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Aktuelles für zukünftige Heine-Schülerinnen und -Schüler und ihre Eltern (Update: 01.12.2020)

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,

wir freuen uns am Tag der offenen Tür immer ganz besonders darauf, euch einzuladen, um euch unsere Schule zu zeigen. Auch macht es uns immer große Freude, euch Mitmachangebote und Schnupperunterricht anzubieten. Dass der Tag der offenen Tür nicht stattfinden kann, fällt uns darum sehr schwer.

Liebe Eltern,

wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Schule interessieren und sich informieren möchten. Als Vater von vier Kindern ist mir bewusst, wie schwierig und spannend die Entscheidung ist. Welche Schule ist für mein Kind die richtige?

Wir haben uns in diesem Jahr einiges einfallen lassen, euch und Ihnen auf anderen und neuen Wegen die Schule zu zeigen und hoffen, euch im nächsten Jahr hier in der Schule richtig kennen zu lernen.

Schulbroschüre

Hier erhaltet ihr, liebe Viertklässler und erhalten Sie, liebe Eltern, eine Broschüre von uns, in der wir noch einmal ausführlich unsere Schule und die Schwerpunkte am HHG vorstellen.

Schulfilm – Charlotte und Maximilian zeigen die Schule

Wir freuen uns sehr, euch unsere Schule online in unserem neuen Film präsentieren zu können. Charlotte und Maximilian zeigen euch die Schule. Schaut doch mal rein!

HHG-Live auf Facebook und YouTube

Am 12.12.2020 um 15 Uhr heißt es dann: „IHR fragt- WIR antworten!“ – Bei unserer interaktiven Veranstaltung HHG-Live besteht für euch/Sie die Möglichkeit, digital Fragen zur Schule und zum Übergang zum HHG zu stellen. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

Schnupperangebote

Liebe Viertklässler,

in den letzten Jahren haben euren Vorgängern und uns die Schnupperangebote in den Schwerpunkten Latein-Plus und MINT immer ganz besonders gut gefallen. Ob wir die Angebote in diesem Schuljahr noch anbieten können, hängt vom Infektionsgeschehen ab. Wir freuen uns aber, dass die Kolleginnen und Kollegen digitale Angebote für euch entwickelt haben. Wir sind sehr gespannt! Wann sie stattfinden und wo ihr euch anmelden könnt, findet ihr mit einem Klick hier.

Sie möchten lieber individuell beraten werden?

Selbstverständlich ist eine individuelle Beratung möglich. Derzeit leider nur telefonisch. Bitte vereinbaren Sie einen Termin über das Sekretariat (Frau Kruse: 02041-182580) mit uns.

Das HHG vor Ort kennenlernen?

Das ist im Moment leider nicht möglich. Sollte das Infektionsgeschehen zu Beginn des neuen Jahres auch Präsenzveranstaltungen in der Schule erlauben, informieren wir Sie auch über unsere Homepage.

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler, wir hoffen sehr, dass wir euch noch vor den Anmeldungen das Heinrich-Heine-Gymnasium vor Ort in kleinen Gruppen zeigen können. Wir freuen uns darauf, euch und eure Eltern kennen zu lernen. Wir hoffen alle, dass die Infektionszahlen endlich deutlich niedriger werden.

Die Anmeldung am Heinrich-Heine-Gymnasium erfolgt im Februar!

Anmeldetermine:                  

Fr., 12.02.2021 11-14 Uhr
Mi., 17.02.2021 11-14 Uhr
Do., 18.02.2021 11-14 Uhr

16-19 Uhr

Fr., 19.02.2021 11-14 Uhr

Mitzubringen am Anmeldetag sind:

  • der Anmeldeschein (Original)
  • die Empfehlung der Grundschule (Original und Kopie)
  • das letzte Zeugnis aus der vierten Klasse (Original und Kopie)
  • Impfausweis des Kindes (Original)

Sollten Sie im Vorfeld Rückfragen und Beratungsbedarf haben, dann melden Sie sich gerne bei uns (02041-182580).

Vielen Dank für euer / Ihr Interesse an unserer Schule. Die Informationen und Angebote auf unserer Homepage werden ständig aktualisiert. Bitte besuchen Sie uns regelmäßig.

Wir wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit! Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße

Tobias Mattheis (Schulleiter)

Alice Vervoorts (Erprobungsstufenkoordinatorin)

Kunstwerk des Monats Dezember von Jasmin Jung (6d)

Da wird ein Schuh draus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d übten sich in der Sachzeichnung und erstellten Porträts ihrer Schuhe. Das hier gezeigte Schuhpaar wurde von Jasmin Jung in einer besonders gelungenen naturalistischen Darstellungsweise umgesetzt. Die Vorgaben von proportionaler Richtigkeit, Detailgenauigkeit und der Wiedergabe von Körperschatten für eine plastische Wirkung hat Jasmin in ihrer Zeichnung überzeugend umgesetzt.

Jasmins Originalwerk wird noch den gesamten Dezember über im KDM-Schaukasten in der Pausenhalle ausgestellt.

Die Kunstwerke der vergangenen Monate können hier noch einmal bestaunt werden. https://hhg-bottrop.de/kunstwerk-des-monats/   Viel Spaß dabei.

Und wenn ihr noch mehr Lust auf Kunst habt, schaut doch einfach in unserer virtuellen Kunstgalerie vorbei: https://hhg-bottrop.de/kunst/

Ein interkativer Adventskalender für das HHG

Ab dem 1.Dezember öffnet sich jeden Tag ein neues Türchen im interaktiven Adventskalender. Dahinter warten Rätselaufgaben, Spiele, Bastelideen, weihnachtliches Liederraten und vieles mehr. Bis zum 24.Dezember begleitet der Kalender durch die Adventszeit 2020.

Viel Spaß wünscht die Fachschaft Religion

Link: https://learningapps.org/watch?v=pirua8jdk20

 

Neues aus der Kunst – Hinschauen lohnt sich!!!

An diesem Wochenende lohnt es sich, sich etwas Zeit für einen Blick in unsere virtuelle Kunstgalerie zu nehmen. In den letzten Wochen und Monaten wurde im Kunstunterricht unter Hochdruck gearbeitet und in den unterschiedlichen Klassen und Stufen sind viele verschiedene Kunstwerke entstanden, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Hier finden Sie einige Farbmischmaschinen der Klasse 5a. Die Klasse 7f gestaltete Plakate gegen Corona und die Klasse 7c Illustrationen für ein Kinderbuch mit dem Titel „Das Liebesleben der Tiere“ als Linolschnitt. In der 8. Jahrgangsstufe wurden die Proportionen des menschlichen Körpers erlernt – dazu gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 8b und 8c ihr persönliches OTP. Der Kunstunterricht der Q1 beginnt jedes Jahr mit dem Zeichnen von Gesichtern. Schauen Sie mal, was der Leistungskurs unter Coronabedingungen daraus gemacht hat. In den Grundkursen entstanden beeindruckende Zeichnungen zum Thema „In meinem Kopf“.

WIR gegen Corona – eine Hommage an Keith Haring

Keith Haring, ein Pop-Art-Künstler der 80er-Jahre, der vor allem im New Yorker Underground in der Graffiti-Szene bekannt wurde, war alles andere als unauffällig und leise. Seine weltberühmten und unverwechselbaren symbolischen Figuren sind knallbunt und übermitteln eine schrille Botschaft, die von allen wahrgenommen werden soll.

Neben seinen lebensfrohen Geschichten, die er mit knalligen Farben, dicken schwarzen Bewegungslinien und Outlines vermittelte, bewegten ihn aber auch gesellschaftskritische Themen seiner Zeit. So entwarf er auch Plakate, die klare Botschaften in die Welt tragen sollten: Gemeinsam AIDS besiegen (er selbst starb 1990, im Alter von nur 32 Jahren an dieser Krankheit) oder den Drogenkonsum bekämpfen.

Die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangstufe stellten sich demnach die Frage: Wenn Keith Haring heute noch leben würde, welche Botschaft würde er uns in Zeiten der Corona-Pandemie mit auf den Weg geben wollen?

Die mit Buntstiften ausgearbeiteten „Wir gegen Corona“-Plakate sprechen Bände und nehmen Bezug auf unsere Erfahrungen im ersten „Lockdown“. Aktuell werden die Werke im Eingang der Aula ausgestellt. Schauen Sie doch mal vorbei…

Rückblick online-Elternabend „Umgang mit sozialen Medien“

Am 16.11.2020 gab es eine neue Erfahrung für uns und die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler. Am HHG fand der erste online-Elternabend statt. In diesem noch ungewohnten Setting erhielten 86 interessierte Eltern in einem kurzweiligen Vortrag Einblicke in die digitale Lebenswelt der Kinder, entwickelten einen klaren Blick für mögliche Probleme, konnten ihre persönliche Medienkompetenz erweitern und sich mit anderen Eltern über Ihre Erfahrungen austauschen. Durch den Abend führte uns Medienpädagoge Andreas Ruff. Ein Dank geht an das Angebot Eltern und Medien (www.elternundmedien.de) der Landesanstalt für Medien NRW, das uns diesen Elternabend kostenfrei ermöglicht hat.

Sollten Sie unseren Elternabend verpasst haben, aber an den Informationen interessiert sein, hier noch ein Hinweis: Unser Referent hat seine Präsentation auf seiner Homepage im Bereich Downloads zur Verfügung gestellt. Schauen Sie gerne rein.

 

Die deutsche Sprache im Zeitalter von Whats-App, Facebook & Co. – Ein Plädoyer von Robin Biersa

Zu dem Thema „Whats-App, Facebook…: So beeinflussen soziale Medien die deutsche Sprache“, sollten die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Grundkurses der Jahrgangsstufe Q2 zu der These, es handle sich bei der Einflussnahme sozialer Medien auf die deutsche Sprache um Sprachverfall, ein Plädoyer verfassen. Es folgt ein Plädoyer von Robin Biersa (Q2):

„Gucken“ mit k am Anfang: Das ist heutzutage grammatikalisch korrekt. Doch wieso regen sich [so] viele Menschen darüber auf, akzeptieren aber Änderungen wie „dass“ mit zwei ‚s‘ statt‚ scharfem ‚s‘ [ß], oder dass „wie viel“ nicht mehr zusammengeschrieben werden darf? Kucken mit k macht doch Sinn – oder ergibt das Sinn?

Ich kann diese Frage genauso wenig beantworten wie jeder andere. Die Sprache ist so komplex, wie der Mensch, der sie spricht. Doch wieso stimmt das?

Soziale Medien wuchsen auf den Stand einer sozialen Instanz; sie sublimieren sich vom bloßen Amüsement und politischen Werkzeug auf eine Ebene der direkten und suggestiven menschlichen Beeinflussung oder Manipulation. Denn nun beginnen Menschen, Milliarden Informationen auf Knopfdruck bereit zu haben, vergessen diesen aber zu drücken – wollen ihn nicht drücken – und beginnen am Hebel zu ziehen, wieder und immer wieder: die ultimative Dopamindroge. Da Süchtige sich zwar der menschlichen Reife entziehen, aber nicht der menschlichen Natur, beginnen sie, sozial Gleichgesinnte zu suchen und zu finden; sie mögen sich auch als die „öffentlichen Alkoholiker“ verkaufen.

„Zeig mir deine fünf Freunde, und ich sag dir, wer du bist – zeig mir deine fünf Wörter, und ich zeig dir, mit wem du sprichst.“ Unter Kennenden beginnt die eigene, kleine Kreation einer soziolektalen, subsystematischen Sprache. Denn unter Kennenden benutzt man nur gekannte Wörter, ein Dogma der Kommunikation, welches übrigens auch auf Fremde und Familie zutrifft. Zwangsläufig muss sich die Sprache des Menschen ändern, da er sich selbst beginnt zu ändern. Alles nun, was ihn ausmacht, Sprache, Charakter, Persönlichkeit beginnt sich zu formen und umzuformen. Konvergent suchen sie – und sie finden – einen gemeinsamen Nenner, seine Entität ist geboren.

Nun beginnt der nächste Schritt: Die Entität sucht ihre Identität. Folglich beginnt die Suche und endet auch die Observation: Sprache und Identität ergeben eine gänzlich neue Thematik, welche nicht zu untersuchen von Nöten ist: die Sprache ist nicht verfallen, sondern bereits zerfallen. Die Schere der Sprache wächst äquivalent mit der Schere zwischen arm und reich, denn es wächst auch die Kluft zwischen armen und reichen Entitäten, spracharmen und eloquenten Menschen.

Dabei ist Eloquenz klar definiert: fachsprachliche, gehobene Rede. Viele sind meist erstaunt, wozu die deutsche Sprache in der Lage ist, und oft assoziiert diese Masse Wortgewandtheit und Bildung, wozu die Antwort so ja ist, dass nein falsch wäre, faktisch falsch, was leicht begründbar ist: Wörter werden zwar in den Mund gelegt, aber nicht vom Himmel serviert. Das Wort, die Sprache steckt im Buch, nicht im Internet, in dem in Artikeln Meinungen sich bestätigen und Gleichsüchtige unter Gleichgesinnten gleichen und sich gleichen, unter dem Gleichnis: Mehrheit sei Wahrheit und Wahrheit sei Meinung – ihre Meinung.

Bücher sind unsterblich – die Sprache in ihnen auch. Sie zeigen uns auf, wie Menschen gedacht, gehandelt und gefühlt haben. Diese Erkenntnis obsiegt jede Mortalität und unterliegt jeder Unterstellung, sie sei obsolet jeder Einstellung und Umsetzung, sie müsse und werde nicht gelesen werden. Doch Wahrheit liegt nur in den Menschen. In den Menschen liegen Gedanken, in den Gedanken liegen Wörter, in den Wörtern liegt Sprache, und in der Sprache liegt Vernunft.

Und damit ist das Postulat wahr: Die Sprache ist so komplex, wie der Mensch, der sie spricht.

Bottrop, 10.11.20

 

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