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Mustafa und Maurice sind die Heine-Künstler 2015

Heute war es endlich soweit: Das Geheimnis des Abstimmungsergebnisses der Vernissagebesucher wurde gelüftet. Zahlreiche Kunstinteressierte hatten in der vergangenen Woche ihre Stimme zum diesjährigen “Kunsturteil” abgegeben, die Auszählung der Stimmen zeigte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Das bei den Besuchern beliebteste Kunstwerk der Sekundarstufe I gestaltete Maurice Piontek aus der Klasse 5d. In seinem Selbstbildnis mit beweglichen Armen porträtierte er sich in einem großen Schreckmoment, in dem er sich am liebsten die Augen zuhalten möchte. Mustafa Aktas aus der Q2 beeindruckte mit dem enorm naturalistisch ausgearbeiteten Porträt eines achtjährigen Models, mit dem er das wahre Gesicht der Medieninszenierung entlarvt. Sein Bild wurde als bestes Werk der Sekundarstufe II ausgezeichnet.

Herr Piertrek gratulierte den beiden Gewinnern und sprach seine Anerkennung für die künstlerische Leistung deutlich aus. Auch die Fachschaft Kunst zieht an dieser Stelle noch einmal den Hut vor Maurice und Mustafa!

„Großartige Vernissage“

Am vergangenen Donnerstag, den 26.11.2015, erlebten die Kunsträume am HHG einen regelrechten Ansturm von Besuchern bei der Eröffnung der diesjährigen Kunstausstellung. Kunstinteressierte von Klein bis Groß besichtigten die Werke der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen 1 und 2. Im Kunst-Café konnten die Besucher dann selbst künstlerisch tätig werden, indem sie sich malerisch, zeichnerisch oder schriftlich im Gästebuch verewigten. Für die Gaumenfreuden sorgten die LK-Schüler und Schülerinnen der Qualifikationsphase I und II.  Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung von Elias Rütten mit Saxophon.

Zudem war das Kunsturteil der Besucher gefragt. Jeder Gast der Ausstellung konnte das – seiner Meinung nach – beste Werk auswählen. Die Stimmen wurden heute ausgezählt und morgen in der vierten Stunde werden die Gewinner der Sekundarstufe I und II durch Herrn Pietrek bekannt gegeben und prämiert. Wir können so viel schon verraten: Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen!!

Wir als Kunstfachschaft möchten uns nochmals herzlich bei allen Helfern beim Auf-und Abbau der Ausstellung bedanken!!!

5c im Quadrat

Von ihrem Ausflug ins Josef Albers Museum berichten Schülerinnen der Klasse 5c:

„Am 20.10.2015 haben wir mit unserer Schulklasse das Josef Albers Museum besucht. Unsere Lehrer Frau Rentrop und Herr Pollmann begleiteten uns. Josef Albers war ein berühmter Maler, der in Bottrop geboren wurde. Er ist in der ganzen Welt wegen seiner quadratischen Bilder bekannt. Daher nennt man das Museum auch das „Quadrat“. Frau Meyer hat uns dann im Museum alles erklärt und uns die wichtigsten Werke von Josef Albers gezeigt. Anschließend durften wir selber Bilder malen. Das war natürlich besonders schön. Frau Meyer hat uns dabei viele Tipps zur Maltechnik gegeben. Der Ausflug hat mir sehr gut gefallen.“ Sinah Oster

„Die Klasse 5c war mit Herrn Pollmann und Frau Rentrop im Josef-Albers-Museum. Zuerst haben wir uns Bilder von Josef Albers angesehen, darüber gesprochen und die Besonderheiten entdeckt. Danach durften wir selbst Bilder malen und entwerfen. Dazu haben wir Spachtel und Papierspachtel bekommen. Wir hatten sogar Kittel an und durften uns einen Tag so fühlen wie berühmte Maler. Anschließend haben wir uns die Bilder gegenseitig vorgestellt und Feedback gegeben. Alle Bilder sahen gut aus. Danach haben wir sie in ein Trockenregal gelegt und aufgeräumt. Leider wurde es so spät, dass wir gehen mussten. Aber es war ein schöner Tag.“ Mia Strickerschmidt

„Am Montag, 26.10.15, haben wir einen Ausflug zu Fuß zum Josef-Albers Museum gemacht. Zuerst haben wir dort die Regeln besprochen was im Museum erlaubt ist, und was nicht. Danach sind wir in den Keller gegangen um unsere Taschen abzustellen, und einige Fragen zu beantworten. Als nächstes ging es wieder nach oben, hier hatten wir nun Zeit uns mal alle Gemälde von Josef-Albers anzuschauen. Es waren ganz verschiedene Gemälde dabei. Nachdem wir alle mit der Anschauung fertig waren haben wir etwas über Josef-Albers gelernt, nämlich: Er wurde 1887 in Bottrop geboren, wurde ein bekannter Maler, er ging nach Amerika, da unter der Hitler-Regie die Kunst verboten war. Er wurde  88 Jahre alt und ist auch in Amerika verstorben. Frau Meyer, die uns während der Besichtigung begleitet hat, erklärte uns einiges zu den Gemälden. Jeder von uns hatte nun die Aufgabe, eines der Gemälde als sein Lieblingsstück zu benennen und auch zu begründen, warum man dieses ausgewählt hat. Frau Meyer hat uns eine Maltechnik gezeigt, die auch als abstrakte Kunst bezeichnet wird. Wir bekamen nun die Möglichkeit uns selber mit der Technik anzufreunden. Es standen Spachtel und Bierdeckel sowie einige Farben zur Verfügung. Zum Schluss haben wir die Bilder mit einer besonderen Unterschrift gekennzeichnet. Einige Kinder haben gemeinsame Bilder entworfen, die dann auch von diesen erklärt wurden. Das hat allen großen Spaß gemacht. Die Bilder die wir selber gemalt haben sind zum Trocknen im Museum geblieben, und werden von der nächsten Gruppe mit zurück zur Schule genommen. Leider ging der Ausflug schnell vorbei, und es ging in der Mittagszeit zurück zur Schule. Wir haben viel über die Malerei gelernt.“ Emily Wermter

Blind modellierte Tierplastiken

In Anlehnung an Ewald Matarés Zitat „Eine Plastik existiert auch im Dunkeln, nicht aber ein Bild“ ließen sich die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Kunst und Geschichte der Klasse 8 auf ein Experiment ein: Sie modellierten Tonplastiken von Tieren ausschließlich mithilfe ihres Tastsinns. Damit nicht gemogelt werden konnte, arbeiteten alle in einem verschlossenen und blickdichten Müllbeutel. Die Ergebnisse waren wirklich überraschend: Wie die blind  geformten Tierplastiken aussehen, sehen Sie hier. Die Exponate können im Original im Rahmen unserer diesjährigen Kunstausstellung Ende November betrachtet werden. Jetzt aber erst mal viel Spaß beim Raten – welches Tier ist das???

WIRE ART – Köpfe aus Draht

In Anlehnung an Alberto Giacomettis grafisches Werk gestalteten die Schülerinnen und Schüler des Q2-Kunst-Leistungskurses dreidimensionale Kopfzeichnungen aus Draht. Giacomettis phänomenologische Grundhaltung äußert sich in seinem Ziel, das Sehen im Werk zu zeigen. Seine Zeichnungen bestehen aus unzähligen wirren, rastlosen Linienbündeln, die den Bewegungen des Auges beim Sehen folgen, welches die Gegenstände umkreist, ihre Ausdehnung im Raum ausmisst und sie mit anderen Dingen verbindet. Unser WIRE ART-Praxisprojekt hatte das Ziel, das skizzenhafte Erschließen des menschlichen Kopfes in dreidimensionalen Drahtzeichnungen umzusetzen. Die hier gezeigten Exponate können im Original bei unserer diesjährigen Kunstausstellung Ende November betrachtet werden…

Kunst-Grundkurs trifft Adrian Eiserlo

Der Kunst-GK der Q1 besuchte am 16.06. das junge Museum, um dort die Ausstellung von Adrian Eiserlo anzusehen. Die Schülerinnen und Schüler hatten das große Glück, an diesem Tag von dem jungen Künstler selbst durch die Ausstellung geführt zu werden. Nach anfänglicher Schüchternheit entwickelte sich ein ertragreiches Gespräch über die ausgestellten Werke und ihren Entstehungsprozess. Zudem konnte die im Kunstunterricht so häufig gestellte Frage „Was hat der Künstler sich dabei gedacht?“ endlich einmal direkt gestellt und beantwortet werden…

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