand immer noch besser klappt als auf dem Wasser, schaffen es die meisten schon, sich kurz aufzurichten und einige gleiten auch ein paar Meter auf der Welle, bevor sie das Gleichgewicht verlieren und von der großen Waschmaschine so richtig durchgeschleudert werden. Wir üben also weiter, denn das tolle Gefühl auf der Welle zu reiten übertrifft alles. Antonio und Jeremy erklären uns, wie Wellen entstehen und warum sie und wann sie brechen. Die Theoriestunden sind auf Englisch. Eine Tafel gibt’s am Strand nicht, also bauen Jeremy und Antonio alles in den Sand.

Nach dem Surfunterricht können wir uns die Zeit selbst einteilen. Wir lernen Spanisch oder bringen es denjenigen bei, die noch gar kein Spanisch sprechen. Wir besuchen die Stadt oder kaufen uns in den spanischen Supermärkten Verpflegung für die Mittagspause. Später gehen wir nochmal zum Strand oder beteiligen uns an verschiedenen Workshops.  Um später zum Beispiel richtig lenken zu können, fahren wir mit Herrn Wachtmeister in die Stadt, um Longboarden zu lernen, da sich die Bewegungen des Surfens und des Skateboardens sehr ähneln.  Weil wir nicht genug Bretter haben, teilen wir die Gruppe auf. Ein Teil geht Longboarden und ein Teil darf mit Frau Burmester am Strand Beachvolleyball spielen. Die Longboarder haben Glück, denn sie werden noch mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Stadt belohnt.

Wir freuen uns schon auf alles weitere, das wir noch erleben und lernen werden.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Malin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

Erster Bericht aus Spanien

Angekommen, Zelte bezogen und in die Wellen gestürzt….

Nach knapp sechs Stunden Reise im Auto, mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir endlich am Ziel – im „Good People Surf“- Camp. Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten ans Wasser zu kommen, laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen.
Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Die Surflehrer Ryan, ein waschechter Australier, Antonio, der Chefsurfinstructor aus Südafrika und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres  lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.
Das leckere Abendessen genießen wir in toller Campatmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.
Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9:00 Uhr und wir tanken Energie für unseren ersten Surftag. Dann bekommen wir unsere Surfbretter und probieren die Neoprenanzüge an. Man sieht aus wie die sprichwörtliche „Wurst in Pelle“ und fühlt sich auch so.
Dann geht`s los. Die erste Surfstunde war unglaublich anstrengend, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Gefühl von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.
Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg und die Bretter, unter unseren vom Paddeln langen Armen, wiegen plötzlich Tonnen.

Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns wahnsinnig auf die nächsten Tage.

P.S.: Es wäre sicher für alle vorteilhaft Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett  scheitern würde. Der Surfunterricht ist allerdings auf Englisch und auch wenn hier jeder irgendwie anders spricht, verstehen wir fast immer alles.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Marlin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

 

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt / WAZ-Bericht vom  29.08.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-beginnen-ihr-spanien-projekt-id211736357.html

 

Heine-Schüler reisen in eine Art Europa-Camp

HHG schickt ein Test-Team in den Ferien zu einem Sport- und Sprachprojekt nach Nordspanien. Schule will den Sprachenbereich und den europäischen Gedanken stärken.

So macht Schule richtig Spaß – sogar in den Ferien. Ihre letzte Ferienwoche werden nämlich acht Schülerinnen und vier Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums der Schule „opfern“. Sie reisen für eine Woche zu einem Sport- und Sprachprojekt nach Nordspanien. Dort – in Zarautz – werden sie zusammen mit anderen Schülern aus Europa Wellenreiten lernen und ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch verbessern. „HHG goes Europe“ heißt das Motto.

Ausgedacht hat sich das Projekt Jan Wachtmeister, Sport- und Spanischlehrer am HHG. Wir wollen den Sprachenbereich an unserer Schule und auch den europäischen Gedanken stärken“, erklärt Tobias Mattheis, designierter Schulleiter am HHG, die Hintergründe. Geplant ist eine Art Europa-Camp, in dem Jugendliche aus vielen Ländern Europas Zusammenkommen, Sport machen, sich kennenlernen, Kontakte knüpfen.

Bei all dem „Mint-Hype“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in den letzten Jahren, seien die Geisteswissenschaften und die Sprache ein wenig zu kurz gekommen, findet Tobias Mattheis, Leiter des HHG. Obendrein sei der europäische Gedanke derzeit in Europa nicht sonderlich populär. Dem setzt das HHG nun sein neues Projekt entgegen, das von der Schulaufsicht genehmigt wurde. Härtetest im August.

Jan Wachtmeister, eine Kollegin und die zwölf Schüler reisen in den kleinen Ort im Baskenland, wo es am Atlantik in den Sommermonaten ein Surfcamp gibt mit internationaler Atmosphäre und Gästen aus vielen Ländern Europas.

Pilotprojekt

Von den Erfahrungen der 14 „Testpersonen“ wird es abhängen, ob das Projekt 2018 Teil des Schulkalenders wird und ob man dafür auch in Schulen anderer europäischer Länder die Werbetrommel rühren wird.

Denn das ist das Ziel, hier mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa zusammenzukommen und neben dem Surfen vor allem Spanisch, aber auch andere Sprachen zu lernen. Die teilnehmenden Schüler hatten alle Spanischunterricht, in der Oberstufe kommt nun zu ihrem Bedauern aber kein neuer Kurs zustande. Aber Sprache lebt ja ohnehin vom Miteinander: „Es wäre cool, wenn da neue Freundschaften entstehen“, meint ein Schüler.

Mitreisen dürfen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase, die mindestens 16 Jahre alt sind. Von Sportlehrer Wachtmeister haben sie einen Trainingsplan bekommen, um richtig fit für die sportliche Herausforderung zu sein. Und richtig gut schwimmen können müssen sie natürlich auch, „mindestens Bronze“, haben alle, manche auch Schwimmabzeichen in Gold.

WAZ-Bericht von Ute Hildebrand-Schulte vom 11.7.2017

 

HHG Surfcamp 2

Heine-Gymnasiasten helfen in einem Kindergarten in Ruanda

 

Für drei Wochen fahren Christopher Pradel und Niklas Busch nach Afrika. Förderverein aus Bottrop unterstützt Arbeit vor Ort.

Zwei Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) fahren im August für drei Wochen nach Ruanda. Christopher Pradel und Niklas Busch werden dort in der Hope Nursery School arbeiten. Der Kindergarten erfährt seit einiger Zeit großzügige Unterstützung aus Bottrop. Christopher und Niklas werden das afrikanische Land kennenlernen und sich vor Ort davon überzeugen, wie es den inzwischen 90 Kindern in der Hope Nursery School geht.

In Bottrop gibt es schon seit einiger Zeit einen Förderverein, der den Kindergarten unterstützt. Bischof Dr. Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana, die den Kindergarten gegründet hat und nach wie vor betreut, waren vor kurzen zu Gast bei dem Verein. Bei einem Info-Abend haben die beiden 16-jährigen Bottroper und deren Familien die Gäste aus Ruanda kennengelernt.

Tennisclub half bei Anschaffung einer Milchkuh

Auch der TC-Blau-Weiß unterstützt den Kindergarten: 2016 spendete er den Überschuss des Oldie-Cups für die Anschaffung einer Milchkuh. Noch nährt „Botty“ ihr Kalb, aber demnächst werden mehr als die derzeit zehn Liter Milch pro Tag für Haferbrei zur Verfügung stehen, so dass keine Milch mehr zugekauft werden muss.

Beim Info-Abend berichtete das ruandische Paar über Pläne für den Neubau des Kindergartens, der bisher provisorisch im Gemeindehaus untergebracht ist. Durch die Spenden aus Bottrop – vor allem durch Projekte am HHG und private Zuwendungen – konnte bereits ein Grundstück gekauft werden. Die Baugenehmigung ist beantragt.

Auch im Vorjahr waren schon Schüler in Afrika

Pascal Bataringaya und Louise Uwimana sind Gäste stets willkommen – ob als Touristen oder vorübergehende Mitarbeiter. Jennifer Kutkatt und Lena Besser vom HHG waren im vorigen Jahr bereits da. Denn dass Ruanda nicht nur das Land des Völkermords ist, in dem noch eine Menge Versöhnungsarbeit zu leisten ist, sondern auch ein Land voller landschaftlicher Schönheiten, zeigte Bischof Pascal anhand einer eindrucksvollen Bildershow.

 

Ruanda

Christopher Pradel (l.) und Niklas Busch (r.) werden Dr. Pascal  Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana in Ruanda unterstützen. (Foto: Matthias Zerren)

WAZ 06.06.2017

Besuch aus Ruanda! Herzliche Einladung zum Gespräch

Liebe Freunde und Unterstützer der Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V,

Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana sind im Moment in Europa und so auch für einige Tage in Bottrop. Beide möchten sich hier bei uns für die großzügige Unterstützung aus Bottrop für den Kindergarten in Buyumba Ruanda bedanken.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um mit beiden über die Arbeit der Hope Nursery School und die Weiterentwicklung des Projektes ins Gespräch zu kommen.

Am Montag, den 22.5.2017 um 19 Uhr laden wir Sie und alle Interessierten herzlich ein in die Räume des TV Blau Weiß, Im Stadtgarten 15, 46236 Bottrop!

Hier werden Louise und Pascal über ihre Arbeit für und mit den benachteiligten Kinder in Buyumba Ruanda berichten und wir können in netter Runde ins Gespräch kommen.

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Geben Sie diese Einladung gern auch an andere Interessierte weiter.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme

Herzliche Grüße

Margret Zerres, Waltraud Dahl, Martin Schade

 

Italienischaustausch 2017 – Bottrop – Ivrea

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13 Schülerinnen und ein Schüler von unserem Heinrich-Heine-Gymnasium haben in der letzten Woche vor den Osterferien in Begleitung von Frau Schwarzenberg und Frau Wolf ihre italienischen Austauschschüler/innen in Ivrea besucht. Ivrea liegt in Norditalien, zwischen Mailand und Turin. Die Fahrt begann am 31. März 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flog die Gruppe nach Mailand. Dort angekommen fuhren sie mit einem Kleinbus nach Ivrea. In Ivrea wurden die Schüler/innen und die Lehrer von der italienischen Partnerklasse begrüßt. Danach fuhren alle zu ihren Familien. Den Rest des Tages verbrachten die Schüler mit ihren Austauschschülern. Am nächsten Tag sind alle zusammen nach Turin gefahren. Dort haben die deutschen Schüler von den Italienern eine Satdtführung auf Italienisch und auf Deutsch bekommen. Gegen Mittag haben dann alle das „Museo del cinema“ (Kinomuseum) besucht. Dort konnten sich die Schüler in Gruppen das Museum anschauen. Das Besondere an dem Museum war zum einen, dass man dort viele Sachen ausprobieren durfte und zum andern, dass es dort einen großen Saal mit Liegen gab, in dem man sich auf Leinwänden verschiedene Sequenzen angucken konnte. Den Rest der Zeit durften die Schüler in Gruppen Turin erkunden. Den Sonntag verbrachten die deutschen Schüler mit ihren Gastfamilien. Am Montag durften die Schüler des HHGs dann die Schule ihrer Austauschschüler, das Carlo Botta-Gymnasium, besichtigen. Um 08:00 Uhr wurden sie von der Direktorin begrüßt. Sie waren aber nicht die einzigen Austauschschüler. Eine Klasse aus Oxford war zur selben Zeit auch in Ivrea. Nach der offiziellen Begrüßung haben dann die deutschen und die englischen Austauschschüler eine gemeinsame Stadtführung durch Ivrea erhalten. Sehr spannend war es, die Kirche und das Theater zu besichtigen. Zurück in der Schule gab es einen Kurs für gute Manieren in Italien und mehrere informative und unterhaltende Präsentationen von italienischen Schülerinnen und Schülern. Am Dienstag sind alle miteinander nach Genua gefahren. Dort haben sie getrennt voneinander eine Stadtführung von Lehrern der Schule in Ivrea bekommen. Anschließend sind alle nach Camogli, einem kleinen Küstenstädtchen am Meer, gefahren. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler dann Freizeit und konnten das schöne Wetter genießen, ein Eis essen oder einfach nur in der Sonne liegen. Am Mittwoch nahmen die deutschen Schüler eine Stunde am Unterricht teil. Das Schulsystem in Italien ist anders als das deutsche. Die Austauschschüler besuchen genau wie wir das Gymnasium. Dort sind sie aber nur 5 statt wie bei uns 8 Jahre. Und die Klassennummerierung ist auch anders. Was bei uns die 8. wäre, ist dort auf dem Gymnasium die erste Klasse. Die deutschen Schüler haben verschiedene Klassen verschiedenen Alters in Kleingruppen besucht. Danach hatten sie noch zwei Stunden Konversation mit einer Deutschlehrerin. Eigentlich sollte am Mittwoch noch ein Spaziergang auf den Monte Stella stattfinden. Wegen des schlechten Wetters wurde dieser abgesagt. Stattdessen sind sie in das Stadtmuseum von Ivrea gegangen und haben dort eine kurze Führung bekommen. Am Donnerstag waren die Schüler wieder eine Stunde im Unterricht. Danach hatten sie noch einen Computer-Recycle-Workshop im Schreibmaschinenmuseum. Dort bekamen sie die Möglichkeit Teile eines Computer auszubauen und wieder einzubauen. Am Ende wurde überprüft, ob der Computer funktionierte. Am Abend haben sich dann alle zum Abschieds-Pizza-Essen an einem See getroffen. Am Freitag stand dann leider schon der Rückflug nach Bottrop auf dem Programm. Die freien Nachmittage haben meistens alle zusammen verbracht: zum Beispiel an einem See, in der Nähe von Ivrea, oder bei gemeinsamen Essen. Alles in allem war dies ein sehr gelungener und schöner Austausch und eine gute Erfahrung, die ich niemals vergessen werde. Ich kann nur allen empfehlen auch am italienisch Austausch teilzunehmen. Sogar, wenn sie kein Italienisch haben.

Katharina Göke

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Schüler helfen im „Kolüsch Restaurant der Herzen“

Schüler teilen aus an Bedürftige

Lea Friedrich

aus der WAZ am 11.02.2017

Sechs Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Heinrich-Heine-Gymnasium haben im „Kolüsch Restaurant der Herzen“ für einen Tag soziales Engagement bewiesen. Sie halfen den acht ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den Mitarbeitern der Evangelischen Sozialberatung (ESB) sowohl bei der Essenszubereitung als auch bei der Austeilung der Speisen für Menschen in Not, wie zum Beispiel Wohnungslose, Arme und Alleinstehende.

Arbeitslosigkeit als Kursthema

Wie die Schüler auf die Idee gekommen sind, sich sozial zu engagieren? „Ganz einfach“, erzählte die 18- jährige Carolin Baumeister, „Wir haben uns in unserem Sozialwissenschaftskurs mit dem Thema Arbeitslosigkeit befasst. In der Weihnachtszeit haben wir uns dann gemeinsam mit unserer Lehrerin dazu entschieden hier mitzumachen“. Zuvor hat die Klasse bereits Lebensmittel an das Restaurant Kolüsch gespendet. „Wir waren der Meinung,die Leute können mit Lebensmitteln mehr anfangen als mit Geldspenden“, sagt die 16-jährige Lilian Diesing.

Burm Kursbild

Fisch, Salzkartoffen, Schokopudding

Die Aufgabe der Jugendlichen bestand wie im richtigen Gastro-Service darin, Tische zu decken, Brot und die anderen Lebensmittel zu schneiden. Später halfen sie auch dabei, die Gäste im Restaurant zu bedienen. Während die eine Hälfte der Schüler den Saft von der Bar reichte, verteilte die andere Hälfte die Teller an die Tische. Das Menü bestand aus Fisch mit Salzkartoffeln und Spinat sowie aus Schokopudding zum Nachtisch.

„ Uns wurde erzählt dass es ähnlich wie ein normales Restaurant ist. Mir war klar, dass wir einiges zu tun haben werden“, sagte der 17-jährige Leon Lindemann. Lehrerin Lydia Burmester unterstützt ihre Schützlinge bei ihrer Arbeit. Sie ist begeistert, dass sich so viele Schüler freiwillig gemeldet haben. „Der Tag bietet den Schülern die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen und ihren Horizont zu erweitern. Sie sehen zwar die Menschen auf den Straßen, haben jedoch keinen Kontakt zu ihnen. So ist es nochmal eine andere Sachen den Menschen so nah zu sein“.
Auch Claudia Kretschmer, Sozialarbeiterin bei der Evangelischen Sozialberatung, sagt sie sei froh so eine tatkräftige Unterstützung zu haben. Es sei außerdem schön, dass die Schüler sich auch für die andere Seite des Lebens interessieren und sich mit dem Thema Armut auseinander setzten.
Tagtäglich besuchen zwischen 80 und 120 Gäste das Kolüsch, um eine warme Mahlzeit zu bekommen. Auch jüngere Menschen seien dieses Jahr dabei. Noch bis zum 17. März hat das Restaurant geöffnet, um den Menschen über die kalte Jahreszeit hinweg zu helfen.
Nach diesem Tag voller sozialen Engagements ist sich die 16- jährige Evelin Rybalko sicher, dass sie später in sozialen Bereich tätig werden möchten und vielleicht sogar Soziale Arbeit studiert.

Große Ehre! Erste ausgebildete Konfliktlotsen erhalten ihre Zertifikate im ARAG-Tower in Düesseldorf

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, machten sich 23 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des HHG Bottrop auf den Weg in die Zentrale des ARAG-Konzerns nach Düsseldorf. Vorausgegangen war eine Einladung im September 2016, als Frau Köhler von der ARAG gemeinsam mit Herrn Oppermann vom Ministerium für Schule und Weiterbildung die offizielle Plakette zum „Konfliktmanagement an Schulen“ überreicht hatten. Beide vertreten das vom Ministerium unterstützte Schulprojekt, das seit 2014 Lehrkräften und anderen Fachkräften im Schulumfeld die Qualifizierung zu Schulmediatoren ermöglicht, um eine nachhaltige Konfliktkultur in den Schulen in NRW zu etablieren und die Eigenverantwortung der Jugendlichen für die Gemeinschaft zu stärken.
20170202-Hr.Oppermann u. Lehrer-249_kwSeit dem Sommer 2016 haben sich die Schülerinnen und Schüler in insgesamt sechs Schulungstagen von den vier Schulmediatoren Claudia Göke, Wiebke Schnitzler, Franziska Schwarzenberg und Elmar Weirich ausbilden lassen. Dabei haben sie sich mit dem Verfahren der Mediation vertraut machen können, das einen erprobten Weg der Konfliktlösung in Streitsituationen darstellt. Neben der Theorie u. a. zu Kommunikation, Gesprächsführung, Kooperation, Konfliktstilen stand v. a. das praktische Üben auf dem Stundenplan. Abgeschlossen wurde der Ausbildungsblock mit einer schriftlichen Abschlussprüfung, in der die Schülerinnen und Schüler zeigen mussten, was sie erlernt haben. Für ihr besonderes Engagement erfuhren sie nun eine besondere Würdigung. Sie durften ihre Zertifikate als Konfliktlotsen im großen Konferenzraum auf der Chefetage des ARAG-Towers in Düsseldorf aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender und Herrn Oppermann vom Schulministerium entgegennehmen. Dr. Dr. Faßbender betonte in seiner Rede vor den Schülerinnen und Schülern, welche wichtige Rolle der Mediation im fairen Umgang miteinander zukommt und damit auch in einer Schule als Schlüsselqualifikation anzusehen ist. Mit ihren erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten werden sie dazu beitragen können, das Schulklima nachhaltig zu fördern und auf diese Weise auch die Lernatmosphäre in den Klassen positiv zu gestalten. Darüber hinaus würden die Jugendlichen auch selbst von der Ausbildung profitieren, indem sie ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln und auf diese Weise ihre Lebens- und Berufsgestaltung zukünftig darauf aufbauen können. Herr Oppermann ging in seiner kleinen Ansprache an die Schülerinnen und Schüler vor allem auf die Herausforderungen der sozialen Netzwerke ein, die im Schulalltag das Miteinander erschweren und belasten können. Darauf gilt es vorbereitet zu sein, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler selber haben trotz der Mehrbelastung im Schuljahr durchweg die Ausbildung als positiv wahrgenommen. Gerade die vielfältigen praktischen Übungen kamen gut an. Auch die Anwendung des Erlernten im alltäglichen Miteinander fand bei den Konfliktlotsen großen Anklang: „Ich habe hier das erste Mal das Gefühl, dass wir etwas fürs Leben lernen und nicht nur für die Schule.“ (so eine Schülerin in ihrem Feedback)
Dieser Eindruck hat sich in Düsseldorf noch einmal verstärkt – auch in dem Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“, den Frau Köhler von der ARAG für die Schülerinnen und Schüler des HHG organisieren konnte. Dazu kamen Karla Dicks und Astrid Born von der schulpsychologischen Beratungsstelle Duisburg extra nach Düsseldorf und vermittelten den Jugendlichen Einblicke, wie wichtig es für eine gelingende Kommunikation ist, die eigenen und fremden Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und ausdrücken zu können.
So hat der Tag in Düsseldorf bei den neuen Konfliktlotsen am HHG einen tiefen Eindruck hinterlassen, der sie darin bestärkt, sich für einen besseren Umgang mit Konflikten an ihrer Schule einzusetzen.

Foto von Stephan Eichler
Text Claudia Göke

Info-Links:
www.konfliktmanagement-an-schulen.de

„Konfliktmanagement an Schulen“ HHG als Pilotschule zertifiziert

Start

HHG spendet 4110 Euro für das Kindergarten-Projekt in Ruanda

Kurz vor den Sommerferien erliefen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums bei dem Sponsorenlauf auch  4110 Euro für den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop, der das Kindergarten-Projekt in Ruanda fördert, das das HHG bereits seit dem vergangenen Jahr durch Spendenaktionen unterstützt. In der letzten Woche besuchte Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, das Heinrich-Heine-Gymnasium. Überwältigt nahm er die große Spende, übergeben von den Schülersprechern Annika Karius und Niklas Busch, entgegen. Er berichtete begeistert über die großen Fortschritte bei dem Ausbau des Kindergartens seit seinem letzten Besuch in Bottrop im November 2015. Nachdem das HHG unter tatkräftiger Mitarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern bei einem Adventsmarkt im letzten bereits rund 6000 Euro für den Kindergarten sammeln konnten, kam inzwischen auch durch Privatspenden und der Bitte um Spenden, statt Geschenken zur Pensionierung von Margret Häken, langjährige Lehrerin am HHG, weiteres Geld zusammen, das seinen Weg nach Ruanda fand.
Mit den nun überreichten 4110 Euro vom Sponsorenlauf sollen die drei geplanten Klassenräume, Toiletten und ein kleiner Park zum Spielen für die Kinder auf dem neu erworbenen Grundstück errichtet werden. Darüber hinaus wird die Ausbildung von neuen Betreuerinnen unterstützt, da die Zahl der Kindergartenkinder stetig wächst. Wie wichtig der Kindergarten für die Kinder vor Ort ist, beschreibt Pascal mit leuchtenden Augen. So verhielten sich neue Kinder zunächst sehr scheu, stritten sich oft mit anderen und wollten alle Spielzeuge für sich behalten. Doch schon nach kurzer Zeit seien auch sie Teil dieser neuen großen Familie. Auch körperlich sehe man schnell, wie die Kinder durch die regelmäßige Versorgung im Kindergarten kräftiger würden. Zudem berichtete er über den Besuch von Jennifer Kuttkat und Lena , ehemalige Schülerinnen des HHGs die nach ihrem Abitur ein Praktikum in dem Kindergarten in Ruanda absolvierten und schnell die Herzen der Kinder eroberten.
Der Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop besetzt vom 24. bis 27.11.2016 einen Stand auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt.

hhg-spende-ruanda-2016

 

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