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Neu! Zweiter Bericht und „Erster Lagebericht vom Sport- und Sprachprojekt in Spanien“

Zweiter Bericht aus Spanien:

Vom Surffieber gepackt:

Schon der erste Surftag zieht alle so in seinen Bann, dass wir gar nicht genug bekommen können und auch weiterhin stürzen wir uns Tag für Tag in die Wellen. Seitdem machen wir erkennbare Fortschritte. Auch wenn der „Take Off“ ( also die Aufstehbewegung aus der liegenden Paddelposition auf dem Brett in den Stand) bei der der Erwärmung am Strand immer noch besser klappt als auf dem Wasser, schaffen es die meisten schon, sich kurz aufzurichten und einige gleiten auch ein paar Meter auf der Welle, bevor sie das Gleichgewicht verlieren und von der großen Waschmaschine so richtig durchgeschleudert werden. Wir üben also weiter, denn das tolle Gefühl auf der Welle zu reiten übertrifft alles. Antonio und Jeremy erklären uns, wie Wellen entstehen und warum sie und wann sie brechen. Die Theoriestunden sind auf Englisch. Eine Tafel gibt’s am Strand nicht, also bauen Jeremy und Antonio alles in den Sand.

Nach dem Surfunterricht können wir uns die Zeit selbst einteilen. Wir lernen Spanisch oder bringen es denjenigen bei, die noch gar kein Spanisch sprechen. Wir besuchen die Stadt oder kaufen uns in den spanischen Supermärkten Verpflegung für die Mittagspause. Später gehen wir nochmal zum Strand oder beteiligen uns an verschiedenen Workshops.  Um später zum Beispiel richtig lenken zu können, fahren wir mit Herrn Wachtmeister in die Stadt, um Longboarden zu lernen, da sich die Bewegungen des Surfens und des Skateboardens sehr ähneln.  Weil wir nicht genug Bretter haben, teilen wir die Gruppe auf. Ein Teil geht Longboarden und ein Teil darf mit Frau Burmester am Strand Beachvolleyball spielen. Die Longboarder haben Glück, denn sie werden noch mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Stadt belohnt.

Wir freuen uns schon auf alles weitere, das wir noch erleben und lernen werden.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Malin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

Erster Bericht aus Spanien

Angekommen, Zelte bezogen und in die Wellen gestürzt….

Nach knapp sechs Stunden Reise im Auto, mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir endlich am Ziel – im „Good People Surf“- Camp. Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten ans Wasser zu kommen, laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen.
Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Die Surflehrer Ryan, ein waschechter Australier, Antonio, der Chefsurfinstructor aus Südafrika und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres  lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.
Das leckere Abendessen genießen wir in toller Campatmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.
Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9:00 Uhr und wir tanken Energie für unseren ersten Surftag. Dann bekommen wir unsere Surfbretter und probieren die Neoprenanzüge an. Man sieht aus wie die sprichwörtliche „Wurst in Pelle“ und fühlt sich auch so.
Dann geht`s los. Die erste Surfstunde war unglaublich anstrengend, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Gefühl von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.
Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg und die Bretter, unter unseren vom Paddeln langen Armen, wiegen plötzlich Tonnen.

Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns wahnsinnig auf die nächsten Tage.

P.S.: Es wäre sicher für alle vorteilhaft Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett  scheitern würde. Der Surfunterricht ist allerdings auf Englisch und auch wenn hier jeder irgendwie anders spricht, verstehen wir fast immer alles.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Marlin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

 

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt / WAZ-Bericht vom  29.08.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-beginnen-ihr-spanien-projekt-id211736357.html

 

Heine-Schüler reisen in eine Art Europa-Camp

HHG schickt ein Test-Team in den Ferien zu einem Sport- und Sprachprojekt nach Nordspanien. Schule will den Sprachenbereich und den europäischen Gedanken stärken.

So macht Schule richtig Spaß – sogar in den Ferien. Ihre letzte Ferienwoche werden nämlich acht Schülerinnen und vier Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums der Schule „opfern“. Sie reisen für eine Woche zu einem Sport- und Sprachprojekt nach Nordspanien. Dort – in Zarautz – werden sie zusammen mit anderen Schülern aus Europa Wellenreiten lernen und ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch verbessern. „HHG goes Europe“ heißt das Motto.

Ausgedacht hat sich das Projekt Jan Wachtmeister, Sport- und Spanischlehrer am HHG. Wir wollen den Sprachenbereich an unserer Schule und auch den europäischen Gedanken stärken“, erklärt Tobias Mattheis, designierter Schulleiter am HHG, die Hintergründe. Geplant ist eine Art Europa-Camp, in dem Jugendliche aus vielen Ländern Europas Zusammenkommen, Sport machen, sich kennenlernen, Kontakte knüpfen.

Bei all dem „Mint-Hype“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in den letzten Jahren, seien die Geisteswissenschaften und die Sprache ein wenig zu kurz gekommen, findet Tobias Mattheis, Leiter des HHG. Obendrein sei der europäische Gedanke derzeit in Europa nicht sonderlich populär. Dem setzt das HHG nun sein neues Projekt entgegen, das von der Schulaufsicht genehmigt wurde. Härtetest im August.

Jan Wachtmeister, eine Kollegin und die zwölf Schüler reisen in den kleinen Ort im Baskenland, wo es am Atlantik in den Sommermonaten ein Surfcamp gibt mit internationaler Atmosphäre und Gästen aus vielen Ländern Europas.

Pilotprojekt

Von den Erfahrungen der 14 „Testpersonen“ wird es abhängen, ob das Projekt 2018 Teil des Schulkalenders wird und ob man dafür auch in Schulen anderer europäischer Länder die Werbetrommel rühren wird.

Denn das ist das Ziel, hier mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa zusammenzukommen und neben dem Surfen vor allem Spanisch, aber auch andere Sprachen zu lernen. Die teilnehmenden Schüler hatten alle Spanischunterricht, in der Oberstufe kommt nun zu ihrem Bedauern aber kein neuer Kurs zustande. Aber Sprache lebt ja ohnehin vom Miteinander: „Es wäre cool, wenn da neue Freundschaften entstehen“, meint ein Schüler.

Mitreisen dürfen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase, die mindestens 16 Jahre alt sind. Von Sportlehrer Wachtmeister haben sie einen Trainingsplan bekommen, um richtig fit für die sportliche Herausforderung zu sein. Und richtig gut schwimmen können müssen sie natürlich auch, „mindestens Bronze“, haben alle, manche auch Schwimmabzeichen in Gold.

WAZ-Bericht von Ute Hildebrand-Schulte vom 11.7.2017

 

HHG Surfcamp 2

Italienischaustausch 2017 – Bottrop – Ivrea

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13 Schülerinnen und ein Schüler von unserem Heinrich-Heine-Gymnasium haben in der letzten Woche vor den Osterferien in Begleitung von Frau Schwarzenberg und Frau Wolf ihre italienischen Austauschschüler/innen in Ivrea besucht. Ivrea liegt in Norditalien, zwischen Mailand und Turin. Die Fahrt begann am 31. März 2017 am Düsseldorfer Flughafen. Von dort aus flog die Gruppe nach Mailand. Dort angekommen fuhren sie mit einem Kleinbus nach Ivrea. In Ivrea wurden die Schüler/innen und die Lehrer von der italienischen Partnerklasse begrüßt. Danach fuhren alle zu ihren Familien. Den Rest des Tages verbrachten die Schüler mit ihren Austauschschülern. Am nächsten Tag sind alle zusammen nach Turin gefahren. Dort haben die deutschen Schüler von den Italienern eine Satdtführung auf Italienisch und auf Deutsch bekommen. Gegen Mittag haben dann alle das „Museo del cinema“ (Kinomuseum) besucht. Dort konnten sich die Schüler in Gruppen das Museum anschauen. Das Besondere an dem Museum war zum einen, dass man dort viele Sachen ausprobieren durfte und zum andern, dass es dort einen großen Saal mit Liegen gab, in dem man sich auf Leinwänden verschiedene Sequenzen angucken konnte. Den Rest der Zeit durften die Schüler in Gruppen Turin erkunden. Den Sonntag verbrachten die deutschen Schüler mit ihren Gastfamilien. Am Montag durften die Schüler des HHGs dann die Schule ihrer Austauschschüler, das Carlo Botta-Gymnasium, besichtigen. Um 08:00 Uhr wurden sie von der Direktorin begrüßt. Sie waren aber nicht die einzigen Austauschschüler. Eine Klasse aus Oxford war zur selben Zeit auch in Ivrea. Nach der offiziellen Begrüßung haben dann die deutschen und die englischen Austauschschüler eine gemeinsame Stadtführung durch Ivrea erhalten. Sehr spannend war es, die Kirche und das Theater zu besichtigen. Zurück in der Schule gab es einen Kurs für gute Manieren in Italien und mehrere informative und unterhaltende Präsentationen von italienischen Schülerinnen und Schülern. Am Dienstag sind alle miteinander nach Genua gefahren. Dort haben sie getrennt voneinander eine Stadtführung von Lehrern der Schule in Ivrea bekommen. Anschließend sind alle nach Camogli, einem kleinen Küstenstädtchen am Meer, gefahren. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler dann Freizeit und konnten das schöne Wetter genießen, ein Eis essen oder einfach nur in der Sonne liegen. Am Mittwoch nahmen die deutschen Schüler eine Stunde am Unterricht teil. Das Schulsystem in Italien ist anders als das deutsche. Die Austauschschüler besuchen genau wie wir das Gymnasium. Dort sind sie aber nur 5 statt wie bei uns 8 Jahre. Und die Klassennummerierung ist auch anders. Was bei uns die 8. wäre, ist dort auf dem Gymnasium die erste Klasse. Die deutschen Schüler haben verschiedene Klassen verschiedenen Alters in Kleingruppen besucht. Danach hatten sie noch zwei Stunden Konversation mit einer Deutschlehrerin. Eigentlich sollte am Mittwoch noch ein Spaziergang auf den Monte Stella stattfinden. Wegen des schlechten Wetters wurde dieser abgesagt. Stattdessen sind sie in das Stadtmuseum von Ivrea gegangen und haben dort eine kurze Führung bekommen. Am Donnerstag waren die Schüler wieder eine Stunde im Unterricht. Danach hatten sie noch einen Computer-Recycle-Workshop im Schreibmaschinenmuseum. Dort bekamen sie die Möglichkeit Teile eines Computer auszubauen und wieder einzubauen. Am Ende wurde überprüft, ob der Computer funktionierte. Am Abend haben sich dann alle zum Abschieds-Pizza-Essen an einem See getroffen. Am Freitag stand dann leider schon der Rückflug nach Bottrop auf dem Programm. Die freien Nachmittage haben meistens alle zusammen verbracht: zum Beispiel an einem See, in der Nähe von Ivrea, oder bei gemeinsamen Essen. Alles in allem war dies ein sehr gelungener und schöner Austausch und eine gute Erfahrung, die ich niemals vergessen werde. Ich kann nur allen empfehlen auch am italienisch Austausch teilzunehmen. Sogar, wenn sie kein Italienisch haben.

Katharina Göke

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7er machen Unterricht auf der Piste – Meransen 2017

Berichte von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7c und 7d:

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Xenia Muriel
Auch in diesem Jahr begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Heinrich-Heine-Gymnasiums auf große Fahrt in Richtung Meransen in Südtirol, um das Skifahren zu lernen und zu vertiefen. In der Woche vom 08. März bis zum 17. März fuhren die Klassen 7a und 7b und vom 16. März bis zum 24. März fuhren die Klassen 7c und 7d. Bei bestem Wetter hieß es jeden Morgen nach dem Frühstück „an die Skier, fertig und los!“.
Die kleinen Skigruppen von ca. fünf Schülern vor allem im Anfängerbereich erlauben eine sehr individuelle Schulung und sind sicherlich auch einer der Gründe für den enormen Lernerfolg, auf den die begeisterten Schüler am Ende der Fahrt sehr stolz sein können. Jeder Schüler konnte bei guten Schneeverhältnissen fast problemlos die blauen Pisten herunter fahren und ein Großteil der Anfänger hatte sogar mehrmals die nicht immer unproblematische Talabfahrt bewältigt. Die aktiven Tage auf der Piste wurden bereits Wochen vor dem großen Ereignis mit wöchentlichen Skigymnastikübungen vorbereitet. Besonders viel Wert wird hier auf den Muskelaufbau gelegt. Muskelkater ist hier Pflicht ;-). Ein großer Vorteil ist sicherlich auch der „erste Skitag“ für die Anfänger im Alpincenter in Bottrop gewesen. Um die Tage in Meransen so gut wie möglich zu nutzen, lernen die Schüler bereits in Bottrop den Umgang mit dem Material kennen und mache erste „Schritte“ auf der Piste. Worauf muss ich beim Anziehen der Skischuhe achten? Wie komme ich in die Bindung hinein und vor allem später wieder heraus? Skilehrer des zeigten den Schülern Übungen zur Eingewöhnung und zur ersten Bewältigung der ungewohnten Bewegungserfahrungen. Schnell lernten die Skineulinge mit einem und später mit beiden Ski in der Ebene und im leichten Gefälle zu gleiten, den Ski zu drehen und zu bremsen. Diese ersten Erfahrungen erleichterten es den Schülern vor allem am ersten Tag auf der Skipiste in Meransen enorm auch anspruchsvollere Bereichen der blauen Piste angstfrei zu bewältigen.
Neben dem sportlichen Erfolg dieser Fahrt gab es für die Schülerinnen und Schüler auch abseits der Piste viel zu erleben. Neben den sportmotorischen Fertigkeiten werden nicht nur auf der Piste auch soziale Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit geschult. Insbesondere der „skifreie“ Tag, der der aktiven Regeneration dient, zeigte den mittlerweile begeisterten Skifahrern die andere Seite des Tiroler Bergdorfs und seiner Umgebung. Nachdem es in der Nacht zuvor noch einmal stark geschneit hatte, erkundeten die Heine-Schüler auf Wanderwegen die vom Skitourismus noch meist unberührte Naturlandschaft und lieferten sich die eine oder andere Schneeballschlacht und bauten kunstvolle Schneeskulpturen, von denen die besten drei prämiert wurden.
Eine Fahrt, da sind sich alle Beteiligten sicher, die es absolut verdient, dass sie demnächst auch den 40. Geburtstag feiern wird.
Ein großes Plus am Heinrich-Heine-Gymnasium ist der große von Sportlehrer Norbert Bodden betreute Skikeller. Jeder Schüler kann sich kostenlos Ski, Skischuhe und einen Skihelm für die Klassenfahrt ausleihen. Schon Monate vor der Fahrt beginnt die Wartung der Ski. Sie müssen kontrolliert, geschliffen, gewachst und schließlich individuell auf jeden Schüler eingestellt werden. Neben Norbert Bodden helfen hier ehrenamtlich auch der ehemalige Heine-Lehrer Kalli Flögel und als Externer Werner Marsch. Jeder Ski wird im Skikeller mit der schuleigenen Schleifmaschine geschliffen und gewachst und dort auch fachkundig eingestellt. Dank des Fördervereins am Heine konnte in den letzten Jahren immer wieder neues Material angeschafft werden. Erfreulich ist es immer wieder, wie viele Eltern nicht mehr benötigte Ski oder Skischuhe in gutem Zustand der Schule spenden. Das gut gepflegte Material kann gegen eine geringfügige Gebühr von Eltern und Schülern des HHGs auch für den privaten Skiurlaub ausgeliehen werden.

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Antike und Moderne: Romfahrt des Q2-Grundkurses Latein

 

Kollseum Gruppe

Auf die Frage, was er am faszinierendsten an der ewigen Stadt fand, antwortete ein Schüler des Grundkurses Q2 Latein: „Das Nebeneinander von Moderne und Antike.“ Damit hat er exakt das beschrieben, was im Lateinunterricht die Historische Kommunikation ist, nämlich das Ziel,  die moderne Welt mit Hilfe der  Antike besser zu verstehen.

In diesem Sinne besuchte der Grundkurs Latein in Begleitung von Frau Wolf und Herrn Schopper drei Tage lang Roma Aeterna. Die meisten von Ihnen waren zum ersten Mal dort, viele wollen wiederkehren, Rom hat es ihnen angetan, alle Wege führen nach Rom….

Zum Programm gehörten das politische Zentrum Forum Romanum genauso wie das der Freizeitgestaltung der Römer, das Kolloseum, Vorgänger moderner Stadien. „Arbeitsteilig“ erkundeten die SchülerInnen das moderne Museum für Kunst und die Kapitolinischen Museen und waren erstaunt über die Schöpferkräfte der Römer, die sich zuvor auch im Pantheon mit seiner beeindruckenden Kuppel zeigten.

Den Abschluss bildete bei schönem Wetter der Besuch des unvergleichlichen Petersdoms und der Engelsburg.  Summa summarum war es ein toller Abschluss für die LateinschülerInnen.

Am Heinrich Heine Gymnasium können Schülerinnen und Schüler bereits ab der 5. Klasse den Schwerpunkt Latein-Plus wählen. In der Oberstufe werden kontinuierlich Grundkurse bis zum Abitur angeboten und Latein wird auch regelmäßig als Abiturfach angewählt.

Völlig abgefahren – Skifahrt nach Meransen 2016

Jedes Jahr geht es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Heinrich-Heine-Gymnasiums auf große Fahrt in Richtung Meransen in Südtirol, um das Skifahren zu lernen und zu vertiefen. In der Woche vom 03. März bis zum 11. März fuhren die Klassen 7a und 7e und vom 10. März bis zum 18. März fuhren die Klassen 7b, 7c und 7d. Bei bestem Wetter hieß es jeden Morgen nach dem Frühstück „an die Skier und los!“.
Die kleinen Skigruppen von fünf bis maximal sieben Schülern vor allem im Anfängerbereich erlauben eine sehr individuelle Schulung und sind sicherlich auch einer der Gründe für den enormen Lernerfolg, auf den die begeisterten Schüler am Ende der Fahrt sehr stolz sein können. Jeder Schüler konnte bei besten Schneeverhältnissen fast problemlos die blauen Pisten herunter fahren und ein Großteil der Anfänger hatte sogar mehrmals die nicht immer unproblematische Talabfahrt bewältigt. Erfreulicherweise gab es auch in diesem Jahr keine Verletzungen! Nämlich dass eine Woche Skifahren nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist, jedenfalls was die körperlichen Belastungen angeht, wussten die Schüler schon lange vor der Skifahrt. Bereits Wochen vor dem großen Ereignis bereitete sich jede Klasse mit wöchentlichen Skigymnastikübungen auf die Klassenfahrt vor. Besonders viel Wert wird hier auf den Muskelaufbau gelegt. Muskelkater ist hier Pflicht ;-). Ein großer Vorteil ist sicherlich auch der „erste Skitag“ für die Anfänger im Alpincenter in Bottrop gewesen. Um die Tage in Meransen so gut wie möglich zu nutzen, lernen die Schüler bereits in Bottrop den Umgang mit dem Material kennen und mache erste „Schritte“ auf der Piste. Worauf muss ich beim Anziehen der Skischuhe achten? Wie komme ich in die Bindung hinein und vor allem später wieder raus? Skilehrer des Alpincenters und im Bereich Schneesport ausgebildete Sportlehrer des HHGs zeigten den Schülern Übungen zur Eingewöhnung und zur ersten Bewältigung der ungewohnten Bewegungserfahrungen. Schnell lernten die Skineulinge mit einem und später mit beiden Ski in der Ebene und im leichten Gefälle zu gleiten, den Ski zu drehen und zu bremsen. Einige absolvierten am Ende der Übungszeit sogar die gesamte Abfahrt im Alpincenter. Diese ersten Erfahrungen erleichterten es den Schülern vor allem am ersten Tag auf der Skipiste in Meransen enorm auch in anspruchsvolleren Bereichen der blauen Piste angstfrei zurecht zu kommen.

Neben dem sportlichen Erfolg dieser Fahrt gab es für die Schülerinnen und Schüler auch abseits der Piste viel zu erleben. Neben den sportmotorischen Fertigkeiten werden nicht nur auf der Piste auch soziale Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit geschult. Insbesondere der „skifreie“ dritte Tag, der der aktiven Regeneration dient, zeigte den mittlerweile begeisterten Skifahrern die andere Seite des Tiroler Bergdorfs und seiner Umgebung. Nachdem es in der Nacht zuvor noch einmal stark geschneit hatte, erkundeten die Heine-Schüler auf Wanderwegen die vom Skitourismus noch meist unberührte Naturlandschaft und lieferten sich die eine oder andere Schneeball-schlacht mit den Lehrern und bauten kunstvolle Schneeskulpturen, von denen die besten drei prämiert wurden. In Erinnerung bleiben wird sicherlich auch der wilde Abschlussabend und die große Meransen-Rallye am letzten Tag. Eine Fahrt, da sind sich alle Beteiligten sicher, die es absolut verdient, dass sie demnächst auch den 40. Geburtstag feiern wird.

Ein großes Plus am Heinrich-Heine-Gymnasium ist der große von Sportlehrer Norbert Bodden betreute Skikeller. Jeder Schüler kann sich kostenlos Ski, Skischuhe und einen Skihelm für die Klassenfahrt ausleihen. Schon Monate vor der Fahrt beginnt die Wartung der Ski. Sie müssen kontrolliert, geschliffen, gewachst und schließlich individuell auf jeden Schüler eingestellt werden. Neben Norbert Bodden helfen hier ehrenamtlich auch der ehemalige Heine-Lehrer Kalli Flögel und als Externer Werner Marsch. Jeder Ski wird im Skikeller mit der schuleigenen Schleifmaschine geschliffen und gewachst und dort auch fachkundig eingestellt. Dank des Fördervereins am Heine konnte in den letzten Jahren immer wieder neues Material angeschafft werden. Erfreulich ist es immer wieder, wie viele Eltern nicht mehr benötigte Ski oder Skischuhe in gutem Zustand der Schule spenden. Das gut gepflegte Material kann gegen eine geringfügige Gebühr von Eltern und Schülern des HHGs auch für den privaten Skiurlaub ausgeliehen werden.

 

Schicht im Schacht! Unterricht im Trainingsbergwerk

Die Exkursion (Klasse 5a,5b) führte ins RAG Trainingsbergwerk nach Recklinghausen.
Wir haben uns über die Entstehung, den Abbau und die wirtschaftliche Bedeutung der Steinkohle informiert.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in die Arbeit unter Tage und bekamen Maschinen, Werkzeuge und Abläufe genau erklärt.

4 Jahreszeiten in 5 Städten in 7 Tagen

4 Jahreszeiten in 5 Städten in 7 Tagen – das erlebt man eher selten. Eine Ausnahme machen da die 30  Schülerinnen und Schüler der Q1 des HHGs, die vom 11. bis zum 18. März ihre italienischen Austauschpartner in Ivrea, Italien besuchten. Begleitet wurden sie dabei von den Italienischlehrerinnen Franziska Schwarzenberg und Verena Hömke. Bereits im vergangenen Herbst hatten die ebenfalls 30 Schülerinnen und Schüler des Liceo Carlo Botta eine Woche hier im Ruhrgebiet verbracht.

Bei den eingangs erwähnten Städten handelte es sich übrigens um Genova, Turin, Camogli, Ivrea und (für einige SchülerInnen) auch Mailand. Durch das mehr als wechselhafte Wetter konnte man am Samstag bei sommerlichen Temperaturen bei einem Eis am Meer entspannen, musste dafür aber am Mittwoch auch den Schnee in Turin ertragen. Besonders gut für das Immunsystem war dieses Wetter wohl nicht, da mehrere deutsche Besucher erkrankten und an einigen der zahlreichen Ausflüge und Programmpunkten nicht teilnehmen konnten. Dies war natürlich ausgesprochen schade, die übrigen Schülerinnen und Schüler konnten aber trotzdem das überaus umfangreiche Programm genießen, das für jeden etwas bereithielt. Liyanka Noel zum Beispiel gefiel, wie vielen anderen auch, der Nachmittag am Meer besonders gut. Doch auch davon abgesehen hielt das Programm einige Überraschungen bereit. So durften wir im Museo Olivettiano, welches in unsere Partnerschule integriert ist, Computer auseinander bauen und, nachdem wir einige Teile untereinander getauscht hatten, wieder zusammensetzen.

Auch außerhalb des Programms hatten alle viel Spaß mit ihren Gastfamilien, von denen die meisten überaus herzlich und sehr gastfreundlich waren. Für Leib und Wohl war also dauerhaft gesorgt, weshalb Schülerin Lara Solty wohl auch „Essen und Wein“ für den besten Teil des Austausches hielt. Das Geheimrezept der ausgesprochen leckeren Torta „Novecento“, einer Schokotorte aus Ivrea, wurde leider nicht verraten, so dass nur noch die Erinnerung bleibt…

Nach einem sehr tränenreichen Abschied hieß es dann aber ein letztes Mal „Ciao“.

Ann-Sophie Bombeck

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Ab auf die Piste!

Nächste Woche geht’s endlich los!
Die Klassen 7a und 7e starten am kommenden Donnerstag Richtung Meransen auf die Skifahrt. Natürlich nicht unvorbereitet. Neben den nicht immer bei allen Schülerinnen und Schülern beliebten Skigymnastikübungen 😉 konnten vor allem die Teilnehmer ohne Vorerfahrungen schon a
m 10.02.2016 im Alpincenter Bottrop zum ersten Mal die Piste stürmen.

Dieses Jahr nahmen 97 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an dem Vorbereitungstag im Alpincenter teil. Unterstützt durch Skilehrer des Alpincenters und LehrerInnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums unternahmen die Teilnehmer die ersten „Schritte“ am Berg.
Organisator Christian Müller zieht auch dieses Jahr wieder ein positives Fazit: „Auch wenn es dieses Jahr wieder sehr gut besucht war, wurde in den Ski-Gruppen intensiv geübt. Der Tag im Alpincenter erleichtert uns die Arbeit in Meransen gewaltig. Gerade die Anfänger haben dann bereits grundlegende Dinge ausprobiert und oft auch schon erlernt, so dass wir im Skigebiet sicher einen Tag gewinnen.“
Scheinbar sehen auch immer mehr Schülerinnen und Schüler unserer Schule den Vorteil des Übens auf der Bottroper Halde, denn die Anzahl der Teilnehmer steigt jedes Jahr stetig an.

 

Orchesterfahrt 2015

Viel Spaß und gelungene Proben im Kloster Frenswegen

Am 26. Oktober begannen die fünf lang ersehnten Tage des Symphonieorchesters und der Sinfonietta. Bei der Abfahrt konnte noch niemand erahnen, wie erfolgreich doch diese Tage werden würden. Direkt am Ankunftstag begannen die Proben. Die Orchester gewöhnten sich an den Klang und arbeiteten an ihren Stimmen. Schon nach diesem einen Tag war sehr viel geschafft. Am Abend war auch schon ordentlich gute Stimmung. Klein und Groß harmonierten miteinander.
Am nächsten Tag probte das Große Orchester fleißig die „Motette BWV 118“ von Johann Sebastian Bach. Mit intensiven Stimmproben und „Tutti“ Proben hörte es sich nach diesem Tag schon wirklich gut an. Doch auch das DFB-Pokal Fußballspiel durfte an diesem und am nächsten Abend nicht fehlen. So saßen wir an zwei Tagen zusammen im Aufenthaltsraum und hatten die ganze Zeit Unterhaltung und Spaß.
Auch die nächsten Tage verliefen mit Freude bei den Proben und viel Unterhaltung. Doch dann kam auch schon der Donnerstag….
Am Donnerstag probten alle noch einmal sehr intensiv und gaben innerlich alles, was sie hatten. So war es eine gelungene Abschlussprobe. Am Abend saßen wir alle gemeinsam in der Aula und guckten den jährlichen selbst erstellten Orchesterfilm über die Fahrt an. Dieser war gefüllt mit schönen Fotos und witzigen Videos. Daran erkannte man sehr deutlich, wie schön die Fahrt war, trotz der harten Arbeit. Nach dem Film konnte jeder sich entscheiden, ob er Gesellschaftsspiele spielen wollte oder sich einigen Neuntklässlern anschließen wollte, die in der Aula eine sehr gute und schöne Stimmung mit ihrer Disko verbreiteten.

Intensivprobenphase-2014-Kloster-Frenswegen2Insgesamt war es eine sehr schöne Fahrt, von der am Schluss viele schöne und spaßige Momente in Erinnerung bleiben werden.
Besonders danken möchte ich jedoch Hanna-Marie Distler vom Gymnasium Hochdahl, die sich für diese eine Woche Zeit genommen hat und uns mit der Oboenstimme unterstützt hat. Auch möchte ich Frau Sdunek und Herrn Stursberg danken. Sie haben mit viel Unterstützung uns auf dieser Fahrt begleitet und geleitet. Ohne sie wäre die Fahrt erst gar nicht so möglich gewesen.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die Orchesterfahrt im nächsten Jahr!!!!!!! 😀

 Deborah Oppermann

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