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Projektwoche am HHG zum Thema „Gesundheit“

Projekttage am HHG drehen sich rund um das Thema Gesundheit. Es geht um die richtige Kost, Bewegung und Entspannung, aber auch ums Hunde häkeln

In einigen Gängen duftet es lecker nach Rohkost, Schüler wuseln in den Gängen hin und her, im Kunstraum hängen ein paar Schülerinnen auf bunten Sitzsäcken ab und häkeln einen Hund, zwei Mädchen müssen schnell noch mal gesunden Nachschub einkaufen – das ist Schule einmal anders. Zum ersten Mal nach längerer Pause laufen am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) wieder Projekttage.

Sie stehen unter dem Motto „Gesundheit – Wir sind gut drauf am HHG“. Das „Wir“ im Titel ist Schulleiter Tobias Mattheis ein besonders Anliegen, schließlich ist das auch Teil des Schulprogramms, das auf die gute Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern setzt. Wichtig ist ihm auch, dass seine Schüler in diesen Tagen Entschleunigung im Schulalltag erproben können.

29 verschiedene Angebote 

Rund 750 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen beschäftigen sich seit Mittwoch täglich in 29 Projekten mit Themen rund um die Gesundheit Die Zwölftklässler sind nicht dabei, denn sie müssen sich auf ihre bevorstehenden Abiturklausuren vorbereiten. Und die neunten Klassen verpassen die Projekttage auch, weil sie gerade ihre Praktika in Bottroper Betrieben machen.

Alle anderen treiben Sport, lernen Entspannung und viel über gesunde Ernährung oder Hunde häkeln. Besser – so das Motto des Kurses – „Häkeln gegen den inneren Schweinehund …“ Aus den vielen bunten Patchwork-Stücken sollen später Kissen werden. Die Schülervertretung selber hatte das Thema für die Projekttage vorgeschlagen. Vorbereitet wurde sie durch das vierköpfige Lehrer-Team Cornelia Hußmann, Christian Lindemann, Rafael Schopper und Claudia Göke.

Letztere ist die Schulpfarrerin und trainiert mit einer Gruppe Fünft- und Sechstklässler auch in Rollenspielen, wie man streiten kann ohne einander zu verletzen. „Wenn man streitet ist das ja wie eine tiefe Schlucht, über die man ein Seil spannen muss, um sich wieder zu erreichen“, hat Mia gelernt. Und Tim weiß, dass man den anderen sehen sollte, ohne ihn gleich zu bewerten. Unterstützt wird Pfarrerin Göke im Kurs von Streitschlichtern der Oberstufe.

Ein paar Türen weiter wird auf Platten und in tragbaren Öfen mediterran gekocht nach Original-Rezepten wahlweise auf Französisch oder Italienisch. Lehrer Thomas Rübel nimmt mit seinen Schülern nebenbei auch die Ernährungspyramide durch, die gesunden Sachen stehen ganz unten. Natalie, Hejin und ihre Mitschüler bereiten Gemüse-Cup-Cakes, Gemüse-Auflauf und Gemüsesuppe vor, Champignons mit Gemüsefüllung soll es Freitag noch geben. Die Schüler besorgen die Zutaten.

Was besser nicht auf den Tisch kommen sollte, hat sich eine Gruppe als Kunstprojekt vorgenommen. Aus Ton haben die Schüler Burger und Frittiertes geformt, die mit Wasserfarben bunt gemalt werden müssen. Am Freitag kommen sie dann als Ausstellungsobjekte doch auf den Tisch. Der wird dann festlich gedeckt sein mit Tischdecke, schönem Geschirr, Servietten und Kerzen. Aber besser nicht rein beißen.

Projekte werden auf der Homepage dokumentiert

■ Auch an der HRW läuft ein Projekt des HHG. Schüler bereiten hier nämlich einen Stratosphärenflug vor. Andere Schüler waren im Heidhof, in einem Sportstudio, in der Tanzschule Frank oder zum Klettern unterwegs.

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Quelle:  WAZ 9.2.2018 von  Ute Hildebrand-Schute

Aus den Projekttagen ging auch DIESE Aktion hervor: 🚩 http://hhg-bottrop.de/schueler-des-hhg-feiern-mit-senioren-karneval/


DOKUMENTATION der Projektwoche „Gesundheit“


Es ist Zeit Abschied zu nehmen (09.02.18)

Alles begann am 07.02.18, da haben wir für alle aus unserer Schule und für alle, die auf unserer Homepage aktiv sind, die Projektwoche vom HHG verfolgt.
Doch leider endet heute unsere Dokumentation, wir werden bald wieder in unseren normalen Unterricht zurückkehren und euch nicht mehr begleiten können. Es war eine tolle Zeit, wirklich gelungene drei Tage und wir hoffen, dass die Projekttage wiederholt werden (auch wenn wir (das Dokumentation-Team) oft viel Arbeit investiert haben, um alle Informationen, die man nur herausbekommen konnte, recherchiert haben, um sie immer aktuell auf die Homepage zu stellen).
Wir hoffen, dass unsere Berichte sie gut informiert haben und mit diesem Text verabschieden wir uns von euch und wollten uns bedanken,
euer Dokumentationsteam.

Unser Dank geht an alle engagierten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler!

Darüber hinaus bedanken wir uns bei:

  • Förderverein Heinrich-Heine-Gymnasium
  • Hochschule Ruhr West mit Frau Prof.‘ Ostendorf und Tobias Baust
  • Hochschule Ruhr West mit Frau Zydeck
  • Tanzschule Frank
  • Kletterarena 79
  • Injoy Dorsten
  • Tennis-Centrum Rheinbaben
  • Diakonie Zentrum Tages- und Kurzzeitpflege
  • Diakonie Rheinbabenwerkstatt
  • Waldkompetenzzentrum Heidhof

Es ist soweit! Die Projektwoche hat begonnen. Vom 07.02.18- 09.02.18 arbeiten die Jahrgangsstufen 5 – Q1 an verschiedenen Projekten. Die rund 30 Projekte konnten von den Schülern selbst gewählt werden und sind abwechslungsreich gestaltet. Von gesunder Ernährung und entspannter Atmosphäre bis zu sportlichen Aktivitäten ist alles dabei. Die Kurse werden von unseren Lehrern und von den Oberstufenschülern geleitet. Zudem finden auch ein paar externe Kurse statt, wie zum Beispiel Klettern, Geocaching oder Tanzen.

In den nächsten Tagen werden wir, das Dokumentations-Team, die verschiedenen Kurse so gut es geht begleiten und von deren Erlebnissen berichten.

Wir wünschen euch und Ihnen eine tolle Projektwoche und viel Spaß!

Das Dokumentationsteam

Das Dokumentationsteam

(Ben, Charlotte, Felicia, Franziska, Julia, Lara, Laura, Lina, Maximilian, Meric, Nils, Pia und Samy)

Unsere Projekte:

Wir häkeln…

„Wir häkeln gegen den inneren Schweinehund…“ Das ist das Motto des Kurses Wir häkeln.

Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Kurs das Häkeln mit allem Drum und Dran. Ziel dieses Kurses ist die Fertigstellung eines Hundekissens, was bei den Kursteilnehmern mehr oder weniger gut funktioniert.Ob Anfänger oder Profi, in diesem Kurs ist jeder willkommen! „Wir wollen häkeln lernen und es hat sich spannend angehört.“, berichten die Schüler.

Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg bei eurem Projekt!

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Aktualisierung 08.02.2018

Heute häkelten sie dies:

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Weiterhin viel Erfolg!

Gesundheit ist dufte!

Viele Produkte versprechen viele Dinge – Doch halten sie das auch?

Dies testet die Gruppe “Gesundheit ist dufte“. In diesem Projekt geht es um Drogerieprodukte, welche untersucht werden.Sie analysieren die Geschichte, die hinter verschiedenen Produkten steckt und hinterfragen, warum sie kritisiert werden.Auch Inhaltsstoffe und Herstellung werden untersucht.Zuletzt werden eigene Produkte hergestellt.

Natürlich erwarten wir eine Probe von euren Produkten, um sie später zu testen und über sie berichten zu können!

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Gesunde mediterrane Küche

„Wir kochen, um es später zu essen!“ war die Antwort der Schüler auf unsere Frage. Die jungen Köche kochten Tomate mit Mozzarella und auch das Basilikum wurde eifrig geschnitten.

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Wir wünschen euch noch viel Spaß!

Und den jüngeren Köchinnen und Köchen noch ein gutes Gelingen!

Aktualisierung 09.02.18

Weiterhin lautet das Motto “Wir kochen, um es später zu essen“ und das gelingt den mediterranen Köchen richtig gut.
Sie haben mit Tomate-Mozzarella angefangen und beenden das Projekt mit Salat. Das gesamte Essen sieht sehr lecker aus und schmecken tut es auch. Dafür mussten die Teilnehmer auch ordentlich schneiden, fleißig kochen, aber sie und uns wird wohl noch ein riesiges Festmal erwarten. Die Gruppe hat im Vorfeld schon wirklich viel gegessen und zaubert noch weitere schöne Sachen.

Wir bewältigen Stress

Bei diesem Projekt geht es um Stress und Entspannung! Den Schülern wird bei dem Projekt beigebracht, wie sie mit Stress umgehen können. Zum Beispiel war das Beispiel ein Fußballspiel, bei dem Kinder in bestimmten Situationen Stress erfahren. Um damit besser umzugehen, machen sie Entspannungsübungen wie, zum Beispiel den Gorilla-Schlappmann. Bei dem Gorilla-Schlappmann spannt man erst den ganzen Körper an, und dann lässt man alles wieder locker fallen. Zum Entspannen malen die Schülerinnen und Schüler auch Mandalas.

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Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß!

Go Vegan

Im Projekt Go Vegan haben wir eine Schülerin gefragt, warum sie das Projekt gewählt hat und sie sagte, dass sie es interessant fände, weil sie schon seit drei Jahren vegan lebt. Wir fragten auch, was sie dort machen und die Antwort war: eine Powerpoint Präsentation über Kuhhaltung.

In den nächsten Tagen kommen wir noch einmal und informieren euch.

Aktualisierung 08.02.2018

Beim dem Projekt Go Vegan haben die Schüler heute mit einigen Zutaten sehr leckere Smoothies gemacht. Der Smoothie wurde von den Lehrern aus verschiedenen Beeren und Spinat gemixt. Es hat sehr lecker geschmeckt.

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Das große Fressen

„Das große Fressen ist ziemlich lustig, abwechslungsreich und komisch“ (Tom, 5c). Man bekommt sehr schnell großen Hunger, wenn man die leckeren Sachen sieht, die aus Ton bestehen. Das Ziel des Großen Fressens ist es, viele leckere, ungesunde Sachen, wie z.B. Pizza, Hamburger u.s.w. aus Ton zu formen. Am letzten Tag will die Gruppe einen großen Tisch mit ganz vielen leckeren „Tonlebensmitteln“ decken. Davon werden wir euch aber noch berichten. In der Gruppe läuft es bis jetzt ganz gut, aber der Umgang mit dem Ton ist sehr matschig.

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Aktualisierung vom 08.02.18

Das von Frau Weber und Frau Rentrop geleitete Projekt “Das große Fressen“ startet erfolgreich in den zweiten Tag und hat auch schon fleißig gearbeitet. Es stellt viele verschiedene Gerichte vor, wie z.B. Burger oder Pizza, allerdings ist der Doughnut auch ein guter Kontrahent. “Das große Fressen“ kommt anscheinend sehr gut bei den Schülern an und ist wirklich sehr erfolgreich. Das Ton-Essen sieht sehr realistisch aus und wird heute auch noch wahrlich authentisch angemalt.

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Aktualisierung vom 09.02.18

Der Tisch ist angerichtet!

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Geocaching

Auf der Suche nach dem digitalen Schatz!

Das Projekt Geocaching ist bei vielen Schülern sehr beliebt. Mithilfe ihres Handys und einer bestimmten App laufen die Kursteilnehmer über das Schulgelände, um den digitalen Schatz zu finden. Doch dies ist manchmal anstrengender als mancher denkt, da man weitere Hinweise nur durch das Erkunden anderer Orte bekommen kann. Die Schüler finden es gut, aktiv mitarbeiten zu können, das Handy aber nicht weglegen zu müssen.

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Weiterhin viel Spaß und Erfolg den Schatz zu finden… Aber verlauft euch nicht!

Erfahrungsbericht Geocaching

Im Projekt „Geocaching“ waren wir die meiste Zeit in freier Wildbahn. Einen Geocach findet man mithilfe einer App, welche den Weg zum Cach anzeigt. Dabei wird einem allerdings nur die Luftlinie angezeigt. Dies führt dazu ,dass man auf verschiedenen Wegen laufen und den richtigen Weg wählen muss. Am Ende muss man den Cach suchen. Dies kann aber manchmal knifflig werden, da die Caches recht schwer versteckt sind. Die Caches können unter Steinen, neben Bäumen oder Bänken versteckt sein. Sollte man sie dennoch finden, kann man sich in ein kleines Buch eintragen, als Beweis, dass man den Cach gefunden hat. Es gibt auch Caches, die verschiedene kleine Überraschungen enthalten. Dabei gilt, dass man sich eine Sache rausnehmen darf und eine andere Sache wieder einlegen soll. Die schwierige Variante des Geocachings nennt sich „Multicach“. Dabei kommt man mit den ersten Koordinaten nicht direkt zum Ziel, sondern bekommt dann weitere Koordinaten an verschiedenen Stationen. Dies wiederholt sich einige male bis man letztendlich die Koordinaten für den Cach bekommt. Während der verscheidenden Stationen ist es die Aufgabe Rätsel zu Lösen, wobei man z.B. mathematisches Geschick benötigt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Geocaching ein super tolles Hobby ist, da man sowohl Ausdauer benötigt als auch mathematisches Geschick. Daher kann man nur jedem empfehlen dieses Hobby auszuprobieren.

Darf ich eigentlich Downie sagen?

In dem Projekt Darf ich eigentlich Downie sagen? lernt man, wie man mit behinderten Menschen umgeht. Sie sehen sich Videos mit behinderten Menschen an, wodurch sie ihre Perspektive wechseln sollen und dadurch erfahren, wie man in bestimmten Situationen am besten auf sie reagiert. Ihr Ziel ist es, behinderte Menschen besser zu verstehen. Viele von ihnen wollten zu anderen Projekten, wurden aber zu diesem eingeteilt. Nichts desto trotz möchten sie aber etwas lernen und dies passiert, indem sie zu einer Behindertenwerkstatt fahren, um dort in Kontakt mit ihnen zu treten.

Viel Spaß noch!

Medizinisches Grundlagentraining

In dem Projekt Medizinisches Grundlagentraining wird den Kinder gezeigt, wie sie erste Hilfe leisten. Dazu werden ihnen zuerst die ersten Grundlagen der Medizin gezeigt. Es wurde den Teilnehmern beigebracht, wie sie Verbände wickeln und bewusstlose Menschen in die stabile Seitenlage legen. Ihr Ziel ist es dabei, in einigen Situationen erste Hilfe zu leisten.,,Um Menschen in Not sofort sicher zu helfen“, war die Antwort darauf, warum sie dieses Projekt wählten. Hoffentlich behalten sie die Grundlagen, um in echten Fällen zu helfen.

Viel Erfolg!

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Gesund durch Fitness

Das Ziel des Projektes ist ein Sportvideo selbst zu erstellen.

Die Gruppe hat schon einen Schlinger (mit dem trainiert man die Arme) und einen Hacky Sack (Ball mit Reis zum Werfen und um mit den Füßen zu balancieren). Sie haben gerade mit dem Sportvideo angefangen und andere sportliche Aktivitäten durchgeführt.
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Aktualisierung vom 08.02.2018

Wir schreiben den 08.02.18, den zweiten Tag der Projektwoche. Die Kinder des Projektes “Gesund durch Fitness“ haben gestern ihre Videos (zum Nachmachen auch zu Hause) gedreht und schneiden jetzt schon eifrig die Videos. Dennoch sind die Kinder sehr gelassen und hetzen sich nicht allzu sehr. Mit 10 Videos pro Gruppe ist dieses Projekt eines der Fleißigsten und hat für den Videodreh noch coole Stationen aufgebaut. Hoffentlich werden sie noch mit allen Videos pro Gruppe fertig! Wir werden sie weiterhin sowie auch bei allen anderen Projekten auf dem Laufenden halten.

Streiten aber Fair

Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Projekt die Wolfs-und Giraffensprache. Die Wolfssprache ist agressiv und den anderen gegenüber ziemlich gemein. Die Giraffensprache ist im Gegensatz dazu ruhig und leise, trotzdem sagt man dem anderen deutlich, was man fühlt und an ihm gerade nicht so gut findet. Die Gruppe hat auch viele Spiele gespielt. Außerdem haben die EF Schüler einen Streit vorgetragen und daraus wurden in kleineren Gruppen Plakate mit Regeln erstellt.

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Wir essen uns gesund

Haben die Steinzeitmenschen so wie wir gegessen? – Das ist die Frage der Gruppe „Wir essen uns gesund“.

Die Schüler erforschen das Essverhalten früher und heute. Was essen wir heute und was wurde damals gegessen? Im zweiten Teil der Stunde geht es um die biodynamische Anbauweise und um das eigene Essverhalten der Schüler,welches sie in einer Ernährungspyramide darstellten. Ziel des Kurses ist es, ein eigenes Rezeptbuch zu entwerfen. Außerdem werden sie mit frisch eingekauften Bio-Lebensmitteln selbst kochen.

Viel Spaß und guten Hunger!

Das Dokumentations-Team

Dann wollen wir nun auch mal etwas über uns erzählen.

Wir sind das Dokumentations-Team und begleiten sie und euch durch die Projektwoche. Wir laufen durch die Schule und berichten von den Ereignissen dieser Woche. Unser Ziel ist es, so viel und so gut wie möglich über die Projekte erzählen zu können. Bisher sind wir schon relativ erfolgreich gewesen und haben eine Menge von Eindrücken gesammelt. „Das Kennenlernen von allen Projekten hat sich spannend angehört und ich wollte viel über die Aufgaben in den einzelnen Projekten erfahren“, berichtet Lara (7a).

Wir wünschen euch allen weiterhin viel Spaß bei euren Projekten und hoffen, dass euch die Projektwoche genauso gut gefällt wie uns!

Aufputschmittel

In dem Projekt Aufputschmittel wird legal getestet, wie man mit nüchternem Magen auf koffeinhaltige Getränke reagiert. In einem Test, führen sie insgesamt drei Versuche durch, mit jeweils einmal ohne und zweimal mit Koffein enthaltenen, verschiedenen Getränken. Später wird dieses dann ausgewertet. Eine Schülerin berichtete: ,,Dieses Thema ist sehr wichtig, da viele Jugendliche Energydrinks zu sich nehmen. Oft wissen sie nicht einmal, was sich in diesen Getränken befindet. Denn auch bei zu großem Teekonsum, kann dies erhebliche Folgen haben. Aus diesen Gründen fand ich dieses Thema sehr interessant.“

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Weiterhin viel Spaß!

RELAX

Nach der Arbeit erst einmal auf die Couch legen und entspannt Fernsehen schauen, so stellt man sich relaxen vor. Das Projekt „Relax“ beweist eindeutig das Gegenteil. Bei dem Projekt ging es heute vor allem um die Stimmbänder und wie man sie entspannen kann. Die Gruppe hat verschiedene Übungen gemacht. Zum Beispiel haben sie einen Satz bekommen, in dem fast nur „a-Buchstaben“ drin vorkamen. Diesen mussten sie dann sprechen und bei jedem „a“ musste der Mund mindestens zwei Finger weit auf sein. Außerdem haben sie ein paar Tipps bekommen, um ihre Stimme zu schonen. So gibt es z.B. Regeln, was sie im Winter tun können und was besser nicht. Auch sollte man zum Beispiel das Räuspern vermeiden, denn dabei knallen die Stimmbänder mit ungefähr 120 kmh zusammen. Außerdem haben die Schüler und Schülerinnen eine Übung mit Korken oder Daumen gemacht, die folgendermaßen funktionierte: man nimmt den Korken oder Daumen in den Mund und erzählt seinem Nachbarn von seinem letzten tollen Erlebnis oder von seinem letzten Tag. Das Ganze macht man eine Minute und natürlich wird danach gewechselt. Bei dieser Übung muss man sehr deutlich sprechen, damit der Partner einen auch versteht.

Wir hoffen, sie verfolgen unsere spannende Projekttage weiterhin und wünschen ihnen noch viel Spaß beim Lesen der anderen Berichte!

Ihr Doku Team

Oma und Opa

In diesem Projekt geht es um die Zusammenarbeit von den Bewohnern einer Kurzzeitpflege und den Schülern unserer Schule, die zusammen eine Karnevalsfeier organisieren und am letzten Tag gemeinsam feiern. Es gibt verschiedene Angebote, wie zum Beispiel gemeinsames Singen, Basteln und Witze erzählen. Außerdem wird für die Karnevalsfeier ein Sketch eingeübt. Den Schülern macht die Zusammenarbeit mit den alten Leuten Spaß und sie wollen den Menschen durch die Karnevalsfeier ein wenig Abwechslung in den Alltag bringen. „Wir wollen die Leute glücklich machen und mit ihnen Karneval feiern“, erzählen uns die Kursteilnehmer. 

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Viel Spaß und Erfolg bei eurer Feier und ein frohes Helau und Alaaf!

Gesunder Rücken – Gesunde Pausenbrote

Im Projekt gesundes Pausenbrot versuchen die Lehrer mit den Schülern ein gesundes, nahrhaftes, leckeres Pausenbrot zu machen. Dabei dürfen die Kinder mit gesunden Lebensmitteln ein leckeres Pausenbrot zusammenstellen. Einer aus der Gruppen machte z.B. einen Spieß mit Tomaten, Käse und Brot.

Iss dich fit…

…ist das Motto der Schülerinnen und Schüler, die am Heidhof untersuchen, aus welchen Pflanzen und Kräutern genießbare und gesunde Lebensmittel und Kosmetika herzustellen sind. Die Schüler wünschen sich, dass in Zukunft mehr auf die Umwelt geachtet wird und mehr heimische und gesunde Lebensmittel auf den Markt kommen. Sie finden es außerdem interessant, was man aus Lebensmitteln in der Umgebung alles machen kann. Die Ergebnisse können sich zudem wirklich sehen lassen. Die selbst gebackenen Süßkartoffel – , Pastinaken – , Möhren -, Bananen – und Rotebeetechips sind euch gut gelungen.

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Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen bei eurem Projekt!

Rückengesundheit

“Rückengesundheit“ geht in die zweite Runde, die Rückengesunden sind am zweiten Tag weiterhin fleißig. Vermutlich haben die Kinder eines der schlausten und wichtigsten Projekte, denn wie auch schon fast jeder weiß, ist bei uns in Deutschland der Rücken meist krumm und diesem Projekt widmeten sie sich diesem Thema. Herr Reich und Fr. Reich haben bisher anscheinend eine Glanzleistung vollbracht, weil sie viel erklärt haben. Genau wie bei jedem anderem Projekt werden wir euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Das Tanzprojekt

~Keep calm and dance on~

Der Kurs Das Tanzprojekt bietet den Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 einen Aufenthalt in der Tanzschule Frank und eine Menge Spaß. Die Schüler lernen dort ihre Koordination zu verbessern und erlernen mithilfe eines Tanzlehrers unterschiedliche Choreographien. Ob Anfänger oder Profi, in diesem Projekt ist jeder erwünscht. Von aktuellen Charts bis hin zu älteren Liedern ist alles dabei. Die Kursteilnehmer finden ihr Projekt gut und wählten es, weil sie gerne tanzen.

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Weiterhin viel Spaß bei eurem Projekt!

Gesundheit und Sport

In den zwei Tagen unseres Projektkurses „Gesundheit und Sport”, welcher im Fitnessstudio Injoy Dorsten stattfand, haben wir anhand von Selbsttests und Vorträgen herausgefunden, wie sich Sport auf den Körper auswirkt. Die 27 Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeder führte den Physical Working Capacity (PWC) Test durch, um herauszufinden, wie stark die eigene Ausdauerfähigkeit ist. Dazu wurde in zwei Minutenabständen die Wattleistung, der auf dem Fahrrad fahrenden Person erhöht und gleichzeitig beobachtet, wie sich die Herzfrequenz dabei verändert. Außerdem machten wir ein Zirkeltraining, bei dem alle ordentlich ins Schwitzen kamen, welches aber nichtsdestotrotz vielen am besten gefallen hat. Mit ein paar Hilfsmitteln wurden verschiedene Stationen aufgebaut und in zweier Teams jeweils eine Minute ausgeführt. Die dabei gezählten Wiederholungen ergaben am Ende ein Gewinnerteam.

Am zweiten Tag wurde von einem Physiotherapeuten veranschaulicht, welche Übungen für welche Sportart nützlich sind und wie oft man in der Woche Sport machen sollte. Uns wurden somit einige Tipps gegeben, wie wir unser Training optimieren können.

Hilfreich war auch die Veranschaulichung, wie verschiedene Körperhaltungen auf die Gesellschaft wirken und wie man möglichst selbstbewusst auftritt. Als Ausklang der zwei Tage machten wir noch einige Dehnübungen, um unsere Muskeln wieder zu entspannen.

Der Projektkurs traf zum größten Teil auf positive Rückmeldungen, da neben den Informationen aus der Theorie auch viel praktisch gearbeitet wurde und uns so viele Tipps für das weitere Training gegeben wurden.

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Wie sicher sind unsere Patientendaten?

Das Thema dieses Projektes war zu überprüfen, wie sicher Patientendaten sind. Die Antwort von zwei  Schülern auf unsere Frage, warum sie dieses Projekt gewählt haben war, dass sie sich für Informatik und Kryptographie interessieren. Die Schüler haben heute vor allem versucht, die alten, neuen und hochmodernen Verschlüsselungen für die Patientendaten herauszufinden.

Der Stratosphärenflug
In diesem Projekt planen die Schüler des Physik- Leistungskurses unserer Schule den Aufstieg eines Wetterballons in die Stratosphäre. Dieser wird im Laufe der nächsten Wochen steigen und während seinem Aufstieg Bilder unserer Erde schießen. Den Schülern gefällt das Projekt, doch es muss vieles geplant werden. „Es ist eine Abwechslung zu dem normalen Physikunterricht“, erzählen uns die Kursteilnehmer zudem.
Außerdem trafen wir dort eine Schülerin der Jahrgangsstufe 9, die an der HRW ihr Praktikum macht. Sie berichtete uns, dass sie schon 2 Wetterstationen baute und momentan an einer E-Geige arbeitet. Ihr macht das Arbeiten in technischen Bereichen Spaß und sie könnte sich vorstellen, in Zukunft auch an der Hochschule-Ruhr-West zu studieren.

Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und vor allem Erfolg bei eurem Projekt!

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Schüler des HHG feiern mit Senioren Karneval

Jung und Alt haben am Freitag im Diakonie-Zentrum an der Otto-Joschko-Straße gemeinsam Karneval gefeiert. Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) überraschten die Bewohner der Kurzzeitpflege mit der gemeinsamen Feier. Vorbereitet wurde die von den Schülern in Kontakt mit den Mitarbeitern des Diakonie-Zentrums. Anlass waren die Projekttage im HHG in dieser Woche unter dem Motto „Gesundheit“. Ein Projekt war Vorbereitung des Festes. Mit den Senioren zusammen haben die Schüler gesungen, gebastelt, Witze erzählt und einen Sketch eingeübt. „Die Leute waren glücklich“, freute sich ein Schüler anschließend.

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WAZ 10.2.2018 / WAZ-Foto: Michael Korte

 

Die Projekttage werden auch HIER dokumentiert:

🚩 http://hhg-bottrop.de/projektwoche-am-hhg-zum-thema-gesundheit/

Schüler lernen mehr über Fahrradbeleuchtung

Verkehrswacht und Stadt zeigen lehrreiche Ausstellung am Heinrich-Heine-Gymnasium

Die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ war am Heinrich-Heine-Gymnasium zu sehen. Es ist nicht ihre erste Station in Bottrop. Die Verkehrswacht und das Stadtplanungsamt hatten sie im vorigen Jahr auch schon an der Gustav-Heinemann-Realschule präsentiert.

Die Wanderausstellung soll einerseits veranschaulichen, dass es bei der Fahrradbeleuchtung wichtig ist, selber etwas zu sehen. Die fast noch wichtigere Funktion der Beleuchtung sei aber das „Gesehen werden“. Klar macht das die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Tritt man in die Pedale, beleuchtet die Fahrradlampe das Innere der Black Box. Durch ein Sichtfenster sind mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit Licht, ein paar ohne. Die Radler mit Licht sind leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchten dem Betrachter entgegen. Die Fahrer ohne Licht sind entweder schwerer zu erkennen oder gar nicht. Fahrradlampen belichten also nicht nur das Umfeld, sondern sind auch „Positionslampen“.

Neben der „Black Box“ lernen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe an drei weiteren Stationen die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen. Eine Aktion zeigt die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung auf, ein Reparaturkurs bietet Tipps zur Selbsthilfe und ein weiteres Modul stellt die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen wie zum Beispiel Warnwesten dar.

Rad-Beleuchtung

WAZ 28.12.2017

Große Spendenbereitschaft bei den Weihnachtsaktionen: 9700 Euro

In der vergangenen Woche ging es am Heinrich-Heine-Gymnasium besonders weihnachtlich zu. Neben den beiden traditionellen Weihnachtskonzerten am Donnerstag- und Freitagabend gab es in diesem Jahr auch wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände des HHGs. Bereits in der Woche zuvor hat die Schulgemeinschaft viel Zeit und Arbeit investiert, um auf dem Weihnachtsmarkt ein vielfältiges selbst hergestelltes Angebot präsentieren zu können. Die Besucher erwartete ein großes Angebot, das z. B. von kreativen Holzarbeiten und leckeren Köstlichkeiten über aufwändige Basteleien bis hin zu selbst hergestellten Badezusätzen reichte. Die Oberstufe sorgte für das leibliche Wohl. Vor allem unter den Schülern zeigten sich am Freitagnachmittag große Verkaufstalente, die einerseits für den Partnerkindergarten in Ruanda und andererseits für anstehende Schulprojekte möglichst hohe Spenden für ihre Angebote aushandelten. Der große Einsatz von Schülern, Eltern und Lehrern am HHG hat sich gelohnt. Insgesamt spendeten die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt und bei den beiden Konzerten über 9500 Euro.

WAZ-Bericht vom 28.12.2017

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Fotos vom Weihnachtsmarkt

Ehemalige: Für einen Abend zurück zur Schule

Ehemalige des Heinrich-Heine- und des früheren Jungengymnasiums trafen sich. Abiturienten aus den Jahren von 1953 bis 2016 schwelgen in Erinnerungen.

Noch einmal durch altbekannte Flure schlendern hieß es Samstagabend für viele Ehemalige des alten Jungen- und heutigen Heinrich-Heine-Gymnasiums. Es mischten sich Abiturienten von 1953 bis 2016, wobei die Erinnerungen bei manchen noch frisch waren, bei anderen langsam verblassten.

Pro Jahrgang ein Klassenraum

„850 Ehemalige haben sich angemeldet, aber wir gehen davon aus, dass doch ein paar mehr erscheinen werden“, erklärt Jürgen Trick, der zusammen mit bereits pensionieren Kollegen, dem aktuellen Abiturjahrgang und Eltern der aktuellen Abiturienten das Treffen organisierte. „Nach 40 Jahren an dieser Schule duze ich mich auch mit jeder Treppenstufe“; witzelte Trick.

Eingeladen waren nicht nur diejenigen, die die Schule mit dem Abitur verlassen haben, sondern auch vorherige Abgänger. Besonders die Schüler, die eine Klassenstufe wiederholen mussten oder eine Stufe übersprungen haben, hatten viel zu tun: denn sowohl die „alte“ Stufe als auch die „neue“ wollte begrüßt werden. Nachdem die meisten sich bereits bei der allgemeinen Begrüßung in der Aula wiedergetroffen haben, oder sich spätestens in den Foyers fanden, gab es zusätzlich die Möglichkeit, den eigenen Abiturjahrgang in einem Klassenraum zu treffen.

Das Organisationsteam hatte jedem Abijahrgang einen eigenen Klassenraum zugeteilt, in dem sich die ehemaligen Schulfreunde treffen, in Erinnerungen schwelgen, oder sich einfach nach langer Zeit mal wieder austauschen konnten. Nach einiger Zeit füllten sich dann auch die Flure der Schule, nachdem sich auch die Klassenstufen untereinander wieder erkannten.

Während Jürgen Trick ehrenvoll als „Urgestein“ des HHG bezeichnet wurde, war das Ehemaligentreffen eine der ersten neuen Veranstaltungen für den neuen Schulleiter Tobias Mattheis. Seit dem Sommer habe er die Position des Schulleiters inne und fand ein Treffen mit allen Ehemaligen eine schöne Gelegenheit, das 111-jährige Bestehen der Schule zu feiern.

111-jähriges Bestehen der Schule

„Freitag hatten wir schon unseren kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem ich schon einige Ehemalige kennenlernen durfte. Und heute sind ja auch allerhand hier“, so Mattheis. Die Idee kenne er schon von anderen Schulen, dass „sich nicht nur einzelne Stufen und Klassen treffen, sondern alle“.

Dabei war das Ehemaligentreffen nicht die einzige Veranstaltung, die von den Eltern unterstützt wird. „Wir arbeiten in der Regel viel mit Eltern zusammen. Sie unterstützen uns bei der Organisation der Bibliothek und helfen, das Lesevermögen der Schüler zu fördern“, erklärt Mattheis. Des Weiteren arbeite er auch immer noch mit ehemaligen Schülern zusammen, „die sich dann gerne bei unserem Berufs- und Studientag engagieren und unserer Schülerschaft dann erzählen können, was es nach dem Abitur für Möglichkeiten gibt“.

Auch der aktuelle Abiturjahrgang hatte reichlich Arbeit, denn sie versorgten an diesem Abend die Besucher. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken kam der Abiturkasse zugute.

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Abiturienten aus den Jahrgängen von 1953 bis 2016 trafen sich auf den Fluren ihrer ehemaligen Schule.HHG-111_Ehemalige_2

Die Festschrift zum 100-jährigen Bestehen war immer noch gefragt.  (Fotos: Heinrich Jung)

Quelle: Julia Liekweg WAZ vom 18.12.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/fuer-einen-abend-zurueck-zur-schule-id212882803.html


Die Schule sucht immer Unterstützer

■ Wer Interesse daran hat, die Schule bei der Leseförderung oder der Bibliothek zu unterstützen, oder wer Ideen zum jährlichen Berufs- und Studientag am HHG hat, kann sich telefonisch oder per Mail bei Schulleiter Tobias Mattheis melden.

Er ist erreichbar unter 20141 / 182580 oder per Mail mattheis [at] hhg-bottrop [dot] de

Unsere Weihnachtskonzerte

Besinnliche Weihnachtszeit

Schon Wochen zuvor waren nur noch vereinzelt Karten für unsere großen Weihnachtskonzerte am vergangenen Donnerstag und Freitag zu bekommen. Die Nachfrage war riesig. Völlig zu Recht, wie sich an den beiden Abenden in unserer Aula zeigte:

Programmheft Weihnachtskonzerte 2017
Aus der WAZ am 16.12.2017:

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums stehen die Generationen gemeinsam auf der Bühne. Großes Aufgebot in der vollen Aula.

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) stehen Schüler und Lehrer gemeinsam auf der Bühne. Auch einige Pädagogen singen dann ganz brav im Chor und helfen so, den fast schon notorischen Mangel an Männerstimmen in Schulchören – nicht nur am HHG – auszugleichen.

Beim ersten Auftritt von insgesamt zwei Abenden in wechselnder Besetzung – sonst würde das Konzert den publikumsverträglichen Rahmen von drei Stunden auf jeden Fall sprengen, so Schulleiter Tobias Mattheis – machten am Donnerstag die Vokalformation „More than Voices“ nicht nur gute Figur. Vor allem stimmlich zeigten sich Schülerinnen und Schüler (mit Lehrerverstärkung) von konzentrierter Seite. Einstudiert hatten sie unter Leitung von Uta Kaaden ein Potpourrie, das von „Engel auf den Feldern singen“ über Songs aus „Jesus Christ Superstar bis zu Stings berühmten „Fields of Gold“ reichte.

Aber auch die jüngeren Sänger von „Chorissimo“ unter Alice Vervoorts konnten sich nach dem Gospelsong „Burden down, Lord“ und „Let’s sing a song of Christmas“ nicht über mangelnden Applaus beklagen. Weihnachtlich eingestimmt hatte bereits die „Sinfonietta“ unter Stephan Langenberg und der Orchesterkurs von Kathrin Höfels mit dem Luther-Klassiker „Vom Himmel hoch“. Höfels leitet auch das mit gut 50 Musikerinnen und Musikern stark besetzte Sinfonieorchester des HHG.

Doppelte Schlittenfahrt

Mit Mozarts „Schlittenfahrt“ und dem „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson blieb man zwar im Thema, zeigte aber zugleich, wie es auch der großen Besetzung gelingt, den unterschiedlichen Stilen und Stimmungen gerecht zu werden.

Ein Kammerensemble aus den Orchestermitgliedern Niklas Busch, Bernhard Grüner und Alice Alburg hatte einen Satz aus einem der Flötenkonzert vom Carl Stamitz (ein Zeitgenosse Mozarts) einstudiert, dessen Solopart Julia Krusenberg klangschön gestaltete.

Ausnahmsweise fachfremd im Einsatz waren die Physiker und Mathematiker. Ganz und gar nicht dröge, wie es die Fächer vermuten lassen: Sven Biermann am Klavier und vor allem auch der Doktor: Dietmar Schneider wechselte sogar zwischen Sopran-und Tenorsaxofon hin- und her und erwies sich mit Sven Biermann nicht nur als eleganter Begleiter von „Chorissimo“, sondern auch als stimmstarkes Drittel der Lehrerband, die Tobias Ewering am Bass (im Schulleben Germanistik und Philosophie) und Alice Vervoorts am Klavier komplettierten.

Aber auch die Solisten Jana Wegner und Antonia Brosch (Gesang) und Elina Huber am Klavier schlugen sich tapfer vor dem vollbesetzten Rund der Aula. Applaus gab es natürlich reichlich…

Quelle: Dirk Aschendorf, WAZ

Weihnachtskonzert 2017

Die Chorformation „More Than Voices“ unter Leitung von Uta Kaaden beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop. (Foto: Oliver Mengedoht)

Die Lehrerband „Pax B“ mit Dietmar Schneider (Sax),
Tobias Ewering (Bass), und Alice Vermvoorts am Klavier. 

Heine-SchülerInnen an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen. Die Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber 2017 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei. Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung.  Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

887 der insgesamt 953 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 6. bis 17. November an dem mit  341.241 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den 10 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 1.900 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde es jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. “Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Info biber

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Information and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI). Heine-Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Talentförderung auch an diesen Wettbewerbsformaten teil.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

bwinf.de

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Rückfragen: Bundesweite Informatikwettbewerbe

bwinf [at] bwinf [dot] de   372 900

MINT trifft Latein Plus: Hochschule Ruhr West zu Besuch im HHG

Bottrop, 7.12.2017:

Antike Verschlüsselungstechniken im Lateinunterricht – das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Hochschule Ruhr West führen einen gemeinsamen Workshop durch.

Heinrich-Heine-Gymnasium, Freitagmittag: Obwohl das Wochenende naht, rätselt die Latein-Plus-Klasse von Frau Alexandra Wolf drei Stunden lang eifrig an verschlüsselten lateinischen Texten. Bereits seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6 a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei an der Tagesordnung. Heute ist deswegen ungewöhnlicher Besuch vor Ort: Zwei Lehrende aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West sind gekommen. Gemeinsam mit dem Lateinlehrer Herrn Rafael Schopper wollen sie die Schüler*innen in antike Verschlüsselungsmethoden einführen: „Wie haben die alten Römer und Griechen geheime Nachrichten chiffriert?“ Und: „Wie konnten ihre Gegner die verschlüsselten Nachrichten trotzdem lesen?“

„Die HRW ist eine MINT-Hochschule“, berichtet der HRW-Mitarbeiter Tobias Baust. „Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen früh für MINT-Fächer zu begeistern. Daher führen wir regelmäßig Workshops durch. Geheimschriften und Code-Brechen finden alle spannend. Und Kryptologie und Mathematik hängen eng zusammen.“ Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, braucht man noch mehr, hier zum Beispiel Lateinkenntnisse. Interdisziplinäres Vorgehen ist also angesagt. Dieses hat an der HRW einen hohen Stellenwert. „Daher waren wir sofort begeistert, als Herr Schopper vom HHG die Idee zu einem kombinierten Workshop hatte“, ergänzt Prof. Andrea Ostendorf von der HRW. „Und es war echte Teamarbeit.“ Gemeinsam wurden zur Vorbereitung alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele aufbereitet.

Die Mühe hat sich gelohnt, denn die Schülerinnen und Schüler wundern sich: „Heute vergeht die Zeit viel schneller als sonst!“ Jessica und Mia haben die Botschaft an den griechischen General Pausanias schnell entziffert und übersetzt. Amelie, Nele und Sina entschlüsseln die geheime Nachricht des Polybius und probieren die Methode sofort selbst aus: „Als Kennwort nehmen wir unser Freundschafts-Kürzel.“

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Am Beispiel von Cäsar bei den Seeräubern üben die Schülerinnen und Schüler das effiziente Entschlüsseln und lassen, wenn möglich, Vorkenntnisse über Sprache und Text einfließen. Angelina testet, ob die Seeräubergeschichte das Wort „Pirat“, auf lateinisch „pirata“, enthält. Janus und Paul sehen, dass in einer Botschaft ein zweibuchstabiges Wort vorkommt. Sie überlegen: Könnte es sich um das „et“ handeln? So entdecken die Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker, üben Latein – und haben nebenbei etwas über Mathematik und Geschichte gelernt. Am Ende bilanzieren der Latein-Fachvorsitzende Herr Schopper und die Klassenlehrerin Frau Wolf: „Projektarbeiten wie diese machen natürlich Arbeit, aber erfahrungsgemäß zahlt sie sich aus. Darum legen wir Wert auf unsere Projektstunde bei Latein-Plus.“ Kinder wie Erwachsene sind sich einig, dass die Aktion ihnen Spaß gemacht hat.

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Das Heinrich-Heine-Gymnasium fördert mit einem breiten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebot gezielt die Talente, Interessen und Begabungen seiner Schülerinnen und Schüler. Unter anderem können Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5 verschiedene Schwerpunkte im sprachlichen, musischen und naturwissenschaftlichen Bereich wählen.

Der Latein Plus-Schwerpunkt, der bereits seit 12 Jahren am Heine angeboten wird, richtet sich an sprachlich interessierte Schülerinnen und Schüler. Zudem können sie in Form von Projektarbeiten kreativ den Dingen auf den Grund gehen und die Welt der vermeintlich „fremden“ Antike erkunden.

Am 24.1.18 (19 Uhr, Aula) findet am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Informationsabend zu den angebotenen Schwerpunkten der Klasse 5 statt.

Zudem wird ein weiterer Workshop zu Latein Plus für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten (25.1.18, 15 Uhr, Anmeldung erwünscht per Mail an schopper [at] hhg-bottrop [dot] de oder über das Sekretariat: 02041/ 182580).

Weitere Informationen unter http://www.hhg-bottrop.de/

 

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Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute rund 5.900 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst im laufenden Wintersemester 20 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftler*innen eine tragende Säule der Hochschule. Weitere Informationen unter www.hochschule-ruhr-west.de.

Link zum Artikel auf der Seite der HRW:

https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/datensaetze-presse/2017/hhg/

Mit Theater gegen Mobbing kämpfen

Das Projekt „Spotlight“ untersucht nicht nur Ursachen für die Gewaltform an Schulen, sondern zeigt am HHG auch Lösungs- und Vorbeugungsmethoden. Projekttag der Stufe 7 am HHG.

Jedes siebte Kind ist wohl während der Schulzeit von Mobbing betroffen, fast jedes achte mobbt selbst aktiv. „Zahlen, die aufrütteln sollten“, sagt Annette Michels vom Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung (asb) aus Münster. Die Sozial- und Theaterpädagogin ist mit ihrem Projektteam „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ zum dritten Mal zu Gast am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG). Mit ihren sechs Kolleginnen und Kollegen ist sie auf Einladung von Schulleiter Tobias Mattheis in der Jahrgangsstufe 7 zu Gast.

Theater gegen Mobbing? Für Annette Michels scheint das selbstverständlich. Das Spiel als Medium zieht die Schüler stärker ins Geschehen, sie sind mittendrin sozusagen, in den verschiedenen Rollen als Täter und Opfer. Das Rollenspiel als Methode spiele am Projekttag bei den Schülern eine zentrale Rolle. Sie spielen selbst, sehen aber auch Sequenzen, die das „Spotlight“-Team auf die Bühne bringt.

Denn es besteht nicht nur aus Pädagogen, sondern auch aus Schauspielern. Annette Michels arbeitet in beiden Berufen, nicht nur bei beim asb. Ziel des Projekttags ist nicht ausschließlich die Prävention. Auch die Klassen selbst werden auf mögliches Mobbing untersucht. Ein Ansatz, der über die Arbeit der normalen Konfliktlotsen, die es am HHG gibt, hinausgeht.

„Wir versuchen hier, diese beiden Bausteine zu verzahnen“, sagt auch Schulleiter Tobias Mattheis. Er war bereits der „Mobbingbeauftragte“ am Dorstener Gymnasium Petrinum und versucht seit seinem Wechsel nach Bottrop, diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Das heißt nicht, dass das HHG einen besonderer Mobbingschwerpunkt ist“, so Mattheis. Aber im Sinne eines guten Schulklimas wolle man möglichst früh auf diese Problematik aufmerksam machen und den Schülern möglichst präventiv auch das Rüstzeug in die Hand geben, ihre Dinge am Ende selbst gut zu regeln.

Dafür erfolgt am Projekttag auch eine Art „Screening“ der Klassen. „Wir schauen, wo es mögliche Mobbing-Ansätze oder bereits -Fälle gibt, erstellen sogar eine Mobbing-Skala von eins bis zehn, die normalerweise beim HHG bei drei aufhört“, erläutert Annette Michels. Aber es habe immerhin auch einen Fall mit Stufe sechs gegeben.

Vor allem sieht das Team „Spotlight“ als Impulsgeber von außen, das Thema Mobbing in unterschiedlichen Konstellationen von Lehrern und Schülern – es gab auch nach Geschlechtern getrennte Unterrichtseinheiten – zu analysieren, zu bearbeiten und am Ende Lösungsansätze zu zeigen, diese Art von schulischer Gewalt erfolgreich zu bekämpfen.

Eine gute Schulgemeinschaft erhalten 

Für Tobias Mattheis geht es vor allem auch darum, durch Projekte wie dieses eine gute Schulgemeinschaft zu erhalten, Gefahren zu erkennen und ungute Entwicklungen möglichst frühzeitig zu stoppen. Für ihn steht am Ende fest: „Auch Mobber wollen im Grunde Teil der Klassengemeinschaft sein.“

Quelle: Dirk Aschendorf / WAZ Bottrop vom 5.12.2017

Das Ziel des ausgezeichneten Projekts

  • Das Projekt „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ sieht Theater und Theaterpädagogik als Methode zur Hilfe zur Selbsthilfe in Mobbingfällen in Schulen.
  • Dabei steht neben der Arbeit in den Schulklassen immer auch die Fortbildung der Lehrer im Mittelpunkt.
  • 2012 wurde eine Evaluierung des Gesamtprojekts „Stark im Miteinander“ durch das Europäische Zentrum für Kriminalprävention vorgenommen, die ergab, dass in Klassen, die am Projekt teilgenommen hatten, Verbesserungen zwischen 60 und 80 Prozent zu verzeichnen waren.

Infos auf: www.miteinandern.de

Mobbing-Theater

Das Spotlight-Team ist am Heinrich-Heine-Gymnasium im Projekt „Mit Theater gegen Mobbing“ nicht nur theoretisch sondern auch schauspielerisch (Foto: Heinrich Jung)

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