Wohin steuert Europa? Heine-Schülerin beschäftigt sich in den Ferien mit Europa

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist es die schönste Zeit im Jahr. In den Sommerferien hat man endlich viel Zeit für die „wirklich wichtigen Sachen“ im Leben. Chillen, Freunde treffen, ausschlafen und vielleicht ein schöner Urlaub, nicht selten im europäischen Ausland. Duygu Yalcin aus der Jahrgangsstufe Q1 (11. Klasse) des Heinrich-Heine-Gymnasiums besuchte am Ende ihrer Ferien ein fünftägiges Seminar zum Thema „Wohin steuert Europa? Geschichte – Institutionen – Grenzüberschreitende Kooperation“ bei der Karl-Arnold-Stiftung e. V. in Kooperation mit der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“.
„Ich wusste von Anfang an, dass es sich wieder lohnen wird… Und das hat es sich in jedem Fall.
Das fünftägige Seminarprogramm war sehr vielseitig und vom ersten Tag an schon sehr vielversprechend“, so die europapolitisch interessierte Schülerin. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie an einem vergleichbaren Seminar teilgenommen.
Das Seminar startete am 14.08.2016. Angesetzt war zunächst ein Planspiel, bei dem den Schülern der Beitritt von Ländern in die Europäische Union veranschaulicht wurde. Eine Gruppe, die sich weitgehend noch fremd war, sollte sich in die Rolle von verschiedenen Politikern hineinversetzten und diskutieren, ob die vorgeschlagenen Länder, den Beitrittsstatus erlangen sollten. Ein schöner Einstieg, der auf eine aufregende Fortsetzung in den nächsten Tagen hoffen ließ.
Am zweiten Tag ging es um die deutsche Geschichte, natürlich auch im Hinblick auf Europa. Nachdem die Schülergruppe die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Schloss Rastatt besucht hatten, ging es weiter mit dem Bus nach Oberkirch, circa 25-30 Kilometer von Frankreich entfernt. Von hier aus fuhren die Schüler dann die nächsten drei Tage jeden Morgen nach Straßburg.
„Bei einer Stadtführung besuchten wir auch die Kathedrale Münster, die als ein wichtiges Symbol der Stadt gilt. Einen Besuch kann ich jedem sehr empfehlen. Ebenso sehenswürdig war die abendliche Veranstaltung an der dieser Kathedrale, bei der 15 Minuten lang mit verschiedenen Bildern bestrahlt wurde,“ so Duygu Yalcin.
Neben der freien Zeit zur selbstständigen Erkundung in der Stadt, hat die Schülergruppe auch viele wichtige Gebäude besucht. So zum Beispiel das Hauptgebäude des deutsch-französischen Kulturkanals arte, das Europäische Parlament und das Eurokorps. Am letzten Tag waren die Seminarteilnehmer zu einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des Rathauses der Stadt Oberkirch eingeladen, der sie über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der deutschen und französischen Bewohner informierte.
Rückblickend meint die Heine-Schülerin: „Ich bin froh, wieder dabei gewesen zu sein. Außerdem ist es schön, Straßburg und vor allem das Europäische Parlament gesehen zu haben. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war toll.“

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