Wir freuen uns über 152 Anmeldungen für das neue Schuljahr – Antrag auf sechs Klassen gestellt

Erläuterung zum Zeitungsartikel „Heine-Gymnasium will Überhangklasse bilden“ (WAZ, 15.03.2018 s. u.)

Die WAZ berichtet über die Anmeldezahlen an den Bottroper Schulen für das Schuljahr 2018/2019. An unserer Schule haben sich insgesamt 152 Kinder angemeldet. Die hohen Anmeldezahlen sind eine große Wertschätzung für die Arbeit, die von unserer Schulgemeinde tagtäglich an unserer Schule geleistet wird. Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler. Mit der Anmeldung der Kinder bringen die Eltern unserer Schule, und damit insbesondere uns Lehrerinnen und Lehrern, großes Vertrauen entgegen. Wir haben jetzt den Auftrag, dieses Vertrauen durch unsere Arbeit, also durch gute Bildung und Erziehung, in der jedes einzelne Kind mitgenommen und gestärkt wird, zu rechtfertigen. Für einen guten Start der Kinder ist bereits die Klassenbildung von großer Bedeutung. Wir möchten hier die Wünsche unserer neuen Schülerinnen und Schüler berücksichtigen, gleichzeitig aber auch durch die Zusammensetzung der Klassen den Grundstein für eine gute harmonische Klassengemeinschaft legen, in der die Kinder glücklich und erfolgreich lernen können.
Im Zeitungartikel schreibt Frau Hildebrand-Schute unter Bezug auf Herrn Trimborn, dass die Schule die Einrichtung einer „Überhangklasse“ prüfe. Der Begriff Überhangklasse bezieht sich in diesem Kontext auf unseren Antrag, sechs Klassen bilden zu dürfen. Das Heinrich-Heine-Gymnasium ist im Schulentwicklungsplan als vier bis fünfzügig ausgewiesen, so dass wir für die Einrichtung von sechs Klassen die Zustimmung des Schulträgers und der Schulaufsicht benötigen. Der Schulträger hat bereits seine Zustimmung signalisiert, der Antrag liegt jetzt noch bei der Schulaufsicht.

Tobias Mattheis
(Schulleiter)

„Heinrich-Heine-Gymnasium will Überhangklasse bilden“

Es gab hier 152 Anmeldungen für den Sommer. Zwei Schulen müssen Kinder abweisen

Das Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen ist gelaufen. Aber nicht alle der insgesamt 1095 Schülerinnen und Schüler können sicher sein, ab Sommer in die gewünschte Schule zu kommen.

Probleme gibt es beispielsweise an der August-Everding-Realschule, wo Karl Trimborn, der Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule, mit 15 bis 16 Abweisungen rechnet. 109 Kinder wurden hier angemeldet, an der Marie-Curie-Realschule waren es 97. An der Gustav-Heinemann-Realschule allerdings gibt es „noch deutlich Luft nach oben“, sagt Trimborn. Abgewiesene Schüler könnten also dorthin wechseln.

Knapp 20 Abweisungen wird es wohl auch an der Sekundarschule Kirchhellen geben. 94 Kinder – darunter 27 aus den Nachbarstädten – sind hier angemeldet, 75 können aufgenommen werden. Welche Schüler abgewiesen werden, entscheidet die Schule nach eigenen Kriterien. Der Wohnort des Kindes spielt dabei keine Rolle. Ortsfremde dürfen nur dann abgelehnt werden, wenn es in ihrer Heimatstadt die gewählte Schulform ebenfalls gibt. Weder in Gladbeck noch in Dorsten gibt es eine Sekundarschule.

Zulauf bei den Gymnasien

Die drei Bottroper Gymnasien dürfen sich in diesem Jahr über besonders hohen Zulauf freuen. Karl Trimborn führt dies auf die Rückkehr zu G 9 zurück, von der schon die kommenden Gymnasiasten profitieren können. Dabei sind vor allem die Zahlen am Heinrich-Heine deutlich gestiegen: 152 künftige Fünftklässler wurden hier angemeldet (2017 wurden 102 Schüler aufgenommen). Die Schule prüfe nun, sagt Trimborn, ob die Einrichtung einer Überhangklasse möglich ist. Das Josef-Albers-Gymnasium bewegt sich mit 178 Anmeldungen im üblichen Rahmen, und das Vestische in Kirchhellen erreicht mit 90 Schülern „eine gute Dreizügigkeit“.

Sorgen bereitet wieder die Janusz-Korczak-Gesamtschule mit nur 40 Anmeldungen. Die Zahl werde wohl noch steigen durch die Aufnahme von Schülern aus internationalen Förderklassen und Schülern, die anderswo abgewiesen wurden, meint Trimborn. Die Willy-Brandt-Gesamtschule hat 151 Anmeldungen und kann alle Schüler aufnehmen. An der Hauptschule Welheim gab es neun Anmeldungen.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat mehr Anmeldungen als erwartet und will nun eine Überhangklasse bilden. (Foto: Hans Blossey)
Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat mehr Anmeldungen als erwartet und will nun eine Überhangklasse bilden. (Foto: Hans Blossey)

Quelle: Ute Hildebrand-Schute WAZ 15.3.2018