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Heine-SchülerInnen an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen. Die Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber 2017 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei. Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung.  Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

887 der insgesamt 953 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 6. bis 17. November an dem mit  341.241 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den 10 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 1.900 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde es jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. “Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Info biber

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Information and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI). Heine-Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Talentförderung auch an diesen Wettbewerbsformaten teil.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

bwinf.de

facebook

twitter

Rückfragen: Bundesweite Informatikwettbewerbe

bwinf [at] bwinf [dot] de   372 900

MINT trifft Latein Plus: Hochschule Ruhr West zu Besuch im HHG

Bottrop, 7.12.2017:

Antike Verschlüsselungstechniken im Lateinunterricht – das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Hochschule Ruhr West führen einen gemeinsamen Workshop durch.

Heinrich-Heine-Gymnasium, Freitagmittag: Obwohl das Wochenende naht, rätselt die Latein-Plus-Klasse von Frau Alexandra Wolf drei Stunden lang eifrig an verschlüsselten lateinischen Texten. Bereits seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6 a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei an der Tagesordnung. Heute ist deswegen ungewöhnlicher Besuch vor Ort: Zwei Lehrende aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West sind gekommen. Gemeinsam mit dem Lateinlehrer Herrn Rafael Schopper wollen sie die Schüler*innen in antike Verschlüsselungsmethoden einführen: „Wie haben die alten Römer und Griechen geheime Nachrichten chiffriert?“ Und: „Wie konnten ihre Gegner die verschlüsselten Nachrichten trotzdem lesen?“

„Die HRW ist eine MINT-Hochschule“, berichtet der HRW-Mitarbeiter Tobias Baust. „Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen früh für MINT-Fächer zu begeistern. Daher führen wir regelmäßig Workshops durch. Geheimschriften und Code-Brechen finden alle spannend. Und Kryptologie und Mathematik hängen eng zusammen.“ Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, braucht man noch mehr, hier zum Beispiel Lateinkenntnisse. Interdisziplinäres Vorgehen ist also angesagt. Dieses hat an der HRW einen hohen Stellenwert. „Daher waren wir sofort begeistert, als Herr Schopper vom HHG die Idee zu einem kombinierten Workshop hatte“, ergänzt Prof. Andrea Ostendorf von der HRW. „Und es war echte Teamarbeit.“ Gemeinsam wurden zur Vorbereitung alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele aufbereitet.

Die Mühe hat sich gelohnt, denn die Schülerinnen und Schüler wundern sich: „Heute vergeht die Zeit viel schneller als sonst!“ Jessica und Mia haben die Botschaft an den griechischen General Pausanias schnell entziffert und übersetzt. Amelie, Nele und Sina entschlüsseln die geheime Nachricht des Polybius und probieren die Methode sofort selbst aus: „Als Kennwort nehmen wir unser Freundschafts-Kürzel.“

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Am Beispiel von Cäsar bei den Seeräubern üben die Schülerinnen und Schüler das effiziente Entschlüsseln und lassen, wenn möglich, Vorkenntnisse über Sprache und Text einfließen. Angelina testet, ob die Seeräubergeschichte das Wort „Pirat“, auf lateinisch „pirata“, enthält. Janus und Paul sehen, dass in einer Botschaft ein zweibuchstabiges Wort vorkommt. Sie überlegen: Könnte es sich um das „et“ handeln? So entdecken die Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker, üben Latein – und haben nebenbei etwas über Mathematik und Geschichte gelernt. Am Ende bilanzieren der Latein-Fachvorsitzende Herr Schopper und die Klassenlehrerin Frau Wolf: „Projektarbeiten wie diese machen natürlich Arbeit, aber erfahrungsgemäß zahlt sie sich aus. Darum legen wir Wert auf unsere Projektstunde bei Latein-Plus.“ Kinder wie Erwachsene sind sich einig, dass die Aktion ihnen Spaß gemacht hat.

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Das Heinrich-Heine-Gymnasium fördert mit einem breiten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebot gezielt die Talente, Interessen und Begabungen seiner Schülerinnen und Schüler. Unter anderem können Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5 verschiedene Schwerpunkte im sprachlichen, musischen und naturwissenschaftlichen Bereich wählen.

Der Latein Plus-Schwerpunkt, der bereits seit 12 Jahren am Heine angeboten wird, richtet sich an sprachlich interessierte Schülerinnen und Schüler. Zudem können sie in Form von Projektarbeiten kreativ den Dingen auf den Grund gehen und die Welt der vermeintlich „fremden“ Antike erkunden.

Am 24.1.18 (19 Uhr, Aula) findet am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Informationsabend zu den angebotenen Schwerpunkten der Klasse 5 statt.

Zudem wird ein weiterer Workshop zu Latein Plus für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten (25.1.18, 15 Uhr, Anmeldung erwünscht per Mail an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de oder über das Sekretariat: 02041/ 182580).

Weitere Informationen unter http://www.hhg-bottrop.de/

 

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Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute rund 5.900 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst im laufenden Wintersemester 20 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftler*innen eine tragende Säule der Hochschule. Weitere Informationen unter www.hochschule-ruhr-west.de.

Link zum Artikel auf der Seite der HRW:

https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/datensaetze-presse/2017/hhg/

Mit Theater gegen Mobbing kämpfen

Das Projekt „Spotlight“ untersucht nicht nur Ursachen für die Gewaltform an Schulen, sondern zeigt am HHG auch Lösungs- und Vorbeugungsmethoden. Projekttag der Stufe 7 am HHG.

Jedes siebte Kind ist wohl während der Schulzeit von Mobbing betroffen, fast jedes achte mobbt selbst aktiv. „Zahlen, die aufrütteln sollten“, sagt Annette Michels vom Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung (asb) aus Münster. Die Sozial- und Theaterpädagogin ist mit ihrem Projektteam „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ zum dritten Mal zu Gast am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG). Mit ihren sechs Kolleginnen und Kollegen ist sie auf Einladung von Schulleiter Tobias Mattheis in der Jahrgangsstufe 7 zu Gast.

Theater gegen Mobbing? Für Annette Michels scheint das selbstverständlich. Das Spiel als Medium zieht die Schüler stärker ins Geschehen, sie sind mittendrin sozusagen, in den verschiedenen Rollen als Täter und Opfer. Das Rollenspiel als Methode spiele am Projekttag bei den Schülern eine zentrale Rolle. Sie spielen selbst, sehen aber auch Sequenzen, die das „Spotlight“-Team auf die Bühne bringt.

Denn es besteht nicht nur aus Pädagogen, sondern auch aus Schauspielern. Annette Michels arbeitet in beiden Berufen, nicht nur bei beim asb. Ziel des Projekttags ist nicht ausschließlich die Prävention. Auch die Klassen selbst werden auf mögliches Mobbing untersucht. Ein Ansatz, der über die Arbeit der normalen Konfliktlotsen, die es am HHG gibt, hinausgeht.

„Wir versuchen hier, diese beiden Bausteine zu verzahnen“, sagt auch Schulleiter Tobias Mattheis. Er war bereits der „Mobbingbeauftragte“ am Dorstener Gymnasium Petrinum und versucht seit seinem Wechsel nach Bottrop, diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Das heißt nicht, dass das HHG einen besonderer Mobbingschwerpunkt ist“, so Mattheis. Aber im Sinne eines guten Schulklimas wolle man möglichst früh auf diese Problematik aufmerksam machen und den Schülern möglichst präventiv auch das Rüstzeug in die Hand geben, ihre Dinge am Ende selbst gut zu regeln.

Dafür erfolgt am Projekttag auch eine Art „Screening“ der Klassen. „Wir schauen, wo es mögliche Mobbing-Ansätze oder bereits -Fälle gibt, erstellen sogar eine Mobbing-Skala von eins bis zehn, die normalerweise beim HHG bei drei aufhört“, erläutert Annette Michels. Aber es habe immerhin auch einen Fall mit Stufe sechs gegeben.

Vor allem sieht das Team „Spotlight“ als Impulsgeber von außen, das Thema Mobbing in unterschiedlichen Konstellationen von Lehrern und Schülern – es gab auch nach Geschlechtern getrennte Unterrichtseinheiten – zu analysieren, zu bearbeiten und am Ende Lösungsansätze zu zeigen, diese Art von schulischer Gewalt erfolgreich zu bekämpfen.

Eine gute Schulgemeinschaft erhalten 

Für Tobias Mattheis geht es vor allem auch darum, durch Projekte wie dieses eine gute Schulgemeinschaft zu erhalten, Gefahren zu erkennen und ungute Entwicklungen möglichst frühzeitig zu stoppen. Für ihn steht am Ende fest: „Auch Mobber wollen im Grunde Teil der Klassengemeinschaft sein.“

Quelle: Dirk Aschendorf / WAZ Bottrop vom 5.12.2017

Das Ziel des ausgezeichneten Projekts

  • Das Projekt „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ sieht Theater und Theaterpädagogik als Methode zur Hilfe zur Selbsthilfe in Mobbingfällen in Schulen.
  • Dabei steht neben der Arbeit in den Schulklassen immer auch die Fortbildung der Lehrer im Mittelpunkt.
  • 2012 wurde eine Evaluierung des Gesamtprojekts „Stark im Miteinander“ durch das Europäische Zentrum für Kriminalprävention vorgenommen, die ergab, dass in Klassen, die am Projekt teilgenommen hatten, Verbesserungen zwischen 60 und 80 Prozent zu verzeichnen waren.

Infos auf: www.miteinandern.de

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Das Spotlight-Team ist am Heinrich-Heine-Gymnasium im Projekt „Mit Theater gegen Mobbing“ nicht nur theoretisch sondern auch schauspielerisch (Foto: Heinrich Jung)

Jugendkulturpreis belohnt Bottroperin Majana Kabisch (13) für ihren Einsatz

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Die Bottroperin  und HHG- Schülerin Majana Kabisch wurde in der Jugendkirche Tabgha in Oberhausen geehrt. Dort drehte sich alles um „Stille Helden“.

Die Bottroperin Majana Kabisch ist eine „stille Heldin“. Das sagt zumindest die Auszeichnung der Oberhausener Jugendkirche Tabgha. Die vergibt Jahr für Jahr den Jugendkulturpreis. Und in diesem Jahr zeichnete sie Stille Helden aus, also Jugendliche aus, die sich in besonderer Weise engagieren, darunter auch die 13-jährige Bottroperin.

Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich die 13-jährige Majana Kabisch in einem Altenheim. Dort kümmert sie sich um die Bewohner, spielt mit ihnen, begleitet sie auf Spaziergängen oder hört einfach nur zu. Zweimal im Jahr näht sie allen 70 Bewohnerinnen und Bewohnern etwas Nützliches. Aktuell sammelt sie Spenden und verkauft auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt Selbstgenähtes, um einigen Senioren den Wunsch zu erfüllen, ein letztes Mal in ihrem Leben das Meer zu sehen. Für dieses Engagement erhielt die Bottroperin den Jugendkulturpreis in der Kategorie „Sozialprojekt“.

Unterstützung durch Spender

Vor allem Kissen näht die Schülerin. Dabei setzt sie auf eine Herzform für den Nacken oder auf eine längliche Form, um ihr Produkt als Lagerungskissen zu nutzen. Dafür erfährt sie auch in der Stadt viel Unterstützung. Bottroper und Bottroper Unternehmen helfen ihr, indem sie das Material für ihre Näharbeiten spenden.

Um ihrem Ziel, den Bewohnern des Fuhlenbrocker Seniorenzentrums den Ausflug ans Meer zu ermöglichen, näher zu kommen, verkauft sie ihre Nähsachen demnächst auf diversen Weihnachtsmärkten und Basaren – so etwa am 10. Dezember auf dem Nikolausmarkt in einem der Pagodenzelte.

Sie wurde schon mehrfach ausgezeichnet

Es ist übrigens auch nicht die erste Auszeichnung, die Majana Kubisch für ihr Engagement erhält. Im Februar wurde sie mit dem Hermann-Hölter-Preis geehrt. Vom Hölter-Preisgeld, immerhin 200 Euro, unternahm die Schülerin einen Ausflug mit fünf Bewohnern und zwei Pflegern. Das Planetarium im Bochum war das Ziel.

Neben der Bottroperin zeichnete die Jugendkirche des Bistums noch weitere Stille Helden aus dem gesamten Ruhrgebiet aus. Auf den Aufruf der Jugendkirche hin haben 24 Teams und Einzelpersonen ihre Wettbewerbsbeiträge in Oberhausen-Buschhausen vorgestellt. Neben drei Sozialprojekten gab es sieben Beiträge in der Kategorie „Text“, zwölf im Bereich „Gestaltung“ sowie zwei Filmbeiträge.

Preisträger sammelt für Schule

Mit seinem Projekt „Ein neuer Klassenraum für die ,Café von Leche‘-Schule“ hat der 19-Jährige Dominik Maxelon den Jugendkulturpreis gewonnen. Er überzeugte mit seinem großen Engagement während und vor allem auch nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Dominikanischen Republik, um Spenden für einen neuen Klassenraum in der Schule seines FSJ-Projekts zu sammeln. Unter anderem veranstaltete er eine große Spendensammlung mit Schülern, spielte Klavierkonzerte und akquirierte Sponsoren. Bisher sammelte er so mehr als 17 000 der insgesamt benötigen 24 000 Euro. Auch den 500-Euro-Gewinn des Jugendkulturpreises investiert er komplett ins Projekt.

WAZ, 28.11.17

Mit dem Erlös möchte die HHG-Schülerin den Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim eine Fahrt ans Meer ermöglichen. Dank für Materialspenden.

Majana Kabisch sagt von Herzen Danke: Nach dem WAZ-Bericht über ihr jüngstes Näh-Projekt für die Senioren im Awo-Wohnheim im Fuhlenbrock hat die 13-Jährige einiges an Materialspenden erhalten. „Ich wollte mich ganz lieb bei den ganzen Lesern bedanken dafür, dass schon so viele Stoffe und Füllwatte und auch andere Nähmaterialien für mich abgegeben haben“, schreibt die Schülerin in einer E-Mail an die Redaktion. „Das ist wirklich total toll.“

Die Unterstützung motiviert sie zu weiterem Engagement. Die Bottroper können ihr und ihrer Nähkunst schon bald an einem Weihnachtsmarktstand begegnen.

Kissen für Seniorenheim-Bewohner sind fertig

Unter anderem hatte auch die traditionsreiche Industrienäherei Collection Müller zugesagt, regelmäßig Vliesstoff zur Verfügung zu stellen für die Befüllung der Kissen, die Majana für die Seniorenheim-Bewohner näht. An die 70 Stück, in Herzform für den Nacken oder als längliche Lagerungskissen, hatte sich die Schülerin für dieses Jahr vorgenommen. Sie sei bereits fertig mit allem, was sie für die Senioren nähen wollte, berichtet Majana nun.

Die Nähmaschine rattert weiter

Deshalb stellt sie aber noch lange nicht die Nähmaschine zur Seite, im Gegenteil: Aus dem gespendeten Material möchte die 13-Jährige nun weitere Stücke nähen, die sie an vorweihnachtlichen Ständen verkaufen möchte. Drei Einsatzorte sind geplant, berichtet Majana: Sie habe einen Stand am 18. November beim Weihnachtsbasar der Awo Fuhlenbrock an der Herderstraße; vom 23. bis zum 26. November beim Weihnachtszauber am Rathausplatz (in der Nussknackerhütte gegenüber der Kindereisenbahn); am 10. Dezember auf dem Nikolausmarkt (in den Pagodenzelten).

Mit dem Geld plant sie, den „älteren Herrschaften“, wie sie die Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim gern nennt, eine Busfahrt ans Meer zu ermöglichen. Denn bei einer Unterhaltung mit einer Heimbewohnerin, die bald hundert Jahre alt werde, habe diese ihr Bedauern darüber ausgedrückt, wohl nie mehr ans Meer zu kommen.

WAZ, 6.11.17

Städtische Galerie zeigt Ausstellung zu Ehren von Heinz Eickholt

Als Kunsterzieher war Eickholt von 1969 bis 1983 am Heinrich-Heine Gymnasium tätig.

Für den schulischen Kunstunterricht entwickelte er ein Farb-Lehr-System, das auf den farbexperimentellen und farbtheoretischen Arbeiten von Josef Albers basiert.

Heinz Eickholt wurde am 11. Oktober 1917 in Bottrop geboren. Nach einer Lehre in der Dekorationsmalerei studierte er Malerei und Grafik an der Folkwangschule Essen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er als freiberuflicher Künstler in Warendorf. Im Jahr 1956 kehrte er nach Bottrop zurück. Er verstarb am 13. Februar 2010.

Die Städtische Galerie im Kulturzentrum August Everding dokumentiert jetzt Eickholts Schaffen und zeigt Entwicklungen und Brüche, ein waches und einfallsreiches Erkunden von Möglichkeiten in der Ausstellung „Heinz Eickholt 1917-2010. Retrospektive zum 100. Geburtstag“ ist bis zum 30. Dezember zu sehen.

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https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/aktuelles/eickholt.php

HHG: Kunstschüler besuchen die Documenta

Schülerinnen und Schüler der Kunst-Leistungskurse des Heinrich-Heine-Gymnasiums unternahmen kürzlich eine Tagesreise. Sie machten sich auf, um in Kassel die Ausstellung „documenta 14“ zu besuchen. Diese ist die weltweit bedeutendste Reihe zeitgenössischer Kunst. Jedoch blieben manche Kunststücke den Besuchern fern, wie das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr: Es sorgte für zahlreiche Anrufe bei der Feuerwehr. Die Tagesfahrt wurde vom Förderverein des HHGs unterstützt.

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WAZ 3.10.2017

Ein ausführlicherer Bericht wurde schon HIER veröffentlicht:

http://hhg-bottrop.de/im-wald-der-kunst-oder-auf-der-suche-nach-der-kunst/

Im Wald der Kunst! oder Auf der Suche nach der Kunst!?

Das neue Schulhalbjahr begannen die Kunst-Leistungskurse von Frau Köhne und Frau Weber mit einer Exkursion nach Kassel zur documenta 14 – eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen zeitgenössischer Kunst.

Nach einer kurzen Besichtigung einzelner Ausstellungsorte in Kleingruppen, wurde die Kunstsuche mit einer Führung unterstützt, wobei die Führungen auf der diesjährigen documenta als „Spaziergang“ betitelt wurden. So spazierten wir geradewegs auf der Flucht vor einem Regenschauer in die documenta-Halle. Dieser Ausstellungsort zeichnete sich durch sehr präsente Werke aus, sowohl in der Größe – wie beispielsweise das Schiffswrack von Guillermo Galindo – als auch durch eine aufdringliche Thematik von Flucht und Gewalt, wie die Bilderreihe „Könnte ich sein!“ von Miriam Cahn.


Manche Werke forderten jedoch eine intensivere Suche! Der Blick nach oben belohnte zum Beispiel das Werk von Cornelius Cardew, das eine Partitur an der oberen Wandleiste zeigte.

Auch draußen zurück auf dem Friedrichsplatz war nicht immer klar: Was ist denn jetzt Kunst, und was nicht!? Bei dem monumentalen Parthenon der verbotenen Bücher von Marta Minujín oder dem riesigen Stapel von Abwasserröhren von Hiwa K., die wie kleine Wohnungen eingerichtet sind und das Wohnen auf kleinstem Raum bzw. Flüchtlingsunterkünfte in Griechenland thematisieren, ist die Erkennbarkeit als Kunstwerk offensichtlich. Das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr an einem Turm am Fridericianum jedoch war wohl auch für einige Kassler nicht als Kunstwerk erkennbar, was mehrere besorgte Anrufe von Anwohnern bei der Feuerwehr zur Folge hatte.

 

 

So scheint die Kunst zu Zeiten der documenta allgegenwärtig in der Stadt Kassel zu sein, so dass schon hinter so manchem auffällig gekleideten Besucher ein Kunstwerk vermutet wird. Die Größe und langjährige Geschichte der documenta lässt den Kunstsuchenden manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, was im Anblick der Eichen von Joseph Beuys am Friedrichsplatz, die seit der documenta 9 dort sprießen und gedeihen, wörtlich zu nehmen ist. So konnte die eintägige Exkursion nur einen begrenzten, aber informativen und hoffentlich inspirierenden Einblick in die Leitgedanken der documenta sowie Konzepte und Arbeitsweisen der zeitgenössischen Kunst bieten.

Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung die Exkursion ermöglichte

 

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Ex-HHG-Schulleiter prägte Schule und Politik in Bottrop

Roland Trottenburg, langjähriger Fraktionsvorsitzender der CDU und Leiter des HHG, feiert seinen 80. Geburtstag. Politik beobachtet er nur noch.

Er sei nie abgewählt worden, bei all seinen Mandaten und Posten habe er immer selbst entschieden, wann Schluss war. Das sagt Roland Trottenburg über sich selbst. Und das kann sicher nicht jeder von sich behaupten, der über so viele Jahre in der Politik aktiv war. Heute wird der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat und langjährige Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums 80 Jahre alt.

Der Politik hat er 2009 Lebewohl gesagt, heute ist er ein Beobachter. „Ich habe mich weitgehend zurückgezogen. Das ist eine Frage der Vernunft. Man wird älter und somit lästig“, kokettiert er. Dass es der CDU bei den letzten beiden Kommunalwahlen nicht gelang, ein Mandat in Alt-Bottrop direkt zu holen, hat ihn erschreckt.

1975 zog Trottenburg erstmals in den Rat ein, damals noch in den der neuen Stadt Bottrop. „Glabotki“ war ein Jahr später Geschichte. Trottenburg blieb jedoch bis 2009 im Rat. von 1980 bis 2007 leitete er die CDU-Fraktion. Heute wünscht er sich als Beobachter manches mal „mehr Leberm in der Bude“.

Dabei ist Trottenburg kein Freund des politischen Gezänks um seiner selbst willen. Im Gegenteil, er sei immer auch auf Konsens bedacht gewesen, gleiches habe für die Bottroper SPD gegolten. Es gibt zwar keine Koalition zwischen den großen Parteien im Rat, doch in den großen Fragen sei man sich einig gewesen. „Das war schon unter Ernst Wilczok so. Man wusste, dass man sich aufeinander verlassen konnte.“ Das habe der Stadt genutzt, glaubt er, gerade wenn irgendwo Gelder und Fördermittel verteilt wurden.

Trottenburg wohnt seit langem im Fuhlenbrock, ist überzeugter Bottroper. Das war nicht immer so. Geboren und aufgewachsen ist er in Castrop, nach dem Referendariat in Bochum hatte er dort eigentlich eine Stelle sicher. Doch schon 1965 herrschte Lehrermangel. „Am Abend bevor ich in Bochum meine Stelle antreten sollte, bekam ich einen Anruf der Bezirksregierung, dass ich in Bottrop arbeiten sollte.“ Er wollte eigentlich wieder zurück an die Bochumer Schule und in Castrop leben. Nach zwei Jahren am Heine dann der Sinneswandel und der Umzug. „Die Schule und die Schüler haben mir gefallen. Und auch die Stadt gefiel mir.“ 37 Jahre war Trottenburg am HHG, davon 15 als Schulleiter.

1968 trat er in die CDU ein. Seine Partei sieht er heute durchaus zwiespältig. Zwar werde er sie auch diesmal wählen, doch einige Entscheidungen wie der Umgang mit Flüchtlingen, die Abschaffung dar Wehrpflicht oder die Energiewende seien Dinge, die ihm missfallen.

Richtig gefeiert wird sein 80ster erst Sonntag. Denn zwei der vier Enkelkinder haben in diesen Tagen ebenfalls Wiegenfest. Gemeinsam feiern die Geburtagskinder am Sonntag im Familienkreis.

Quelle: Matthias Düngelhoff / WAZ Bottrop vom 15.9.2017

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Roland Trottenburg feiert heute seinen 80. Geburtstag. / Foto: Thomas Gödde

Neu! Zweiter Bericht und „Erster Lagebericht vom Sport- und Sprachprojekt in Spanien“

Zweiter Bericht aus Spanien:

Vom Surffieber gepackt:

Schon der erste Surftag zieht alle so in seinen Bann, dass wir gar nicht genug bekommen können und auch weiterhin stürzen wir uns Tag für Tag in die Wellen. Seitdem machen wir erkennbare Fortschritte. Auch wenn der „Take Off“ ( also die Aufstehbewegung aus der liegenden Paddelposition auf dem Brett in den Stand) bei der der Erwärmung am Strand immer noch besser klappt als auf dem Wasser, schaffen es die meisten schon, sich kurz aufzurichten und einige gleiten auch ein paar Meter auf der Welle, bevor sie das Gleichgewicht verlieren und von der großen Waschmaschine so richtig durchgeschleudert werden. Wir üben also weiter, denn das tolle Gefühl auf der Welle zu reiten übertrifft alles. Antonio und Jeremy erklären uns, wie Wellen entstehen und warum sie und wann sie brechen. Die Theoriestunden sind auf Englisch. Eine Tafel gibt’s am Strand nicht, also bauen Jeremy und Antonio alles in den Sand.

Nach dem Surfunterricht können wir uns die Zeit selbst einteilen. Wir lernen Spanisch oder bringen es denjenigen bei, die noch gar kein Spanisch sprechen. Wir besuchen die Stadt oder kaufen uns in den spanischen Supermärkten Verpflegung für die Mittagspause. Später gehen wir nochmal zum Strand oder beteiligen uns an verschiedenen Workshops.  Um später zum Beispiel richtig lenken zu können, fahren wir mit Herrn Wachtmeister in die Stadt, um Longboarden zu lernen, da sich die Bewegungen des Surfens und des Skateboardens sehr ähneln.  Weil wir nicht genug Bretter haben, teilen wir die Gruppe auf. Ein Teil geht Longboarden und ein Teil darf mit Frau Burmester am Strand Beachvolleyball spielen. Die Longboarder haben Glück, denn sie werden noch mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Stadt belohnt.

Wir freuen uns schon auf alles weitere, das wir noch erleben und lernen werden.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Malin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

Erster Bericht aus Spanien

Angekommen, Zelte bezogen und in die Wellen gestürzt….

Nach knapp sechs Stunden Reise im Auto, mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir endlich am Ziel – im „Good People Surf“- Camp. Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten ans Wasser zu kommen, laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen.
Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Die Surflehrer Ryan, ein waschechter Australier, Antonio, der Chefsurfinstructor aus Südafrika und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres  lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.
Das leckere Abendessen genießen wir in toller Campatmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.
Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9:00 Uhr und wir tanken Energie für unseren ersten Surftag. Dann bekommen wir unsere Surfbretter und probieren die Neoprenanzüge an. Man sieht aus wie die sprichwörtliche „Wurst in Pelle“ und fühlt sich auch so.
Dann geht`s los. Die erste Surfstunde war unglaublich anstrengend, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Gefühl von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.
Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg und die Bretter, unter unseren vom Paddeln langen Armen, wiegen plötzlich Tonnen.

Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns wahnsinnig auf die nächsten Tage.

P.S.: Es wäre sicher für alle vorteilhaft Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett  scheitern würde. Der Surfunterricht ist allerdings auf Englisch und auch wenn hier jeder irgendwie anders spricht, verstehen wir fast immer alles.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Marlin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

 

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt / WAZ-Bericht vom  29.08.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-beginnen-ihr-spanien-projekt-id211736357.html

 

Heine Schüler mit dem Facharbeitspreis des Lions Club Bottrop ausgezeichnet

Am vergangenen Dienstag konnten sich vier Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums über den hochdotierten Lions Facharbeitspreis freuen. Dieser ist ein Forum, bei dem ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Q1 der weiterführenden Schulen in Wettbewerb um die beste Vorstellung ihrer Facharbeit treten. In diesem Jahr hat Lisa-Marie Eiden (Facharbeit aus dem Fach Chemie) die beste Präsentation geliefert und kann sich über 200 € und ein Buchgeschenk freuen.
Die Plätze 2 – 4 haben in diesem Jahr Katharina Göke (Geschichte), Lilian Diesing (Erziehungswissenschaften) und Julia Tekath (Sozialwissenschaften) belegt. Sie wurden mit je 100 € und einem Buch ihrer Wahl belohnt.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 (Klasse 11) müssen in einem schriftlichen Fach die erste Klausur im zweiten Halbjahr durch eine Facharbeit ersetzen. Die Facharbeiten bereiten die Schülerinnen und Schüler auf das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten vor. Die Schule wählt in Orientierung an den notenmäßigen Beurteilungen der Facharbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs aus. Im Wettbewerb selbst geht es also nicht um die Bewertung der Facharbeit, sondern um die beste und gelungenste Vorstellung der Facharbeit in einem Kurzvortrag (von 15 Minuten) vor einem größeren Publikum. Der Wettbewerb soll also Fähigkeiten herausstellen und auszeichnen, die im späteren (Berufs-)Leben eine wichtige Rolle spielen werden. Neben Mitgliedern des Lions Club Bottrop, eingeladen Gästen, Kollegiumsmitgliedern sowie Gästen aus der Elternschaft der Schule sitzen insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10) im Publikum. Sie sind es schließlich, die in ihrem nächsten Schuljahr selbst eine Facharbeit schreiben müssen. Für sie ist es von besonderem Interesse, einige der besten Facharbeiten in einem Kurzvortrag und nach besonderen Kriterien vorgestellt zu bekommen. Ziel der Auszeichnung ist es daher auch, diese Schülerinnen und Schüler zu motivieren, durch die Anfertigung einer besonders interessanten und gelungenen Facharbeit im darauffolgenden Jahr selbst für die Teilnahme am Wettbewerb nominiert zu werden.

Erstmalig fand der Wettbewerb am 11. Juli 2017 in der Zeit von 13:30 bis 14:30 Uhr am Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop statt. Weitere erste Durchläufe dieses Wettbewerbs sollen an weiteren Schulen im Jahr 2017 stattfinden, dann allerdings nach Absprache mit den Schulen nach den Sommerferien, also zu Beginn des Schuljahres 2017/2018. Nach dieser Erprobungsphase (und einer eventuellen weiteren Erprobungsphase) ist an eine Ausweitung des Wettbewerbs auf alle weiterführenden Schulen der Stadt Bottrop gedacht und an eine anschließende Ermittlung eines Stadtsiegers/einer Stadtsiegerin in einer besonderen Veranstaltung.

Die Kurzvorträge werden durch eine Jury bewertet, die in der Regel aus fünf Mitgliedern besteht:

Drei Mitgliedern des Lions Club Bottrop, zwei Vertretern der Schule, von denen möglichst je ein Vertreter des Kollegiums und ein Vertreter der der Elternschaft in der Jury sitzen sollte. Die Jury orientiert sich dabei an Kriterien, die nachfolgend beschrieben werden. Das Votum der Jury und die Prämierung finden nach kurzer Beratung der Jury im Anschluss an die Vorträge statt. Die Preise werden durch die anwesenden Vertreter des Lions Club Bottrop vergeben:

  1. Preis 200 EUR
    – 5.   Preis je 100 EUR

Beurteilungskriterien:

  • der Vortrag ist besonders gut strukturiert
  • die Auswahl des Vortragsinhaltes berücksichtigt in besonders gelungener Weise die
    knappe Vortragszeit von max. 15 Minuten; diese Zeit wird eingehalten
  • der Vortrag macht den Inhalt der Facharbeit für das Publikum gut erfassbar
  • der Vortrag ist spannend und ggf. in besonderer Weise kreativ
  • der Vortrag ist sprachlich überzeugend und gleichermaßen verständlich
  • geeignete Präsentationstechniken werden überzeugend eingesetzt
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Foto von links nach rechts: hinten Herr Dr. Hillebrand (ganz links), Herr Welling, Herr Veen, Frau Schiller-Pohl und Herr Ganz (ganz rechts); vorne: Katharina Göke, Lisa-Marie Eiden, Julia Tekath, Lilian Diesing

 

 

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