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Weihnachtskonzerte 2018

Die Fachschaft Musik und natürliche alle Aktiven laden herzlich zu unseren Weihnachtskonzerten 2018 ein.

Die Premiere findet am 18.12.2018 um 18 Uhr in unserer Aula statt. Ein weiteres Konzert findet am Mittwoch, den 19.12.2018, ebenfalls um 18 Uhr in der Aula statt.

Das Programm wird gestaltet von drei Orchestern, zwei Chören, der Lehrerband Pax-B und Einzelbeiträgen von Schülerinnen und Schülern.

Die Chöre:

➢ Chorissimo: Unter- und Mittelstufenchor. Leitung Alice Vervoorts.

➢ More than Voices: Oberstufen- und Lehrerchor. Leitung Uta Kaaden.

Die Orchester:

➢ Orchesterkurs: Schülerinnen und Schüler der Klassen 6. In Kooperation mit der Musikschule haben die Schülerinnen und Schüler erst vor einem Jahr begonnen ein Instrument zu lernen. Leitung: Kathrin Höfels.

➢ Sinfonietta: Mittelstufenorchester. Leitung: Stefan Langenberg.

➢ Sinfonieorchester: Oberstufenorchester. Leitung: Kathrin Höfels.

Hier finden Sie den Programmablauf zum Konzert: Programm Weihnachtskonzert

Unser Jahr mit TwinSpace (7d)

Was ist TwinSpace überhaupt?

TwinSpace ist eine Internetseite bei der uns unsere Lehrerin, Frau Hömke, angemeldet hat. Dort konnten wir uns mit Schülern aus anderen europäischen Ländern (Italien, Slowakei, Finnland und Polen) in einem Forum austauschen. In dem Forum kann jeder mit jedem Schüler, der bei diesem Projekt mitmacht, E-Mails schreiben. Jeder Schüler hat ein eigenes Profil, in dem seine Hobbys und Freizeitaktivitäten beschrieben sind.

Was haben wir gemacht?

Jedes Mal, wenn wir in diesem Forum waren, gab es eine Gemeinschaftsaufgabe, wie ein Quiz über die eigene Stadt oder Schule zu erstellen und die Quizze der anderen Schulen zu beantworten, oder aber auch Videos über verschiedene Bereiche unserer Schule zu drehen. Das hat Spaß gemacht. Außerdem haben wir über Oster- und Weihnachtsbräuche in den verschiedenen Ländern geschrieben. Natürlich konnten wir auch privat mit den einzelnen Schülern schreiben und so viel über sie herausfinden.

Wie fand ich TwinSpace?

Ich fand TwinSpace sehr aufregend da wir dort etwas über die Kinder in den anderen Ländern erfahren haben.

Es hat Spaß gemacht, sich mit anderen Ländern zu beschäftigen und besser Englisch zu lernen. Natürlich wurde alles auf englisch gemacht. Es war eine coole Idee. Dankeschön, dass ich bei TwinSpace mitmachen durfte.

geschrieben von Hanna Ohm und Dean Sertic, 7d

Time to say goodbye for class 7d

TwinSpace is a page where you can write with students from other countries. You can send them mails and messages and tell them something about you and your family.

We had different themes, for example, “My holidays“, we presented our hometown Bottrop, we talked about our timetable and we did a jigsaw with a picture of the Tetraeder. Another funny idea from our teacher was the filming of our school.
We also learned important things about other European countries.
It is a pity that we have to stop with TwinSpace (the other students finish middle school now) because I liked the time with TwinSpace. It was very funny and we had lots of fun. I found a friend and it was nice to text her.
I really enjoyed my time with TwinSpace. One reason is that I met so many people from Italy, Slovakia, Poland and Finland. I liked to write with people about the same hobbies. I don’t know, but every time I got a message from some other student, I was really happy.

I hope we will do something like that again. I can really recommend TwinSpace to everyone.

by Sara Nur Karaman and Luis Götschel

Orchesterfahrt 2018

Viel Spaß und gelungene Proben im Kloster Frenswegen

Am 13. November war es endlich soweit. Es fiel der Startschuss für die langersehnte Orchesterfahrt. Vier intensive Probentage standen für den Orchesterkurs, die Sinfonietta und das Sinfonieorchester auf dem Programm. Zusammen bereiteten sich alle auf das kommende Weihnachtskonzert vor. Begleitet wurden die rund 110 Musikerinnen und Musiker von den beiden Dirigenten Frau Höfelsund Herrn Langenberg sowie von den „Teilzeitdirigenten“ Herrn Plaputta und Frau te Heesen.

Direkt am Ankunftstag begannen die Proben. In Tutti- und Stimmproben übten die Orchester ihre Stücke. In diesem Jahr standen alle vor einer großen Herausforderung. Sie arbeiteten mit schwierigen Rhythmen und Tempi, die in großartiger Weise gemeistert wurden.

Trotz der vielen und anstrengenden Proben bis in den späten Abend, hatten alle super viel Spaß. Sie spielten, sangen und bastelten miteinander. Die Abende klangen gemeinsam mit dem Singen von Pop-Songs oder mit einer Nachtwanderung aus. Immer war im Kloster Frenswegen etwas los. Über die eigenen Jahrgangsstufen hinaus wurden neue Freundschaften geknüpft. So entstand eine Gemeinschaft, die am Schluss nicht mehr zu trennen war. Nach den vier intensiven Musiktagen merkten alle Mitglieder, wie sie sich verbessert und welche enormen Fortschritte sie gemacht haben. Viel zu schnell war der letzte Abend da. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sangen zusammen und feierten die Orchesterfahrt als schöne gemeinsame Zeit.

Am 16. November stand leider die Abreise an. Vorher spielten alle Orchester ihre Stücke in einer großen Generalprobe einander vor. Es gab großen Applaus. Alle können stolz auf ihre Leistung sein!

Die Musikerinnen und Musiker gehen mit großer Vorfreude in die diesjährigen Weihnachtskonzerte, um Eltern, Großeltern, Freunden, Mitschülern und Lehrern ihr musikalisches Können zu zeigen. Schon jetzt freuen sich alle auf die nächste Orchesterfahrt im Jahr 2019!

Vielen Dank an Frau Höfels und Herrn Langenberg, dass sie jedes Jahr eine so schöne Fahrt möglich machen! Ein Dankeschön auch an Herrn Plaputta und Frau te Heesen, die die Orchester tatkräftig unterstützt haben!

Deborah Oppermann

Ein bunter Vormittag im Josef-Albers-Museum

„Am Mittwoch, den 31.10.2018, war ich mit meiner Klasse und meinen Lehrerinnen Frau Rentrop und Frau Müller im Josef-Albers-Museum. Unsere Museumsführerein Bettina hat uns viele Sachen erklärt und wir haben uns viele Bilder von Josef Albers angeschaut. Dann sind wir in den Malerraum gegangen und haben eine Frühstückspause gemacht. Anschließend haben wir mit Acrylfarben gearbeitet, ich habe drei Bilder gemalt. Ich fand den Ausflug zum Josef-Albers-Museum toll und interessant, weil wir echt viel über Josef Albers erfahren haben und selbst mit Acrylfarbe malen durfeten.“  Karolina Golinski (Klasse 5c)

„Als wir im Museum ankamen, hat uns eine Frau einige Bilder von Josef Albers gezeigt. Eins hieß „Hommage to the Square“, da waren drei Quadrate ineinander drauf und wenn man einige Sekunden auf das Bild geguckt hat, veränderte sich die Farbe und das zweite Viereck hatte die gleiche Farbe wie das kleinste. Dann sind wir in den Malraum gegangen und haben uns eine Malschürze und einen Spachtel geholt, uns Acrylfarbe ausgesucht und losgemalt. Wir durften uns frei austoben mit Klebeband, mit Schnüren und Pnseln, durften Farben mischen und so viele Bilder malen, wie wir wollten. Dieser Tag hat sehr viel Spaß gemacht.“  Emilia Hellmann (Klasse 5c)

Schüler lassen Roboter in Bottrop knifflige Aufgaben lösen

Elf Teams messen sich beim Roboter-Lokalwettbewerb auf dem HRW-Campus in Bottrop. Für viele ist das ein Einstieg ins Programmieren.

„Drei – zwei – eins – Start“: Unverzüglich schicken Aaron (13) und Jonah (12) ihren Lego-Roboter auf den Parcours. Von Schülerhand programmiert und exakt ausgerichtet, soll er nun innerhalb von zweieinhalb Minuten möglichst viele Aufgaben erledigen, wie Lego-Steine auf bestimmten Felder platzieren. Es ist ihre Premiere beim Roboter-Lokalwettbewerb der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi), der an diesem Freitag an der Hochschule Ruhr West (HRW) stattfindet; und noch läuft nicht alles ganz glatt. Dennoch: „Das habt ihr gut gemacht“, lobt Lehrerin Cornelia Hußmann am Ende von Durchgang eins.

Cornelia Hußmann: „Wir wollen viele Schüler für den Mint-Bereich aktivieren“

Die stellvertretende Leiterin des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums ist mit insgesamt elf Schülerinnen und Schülern in zwei „Heine-Robots“-Teams zum Wettbewerb angetreten, der diesmal in der Rubrik „Robot Game“ unter dem Motto „Unsere digitale Welt“ steht. An dieser Überschrift orientieren sich insgesamt zehn Aufgaben, die die kleinen Roboter auf einer weißen, mit schwarzen Linien und bunten Themenfeldern versehenen Matte angehen können. So soll etwa auf einer Miniatur-Teststrecke für autonomes Fahren das Auto vom Roboter ins Ziel gebracht werden.

Kerem (13) arbeitet derweil am PC. In der HRW-Mensa konnten die Teams ihre „Roboter-Lager“ einrichten.  (Foto: Nina Stratmann)

Im Rahmen des naturwissenschaftlich-technischen Mint-Unterrichts am HHG sei die Frage gestellt worden, wer Lust auf Roboterprogrammierung hätte, erzählt HHG-Schüler Aaron. Die Aufgaben konnten im Vorfeld vorbereitet werden.

„Wir haben nach den Sommerferien angefangen“, so Cornelia Hußmann. „Wir starten jedes Mal beim Roboterwettbewerb mit einer neuen Gruppe. Das machen nicht alle so“, sagt sie mit Blick auf die konkurrierenden Teams, die aus verschiedenen Städten der Region kommen. „Und zwar fangen wir immer in Klasse sieben an, bevorzugt in der Mint-Klasse.“ Die jungen Teilnehmer hätten gleichzeitig das Programm lernen, mit den Robotern üben und Lösungen für die gestellten Aufgaben finden müssen – und das hätten sie gut gemeistert. Ganz nebenbei würden in den Teams auch soziale Kompetenz geschult.

Den Titel zu holen, ist dabei nicht das erste Ziel. „Das wäre zwar schön“, meint Cornelia Hußmann und lächelt. „Aber wichtig ist für uns vor allem, möglichst viele Schüler für den Mint-Bereich zu aktivieren. Wir sind ja jetzt auch Mint-EC-Schule.“ In dieser werden Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik besonders gefördert.

Musa (12), Aaron (13) und Jonah (12) gehören zu den HHG-Schülern, die bei dem Roboterwettbewerb mitmachten. Mit ihren selbst programmierten Robotern üben sie noch einmal den Parcours, den es zu bewältigen gilt. (Foto: Nina Stratmann)

Fakt ist: Für die exakte Erledigung der Aufgaben verteilen Schiedsrichter Punkte. Abzug gibt es, wenn ein Schüler zum Beispiel außerhalb der „Base“, gewissermaßen dem Startfeld, den Roboter anfasst. Oder Lego-Bauteile nicht exakt im dafür vorgesehenen Feld abgelegt sind. Über drei Runden können die elf angetretenen Teams ihre Leistung steigern. Für die beiden HHG-Mannschaften reicht es am Ende für Platz fünf und sechs.

Die zwei besten Teams aus diesem Vorentscheid kommen vom Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium (Duisburg), sie fahren zur Regionalausscheidung. Ziel des Wettbewerbs ist es laut Veranstalter, für die Teilnehmer einen niederschwelligen und spielerischen Zugang zur Informatik zu schaffen.

Teams aus acht Schu­len tra­ten an der HRW an

➢ An dem Vor­ent­scheid in Bot­trop haben teil­ge­nom­men: Flied­ner Gym­na­si­um (Moers), Hei­sen­berg Gym­na­si­um (Glad­beck), Rein­hard-und-Max-Man­nes­mann-Gym­na­si­um (Duis­burg), Hein­rich-Hei­ne-Gym­na­si­um und Jo­sef-Al­bers-Gym­na­si­um (Bot­trop), BMV Gym­na­si­um (Essen), Fried­rich-Ebert Re­al­schu­le (Ober­hau­sen), Jus­tus-von-Lie­big Se­kun­dar­schu­le (Ham­born).

➢ Der lo­ka­le Wett­be­werb wurde vom zdi-Zen­trum „min­t4u“ Bot­trop ver­an­stal­tet.

Quelle: Nina Stratmann / WAZ Bottrop vom 1.12.2018

 

 

 

Projekt RuhrKunstNachbarn – Die Klasse 6c war auf Entdeckungstour

Die 6c nahm an dem Projekt RuhrKunstNachbarn teil. RuhrKunstNachbarn ist ein Kooperationsprojekt der zwanzig Kunstmuseen des Ruhrgebiets, die sich anlässlich des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen haben. Das Projekt, das von der Stiftung Mercator gefördert wird, richtet sich als Bildungsangebot an Schulen in den jeweiligen Städten und Einzugsgebieten der RuhrKunstMuseen mit dem Ziel, Kunstvermittlung und urbanes Lernen zu verbinden. Dabei umfasst das Projekt einen Museumsbesuch mit einem Workshop jeweils im Kunstmuseum der Heimatstadt (Josef Albers Museum Quadrat) und im benachbarten RuhrKunstMuseum (Kunstmuseum Gelsenkirchen). Die Schülerinnen und Schüler des HHG sind nach absolvierten Workshops nun im Besitz des Museumspasses der RuhrKunstNachbarn und können in weitern Museen des Ruhrgebietes auf Entdeckungstour gehen!

Feuerwehr simuliert Brand im Gymnasium

Feuerschein und Hilferufe an den Fenstern: Dramatische Szenen spielten sich an Freitagabend am Heinrich-Heine-Gymnasium an der Gustav-Ohm-Straße abspielten.

Zum Glück übten hier nur die Freiwilligen Feuerwehren Altstadt und Fuhlenbrock mit Unterstützung der Drehleiter aus Kirchhellen den Ernstfall. Angenommen wurde ein Brand im Fahrradkeller mit einer Brandausbreitung in die Obergeschosse. Durch das Feuer wurde ebenfalls der Treppenraum stark verraucht, so dass einige Schüler in den oberen Etagen eingeschlossen waren. Das Eintreffen der Einheiten erfolgte wie im realen Leben zeitversetzt, so dass nach der Erkundung und dem Setzen von Prioritäten zuerst der Fahrradkeller abgesucht wurde. Die anschließend eintreffenden Kräfte retteten über tragbare Leitern eine Person aus dem ersten Obergeschoss, über die Drehleiter aus Kirchhellen wurden drei Personen aus dem zweiten Obergeschoss gerettet.

Zusammen mit den vier geretteten, bewusstlosen Personen, für die Dummys genutzt wurden, konnten diese und dem Rettungsdienst übergeben werden. Danach wurden die Brandherde im Keller durch mehrere Trupps unter Atemschutz und über die Drehleiter im 2. Obergeschoss bekämpft. Nach knapp einer Stunde meldete der Einsatzleiter: „Acht Personen gerettet und Feuer aus!“

Die Übung hat gezeigt, wie wichtig das Üben an realen Objekten unter realistischen Bedingungen ist. „Die Bewältigung einer komplexen Lage unter dem enormen Zeitdruck der Menschenrettung stellt alle Beteiligten unter hohen Druck und fordert das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte, was hier sehr gut geklappt hat“, so Übungsleiter Jörg Lange-Hegermann zufrieden. Die Feuerwehr bedankt sich bei Schulleiter Tobias Mattheis und vor allem bei Hausmeister Josef Sperling, dem langjährigen Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Boy, welcher der Übungsleitung mit Rat, Tat und Equipment zur Seite stand.

Foto: Feuerwehr Bottrop

Vorgänger des HHG – Eine Penne als Postkartenmotiv.

An der Blumenstraße drückten zu Beginn des Jahrhunderts Jungen die Schulbank. Musterschüler und Kulturstar August Everding lieh dem heutigen Kulturzentrum seinen Namen.

Viele Besucher des Kulturzentrums an der Blumenstraße betreten den massiven Bau durch die eindrucksvolle Holztür. Ihr Griff kann kaum mit einer Hand umschlossen werden. Das gute Stück ist so groß wie eine Untertasse. Drinnen angekommen lugt ein älterer Herr mit gesenktem Kopf über seine schmalen Brillengläser. Es ist August Everding. Er begrüßt die Besucher als überlebensgroßes Foto auf der Glastür. Der Namensgeber des Kulturzentrums ist nicht nur eng mit dem Gebäude, sondern auch mit der Geschichte der Stadt verbunden.

„August Everding hat auf der ganzen Welt Opern inszeniert. Er ist ein sehr berühmter Bürger dieser Stadt“, erklärt Stadtarchivarin Heike Biskup. Von seiner späteren Karriere ahnte allerdings noch niemand etwas, als er im jugendlichen Alter durch die schwere Holztür des Jungengymnasiums ging. Das Gebäude an der Blumenstraße war ja nicht immer ein Kulturzentrum. Erst seit den  90er Jahren bietet es dem Stadtarchiv, der Musikschule oder der Volkshochschule eine Heimat. Vorher drückten dort, ab 1910, Kinder die Schulbank. Und eines von ihnen war eben August Everding. „Er war ein sehr guter Schüler mit Bestnoten“, weiß Biskup.

Schule platzte aus allen Nähten
1949 machte der Bottroper sein Abitur. Von Mädchen fehlte dabei weit und breit jede Spur. Das Besondere an dem städtischen Gymnasium war nämlich, dass ausschließlich Jungs dort lernten. „Das können sich die Schüler, die heute hier ins Stadtarchiv kommen, gar nicht mehr vorstellen. Eine Schule nur für Jungs. Sie staunen nicht schlecht, wenn ich das erzähle“, sagt die Stadtarchivarin.

Selbst ohne weibliche Unterstützung wuchsen die Schülerzahlen immer weiter an. Nur 17 Jahre nach der Eröffnung platzte das Gymnasium bereits aus allen Nähten. 1927 wurde ein Erweiterungsbau an der heutigen Böckenhoff-Straße – damals Hermannstraße –  eröffnet, um die Platznot in den Griff zu bekommen. Es kamen zwölf weitere Klassenräume, eine Aula und eine Turnhalle dazu.

Lange blieb die Lage nicht entspannt. In den 60er Jahren stieß das Gymnasium erneut an seine Grenzen. Vor Ort konnten die Probleme diesmal nicht gelöst werden. Es musste ein neues Gebäude her. Über ein Jahrzehnt später war das Heinrich-Heine-Gymniasium bezugsfertig. Zehn Gehminuten trennen das alte Kapitel Stadtgeschichte vom neuen.

Nachdem die letzten Tafeln und Bänke das große Gebäude verlassen hatten, wurden die Räume an der Blumenstraße renoviert und erweitert. Nun bieten sie der Kultur in Bottrop eine neue Heimat. Passend: „August Everding hat immer zu Bottrop gestanden und sich für die Kultur eingesetzt“, erzählt Heike Biskup. Nur ein Traum blieb ihm verwehrt. Ein eigenes Theater hat die Stadt bis heute nicht.

Neben der Musikschule, der Lebendigen Bibliothek oder dem Kulturbüro in der ehemaligen Schule liegt auch Heike Biskups Arbeitsplatz. „Wir arbeiten alle zusammen. Ein Zahnrad greift in das andere.“ Der kulturelle Geist von August Everding schwebt also auch noch durch die Flure.

Quelle:  Kirsten Gnoth / WAZ 24.11.2018

 

Das Städtische Jungengymnasium an der Blumenstraße – Vorläufer des Heinrich-Heine-Gymasiums – heute Kulturzentrum
Ein Foto von August Everding begrüßt die Besucher im Gebäude an der Blumenstraße (Foto: Thomas Gödde)

Bottroper Influencerin Barbara Sofie unterstützt ihre alte Schule [HHG]

Für DM hat die Influencerin Barbara Sofie eine Box mit Kosmetikprodukten zusammengestellt. Teil des Erlöses geht an ihre alte Schule in Bottrop.

Die Bottroperin Barbara Sofie gehört mit über einer Million Abonnenten im Videoportal Youtube und mit über 900.000 Followern im sozialen Netzwerk Instagram zu den bekannten Größen im Internet in Deutschland. Als eine der so genannten Influencern teilt sie ihr Leben mit ihren Fans und ihrer Internet-Gefolgschaft.

Ende Dezember Besuch am HHG

Von der Popularität seiner ehemaligen Schülerin kann nun das Heinrich-Heine-Gymnasium profitieren. Die 27-Jährige ist eine von fünf Mode- und Beauty-Blogerinnen, die von der Drogeriekette DM angesprochen wurden, eine Box mit Kosmetikprodukten zusammen zu stellen. Ab Freitag ist Barbara Sofies „Beautybox“ in sämtlichen Filialen der Kette in Deutschland erhältlich, und von jeder verkauften Box fließt ein Teil des Erlöses an das HHG.

Sie sei von dem Unternehmen per Mail angesprochen worden, ob sie bei der Aktion mitmachen wolle. Auch den Spendenzweck habe sie sich aussuchen können, einzige Bedingung war, es müsse um Bildung gehen, erzählt Barbara Sofie im Gespräch mit der WAZ. „Und so kam ich dann auf die Idee, meine alte Schule zu unterstützen.“ Ende Dezember, so hofft sie, könne sie die Spende persönlich am HHG abgeben und so der Schule einen Besuch abstatten.

Fotoaufnahmen mit Barbara Sofie in München

Bereits seit April laufen die Vorbereitungen für das Projekt, im Mai dann standen in München die Fotoaufnahmen für die Box an.

Für die erfahrene Influencerin war all das ein Stück weit Routine – aber eben nicht nur. Denn: „Es ist gerade deshalb eine besonders schöne Aktion, weil man dadurch einen guten Zweck unterstützen kann. Dadurch ist es keine Markenkooperation wie jede andere auch, denn sie hat einen größeren Mehrwert.“ Hinzu komme, dass DM nur selten mit Bloggern zusammenarbeitet. Dann für so ein Projekt ausgewählt zu werden, das sei schon eine Wertschätzung.

Die Drogeriekette geht an dem Freitag noch ein Stück weiter. Sie spendet deutschlandweit fünf Prozent ihres Tagesumsatzes. Der Erlös wird auf alle Filialen umgerechnet, und die geben den Erlös weiter. Der Teil, der auf die Filiale an der Hochstraße entfällt, fließt ebenfalls ans HHG.

Unterstützung für Musicalprojekt

Die Filiale am Südring-Center unterstützt das Bottroper Musical-Projekt „Die Zweitbesetzung“. Dahinter steckt die Aktion „Giving Friday“, also sinngemäß „freigiebiger Freitag“. Analog zum Schwarzen Freitag, an dem der Online-Handel weltweit mit Rabatten wirbt, wirbt die Drogeriekette mit Spenden. Daran beteiligen sich in diesem Jahr zusätzlich 28 Marken, die ebenfalls fünf Prozent ihres Tagesumsatzes, der bei DM erwirtschaftet wird, an soziale Projekte spenden.

Influencerin Barbara Sofie hat 900000 Follower bei Instagram und über 1 Million Follower bei Youtube. Das Handy und ihre Kamera sind die wichtigsten Arbeitswerkzeuge. (Foto: Barbara Sofie)

Drei Ka­nä­le in den so­zia­len Me­di­en

Quelle: Matthias Düngelgoff / WAZ Bottrop 22.11.2018

 

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