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Achtung Kunst! 1. Kunstaustausch am HHG!

Was? Kunst- Austausch? Schüleraustausch, klar. Man zieht vorübergehend in eine Gastfamilie, um einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Aber Kunst- Austausch? Was wird denn da getauscht?
Kunst! Und einzigartige Erfahrungen. Die Schülerinnen und Schüler des Q1 Kurses (von Frau Tobinski) arbeiten gemeinsam mit Q1 Schülerinnen und Schülern des Petrinums in Dorsten (Frau Timmermann). Die beiden Lehrerinnen lernten sich auf einer Fortbildung in Münster kennen und beschlossen daraufhin, ein gemeinsames Projekt zu starten.
Zum Thema „XX auf den ersten Blick“ pendeln seit April Kunstkartons von Woche zu Woche zwischen Dorsten und Bottrop hin und her. Am 29. Mai besuchen uns die Dorstener zum ersten Mal am HHG und es wird gemeinsam an den Projekten weitergearbeitet.
„Neugier auf den ersten Blick“ , „Kaffee auf den Blick“ oder „Frieden auf den ersten Blick“ sind die Titel von nur drei der 19 interessanten Arbeiten. Die dreidimensionalen Kunstwerke werden nach Abschluss der künstlerisches Prozess in einer Ausstellung gewürdigt.

21.Mai. 2019 Anne Tobinski

Ex-HHGler – Ein Professor  aus  Bottrop für Bottrop

Dr. Jens Watenphul ist der neue Stiftungsprofessor an der Hochschule Ruhr West. Er zeigt, wie Klimaschutz-Themen an den Mann und die Frau gebracht werden

Als Jens Watenphul vor 30 Jahren sein Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium machte, war als Studienstandort Essen gesetzt. Dass es einmal eine Hochschule in Bottrop geben könnte? Damals ein Gedanke praktisch jenseits jeder Vorstellung.

Prof. Dr. Jens Watenphul lehrt als Bottroper nun an der Hochschule Ruhr West. Zusätzlich leitet er eine Kommunikationsagentur.  (Foto: Joachim Kleine-Büning)

Doch inzwischen ist sie nicht nur da, die Hochschule Ruhr West, sondern in den zehn Jahren ihres Bestehens auch etabliert. Und Watenphul, heute Doktor der Kommunikationswissenschaften und Agentur-Inhaber, lehrt jetzt als Professor in seiner Heimatstadt.

Der 49-Jährige, der als Kommunikationsprofi auch schon die Innovation-City-Bewerbung Bottrops erfolgreich begleitet hat, hat jüngst die Stiftungsprofessur „Kommunikationsprozesse und Handlungsauslösungen beim Klima- und Ressourcenschutz“ erhalten. Dabei soll es darum gehen, wie diese Zukunftsthemen kommuniziert und in die breite Umsetzung getragen werden können.

Watenphul will den Studierenden unter anderem näher bringen, dass es später nicht nur darum gehen wird, als Ingenieure Energieeffizienz zu planen oder Innovationen zu entwickeln. „Sie werden das auch vermarkten müssen.“ Dazu helfe es zu wissen, wie kommunale Verwaltungen ticken, wie man Themen an Kunden heranträgt, wie man Bürger mit Klimaschutz-Inhalten ansprechen kann und Vermeidungsverhalten positiv überwindet. „Die Leute rechnen. Es hilft, wenn sie bei einer Maßnahme mehr sehen als nur den Nutzen für den viel zitierten Eisbären.“

Praktische Erfahrungen

In all diesen Bereichen hat der gelernte Redakteur Watenphul, Chef der Kommunikationsagentur Corporate Values, in den vergangenen Jahren praktische Erfahrungen gesammelt. Ehrenamtlich arbeitete er für NGOs (Nichtregierungsorganisationen), war drei Jahre Campaigner bei Greenpeace in Hamburg.

„Da habe ich viel darüber gelernt, was Bürger zwar alles gut finden, aber noch lange nicht machen.“ Er hat berufsbegleitend promoviert, Energieversorger und Konzerne beraten und gerade zum Beispiel für Düsseldorf eine Klimakampagne geplant.

Die ersten Reaktionen der Studierenden auf seine Themen stimmen ihn positiv. „Es sind sehr engagierte Kurse mit einer hohen Präsenz.“ Die jungen Leute seien ambitioniert, hätten etwa im Kurs zu Nachhaltigkeitsthemen clevere Ideen dazu entwickelt, wie sie im Umfeld durch technisches Know-How Verbesserungen herbeiführen könnten.

Watenphul nennt ein Beispiel: „Es gab die Idee, an der HRW Laptops zu reparieren, damit sie länger schnell laufen.“ Und nicht alle zwei Jahre schon wieder ausgetauscht werden. „Damit sparen sie Geld, lernen etwas, verwenden die Technik länger, vermeiden Müll.“

Anderes Beispiel: Studierende entwickeln im Sparring Ideen, wie man E-Mobilität mit Laternen verknüpft – und das verkaufen kann. „Man muss auch lernen, dass es viele finanzielle Grenzen gibt“, weiß Watenphul aus Erfahrung.

Gelehrt habe er immer schon gerne, unter anderem als Studienleiter an der Deutschen Fundraising-Akademie. „Es war immer mein Ziel, an einer Hochschule lehren zu können“, verrät der Familienvater, dessen Stelle an der HRW es ihm ermöglicht, seine Kommunikationsagentur weiter zu führen.

Er schätzt es, an der HRW einen Pool an Wissen zu haben. „Man kann mit dem akademischen Zusammenhang auch etwas bewegen – und die Hochschule will etwas bewegen.“ Er betont den offenen Austausch, das Weitertragen von Ideen. Grundsätzlich hält er den Campus für Bottrop für hilfreich in der Zeit des Strukturwandels nach dem Bergbauende. „In der Stadt hat sich schon einiges getan, auch durch die Hochschule.“

Quelle: Nina Stratmann WAZ Bottrop vom 21.5.2019

Alles dreht sich um das Fahrrad

Mit einem Aktionstag auf dem Berliner Platz wurde am Samstag  das RadQuadrat eröffnet. Viele Akteure beteiligen sich mit ihren Angeboten 

Leni, Josefine und Hannah von der Einrad-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums zeigen ihr Können. (Foto: Thomas Gödde)

Auf dem Berliner Platz drehte sich am Samstag wieder einmal alles ums Rad. Die Eröffnung des Radwegeprojekts „RadQuadrat“ wurde stilgerecht mit einem Aktionstag gefeiert. Die neue Umfahrung der Innenstadt führt über ruhige Nebenstraßen, zwei Stichstraßen verbinden die Hochschule und den Hauptbahnhof mit der City. 

Fahrbahnen wurden teilweise erneuert, Radwege markiert und Servicestationen, wie die Radwaschanlage am Hbf, eingerichtet, erklärte Jasmin Hornstein vom Stadtplanungsamt: „Die Route steht so weit, aber Einzelheiten werden noch fertiggestellt.“ Teilstrecken mit Leuchtasphalt würden in naher Zukunft vollendet, eine Abstellplatz mit Ladestation sei ebenfalls in der Planung.

Bürgermeister Klaus Strehl betonte in seiner Eröffnung in Bottrop solle besonders das Rad fahren im Alltag gestärkt werden: „Das Fahrrad spielt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz, es ist gesund und preiswert.“ 

Viele Stationen verlockten beim Aktionstag zur aktiven körperlichen Betätigung. Besonders ins Auge fielen die „Looping-Bikes“, die an Schiffschaukeln auf der Kirmes erinnerten. Fest angeschnallt konnten die mutigen Sportler durch Pedal treten Schwung holen und das Gerät bis zum Überschlag bringen. „Das hat sich komisch angefühlt, wie Achterbahnfahren“, kommentierte Devin (14) das Erlebnis. 

Beim „Pumptrack“ kam man ohne Trampeln aus, die BMX – Räder lassen sich nur mit Körperverlagerung steuern. Joel (12) „könnte das den ganzen Tag machen.“ Bei den „Crazy Wheels“ versuchte Wolfgang Müller, „den Kindern Rad fahren beizubringen, mit Rädern, die eigentlich nicht fahren“, dank eingebauter Mängel, wie eine „Acht“ oder zusätzliche Gelenke. Der Bobby-Car Parcours wurde eifrig benutzt, die kleinen Besucher folgten begeistert den Kreidestraßen. Erste Erfahrungen sammelten die Gäste bei der Einrad-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums. 

Ein Barren zum Festhalten

Ein Barren aus der Sporthalle half bei den Versuchen. „das ist unsere Autobahn zum Festhalten“, bemerkte Lehrer Volker Heek scherzend. Mehr Gleichgewichtsgefühl war beim Einrad-Hockey erforderlich.

Wer mit dem eigenen Rad gekommen war, konnte sein Vehikel bei der Verkehrswacht codieren lassen. Bei der „Foto-Fun-Aktion“ fotografierte man sich selbst in eine Postkarte mit Bottroper Motiven wie Tetraeder oder Malakowturm hinein. Hauptkommissar Verleger versuchte am Infostand der Polizei „den Leuten die sichere Benutzung der Radwege näher zu bringen. Das ist nicht so einfach.“

Quelle: Harald Uschmann / WAZ Bottrop vom 13.5.2019

Ex-HHG-Lehrer zum „Friedensprojekt Europa“

Der ehemalige HHG-Lehrer Klaus Kayser (92) sprach auf dem Friedensprojekt am „Monday for Europe“ (6.Mai) die einleitenden Worte zu einer Podiumsdiskussion mit Europa-Spitzenkandidaten zur EU-Wahl am 26. Mai.

Als Kriegsteilnehmer berichtete er als authentischer Augenzeuge über das fremdbestimmte Leben als Jugendlicher und Soldat in der NS-Zeit und über die Wohltat, als das Grundgesetz der jungen Bundesrepublik in Kraft trat und endlich selbstbestimmtes Leben erlaubte.


Als Zeitzeuge eingeladen, bin ich heute in der festen Überzeugung hier hergekommen, dass die Erinnerung an die Zeit vor 1945 mitbewirkt hat, seit 74 Jahren in einer Friedenszeit zu leben. Das Grundgesetz und politische Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland haben mir seitdem ermöglicht, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Vor 1945 lebte ich in einer Welt, ausgenommen mein Elternhaus, in der Gehorsam, Gehorchen erste Christen- und Bürgerpflicht zu sein schienen. Bei der Wehrmacht erfuhr ich, Denken den Pferden zu überlassen. Sie hätten größere Köpfe. Als Soldat musste ich 1944 dem Führer und Kanzler des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, schwören, ihm unbedingten Gehorsam zu leisten. Ich durfte nicht erwachsen werden, aber ab meinem 16. Lebensjahr Kanonenfutter sein für eine Welt, die ich nicht wollte. Für die Verweigerung dieses Eides haben Menschen ihren Tod hingenommen.

Anfang Mai 1945 kam ich nach einem turbulenten Rückzug, der in Oppenheim am Rhein begonnen hatte, am Schliersee in Bayern an, Mitglied einer sich auflösenden Truppe.

Unterwegs ständig aus der Luft von Tieffliegern angegriffen, waren wir am Boden der Übermacht der amerikanischen Panzer ausgesetzt.

Wir begegneten auf diesem Rückzug einer endlosen Kolonne von Häftlingen aus einem Konzentrationslager. Sie mussten sich, bewacht von SS-Soldaten, am Straßenrand in ihrer gestreiften Lagerkleidung, vom Regen durchnässt, mit Holzpantinen an den Füßen, in noch winterlicher Kälte durch den Matsch quälen, vermutlich ihrer Ermordung entgegen.

Eine andere in meinem Gedächtnis fest verankerte Situation erlebte ich, als wir, ein Trupp von wenigen Soldaten, nur mit Panzerfäusten bewaffnet, in der Nähe von Landsberg am Lech angesichts zahlreicher heranrollender Panzer unsere Stellung aufgeben mussten. Es gelang uns per beschlagnahmter Fahrräder, die Kettengeräusche der Panzer im Ohr,  entlang des Ammersees, Abstand zu gewinnen. Wir kehrten total erschöpft bei Weilheim in einer am Wege liegenden Kneipe ein, erhielten zu Trinken und aßen von unserer Marschverpflegung. Plötzlich öffnete sich die Kneipentür und zwei Männer, vorschriftsmäßig uniformiert, mit Stahlhelmen auf dem Kopf und einem Schild auf der Brust, mit einer Kette um den Hals befestigt, bewaffnet mit Maschinenpistolen: „Kettenhunde“, sprich Feldgendarmerie. Mit knarrender Stimmte rief einer der beiden Männer in den Raum: „Marschpapiere!“ Wir hatten keine. Wer hätte sie uns auch ausstellen können? Für die Feldgendarme waren wir jetzt Deserteure und gehörten vor ein Standgericht, dessen Urteil schon im vorhinein feststand. In meiner Not habe ich sie angeschrien und aufgefordert, ihren Kopf doch nochmal nach draußen zu stecken, dann könnten sie Kettengeräusche der sich nähernden amerikanischen Panzer hören. Sie taten es, stiegen anschließend auf ihr Motorrad bzw. in den Beiwagen und wurden nicht mehr gesehen.

Am Schliersee war zwar der Krieg für uns zu Ende, aber befreit fühlten wir uns noch nicht. Niemand war da, der uns gesagt oder befohlen hätte, was in dieser Situation zu tun sei. Zu Dritt verbrannten wir schließlich unsere Uniformen und übergaben auch die total verlauste Unterwäsche dem Feuer. Im Tausch gegen ein intaktes Radio zeigte sich eine Bäuerin bereit, uns aus dem Fundus ihres Mannes Zivilkleidung zu überlassen.

Noch war die Front vor uns. Wir wollten uns zunächst im Wald verstecken, um uns von der Front überrollen zu lassen. Wir erinnerten uns aber bald schon, dass wir in Zivilkleidung nicht mehr als Soldaten, sondern als Partisanen eingeschätzt würden, für die die Haager Landkriegsverordnung von 1907 nicht galt. Wir kehrten auf die Straße zurück. Als wir die ersten Amerikaner erkennen konnten, hoben wir die Arme und gingen langsam auf sie zu. Es gelang mir, einer Kriegsgefangenschaft zu entgehen.

Ich plagte mich tagsüber zu Fuß von Holzkirchen aus auf der Autobahn nach München, durch München hindurch, an Augsburg vorbei. Schließlich kam ich in die Nähe von Ulm. In Heidenheim lebten, wie mir spontan einfiel, Freunde meiner Eltern. Nach vielem Herumfragen fand ich schließlich ihre Wohnung. Sie stellten mir am nächsten Tag, wenn auch schweren Herzens, ihr Familien-Fahrrad zur Verfügung, mit dem ich von Heidenheim aus auf verschlungenen Wegen schließlich in Arnsberg landete. Im Café Schmidt am Gutenbergplatz, eine Tochter aus dem Hause arbeitete in der Apotheke meines Vaters, erfuhr ich, dass meine Eltern Bomben und Kriegsende heil überstanden hätten. Mein Elternhaus wäre aber noch von den Amerikanern besetzt. Ich stieg auf das Fahrrad, fuhr über den Bockstall nach Breitenbruch, passierte die Möhnetalsperre, ließ Soest rechts liegen und war schließlich am Freitag vor Pfingsten wieder zuhause. Im Gepäck nur noch: nie wieder Krieg.

 

Lassen Sie mich abschließend folgendes Erlebnis in der Jetztzeit erzählen:

Am Karfreitag dieses Jahres bin ich allein den Arnsberger Kreuzweg gegangen, auch in Gedanken über das, was ich heute zur Einleitung dieser Veranstaltung sagen wollte. Oben auf dem Kreuzberg angekommen, sah ich Helfer das diesjährige Osterfeuer vorbereiten. Auf einer Bank ruhten sich ein älterer und ein jüngerer Mann offensichtlich von getaner Arbeit aus. Ich bekam während einer kurzen Rast von ihrem Gespräch mit, dass der Ältere dem Jüngeren erklären wollte, was er von den Demonstrationen 15-/16-Jähriger zum Klimawandel hielt. Insbesondere die Verwendung der Unterrichtszeit machte für ihn das Ganze fragwürdig: Schulschwänzer. Ich mischte mich ungefragt ein. Wir verständigten uns schließlich darauf, dass zumindest das Pauschalurteil unangebracht war. Der Ältere fügte abschließend hinzu, der Protest käme zu spät und habe daher keinen Zweck.

Ich denke, wir können dieses „zu spät“ für die noch nicht Wahlberechtigten und auch für uns nicht gelten lassen.

Mich erinnerte dieses Erlebnis an den 24. März 1933, als mit den Stimmen des Zentrums das Ermächtigungsgesetz im Reichstag verabschiedet wurde. Es hob die Gewaltenteilung auf und eröffnete damit Hitler den Auf- und Ausbau seiner Diktatur, deren Zielsetzung man mindestens seit 1925 kennen konnte.

Dieser Beginn des „zu spät“ wurde für viele die Rechtfertigung der Übernahme einer Zuschauerrolle in der Folgezeit. 12 Jahre alt, erlebte ich den 9. November 1938, die sogenannte „Reichskristallnacht“. In Hamm brannte die Synagoge, man schaute zu oder verdrückte sich.

Gleiches ereignete sich, als das Delikatessengeschäft eines jüdischen Inhabers geplündert wurde. Man schaute weg, beteiligte sich sogar oder zog sich diskret zurück.

 

Wir sind am 26. Mai bei der Europawahl aufgerufen, wieder unsere politische Verantwortung für uns und die Nachkommenden wahrzunehmen.

Ein einiges und dadurch starkes Europa wird mittlerweile für die Erhaltung der Welt gebraucht, die wir uns für unsere Kinder und Enkel wünschen.

Ich hoffe, bei deren möglicher Nachfrage bezüglich der Wahrnehmung unserer Verantwortung für die Welt, in der sie leben müssen, eine andere Antwort parat zu haben, als meine Großeltern- und Eltern-Generation – wenn sie denn überhaupt eine hatten.

 

Klaus Kayser (*1.6.1926) unterrichtete am früheren Jungengymnasium [heute HHG] in Bottrop Religion und Geschichte. 1972 nahm er das Angebot an, in Arnsberg Schulleiter am Gymnasium Laurentianum zu werden. Nach seiner Pensionierung 1990 half er beim Aufbau des Norbertusgymnasiums in kirchlicher Trägerschaft in Magdeburg – und auch beim Aufbau des Gymnasiums Jena stand Klaus Kayser beratend zur Seite. Seine Gedanken und Erlebnisse fasste er in einem Buch zusammen, das 2015 unter dem Titel „1944 – Ein Jahr für ein ganzes Leben“ erschienen ist.


siehe auch frühere Berichte:

➣  https://hhg-bottrop.de/schueleraustausch-beginnt-mit-hhg/

➣  https://hhg-bottrop.de/ein-wiedersehen-nach-fuenfzig-jahren/

➣  https://hhg-bottrop.de/ex-schueler-besuchen-alten-lehrer/

 

HHG startet mit Projekten zur Nachhaltigkeit. Evonik Stiftung fördert Einrichtung eines Schulgartens.

Das Heinrich-Heine–Gymnasium Bottrop freut sich über die Möglichkeit, einen Schulgarten anlegen zu können. Der Auftakt zu diesem Projekt zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern fand am Freitag, dem 03.05.2019, ab 15.00 Uhr mit der Anlage einer Wildblumenwiese statt. Auf diesen Wiesen tummeln sich Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreiche andere Insekten.
Die Schule möchte mit der Pflanzung ein Zeichen für Nachhaltigkeit und den bewussten Umgang mit der Umwelt setzen. Auch wenn die Anlage der Wildblumenwiese ein kleiner Beitrag ist, so sind es genau diese Aktivitäten, die für den Artenschutz und die biologische Vielfalt besonders wichtig sind. Man kann so mit wenig Aufwand viel für die Umwelt tun und dem verbreiteten Bienen- und Insektensterben entgegenwirken.
Weitere Aktivitäten im Rahmen des Schulgartenprojekts sind schon in Planung. Dazu gehören die Pflanzung von Gehölzen als Rückzugsort für Vögel, das Setzen von Jahrgangsbäumen, aber auch die Errichtung von Bienenhotels und der Bau von Nisthilfen für Vögel. Ins Leben gerufen werden konnte das Vorhaben dank der Evonik Stiftung, die dieses nachhaltige und mehrphasige Projekt mit einer Spende von 5.000 € unterstützt.
 „Schulgärten sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern zugleich auch Orte des Lernens und der Zusammengehörigkeit“, so Dr. Heike Bergandt, Geschäftsführerin der Evonik Stiftung. „Die Art und Weise wie Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam dieses Projekt umsetzen, hat uns überzeugt.“
Innerhalb des Schulgebäudes soll sich auch einiges ändern. Durch die Teilnahme des Differenzierungskurses Naturwissenschaften mit dem Projekt „Hier ist nichts für die Tonne“ an der Klima Challenge Ruhr und dem Gewinn von 4.700 € können weitere nachhaltige Projekte umgesetzt werden. Dazu gehört z.B. die Anschaffung von Müllbehältern zur Mülltrennung in den Klassenräumen, wodurch ebenfalls ein bewussterer Umgang mit der Umwelt gefördert werden soll.

Heineteams holen Stadtmeistertitel im Tennis

In der vergangenen Woche fanden die Stadtmeisterschaften im Tennis statt. Unsere Mannschaften setzten sich erfolgreich gegen die anderen Bottroper Schulen durch und errangen in den Wettkampfklassen  IV (Jungen), WK III (Jungen) und WK II (Mädchen) den Stadtmeistertitel.

Herzlichen Glückwunsch!

Die WAZ berichtet (9.5.2019):

Heines Tennisasse holen drei Titel

Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden auf der Tennisanlage des TC Eigen-Stadtwald die Stadtmeister der Schulen ermittelt. Es standen sich die Mannschaften des Heinrich-Heine-Gymnasiums und des Josef-Albers-Gymnasiums gegenüber.

Den Auftakt machten die Jungen in den Wettkampfklassen II, III und IV. In der WK IV konnte sich das Heinrich-Heine-Gymnasium angeführt von Felix und Nicolas Banaszak mit 6:0 behaupten, in der WK III gab es einen knappen 4:2-Erfolg. In der WK II holte das Josef-Albers-Gymnasium den Titel. Mika Lassak, Tom te Heesen, Louis Lauben und Jack Herrmann sowie Chris Nowaczek und Lukas Veenstra, die im Doppel zum Einsatz kamen, gelang ein 4:2-Sieg.

Bei den Mädchen wurden die Stadtmeistertitel aufgeteilt. In der WK III gewann das Albers-Gymnasium angeführt von Lucia Schuknecht mit 4:2, in der WK II hatte das Quartett des Heine-Gymnasiums klar mit 6:0 die Nase vorn.

„Wir haben schöne Spiele gesehen und hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Ein Dank geht an den TC Eigen-Stadtwald, der uns die Plätze zur Verfügung gestellt hat, und die Sparkasse Bottrop, die den Siegermannschaften jeweils ein Stadtmeistershirt spendiert hat“, freute sich Organisationschef Peter Schmidt nach der ersten Turnierrunde.

Für die Siegerteams in den Wettkampfklassen II und III folgt nun am 15. Mai die Qualifikationsrunde gegen die Stadtmeister aus Gelsenkirchen. Am 21. und 23. Mai wartet dann im Erfolgsfall noch die Endrunde im Regierungsbezirk Münster. Gespielt wird ebenfalls auf den Plätzen des TC Eigen-Stadtwald.

Neuer Schülerbericht: SporTown – ein Projekt zur aktiven Mitgestaltung Bottrops

Das Projekt SporTown war ein internationales Jugendprojekt zur Gestaltung von Sport- und Freizeiträumen. Dabei ging es nicht nur um die, von uns Bottropern ausgewählten Flächen, sondern vielmehr um den Austausch mit anderen Jugendlichen aus verschiedenen Länder. So lernten wir Jugendliche aus Polen, Ungarn, Slowenien, Serbien und der Slowakei kennen. Der Batenbrock Park und der „rote Platz“ im Prosper Park sind die ausgewählten Flächen der Stadt Bottrop, das Ziel ist es, beide Stadträume attraktiver zu gestalten und den Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten zur Nutzung anzubieten. Um möglichst viele verschiedene Ideen sammeln zu können, fanden einerseits die Workshops in Bottrop mit uns neun Jugendlichen statt, andererseits sind immer zwei Jugendliche zusammen mit einer Begleitperson in eines der anderen teilnehmenden Ländern gereist, um dort gemeinsam mit all den anderen Teilnehmern des Projektes Konzepte zur Aufbesserung zu entwickeln. Dementsprechend haben sich alle Städte im Voraus „Problemräume“ gesucht, wofür dann während der Treffen Ideen zur attraktiveren Gestaltung gesucht wurden. Dabei war die Verständigung untereinander auf Englisch, sodass wir letztendlich nicht nur gelernt haben, wie eine Stadt geplant und verändert wird, sondern auch wie wir uns mit der englischen Sprache austauschen können.

Des Weiteren gab uns das Projekt die Möglichkeit uns aktiv an der Entwicklung unserer Stadt zu beteiligen, wodurch wir natürlich auch unsere eigenen Wünsche äußern konnten und diese vielleicht sogar umgesetzt werden könnten.

Ich selbst war drei Tage in der Stadt Nitra in der Slowakei. Während meines Aufenthaltes lernte ich nicht nur die Kultur der anderen Teilnehmer kennen, sondern auch vieles über die Stadt und deren Geschichte. Das Tagesprogramm für die einzelnen Tage war zwar sehr getaktet, dennoch bekamen wir einen ziemlich guten Eindruck in das slowakische Leben.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Teilnahme an diesem Projekt eine Menge Erfahrungen und Spaß mit sich gebracht hat. Auffällig ist, dass andere Städte außerhalb Deutschlands ähnliche Probleme wie Bottrop haben und diese durch die Idee der Zusammenarbeit verschiedener Länder vielleicht einfacher zu lösen sind.

Artikel von Luisa Schmolke (Q1)

 

Junge Leute erhalten „SporTown“-Zertifikate

Europa-Projekt richtet sich an 16 bis 25-Jährige

Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums und der Willy-Brandt-Gesamtschule erhielten jetzt aus der Hand von Bürgermeister Klaus Strehl die Abschlusszertifikate für ihre Teilnahme am Projekt „SporTown“.

Bürgermeister Klaus Strehl (r.) überreichte den „SporTown“-Teilnehmern ihre Zertifikate. Mit im Bild: Dorothee Lauter (m.) von der Stadtentwicklung. (Foto: Heinrich Jung)

Das von der EU geförderte Projekt richtete sich an junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren und hatte zum Ziel, Stadträume neu zu entdecken und sich mit anderen jungen Menschen aus verschiedenen europäischen Städten auszutauschen. Neun Schülerinnen und Schüler aus Bottrop nahmen an dem Projekt teil, das von der Partnerstadt Veszprém organisiert und von der Stadt im Rahmen des Zukunftsstadtprozess begleitet wurde.
In insgesamt drei Workshops zu Stadträumen in Bottrop haben die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Stadtentwicklung, zwei städtischen Flächen – dem Volkspark Batenbrock und dem Prosper Viertel – auseinandergesetzt und Ideen entwickelt sowie einen Einblick in politische Entscheidungsprozesse der Stadt Bottrop bekommen.

Quelle: WAZ Bottrop, 30.3.2019

Impressionen Skifahrt nach Meransen 2019

Unsere siebten Klassen sind aus ihren Skikursen in Meransen (Südtirol) zurück! Die Klassen 7a und 7d schildern uns ihre Eindrücke:

My trip to Italy

My trip started on Thursday, 21st March 2019 on 6 am. My class, my teachers and I went into the bus and two other classes drove with us to Italy. I sat next to Tuhana for the next 12 hours.

The ride was very cool, we made stops at Burger King and at places to go to the toilet. We arrived at 7 pm in Italy and walked to our hostel. The owners‘ names were Tamara and Rudolf and they had two kids: Alex and Daniel. I went in a room with Tuhana and Anne. The day was hard, so we went to bed early.

On the first day in Italy we had breakfast at 8 am. After breakfast we dressed ourselves with ski clothes and went into the skiing room. At the bus station we waited for the ski bus.

We drove the beginner slope with Mr Müller because it was the first day. At first I couldn’t drive very fast but later it was so funny! At 12 o’clock we made a break and went to the hut to eat something. I ate a pizza. After the break we drove further with Mrs Klee. At half past 3 we drove to the bus station with the gondolas. Back in our hostel we had a shower. After, my friends and I went outside to the supermarket. We took beautiful photos and bought ice cream. We ate dinner at half past 6 and went to bed at half past 9.

The next 2 days weren’t so funny and cool because I got sick and couldn’t go skiing.

But on Monday, 25th March, I was healthy again. On this day we were hiking and walked through forests. The snow was very deep and everyone had struggles to walk through the snow, but we laughed very much. Some time later we got a task. We had to build a snow sculpture and Miriam, Ruveyda, Elif, Tuhana and I built an ice cream but we didn’t win the challenge. We walked further and made a stop at a restaurant. I ate noodles with tomato sauce and my friends ate that or Kaiserschmarren. After lunch we could play in the snow.

We walked back home and went outside again. The dinner was at half past 6 and at half past 7 we had a little party. We played games with Mrs Hömke and had fun. We went to bed at half past 9.

The next day was the coolest day because we didn’t drive with our teachers, we drove alone with good skiing-children as coaches in Meransen. Annika, Emily, Hanna, Anne, Tuhana and I stayed left, so we were able to make one group. Annika, Emily and Hanna were the good skier-children and one of them chose one of Tuhana, Anne and me and so we drove with one partner. I had Annika as my coach and it was very funny with her. She told me the important things and tricks for skiing. In the beginning the snow was very good to go skiing but later, it was like applesauce and very difficult to drive on it.

This was the last and the funniest day. After we had been home and had had a shower we sat on the football place again. On this day we had a party after dinner. Our motto was “Assi“ and we were very ugly!

Sara Nur Karaman 

The best class trip ever!

On Thursday, 21at March the bus took us from school to Meransen, Italy.

When we arrived, we rolled our baggage to the pension and went into our rooms. I was in a room with Sara and Anne. Half an hour later we had dinner. It was delicious.

The next day we three had got ready for breakfast and went down to the dining room. Almost everyone of our class was already there. For breakfast, there was some cheese, ham, bread, butter and cornflakes with milk. When everyone had been full, Mr Müller, our teacher came in and explained us the course of the day. 

For the first day, all the groups went skiing on the same slope because it was the easiest slope. 

At the beginning it was hard to ski for the most children but they took their time and did better and better. A couple of hours later we made a break in a pizzeria and the pizzas were very, very yummy. I have never eaten a pizza like that before!

The second day was bad. Many people were sick and didn‘t come with us skiing which was a pity because we went skiing on another slope, Jochtal.

That was quite harder than the piste the day before. I had achings and couldn‘t ski as fast as the others. The best thing for me was the chair lift because it was another feeling and you were able to have a break and relax. Mr Willebrand, our ski teacher, who was earlier a teacher at our school, explained us everything and understood everything, which was very nice. 

The hiking day was on the fourth day. Four boys of my class stayed at the pension because they were still sick or their legs/knees hurt.

We left at 9.30 am and walked to the gondolas which brought us to a station from which we went down the mountain to get to a restaurant. The snow was deep so many children fell into the snow with their leg and were stuck in it, me too. We hiked for about 15minutes and made our first stop. The teachers gave us a task; We had to build a sculpture out of snow. The best one, which was an armchair, won. My friends and I built ice with three ice balls, which was in my opinion, the best. 😉 

On the fourth day, a small group in which I was too, went to Jochtal again. We wanted to ski more slowly than the other groups. It was difficult because it wasn‘t as easy as at the days before. 

Sara, Anne and I fell down many, many times. Two or three hours passed. Then we got into the gondolas and drove to another mountain, Gitschberg. Our group drove down the piste there and arrived at a restaurant which was on the top of that mountain. Everyone had been there and they ordered something to eat. My friends and I too.

When I had finished my meal, I went to an edge of a little hill . We used it as a slide because it was a little bit steep.The boys pushed us down there and we rolled down the ‘‘slide‘‘. It was very fun. 

In my opinion, the last day was the most fun day because we were allowed to go skiing without any teacher. We drove with students of our class who led the group. I was in a group with Sara, Anne, Hanna, Annika and Emily. Hann, Annika and Emily were our coaches. They picked us three; Hanna picked me, Annika picked Sara and Emily picked Anne. 

The three girls can explain very well and you learn very quickly from them. Well done! ;)We were able to ski freely and this was cool. At the end we ate something and played at our slide again. The teachers had taken pictures of the classes , then we dove to the gondola station and went back.

The bus took us back to the pension. In the evening after the dinner we had our graduation party. Our class disguised as ‘‘assis‘‘ and played games. I thought that it would be more fu 

Actually, it was the best class trip I‘ve been on!

 Tuhana Özyeri

                                                         Meransengedicht 2019

Wir waren im März auf Skifreizeit,

überall Berge weit und breit.

Meransen ist ein Traum,

dort wanderten wir im freien Raum

und bestiegen neue Berge,

die von weitem aussahen wie Zwerge.

 

Unsere Pension hatte einen Kickerraum,

auch das war für uns wie ein Traum.

Wir hatten tolle Zimmer,

darauf freuten wir uns immer.

Es gab auch zwei Katzen

mit ganz weichen Tatzen.

 

Unsere Pension war cool,

nur gab es keinen Pool.

Aber das Essen war sehr lecker!

Da gab es kein Gemecker!

Skiwasser ist dort Brauch

und Wettrennen gab es auch!

 

Die Tage waren lang,

am Hang war uns nie bang.

Wir sind steile Pisten gefahren.

Dass sie rot sind, haben wir später erfahren.

Wir rasten die Pisten hinunter,

das machte uns immer munter.

Sogar das Gondelfahren machte Spaß,

denn sie waren aus Glas.

 

 

Eine Wanderung über Stock und Stein,

ja, leider musste das sein!

Skifahren durften wir an dem Tag nicht,

denn wer sich nicht schont, der ist ein Wicht!

 

Einen Skulpturenwettbewerb machten wir, juche!

da kam ein Team auf DIE Idee

und baute einen Thron aus Schnee.

 

Die Rückfahrt war lang

und der Busfahrer ein Mann.

Dann kamen wir Zuhause an – irgendwann.

 

Nun sind wir aus der Skifreizeit zurück,

das Erlebnis war echt verrückt!

Wir hatten sehr viel Spaß

und gaben auf der Piste Gas!

Die Skifreizeit war nice,

so wie auf den Pisten das Eis!

 

Zusammenhalt wird bei uns groß geschrieben,

ein Team sind wir nach wie vor geblieben.

Skifahren kann mittlerweile jeder,

sogar besser als mancher Lehrer!

Die Zeit war wunderschön,

wir haben viel Unbekanntes gesehen!

 

 

Neu: Unser Ausflug zur Berufsfeuerwehr Bottrop – Schülerberichte der 5b

Wir, die Klasse 5b waren am Montag den 25.03.2019 bei der Wache der Berufsfeuerwehr Bottrop. Wir liefen am Anfang des MINT-Unterrichtes am HHG los.

Als wir bei der Wache ankamen, haben uns drei Feuerwehrmänner begrüßt und uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe eins befand sich in der Fahrzeughalle der Jugendfeuerwehr und Gruppe zwei befand sich in einer Fahrzeughalle der Berufsfeuerwehr. Als beide Gruppen mit ihrem Teil fertig waren, haben die Gruppen ihre Orte getauscht. Gruppe eins hat mit einem Feuerlöscher Feuer gelöscht und allgemein über Feuer gesprochen. Gruppe zwei hat von einem Feuerwehrmann gezeigt bekommen, was Feuer braucht, um zu brennen und was passiert, wenn man rotes Phosphor und ein sehr sauerstoffhaltiges Salz zusammen mischt und mit einem Hammer draufschlägt. Dann hat er ein Gummibärchen und eine Chemikalie zusammengemischt. Das Gummibärchen hat angefangen zu glühen. Danach haben wir uns die Schlauchwäscherei und gleichzeitig auch die Schlauchtrocknerei angeguckt. Zum Schluss haben wir uns in ein Feuerwehrauto gesetzt und viele Fotos gemacht.

Der Ausflug hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Von Laurenz und Luca W.

 

Am Montag den 25. 3.19 besuchten wir (die Klasse 5b) die Berufsfeuerwehr Bottrop. Dort durften wir hingehen, weil  wir im letzten Dezember bei dem Wettbewerb „Physik im Advent“* so gut abgeschnitten hatten.  Außerdem haben wir in Mint zurzeit das Thema Feuer – da ist es natürlich sehr passend, dass wir das Thema durch einen Besuch bei der Feuerwehr ergänzen.
Nach vier Stunden „normalem“ Unterricht sind wir zusammen von der Schule  losgelaufen. An der Feuerwache wurden wir schon von drei Feuerwehrmännern erwartet und in eine extra für uns vorbereitete Feuerwehrhalle geführt. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe etwas über brennbare Stoffe lernte und ein Feuer löschte (das machte uns sehr großen Spaß, weil wir es mit einem Feuerlöscher löschen durften), sah die andere Gruppe bei Experimenten und Explosionen zu, die von den Feuerwehrmännern durchgeführt wurden. (Und anschließend haben die Gruppen natürlich gewechselt). Besonders beeindruckt hat mich dabei ein Experiment, bei dem  ein Gummibärchen in einem flüssigen Salz explodierte.
Im Anschluss war es an der Zeit unsere vielen vorbereiteten Fragen loszuwerden, die ein Feuerwehrmann uns geduldig und interessiert beantwortete.  Ich wollte zum Beispiel gerne wissen, wieso er diesen Beruf gewählt hat. Antwort: Es macht ihm Spaß!
Sehr bewegend fand ich die Antwort des Feuerwehrmanns als ein Mitschüler ihn fragte, welches sein schlimmstes Erlebnis in seinem Beruf gewesen sei: Er konnte einen kleinen zweijährigen Jungen nicht mehr wiederbeleben, der schon längere Zeit nicht mehr atmete.
Nach vielen weiteren Fragen und Antworten gingen wir schließlich in den Schlauchturm, der zum Trocknen der Schläuche genutzt wird. Erstaunt war ich über die Höhe des Turms neben dem sich direkt die Reinigungsmaschine der Schläuche befand.
Natürlich darf es bei einem Besuch der Feuerwehr nicht fehlen, dass man in ein Feuerwehrauto steigt, deshalb durften wir uns zum Schluss auch noch in ein Drehleiterfahrzeug setzen.
Unser Besuch bei der Feuerwehr war eine schöne Abwechslung zum normalen Unterricht und hat mir sehr viel Spaß gemacht! Ich hoffe, unser Besuch war auch für die Feuerwehrleute interessant und abwechslungsreich.

Ein Bericht von Lotta Roy (5b)

Feuer und Flamme – Die Klasse 5b des Heinrich-Heine-Gymnasiums besucht die Berufsfeuerwehr Bottrop

Am vergangenen Montag, den 25.03.2019 hatte die Klasse 5b des HHG ganz besondere Unterrichtsstunden. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Christine Labus und Laura Lamping besuchten sie die Berufsfeuerwehr Bottrop.
Im Rahmen des MINT-Unterrichts hatten sich die Heine-Schülerinnen und –Schüler in den vergangenen Wochen bereits mit dem Themenschwerpunkt „Feuer und Flamme“ mit der Entstehung, der Entwicklung und der Bekämpfung eines Feuers beschäftigt. So war die Klasse gut vorbereitet und konnte dem Ausflug freudig entgegensehen. Am Tag selbst stellten sie ihr Wissen unter Beweis, indem sie die Fragen der Feuerwehrmänner gekonnt beantworteten und anschließend einer praktischen Übung mit dem Feuerlöscher nichts mehr im Wege stand. Auch die im Vorfeld erarbeiteten Interviews kamen zum Einsatz. Die Schüler fragten Hauptbrandmeister Matthias Sperling beispielsweise: „Welches war Ihr gefährlichster Einsatz?“, „Wollten Sie schon immer Feuerwehrmann werden“ oder „Wie viele Einsätze werden in einem Monat gefahren?“ Geduldig beantwortete er alle Fragen, sodass die Klasse 5b viel Neues und Interessantes über den Beruf  des Feuerwehrmanns dazulernen konnten.
„Mein Highlight des Ausflugs war, als wir am Ende ein Feuerwehrauto von innen betrachten durften“, so eine Schülerin. Insgesamt war der Ausflug für alle Beteiligten ein voller Erfolg.    
Diese aufregende kleine Exkursion hatten sich die engagierten Schüler zuvor schon redlich verdient. Denn vor den Weihnachtsferien nahmen sie als Klasse sehr erfolgreich an dem Projekt „PIA – Physik im Advent“ teil. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb in Form eines Adventskalenders. Wobei die Heine-Schüler 24 kleine einfache Experimente und physikalische Rätsel lösten. Hierbei erzielte die Klasse hervorragende Leistungen.

Christine Labus und Laura Lamping

Ostergrüße

Liebe Schülerinnen und Schüler,

im Namen aller Lehrerinnen und Lehrer möchten wir euch auf diesem Weg tolle, erholsame Ferien und ein frohes Osterfest wünschen!
Wir hoffen, dass es euch gelingt, einige schöne, stressfreie Tage zu verbringen. Denjenigen von euch, die in den Urlaub fahren, wünschen wir einen erholsamen, ereignisreichen Urlaub.
Den diesjährigen Abiturienten wünschen wir nach der Mottowoche einen guten Endspurt in der Abiturvorbereitung. Nutzt die freien Tage für eine gründliche Vorbereitung auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungen, verfallt dabei aber nicht in Panik. Viel Erfolg dann bei den Abiturprüfungen!

Liebe Grüße

 

 

 

 

Tobias Mattheis, OStD (Schulleiter),
Cornelia Hußmann (stellv. Schulleiterin)

 

Frühlingslied

Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute,
klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.

Zieh hinaus bis an das Haus,
wo die Veilchen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich lass sie grüßen.

Heinrich Heine, 1797-1856

 

 

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