Browser-Hinweis

Sie benutzen einen veralteten Internet Explorer (Version 9 oder kleiner)!
Abgesehen von Sicherheitsschwachstellen können Sie wahrscheinlich nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Ziehen Sie ein Update auf die aktuelle Version in Betracht.

Austausch ohne Grenzen zwischen dem Liceo Carlo Botta in Ivrea und dem HHG in Bottrop

Wir waren begeistert zu hören, dass unsere Schule einen Austausch nach Italien anbietet und da wir sehr spracheninteressiert sind, haben wir uns entschieden daran teilzunehmen. Die Vorfreude eine neue Kultur, die Menschen dort und die Sprache besser kennenzulernen war sehr groß. Wir haben uns ebenfalls gefreut, unsere zukünftigen Austauschpartner*innen auch unsere Kultur ein wenig näherbringen zu können. 

Leider konnte der Austausch aufgrund der aktuellen Situation nicht planmäßig stattfinden was natürlich sehr schade war. Glücklicherweise waren unsere und die Schule in Ivrea trotzdem bereit, den Austausch, wenn auch nur digital, stattfinden zu lassen. 

 

Es war schwer, sich die Umsetzung vorzustellen und ob es überhaupt möglich wäre, doch die Schulen und die Lehrerinnen haben sich ein sehr gutes Konzept überlegt. Der Austausch wurde in digitaler Form über Teams durchgeführt. Dazu haben wir uns seit Mitte Februar alle zwei Wochen bis Pfingsten online getroffen.  

 

Zuerst hatte man natürlich die Möglichkeit, das Gelernte aus den Italienischstunden anzuwenden. Das war nochmal eine völlig neue Erfahrung, da diese Art der Kommunikation eine andere ist als, zum Beispiel, klassische Unterrichtsgespräche. Man selbst hat also noch einmal ein „anderes“ Italienisch gesprochen.  Meistens waren die Gruppen so eingeteilt, dass alle Schüler*innen jeweils zwei Italiener*innen zugeteilt waren. Dadurch konnte man auch noch einmal sehen, wie diese miteinander kommunizieren. 

 

Das erste digitale Treffen fand mit allen Beteiligten über die Plattform „Microsoft Teams“ statt. Wir waren alle sehr aufgeregt und voller Erwartungen sie endlich kennenzulernen. Obwohl es ein paar technische Schwierigkeiten und Verzögerungen gab, haben wir es geschafft uns per Video zu sehen und uns anzufreunden. Zu wissen, dass sich die italienischen Schüler*innen in derselben Situation befanden wie wir, war erleichternd und bereitete uns einen doch sehr angenehmen und schönen Start. 

 

Besonders interessant war auch die Themenauswahl. Die Themen wurden zusammen mit der Partnerschule festgelegt, wodurch das Ganze sehr organisiert war. Die Themen waren dadurch aber auch sehr vielseitig.  Bei jedem Treffen wurde ein anderes Themengebiet angesprochen, wodurch man einen sehr guten Einblick in die italienische Kultur und das Leben in Ivrea bekommen hat.  Außerdem konnte man auch einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutschland erkennen. 

 

Wir haben abwechselnd auf Deutsch und Italienisch gesprochen, damit wir ein besseres Gefühl für die Sprache bekommen. Auch haben sich Freundschaften entwickelt und wir sind weiterhin noch in Kontakt. Wir schicken uns auch ständig Bilder der Umgebung und Sehenswürdigkeiten, um uns das jeweilige Land besser vorstellen zu können.  

 

Der Austausch hat uns weitläufige Erfahrungen ermöglicht, denn um eine Sprache zu lernen ist es wichtig, die Sprache anzuwenden und sie auch zu hören. Uns ist nach dem Austausch aufgefallen, dass es sehr effektiv war, und sich unser Wortschatz vergrößert hat. Es war eine großartige Erfahrung, denn man hat einen viel besseren Einblick in die italienische Kultur und Sprache bekommen. Außerdem hatten wir die Chance sehr nette Menschen kennenzulernen.  

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Austausch eine Erfahrung wert ist, da man neue Leute und die italienische Kultur kennenlernt. Des Weiteren kann man seine sprachlichen Fähigkeiten ausbauen und generell neue Erfahrungen sammeln. 

 

Katrin K, Nazar O. und Dana T. aus der Q1 

#HHGLaufChallenge -10.000 Kilometer – Geschafft!

https://hhg-bottrop.de/verein-hope-nursery-school-ruanda-benoetigt-unterstuetzung-fuer-den-weihnachtsmarkt/

Nach nicht einmal zwei Monaten sind wir in Ruanda angekommen. Eine großartige Leistung! Es war eine lange Strecke durch drei Kontinente (Europa, Asien und Afrika), über Gebirge, durch die Sahara, den Nil entlang, bis nach Zentralafrika. Wir liefen durch Istanbul, waren Ostern in Jerusalem und haben ein paar Tage später die Pyramiden in Ägypten besucht.

Da wir im letzten Jahr keinen Weihnachtsmarkt zugunsten unserer Partnereinrichtung anbieten und auch sonst keine Aktionen für die Bildungsstätte in Ruanda starten konnten, haben wir so eine Möglichkeit geschaffen, an die Situation dort zu erinnern.

Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die Laufchallenge mit einer freiwilligen Spende zu verknüpfen. Die dortige Bildungsstätte leidet wahrscheinlich noch viel stärker unter der Pandemie als wir.

Sprecht eure Eltern, Verwandten und Bekannten an, ob sie in dieser Hinsicht die Laufchallenge und die dortige Schule mit unterstützen möchten.

Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V.

DE91  4246  1435  5415  9236  00     Aktion HHGLaufChallenge

 

Manche haben sich vielleicht gefragt, wie es jetzt weiter geht, laufen wir wieder zurück?

Wir haben ein neues Ziel:   Unsere Partner-Schule in Peking (China), also nicht müde werden, das nächste Ziel ist noch weiter entfernt. Von Ruanda geht es jetzt also ostwärts weiter.

Ansprechpartner: Dietmar Schneider, Jan Wachtmeister

Das HHG wird Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Eltern, Liebe Ehemalige, Liebe Freunde des HHG,

endlich ist es soweit! Das Heine wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.  Und auch unser Schulpate, Sally Perel, wird an diesem Tag erneut aus seinem bewegten Leben berichten.

Am Montag, den 18.01.2021 beginnt die Veranstaltung ab 12 Uhr im Rahmen eines Webinars.

Hier wird auch unser Schulpate, der NS Zeitzeuge Sally Perel, live aus Israel zugeschaltet sein. Neben Herrn Perel werden auch unser Oberbürgermeister, Herr Tischler, und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, bei der Veranstaltung digital anwesend sein und jeweils ein Grußwort halten.

Für die Moderation der Veranstaltung konnten wir den Kolumnisten und Publizisten Christoph Giesa gewinnen. Die Titelvergabe als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird von Herrn Thomas Schwarzer (unserem Projektbetreuer der Stadt Bottrop) durchgeführt. Im Anschluss an die Titelvergabe wird Sally Perel aus seinem bewegten Leben erzählen und allen Zuschauer*innen (per Chatfunktion) für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird von der Friedrich Naumann Stiftung gefördert und technisch unterstützt.

Sally Perel am 09.12.2019 in unserer Aula.

Herr Perel ist mittlerweile 95 Jahre alt, lebt in Israel und hat bereits im Dezember 2019 das HHG besucht und in unserer Aula eine unglaublich emotionale Lesung gehalten, die auf große Begeisterung aller Teilnehmenden gestoßen ist. Eigentlich war ein weiterer Besuch mit ihm geplant, aber aufgrund der Pandemie musste auch diese, wie so viele Veranstaltungen in den letzten Monaten, abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass   Herr Perel auch den digitalen Weg nicht scheut, um uns wiederzutreffen und an dem wichtigen Tag der Titelverleihung als unser Schulpate für das Projekt, uns zur Seite zu stehen.

 

Hier kann man sich vorab anmelden: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/3TVN9

Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung lautet: https://zoom.us/j/95304576353

Hier finden Sie und findet ihr die Einladung als PDF-Datei.

Hier gehts zur Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Programm der Veranstaltung.

 

Wir sehen uns am 18.01!

Eure/Ihre Initiativgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Besuch im Schülerlabor des HHG

Foto: Kappi

Das Heinrich-Heine-Gymna­sium hat sein „PhänomxX- Schülerlabor“ vorgestellt, das MINT Schülerexperi­mente für Schüler der Klas­sen 4 bis 6 ermöglicht.

Ziel ist die Verbesserung der Kompetenzen in den MINT- Fächern. Kooperationspart­ner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX und die Sparkasse Bottrop. Schirmherrin des Vereins PhänomexX ist Regierungspräsidentin Doro­thee Feller, die sich gemein­sam mit Oberbürgermeister Bernd Tischler bei einem Besuch des Heinrich-Heine- Gymnasiums das Labor zei­gen ließ. 

Quelle: Stadtspiegel vom 15.02.2020

Schulpartnerschaft mit der Fengtai No. 2 Middle School

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

es freut mich sehr Euch bzw. Ihnen zu Beginn des Schuljahres ein neues, tolles Angebot vorstellen zu können. Wir haben eine Schulpartnerschaft mit der Fengtai No.2 Middle School in Beijing (Peking) geschlossen.

Im Rahmen dieser Partnerschaft gibt es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe Q1 die Möglichkeit eines Gastaufenthaltes in der Zeit vom 17.06.2020 bis zum 25.06.2020 in China. Ende August 2020 werden wir Besuch von einer chinesischen Delegation aus Schüler*innen und Lehrer*innen erhalten.

Informationen über Peking, unsere Partnerschule und den Schüler*innenaustausch können hier heruntergeladen werden: Infoabend China 2020

Liebe Grüße

Tobias Mattheis

Ex-HHG-Schülerin hilft in Ruanda

Die 23-jährige Marie Grimpe macht sich bald auf den Weg nach Zentralafrika. Nach ihrem Bachelorstudium will sie ein halbes Jahr dort arbeiten

Marie Grimpe will: „mal etwas anderes sehen.“ Deshalb fliegt sie als Praktikantin für sechs Monate nach Ruanda, einem kleinen Land im Herzen Afrikas. Ruanda war nicht von Anfang an geplant, aber Afrika sollte es schon sein. „Afrika hat mich schon immer fasziniert, es ist so völlig anders“, erklärt die 23-jährige Studentin.

Über Brüssel nach Kigali

Über eine gemeinsame Bekannte kam der Kontakt zu Emmanuel Niceyimana, einem gebürtigen Ruander und Vorsitzender der Bildungshilfe Bottrop-Rwanda, zustande. Niceyimana konnte den Kontakt zu Pascal Bataringaya, Präsident der Presbyterianischen Kirche Ruandas, herstellen, der wiederum eine weiterführende Schule etwa 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kigali finden konnte, an der Marie bis März 2020 als Praktikantin arbeiten kann.

Nach mehreren Internetkontakten hat die junge Frau Kirchenpräsident Bataringaya vor ein paar Monaten bei seinem Besuch in Bottrop persönlich getroffen und mit ihm anstehende Fragen geklärt.

Marie Grimpe studiert Mathematik und Technik für das Lehramt der Sekundarstufe I und hat in dieser Woche ihre Bachelorarbeit abgegeben. Das Ergebnis wird sie erst per Mail in Afrika erfahren. Am Montag geht die Reise erst nach Brüssel und am Dienstag weiter nach Kigali.

Ihre Ausbildung wird die junge Frau anschließend mit dem Masterstudiengang und dem Referendariat fortsetzen. Zwischen diesen beiden Abschnitten will sie „ohne Druck etwas Neues kennenlernen.“ Die 23-Jährige verspricht sich weitere Erfahrungen für ihren zukünftigen Beruf und besonders für sich selbst.

Es ist nicht ihre erste Auslandserfahrung, nach dem zehnten Schuljahr war sie über den Rotary-Schüleraustausch bereits für ein Jahr in Brasilien. Deshalb kann sie mögliches Heimweh gut einschätzen: „Nur über die Feiertage gibt es schon mal mulmige Gefühle.“

Maria Grimpe verbringt ein halbes Jahr in Ruanda und unterstützt dort ein Schule in der Nähe der Hauptstadt Kigali (Foto: Thomas Gödde)

Ganz realisiert habe sie noch nicht, dass es jetzt bald losgehe, es waren und sind noch viele Vorbereitungen zu treffen, über Formalitäten und Impfungen bis zum Kofferpacken, wobei die Gewichtsbeschränkungen durchaus ein Problem darstellen bei einer Reise in eine unbekannte Welt.

Unterkunft im Gästehaus der Kirche

Wohnen wird die Bottroperin in einem Gästehaus der Kirche. Natürlich will sie auch das Land kennenlernen, „alles sehen, was sich logistisch und finanziell ermöglichen lässt“. Nationalparks sollen dabei sein, um die Tierwelt hautnah zu erleben. Ein Trip zu den freilebenden Berggorillas ist wahrscheinlich ausgeschlossen, weil es zu kostspielig ist, schließlich muss die Studentin ihre gesamte Reise selbst finanzieren. Sie lässt die Sache auf sich zukommen: „Was ich mache, wird sich vor Ort ergeben, da ich die Gegebenheiten nicht kenne.“

Die Bildungshilfe Bottrop-Rwanda hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in dem afrikanischen Land den Schulbesuch zu ermöglichen. Dazu vergibt der Verein Stipendien an Schüler, die so das Schulgeld zahlen können. Denn der Besucher einer weiterführenden Schule in Ruanda kostet Geld. Der Besuch der Grundschule kostet nichts, für die weiterführende Schule werden pro Jahr rund 300 Euro inklusive Verpflegung fällig.

 

Land der 1000 Hügel

Ruanda oder Rwanda liegt in Zentralafrika zwischen Uganda, Tansania, Burundi und Kongo und ist etwa so groß wir Rheinland-Pfalz. Im „Land der 1000 Hügel“ leben etwa 12 Millionen Menschen. Eine Million Touristen besuchen die Nebelwälder, Seen und Nationalparks jährlich, besondere Attraktion sind die Berggorillas in freier Wildbahn.

Die Bildungshilfe Bottrop-Rwanda gibt „Hilfe zur Selbsthilfe“ und unterstützt bedürftige Schülerinnen mit einem Stipendium. www.Bildungshilfe-bottrop-rwanda.de

Quelle: Harald Uschmann / WAZ Bottrop vom 17.09.2019

 

 

Eine märchenhafte Deutschstunde mit der Märchenfrau Britthalde

Am Donnerstag, den 27. Juni 2019, hatten wir in der 3. und 4. Stunde Deutschunterricht und unsere Lehrerin Frau Rentrop hatte die Idee, die Märchenfrau Britthalde einzuladen, weil wir uns in den letzten Wochen mit dem Thema Märchen beschäftigt hatten. Wir trafen uns unter einem großen Baum hinter der Aula und Britthalde erzählte uns das Märchen vom Dummling, welches sie mit Flöten- und Harfenspiel begleitete und mit Naturdingen vorspielte. Anschließend erzählte sie uns eine zweite Geschichte. Die zweite Geschichte sollten wir mit Muscheln, Stöcken, Steinen, Flöte, Rasseln und noch mehr nachspielen. Wir sollten dazu auch benutzen, was wir mitgebracht hatten: Unsere ganze Klasse hatte nämlich die Aufgabe, etwas mitzubringen, was uns auf unserem Schulweg vor die Füße gefallen ist. In Kleingruppen übten wir unser Märchenspiel ein und als wir fertig waren, stellten der Reihe nach alle Gruppen vor. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen die Märchenerzählerin besucht uns noch ein zweites Mal.

Ceylin Cetin, Simon Hombücher, Hannah Lipka und Alicja Szturo (Klasse 5c)

HHG-Ruanda-Projekt – Besuch aus dem Land der 1000 Hügel

Unsere Schule unterstützt bereits seit vier Jahren einen Kindergarten in Ruanda. Am vergangenen Dienstag bekamen nun auch unsere Fünftklässler Informationen aus erster Hand über den Partnerkindergarten im afrikanischen Ruanda. Denn Pascal – dieses Mal zusammen mit seiner Frau Louise –  war wieder in Deutschland und stellte auch den neuen Schülerinnen und Schülern am HHG persönlich den Kindergarten in Ruanda vor.

Kleine Schritte

Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, kümmert sich um die Kinder im Dorf, deren Eltern sich keinen der teuren privaten Kindergartenplätze leisten können. Mit kleinsten Mitteln startete der Kindergarten in einem Raum der Kirche. Seit 2015 unterstützt das HHG den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop durch Spenden. Auch Waltraud Dahl, Mitbegründerin dieses Vereins und ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende am HHG, hatte sich für die Fragen der neugierigen Heine-Schüler extra Zeit genommen.

„Warum sprechen Sie so gut Deutsch?“, fragte nach dem Vortrag sofort einer der ersten Schüler. Pascal schmunzelte und sagte, dass er in Bochum studiert und promoviert habe und dann zurück in sein Heimatland gegangen sei. Dann folgten Fragen, die den deutschen Kindern zeigten, wie selbstverständlich ihnen viele Sachen in Deutschland geworden sind. Erstaunt hörten sie, dass selbst die kleinen Kinder ab drei Jahren den mitunter sehr weiten Weg ins Dorf zu Fuß in kleinen Gruppen zurücklegen. Da viele Familien arm sind, kommen die Kinder oft ohne Frühstück in die Schule. Mit den Spenden wird auch die gemeinsame Mahlzeit, ein Becher Porridge, finanziert, genauso wie Stifte und Papier. Allerdings haben auch die Kinder in Ruanda Ferien, auf die sie sich vielleicht nicht immer ganz so sehr freuen wie die Schülerinnen und Schüler in Deutschland, da sie dann häufig mit ihren Eltern auf das Feld gehen müssen. In den Urlaub fahren, können die Familien nicht. 

Was schon erreicht wurde

Mit den bisherigen Spenden des HHG konnte etwas Land gekauft werden, auf dem nun bereits Toiletten errichtet wurden und sehr bald ein weiteres Gebäude und ein kleiner Park zum Spielen für die stetig wachsenden Kindergruppen entstehen. Auch ein Teil der Ausbildung für die Betreuerinnen wird mit den Spenden finanziert. Auch in diesem Jahr lud Pascal die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, den Kindergarten zu besuchen.

Mit einem großen Dankeschön beendeten Pascal und Louise ihren Besuch, die Kinder verabschiedeten sich mit einem großen Applaus.   

Die WAZ Bottrop berichtet auch in der Ausgabe vom 9. Juli 2019

http://HHG-Schüler erfahren Fortschritte über ihr Ruanda-Projekt

 

 

Liebe Grüße aus dem Surfcamp im Baskenland

wünscht der Spanischkurs des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop.

Gelandet sind die Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses der EF in Bilbao. Weiter ging es dann mit dem Bus nach Zarautz und am vierten Tag wurde San Sebastián, die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016, besichtigt. In Zarautz tauchen die TeilnehmerInnen ein in die faszinierende Welt des Wassersports und dürfen Wellenreiten lernen. Die Surflehrer Noah, Sam und Johannes sind bisher sehr zufrieden. Noah: „Eine so motivierte und sportliche Schülergruppe habe ich selten erleben dürfen.“ Das kommt nicht von ungefähr, denn schließlich haben sich die Schülerinnen und Schüler des Heine-Gymnasiums mit täglichen Kräftigungsübungen auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet. Trotzdem ist Wellenreiten wahnsinnig anstrengend, aber die Mühe lohnt sich: „Ich musste wahnsinnig kämpfen, bin aber dann trotz totaler Erschöpfung immer wieder reingegangen und am Ende, als ich dann eine Welle hatte und auf dem Brett stand, da war es so, als wäre die Zeit einfach stehengeblieben. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“ (Marcia M.) Vor und nach dem Surfunterricht hilft jeder jedem: die Bretter werden zusammen getragen, im Camp hilft man sich und beim leckeren und vor allem gesunden Abendessen lässt man den Tag gemeinsam Revue passieren. Und man erzählt sich von den größten Wellen und den größten Missgeschicken und Zusammenstößen: „Heute wurde auf mir gesurft und nicht auf der Welle“, so Luisa B. nach einer ungewollten Begegnung mit ihrer Mitschülerin Mariana. Mit uns im Camp zelten die Instructoren sowie 30 Schülerinnen und Schüler des Jan van Egmond Lyceum der holländischen Stadt Purmerend sowie einige andere, vor allem spanische Gäste. Sitzt man also neben den internationalen Gästen des Camps, wird schnell ins Englische oder Spanische gewechselt und sollten einem mal die Worte ausgehen, so gleicht ein Lächeln oder eine Geste sprachliche Unsicherheiten meist aus. Doch da Englisch die Sprache des Surfsports ist, hat man das nötige Vokabular schnell parat. Neben hohen Wellen und sprachlichen Barrieren gehen die neuen Mitglieder der Surfcommunity auch persönlich an ihre Grenzen. Camping, das bedeutet gemeinsam mit seinem Mitschüler oder seiner Mitschülerin in einem kleinen Zelt im Schlafsack unter freiem Himmel zu nächtigen, jedes Wort der Nachbarn zu hören, mit ungebetenen Haustieren fertigzuwerden, Gemeinschaftstoiletten benutzen zu müssen, gefühlt nie so ganz allein zu sein und vor allem den ganzen Tag draußen zu verbringen. Diese Art des Reisens verlangt jedem unterschiedlich viel ab und ist ein besonders intensiv gefühltes Erlebnis.

Dennoch sind sich alle einig, dass sie sich, sobald sich die nächste Möglichkeit dazu bietet, wieder in die Wellen stürzen wollen: „Das macht einfach süchtig“ so Marcia M.

Bauchemie-Chefs beantworten Schülerfragen

In der Reihe „Im Dialog mit der Jugend“ erhielten 74 junge Leute Einblicke in das Unternehmen. Die Schüler interessierten sich auch für Karrierechancen. Ausbildung wird im Betrieb groß geschrieben.

74 Schüler des Heinrich-Heine-
Gymnasiums aus Bottrop, des Don
 Bosco Gymnasiums aus Essen und
 des Berufskollegs aus Dinslaken
 waren im Rahmen des „Dialogs mit 
der Jugend“ jetzt zu Besuch bei der
 MG-Bauchemie und löcherten
 Claus-M. Müller und seinen Sohn 
Nicolaus, beide Geschäftsführende 
Gesellschafter des Herstellers bauchemischer Produkte, ausgiebig mit
 Fragen.

Klares Bekenntnis zum Standort

Bei der Begrüßung der Schüler im 
Schulungs- und Trainingszentrum 
der MC-Bauchemie erinnerte sich 
Nicolaus Müller daran, dass er
 selbst vor 18 Jahren an dieser Initiative der Stiftung Talent-Metropole
 Ruhr teilgenommen und mit seiner
 Schule eine Bank in Essen besucht
 hat. „Mir hat es damals gut gefallen,
 Einblicke in die Jobs, Arbeit und
 Prozesse eines Unternehmens zu
bekommen“, stellte Nicolaus Müller fest und ermunterte die Schüler 
dazu, die Gelegenheit zu nutzen.

Das taten sie und starteten mit 
ganz konkreten Fragen zur Strategie und zu den Zielen des Unternehmens: „Welche Rolle hat der Standort Bottrop? Ist er sicher oder wollen Sie Teile ins Ausland auslagern?
 Welche Ziele verfolgen Sie 2019?
 Verkaufen Sie Ihre Produkte auch 
online? Welche Auswirkungen
 wird der Brexit auf Sie haben?“

Die beiden Geschäftsführer gaben ein klares Bekenntnis zum
 Standort Bottrop ab und unterstrichen dies mit den Investitionen im
 höheren siebenstelligen Bereich,
 die in den zurückliegenden Jahren
 in Lager, Logistik und Produktion
 getätigt worden sind.

Daneben stellten die Schüler beispielsweise Fragen zum Einstieg bei
 MG-Bauchemie, zu Gehältern und
 Karrieremöglichkeiten und auch 
sehr persönliche Fragen wie „Wie 
gehen Sie mit einer so großen Verantwortung um? Wollten Sie nicht 
lieber einen anderen Job ergreifen?“. Die jungen Leute erfuhren,
 dass die MC-Bauchemie Angestellten neben guten Karrierechancen
 und Verdienstmöglichkeiten auch
 flexible Arbeitszeiten und Vertrauensarbeitszeit biete.

MC-Bauchemie ist mit rund 500
 Mitarbeitern am Standort Bottrop
 einer der größten Arbeitgeber der 
Stadt. Das Unternehmen am Kruppwald legt großen Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses, so liegt 
die Azubi-Quote seit Jahrzehnten 
konstant bei zehn Prozent „Wir 
sind stets auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs“, unterstrich
 Claus-M. Müller und fügte hinzu: 
„Wir bilden jährlich 50 Auszubildende in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen aus. Das ist für die langfristige
 Entwicklung unseres Unternehmens sehr wichtig.“

Jugendliche waren gut vorbereitet

Im Januar dieses Jahres hatten Mitarbeiter der MC die Schulen besucht und das Unternehmen vorgestellt. Die Schüler hatten so bereits
 erste Einblicke erhalten und sich 
mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, somit konnten sie sich
 auf den Dialog vorbereiten.

Nach der eineinhalbstündigen 
Fragerunde luden die beiden Geschäftsführer der MG die Schüler 
noch auf einen Imbiss und weiteren
 Austausch ein.

Eine Werksbesichtigung geht dem Dialog voraus

  • Der „Dialog mit der Jugend“ ist
 eine Initiative der Stiftung Talent-Metropole Ruhr.
  • Vor dem Gespräch mit Claus 
und Nicolaus Müller hatten die Schüler mit ihren Lehrern das
 Werksgelände der MC-Bauchemie
 im Gewerbegebiet am Kruppwald
 besichtigt. Von dort wurden sie
 per Bus zum Schulungszentrum
an der Müllerstraße gebracht.
Im „Dialog mit der Jugend“: Die Geschäftsführenden Gesellschafter der MC-Bauchemie Claus (li.) und Nicolaus Müller standen
den über 70 Schülern eineinhalb Stunden Rede und Antwort. (Foto: MC-Bauchemie)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: WAZ Bottrop, 14.2.2019

 

Ältere Beiträge »