MINT-Kooperationsprojekt mit der Förderschule am Stadtgarten

Ganz nach dem Motto „Bildung ist nicht das Füllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen“, haben das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache ein MINT Projekt ins Leben gerufen. Ab dem zweiten Halbjahr besuchen uns die Viertklässler der Grundschule jeden Freitag und experimentieren mit Schülerinnen und Schülern der fünften MINT Klasse zum Thema Feuer und Farben und allem was sonst noch Spaß macht.
Die positiven Erfahrungen in einer Atmosphäre gegenseitigen Respektes und wechselseitiger Akzeptanz machen das Projekt so erfolgreich, denn Spaß ist motivierend und weckt Begeisterung für  Naturwissenschaften.
Die betreuende Chemielehrerin am HHG Klaudia Wypchlo: „Das Experimentieren macht allen großen Spaß und nicht nur die Förderschüler, sondern alle Kinder profitieren von der individuellen Förderung im Rahmen des Projektes. Wir wollen die Naturwissenschaften altersgerecht, kreativ aber fachlich kompetent vermitteln, so dass Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Neigungen und Fähigkeiten miteinander und voneinander lernen können. Wir wollen Fähigkeiten und Stärken, nicht Defizite erkennen, Vielfalt fördern und Sozialkompetenz vermitteln. Schule ist mehr als Lehren und Lernen, sie ist auch Lebensraum, für den wir verantwortlich sind und in dem Menschen mit Behinderung ein Recht auf Bildung und Experiment haben.“

Die positiven Erfahrungen machen Hoffnung auf die Weiterführung des Projektes.