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Heine Schüler mit dem Facharbeitspreis des Lions Club Bottrop ausgezeichnet

Am vergangenen Dienstag konnten sich vier Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums über den hochdotierten Lions Facharbeitspreis freuen. Dieser ist ein Forum, bei dem ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Q1 der weiterführenden Schulen in Wettbewerb um die beste Vorstellung ihrer Facharbeit treten. In diesem Jahr hat Lisa-Marie Eiden (Facharbeit aus dem Fach Chemie) die beste Präsentation geliefert und kann sich über 200 € und ein Buchgeschenk freuen.
Die Plätze 2 – 4 haben in diesem Jahr Katharina Göke (Geschichte), Lilian Diesing (Erziehungswissenschaften) und Julia Tekath (Sozialwissenschaften) belegt. Sie wurden mit je 100 € und einem Buch ihrer Wahl belohnt.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 (Klasse 11) müssen in einem schriftlichen Fach die erste Klausur im zweiten Halbjahr durch eine Facharbeit ersetzen. Die Facharbeiten bereiten die Schülerinnen und Schüler auf das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten vor. Die Schule wählt in Orientierung an den notenmäßigen Beurteilungen der Facharbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs aus. Im Wettbewerb selbst geht es also nicht um die Bewertung der Facharbeit, sondern um die beste und gelungenste Vorstellung der Facharbeit in einem Kurzvortrag (von 15 Minuten) vor einem größeren Publikum. Der Wettbewerb soll also Fähigkeiten herausstellen und auszeichnen, die im späteren (Berufs-)Leben eine wichtige Rolle spielen werden. Neben Mitgliedern des Lions Club Bottrop, eingeladen Gästen, Kollegiumsmitgliedern sowie Gästen aus der Elternschaft der Schule sitzen insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10) im Publikum. Sie sind es schließlich, die in ihrem nächsten Schuljahr selbst eine Facharbeit schreiben müssen. Für sie ist es von besonderem Interesse, einige der besten Facharbeiten in einem Kurzvortrag und nach besonderen Kriterien vorgestellt zu bekommen. Ziel der Auszeichnung ist es daher auch, diese Schülerinnen und Schüler zu motivieren, durch die Anfertigung einer besonders interessanten und gelungenen Facharbeit im darauffolgenden Jahr selbst für die Teilnahme am Wettbewerb nominiert zu werden.

Erstmalig fand der Wettbewerb am 11. Juli 2017 in der Zeit von 13:30 bis 14:30 Uhr am Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop statt. Weitere erste Durchläufe dieses Wettbewerbs sollen an weiteren Schulen im Jahr 2017 stattfinden, dann allerdings nach Absprache mit den Schulen nach den Sommerferien, also zu Beginn des Schuljahres 2017/2018. Nach dieser Erprobungsphase (und einer eventuellen weiteren Erprobungsphase) ist an eine Ausweitung des Wettbewerbs auf alle weiterführenden Schulen der Stadt Bottrop gedacht und an eine anschließende Ermittlung eines Stadtsiegers/einer Stadtsiegerin in einer besonderen Veranstaltung.

Die Kurzvorträge werden durch eine Jury bewertet, die in der Regel aus fünf Mitgliedern besteht:

Drei Mitgliedern des Lions Club Bottrop, zwei Vertretern der Schule, von denen möglichst je ein Vertreter des Kollegiums und ein Vertreter der der Elternschaft in der Jury sitzen sollte. Die Jury orientiert sich dabei an Kriterien, die nachfolgend beschrieben werden. Das Votum der Jury und die Prämierung finden nach kurzer Beratung der Jury im Anschluss an die Vorträge statt. Die Preise werden durch die anwesenden Vertreter des Lions Club Bottrop vergeben:

  1. Preis 200 EUR
    – 5.   Preis je 100 EUR

Beurteilungskriterien:

  • der Vortrag ist besonders gut strukturiert
  • die Auswahl des Vortragsinhaltes berücksichtigt in besonders gelungener Weise die
    knappe Vortragszeit von max. 15 Minuten; diese Zeit wird eingehalten
  • der Vortrag macht den Inhalt der Facharbeit für das Publikum gut erfassbar
  • der Vortrag ist spannend und ggf. in besonderer Weise kreativ
  • der Vortrag ist sprachlich überzeugend und gleichermaßen verständlich
  • geeignete Präsentationstechniken werden überzeugend eingesetzt
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Foto von links nach rechts: hinten Herr Dr. Hillebrand (ganz links), Herr Welling, Herr Veen, Frau Schiller-Pohl und Herr Ganz (ganz rechts); vorne: Katharina Göke, Lisa-Marie Eiden, Julia Tekath, Lilian Diesing

 

 

Heine-Schüler setzen Zeichen für Zivilcourage

Die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Politik/Wirtschaft von Frau Stanicki der Jahrgangsstufe acht präsentierten das von ihnen gestaltete Projekt unter dem Motto „Zivilcourage – Hand in Hand gegen Ausgrenzung“. Sie arbeiteten heraus, dass Zivilcourage, neben den in den Medien dargestellten Heldentaten, auch mittels kleiner Zeichen des Engagements im Alltag gelebt werden kann: „Wir schauen hin, greifen ein, kommunizieren, verstehen und kümmern uns.“ Dabei wurde das Wissen über das Verhalten für die eigene Sicherheit in Konfliktsituationen groß geschrieben: „Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen“. Als Symbol der Zusammengehörigkeit der Schülergemeinschaft sammelten sie Handabdrücke der Schülerinnen und Schüler, informierten plakativ über die erarbeiteten Kenntnisse und setzten ein symbolisches Zeichen der Verbundenheit, indem sie sich am letzten Schultag vor den Ferien an den Händen hielten: Schüler und Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums halten zusammen. Wir sind eine starke Schulgemeinschaft.

Felicitations! Erfolgreiche Heine Schülerinnen und Schüler erhalten ihre Delf-Zertifikate

Félicitations! Neun Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums erhalten ihre Sprachzertifikate

Am 04. Juli 2017 überreichten der Schulleiter Tobias Mattheis sowie die unterrichtenden Französischlehrer Angela D‘agostino, Anna Große-Kreul, Sina Kalipke und Thomas Rübel zehn Schülerinnen und Schülern die Sprachzertifikate der international gültigen DELF-Prüfungen (Diplôme d’Etudes en Langue Française“). Mit großem Engagement hatten sich die Schüler intensiv im Unterricht und auch darüber hinaus auf die mehrteiligen Prüfungen in den Niveaustufen A1 bis B2 vorbereitet.
Das „DELF“ (Diplôme d’Etudes en Langue Française) ist ein vom französischen Staat ausgestelltes Sprachzertifikat, das bei Studium und Berufsausbildung im In- und Ausland anerkannt wird und die Französischkenntnisse der Teilnehmer in den verschiedenen Niveaus belegt. Die Prüfung wird vom französischen Erziehungsministerium veranstaltet und mit Hilfe der Schulen in Deutschland durchgeführt. Die Prüfungen sind an den gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen angepasst, der in ganz Europa eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung von sprachlichen Lehrplänen, Prüfungen und Lehrwerken mit dem Ziel der Transparenz und internationalen Vergleichbarkeit bildet. In einem zusammenwachsenden Europa eröffnet das DELF-Diplom den Schülerinnen und Schülern daher gute Zukunftschancen.
Um sich an einer Universität anzumelden oder um im Ausland zu studieren, wird meistens der Nachweis DELF B1 (selbständige Sprachbeherrschung) erwartet – bzw. verlangt. In diesem Jahr erreichten Eva Krusenberg, Lilian Diesing und Maike Reuter sogar den den Nachweis über die Stufe B2 (gewandter Umgang mit der Sprache). „DELF scolaire“ schult insbesondere die mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit im täglichen Leben. Die Materialien (Lesetexte, Hörtexte) und Themen, die im DELF-Vorbereitungskurs besprochen werden, sind aktuell und sollen auf tatsächliche Besuche in Frankreich vorbereiten.
Das Heinrich-Heine-Gymnasium legt großen Wert auf das Erlernen von Fremdsprachen und bietet ein breites Sprachangebot. Neben den traditionell angebotenen Fächern Englisch, Französisch, Latein und Italienisch (ab der Oberstufe), bietet das HHG seit vier Jahren auch Spanisch ab der 8. Klasse an.

HHG 2017 Delf-Foto

Foto: Namen v.l. n.r.

Sina Kalipke, Angela D’agostino, Antonia Brosch, Justus Birwe, Elias Roer, Luca Stefan, Hannah Schulz, Lilian Diesing, Maike Reuter Anna Große-Kreul, Thomas Rübel;

Es fehlen: Paul Danzeglocke, Eva Krusenberg

 

DFB Juniorcoach – Nachwuchstrainer schließen Ausbildung am HHG erfolgreich ab

Erneut absolvieren Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Bottrop  die vom Deutschen Fußball-Bund gemeinsam mit der Commerzbank initiierte „DFB-JUNIOR-COACH“-Ausbildung, in diesem Jahr 11 – und alle profitieren davon: Schule, Verein und Verband.
Nun haben sie es schriftlich: Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop wurden 11 Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet. Das Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop war zum zweiten Mal Teil der Initiative – eine echte Talentschmiede mit Blick auf den Fußballtrainernachwuchs. Im Heinrich-Heine-Gymnasium haben die 11 neuen Nachwuchstrainer ihre offiziellen Zertifikate erhalten, die  den erfolgreichen Abschluss der DFB-JUNIOR-COACH-Ausbildung bescheinigen.
Der DFB hatte mit Unterstützung der Commerzbank als nationaler Projektpartner zum Schuljahr 2013/2014 die Initiative DFB-JUNIOR-COACH zur Förderung des Fußballtrainernachwuchses gestartet. Mittlerweile ist  das Projekt  auf rund 200 Schulen bundesweit ausgeweitet worden. Insgesamt sollen mit diesem Projekt 20.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zu jungen
Fußballtrainern ausgebildet werden – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Trainernachwuchses in Deutschland und gleichzeitig zur Förderung des Ehrenamts.
Lernen zu coachen, lernen durch coachen – so lautet das Motto: Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren werden in einer 40-stündigen theoretischen Schulung zum DFB-JUNIOR-COACH ausgebildet. Die Jugendlichen sollen anschließend in einer einjährigen Praxisphase
frühzeitig Trainererfahrung sammeln und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Die Ausbildung erfolgt direkt an den Schulen der Jugendlichen und wird vom jeweils zuständigen Landesverband begleitet.
„Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, sagt Christian Müller, Projektleiter des Heinrich-Heine-Gymnasium.

Gefördert wird das Projekt von der Commerzbank, die als die Premium-Partner des DFB besonderen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer legt. Maik Berndt, Filialdirektor der Commerzbank-Filiale Bottrop, erklärt: „Im Kinder- und Jugendfußball ist der Bedarf an qualifizierten und motivierten Trainern hoch. Vereine und Schulen können ohne ehrenamtliche Trainer kaum die Nachfrage nach Fußballtrainings abdecken. Daher freue ich mich, dass es so viele engagierte junge Menschen gibt, die sich trotz ihres immer strafferen Zeitplans ehrenamtlich für den Fußball engagieren und Verantwortung übernehmen. Das stärkt ihre Persönlichkeit und bereitet auch auf das Berufsleben vor. So stehe ich als Commerzbank-Pate den baldigen Berufseinsteigern mit Rat und Tat zur Seite und biete beispielsweise Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen an.“

 

Die WAZ berichtet:

Nachwuchstrainer schließen erfolgreich ihre Ausbildung ab

Jugendfußball: Elf Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums erhielten vom DFB nun ihre Junior-Coach-Lizenz.

Erneut haben Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums die vom Deutschen Fußball-Bund initiierte Ausbildung zum DFB-Junior-Coach absolviert. Von den elf Absolventen sollen Schule, Verein und Verband profitieren.

Nun haben sie es schriftlich: Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop wurden elf Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet. Das Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop war zum zweiten Mal Teil der Initiative – eine echte Talentschmiede mit Blick auf den Fußballtrainernachwuchs. Im Heinrich-Heine-Gymnasium haben die elf neuen Nachwuchstrainer ihre offiziellen Zertifikate erhalten, die den erfolgreichen Abschluss der DFB-Junior-Coach-Ausbildung bescheinigen.

Der DFB hatte als nationaler Projektpartner zum Schuljahr 2013/14 die Initiative DFB-Junior-Coach zur Förderung des Fußballtrainernachwuchses gestartet. Mittlerweile ist das Projekt auf rund 200 Schulen bundesweit ausgeweitet worden. Insgesamt sollen mit diesem Projekt 20 000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zu jungen Fußballtrainern ausgebildet werden – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Trainernachwuchses in Deutschland und gleichzeitig zur Förderung des Ehrenamts.

40-stündige Schulung

Lernen, zu coachen, lernen durch coachen – so lautet das Motto: Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren werden in einer 40-stündigen theoretischen Schulung zum DFB-Junior-Coach ausgebildet. Die Jugendlichen sollen anschließend in einer einjährigen Praxisphase frühzeitig Trainererfahrung sammeln und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Die Ausbildung erfolgt direkt an den Schulen der Jugendlichen und wird vom jeweils zuständigen Landesverband begleitet.

„Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, sagt Christian Müller, Projektleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums. Gefördert wird das Projekt von der Commerzbank, die als die Premium-Partner des DFB besonderen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer legt. Maik Berndt, Filialdirektor der Commerzbank-Filiale Bottrop, erklärt: „Im Kinder- und Jugendfußball ist der Bedarf an qualifizierten und motivierten Trainern hoch. Vereine und Schulen können ohne ehrenamtliche Trainer kaum die Nachfrage nach Fußballtrainings abdecken. Daher freue ich mich, dass es so viele engagierte junge Menschen gibt, die sich trotz ihres immer strafferen Zeitplans ehrenamtlich für den Fußball engagieren und Verantwortung übernehmen. Das stärkt ihre Persönlichkeit und bereitet auch auf das Berufsleben vor. So stehe ich als Commerzbank-Pate den baldigen Berufseinsteigern mit Rat und Tat zur Seite und biete beispielsweise Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen an.“

Folgende Schülerinnen und Schüler haben das Zertifikat bekommen: Nuria Heinsen, Tim Kießlich, Niklas Busch, Luca Machura, Luca Müller, Sarah Röken, Louisa Carstens, Jan Bachmann, Lucas Mertens, Adriana Schlensok und Deniz Akan. Den Kurs unterrichtet hat Studienreferendar Dario Floris.

WAZ 14.07.2017

2017 Juniorcoach 1

 

Neuer Grabstein steht auf Jüdischem Friedhof

Seine Gemeinde erinnert an den verstorbenen Lehrer Jo Tippelmann. Oberbürgermeister Bernd Tischler würdigt die Beerdigung Verstorbener jüdischen Glaubens auf dem Gräberfeld am Westfriedhof.

Von Norbert Jänecke / WAZ Bottrop 14.6.2017

Ein neuer Grabstein steht auf dem Jüdischen Friedhof. Dieser Gedenkstein erinnert an Horst Josef Tippelmann. Vor elf Monaten war der ehemalige Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums auf dem kleinen Gräberfeld am Rande des Westfriedhofs beerdigt worden. Wie es im Judentum Brauch ist, enthüllte die Jüdische Gemeinde knapp ein Jahr nach seinem Tod in einer kurzen Zeremonie seinen Grabstein. „Es ist gut, dass hier wieder Menschen jüdischen Glaubens ihre letzte Ruhestätte finden können“, unterstreicht Oberbürgermeister Bernd Tischler.

Die meisten Grabsteine auf dem Friedhof sind schon so alt, dass ihre Inschriften nicht mehr lesbar sind. Nur wenige halten die Erinnerung an die Verstorbenen noch so wach wie der nun enthüllte Gedenkstein: Hier ruht Horst Josef Tippelmann steht darauf. „Wir nennen ihn Israel Ben Abraham“, erklärt Judith Neuwald-Tasbach, die Leiterin der Jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck: Israel Sohn des Abraham, heißt das. Für jeden Buchstaben dieses hebräischen Namens spricht Rabbiner Chaim Kornblum einen Psalm.

„Nach alter jüdischerTradition legen wir als Zeichen der Anerkennung und als Ausdruck dafür, dass wir das Grab besucht haben, kleine Steine darauf“, erklärt der Rabbiner. Viele Besucher des Friedhofs folgen seiner Bitte. Darunter sind eine Reihe früherer Kollegen und Schüler des Lehrers. Jo Tippelmann, wie ihn seine Kollegen nannten und frühere Schüler kannten, unterrichtete am Heinrich-Heine-Gymnasium Russisch und Latein. „Ich freue mich, dass so viele Weggefährten gekommen sind und Herr Tippelmann hier seinen Frieden gefunden hat“, sagt Judith Neuwald-Tasbach. Oberbürgermeister Bernd Tischler verweist darauf, dass Tippelmann sehr stark von der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Verbrechen der Nationalsozialisten geprägt war, auch wenn er als Kleinkind nur die letzten Kriegsjahre erlebte. Auf dem Gräberfeld erinnert eine Gedenktafel an neun Juden, deren Gräber wegen Friedhofsschändungen nicht mehr auffindbar sind. „Der Friedhof war lange Zeit nicht erwünscht in dieser Stadt. Er ist damit auch ein Mahnmal für uns alle“, sagt Tischler. Jo Tippelmann habe sich stets zu seiner Religion bekannt. „Er trug den Davidstern sichtbar an seiner Kleidung“, erzählt der Oberbürgermeister. „Wir leben in einer schweren Zeit. Übergriffe islamistischer Terroristen verbreiten Angst und Schrecken. Rechtsradikale machen sich die Ängste der Menschen zu nutze“, mahnt Tischler. „Wir alle sind aufgefordert, uns für unsere Demokratie einzusetzen. Jo Tippelmann hat das getan“.

Grabstein Tippelmann

Das Haus des ewigen Lebens

■ Der Jüdische Friedhof  ist Teil des Westfriedhofes. Als dieser 1898/99 angelegt worden war, entstand ein gesonderter Bereich, auf dem eine Reihe jüdischer Bürgerinnen und Bürger bestattet wurde. Eine Gedenktafel erinnert außerdem an neun Juden, die in derzeit zwischen 1922 und 1930 gestorben waren. Wegen Friedhofsschändungen sind ihre Gräber nicht mehr auffindbar.

 

■ Der Friedhof wird im jüdischen Volksmund „Haus des ewigen Lebens“ genannt. Beim Besuch eines Grabes legen Angehörige einen kleinen Stein auf den Grabstein, um zu zeigen, dass der Verstorbene nicht vergessen ist.

Grabstein Tippelmann_2

 

 

 

 

 

http://www.juedische-friedhoefe.info/friedhoefe-nach-regionen/ruhrgebiet/bottrop/der-friedhof-von-bottrop.html#/2

 

Grabstein für Jo Tippelmann

Am 13. Juni auf dem Jüdischen Friedhof.

Vor knapp einem Jahr verstarb in Bottrop Horst Josef Tippelmann, der Mitglied der Jüdischen Gemeinde war. Er war lange Jahre Lehrer am Heinrich-Heine-Gymnasium und durch sein Engagement bekannt. Er wurde auf dem Jüdischen Friedhof am Westfriedhof bestattet. Nun bekommt sein Grab einen Grabstein.

Zur Grabsteinsetzung findet dort in Anwesenheit des Rabbiners Chaim Kornblum und der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck, Judith Neuwald-Tasbach, am Dienstag, 13. Juni, ab 17 Uhr eine Zeremonie statt, zu der auch Gäste eingeladen sind. Oberbürgermeister Bernd Tischler wird ein Grußwort sprechen. Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

WAZ Bottrop 8.6.2017

 

https://www.bottrop.de/presseportal/pressemeldungen.php?sp:newsdeskDetails=https://www.bottrop.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Bottrop/113010100000185303.php&sp:cmp=newsdeskRss-1

 

Besuch aus Ruanda! Herzliche Einladung zum Gespräch

Liebe Freunde und Unterstützer der Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V,

Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana sind im Moment in Europa und so auch für einige Tage in Bottrop. Beide möchten sich hier bei uns für die großzügige Unterstützung aus Bottrop für den Kindergarten in Buyumba Ruanda bedanken.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um mit beiden über die Arbeit der Hope Nursery School und die Weiterentwicklung des Projektes ins Gespräch zu kommen.

Am Montag, den 22.5.2017 um 19 Uhr laden wir Sie und alle Interessierten herzlich ein in die Räume des TV Blau Weiß, Im Stadtgarten 15, 46236 Bottrop!

Hier werden Louise und Pascal über ihre Arbeit für und mit den benachteiligten Kinder in Buyumba Ruanda berichten und wir können in netter Runde ins Gespräch kommen.

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Geben Sie diese Einladung gern auch an andere Interessierte weiter.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme

Herzliche Grüße

Margret Zerres, Waltraud Dahl, Martin Schade

 

Schwimmwettkampf 2017

Am Montag, den 27.03.2017 durften ausgewählte Schülerinnen und Schüler wieder an einem der größten bottroper Sportereignisse auf schulischer Ebene teilnehmen: den Stadtmeisterschaften im Schwimmen im Rahmen des Landessportfestes der Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Noch nie war die Zuschauertribüne im Hallenbad im Sportpark voller und noch nie war die Teilnehmeranzahl der HHG – Schüler größer als in diesem Jahr: 70 Schülerinnen und Schüler sind für unsere Schule durchs Wasser gepflügt. Das lag vor allem an der großen Zahl Neuzugänge aus der Jahrgangsstufe 5. Obwohl viele von ihnen bislang keinerlei Wettkampferfahrungen vorweisen konnten und auch nur im Besitz des Schwimmabzeichen Silber sind, waren sie sich einig: Für unsere Schule und unser Team wollen wir alles geben. Gestartet wird beim Schwimmwettkampf immer in einem Team bestehend aus 7 – 9 Schwimmerinnen oder Schwimmern, von denen jede/r in den 5-6 verschiedenen Staffeln 3-4mal an den Start geht, um für sein Team möglichst viele Punkte zu erschwimmen. Besonders ungewohnt war für viele die neue alte Schwimmdisziplin Rückenaltdeutsch, die bisher noch nicht im Schwimmunterricht oder im Verein gelernt wurde. Koordinativ sehr anspruchsvoll außerdem der Mix aus Brustarmzug und Kraulbeinschlag. Alles in allem ein sehr gelungener, aber kräftezehrender Wettkampf – vor allem die 10minütige Ausdauerstaffel hatte es in sich. Während im Becken um die Wette geschwommen wurde und das Wasser kochte, fieberten die anderen gemeinsam mit den Betreuern und Betreuerinnen aus den älteren Wettkampfklassen, die stets die Ruhe bewahrten und den Rookies alles nach Kräften erklärten, dem nächsten eigenen Start entgegen oder feuerten sich gegenseitig an.

Freuen dürfen sich die Teilnehmer außerdem  auf eine Extra-Trainingseinheit im Freibad in Gladbeck. Dort wird sich die Schwimmgemeinde des HHG vor den Sommerferien bei bestem Wetter einfinden, um gemeinsam zu trainieren. Sicherlich wird aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen, denn das Bad verfügt neben einer Rutsche auch über einen Sprungturm mit bis zu 10m Höhe.

Folgende Schwimmerinnen und Schwimmer sind für uns gestartet:

WK I – Männlich WK III – Weiblich 1 WK III – Weiblich 2 WK IV – Männlich 2
Ilias Roer Julia Stammkötter Jolina Stammkötter Fabian Pitsch
Dean Glanert Sinah Oster Francis Wagner Sean Peters
Lukas Habermann Ina Siegburg Anita, Ahmetov Joel Vermöhlen
Lukas Schweizer Jasmin Roer Natalie, Scherbina Paul Brochnig
Jan Eikam Julia Walger Mia, Kottenberg Adem Coskun
Alex Jaskolla Carla Lassotta Majana, Kabisch Felix Brum
Stefan Heuwing Ronja Macpohl Alexandra Gitter Yigitcan Baycan
Yannik Lassak Laura Krauter Luca Weißgerber
Samy Soliman
WK I – Weiblich WK III – Männlich WK IV – Männlich 1 WK IV – Weiblich 1
Vanessa Biedermann Noah Jänsch Fabian Oster Hannah Jokisch
Isabel Tront Mohammed Boutiba Aaron Scherz Maya Naumann
Melissa Glaap Matthias Lücke Len Bork Hannah Wilke
Cathleen Bauer Constantinous Mpairachtaris Jacob Schraven Hanna Ohm
Elena Görtz Luca Lasner Till Grüner Maja Stamm
Paula Vietor Philipp Jostes Furkan Oruc Carolina Brotz
Anna Weinforth Jonas Lück Tilko Beckers Hannah Lusch
Samuel Rüdel
WK IV – Weiblich 2      
Isabella Pereira
Tiffany Lukavsky
Mirjam Khanafer
Tuhana Özyerii
Judith Grüner
Sina Baltes
Josefine Odrosch
Anne Schultz
Edda Pütz

von Jan Wachtmeister

Heinrich-Heine-Gymnasium fördert Geisteswissenschaften

WAZ vom 27.04.2017

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BOTTTROP.   Schule vereinbart Kooperation mit der Fakultät der Uni Duisburg-Essen. Schüler können Vorlesungen und Übungen besuchen. Auch Studenten profitieren.

Dass Schulen den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich hervorheben und betonen, ist inzwischen weitestgehend üblich. Zahlreiche Kooperationen und Initiativen kennzeichnen die so genannten Mint-Fächer. Die Geisteswissenschaften scheinen da etwas ins Hintertreffen zu geraten. Das Heinrich-Heine-Gymnasium will nun auch die Geisteswissenschaften fördern und hat dafür einen Kooperationsvertrag mit der entsprechenden Fakultät der Universität Duisburg-Essen abgeschlossen.

Schüler haben nun die Möglichkeit, Vorlesungen und andere Veranstaltungen der Fakultät zu besuchen. Der kommissarische Schulleiter Tobias Matheis betont, dass Eltern aktuell viel Wert auf die Mint-Fächer legen und es durchaus schade sei, dass der geisteswissenschaftliche Bereich sich dagegen schwer tue. „Wir versuchen, diesen Baustein und vor allem den sprachlichen Bereich deutlich zu stärken und sind deshalb sehr froh über die Möglichkeiten, die sich aus der Kooperation ergeben.“

Professor Dirk Hartman, der Dekan der Fakultät, sprach über die Bedeutung der Geisteswissenschaften. Sie ermöglichen es, die eigene Geschichte und Kultur zu reflektieren. „Eine solche Reflexion ist wichtig für den Menschen. Ist er nicht mehr in der Lage, seine Kultur zu verstehen, wird er sie verlieren.“ Das könne fatale Folgen für Gesellschaft und Demokratie haben, und letztlich verliere man seine Menschlichkeit. Geisteswissenschaften zahlten sich nicht immer in Heller und Pfennig aus, kritisiert Hartmann die aus seiner Sicht immer stärker werdende Ökonomisierung. „Aber sie machen uns zu freien, autonomen, selbstkritisch denkenden Menschen, die auch in der Lage sind, mit neuen Problemen umzugehen“, nimmt der Dekan Bezug auf Humboldt.

Matheis bedauert es ein wenig, dass auch Schulen stark wirtschaftlichen Kriterien unterworfen seien – und manchmal vielleicht zu stark an der Arbeitswelt ausgerichtet. Somit drohe eine andere Form der Bildung verloren zu gehen. Einig waren sich Schulleiter und Dekan, dass es auf die richtige Mischung ankomme.

Nun geht es darum, die Kooperation mit Leben zu füllen. Eine Schülerin wird ab der nächsten Woche schon Anglistik-Vorlesungen besuchen, außerdem wollen die Lehrer Schüler gezielt ansprechen und fördern.

Aber auch die Uni profitiert: Während Schüler Uni-Luft schnuppern können, können im Gegenzug angehende Lehrer Schulluft schnuppern.

Text von Matthias Düngelhoff
Foto von Diana Roos

http://www.waz.de/staedte/bottrop/heinrich-heine-gymnasium-foerdert-geisteswissenschaften-id210371893.html

„Basketball und Fair Play“ – Schüler-/Lehrerturnier 2017

LEHRER GEWINNEN SOUVERÄN DAS BASKETBALLTURNIER

Die letzte Schulwoche der Abiturienten steht allgemeinhin immer unter verschiedenen Mottos, die die entsprechenden Schüler dazu veranlassen, sich nach allen Regeln der Kunst zu verkleiden. Der vorletzte Freitag vor den Osterferien, datiert als der 31.März 2017, stand jedoch unter dem Motto „Basketball und Fair Play“.
Die Q2, also die angehenden Abiturienten, haben rund um den Basketballkurs von Herrn Wachtmeister das Turnier organisiert, das sich in den vergangenen Jahren etabliert hat. Angetreten sind über 60 Teilnehmer, angetrieben von dem Spaß am Sport und dem Sinn für den guten Zweck, da die Teilnehmergebühren dem Abijahrgang zugute kommen. Aus dem sportlichen Blickwinkel betrachtet traten jeweils zwei Teams aus der Q1 respektive der Q2 an, sodass in den beiden Vorrundengruppen ein reines Jahrgangsstufenteam an den Start gehen konnte. Außerdem enthielten beide Gruppen je ein Mixteam aus Q1- und Q2-Schülern. Die vierte Mannschaft stellten die Titelverteidiger dar, die unsere Lehrer verkörperten. In der Gruppe B formierte sich ein Allstar-Team, bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern des HHG.
Die über jeweils zwei mal fünf Minuten dauernden Spiele waren einzig an die Bedingung geknüpft, dass mindestens zwei Mädchen auf dem Feld standen und alle Beteiligten möglichst viel Spaß an der Veranstaltung und dem gemeinsamen Nachmittag finden sollten.
Im Vordergrund stand der Fairplay-Gedanke, der im kommerziellen Zeitalter des Sports häufig leider hinter den eigenen Nutzen und Profit zurückgedrängt wird. Durch einen Vortrag von Samir und Daniel (beide Q2) wurde er in das Bewusstsein aller Teilnehmer gerückt und zum Kernelement dieses Turniers. Diese Mixtur aus Fairness und Spaß führte zu einigen schönen Spielen, beide Gruppen spielten jeweils parallel in den äußeren Hallenteilen. Sowohl die Lehrer als auch das Allstar-Team konnten sich bravourös für das erste Halbfinale qualifizieren, das zweite Semifinale bestritten die beiden Mixteams, wobei sich das Mixteam in der Gruppe A nur mit einer einen Punkt besseren Punktedifferenz gegenüber dem Q2-Team durchgesetzt hatte. In den Halbfinals setzte sich jeweils der Gruppensieger durch, sodass es im Finale auf das Duell David gegen Goliath hinauslief. Das Mixteam rund um Thomas forderte die ungeschlagenen, extrem kombinationsstarken Lehrer, die vor allem durch starke körperliche Vorteile und technische Feinheiten zu überzeugen wussten.
Besonders die beiden besten Werfer Herr Schopper und Frau Großmann sorgten jedoch für klare Verhältnisse.
Obgleich zur Pause noch das Mixteam führte, stand am Ende ein 19:14 für die Pauker auf der Anzeigetafel.
Die Hauptaussage dieses Turniers besteht aber nicht in der Kürung des souveränen sicheren Siegers, sondern in dem klaren Zeichen: Lehrer und Schüler verschiedener Altersklassen können zusammen viel Spaß haben und auch außerunterrichtlich das tolle Klima an unserer Schule ein weiteres kleines Stück nach vorne bringen.
An diesem Tag durfte sich jeder als Sieger fühlen, denn es haben nicht nur die Lehrer gewonnen – es war ein Sieg für die Schule!
von Tristan Berghoff

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