Browser-Hinweis

Sie benutzen einen veralteten Internet Explorer (Version 9 oder kleiner)!
Abgesehen von Sicherheitsschwachstellen können Sie wahrscheinlich nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Ziehen Sie ein Update auf die aktuelle Version in Betracht.

Jürgen Trick wurde in Münster geehrt

40 Jahre im Schuldienst und Lehrer am HHG

Jürgen Trick war viele Jahre lang Lehrer am Heinrich-Heine-Gymnasium und nahm vor seinem Eintritt in den Ruhestand Anfang des Jahres auch zwei Jahre lang kommissarisch die Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters wahr. Am Donnerstag wurde er nun in Münster von Regierungspräsidentin Dorothee Feiler und Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber für seine 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen mit 40 weiteren Lehrerinnen und Lehrer aus dem Regierungsbezirk Münster geehrt.

„Mit Stolz können Sie auf eine große Lebensleistung zurückblicken. In unserer Gesellschaft ist und bleibt der Lehrerberuf eine äußerst wichtige Säule. Nur aus Überzeugung kann man über diese lange Zeit Lehrerin oder Lehrer sein. Immer wieder müssen Sie sich auf Neues einlassen. Dazu braucht man Ideen, Idealismus und Mut“, erklärte die Regierungspräsidentin bei der Feierstunde und sprach den Jubilaren ihren größten Respekt dafür aus, dass sie sich so lange schon den in vielen Bereichen gestiegenen Anforderungen an Ihren Beruf stellen.

Jürgen Trick (m.) wurde von Dorothee Feiler und Wolfgang Weber für 40 Jahre im Schuldienst geehrt. (Foto: Bez.Reg. Münster)
Jürgen Trick (m.) wurde von Dorothee Feiler und Wolfgang Weber für 40 Jahre im Schuldienst geehrt. (Foto: Bez.Reg. Münster)

Quelle: WAZ Bottrop 21.9.2018

HHG-Schüler auf hohem musikalischen Niveau

250 junge Leute singen und spielen in zwei Chören und drei Orchestern. Der Abend in der Aula wird zu einem großartigen Angebot für Familien und Mitschüler.

Schon traditionell zeigen die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihren Familien und Mitschülern, was sie musikalisch alles zu bieten haben. Das geriet am Mittwochabend zu einem großartiges Angebot mit mehr als 250 aktiven Schülern in drei Orchestern und zwei Chören in der vollbesetzten Aula.

Bewerbung beim WDR 

„Wir wollen Musik machen und haben Spaß daran“, war das Motto des Videos zu Beginn der Veranstaltung. Mit einem stolzen „Das sind wir“ stellte sich die Fachschaft Musik in diesem Video zur Bewerbung beim Wettbewerb „WDR II schenkt ihnen das WDR-Sinfonieorchester“ vor. Schülersprecherin Annika Karius führte souverän durch das Programm. Für sie war diese Aufgabe beim fünften Mal schon Routine: „Ich brauche keine besondere Vorbereitung mehr.“

Musikalisch eröffnete das Unterstufenorchester Sinfonietta gekonnt den Abend mit klassischen Werken von Haydn und Händel, bevor der Orchesterkurs, begleitet vom Unterstufenchor Chorissimo „The Vocal Beach Band“, seine Darbietung brachte. Die einzelnen Instrumente fallen dabei nach und nach bis zum vollen Klangbild ein.

Anschließend belegten einzelne Aufführung ein breites musikalisches Können. Elina Huber und Isabell Tront überzeugten am Klavier ebenso wie Deborah Oppermann an der Trompete und Fatina Badan und Antonia Brosch mit ihren Gesangsdarbietungen, wobei Antonia den Part ihrer erkrankten Partnerin bei Wincent Weiss „Feuerwerk“ in aller Eile mit übernehmen musste. Es war zwar nicht ihr erster Auftritt, aber: „Ich war schon etwas aufgeregt“

Lehrerband Pax B

Nach der Pause erfreute Chorissimo das Publikum mit „All I have to is dream“ von den Everly Brothers, die Lehrerband „Pax B“ zeigte mit melodischen Eigenkompositionen für Bass, Gitarre und Saxophon ihr Können, bevor der Chor „More than voices“ mit u.a. „Mama Loo“ und „Thank you for the Music“ begeisterte. Das große Sinfonieorchester beendete grandios den Abend mit der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg. Lang anhaltender Applaus und Standing Ovations für alle Beteiligten waren der verdiente Lohn.

Schulleiter Mattheis bedankte sich überschwänglich bei allen Beteiligten für die „Riesenleistung“, denn „davon lebt Schule“. Er sei stolz darauf, auch weil vieles weit über die Pflicht von Lehren Und Schülern hinausginge. Sein besonderer Dank galt Uta Kaaden für die Gesamtleitung des Konzertes und den vielen Lehrern, die immer wieder die jungen Musiker begleitet hätten. Musiklehrer Stephan Langenberg betonte: “Es gab sehr viel Kooperation zwischen Lehrern und Schülern“.

Stichtag 8. September 

Das HHG möchte das große WDR-Sinfonieorchester mit etwa 100 Musikern am 8. September hautnah in Bottrop erleben und beteiligt sich mit einem Video an der Bewerbung für den Standort-Wettbewerb. Eine Jury wählt aus allen Beteiligungen den Gewinner aus.

Die Chöre und Orchester

■ Die Leitungen der Chöre und Orchester. Sinfonietta: Stephan Langenberg. Orchesterkurs und Sinfonieorchester: Kathrin Höfels. Chorissimo: Alice Vervoorts. More Than Voices: Uta Kaaden.

■ Die Lehrerband Pax B besteht aus Dietmar Schneider, Tobias Ewering und und Alice Vervoorts.

Sommerkonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in der vollbesetzten Aula: Die Schüler zeigen ihr hohes musikalisches Niveau / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde

Quelle: Harald Uschmann / WAZ 6.7.2018

WAZ: „Schulleitungsteam am HHG ist wieder komplett“

Seit Beginn der Woche ist das Schulleitungsteam des Heinrich-Heine-Gymnasiums wieder komplett: Cornelia Hußmann wurde zur neuen stellvertretenden Schulleiterin ernannt. Als Koordinatorin der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie des Qualitätsmanagements ist sie bereits 2015 an die Schule gekommen.

Die 51-Jährige ist Chemie-, Physik- und Mathematiklehrerin. Sie kommt aus Mülheim und ist Mutter von vier Kindern. Ihr Vorgänger auf dem Posten war Tobias Mattheis, der nach dem Wechsel von Mark Pietrek zur Bezirksregierung Münster seit 2016 erst kommissarischer, jetzt offizieller Leiter am Heinrich-Heine ist.

Chef und Stellvertreterin kennen sich aber bereits seit 2007 aus Dorsten, wo beide am Gymnasium Petrinum unterrichtet haben. Mattheis freut sich auf die Zusammenarbeit mit Cornelia Hußmann: „Wir haben beide sehr ähnliche Vorstellungen von dem, was eine gute Schule ausmacht“, sagt er und betont, dass sie ihre Zusammenarbeit als Team schon bei vielen Projekten erprobt hätten.

Gemeinsames Ziel sei, eine Schule zu schaffen, „in der Schüler gerne lernen und in der sie optimal und individuell gefördert und auf das Leben vorbereitet werden.“ Neben dem Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sollen auch die Sprachen gestärkt werden. Das HHG beteiligt sich am Talentscouting NRW, Schüler mit besonderen Begabungen können bereits Kurse und Vorlesungen an der Hochschule besuchen.

Dass die Eltern die Aufbruchstimmung im HHG in diesem Jahr bereits mit besonders vielen Anmeldungen belohnt hätten, mag das Schulleitungsteam so nicht bestätigen. Fest steht aber, dass es für das kommende Schuljahr 152 Anmeldungen gab, 2017 wurden nur 102 Schüler aufgenommen. Die Schule wird deshalb im Sommer mit sechs Eingangsklassen an den Start gehen.

In den letzten knapp zwei Jahren wurden die Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters kommissarisch von Jürgen Trick wahrgenommen. Der hat in diesem Jahr sein 40-jähriges Dienstjubiläum am Heinrich-Heine-Gymnasium gefeiert und ist inzwischen in den Ruhestand gegangen. Allerdings noch nicht so ganz: Er hilft ein bisschen aus wird hier auch weiterhin noch einige Stunden unterrichten.

(Ute Hildebrand-Schute / WAZ 20.4.2018)

Der Schulsieger 2018 im Diercke WISSEN Geographiewettbewerb steht fest!

Lukas Mentz aus der Klasse 9a hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Nun müssen nur noch zwei weitere Hürden überwunden werden! Nachdem Lukas den Klassensieg erreichte, konnte er sich danach als Sieger des Heinrich-Heine-Gymnasiums u. a. gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler Mark Schorn (Platz 2, Klasse 9a) und Luisa Schmolke (Platz 3, Jahrgangsstufe EF) durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid Ende März in NRW. Damit nähert sich die Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Durch den Landessieg würde sich Lukas einen Platz im großen Finale von Dierke WISSEN am 08. Juni 2018 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschüler Deutschlands gegeneinander antreten.

Diercke WISSEN ist mit über 310.000 Teilnehmern Deutschlands größter Geographiewettbewerb und in jedem Jahr eine gefragte Veranstaltung für die Schulen in Deutschland und die deutschen Schulen im Ausland. „Der Wettbewerb kann von Jahr zu Jahr mehr geographiebegeisterte junge Menschen gewinnen, was uns besonders freut. Geographiewissen zu vermitteln und Geographie zu wissen sind grundlegende Verpflichtungen für Lehrende und Lernende. Wir wollen dies durch einen interessanten Wettbewerb mit unserem Partner, dem Westermann Verlag, in bewährter Weise weiterhin unterstützen!“ erläutert OstD Karl Walter Hoffmann, der 1. Vorsitzende des VDSG (Verband Deutscher Schulgeographen e.V.). Thomas Michael, der Geschäftsführer des Westermann Verlages, freut sich über die große Resonanz zum Diercke WISSEN: „Der Wettbewerb ist für die teilnehmenden Schulen ein besonderes Ereignis und zeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichtes für geographische Inhalte interessieren. Die Begeisterung für das Thema Geographie und das enorme Engagement der Schulen für unseren Wettbewerb macht Diercke WISSEN zu einem besonderen Höhepunkt im Schuljahr.“

Am HHG haben alle neunten Klassen und die beiden Erdkunde Grundkurse aus der Jahrgangsstufe EF teilgenommen.

HP 2018 Erdkunde Diercke Presse

Große Spendenbereitschaft bei den Weihnachtsaktionen: 9700 Euro

In der vergangenen Woche ging es am Heinrich-Heine-Gymnasium besonders weihnachtlich zu. Neben den beiden traditionellen Weihnachtskonzerten am Donnerstag- und Freitagabend gab es in diesem Jahr auch wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände des HHGs. Bereits in der Woche zuvor hat die Schulgemeinschaft viel Zeit und Arbeit investiert, um auf dem Weihnachtsmarkt ein vielfältiges selbst hergestelltes Angebot präsentieren zu können. Die Besucher erwartete ein großes Angebot, das z. B. von kreativen Holzarbeiten und leckeren Köstlichkeiten über aufwändige Basteleien bis hin zu selbst hergestellten Badezusätzen reichte. Die Oberstufe sorgte für das leibliche Wohl. Vor allem unter den Schülern zeigten sich am Freitagnachmittag große Verkaufstalente, die einerseits für den Partnerkindergarten in Ruanda und andererseits für anstehende Schulprojekte möglichst hohe Spenden für ihre Angebote aushandelten. Der große Einsatz von Schülern, Eltern und Lehrern am HHG hat sich gelohnt. Insgesamt spendeten die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt und bei den beiden Konzerten über 9500 Euro.

WAZ-Bericht vom 28.12.2017

IMG_0547

HHG sammelt#

Fotos vom Weihnachtsmarkt

Ehemalige: Für einen Abend zurück zur Schule

Ehemalige des Heinrich-Heine- und des früheren Jungengymnasiums trafen sich. Abiturienten aus den Jahren von 1953 bis 2016 schwelgen in Erinnerungen.

Noch einmal durch altbekannte Flure schlendern hieß es Samstagabend für viele Ehemalige des alten Jungen- und heutigen Heinrich-Heine-Gymnasiums. Es mischten sich Abiturienten von 1953 bis 2016, wobei die Erinnerungen bei manchen noch frisch waren, bei anderen langsam verblassten.

Pro Jahrgang ein Klassenraum

„850 Ehemalige haben sich angemeldet, aber wir gehen davon aus, dass doch ein paar mehr erscheinen werden“, erklärt Jürgen Trick, der zusammen mit bereits pensionieren Kollegen, dem aktuellen Abiturjahrgang und Eltern der aktuellen Abiturienten das Treffen organisierte. „Nach 40 Jahren an dieser Schule duze ich mich auch mit jeder Treppenstufe“; witzelte Trick.

Eingeladen waren nicht nur diejenigen, die die Schule mit dem Abitur verlassen haben, sondern auch vorherige Abgänger. Besonders die Schüler, die eine Klassenstufe wiederholen mussten oder eine Stufe übersprungen haben, hatten viel zu tun: denn sowohl die „alte“ Stufe als auch die „neue“ wollte begrüßt werden. Nachdem die meisten sich bereits bei der allgemeinen Begrüßung in der Aula wiedergetroffen haben, oder sich spätestens in den Foyers fanden, gab es zusätzlich die Möglichkeit, den eigenen Abiturjahrgang in einem Klassenraum zu treffen.

Das Organisationsteam hatte jedem Abijahrgang einen eigenen Klassenraum zugeteilt, in dem sich die ehemaligen Schulfreunde treffen, in Erinnerungen schwelgen, oder sich einfach nach langer Zeit mal wieder austauschen konnten. Nach einiger Zeit füllten sich dann auch die Flure der Schule, nachdem sich auch die Klassenstufen untereinander wieder erkannten.

Während Jürgen Trick ehrenvoll als „Urgestein“ des HHG bezeichnet wurde, war das Ehemaligentreffen eine der ersten neuen Veranstaltungen für den neuen Schulleiter Tobias Mattheis. Seit dem Sommer habe er die Position des Schulleiters inne und fand ein Treffen mit allen Ehemaligen eine schöne Gelegenheit, das 111-jährige Bestehen der Schule zu feiern.

111-jähriges Bestehen der Schule

„Freitag hatten wir schon unseren kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem ich schon einige Ehemalige kennenlernen durfte. Und heute sind ja auch allerhand hier“, so Mattheis. Die Idee kenne er schon von anderen Schulen, dass „sich nicht nur einzelne Stufen und Klassen treffen, sondern alle“.

Dabei war das Ehemaligentreffen nicht die einzige Veranstaltung, die von den Eltern unterstützt wird. „Wir arbeiten in der Regel viel mit Eltern zusammen. Sie unterstützen uns bei der Organisation der Bibliothek und helfen, das Lesevermögen der Schüler zu fördern“, erklärt Mattheis. Des Weiteren arbeite er auch immer noch mit ehemaligen Schülern zusammen, „die sich dann gerne bei unserem Berufs- und Studientag engagieren und unserer Schülerschaft dann erzählen können, was es nach dem Abitur für Möglichkeiten gibt“.

Auch der aktuelle Abiturjahrgang hatte reichlich Arbeit, denn sie versorgten an diesem Abend die Besucher. Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken kam der Abiturkasse zugute.

HHG-111_Ehemalige_1

Abiturienten aus den Jahrgängen von 1953 bis 2016 trafen sich auf den Fluren ihrer ehemaligen Schule.HHG-111_Ehemalige_2

Die Festschrift zum 100-jährigen Bestehen war immer noch gefragt.  (Fotos: Heinrich Jung)

Quelle: Julia Liekweg WAZ vom 18.12.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/fuer-einen-abend-zurueck-zur-schule-id212882803.html


Die Schule sucht immer Unterstützer

■ Wer Interesse daran hat, die Schule bei der Leseförderung oder der Bibliothek zu unterstützen, oder wer Ideen zum jährlichen Berufs- und Studientag am HHG hat, kann sich telefonisch oder per Mail bei Schulleiter Tobias Mattheis melden.

Er ist erreichbar unter 20141 / 182580 oder per Mail mattheis [at] hhg-bottrop [dot] de

Unsere Weihnachtskonzerte

Besinnliche Weihnachtszeit

Schon Wochen zuvor waren nur noch vereinzelt Karten für unsere großen Weihnachtskonzerte am vergangenen Donnerstag und Freitag zu bekommen. Die Nachfrage war riesig. Völlig zu Recht, wie sich an den beiden Abenden in unserer Aula zeigte:

Programmheft Weihnachtskonzerte 2017
Aus der WAZ am 16.12.2017:

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums stehen die Generationen gemeinsam auf der Bühne. Großes Aufgebot in der vollen Aula.

Beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) stehen Schüler und Lehrer gemeinsam auf der Bühne. Auch einige Pädagogen singen dann ganz brav im Chor und helfen so, den fast schon notorischen Mangel an Männerstimmen in Schulchören – nicht nur am HHG – auszugleichen.

Beim ersten Auftritt von insgesamt zwei Abenden in wechselnder Besetzung – sonst würde das Konzert den publikumsverträglichen Rahmen von drei Stunden auf jeden Fall sprengen, so Schulleiter Tobias Mattheis – machten am Donnerstag die Vokalformation „More than Voices“ nicht nur gute Figur. Vor allem stimmlich zeigten sich Schülerinnen und Schüler (mit Lehrerverstärkung) von konzentrierter Seite. Einstudiert hatten sie unter Leitung von Uta Kaaden ein Potpourrie, das von „Engel auf den Feldern singen“ über Songs aus „Jesus Christ Superstar bis zu Stings berühmten „Fields of Gold“ reichte.

Aber auch die jüngeren Sänger von „Chorissimo“ unter Alice Vervoorts konnten sich nach dem Gospelsong „Burden down, Lord“ und „Let’s sing a song of Christmas“ nicht über mangelnden Applaus beklagen. Weihnachtlich eingestimmt hatte bereits die „Sinfonietta“ unter Stephan Langenberg und der Orchesterkurs von Kathrin Höfels mit dem Luther-Klassiker „Vom Himmel hoch“. Höfels leitet auch das mit gut 50 Musikerinnen und Musikern stark besetzte Sinfonieorchester des HHG.

Doppelte Schlittenfahrt

Mit Mozarts „Schlittenfahrt“ und dem „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson blieb man zwar im Thema, zeigte aber zugleich, wie es auch der großen Besetzung gelingt, den unterschiedlichen Stilen und Stimmungen gerecht zu werden.

Ein Kammerensemble aus den Orchestermitgliedern Niklas Busch, Bernhard Grüner und Alice Alburg hatte einen Satz aus einem der Flötenkonzert vom Carl Stamitz (ein Zeitgenosse Mozarts) einstudiert, dessen Solopart Julia Krusenberg klangschön gestaltete.

Ausnahmsweise fachfremd im Einsatz waren die Physiker und Mathematiker. Ganz und gar nicht dröge, wie es die Fächer vermuten lassen: Sven Biermann am Klavier und vor allem auch der Doktor: Dietmar Schneider wechselte sogar zwischen Sopran-und Tenorsaxofon hin- und her und erwies sich mit Sven Biermann nicht nur als eleganter Begleiter von „Chorissimo“, sondern auch als stimmstarkes Drittel der Lehrerband, die Tobias Ewering am Bass (im Schulleben Germanistik und Philosophie) und Alice Vervoorts am Klavier komplettierten.

Aber auch die Solisten Jana Wegner und Antonia Brosch (Gesang) und Elina Huber am Klavier schlugen sich tapfer vor dem vollbesetzten Rund der Aula. Applaus gab es natürlich reichlich…

Quelle: Dirk Aschendorf, WAZ

Weihnachtskonzert 2017

Die Chorformation „More Than Voices“ unter Leitung von Uta Kaaden beim Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop. (Foto: Oliver Mengedoht)

Die Lehrerband „Pax B“ mit Dietmar Schneider (Sax),
Tobias Ewering (Bass), und Alice Vermvoorts am Klavier. 

Tag der offenen Tür , SA 25.11.2017 + MINT-Workshops / Anmeldetermine

TdoT 2017Unser Tag der offenen Tür findet in diesem Jahr am Samstag, den 25. November 2017, statt.

Beginn ist um 9.30 Uhr.

Unser Programm: TdoT – Programm – 2017 – 1

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!

Auf Wunsch vieler Eltern finden Sie hier auch bereits die Anmeldezeiträume am HHG im kommenden Jahr:

Am Montag, den 26.02.18 bis Mittwoch, den 28.02.18 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und

am Donnerstag, den 01.03.18 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Auch in diesem Jahr gibt es viele Mitmachangebote und Präsentationen:

 

0001

Am Tag der offenen Tür wird auch ein weiterer MINT-Workshop angeboten. Melden Sie sich einfach bei Frau Hußmann an.

Im Wald der Kunst! oder Auf der Suche nach der Kunst!?

Das neue Schulhalbjahr begannen die Kunst-Leistungskurse von Frau Köhne und Frau Weber mit einer Exkursion nach Kassel zur documenta 14 – eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen zeitgenössischer Kunst.

Nach einer kurzen Besichtigung einzelner Ausstellungsorte in Kleingruppen, wurde die Kunstsuche mit einer Führung unterstützt, wobei die Führungen auf der diesjährigen documenta als „Spaziergang“ betitelt wurden. So spazierten wir geradewegs auf der Flucht vor einem Regenschauer in die documenta-Halle. Dieser Ausstellungsort zeichnete sich durch sehr präsente Werke aus, sowohl in der Größe – wie beispielsweise das Schiffswrack von Guillermo Galindo – als auch durch eine aufdringliche Thematik von Flucht und Gewalt, wie die Bilderreihe „Könnte ich sein!“ von Miriam Cahn.


Manche Werke forderten jedoch eine intensivere Suche! Der Blick nach oben belohnte zum Beispiel das Werk von Cornelius Cardew, das eine Partitur an der oberen Wandleiste zeigte.

Auch draußen zurück auf dem Friedrichsplatz war nicht immer klar: Was ist denn jetzt Kunst, und was nicht!? Bei dem monumentalen Parthenon der verbotenen Bücher von Marta Minujín oder dem riesigen Stapel von Abwasserröhren von Hiwa K., die wie kleine Wohnungen eingerichtet sind und das Wohnen auf kleinstem Raum bzw. Flüchtlingsunterkünfte in Griechenland thematisieren, ist die Erkennbarkeit als Kunstwerk offensichtlich. Das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr an einem Turm am Fridericianum jedoch war wohl auch für einige Kassler nicht als Kunstwerk erkennbar, was mehrere besorgte Anrufe von Anwohnern bei der Feuerwehr zur Folge hatte.

 

 

So scheint die Kunst zu Zeiten der documenta allgegenwärtig in der Stadt Kassel zu sein, so dass schon hinter so manchem auffällig gekleideten Besucher ein Kunstwerk vermutet wird. Die Größe und langjährige Geschichte der documenta lässt den Kunstsuchenden manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, was im Anblick der Eichen von Joseph Beuys am Friedrichsplatz, die seit der documenta 9 dort sprießen und gedeihen, wörtlich zu nehmen ist. So konnte die eintägige Exkursion nur einen begrenzten, aber informativen und hoffentlich inspirierenden Einblick in die Leitgedanken der documenta sowie Konzepte und Arbeitsweisen der zeitgenössischen Kunst bieten.

Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung die Exkursion ermöglichte

 

HP documenta Bild 10

Neu! Zweiter Bericht und „Erster Lagebericht vom Sport- und Sprachprojekt in Spanien“

Zweiter Bericht aus Spanien:

Vom Surffieber gepackt:

Schon der erste Surftag zieht alle so in seinen Bann, dass wir gar nicht genug bekommen können und auch weiterhin stürzen wir uns Tag für Tag in die Wellen. Seitdem machen wir erkennbare Fortschritte. Auch wenn der „Take Off“ ( also die Aufstehbewegung aus der liegenden Paddelposition auf dem Brett in den Stand) bei der der Erwärmung am Strand immer noch besser klappt als auf dem Wasser, schaffen es die meisten schon, sich kurz aufzurichten und einige gleiten auch ein paar Meter auf der Welle, bevor sie das Gleichgewicht verlieren und von der großen Waschmaschine so richtig durchgeschleudert werden. Wir üben also weiter, denn das tolle Gefühl auf der Welle zu reiten übertrifft alles. Antonio und Jeremy erklären uns, wie Wellen entstehen und warum sie und wann sie brechen. Die Theoriestunden sind auf Englisch. Eine Tafel gibt’s am Strand nicht, also bauen Jeremy und Antonio alles in den Sand.

Nach dem Surfunterricht können wir uns die Zeit selbst einteilen. Wir lernen Spanisch oder bringen es denjenigen bei, die noch gar kein Spanisch sprechen. Wir besuchen die Stadt oder kaufen uns in den spanischen Supermärkten Verpflegung für die Mittagspause. Später gehen wir nochmal zum Strand oder beteiligen uns an verschiedenen Workshops.  Um später zum Beispiel richtig lenken zu können, fahren wir mit Herrn Wachtmeister in die Stadt, um Longboarden zu lernen, da sich die Bewegungen des Surfens und des Skateboardens sehr ähneln.  Weil wir nicht genug Bretter haben, teilen wir die Gruppe auf. Ein Teil geht Longboarden und ein Teil darf mit Frau Burmester am Strand Beachvolleyball spielen. Die Longboarder haben Glück, denn sie werden noch mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Stadt belohnt.

Wir freuen uns schon auf alles weitere, das wir noch erleben und lernen werden.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Malin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

Erster Bericht aus Spanien

Angekommen, Zelte bezogen und in die Wellen gestürzt….

Nach knapp sechs Stunden Reise im Auto, mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir endlich am Ziel – im „Good People Surf“- Camp. Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten ans Wasser zu kommen, laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen.
Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Die Surflehrer Ryan, ein waschechter Australier, Antonio, der Chefsurfinstructor aus Südafrika und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres  lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.
Das leckere Abendessen genießen wir in toller Campatmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.
Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9:00 Uhr und wir tanken Energie für unseren ersten Surftag. Dann bekommen wir unsere Surfbretter und probieren die Neoprenanzüge an. Man sieht aus wie die sprichwörtliche „Wurst in Pelle“ und fühlt sich auch so.
Dann geht`s los. Die erste Surfstunde war unglaublich anstrengend, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Gefühl von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.
Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg und die Bretter, unter unseren vom Paddeln langen Armen, wiegen plötzlich Tonnen.

Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns wahnsinnig auf die nächsten Tage.

P.S.: Es wäre sicher für alle vorteilhaft Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett  scheitern würde. Der Surfunterricht ist allerdings auf Englisch und auch wenn hier jeder irgendwie anders spricht, verstehen wir fast immer alles.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Marlin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

 

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt / WAZ-Bericht vom  29.08.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-beginnen-ihr-spanien-projekt-id211736357.html

 

Ältere Beiträge »