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Abschlussklassen 2020

Abiturienten des Heinrich-Heine-Gymnasiums: Hussein Al Hakim, Jan Bachmann, Celal-Ali Bahadir, Asli Balaban, Deniz Balaban, Dustin Banczyk, Miriam Baumeister, Hendrik Bergendahl, Justus Birwe, Niklas Braue,r Niklas Busch, Celina Czieslick, Samira Czieslick, Paul Danzeglocke, Bjarne Dräger, Michelle Duda, Katrin Gatner, Quentin Germeroth, Antonia Golomb, Maja Gornik, Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Anna Grudmann, Aaron Hamm, Nuria Heinsen, Hendrik Bergendahl, Jan Bachmann, Aminat Isaeva, Didem Isci, Constantin Janßen, Simon Kaminski Melina Karajkovic, Sedef Kartal, Laura Kathage, Beyza Keskin, Tim Kießlich, Felix Kipp, Luca Kleinholz, Luca Kleinschulte, Anna Knust, Jona Kolorz, Nadine Kopania, Adrian Lange, Michelle Laser, Charlotte Lehr, Deylen Mardassi, Alexandros Matrakos, Lucas Mertens, Hariwan Miro, Till Müller, Loni Organista, Stefan Pitkowski, Simon Kaminski, Melina Karajkovic, Saskia Pohl, Christopher Pradel, Lea Renka, Dominik Riemann, Ilias Roer, Sarah Röken, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Adriana Schlensok, Vivien Schmitz, Luisa Schmolke, Hannah Schöffler, Tabea Schönebeck, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid, Rene Siebert, Victoria Siegmund, Mara Slominski, Luca Steffan, Sara Thrun, Niklas Wermter, Nele Wollenberg, Victoria Zander.

 

Quelle: https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/506/articles/1162352/15/5

WAZ vom Dienstag, 0.06.2020

 

 

 

Das Heinrich-Heine-Gymnasium verabschiedet seine Abiturienten

Die Prüfungen des Abiturjahrganges 2020 am HHG sind abgeschlossen. Schulleiter Tobias Mattheis konnte als Vorsitzender des Zentralen Abiturausschusses zusammen mit den weiteren Mitgliedern, den Jahrgangsstufenleitern Dorothee Marchenko und Markus Jäger, den stolzen Schülerinnen und Schülern die Abiturzeugnisse überreichen.

Die Abiturprüfungen haben bestanden:

 

Hussein Al Hakim Aminat Isaeva Saskia Pohl
Jan Bachmann Didem Isci Christopher Pradel
Celal-Ali Bahadir Constantin Janßen Lea Renka
Asli Balaban Simon Kaminski Dominik Riemann
Deniz Balaban Melina Karajkovic Ilias Roer
Dustin Banczyk Sedef Kartal Sarah Röken
Miriam Baumeister Laura Kathage Julian Roy
Hendrik Bergendahl Beyza Keskin Carina Schlaak
Justus Birwe Tim Kießlich Julian Schlegel
Niklas Brauer Felix Kipp Adriana Schlensok
Niklas Busch Luca Kleinholz Vivien Schmitz
Celina Czieslick Luca Kleinschulte Luisa Schmolke
Samira Czieslick Anna Knust Hannah Schöffler
Paul Danzeglocke Jona Kolorz Tabea Schönebeck
Bjarne Dräger Nadine Kopania Mertcan Sensoy
Michelle Duda Adrian Lange Melvin Sevindik
Katrin Gatner Michelle Laser Ahmad Seyid
Quentin Germeroth Charlotte Lehr Rene Siebert
Antonia Golomb Deylen Mardassi Victoria Siegmund
Maja Gornik Alexandros Matrakos Mara Slominski
Thorben Grandt Lucas Mertens Luca Steffan
Jannis Grosse-Verspohl Hariwan Miro Sara Thrun
Anna Grudmann Till Müller Niklas Wermter
Aaron Hamm Loni Organista Nele Wollenberg
Nuria Heinsen Stefan Pitkowski Victoria Zander
Hendrik Bergendahl Simon Kaminski  
Jan Bachmann Melina Karajkovic  
Melanie Held Sedef Kartal  

Die festliche Verabschiedung der Abiturientia fand am Donnerstag, dem 25. Juni, am Nachmittag auf der Wiese vor der Schule statt.

Nach der musikalischen Eröffnung durch das Streicherensemble des Sinfonieorchesters begrüßte Schulleiter Tobias Mattheis die anwesenden Abiturienten und Lehrer, die bei hochsommerlichen Temperaturen den erfolgreichen Abschluss der gemeinsamen Schulzeit durch die feierliche Zeugnisübergabe begingen.

In ihren Reden gedachten die Jahrgansstufenleiter Dorothee Marchenko und Markus Jäger dieser Zeit, besonderer Momente und Herausforderungen. Auch die Schülervertreter Asli Balaban und Emir Kabakci wie auch Hendrik Bergendahl als Jahrgangsstufensprecher schlossen sich in ihren Reden diesem Rückblick an, zeigten aber auch große Vorfreude auf den nun folgenden Lebensabschnitt.

Sommerferien

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

vor einem Jahr hatten wir das Gefühl, dass das zurückliegende Jahr ein anstrengendes Jahr war. Viele Schulentwicklungsvorhaben wurden an unserer Schule gleichzeitig in Anspruch genommen. Damals haben wir noch nicht gewusst, was 2020 auf uns zukommt. Wenn wir jetzt auf die letzten Monate zurückblicken, sind wir uns sicher, dass uns viele Vorgänge noch lange in Erinnerung bleiben werden. Das Corona-Virus hat uns alle herausgefordert, neue Wege zu gehen und dabei kreativ und mutig zu sein.

Heute beginnen die Sommerferien. Da heißt es durchzuschnaufen, neue Energien zu sammeln und Bilanz zu ziehen.

Wir möchten an dieser Stelle zunächst bei den Kolleginnen und Kollegen Danke sagen, für viele lehrreiche Stunden in der Schule und im Distanzunterricht, für kreative und motivierende Ideen, für Geduld und Ausdauer in der Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern, für Ihr Verständnis und vor allem für das gute Miteinander!

Der intensive Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen ist sicherlich nicht immer selbstverständlich, aber immer ein Gewinn für unsere Schule, für das WIR am Heine und damit für die Zukunft der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler.

Wir bedanken uns auch bei Ihnen, liebe Eltern, denn auch für Sie war das Lernen auf Distanz eine große Herausforderung. Wir haben den Eindruck, dass alle am Schulleben Beteiligten nach all ihren Kräften und Möglichkeiten, mit großem Engagement und unglaublicher Kreativität ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das „Lernen auf Distanz“ in den meisten Fällen gut gelingen konnte.

Und auch ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, habt viel Geduld und Kreativität im Umgang mit den besonderen Umständen, bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie bewiesen, habt euch immer wieder durch extrem komplizierte Stundenpläne für den Präsenzunterricht gekämpft und euch in der Schule gut an die Infektionsschutzbestimmungen gehalten.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, wir sind uns bewusst, dass das nächste Jahr nicht weniger anstrengend wird und gleichzeitig ein besonders wichtiges Jahr für unsere Schülerinnen und Schüler sein wird. Wir werden im Austausch mit den Eltern diagnostizieren, fördern und somit die Bildung unserer Schülerinnen und Schüler sichern müssen. Wir müssen hier nicht ausführlich betonen, wie wichtig diese verantwortungsvolle Aufgabe für die Zukunft unserer Gesellschaft ist. Da wir uns aber sicher sind, dass wir uns alle am Heinrich-Heine-Gymnasium gemeinsam für dieses Ziel einsetzen werden und wir uns immer auf die wertschätzende, gute Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und Eltern verlassen können, können wir auch sagen, dass wir uns auf das nächste Schuljahr und die auf uns zukommenden Herausforderungen freuen.

Zum Ende des Schuljahres werden uns einige Kolleginnen und Kollegen verlassen. Frau Gerwing und Frau Große-Keul werden nach dem Ende der Elternzeit heimatnäher eingesetzt. Wir bedanken uns bei beiden für Ihre Arbeit an unserer Schule und wünschen ihnen an den neuen Schulen einen guten Start.

Verlassen wird uns aus privaten Gründen auch Frau Sdunek. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Frau Sdunek noch einmal ganz besonders bedanken. Ihr Einsatz in unserer Vorbereitungsklasse  muss besonders hervorgehoben werden. Unglaublich wertvoll und wichtig ist die Integration dieser Kinder in unsere Gesellschaft. Frau Sdunek hat hier eine ganz tolle und wertvolle Arbeit geleistet. Die Tränen der Kinder bei der Verabschiedung von Frau Sdunek haben deutlich gezeigt, wie wichtig Ihnen ihre Lehrerin ist. Auch Frau Sdunek wünschen wir einen guten Start an Ihrer neuen Schule in Heimatnähe.

Wir bedanken uns auch bei Herrn Pollmann, der uns nach seiner Pensionierung noch weiter ausgeholfen hat und wünschen Herrn Pollmann jetzt eine gute Zeit ohne Schule.

Frau Dr. Wypchlo wird für ein halbes Jahr an das Gymnasium Petrinum in Dorsten abgeordnet. Wir wünschen Frau Dr. Wypchlo ein gutes und zufrieden stellendes Schulhalbjahr in Dorsten.

Die neueste Schulmail finden Sie hier. Wie mit dieser Mail am 23. Juni 2020 angekündigt soll das nächste Schuljahr nach Stundenplan im Regelbetrieb starten. Leider lassen aktuelle Ereignisse i Gütersloh, in Dortmund und an anderen Orten für das kommende Schuljahr wenig Gutes erahnen. Wir können nur hoffen, dass sich die Situation beruhigt.

Wir freuen uns trotz der sicherlich großen Herausforderungen darauf, gemeinsam mit allen am Schulleben beteiligten weiterhin eine Schule zu gestalten, die zugleich wertschätzend und zukunftsweisend ist, in der die Kinder und jungen Erwachsenen nicht nur hervorragend ausgebildet werden, sondern die auch Ort eines Bildungsprozesses ist, der die Schülerinnen und Schüler bei dem stark macht, was sie wirklich können und sind, eine Schule also, die zugleich wertschätzend, individuell und richtungsweisend ist!

Wir wünschen Ihnen und euch tolle, erholsame Sommerferien, vielen Dank für die gute Zusammenarbeit! Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Liebe Grüße

Conny Hußmann und Tobias Mattheis

Video-Rückblick zum Schuljahr 2019/2020

Heute,  am letzten Unterrichtstag der 5. Klassen, erreicht uns das Video von Joshua Wasseveld aus der MINT-Klasse (5d). Joshua hat einen tollen Rückblick zum Schuljahr 2019/2020 gedreht und wünscht uns schöne Sommerferien!

Viel Spaß beim Anschauen und herzlichen Dank an Joshua!

Schüler aus Bottrop schätzen neues Maß an Selbstständigkeit

Lernen per Videokonferenz wie hier am Josef-Albers-Gymnasium: Die Digitalisierung bleibt ein großes Thema für die Schulen – und die Familien. Joachim Kleine-Büning FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Erfahrungen aus der Corona-Krise werden in den Schulen nachhallen. Das wünschen sich Bottroper Schüler und Eltern für die Zukunft.

Nach den Sommerferien sollen die Schulen, bleibt die allgemeine Infektionslage stabil, möglichst wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Doch die Erfahrungen aus der Corona-Krise samt Lernen auf Distanz hallen nach. In den Schulen selbst, aber auch bei Eltern und Schülern in Bottrop.

Forderung nach dem Vorantreiben der Digitalisierung der Bottroper Schulen

Welche Veränderungen sind nötig? Welche wünschenswert? Cherima Kus, Schulpflegschaftsvorsitzende am Vestischen Gymnasium und Mutter von zwei Kindern im Teenager- und im Grundschulalter, kommt nicht umhin, diesen Punkt anzusprechen: „Auf jeden Fall muss die Digitalisierung extrem schnell vorangetrieben werden.“ Das hänge aber auch damit zusammen, dass alle Eltern Möglichkeiten bekommen, Geräte anzuschaffen – damit die Kinder online vernünftig lernen können. Kus denkt dabei an in der Krise versprochene finanzielle Hilfen gerade für bedürftige Familien.

Aus dem Bekanntenkreis hat die Bottroperin erfahren, wie unterschiedlich das Lernen auf Distanz geklappt habe. „Während die einen digital gut arbeiten können, haben andere Probleme.“ Immer wieder höre man von Eltern schulpflichtiger Kinder, dass sie sich bessere Absprachen wünschen, so dass Unterricht und Kontaktmöglichkeiten innerhalb einer Schule einheitlich laufen – „das darf nicht lehrerabhängig sein“.

Kreativität und Flexibilität sollen bleiben

Sie wünscht sich für die Zukunft eine Einheitlichkeit in den genutzten Programmen an den Schulen und Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrer, damit diese einen einheitlichen Wissensstand erreichen. „In der Krise alles mal eben zu stemmen, ist ja auch schwer.“

Auf der anderen Seite seien durch die Schul(teil)schließungen in vielen Bereichen die Kreativität und die Flexibilität gestiegen. „Ich hoffe, dass das hängen bleibt!“

Zudem geht sie davon aus, dass Eltern in der Krise dazu gelernt haben, „wie sie die eigenen Kinder fördern können – und das nicht nur im digitalen Bereich“. Manchen würde vielleicht erst jetzt deutlich, „dass nicht nur die Lehrer alles stemmen können, sondern auch Eltern hier Verantwortung haben.“ Gleichzeitig kann sie sich vorstellen, „dass viele Schüler jetzt gelernt haben, selbstständiger zu arbeiten – weil sie es mussten“. Trotzdem bleibe der direkte Kontakt zum Lehrer wichtig.

Ohne Präsenzunterricht geht es auch in Zukunft nicht

Am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) hat Schulleiter Tobias Mattheis mit Oberstufenschülern darüber gesprochen, welche positiven Erfahrungen aus der Corona-Schulzeit sie gerne dauerhaft mitnehmen würden. „Sie wünschen sich zum Beispiel, dass das verstärkte selbstständige Arbeiten weiter geht, bei dem sie sich auch ihre Arbeitszeit selbst einteilen können“, berichtet der Schulleiter. Die aktuelle Praxis, Lernstoff digitalisiert auf einer Lernplattform wie Moodle abzulegen und zur Verfügung zu stellen, solle aus Schülersicht auch gerne weitergeführt werden.

HHG-Schülersprecherin Tessa Berghoff (16) bestätigt: Das kam zwar zu Beginn der kompletten Schulschließung im Grunde von heute auf morgen, habe aber gut funktioniert, auch im Kontakt mit den Lehrern. „Im Präsenzunterricht hat man dann gemerkt, dass viel mehr Schüler ihren eigenen Laptop dabei hatten. Zwangsläufig wurde das Digitale voran getrieben.“

Selbstständiges Lernen als gute Vorbereitung auf das Studium

Die Gymnasiastin stellt sich vor, dass auch in Zukunft zum Beispiel Gruppenarbeiten digital vernetzt stattfinden werden. Sie begrüße diese Entwicklung schon, „sie macht vieles leichter, zum Beispiel kann man über die Lernplattform jederzeit auf Powerpoint-Präsentationen von Lehrern zugreifen.“ Und man könne selbst entscheiden, wann man wie lange lernt. „Das ist vor allem für die Oberstufe eine gute Vorbereitung aufs Studium.“

Das hat aber offenbar eine Kehrseite, wie die 16-Jährige beschreibt: „Was mich daran aufregt, ist, dass Schule dadurch allgegenwärtig ist.“ Der Schlussstrich fehle. Vielleicht könnten im Unterricht oder in einem Workshop Tipps zur Trennung von Schule und Freizeit bzw. zum Zeitmanagement künftig ein Thema sein.

Zudem betont Tessa Berghoff, dass für die Zukunft auch deutlich geworden sei, „dass Präsenzunterricht wichtig ist“. Sie selbst schreibt übrigens auch gerne noch mit der Hand – statt alles in PC-Tastaturen zu tippen.

Nina Stratmann,18.06.2020

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/497/articles/1156336/10/1

 

Neue Lernkonzepte werden nach Corona-Krise bleiben

Oberstufenschüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop arbeiten im Fach Latein mit dem Tablet oder Laptop. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Neben der digitalen Ausstattung soll sich an den Schulen die Art des Lernens dauerhaft verändern. Schüler, Lehrer und Eltern sind gefordert.

Die ersten künftig auch bleibenden Veränderungen für den Schulunterricht, die die Corona-Krise beschleunigt mit sich gebracht hat, kann man etwa am Heinrich-Heine-Gymnasium schon jetzt beobachten: Kommen die Oberstufenschüler zum Präsenzunterricht, bringen sie ihre eigenen Laptops mit. Denn durch das Lernen auf Distanz ist es für sie selbstverständlich geworden, digital zu arbeiten und die Ergebnisse entsprechend zu präsentieren.

Der weiter nötige digitale Ausbau an den Schulen ist durch Corona in den Fokus gerückt. Wobei diese in der Regel ja nicht bei Null anfingen, wie auch HHG-Schulleiter Tobias Mattheis betont: „Durch Corona ist das Ganze wahnsinnig beschleunigt worden.“ Aber 100 Prozent sind eben auch noch nicht erreicht.

Digitalisierung an Schulen nicht stiefmütterlich behandeln

Mit Blick auf die Schullandschaft stellt Dominik Nowak, Sekundarschullehrer und Medienberater im Kompetenzteam für Lehrerfortbildung, fest: „Das hat dazu geführt, dass man wie unter einem Brennglas sieht, was funktioniert und was nicht – und dass Digitalisierung kein Thema für Schulen sein sollte, das stiefmütterlich behandelt wird.“

Dominik Nowak ist Medienberater im Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung, Schwerpunkt weiterführende Schulen. Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services / Labus / FUNKE Foto Services

So sei etwa spätestens jetzt klar geworden, dass Tablets genauso Werkzeuge für den Unterricht sind wie Taschenrechner. „Im Moment gibt es an Bottroper Schulen Klassensätze davon, aber keine Vollausstattung“, so Nowak. „Es ist utopisch zu denken, dass die Stadt für jeden Schüler ein eigenes Tablet anschaffen kann.“

Die jüngst vom Bund in Aussicht gestellte Förderung solle dafür eingesetzt werden, Leihgeräte an bedürftige Schüler auszugeben. Was für die Elternschaft insgesamt mit Blick auf die Zukunft bedeuten könnte, „dass sie sich genau wie an Büchern oder Taschenrechnern auch an digitalen Endgeräten beteiligen.“

Das sieht auch Tobias Mattheis vom HHG so, wo nach guten Erfahrungen mit einer Tablet-Klasse unabhängig von Corona das Ziel sei, die Tablet-Nutzung auszubauen. Dabei soll niemand abgehängt werden. Aktuell seien Kinder ohne Ausstattung mit Leihgeräten versorgt worden.

 

HHG-Lehrer Christian Lindemann projiziert Lerninhalte mit einem LCD-Projektor auf die Leinwand. Die Schulen haben in der Corona-Krise mit der Digitalisierung nicht bei Null angefangen. Doch das Lernen auf Distanz hat für Beschleunigung gesorgt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten

Nowak sieht die Krise als Motor. Mit Blick darauf, dass die Schüler ja auch auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden müssen, sollte seiner Auffassung nach so manches nun an Schulen entwickelte Konzept die Pandemie überdauern. Videokonferenzen etwa – „die wurden möglich gemacht durch das Engagement von einzelnen Lehrern, das muss aber zentral aufgestellt werden“ – , oder beim Vorhandensein einer Lernplattform wie Moodle an der Schule das digitale Zurverfügungstellen von (Video-)Material.

Moodle wird u.a. am HHG genutzt. „Unser Glück war, dass wir die Lernplattform vor Corona schon neu aufgestellt hatten“, so der HHG-Schulleiter. An dem Gymnasium ist bereits länger die Arbeitsgemeinschaft HHG 4.0 aktiv. Schüler würden sich wünschen, dass auch künftig vieles digital verfügbar wäre. Mit der Einführung von Microsoft Office 365 könnten Kinder etwa auch interaktiv Gruppenarbeiten weiterführen, die morgens im Unterricht nicht abgeschlossen wurden.

All diese Dinge bedeuten aber auch: Lehrer – für die Dienstgeräte gefordert werden – müssen fortgebildet werden. Eltern müssen sich (nicht nur finanziell) einbringen. Schülern wird verstärkt Selbstständigkeit und Vernetzung abverlangt.

Gute Erfahrungen in kleinen Lerngruppen gemacht

Als Sprecherin der Grundschulen sieht Christiane Gosda weitere Punkte, die sich aus der Krise mitnehmen lassen. „Es gab eine Phase, wo wir nur kleine Lerngruppen hatten.“ Effektive Lernzeiten seien das gewesen, in denen Lehrer gut Zeit für individuelle Förderung hatten. „Kleine Lerngruppen könnten der Schlüssel sein zu guter Bildung“, unterstreicht Gosda die Forderung nach mehr qualifizierten Lehrkräften in der Grundschule. Gezeigt habe Corona verstärkt, dass es gerade im Primarbereich stark darauf ankomme, wie Eltern ihre Kinder unterstützen.

Mattheis wünscht sich zudem, dass die zuletzt gezeigte Kreativität in den Kollegien positiv mitgenommen werden kann. Und am Ende ist für alle klar, was HHG-Medienkoordinator Christian Lindemann so formuliert: „Es kommt auf den Lehrer an; wir brauchen auch Präsenzunterricht, Beziehungsarbeit ist unheimlich wichtig.“

https://www.waz.de/staedte/bottrop/neue-lernkonzepte-werden-bleiben-id229334714.html

Autorin: Nina Stratmann 17.06.2020

Update: Umgang mit dem Corona-Virus (17.06.2020)

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Schule und Unterricht ist in der aktuellen Lage, erzwungen durch die Ausbreitung des Corona-Virus, für Sie, für euch und für uns Lehrerinnen und Lehrer eine in vielfältiger Hinsicht ungewöhnliche Zeit und eine große Herausforderung.

Wir bedanken uns dafür, dass alle am Schulleben Beteiligten nach all ihren Kräften und Möglichkeiten, mit großem Engagement und unglaublicher Kreativität ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das „Lernen auf Distanz“ bisher in den meisten Fällen gut gelingen konnte.

Für die nächsten Wochen gilt es nun, das Lernen auf Distanz mit den Präsenzangeboten zu verbinden.

Wir glauben fest daran, dass wir die großen Herausforderungen der kommenden Wochen gemeinsam als Schulgemeinde bewältigen werden. Damit das gelingt, sind besondere Maßnahmen in der Schule erforderlich. Hier finden Sie wichtige Informationen:

  1. Erreichbarkeit: Sie können uns weiterhin per Mail an heinrich-heine-gymnasium [at] bottrop [dot] de oder an mattheis [at] hhg-bottrop [dot] de oder unter der Rufnummer 02041/182580 erreichen.
  2. Eine Übersicht über unsere Präsenzangebote finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler werden über Moodle und über die Klassen- und Stufenleitungen informiert.
  3. Die Rahmenvorgaben zum Lernangebot am HHG finden Sie hier. Liebe Schülerinnen und Schüler, nutzt bitte weiterhin die Zeit mit den Aufgaben, die euch eure Lehrerinnen und Lehrer zusenden, oder das vielfältige Angebot, mit den Lehrerinnen und Lehrern im Chat oder in Videokonferenzen zu arbeiten. Habt aber auch den Mut, zurückzumelden, wenn ihr Fragen habt oder die ein oder andere Aufgabe euch überfordert. Oder wenn es einfach zu viel ist. Auch eure Lehrerinnen und Lehrer kennen die Herausforderungen des „Lernens auf Distanz“. Viele Informationen unsere Schule betreffend findet ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, immer wieder aktualisiert auf moodle.
  4. Besondere Regeln: Wir erwarten von den Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, dass das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern auf dem Schulgelände eingehalten wird. Außerdem legen wir Wert darauf, dass eine Mund-Nasen-Schutzmaske bei Begegnungen auf dem Schulgelände getragen wird, um alle bestmöglich zu schützen. Die Hände sollen regelmäßig gründlich und intensiv gewaschen werden. In der Schule haben wir ausreichend Seife und Händedesinfektionsmittel vorrätig. Alle benutzten Räumlichkeiten der Schule werden mit einem größeren Aufwand gereinigt, es erfolgt mehrfach täglich eine Flächendesinfektion der Kontaktflächen (Klinken, Handläufe, Schalter etc.). Ganz wichtig ist, dass nur die Menschen zur Schule kommen, die keinerlei Anzeichen von Krankheitssymptomen haben. (Infektionsschutz am HHG)
  5. Informationen zur Notenbildung am Ende des Schuljahres 2019/2020 haben wir hier zusammengestellt.
  6. Zeugnisausgabe:ZeugnisausgabeMit einem Erlass vom 28.05.2020 ermöglicht das MSB, dass die Zeugnisse in der Sekundarstufe I und II in diesem Schuljahr am letzten Unterrichtstag der Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden können. Von dieser Möglichkeit werden wir Gebrauch machen. Schülerinnen und Schüler, die an Ihren letzten Präsenztagen nicht anwesend sein konnten, bekommen die Zeugnisse am letzten Schultag zwischen 8 und 9 Uhr. Im Anschluss findet am Freitag für das Kollegium eine Dienstbesprechung zur Nachbesprechung der letzten Wochen und zur Vorbereitung des kommenden Schuljahres an.
    Jahrgangsstufe/Klasse Datum
    8, VK Freitag, 19.06.2020
    9 Montag, 22.06.2020
    7 Dienstag, 23.06.2020
    5, EF Mittwoch, 24.06.2020
    6, Q1 Donnerstag, 25.06.2020
    5-Q1: Schülerinnen und Schüler, die an ihrem jeweiligen letzten Schultag nicht anwesend sein konnten Freitag, 26.06.2020 (8.00 bis 9:00 Uhr)
  7. Eltern, die ein Not-Betreuungsangebot benötigen, kontaktieren im Bedarfsfall bitte frühzeitig die Schulleitung. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Schulministeriums.
  8. Informationen zur Schulschließung, zur Wiederaufnahme des Unterrichts, zur Abiturprüfung, zu Klassenarbeiten, Klausuren und vielen weiteren Themengebieten hat das Ministerium für Schule und Bildung hier zusammengestellt.
  9. Das Ministerium für Schule und Bildung hat angeordnet, dass alle Klassenfahrten, Wandertage, Exkursionen oder Termine mit außerschulischen Partnern, die für das laufende Schuljahr geplant waren, abgesagt werden müssen. Ein weiterer Erlass vom 28.05.2020 des MSB regelt die Durchführung von Klassenfahrten, Wandertagen und Exkursionen bis zu den Herbstferien. Fahrten ins Ausland müssen abgesagt werden. Die betroffenen Klassen bzw. Kurse sind bereits informiert und haben umgebucht.  Fahrten, Wandertage und Exkursionen im Inland können unter Beachtung der Maßnahmen zur Wahrung des erforderlichen Infektionsschutzes durchgeführt werden. Wir müssen allerdings unter einem besonders strengen Maßstab die Vereinbarkeit mit dem Infektionsschutz überprüfen.
  10. Bisher ist uns weiterhin keine bestätigte Corona-Infektion an unserer Schule bekannt. Sollte eine bestätigte Infektion auftreten, so informieren Sie uns bitte umgehend.
  11. Unterricht nach den Sommerferien: Mit der 23. Schulmail zum Umgang mit dem Coronavirus haben uns erste Informationen zum nächsten Schuljahr erreicht. Das Ministerium für Schule und Bildung plant nach den Sommerferien einen Regelbetrieb, natürlich unter dem Vorbehalt, dass sich das Infektionsgeschehen auch weiterhin rückläufig bzw. konstant entwickelt. Lassen Sie uns gemeinsam die Daumen drücken, dass diese Entwicklung eintrifft und wir wieder zu einer schulischen Normalität zurückkehren können.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf unserer Homepage nach neuen Informationen.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße

Cornelia Hußmann und Tobias Mattheis

(Schulleitung)

 

Leseratten und Bücherwürmer: Unsere Antolin-Siegerinnen!

Antolin von Westermann

Die Zwischensiegerinnen unseres Lese-Wettbewerbs auf Antolin durften sich über einen Buchpreis freuen!

Im fünften Jahrgang haben Matilda Erting (5a), Idalena Ostroske (5c) und Marlene Barb (5d) die meisten Punkte auf Antolin gesammelt und sich ihren Preis abgeholt –  mit Gesichtsmaske und Mindestabstand.

 

 

Die Siegerinnen des sechsten Jahrgangs sind Lotta Roy, Luisa Jokisch und Ronja Liebig aus der Klasse 6b.

 

An alle Leseratten:

Wir verlängern den Wettbewerb für unsere Fünft- und Sechstklässler*innen bis zum Ende der Sommerferien. Es gibt wieder tolle Buchpreise zu gewinnen!

Weiterhin viel Spaß beim Schmökern und Lesen wünscht euch

euer Erprobungsstufenteam

Stand: 08.06.2020

 

Gemeinsam sind WIR stark!

 Getreu diesem Motto durften sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Fach Praktische Philosophie kreativ ausleben.

Das Ergebnis ist eine große und bunte Leinwand, die dieses Motto, das gerade in der momentanen, besonderen Zeit und im Schulalltag am Heinrich-Heine-Gymnasium für jeden Einzelnen eine sehr wichtige Rolle spielt, lebhaft verkörpert. Dabei drohten die mit Corona verbundenen Einschränkungen zunächst auch dem Vorhaben, ein gemeinschaftliches Produkt zum Thema Gemeinschaftsleben zu erstellen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch nach der Anpassung des Themas aus aktuellem Anlass zu Gemeinsam sind WIR stark! zeigten die Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Flexibilität, indem sie sich an die neuen Bedingungen, die das Lernen auf Distanz mit sich bringt, hervorragend anpassten. So entwickelte sich durch die Kommunikation und Bearbeitung auf digitalem Wege dennoch das für die Schülerinnen und Schüler wichtige Gefühl von Gemeinschaft und gemeinschaftlichem Arbeiten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Ende konnte aus einer Vielzahl kreativer Ideen doch noch ein tolles Gemeinschaftsprodukt entstehen, in welchem die – besonders aktuell –  wichtigen Werte wie #Zusammenhalt und #Teamwork durch die verschiedenen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie deren Verbindung zu einem Ganzen zum Ausdruck kommen.

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