Talent-Scouts begleiten die Heine-Schüler

Gymnasium nimmt teil an einem Landesprogramm, für das die Hochschule junge Kräfte abstellt. Sie sollen Schülern Orientierung geben.

Soll ich studieren? Was muss ich können? Was machen Ingenieure? Keine einfachen Fragen für Schüler – gleich, ob sie am Gymnasium, einer Gesamt- oder Realschule lernen. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr West sind daher inzwischen Talent-Scouts unterwegs, um unentschiedene Schüler zu unterstützen (die WAZ berichtete). Als teilnehmende Bottroper Schule hat das Heinrich-Heine-Gymnasium jetzt diese Kooperation unterzeichnet.

Schüler stehen vor Herausforderungen

Dessen (kommissarischer) Schulleiter Tobias Mattheis: „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit offiziell besiegeln. Gemeinsam können wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich bei ihrer Studien- und Berufswahl begleiten.“

Einen geeigneten Ausbildungsweg oder gar einen Studiengang zu finden, stellt viele vor eine Herausforderung. Die Kooperation mit der HRW bietet Schülern nun eine gezielte Vorbereitung auf ein Studium sowie Unterstützung bei der Berufswahlorientierung. Sie können Angebote wie Ferienakademien, Workshops, Girl’s Day, Tage der offenen Tür an der HRW wahrnehmen. Mit Unterstützung von Professoren werden Projektarbeiten angefertigt und erste Forschungserfahrungen gesammelt.

Die Mint4U-Koordinatorinnen der Hochschule gestalten für interessierte Mint-Schüler in den Schulen Arbeitsgruppen oder betreuen Schüler, die dann beispielsweise an Roboter-Wettbewerben teilnehmen können.

Orientierung als Ziel

„Insbesondere die Berufs- und Studienorientierung sowie der Übergang Schule / Hochschule soll durch diese nachhaltige Kooperation für die Schülerinnen und Schüler so erfolgreich wie möglich gestaltet werden“, fasst HRW-Präsidentin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns die Kooperationsziele zusammen.

Seit Oktober 2015 beteiligt sich die Hochschule Ruhr West am NRW-Programm „Talentscouting“. Die Jugendlichen werden über einen längeren Zeitraum von Talentscouts begleitet, Stärken und Talent definiert und so für ihren Berufswunsch qualifiziert. Die Scouts führen dazu Einzelgespräche mit den Schülern, besprechen Berufsmöglichkeiten und vereinbaren Qualifikationsbausteine.

Beratung ergebnisoffen

„Unsere Beratung ist ergebnisoffen. Wir möchten zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren, damit die Schüler ihre definierten Ziele erreichen und positiv ihrem Schulabschluss entgegenblicken“, erklärt Kerstin Franz, Talentscout der HRW. „Ganz besonders Interesse haben wir an Schülertalenten, die bisher kein Studium in Betracht gezogen haben. Sie möchten wir mit gezielten Angeboten den Weg in eine Hochschule fördern.“

talentscouts

Die Schulleiter der beteiligten Schulen mit Tobias Mattheis vom Bottroper Heine-Gymnasium (3. v. re.) nach der Vertragsunterzeichnung mit HRW-Präsidentin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns (3.v.li.).

WAZ Bottrop vom 14.12.2016

 

Auch der Bottroper Stadtspiegel berichtet

Zusammenarbeit bekräftigt

Im März 2016 startete das Talentscouting an der Hochschule Ruhr West. Die Talentscouts unterstützen talentierte Jugendliche, insbesondere aus Nicht-Akademiker-Familien und wollen sie ermutigen, zu studieren.

Dabei ergänzt das Talentscouting die Orientierungs- und Beratungsangebote der HRW, wie zum Beispiel Workshops der Studienberatung oder Angebote des zdi-Zentrums. Die Talentscouts, die Studienberatung und die zdi-Koordinatorin arbeiten dabei eng mit Schulen aus Bottrop, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr zusammen. Durch die Unterzeichnung von Kooperationsverträgen wurde nun der Grundstein für den zukünftigen Ausbau der Zusammenarbeit gelegt.

Soll ich studieren? Was muss ich können? Was machen Ingenieure? – Keine einfachen Fragen für Schüler. Gleich, ob sie am Gymnasium, einer Gesamt- oder Realschule lernen. Einen geeigneten Ausbildungsweg oder gar einen Studiengang zu finden, stellt viele vor eine Herausforderung. Diese Aussage können Lehrer bestätigen. Die Kooperation mit der Hochschule Ruhr West bietet Schülern nun eine gezielte Vorbereitung auf ein (MINT- ) Studium sowie Unterstützung bei der Berufswahlorientierung.

Die (Oberstufen-)Schüler können Angebote wie Ferienakademien, Workshops, Girls‘ Day, Tage der offenen Tür an der HRW wahrnehmen und besuchen. Mit Unterstützung von Professoren werden Projektarbeiten angefertigt und erste Forschungserfahrungen gesammelt.

Die MINT4U-Koordinatorinnen der HRW gestalten für interessierte MINT-Schüler in den Schulen Nachmittags-AGs oder Workshops oder betreuen Schülergruppen, die dann beispielsweise an Roboter-Wettbewerben teilnehmen können. Die Studienberaterinnen sind präsent bei Berufsorientierungsangeboten in den Schulen.

„Insbesondere die Berufs- und Studienorientierung sowie der Übergang Schule-Hochschule soll durch diese nachhaltige Kooperation für die Schüler so erfolgreich wie möglich gestaltet werden“, fasst HRW Präsidentin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns die Kooperationsziele zusammen.

Seit Oktober 2015 beteiligt sich die Hochschule Ruhr West am NRW-Programm „Talentscouting“. Die Jugendlichen werden über einen längeren Zeitraum von Talentscouts begleitet, Stärken und Talent definiert und so für ihren Berufswunsch qualifiziert. Die Scouts führen dazu Einzelgespräche mit den Schülern, besprechen Berufsmöglichkeiten und vereinbaren Qualifikationsbausteine.

„Unsere Beratung ist ergebnisoffen. Wir möchten zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren, damit die Schüler ihre definierten Ziele erreichen und positiv ihrem Schulabschluss entgegenblicken“, erklärt Kerstin Franz, Talentscout der HRW. „Ganz besonders Interesse haben wir an Schülertalenten, die bisher kein Studium in Betracht gezogen haben. Sie möchten wir mit gezielten Angeboten den Weg in eine Hochschule fördern.“

„Ich freue mich sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit offiziell besiegeln. Gemeinsam können wir unsere Schüler bestmöglich bei ihrer Studien- und Berufswahl begleiten“, sagt der kommissarische Schulleiter des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop, Tobias Mattheis. HRW Präsidentin Gudrun Stockmanns unterzeichnete mit den Schulleitern weiterführender Schulen aus Bottrop, Oberhausen und Mülheim Kooperationsverträge.