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Regionalwettbewerb Jugend Debattiert am 27.02.2019 in Marl

Auch in diesem Jahr war unsere Schule wieder beim Regionalwettbewerb Jugend Debattiert in Marl vertreten. Der/ Die Schüler/-in Jolina Lanfermann (9c) und Marc Lorberg (8b) starteten für das HHG, nachdem sie sich im Schulwettbewerb durchgesetzt hatten. In Marl debattierten sie in zwei Runden jeweils zu den Themen „Soll das Reparieren von defekten Elektrogeräten Unterrichtsfach werden?“ und „Soll der öffentliche Busverkehr zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb ungestellt werden?“. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen und erhielten wichtige Verbesserungsvorschläge von der Jury, welche in diesem Jahr von Frau Labus und Frau Schwarzenberg tatkräftig unterstützt wurde. Auch, wenn es am Ende nicht für eine Platzierung unter den ersten vier gereicht hat, war es ein toller und ereignisreicher Tag.

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Liebe Eltern,

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Warum haben wir uns zu diesem Schritt entschieden? Wir möchten zunehmend nachhaltiger arbeiten und damit aktiv etwas für die Umwelt tun. In diesem Zusammenhang nimmt das HHG unter dem Motto „Hier ist nichts für die Tonne“ auch an der Klima Challenge Ruhr teil. Es geht darum, möglichst viel (unnötigen) Müll zu vermeiden. Weitere Ideen werden bereits umgesetzt bzw. stehen kurz vor der Umsetzung. So werden z. B. demnächst die Pappbecher in der Mensa durch Pfandtassen ersetzt, unsere Lernplattform Moodle wurde „renoviert“, sodass bald auch dort einige Materialien für den Unterricht hochgeladen werden können, um Papier zu sparen. Viele weitere Ideen werden gerade gesammelt und umgesetzt.  

 

Neue Konfliktlotsen erhalten ihre Zertifikate

Auch im dritten Jahr infolge absolvierten 23 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihre Ausbildung zu Konfliktlotsen und erhielten am 28.02.19 von Schulleiter Tobias Mattheis ihre Zertifikate.
Seit dem Sommer 2018 hatten sich die Schülerinnen und Schüler in insgesamt sechs Schulungstagen von den vier Schulmediatoren Claudia Göke, Wiebke Schnitzler, Franziska Schwarzenberg und Elmar Weirich ausbilden lassen. Dabei haben sie sich mit dem Verfahren der Mediation (lateinisch Vermittlung) vertraut machen können, das einen erprobten Weg der Konfliktlösung in Streitsituationen darstellt. Neben der Theorie u. a. zu Kommunikation, Gesprächsführung, Kooperation, Konfliktstilen standen vor allem praktische Übungen, erprobt an Fallbeispielen, auf dem Plan. Abgeschlossen wurde der Ausbildungsblock mit einer schriftlichen Abschlussprüfung, in der die Schüler zeigen mussten, was sie erlernt haben.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr: Aylin Basci, Muriel Blum, Emmely Drygala, Leonie Eiden, Emily Gandlau, Virginia Gildemeyer, Jana-Larissa Gross, Hannah Große-Verspohl, Emily Hamm, Majana Kabisch, Xenia Kaufmann, Gülsüm Kutluk, Jolina Lanfermann, Nikolai Nikolaidis, Firdevs Özyeri, Tom Pescher, Max Peters, Hannah Reick, Natalie Scherbina, Nina Schlegel, Jolina Stammkötter, Xenia Voß und Frances Wagner.

HPI Schul-Cloud am Heinrich-Heine-Gymnasium

Sieben Schulen aus NRW starten mit digitaler Lernplattform

 

Schüler von sieben Gymnasien aus Nordrhein-Westfalen arbeiten zu Beginn des Schulhalbjahres erstmals mit der digitalen Lehr- und Lernplattform „HPI Schul-Cloud“. Dabei haben sie und ihre Lehrkräfte entscheidenden Einfluss auf den Entwicklungsprozess der Plattform.

Die sieben Schulen aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC nehmen an dem bundesweiten Pilotprojekt „HPI Schul-Cloud“ teil: eine Lehr- und Lernplattform mit Zugang zu digitalen Lernangeboten, Werkzeugen und Tools und einer großen Auswahl an Lehrmaterialien. Lehrkräfte können von zu Hause oder unterwegs auf die virtuelle Plattform zugreifen, Unterrichtskonzepte, Aufgaben und digitale Medien erstellen und anschließend in den Unterricht einbinden.

Bisher dürfen nur MINT-EC-Schulen die Plattform im Rahmen des Pilotprojektes nutzen. Bundesweit sind 100 Gymnasien aus dem Schulnetzwerk am Pilotprojekt beteiligt, darunter erstmals auch drei deutsche Auslandsschulen aus Ecuador, den USA und der Türkei. Ziel ist es, alle 316 Schulen des MINT-EC-Netzwerks in die HPI Schul-Cloud einzubinden.

Alle Pilotschulen stehen in engem Austausch mit den Entwicklern und können an Arbeitsgruppentreffen und Workshops teilnehmen. Dort setzen sie neue Impulse für die Weiterentwicklung der Plattform. Die HPI Schul-Cloud wird bis Juli 2021 am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Kooperation mit MINT-EC und den Pilotschulen entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

MINT-EC

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MlNT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 316 zertifizierten Schulen mit rund 336.000 Schülern sowie 27.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

Schüler könnende HPI-Cloud sowohl auf dem tablet, als auch am PC nutzen (Foto: HPI/K.Herschelmann)

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadtspiegel Bottrop, 27.2.2019

 

WAZ vom 1.3.2019: Heine-Schüler testen digitale Lernplattform

Teilnahme an einem Pilotprojekt

Schülerinnen und Schüler von sieben Gymnasien aus NRW arbeiten erstmals mit der digitalen Lehr- und Lernplattform „HPI Schul-Cloud“. Mit dabei sind auch die Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiasten.
Die sieben Schulen aus dem Schulnetzwerk Mint-EC, die über ein ausgeprägtes Profil in Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verfügen, nehmen nämlich an einem bundesweiten Pilotprojekt teil. Die HPI Schul-Cloud ist eine Plattform mit Zugang zu digitalen Lernangeboten, Werkzeugen und einer großen Auswahl an Lehrmaterialien. Lehrkräfte können von zu Hause oder unterwegs auf die virtuelle Plattform zugreifen, Unterrichtskonzepte, Aufgaben und digitale Medien erstellen und anschließend in den Unterricht einbinden. Alle Pilotschulen stehen in engem Austausch mit den Entwicklern, setzen neue Impulse für die Weiterentwicklung der Plattform.
Heine-Schulleiter Tobias Mattheis findet es gut: „Mit der HPI Schul-Cloud werden wir unsere Lehr- und Lernprozesse modern, nachhaltig und effektiv weiterentwickeln.“

 

Was möchte ich werden? Berufsinformationstag der Q1

„Der da vorne wusste, was er sagt, der hatte halt die Ahnung.“

Mit diesem etwas lockeren Spruch bringt eine Schülerin unserer Schule die Idee und das Ziel des Tages auf den Punkt.
Am Samstagvormittag, dem 16. Februar, wurden die Schultüren ausnahmsweise geöffnet und neben den Schülerinnen und Schülern der Q1 trafen der Schulleiter Herr Mattheis, der Oberstufenkoordinator Herr Jäger und 17 Gastrednerinnen und Gastredner zum traditionellen Berufsorientierungstag am Heinrich-Heine-Gymnasium ein. 
Im Rahmen der Berufsorientierung an Schule ist diese eine der wenigen Veranstaltungen, die der Schülerschaft zum einen die Möglichkeit bietet, einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu bekommen, und zum anderen diesen Einblick von Gastrednerinnen und Gastrednern zu erhalten, die diesen Beruf tatsächlich auch ausüben. Nicht nur die Uniformen von Frau Schulz (Polizei) und Herrn Helbig (Bundeswehr) überzeugten die Schülerinnen und Schüler, dass hier echte Polizisten und Banker vor der Tafel stehen und ihren Beruf vorstellen, sondern auch das Insider-Wissen, das die Gastrednerinnen und Gastredner für unsere Schülerinnen und Schüler bereithielten. So wurden zum Ende des ein oder anderen Vortrages neben Insider-Wissen auch E-Mail-Adressen ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben und vielleicht bei der schon bald bervorstehenden Berufs- oder Studienwahl zu unterstützen.
Die große Bereitschaft der Gastrednerinnen und Gastredner die Heine-Schüler zu unterstützen und individuell zu beraten, liegt vermutlich auch an folgenden zwei Faktoren. Viele Gäste sind Bottroper, wie Eva Beyhoff (BWL/Marketing), Tobias Kroll (Bankwesen), Hendrik Lefarth (International Business Management), und viele sind Ehemalige des Heinrich-Heine-Gymnasiums wie Simon Köhne (Lehramt), René Haustein (Kunst), Annika Boenigk (Radio), Yasmin Fiebert (Bauzeichnung), Dominik Sokolowsky (Medizin), Florian Warring (Unternehmensberatung), Andrea Ostendord (Hochschule Ruhr West, Naturwissenschaft) und Robin Delfs (Bundeskriminalamt). Marietta Vogel als Berufsbearaterin der Agentur für Arbeit (Jura und Wirtschaftspsychologie) und Dagmar Kaplan als Schulsozialpädagogin (Soziale Berufe) arbeiten bereits mit dem Kollegium unserer Schule eng zusammen.
Doch auch Besuch von „Außerhalb“, wie Eva Schulz (Polizei), Yvonne Wenk (Uni DUE), Frau Adele Morreale (BFD/Diakoninie) und Herr Helbig (Bundeswehr) sind dank teils jahrelanger Unterstützung „alte Bekannte“.
Und so war es kein Wunder, dass dieser Vormittag viele nette Gespräche bei Kaffe und Kuchen hervorbrachte. Ein nettes Zusammenkommen war auch Dank der Unterstützung von Frau Häken möglich, die als ehemalige Oberstufenkoordinatorin für viele Altschülerinnen und Altschüler ein vertrautes Gesicht war und die Gastrednerinnen und Gastredner somit automatisch an den Zeitpunkt ihres Lebens zurückversetzte, an dem die Protagonisten des Berufsorientierungstages heute stehen.

Drei Klima-Initiativen hoffen auf Fördergeld

Bottroper Projekte beteiligen sich an der Klima Challenge Ruhr. Sie brauchen Unterstützung.

Bottrop beteiligt sich am revierweiten Wettbewerb Klima Challenge 
Ruhr: Initiativen sammeln in drei
 Projekten Punkte, um ein möglichst
großes Stück vom 100.000 Euro großen Preisgeld-Kuchen zu ergattern.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium 
verfolgt unter der Überschrift „Hier 
ist nichts für die Tonne“ ein Konzept der Mülltrennung und -vermeidung
. Ziel ist es, den Biomüll zu Kompost
 für den Schulgarten zu verarbeiten
 und Papier als Wertstoff zu verkaufen und damit die Schülervertretung
 zu stärken. Dazu sollen wieder auffüllbare Stifte verteilt und Einwegbecher verbannt werden. Das zweite
Projekt hat zum Ziel, zusätzliche Bäume im Quartier Prosper III zu
 pflanzen. Die Initiative „Nachbar
 schafft Klima“ will mit „Bäume für
 Bottrop“ Gutes für die Stadt tun und 
das Wohnumfeld verschönern. Auch
 im Prosper III Quartier angesiedelt 
ist der Verein „Gemeinsinn schafft 
Garten“ Im dritten Beitrag zur Klima Challenge sollen zwischen den
 Mehrfamilienhäusern Hochbeete 
angelegt werden. Gemeinsam wird
 gegärtnert, erzählt, geerntet.

Vom 9. März bis 6. April werben
 die Initiativen um Punkte. Mitmachen kann jeder, der sich unter 
www.ruhr2022.de registriert, ein
Projekt auswählt und nachhaltige
 Aktionen aus seinem Alltag meldet.

Ab dem 9. März sammeln die Initiativen in Bottrop Punkte für ihre Klimaschutz-Projekte. Alle wollen die Klima Challenge Ruhr gewinnen. (Foto: Stadt Bottrop)

Quelle: WAZ Bottrop vom 25.2.2019

 

Malochen für den Abi-Ball

Die Planungen für die große Party beginnen weit im Voraus. Dabei bleiben alle
 Beteiligten bodenständig. Das Geld muss größtenteils selbst verdient werden.

Pompöse Kleider, edle Location,
 teure Menüs und Luxus-Limousinen. Der Abi-Ball hat in den vergangenen Jahren immer mehr an
 Bedeutung gewonnen. Mancherorts in der Republik opfern Abiturienten ihr ganzes Erspartes. Die
 Bottroper Abiturienten sind da 
deutlich bodenständiger. Die Organisation liegt in ihren Händen, und
 die Kosten bleiben im Rahmen.

Luisa Rensing und Malin Stenbrock, beide vom Heinrich-Heine-Gymnasium, gehören zum Abi-Komitee des Jahrgangs 2019. Seit eineinhalb Jahren laufen bereits die
 Planungen für den diesjährigen 
Abi-Ball. „Es gibt mehrere Komitees“, wie Luisa Rensing erklärt. In einem Komitee befinden sich jeweils rund ein Dutzend Schüler,
 die bei der Umsetzung des Balls
 helfen. „Ein Komitee kümmert sich
 um die Motto-Woche, andere etwa
 um die Abi-Pullis.“ Luisa Rensing 
sitzt unter anderem im Komitee,
 das sich um die Örtlichkeit gekümmert hat. Die Buchung ist längst in
 trockenen Tüchern,  sie war auch
 frühzeitig zu klären.

Unter großem Zeitaufwand

Abseits des Unterrichts opfern die 
Schüler viel Zeit für den großen
Tag. Beim Weihnachtsmarkt wurden fleißig Kuchen, Waffeln und
 Heißgetränke verkauft. Das Geld 
fließt in die Finanzierung des Balls.
 Die Eltern mussten lediglich drei
 Raten á 50 Euro auf ein gemeinsames Abi-Konto entrichten. Durch
 den Kartenverkauf für die Abi-Party wird ein Teil der Kosten refinanziert. Einen Tag vor dem Ball wird
 der Saal mit reichlich Deko und
 Ballons geschmückt. Das kostet 
Geld. „Wir versuchen, es aber so
 günstig wie möglich zu halten“,
 sagt Malin Stenbrock. Denn anstatt jemanden damit zu beauftragen, dekorieren die Abiturienten 
selbst. Das spart wiederum Geld.

An den beiden Gesamtschulen 
in Bottrop zeigt sich ein ähnliches
 Bild. Der Abi-Ball wird von den
 Schülern mehrere Monate im Vorfeld geplant, organisiert und mit
 verschiedenen Verkaufsaktionen
 finanziert. Im Vergleich zum Heinrich-Heine-Gymnasium (circa 110
 Abiturienten), werden an der Janusz-Korczak-Gesamtschule zwischen 40 und 50 Schüler ihr Abitur
 meistern. Oberstufenleiter Thomas
 Giesen hebt die gute Zusammenarbeit zwischen dem Abi-Jahrgang
 und den Schülern aus der unteren 
Q1-Stufe hervor. Beide arbeiten
 Hand in Hand. Die Q1 unterstützt
 die Q2. „Die Schüler kennen sich 
untereinander“, sagt er. Die Party 
wird nicht im Pädagogischen Zentrum der Schule stattfinden, sondern eher in einem angemieteten
 Gemeindesaal. „Es wird alles in
 einem kostengünstigen Rahmen
 bleiben“, so der Oberstufenleiter.

Dem pflichtet seine Kollegin von
 der Willy-Brandt-Gesamtschule
 nur bei. Oberstufenleiterin Alexandra Beckmann hat festgestellt,
 dass die Schüler aus der Q1 mit
 denen aus der Q2 eng zusammenarbeiten. Schließlich beginnen die 
Q1-Schüler schon jetzt mit den Planungen für ihren eigenen Abi Ball
 im Jahr 2020.

Schon ist klar: Eine Luxus-Party 
mit edler Location und teurem Catering wird es an der Gesamtschule
nicht geben.

Teure Gewänder, edle Örtlichkeiten – den Abi-Ball lassen sich junge Leute oft viel
kosten. In Bottrop bleibt man dagegen noch bodenständig (Foto: Annabell Jatzke)

Quelle: Carsten Liebfried / WAZ Bottrop 23.2.2019

 

Crash-Kurs vermittelt heilsame Schocks

Polizei und andere Helfer berichten Schülern von ihren Erfahrungen mit Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Dabei gehen sie bewusst nicht zimperlich vor

Verkehrsteilnehmer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind überproportional häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Das liegt nicht nur an ihrer mangelnden Erfahrung, sondern auch an der höheren Risikobereitschaft. Die Polizei wirkt deshalb schon vor dem Erwerb eines Führerscheins auf die jungen Menschen ein und klärt sie auf.

Am Donnerstag waren die 10. Klassen des Heinrich-Heine-Gymnasiums, der August-Everding-Realschule und der Adolf-Kolping-Schule zum „Crash Kurs NRW“ in die Aula des HHG eingeladen. „Wir gehen einen Schritt voraus, wir wollen sensibilisieren, besonders bezüglich der Hauptunfallursachen Alkohol, Geschwindigkeit, Drogen, Selbstüberschätzung oder Ablenkung“, erläuterte Polizeihauptkommissarin Ute Honvehlmann.

Die Schüler sollen die Realität erfahren, auch wenn die „echt hart“ ist, wie es auf dem Plakat heißt. Erhofftes Ziel ist die Verringerung der Unfälle. Zuerst steht aber die Sensibilisierung über persönliche Erfahrungen im Vordergrund. Denn Unfälle sind häufig vermeidbar, wenn man sich an die Regeln hält. 

Im Vorfeld hatten einige Schüler ihre Lebensträume aufgeschrieben und an einen großen Ballon geheftet. Häufig wurden Gesundheit, Erfolg, glückliche Familie und Zufriedenheit genannt. Losgelassen schwebten die Begriffe über allen Anwesenden. Doch plötzlich platzte ein Ballon symbolisch für die Lebensträume nach einem Unfall.

Unfälle haben ihre Ursachen

Die Schüler wurden nun mit Unfallstatistiken, schockierenden echten Unfallfotos und gestellten Videos konfrontiert „Du trägst Verantwortung. Immer! Oder willst du, dass andere auch so enden?“, hieß der Appell an die junge Klientel. Mitglieder der Rettungskette berichteten von ihren Erlebnissen mit tödlichen Unfällen junger Leute. Polizistin, Feuerwehrmann, Notarzt und Notfallseelsorgerin zeigten mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern auf, dass Verkehrsunfälle nicht einfach passieren, sondern ihre Ursachen haben. Bei Wiederbelebungsversuchen wurden „Sekunden zu Stunden“, es gab das „Morgen Grauen“. „Man kann nicht einfach vergessen“ und „wie sinnlos der Tod hier war“, sagten die Rettungskräfte. Solche Erinnerungen werde man nie mehr los.

„Du hast kein zweites Leben“, mahnten sie und „Lass die Finger vom Handy! Oder willst du, dass deine Freunde deinen Tod live miterleben?“ Solche eindringlichen Worte zeigten Wirkung. Die Blicke der Schüler wurden nachdenklich, die Atmosphäre beklemmend. Ungewöhnlich still wurde es trotz der großen Schülerzahl. Manche mussten den Saal verlassen, wurden aber nicht allein gelassen, sondern von Notfallseelsorgern betreut.

Die Darstellungen zeigten Wirkung

➣ Die Reaktionen der Schüler: „Krass, macht betroffen“, „Man konnte sich hineinversetzen“ oder „Beeindruckend, was passieren kann, wenn man nicht nachdenkt“, hieß es.

➣ Andere stellten sich die Familien vor, denen man die Schreckensnachricht vom Tod überbringen muss.

Vor den Folgen von Unachtsamkeit und Risikobereitschaft im Verkehr hören die Zehntklässler bei einem „Crash Kurs“ in der Aula des HHG. (Fotos: Thomas Gödde)

Quelle: Harald Uschmann / WAZ Bottrop vom 22.2.2019

Ex-HHG-Abiturient (1989) neuer Stiftungsprofessor der Hochschule RuhrWest

Prof. Dr. Jens Watenphul wird neuer Stiftungsprofessor der HRW

Eine Hochschule hat Bottrop mit der HRW schon länger, nun hat sie mit Prof. Dr. Jens Watenphul auch ein Kind der Stadt, das dort unterrichtet.

Im Juni 2018 hatte sich Dr. Jens Watenphul auf die Ingenum Stiftungsprofessur an der Hochschule Ruhr West (HRW) für Kommunikation mit Schwerpunkt der Handlungsauslösungen im Klima- und Ressourcenschutz beworben und sich letztlich in einem dreistufigen Wettbewerb gegen Bewerber aus ganz Deutschland durchsetzen können.

Neben seinen fachlichen Qualifikationen als Kommunikationswissenschaftler und Marketingmanager halfen ihm vor allem die mehr als 15-jährigen überregionalen und internationalen Erfahrungen als Kampagnenplaner mit dem Schwerpunkt Klimaschutz und humanitäre Hilfe unter anderem für Ministerien, für Greenpeace, World Vision, für die Landeshauptstadt Düsseldorf, Kommunen und Konzerne in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Lehrerfahrungen sammelte er als Studienleiter für Akademien und Universitäten in Frankfurt, Hamburg, Berlin und Düsseldorf ebenso und als Workshopleiter für Stiftungen, Ministerien und Universitäten in Deutschland und international – angefangen an der VHS Bottrop.

So hat er unter anderem Marketingverstärker selbst entwickelt und patentiert und TÜV zertifizieren lassen und für Unternehmen in Deutschland, Kanada, der Schweiz und den Niederlanden eingesetzt. Seine Tätigkeit bringt ihn von seiner Heimatstadt Bottrop aus regelmäßig nach Berlin oder Frankfurt ebenso ergeben sich durch seine Spezialisierung auf Klimaschutz und Direktmarketing Stationen in Wien, Washington, St. Peterburg, Beirut. So wurden von Bottrop aus Video- und TV-Produktionen für Greenpeace und World Vision ebenso entworfen wie Multichannelkampagnen für nachhaltige Energieversorger und innovative Baustoffe ebenso wie der seinerzeit erfolgreiche Wettbewerbsbeitrag der Stadt Bottrop zur Innovation City Ruhr.

Hier möchte Jens Watenphul mit seiner Professur auch gerne anknüpfen: „Die HRW bietet mit ihren zukunftsgewandten technischen und ökonomischen Themen eine dreifache Chance für eine Stadt wie Bottrop im Strukturwandel. Wir können Innovationen mit den Professoren und Studenten durch Forschungsmittel binden und ausbauen, den Wirtschaftsstandort stärken, und für junge wie alte Fachleute am Standort eine Perspektive aufbauen. Gerade auch im Nachbergbau sind Fachkräfte für umweltschonende Innovationen und Energiesysteme ein Trumpf.“

Prof. Dr. Oliver Koch (Vizepräsident für Forschung und Transfer), Dipl.-lng. Thorsten Rath
(INGENUM GmbH), Prof. Dr. Jens Watenphul, Prof. Dr. Susanne Staude (staatlich Beauftragte für die Funktion der Präsidentin), Prof. Dr. Jens Paetzold (Institutsleiter Energiewirtschaft
und Energiesysteme) sehen in dieser Kooperation eine große Chance für alle Beteiligten
 und vor allem für die Studierenden der Hochschule. (Foto: HRW / André Lössel)

Quelle: Stadtspiegel Bottrop vom 20.2.2019

siehe auch ➣ https://www.hochschule-ruhr-west.de/news/datensaetze-presse/2019/stiftungsprofessur-ingenum/

 

Das Heine liest! Mitreißende Autorenlesungen am HHG

Es bedarf einiges an Geschick und körperlicher Präsenz, um über 130 überwiegend Dreizehnjährige beim Vorlesen in seinen Bann zu ziehen. Jürgen Banscherus hat dieses Kunststück mühelos bewerkstelligt.
Jürgen Banscherus, einer der bekanntesten und einflussreichsten Jugendbuchautoren Deutschlands mit über 60 veröffentlichten Werken, von welchen einige in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits zum Schulkanon gehören, las am Vormittag des 06.02.2019 in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums vor dem gesamten siebten Jahrgang Ausschnitte aus seinem Jugendroman „Novemberschnee“ vor. Die Geschichte dreht sich um drei Jugendliche, die eine Bank überfallen und denen auf ihrer kopflosen Flucht die Kontrolle mehr und mehr entgleitet. An einer besonders spannenden Stelle im Roman stoppt Banscherus seine Lesung, grinst und empfiehlt, das Buch selbst zu Ende zu lesen. Er verrät nur so viel: Zum Schluss sind vier Menschen tot. Ein Raunen geht durch die Aula des HHG. Man will schließlich wissen, wie die Geschichte endet!
Mit geübter Stimme füllte Banscherus – bewusst ohne Mikrofon – die große Aula des HHGs und begeisterte die Schülerinnen und Schüler – und auch die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer – auf Anhieb mit seiner entwaffnenden Ehrlichkeit, seinem trockenen Humor und seinem Gespür im Umgang mit jungen Menschen.
Nach mehr als 2000 (!) Lesungen hat Banscherus sicherlich die meisten der Fragen, die die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Lesung stellen durften, schon etliche Male beantwortet. Nichtsdestotrotz ging er ausführlich auf jede Frage ein, erzählte amüsante Anekdoten  und beantwortete mit einem Augenzwinkern zahlreiche Fragen zu seiner Inspiration für das Schreiben, seinen Lieblingsromanen, ob er gerne Computerspiele spiele und wie alt er eigentlich sei (Banscherus wird nächsten Monat 70 Jahre alt).
Als Jürgen Banscherus von seiner eigenen Kindheit sprach, die ihn zu seinem Jugendroman „Davids Versprechen“, einer Geschichte über häusliche Gewalt, inspirierte, hätte man eine Stecknadel in der Aula des HHGs fallen hören können. Betroffene und nachdenkliche Gesichter waren dem Autor zugewandt.
Zum Abschluss durften sich die Schülerinnen und Schüler noch ein Autogramm holen, um ein Andenken an die Lesung zu haben. Auch das ein oder andere Selfie für Instagram schlug er nicht aus.

Banscherus selbst war von der Lesung ebenfalls sehr angetan und empfand sie als einen gelungenen Auftakt seiner neuen Lesereise.
Gern laden wir Jürgen Banscherus im nächsten Schuljahr wieder ein und bedanken uns sehr für dieses kurzweilige Leseerlebnis!

Nur acht Tage später, am 14.02.2019, kam unser fünfter Jahrgang sowie zwei Klassen der Fichteschule in den Genuss einer Autorenlesung in der Aula des HHGs: Christian Gailus, welcher unter dem Autorenpseudonym „Max Held“ schreibt, las Ausschnitte aus seinem Jugendroman „Wild Claws“ vor, der erst im März in den Buchläden erscheinen wird. In Hawaiihemd und Safarihut mit Krokodilzähnen kostümiert, nahm er die knapp 170 Kinder mit auf eine Reise in die Sümpfe der Everglades, wo sie Krokodilen, Pumas und Riesenschlangen begegneten und sich mit den beiden Jungen Jack und Logan in ein Abenteuer stürzten.
Bei der anschließenden Fragerunde reichte die Zeit kaum aus, all die dringenden Fragen zu beantworten, die die Schülerinnen und Schüler an den Autor hatten. Mit einer bunten signierten Autogrammkarte und dem festen Vorsatz, das Abenteuer zu Ende zu lesen, verließen unsere Fünfer die Aula.

Leseförderung findet am HHG jedoch nicht nur in Form von Autorenlesungen statt:

Nach wie vor ist unsere Schulbücherei ein Ort, der zum Lesen und Verweilen, zum Blättern, Spielen und dem Hören von Hörbüchern einlädt. Mit einem laufend modernisierten Bestand erfreut sich die Bücherei nach wie vor bei den Heine-Schülerinnen und -Schülern großer Beliebtheit. Unterstützt wird die Bücherei am Vormittag von engagierten Müttern, die die Ausleihe und Rückgabe der Medien koordinieren.

Doch auch unsere Schülerinnen und Schüler selbst setzen sich für die Leseförderung ein: Die Schülervertretung ruft gerade ein Projekt ins Leben, das regelmäßige Lesenachmittage und -abende für die Fünft- und Sechstklässler an der Schule vorsieht. Bei gemütlichem Leselicht dürfen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Büchern in den Oasenraum der Schule kuscheln, sich gegenseitig vorlesen, Lesetipps geben oder auch allein vor sich hin schmökern. Zudem bieten engagierte Schülerinnen der Deutsch-Leistungskurse das Projekt „Heine liest für Kleine“ an.

Buch- und Lesetipps von Schülern für Schüler sowie aktuelle Veranstaltungen rund um das Thema „Lesen“ können der „Lies-was-Säule“ entnommen werden, die in der Mensa steht.

Das Heine liest!

 

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