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Bottroper Sinfonie und HHG-Orchester trotzen den Hindernissen

Regenschauer und das Abendläuten von St. Cyriakus störten das Konzert des Sinfonieorchesters. Der Ausklang des Stadtfestes.

Ihren ersten Auftritt beim Stadtfest meisterten sie gut. Weder Regen noch Glockengeläut konnte die 56 Musiker des Sinfonieorchesters Bottrop davon abhalten, gut die Hälfte ihres Programmes einem interessierten Publikum vorzutragen.

Dem Titel „Von Land zu Land. Eine musikalische Entdeckungsreise durch viele Länder“ wurde Dirigent Ingo Brzoska mit seinem Orchester gerecht.

Das Programm soll nach einem Fest klingen

„Wir spielen Highlights der einzelnen Komponisten, die geläufig sind,“ erläutert der Gründer des Sinfonieorchesters die Auswahl. Konzertmeister Alban Pengili an der Geige ergänzt: „Das Programm soll nach einem Fest klingen. Eines ist schöner als das andere.“

Die Moderation von Andreas Kind sorgte dafür, dass trotz einiger Regenunterbrechungen und Glockengeläut die Menschen auf dem vollen Kirchplatz blieben. Nach der Vorstellung bekannter Stücke wie die Titelmedodie der Star-Trek-Serie „Voyager“, „Gardens of Granada“ (von Federico Moreno Torroba) oder „The mystic Land of Egypt“ (Albert Ketèlbey) sagte Kind: „Nach dem deutschen Konzert der Cyriakuskirche haben wir noch englischen Regen dazu bekommen. Also bitte kurz warten, die Instrumente müssen erst wieder ausgepackt werden, denn sie sind sehr empfindlich.“

Ein akustischer Balanceakt

Und das Warten hatte sich trotz der etwas ungünstigen Akustik und Rahmenbedingungen gelohnt. Der „Walzer Nr. 2“ des sowjetischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch und ein gemeinsamer Auftritt mit dem Orchester des Heinrich-Heine-Gymnasiums – aus Zeitmangel ohne gemeinsame Probe – meisterte das erst zwei Jahre junge Orchester gut.

Die Solistin und Sopranistin Elisabeth Otzisk berichtet von dem akustischen Balanceakt: „Die Schwierigkeit heute war, dass man sich und das Orchester nicht so gut hört. Ich finde es schön, dass es trotz des Wetters gut besucht war – das war toll und macht Spaß.“ Ein Aspekt bei diesem Konzert unter freiem Himmel ist der Sängerin wichtig: „Die Schwelle vor klassischer Musik lässt sich so abbauen.“

Lob aus dem Publikum

Peter Sandforth, ehemaliger Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums, sagt anerkennend: „Toll. Es gefällt mir sehr gut hier. Außerdem beeindruckt es mich, dass Bottrop ein Sinfonieorchester auf die Beine gestellt hat.“

Das ursprünglich geplante Programm mit mehr als zehn Werksauszügen holen Dirigent Brzoska und sein Orchester voraussichtlich im Herbst nach. Dann spielen Profis wie Amateure in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums, die Platz für 500 Besucher bietet.

Bottroper Sinfonie

Das Bottroper Sinfonieorchester mit Dirigent Ingo Brzoska beim Freiluftkonzert zum Abschluss des Stadtfestes auf dem Kirchplatz. (Foto: Robin Droste)

WAZ 13.06.2017 

https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-sinfoniker-trotzen-den-hindernissen-id210887283.html

Lernferien NRW „Begabungen fördern“ 2017: Osterakademie „Freiheit und Sicherheit“

 

Als ich in der Wolfsburg in Mühlheim an der Ruhr ankam, war ich gespannt, was mich in dieser Woche erwarten würde. Zwar wusste ich wie der Tagesplan der Osterakademie aussah, dennoch konnte ich mir nicht genau vorstellen wie sich die Woche entwickeln würde. Es waren Gespräche mit verschiedenen Experten aus den jeweiligen Bereichen der Gewaltenteilung und Religion über das Thema „Freiheit und Sicherheit“ geplant. Zuerst gab es eine kleine Runde zum Kennenlernen, da immer nur ein Schüler einer Schule an der Osterakademie teilnehmen konnte. Danach waren wir zusammen klettern. Dies diente auch zum Kennenlernen und als Einleitung in das Thema „Freiheit und Sicherheit“. Im Anschluss diskutierten wir mit unseren Teamleitern, wie weit Freiheit und Sicherheit reichen. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem eine Frage besonders wichtig für die Gespräche in der nächsten Woche sein würden: Wie viel Freiheit brauchen wir und wie viel Sicherheit brauchen wir? Also ging es hauptsächlich darum, dass jeder Mensch für sich selbst entscheidet, was sein richtiges Maß ist. Zudem wurden wir anschließend in Expertengruppen aufgeteilt. Für jedes Gespräch mussten Fragen vorbereitet werden und dann ein Artikel verfasst werden. Meine Expertengruppe beschäftigte sich mit dem Polizeipräsidium Essen. Am Abend konnten wir uns immer in der Zisterne entspannen oder Kicker, Tischtennis und Billard spielen.

Der zweite Tag der Osterakademie begann mit einer Reise nach Düsseldorf zu unserem ersten Gespräch mit der Landtagspräsidentin Carina Gödecke. Vorher hatten wir noch eine Führung durch den Düsseldorfer Landtag. Besonders interessant war der Plenarsaal. Beim Gespräch mit der Landtagspräsidentin wurden uns letzte Informationen zum Landtag und dessen Bau gegeben. Danach startete unser Gespräch zum Thema Freiheit und Sicherheit. Zuerst konnten wir also somit die Meinung aus der politischen Ebene erfahren. Carina Gödecke erläuterte ihre Meinung zu diesem Thema und wie der Staat Sicherheit und Freiheit gewährleisten kann. Zum Mittagsessen kamen wir schließlich in der Wolfsburg wieder an. Um unsere Artikel über die Gespräche schreiben zu können, wurden wir nach dem Mittagsessen darüber informiert wie man professionell journalistische Texte erstellen kann. Für den Tag waren dann noch zwei weitere Gespräche angesetzt. Das erste war mit dem Generalvikar Klaus Pfeffer aus dem Bistum Essen. Hier wurde besonders der religiöse Aspekt zu unserem Thema besprochen. Um noch einen weiteren Aspekt zu bereden, kam danach der Juristenrat des Bischofs von Essen. Dieser besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir konnten uns mit 6 Mitgliedern des Rates unterhalten, die aller unterschiedlichen Aufgaben hatten. Die religiöse und juristische Ebene zu Freiheit und Sicherheit wurden hauptsächlich angesprochen. Aber auch auf philosophische und politische Hinsicht wurden einige Themen zur Sprache gebracht. Zum Abschluss gab es ein Abendessen mit den Mitgliedern des Juristenrates.

Mit einer sogenannten Schreibwerkstatt startete der dritte Tag. Hier wurden Schreibübungen gestellt, die viel Kreativität gefordert haben. Danach gab es reichlich freie Arbeitszeiten für unsere Artikel und kreative Seiten, die wir zusätzlich zu der Woche gestalten sollten. Anschließend fand ein Gespräch mit einer Dramaturgin und einer Theaterpädagogin aus dem Schauspiel Essen statt, bei dem wir sowohl theoretische als auch praktische Erfahrungen sammeln konnten. Am nächsten Tag haben wir das Stück „Sophia, der Tod und Ich“ besuchen dürfen. Nach dem Abendessen fand noch ein Gespräch mit dem Autor Kurt Meyer statt, der uns viele Informationen über seinen Vater, der in der NS-Zeit Generalmajor war, in Hinblick auf seine Sicherheiten und Freiheiten gab.

Auch der nächste Tag begann mit der Schreibwerkstatt und weiterer freier Arbeitszeit. Danach war ich mit meiner Expertengruppe verantwortlich ein Gespräch mit dem Polizeipräsidenten Frank Richter aus Essen zu führen. Unsere Fragen bezogen sich hauptsächlich auf die polizeiliche Kontrolle in Deutschland und inwiefern die Polizei unsere Freiheit einschränkt. Dabei ging es auch um präventive Kontrolle und Kameraüberwachung mit dem Beispiel Rheinischen Platz in Essen. Freie Arbeitszeiten sorgten dann wieder für etwas Entspannung, dann fuhren wir nach Essen zum Schauspielhaus.

Am Morgen des letzten Tages der Osterakademie 2017 hatten wir Zeit unsere kreativen Beiträge und Artikel zu beenden. Sie kommen nach Abschluss der Akademie in ein großes Journal, das unsere Woche in Mühlheim darstellt. Der letzte Teil bestand aus einer kleinen Feedback-Runde und einem letzten gemeinsamen Mittagsessen.

Insgesamt hat die Osterakademie meine Erwartungen übertroffen und mich positiv überrascht. Vor allem sorgten unsere Gruppenleiter für eine sehr interessante Woche und aufgelockerte Stimmung. Auch die Gespräche waren sehr aufschlussreich und man konnte viele neue Erfahrungen mitnehmen. Deswegen kann ich die Osterakademie der Wolfsburg nur weiterempfehlen. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt, tolle Gespräche geführt, eine interessante Woche gehabt und eine Menge gelernt. Die Woche hat sich für mich gelohnt.

Jona Jandewerth (Q1)

 

Die „LernFerien NRW – Begabungen fördern“ sind ein innovatives Angebot zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler in NRW. Während eines mehrtägigen Aufenthaltes an außerschulischen Lernorten werden sie intensiv durch qualifizierte Fachkräfte betreut.

Die „LernFerien NRW – Begabungen fördern“ richten sich an leistungsstarke Jugendliche aus der 11. (G8/G9) und 12. (G9) Jahrgangsstufe von Gesamtschulen und Gymnasien. Das Angebot bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Ziel ist, Persönlichkeit, Motivation und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Die Teilnahme wird zudem zertifiziert.

Bei Interesse bitte bei Herrn Schopper melden.

Weitere Informationen gibt es auf http://www.lernferien-nrw.de/lernferien-angebote/begabungen-foerdern.html#_.

„Basketball und Fair Play“ – Schüler-/Lehrerturnier 2017

LEHRER GEWINNEN SOUVERÄN DAS BASKETBALLTURNIER

Die letzte Schulwoche der Abiturienten steht allgemeinhin immer unter verschiedenen Mottos, die die entsprechenden Schüler dazu veranlassen, sich nach allen Regeln der Kunst zu verkleiden. Der vorletzte Freitag vor den Osterferien, datiert als der 31.März 2017, stand jedoch unter dem Motto „Basketball und Fair Play“.
Die Q2, also die angehenden Abiturienten, haben rund um den Basketballkurs von Herrn Wachtmeister das Turnier organisiert, das sich in den vergangenen Jahren etabliert hat. Angetreten sind über 60 Teilnehmer, angetrieben von dem Spaß am Sport und dem Sinn für den guten Zweck, da die Teilnehmergebühren dem Abijahrgang zugute kommen. Aus dem sportlichen Blickwinkel betrachtet traten jeweils zwei Teams aus der Q1 respektive der Q2 an, sodass in den beiden Vorrundengruppen ein reines Jahrgangsstufenteam an den Start gehen konnte. Außerdem enthielten beide Gruppen je ein Mixteam aus Q1- und Q2-Schülern. Die vierte Mannschaft stellten die Titelverteidiger dar, die unsere Lehrer verkörperten. In der Gruppe B formierte sich ein Allstar-Team, bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern des HHG.
Die über jeweils zwei mal fünf Minuten dauernden Spiele waren einzig an die Bedingung geknüpft, dass mindestens zwei Mädchen auf dem Feld standen und alle Beteiligten möglichst viel Spaß an der Veranstaltung und dem gemeinsamen Nachmittag finden sollten.
Im Vordergrund stand der Fairplay-Gedanke, der im kommerziellen Zeitalter des Sports häufig leider hinter den eigenen Nutzen und Profit zurückgedrängt wird. Durch einen Vortrag von Samir und Daniel (beide Q2) wurde er in das Bewusstsein aller Teilnehmer gerückt und zum Kernelement dieses Turniers. Diese Mixtur aus Fairness und Spaß führte zu einigen schönen Spielen, beide Gruppen spielten jeweils parallel in den äußeren Hallenteilen. Sowohl die Lehrer als auch das Allstar-Team konnten sich bravourös für das erste Halbfinale qualifizieren, das zweite Semifinale bestritten die beiden Mixteams, wobei sich das Mixteam in der Gruppe A nur mit einer einen Punkt besseren Punktedifferenz gegenüber dem Q2-Team durchgesetzt hatte. In den Halbfinals setzte sich jeweils der Gruppensieger durch, sodass es im Finale auf das Duell David gegen Goliath hinauslief. Das Mixteam rund um Thomas forderte die ungeschlagenen, extrem kombinationsstarken Lehrer, die vor allem durch starke körperliche Vorteile und technische Feinheiten zu überzeugen wussten.
Besonders die beiden besten Werfer Herr Schopper und Frau Großmann sorgten jedoch für klare Verhältnisse.
Obgleich zur Pause noch das Mixteam führte, stand am Ende ein 19:14 für die Pauker auf der Anzeigetafel.
Die Hauptaussage dieses Turniers besteht aber nicht in der Kürung des souveränen sicheren Siegers, sondern in dem klaren Zeichen: Lehrer und Schüler verschiedener Altersklassen können zusammen viel Spaß haben und auch außerunterrichtlich das tolle Klima an unserer Schule ein weiteres kleines Stück nach vorne bringen.
An diesem Tag durfte sich jeder als Sieger fühlen, denn es haben nicht nur die Lehrer gewonnen – es war ein Sieg für die Schule!
von Tristan Berghoff

Schülerstudium

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Die SchülerInnen Elif Bayat (Q1), Malin Stenbrock (EF) und Paul Kosel (EF) haben im Wintersemester 16/17 erfolgreich an einem Schülerstudium teilgenommen.

Elif Bayat hat an der Universität Essen eine Vorlesung zum Thema „Semantik“ an der Fakultät für Germanistik besucht.

Malin Stenbrock  belegte an der Universität Essen die Vorlesungen Makroskopische Anatomie (Osteologie, passiver Bewegungsapparat und Propädeutik)“ und Mikroskopische Anatomie“ der Fakultät für Medizin.

Paul Kosel nahm an der Vorlesung „Mathematik I“ der Fakultät für Angewandte Informatik der Hochschule Ruhr West teil.

Die SchülerInnen erhielten für ihren Einsatz Teilnahmebescheinigungen, die sie als Referenz für ihren weiteren Bildungsweg einsetzen können. Zudem gewannen sie wertvolle Einblicke in mögliche Studienrichtungen abseits vom Schulalltag.

Das Frühstudium bietet talentierten, leistungsstarken und interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Möglichkeit, den Universitätsalltag kennenzulernen, an Seminaren, Vorlesungen und Übungen teilzunehmen und je nach Interesse auch Prüfungen abzulegen. Dabei werden die Frühstudierenden genauso behandelt wie reguläre Studierende, mit Ausnahme der lückenlosen Betreuung durch das Frühstudiums-Team.

Bei interesse bitte bei Herrn Schäfer oder Schopper melden.

Weitere Informationen gibt es auf folgender Seite: https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/fruehstudium.php

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Abi und was dann? Berufsinfotag am Heinrich-Heine-Gymnasium

Studium, Ausbildung oder doch ein soziales Jahr? Ein Jahr vor dem Abitur war diese Frage Grund genug für 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (Q1) des Heinrich-Heine-Gymnasiums sogar am Samstag in die Schule zu kommen. Bei Gastrednerinnen und Gastrednern aus den jeweiligen Bereichen informierten sie sich aus erster Hand über passende Berufsfelder bzw. Ausbildungs- und Studiengänge. „Der Berufsinformationstag bei uns am Heine soll grundsätzlich eine Entscheidungshilfe auf dem Weg zur Berufsfindung bieten, Informationen vermitteln und vor allem können die Schülerinnen und Schüler auch erste Kontakte knüpfen“, so Anna Maischatz, die die Studien- und Berufswahl am Heinrich-Heine-Gymnasium koordiniert.
„Im verkürzten Bildungsgang G8 sind die Schüler jünger und tun sich zum Teil recht schwer, sich im Bereich der möglichen Tätigkeitsfelder zu orientieren. Hier möchten wir den Schülerinnen und Schülern durch ein breit gefächertes Angebot unterstützen. Ein besonderes Plus ist das große Angebot an Referentinnen und Referenten aus den verschiedenen Berufsfeldern bzw. Ausbildungs-/ und Studiengängen“, so Tobias Mattheis, kommissarischer Schulleiter am HHG. Dieses Angebot orientiert sich an im Vorfeld angegebenen Wünschen der Schüler. In drei jeweils einstündigen Blöcken stellen auch ehemalige HHG-Schüler ihre Berufe vor, berichten über Studiermöglichkeiten und beaMedizin Marie Höltingntworten vor allem die Fragen der Schüler.
Marie Hölting, ehemalige Heine-Schülerin, informierte die Schülerinnen und Schüler über das Medizinstudium. Für viele interessierte Schüler zunächst ernüchternd ist der geforderte Abiturnotendurchschnitt von 1,0. Wer diesen Abiturschnitt nicht erreicht, muss bis zu sieben Jahre auf einen Studienplatz warten. „Hier gibt es aber vielen Möglichkeiten diese Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Viele meiner Kommilitonen haben zunächst eine Ausbildung im medizinischen Bereich gemacht und dort auch gearbeitet, bevor sie ihr Studium begonnen haben“, so Hölting.

Eine weitere Gastrednerin war Annika Unger vom Deutschen Roten Kreuz. Sie informierte die Schüler vorrangig über das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. DRK UngerBeides wird gerne als Orientierungsjahr und als „Sprungbrett“ in soziale oder medizinische Berufe genutzt. Besonders interessierte die Schüler in diesem Jahr der Freiwilligendienst im Ausland.

 

 

Norman Stahl arbeitet beim WDR in Siegen und arbeitet dort als Rundfunkredakteur. Journalismus Norman StahlEr informierte die Schüler über den vielfältigen Berufsbereich Journalismus.

 

 

Große Ehre! Erste ausgebildete Konfliktlotsen erhalten ihre Zertifikate im ARAG-Tower in Düesseldorf

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, machten sich 23 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des HHG Bottrop auf den Weg in die Zentrale des ARAG-Konzerns nach Düsseldorf. Vorausgegangen war eine Einladung im September 2016, als Frau Köhler von der ARAG gemeinsam mit Herrn Oppermann vom Ministerium für Schule und Weiterbildung die offizielle Plakette zum „Konfliktmanagement an Schulen“ überreicht hatten. Beide vertreten das vom Ministerium unterstützte Schulprojekt, das seit 2014 Lehrkräften und anderen Fachkräften im Schulumfeld die Qualifizierung zu Schulmediatoren ermöglicht, um eine nachhaltige Konfliktkultur in den Schulen in NRW zu etablieren und die Eigenverantwortung der Jugendlichen für die Gemeinschaft zu stärken.
20170202-Hr.Oppermann u. Lehrer-249_kwSeit dem Sommer 2016 haben sich die Schülerinnen und Schüler in insgesamt sechs Schulungstagen von den vier Schulmediatoren Claudia Göke, Wiebke Schnitzler, Franziska Schwarzenberg und Elmar Weirich ausbilden lassen. Dabei haben sie sich mit dem Verfahren der Mediation vertraut machen können, das einen erprobten Weg der Konfliktlösung in Streitsituationen darstellt. Neben der Theorie u. a. zu Kommunikation, Gesprächsführung, Kooperation, Konfliktstilen stand v. a. das praktische Üben auf dem Stundenplan. Abgeschlossen wurde der Ausbildungsblock mit einer schriftlichen Abschlussprüfung, in der die Schülerinnen und Schüler zeigen mussten, was sie erlernt haben. Für ihr besonderes Engagement erfuhren sie nun eine besondere Würdigung. Sie durften ihre Zertifikate als Konfliktlotsen im großen Konferenzraum auf der Chefetage des ARAG-Towers in Düsseldorf aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender und Herrn Oppermann vom Schulministerium entgegennehmen. Dr. Dr. Faßbender betonte in seiner Rede vor den Schülerinnen und Schülern, welche wichtige Rolle der Mediation im fairen Umgang miteinander zukommt und damit auch in einer Schule als Schlüsselqualifikation anzusehen ist. Mit ihren erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten werden sie dazu beitragen können, das Schulklima nachhaltig zu fördern und auf diese Weise auch die Lernatmosphäre in den Klassen positiv zu gestalten. Darüber hinaus würden die Jugendlichen auch selbst von der Ausbildung profitieren, indem sie ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln und auf diese Weise ihre Lebens- und Berufsgestaltung zukünftig darauf aufbauen können. Herr Oppermann ging in seiner kleinen Ansprache an die Schülerinnen und Schüler vor allem auf die Herausforderungen der sozialen Netzwerke ein, die im Schulalltag das Miteinander erschweren und belasten können. Darauf gilt es vorbereitet zu sein, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler selber haben trotz der Mehrbelastung im Schuljahr durchweg die Ausbildung als positiv wahrgenommen. Gerade die vielfältigen praktischen Übungen kamen gut an. Auch die Anwendung des Erlernten im alltäglichen Miteinander fand bei den Konfliktlotsen großen Anklang: „Ich habe hier das erste Mal das Gefühl, dass wir etwas fürs Leben lernen und nicht nur für die Schule.“ (so eine Schülerin in ihrem Feedback)
Dieser Eindruck hat sich in Düsseldorf noch einmal verstärkt – auch in dem Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“, den Frau Köhler von der ARAG für die Schülerinnen und Schüler des HHG organisieren konnte. Dazu kamen Karla Dicks und Astrid Born von der schulpsychologischen Beratungsstelle Duisburg extra nach Düsseldorf und vermittelten den Jugendlichen Einblicke, wie wichtig es für eine gelingende Kommunikation ist, die eigenen und fremden Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und ausdrücken zu können.
So hat der Tag in Düsseldorf bei den neuen Konfliktlotsen am HHG einen tiefen Eindruck hinterlassen, der sie darin bestärkt, sich für einen besseren Umgang mit Konflikten an ihrer Schule einzusetzen.

Foto von Stephan Eichler
Text Claudia Göke

Info-Links:
www.konfliktmanagement-an-schulen.de

„Konfliktmanagement an Schulen“ HHG als Pilotschule zertifiziert

Start

„Planspiel Börse“: Heine-Gymnasiasten vorne mit dabei

Bottroper Nachwuchs handelt geschickt an der Börse

Beim „Planspiel Börse“ gilt es, Entwicklungen wie das Brexit-Votum im Blick zu haben. Sparkasse ehrt die erfolgreichsten Nachwuchsbörsianer.

Die Präsidentenwahlen in Amerika und Österreich, das Referendum in Italien sowie die Nachwirkungen des Brexit-Votums warfen ihre Schatten auf das jüngste „Planspiel Börse“ der Sparkassen. Die Chance, sich als Nachwuchsbörsianer zu versuchen, nutzten allein in Bottrop 40 Teams mit 114 Teilnehmern. Die erfolgreichsten Spekulanten nahmen jetzt ihre Preise entgegen.

Heine-Gymnasiasten vorne mit dabei

Was bedeutet das Brexit-Votum für die deutsche Wirtschaft? Welchen Einfluss hat die Wahl Donald Trumps auf die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen? Aktuelle Fragen wie diese mussten die Teilnehmer im Blick haben, um ihre Depots möglichst aussichtsreich zu füllen.

Am Ende der Börsenspielrunde konnten sich die Ergebnisse der Bottrop Schüler sehen lassen, meldet die Sparkasse. In der Depotgesamtwertung errang souverän das Team „MrBörse“ des Heinrich-Heine-Gymnasiums den ersten Platz. Die Gruppe investierte in Wertpapiere der ProSiebenSat.1 Media SE und der Commerzbank AG, mit denen sie ihre größten Gewinne erzielte. In der Nachhaltigkeitsbewertung profitierte das Team „InformatikFreaks“ vom Berufskolleg von der kontinuierlichen positiven Entwicklung der Aktien der Adidas AG.

Im Studentenwettbewerb gewann das Team „Ruhrpott“ mit einem Depotgesamtwert von 107 769,17 Euro Die Studenten der FH Münster erzielten Gewinne mit dem Handel von Aktien der Bayrischen Motoren Werke AG. In der Nachhaltigkeitsbewertung überzeugte das Studenten-Team „xyz789“ mit den gleichen Wertpapieren mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 393,02 Euro.

Im Lehrerwettbewerb erzielte das Team „Kostolanys Erbe“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule mit 59 861,85 Euro den höchsten Depotgesamtwert – vor allem Dank Aktien der AT&T Inc.. In der Nachhaltigkeitsbewertung setzte sich die Gruppe „Leeson Investment“ der Janusz-Korczak-Gesamtschule durch. Sie erzielte durch den Kauf von verschiedenen Aktien einen Nachhaltigkeitsertrag von 651,81 Euro.

Organisator Lars Laakmann gratulierte den Gewinnern: „Von dem erworbenen Wissen können die Teilnehmer profitieren.“

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Zur Siegerehrung trafen sich die Bottroper Nachwuchsbörsianer im S-Punkt der Sparkasse an der Schützenstraße. / Foto: Heinrich Jung / WAZ 23.1.2017

 

 

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Jona Jandewerth und Jörn Kersten (Q1) aus dem Leistungskurs Sozialwissenschaften von Frau Dr. Smaxwil haben beim Planspiel Börse der Sparkasse den ersten Platz in Bottrop von 114 Teilnehmern und den 483. Platz von über 30 000 Teams in Deutschland errungen. Für ihr intelligentes Handeln mit Wertpapieren wurden sie mit Urkunden und einem Preisgeld von 200 Euro belohnt.

Die Schüler lobten das realitätsnahe Online-Programm, das gute Grundkenntnisse darüber vermittelt, wie Börsenhandel funktioniert. Beide interessieren sich auch privat für die Welt der Wirtschaft und konnten so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Das Planspiel Börse ist ein spannender Online-Wettbewerb, bei dem Schüler und Studenten ihr virtuelles Kapital an der Börse vermehren. Gehandelt wird mit den Kursen realer Börsenplätze.

Das Planspiel ist eine praktische Ergänzung zur Wissensvermittlung in Schule und Universität. Außerdem fördert der zehnwöchige Wettbewerb neben dem Teamwork auch den Blick über den Tellerrand: Europaweit nehmen Teams aus fünf Ländern teil.

Weitere Informationen auf:

https://www.planspiel-boerse.de/toplevel/main/deutsch/index.html

Antike und Moderne: Romfahrt des Q2-Grundkurses Latein

 

Kollseum Gruppe

Auf die Frage, was er am faszinierendsten an der ewigen Stadt fand, antwortete ein Schüler des Grundkurses Q2 Latein: „Das Nebeneinander von Moderne und Antike.“ Damit hat er exakt das beschrieben, was im Lateinunterricht die Historische Kommunikation ist, nämlich das Ziel,  die moderne Welt mit Hilfe der  Antike besser zu verstehen.

In diesem Sinne besuchte der Grundkurs Latein in Begleitung von Frau Wolf und Herrn Schopper drei Tage lang Roma Aeterna. Die meisten von Ihnen waren zum ersten Mal dort, viele wollen wiederkehren, Rom hat es ihnen angetan, alle Wege führen nach Rom….

Zum Programm gehörten das politische Zentrum Forum Romanum genauso wie das der Freizeitgestaltung der Römer, das Kolloseum, Vorgänger moderner Stadien. „Arbeitsteilig“ erkundeten die SchülerInnen das moderne Museum für Kunst und die Kapitolinischen Museen und waren erstaunt über die Schöpferkräfte der Römer, die sich zuvor auch im Pantheon mit seiner beeindruckenden Kuppel zeigten.

Den Abschluss bildete bei schönem Wetter der Besuch des unvergleichlichen Petersdoms und der Engelsburg.  Summa summarum war es ein toller Abschluss für die LateinschülerInnen.

Am Heinrich Heine Gymnasium können Schülerinnen und Schüler bereits ab der 5. Klasse den Schwerpunkt Latein-Plus wählen. In der Oberstufe werden kontinuierlich Grundkurse bis zum Abitur angeboten und Latein wird auch regelmäßig als Abiturfach angewählt.

Erfahrunsgbericht zur SSD Challenge der SchulsanitäterInnen

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Die 5 Schulsanitäter (von rechts): Maja Gornik, Adrian Lange, Tabea Schönebeck, Mara Slominski und Hendrik Bergendahl

 

Am Samstag den 10.12.2016 hat der Schulsanitätsdienst des Heinrich-Heine-Gymnasiums am Viktoria-Gymnasium in Essen bei der sogenannten SSD Challenge den 1. Platz erreicht.

Bei diesem Wettebewerb sind die Sanitätsdienste von fünf verschiedenen Schulen gegeneinander angetreten und mussten sechs verschiedene Stationen durchlaufen. Doch bevor sie den Wettbewerb antreten konnten, musste der gesamte Sanitätsdienst des Heinrich-Heine-Gymnasiums eine theoretische Prüfung schreiben, in der die medizinischen Kenntnisse aber auch die allgemeine Bildung abgefragt wurden. Von den 25 Schulen, die sich beworben haben, haben es insgesamt 5 Schulen in den Wettbewerb geschafft, darunter auch das Heinrich-Heine-Gymnasium, welches die einzige Schule außerhalb von Essen war.

Die fünf Teilnehmer des Heine-Gymnasiums, Mara Slominski, Maja Gornik, Tabea Schönebeck, Adrian Lange und Hendrik Bergendahl sind an dem Samstag als Team mit ihrem Lehrer Sven Biermann zum Viktoria-Gymnasium nach Essen gefahren. Dort sind sie die Stationen durchlaufen, bei denen die Teilnehmer ihre medizinischen Kenntnisse unter Beweis stellen mussten und im Zuge dessen auch praktisch anwenden. Außerdem gab es noch Stationen, welche die Teamfähigkeit des Teams prüften. Dieses war für das eingespielte Team kein Problem. Am Ende der Veranstaltung wurde der Sieger, das Heinrich-Heine-Gymnasium, bekannt gegeben und gewann einen Ausflug in einen Hochseilpark.

Am Heinrich-Heine-Gymnasium wird für SchülerInnen ab der Jahrgangsstufe 8 regelmäßig ein Lehrgang von den Johannitern angeboten, den man mit einem Zertifikat zum offiziellen Schulsanitäter und zur Schulsanitäterin abschließen kann.

Bei Interesse bitte bei Herrn Biermann melden.

 

 

 

Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen ein frohes, gesundes, erfolgreiches und friedliches neues Jahr 2017!

Kurz vor den Ferien ließ das Heinrich-Heine-Gymnasium das Jahr mit zwei musikalischen Höhepunkten ausklingen. Erstmalig traten nach einem bunt gemischten Programm die Orchestra und die Chöre zum Abschluss der Weihnachtskonzerte gemeinsam auf…

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