Browser-Hinweis

Sie benutzen einen veralteten Internet Explorer (Version 9 oder kleiner)!
Abgesehen von Sicherheitsschwachstellen können Sie wahrscheinlich nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Ziehen Sie ein Update auf die aktuelle Version in Betracht.

Schüler engagieren sich in Ruanda

Theresa Ewert, Aaron Scherz, Johannes Stöcker, Waltraud Dahl und Noah Dybowski (von links) blättern in einem Reisetagebuch. Dort haben sie ihre Eindrücke aus Ruanda festgehalten. thomas Gödde Ffs

Heinrich-Heine-Gymnasium und „Hope Nursery School Ruanda e.V.“ unterstützen Kita vor Ort

Was verbindet die Ruhrgebietsstadt Bottrop mit dem ostafrikanischen Land Ruanda? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten Blick jedoch eine ganze Menge, wie Waltraud Dahl zu berichten weiß. Die Bottroperin ist Vorsitzende des Vereins „Hope Nursery School Ruanda e.V.“, der sich für den Bau eines Kindergartens im ruandischen Byumba einsetzt.

Im Jahr 2016 gegründet, sind über den Verein bereits Tausende Euros in Vor-Ort-Hilfe geflossen. Dabei hat sie das Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) mit Spendenaktionen unterstützt. In den Herbstferien waren nun auch drei Schüler und eine Lehrerin in Byumba, um sich den Kindergarten anzuschauen und das Land kennenzulernen. Eine treibende Kraft war und ist Waltraud Dahl. In Byumba hatte sie 2015 Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der evangelisch-presbyterianischen Kirche in Ruanda, kennengelernt. Dessen Frau Louise Uwimana wollte vor Ort einen Kindergarten aufbauen. „Als ich dort war, gab es nicht mehr als vier Backsteinwände mit einem Dach obendrauf“, berichtet Dahl.

Basare und Spendenaktionen

Da sie als damalige Schulpflegschaftsvorsitzende des HHG engen Kontakt zu der Schule hatte, war schnell die Idee geboren, den Bau des Kindergartens zu unterstützen. „In Ruanda hatte ich erfahren, dass die 70 Kindergartenkinder monatlich von Lebensmitteln für rund 100 Euro ernährt werden. Ich dachte mir, dass wir die in Deutschland auf jeden Fall zusammenbekommen würden“, erklärt Dahl. Es folgten Weihnachtsbasare und Spendenaktionen. Im Frühjahr 2016 gründete Dahl „Hope Nursery School Ruanda e.V.“.

Dahl, Bataringaya und die Schule verbindet seither ein enges Verhältnis. Der Ruander berichtet am Gymnasium immer wieder von dem Projekt und begeistert die Schüler für das rund 13 Millionen Einwohner zählende Land. „Um die Sommerferien herum kam dann die Idee auf, mit einigen Schülern dort hinzufliegen. Auch wenn es sehr kurzfristig war, haben wir aus dem Kollegium große Unterstützung erhalten, sodass wir in den Herbstferien nach Ruanda geflogen sind“, berichtet Theresa Ewert.

Die 23-Jährige ist Vertretungslehrerin am HHG. Mit ihr haben sich die Schüler Noah Dybowski (17), Aaron Scherz (17) und Johannes Stöcker (16) auf den Weg gemacht. Vom 1. bis zum 14. Oktober war die Bottroper Delegation in Ruanda, um sich den Kindergarten anzuschauen und das Land und die Kultur kennenzulernen.

Vor Ort lebten sie in Pascal Bataringayas Haus. So, wie es 2015 auch schon Waltraud Dahl getan hatte. „Es waren sehr abwechslungsreiche Tage. Wir haben viel Zeit im Kindergarten verbracht, hatten aber auch das große Glück, Ruanda bereisen zu können und uns mit den Menschen vor Ort auszutauschen“, sagt Ewert. So standen eine Safari im Akagera-Nationalpark, Beachvolleyball mit Einheimischen oder ein Bad in vulkanischen Quellen auf dem Programm. „Die Menschen haben eine sehr entspannte Mentalität und begegnen einem offen und herzlich“, erzählt Scherz.

Die Schüler waren von der Lebensfreude, die die Bewohner Ruandas ausstrahlen, beeindruckt. Der Lebensstandard in dem ostafrikanischen Land ist niedriger als in Deutschland. „Nur weil die Menschen teilweise kein fließendes Wasser oder Strom haben, vermittelten sie nicht das Gefühl, dass es ihnen schlechter geht“, sagt Stöcker.

Auch dank des Einsatzes ihrer Schule ist der Kindergarten in der Kleinstadt Byumba mittlerweile gewachsen. Die von Dahl erwähnten 100 Euro wurden bei dem ersten Weihnachtsbasar zugunsten des Projektes um ein Vielfaches übertroffen. „Damals sind rund 9000 Euro zusammengekommen, von denen Pascal ein Grundstück gekauft hat“, berichtet sie.

Mittlerweile befindet sich der Kindergarten in einem danebenliegenden Haus. „Auf dem damals gekauften Grundstück soll nun ein Garten entstehen. Dort werden Obst und Gemüse angepflanzt.“ Dahl gerät ins Schwärmen, als sie von den Fortschritten berichtet. „Mittlerweile ist es kein provisorischer Kindergarten mehr, sondern ein Ort mit verschiedenen Räumen, einem Spielplatz, Toiletten und Spielzeugen. All das hatte vorher gefehlt“, sagt sie stolz.

Weiterhin Geld benötigt

Dennoch benötige die Einrichtung weiterhin Geld für Ausstattung und Lebensmittel. Zudem sei das Haus noch nicht abbezahlt. Dahl und das HHG wollen da natürlich weiter helfen. Während „Hope Nursery School Ruanda e.V.“ auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt am 12. November Waffeln verkaufen wird, will die Schule bei einer eigenen Theateraufführung Spenden sammeln. Auch Bottroper sollen wieder den Weg nach Ruanda finden. „Wir haben das positive Lebensgefühl Ruandas mitgenommen. Das hat uns begeistert“, sagt Ewert und ergänzt: „Ich hoffe, dass ich mit einigen Schülern schon im kommenden Jahr wieder nach Ruanda fliegen kann.“

Wer Dahl und ihren Verein per Spende unterstützen möchte, kann dies unter folgendem Konto tun: Hope Nursery School Ruanda e.V.. IBAN: DE91 4246 1435 5415 9236 00

Autor: Tizian Canizales

Quelle: WAZ vom 04.11.2022

Besuch von unserer Partnerschule Peter Joerres Gymnasium Ahrweiler

 

 

 

Im Juni besuchten uns die Klassen 9 des PJG für 2 Tage in Bottrop. Gemeinsam mit unseren Schüler*innen der Klassen 9 erlebten unsere Gäste abwechlsungsreiche Stunden im Ruhrgebiet.

Nachdem beide Schülergruppen gemeinsam die Show der Physikanten in unserer Aula besuchten hatten, ging es bei bestem Wetter zum  Trommelworkshop und Pizzaessen um einander kennen zu lernen. Am Nachmittag besuchten unsere Gäste die Zeche Zollverein und den Tetraeder um am nächsten Tag den Moviepark in Kirchhellen.

 

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

 

 

 

Kreativer Schreibworkshop am HHG


Am Montag, den 21.02.2022 fand am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Schreibworkshop mit der Schriftstellerin Kathrin Lange statt. Aus unserer Schule konnten Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 bis 9 teilnehmen.

Kathrin Lange ist eine bekannte Autorin, die schon über 30 Romane veröffentlicht hat. Sie erzählte uns, wie sie zum Schreiben gekommen ist, erklärte uns viel zum Aufbau einer Geschichte und führte mit uns viele unterschiedliche Übungen zum Thema Schreiben durch. Besonders gefallen hat mir das Figurenlotto. Dabei musste man eine kurze Geschichte zu einem vorgegebenem Charakter erfinden. Meiner Charakter war beispielsweise der einsame König.

Ich habe sehr viel Neues über das Schreiben gelernt und werde diese Hilfestellungen und Tipps in Zukunft auch anwenden. Dieser Workshop hat mein Interesse am Schreiben nur noch mehr geweckt und für etwas Abwechslung gesorgt. Ich erhoffe mir, dass solche Workshops in Zukunft wieder angeboten werden und Schüler und Schülerinnen sich an solchen beteiligen, um ihre Kreativität zu fördern und neue Sachen zu entdecken, die ihnen Spaß machen.

Von Greta Grollmann aus der 7b

Brief der Schulleitung vom 07.10.2021

Werteorientiert

Individuell

Richtungsweisend

am HHG

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu Beginn der Herbstferien möchten wir Ihnen und euch noch einmal Informationen zum Schulleben geben.

 

Tolle Videos auf der Homepage

Auf unserer Homepage finden Sie zwei tolle Videos der Fachschaft Musik. Der Lehrer-Schülerchor „More Than Voices“ hat unter der Leitung von Frau Kaaden das Lied „Thriller“ von Michael Jackson einstudiert. Dieses Videoprojekt entstand während der wöchentlichen Online-Proben im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021. Zum Video gelangen Sie unter folgendem Link. 

Unser Schulmotto – WIR war während des Lockdowns eine echte Herausforderung, da soziales Miteinander nicht wie üblich erlebbar werden konnte. Und so haben einige Musikerinnen und Musiker zu ihren Smartphones gegriffen und digitales soziales Miteinander ausprobiert. Gesungen und gespielt wurde unsere Schulhymne, die der Musikschulleiter Ingo Brzoska bereits vor einigen Jahren für uns komponierte. Die Musik basiert auf dem Namenskürzel der Schule „HHG“ und verwendet diese drei Töne als musikalisches Motiv. Der Text stammt von unserem Namensgeber, Heinrich Heine, aus seinem Gedicht „Doktrin“.

Trommle die Leute aus dem Schlaf,

Trommle Reveille mit Jugendkraft,

Marschiere trommelnd immer voran,

Das ist die ganze Wissenschaft.

Die ausgewählten Verse stimmen uns ein, stets motiviert und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

Unter anderem durch dieses Projekt wurde das soziale Miteinander in diesem Jahr auch virtuell erlebbar und das WIR gelebt. Zur Schulhymne gelangen Sie über diesen Link

Viel Vergnügen bei den Videos und vielen Dank an alle Mitwirkenden!

 

Kommunikationsstruktur

Die Schulkonferenz hat einstimmig ein aktualisiertes Kommunikationskonzept verabschiedet. Das beschlossene Konzept zur Kommunikation am HHG kann hier heruntergeladen werden.

 

Schulpatenschaft mit dem Peter-Joerres-Gymnasium in Ahrweiler

Die Schulkonferenz hat einstimmig einer Schulpatenschaft mit dem Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler und der Durchführung eines Sponsorenlaufs im Rahmen dieser Patenschaft zugestimmt.

Wir alle haben während unserer Sommerferien die Bilder der Hochwasserkatastrophe gesehen. Viele Familien in den betroffenen Regionen haben kein Zuhause mehr. Auch die Schulen sind von der Katastrophe betroffen. Wir haben bereits in den Sommerferien Kontakt zum Peter-Joerres-Gymnasium in Ahrweiler aufgenommen, ein Gymnasium, das besonders stark betroffen ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten nach den Sommerferien und können auf unabsehbare Zeit nicht in ihre Schule zurück. Schulhof, Sporthalle und das komplette Erdgeschoss, alles ist durch die Flutkatastrophe zerstört. Der Unterricht findet derzeit in einer Schule statt, die nicht betroffen ist. Für die Schülerinnen und Schüler des PJG allerdings am Nachmittag. Wie muss es sein, nach der Coronazeit jetzt auch noch diese Krise als Schulgemeinde mitmachen zu müssen? Informationen zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe für die Schule findet ihr unter folgendem Link: https://hochwasser.pjg-foerderverein.de/

Wir möchten den Schülerinnen und Schülern des Peter-Joerres-Gymnasiums gerne helfen und haben eine Schulpatenschaft mit dem PJG geschlossen. In den Gesprächen mit Herrn Hasbach, dem Schulleiter des PJG, ist deutlich geworden, dass wir besonders gut helfen können, wenn wir den Schülerinnen und Schülern ein Stück Abstand vom Alltag, von der täglichen Auseinandersetzung mit den Folgen der Hochwasserkatastrophe ermöglichen würden. Unter dem Motto „Wir denken an euch!“ möchten wir einzelnen Klassen, vielleicht auch Jahrgangsstufen für einen Tag eine Auszeit ermöglichen und die Schülerinnen und Schüler zu einem tollen Tag nach Bottrop einladen.

Dazu planen wir am 29.10.2021 den Sponsorenlauf „HHG. Läuft“. So können wir solidarisch den Schülerinnen und Schülern in Ahrweiler helfen. Wir hoffen, dass ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, mit großem Einsatz eure Laufschuhe schnürt.

 

Unterricht nach den Herbstferien

Informationen zum Unterricht nach den Herbstferien haben wir am Mittwoch mit einer weiteren Schulmail erhalten.

In der Woche nach den Herbstferien werden die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln ebenso unverändert fortbestehen wie die Selbsttest-Termine (Mo/Mi/Fr). Veränderungen bzgl. der Maskenpflicht am Sitzplatz hat das Ministerium für die Woche ab dem 02.11.2021 in Aussicht gestellt, zugleich aber an die dann bestehende Infektionslage gekoppelt, so dass dazu nach aktuellem Stand keine verbindlichen Aussagen möglich sind. Wir informieren Sie und euch dazu wie üblich, sobald wir Näheres wissen.

Wir freuen uns sehr, dass die Wochen vor den Herbstferien weitgehend problemlos abgelaufen sind. In den letzten Wochen gab es keine an Corona erkrankten Schülerinnen und Schüler und auch keine Quarantänemaßnahmen. Damit dies auch nach den Herbstferien so bleibt, geben wir gerne den Appell des Ministeriums an alle Eltern und Verantwortlichen weiter:

„Lassen Sie Ihre Kinder, wenn noch kein Impfschutz vorliegt, zumindest in den letzten Tagen vor Schulbeginn zur Sicherheit einmal testen. Dies ist ein zusätzlicher freiwilliger Beitrag zu einem möglichst sicheren Schulbeginn am 25. Oktober 2021.“ (Schulmail vom 06.10.2021). Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre bleiben die Bürgertests kostenfrei.

Im Falle eines Urlaubs im Ausland gilt ohnehin für alle Personen, die älter als 12 Jahre und nicht immunisiert sind, bei der Wiedereinreise nach Deutschland eine Testpflicht (§5 Corona-Einreiseverordnung). Insbesondere in bestimmten Regionen im Ausland besteht eine erhöhte Gefahr, sich mit dem COVID-19-Virus anzustecken (Hochinzidenzgebiete). Hier gilt für alle Betroffenen ab 12 Jahren – unabhängig von einer Impfung oder Genesung – in jedem Fall eine Testpflicht (§5 Corona-Einreiseverordnung). Eine gute Übersicht zu den Einreisemodalitäten finden Sie beim ADAC.

 

Herbstferien

Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinde schöne und erholsame Ferientage und schon jetzt einen guten und sicheren Schulbeginn nach den Herbstferien. Wir freuen uns auf gemeinsame WIR-Momente im weiteren Verlauf des Schuljahres.

 

Liebe Grüße

Tobias Mattheis und Cornelia Hußmann

Schulleitung

Austausch ohne Grenzen zwischen dem Liceo Carlo Botta in Ivrea und dem HHG in Bottrop

Wir waren begeistert zu hören, dass unsere Schule einen Austausch nach Italien anbietet und da wir sehr spracheninteressiert sind, haben wir uns entschieden daran teilzunehmen. Die Vorfreude eine neue Kultur, die Menschen dort und die Sprache besser kennenzulernen war sehr groß. Wir haben uns ebenfalls gefreut, unsere zukünftigen Austauschpartner*innen auch unsere Kultur ein wenig näherbringen zu können. 

Leider konnte der Austausch aufgrund der aktuellen Situation nicht planmäßig stattfinden was natürlich sehr schade war. Glücklicherweise waren unsere und die Schule in Ivrea trotzdem bereit, den Austausch, wenn auch nur digital, stattfinden zu lassen. 

 

Es war schwer, sich die Umsetzung vorzustellen und ob es überhaupt möglich wäre, doch die Schulen und die Lehrerinnen haben sich ein sehr gutes Konzept überlegt. Der Austausch wurde in digitaler Form über Teams durchgeführt. Dazu haben wir uns seit Mitte Februar alle zwei Wochen bis Pfingsten online getroffen.  

 

Zuerst hatte man natürlich die Möglichkeit, das Gelernte aus den Italienischstunden anzuwenden. Das war nochmal eine völlig neue Erfahrung, da diese Art der Kommunikation eine andere ist als, zum Beispiel, klassische Unterrichtsgespräche. Man selbst hat also noch einmal ein „anderes“ Italienisch gesprochen.  Meistens waren die Gruppen so eingeteilt, dass alle Schüler*innen jeweils zwei Italiener*innen zugeteilt waren. Dadurch konnte man auch noch einmal sehen, wie diese miteinander kommunizieren. 

 

Das erste digitale Treffen fand mit allen Beteiligten über die Plattform „Microsoft Teams“ statt. Wir waren alle sehr aufgeregt und voller Erwartungen sie endlich kennenzulernen. Obwohl es ein paar technische Schwierigkeiten und Verzögerungen gab, haben wir es geschafft uns per Video zu sehen und uns anzufreunden. Zu wissen, dass sich die italienischen Schüler*innen in derselben Situation befanden wie wir, war erleichternd und bereitete uns einen doch sehr angenehmen und schönen Start. 

 

Besonders interessant war auch die Themenauswahl. Die Themen wurden zusammen mit der Partnerschule festgelegt, wodurch das Ganze sehr organisiert war. Die Themen waren dadurch aber auch sehr vielseitig.  Bei jedem Treffen wurde ein anderes Themengebiet angesprochen, wodurch man einen sehr guten Einblick in die italienische Kultur und das Leben in Ivrea bekommen hat.  Außerdem konnte man auch einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutschland erkennen. 

 

Wir haben abwechselnd auf Deutsch und Italienisch gesprochen, damit wir ein besseres Gefühl für die Sprache bekommen. Auch haben sich Freundschaften entwickelt und wir sind weiterhin noch in Kontakt. Wir schicken uns auch ständig Bilder der Umgebung und Sehenswürdigkeiten, um uns das jeweilige Land besser vorstellen zu können.  

 

Der Austausch hat uns weitläufige Erfahrungen ermöglicht, denn um eine Sprache zu lernen ist es wichtig, die Sprache anzuwenden und sie auch zu hören. Uns ist nach dem Austausch aufgefallen, dass es sehr effektiv war, und sich unser Wortschatz vergrößert hat. Es war eine großartige Erfahrung, denn man hat einen viel besseren Einblick in die italienische Kultur und Sprache bekommen. Außerdem hatten wir die Chance sehr nette Menschen kennenzulernen.  

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Austausch eine Erfahrung wert ist, da man neue Leute und die italienische Kultur kennenlernt. Des Weiteren kann man seine sprachlichen Fähigkeiten ausbauen und generell neue Erfahrungen sammeln. 

 

Katrin K, Nazar O. und Dana T. aus der Q1 

#HHGLaufChallenge -10.000 Kilometer – Geschafft!

https://hhg-bottrop.de/verein-hope-nursery-school-ruanda-benoetigt-unterstuetzung-fuer-den-weihnachtsmarkt/

Nach nicht einmal zwei Monaten sind wir in Ruanda angekommen. Eine großartige Leistung! Es war eine lange Strecke durch drei Kontinente (Europa, Asien und Afrika), über Gebirge, durch die Sahara, den Nil entlang, bis nach Zentralafrika. Wir liefen durch Istanbul, waren Ostern in Jerusalem und haben ein paar Tage später die Pyramiden in Ägypten besucht.

Da wir im letzten Jahr keinen Weihnachtsmarkt zugunsten unserer Partnereinrichtung anbieten und auch sonst keine Aktionen für die Bildungsstätte in Ruanda starten konnten, haben wir so eine Möglichkeit geschaffen, an die Situation dort zu erinnern.

Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die Laufchallenge mit einer freiwilligen Spende zu verknüpfen. Die dortige Bildungsstätte leidet wahrscheinlich noch viel stärker unter der Pandemie als wir.

Sprecht eure Eltern, Verwandten und Bekannten an, ob sie in dieser Hinsicht die Laufchallenge und die dortige Schule mit unterstützen möchten.

Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V.

DE91  4246  1435  5415  9236  00     Aktion HHGLaufChallenge

 

Manche haben sich vielleicht gefragt, wie es jetzt weiter geht, laufen wir wieder zurück?

Wir haben ein neues Ziel:   Unsere Partner-Schule in Peking (China), also nicht müde werden, das nächste Ziel ist noch weiter entfernt. Von Ruanda geht es jetzt also ostwärts weiter.

Ansprechpartner: Dietmar Schneider, Jan Wachtmeister

Das HHG wird Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Eltern, Liebe Ehemalige, Liebe Freunde des HHG,

endlich ist es soweit! Das Heine wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.  Und auch unser Schulpate, Sally Perel, wird an diesem Tag erneut aus seinem bewegten Leben berichten.

Am Montag, den 18.01.2021 beginnt die Veranstaltung ab 12 Uhr im Rahmen eines Webinars.

Hier wird auch unser Schulpate, der NS Zeitzeuge Sally Perel, live aus Israel zugeschaltet sein. Neben Herrn Perel werden auch unser Oberbürgermeister, Herr Tischler, und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, bei der Veranstaltung digital anwesend sein und jeweils ein Grußwort halten.

Für die Moderation der Veranstaltung konnten wir den Kolumnisten und Publizisten Christoph Giesa gewinnen. Die Titelvergabe als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird von Herrn Thomas Schwarzer (unserem Projektbetreuer der Stadt Bottrop) durchgeführt. Im Anschluss an die Titelvergabe wird Sally Perel aus seinem bewegten Leben erzählen und allen Zuschauer*innen (per Chatfunktion) für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird von der Friedrich Naumann Stiftung gefördert und technisch unterstützt.

Sally Perel am 09.12.2019 in unserer Aula.

Herr Perel ist mittlerweile 95 Jahre alt, lebt in Israel und hat bereits im Dezember 2019 das HHG besucht und in unserer Aula eine unglaublich emotionale Lesung gehalten, die auf große Begeisterung aller Teilnehmenden gestoßen ist. Eigentlich war ein weiterer Besuch mit ihm geplant, aber aufgrund der Pandemie musste auch diese, wie so viele Veranstaltungen in den letzten Monaten, abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass   Herr Perel auch den digitalen Weg nicht scheut, um uns wiederzutreffen und an dem wichtigen Tag der Titelverleihung als unser Schulpate für das Projekt, uns zur Seite zu stehen.

 

Hier kann man sich vorab anmelden: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/3TVN9

Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung lautet: https://zoom.us/j/95304576353

Hier finden Sie und findet ihr die Einladung als PDF-Datei.

Hier gehts zur Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Programm der Veranstaltung.

 

Wir sehen uns am 18.01!

Eure/Ihre Initiativgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Besuch im Schülerlabor des HHG

Foto: Kappi

Das Heinrich-Heine-Gymna­sium hat sein „PhänomxX- Schülerlabor“ vorgestellt, das MINT Schülerexperi­mente für Schüler der Klas­sen 4 bis 6 ermöglicht.

Ziel ist die Verbesserung der Kompetenzen in den MINT- Fächern. Kooperationspart­ner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX und die Sparkasse Bottrop. Schirmherrin des Vereins PhänomexX ist Regierungspräsidentin Doro­thee Feller, die sich gemein­sam mit Oberbürgermeister Bernd Tischler bei einem Besuch des Heinrich-Heine- Gymnasiums das Labor zei­gen ließ. 

Quelle: Stadtspiegel vom 15.02.2020

Schulpartnerschaft mit der Fengtai No. 2 Middle School

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

es freut mich sehr Euch bzw. Ihnen zu Beginn des Schuljahres ein neues, tolles Angebot vorstellen zu können. Wir haben eine Schulpartnerschaft mit der Fengtai No.2 Middle School in Beijing (Peking) geschlossen.

Im Rahmen dieser Partnerschaft gibt es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe Q1 die Möglichkeit eines Gastaufenthaltes in der Zeit vom 17.06.2020 bis zum 25.06.2020 in China. Ende August 2020 werden wir Besuch von einer chinesischen Delegation aus Schüler*innen und Lehrer*innen erhalten.

Informationen über Peking, unsere Partnerschule und den Schüler*innenaustausch können hier heruntergeladen werden: Infoabend China 2020

Liebe Grüße

Tobias Mattheis

Ex-HHG-Schülerin hilft in Ruanda

Die 23-jährige Marie Grimpe macht sich bald auf den Weg nach Zentralafrika. Nach ihrem Bachelorstudium will sie ein halbes Jahr dort arbeiten

Marie Grimpe will: „mal etwas anderes sehen.“ Deshalb fliegt sie als Praktikantin für sechs Monate nach Ruanda, einem kleinen Land im Herzen Afrikas. Ruanda war nicht von Anfang an geplant, aber Afrika sollte es schon sein. „Afrika hat mich schon immer fasziniert, es ist so völlig anders“, erklärt die 23-jährige Studentin.

Über Brüssel nach Kigali

Über eine gemeinsame Bekannte kam der Kontakt zu Emmanuel Niceyimana, einem gebürtigen Ruander und Vorsitzender der Bildungshilfe Bottrop-Rwanda, zustande. Niceyimana konnte den Kontakt zu Pascal Bataringaya, Präsident der Presbyterianischen Kirche Ruandas, herstellen, der wiederum eine weiterführende Schule etwa 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kigali finden konnte, an der Marie bis März 2020 als Praktikantin arbeiten kann.

Nach mehreren Internetkontakten hat die junge Frau Kirchenpräsident Bataringaya vor ein paar Monaten bei seinem Besuch in Bottrop persönlich getroffen und mit ihm anstehende Fragen geklärt.

Marie Grimpe studiert Mathematik und Technik für das Lehramt der Sekundarstufe I und hat in dieser Woche ihre Bachelorarbeit abgegeben. Das Ergebnis wird sie erst per Mail in Afrika erfahren. Am Montag geht die Reise erst nach Brüssel und am Dienstag weiter nach Kigali.

Ihre Ausbildung wird die junge Frau anschließend mit dem Masterstudiengang und dem Referendariat fortsetzen. Zwischen diesen beiden Abschnitten will sie „ohne Druck etwas Neues kennenlernen.“ Die 23-Jährige verspricht sich weitere Erfahrungen für ihren zukünftigen Beruf und besonders für sich selbst.

Es ist nicht ihre erste Auslandserfahrung, nach dem zehnten Schuljahr war sie über den Rotary-Schüleraustausch bereits für ein Jahr in Brasilien. Deshalb kann sie mögliches Heimweh gut einschätzen: „Nur über die Feiertage gibt es schon mal mulmige Gefühle.“

Maria Grimpe verbringt ein halbes Jahr in Ruanda und unterstützt dort ein Schule in der Nähe der Hauptstadt Kigali (Foto: Thomas Gödde)

Ganz realisiert habe sie noch nicht, dass es jetzt bald losgehe, es waren und sind noch viele Vorbereitungen zu treffen, über Formalitäten und Impfungen bis zum Kofferpacken, wobei die Gewichtsbeschränkungen durchaus ein Problem darstellen bei einer Reise in eine unbekannte Welt.

Unterkunft im Gästehaus der Kirche

Wohnen wird die Bottroperin in einem Gästehaus der Kirche. Natürlich will sie auch das Land kennenlernen, „alles sehen, was sich logistisch und finanziell ermöglichen lässt“. Nationalparks sollen dabei sein, um die Tierwelt hautnah zu erleben. Ein Trip zu den freilebenden Berggorillas ist wahrscheinlich ausgeschlossen, weil es zu kostspielig ist, schließlich muss die Studentin ihre gesamte Reise selbst finanzieren. Sie lässt die Sache auf sich zukommen: „Was ich mache, wird sich vor Ort ergeben, da ich die Gegebenheiten nicht kenne.“

Die Bildungshilfe Bottrop-Rwanda hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in dem afrikanischen Land den Schulbesuch zu ermöglichen. Dazu vergibt der Verein Stipendien an Schüler, die so das Schulgeld zahlen können. Denn der Besucher einer weiterführenden Schule in Ruanda kostet Geld. Der Besuch der Grundschule kostet nichts, für die weiterführende Schule werden pro Jahr rund 300 Euro inklusive Verpflegung fällig.

 

Land der 1000 Hügel

Ruanda oder Rwanda liegt in Zentralafrika zwischen Uganda, Tansania, Burundi und Kongo und ist etwa so groß wir Rheinland-Pfalz. Im „Land der 1000 Hügel“ leben etwa 12 Millionen Menschen. Eine Million Touristen besuchen die Nebelwälder, Seen und Nationalparks jährlich, besondere Attraktion sind die Berggorillas in freier Wildbahn.

Die Bildungshilfe Bottrop-Rwanda gibt „Hilfe zur Selbsthilfe“ und unterstützt bedürftige Schülerinnen mit einem Stipendium. www.Bildungshilfe-bottrop-rwanda.de

Quelle: Harald Uschmann / WAZ Bottrop vom 17.09.2019

 

 

Ältere Beiträge »