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Eine märchenhafte Deutschstunde mit der Märchenfrau Britthalde

Am Donnerstag, den 27. Juni 2019, hatten wir in der 3. und 4. Stunde Deutschunterricht und unsere Lehrerin Frau Rentrop hatte die Idee, die Märchenfrau Britthalde einzuladen, weil wir uns in den letzten Wochen mit dem Thema Märchen beschäftigt hatten. Wir trafen uns unter einem großen Baum hinter der Aula und Britthalde erzählte uns das Märchen vom Dummling, welches sie mit Flöten- und Harfenspiel begleitete und mit Naturdingen vorspielte. Anschließend erzählte sie uns eine zweite Geschichte. Die zweite Geschichte sollten wir mit Muscheln, Stöcken, Steinen, Flöte, Rasseln und noch mehr nachspielen. Wir sollten dazu auch benutzen, was wir mitgebracht hatten: Unsere ganze Klasse hatte nämlich die Aufgabe, etwas mitzubringen, was uns auf unserem Schulweg vor die Füße gefallen ist. In Kleingruppen übten wir unser Märchenspiel ein und als wir fertig waren, stellten der Reihe nach alle Gruppen vor. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen die Märchenerzählerin besucht uns noch ein zweites Mal.

Ceylin Cetin, Simon Hombücher, Hannah Lipka und Alicja Szturo (Klasse 5c)

HHG-Ruanda-Projekt – Besuch aus dem Land der 1000 Hügel

Unsere Schule unterstützt bereits seit vier Jahren einen Kindergarten in Ruanda. Am vergangenen Dienstag bekamen nun auch unsere Fünftklässler Informationen aus erster Hand über den Partnerkindergarten im afrikanischen Ruanda. Denn Pascal – dieses Mal zusammen mit seiner Frau Louise –  war wieder in Deutschland und stellte auch den neuen Schülerinnen und Schülern am HHG persönlich den Kindergarten in Ruanda vor.

Kleine Schritte

Dr. Pascal Bataringaya, Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche Ruandas und zusammen mit seiner Frau Louise Gründer des Kindergartens in Byumba, kümmert sich um die Kinder im Dorf, deren Eltern sich keinen der teuren privaten Kindergartenplätze leisten können. Mit kleinsten Mitteln startete der Kindergarten in einem Raum der Kirche. Seit 2015 unterstützt das HHG den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop durch Spenden. Auch Waltraud Dahl, Mitbegründerin dieses Vereins und ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende am HHG, hatte sich für die Fragen der neugierigen Heine-Schüler extra Zeit genommen.

„Warum sprechen Sie so gut Deutsch?“, fragte nach dem Vortrag sofort einer der ersten Schüler. Pascal schmunzelte und sagte, dass er in Bochum studiert und promoviert habe und dann zurück in sein Heimatland gegangen sei. Dann folgten Fragen, die den deutschen Kindern zeigten, wie selbstverständlich ihnen viele Sachen in Deutschland geworden sind. Erstaunt hörten sie, dass selbst die kleinen Kinder ab drei Jahren den mitunter sehr weiten Weg ins Dorf zu Fuß in kleinen Gruppen zurücklegen. Da viele Familien arm sind, kommen die Kinder oft ohne Frühstück in die Schule. Mit den Spenden wird auch die gemeinsame Mahlzeit, ein Becher Porridge, finanziert, genauso wie Stifte und Papier. Allerdings haben auch die Kinder in Ruanda Ferien, auf die sie sich vielleicht nicht immer ganz so sehr freuen wie die Schülerinnen und Schüler in Deutschland, da sie dann häufig mit ihren Eltern auf das Feld gehen müssen. In den Urlaub fahren, können die Familien nicht. 

Was schon erreicht wurde

Mit den bisherigen Spenden des HHG konnte etwas Land gekauft werden, auf dem nun bereits Toiletten errichtet wurden und sehr bald ein weiteres Gebäude und ein kleiner Park zum Spielen für die stetig wachsenden Kindergruppen entstehen. Auch ein Teil der Ausbildung für die Betreuerinnen wird mit den Spenden finanziert. Auch in diesem Jahr lud Pascal die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, den Kindergarten zu besuchen.

Mit einem großen Dankeschön beendeten Pascal und Louise ihren Besuch, die Kinder verabschiedeten sich mit einem großen Applaus.   

Die WAZ Bottrop berichtet auch in der Ausgabe vom 9. Juli 2019

http://HHG-Schüler erfahren Fortschritte über ihr Ruanda-Projekt

 

 

Liebe Grüße aus dem Surfcamp im Baskenland

wünscht der Spanischkurs des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop.

Gelandet sind die Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses der EF in Bilbao. Weiter ging es dann mit dem Bus nach Zarautz und am vierten Tag wurde San Sebastián, die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016, besichtigt. In Zarautz tauchen die TeilnehmerInnen ein in die faszinierende Welt des Wassersports und dürfen Wellenreiten lernen. Die Surflehrer Noah, Sam und Johannes sind bisher sehr zufrieden. Noah: „Eine so motivierte und sportliche Schülergruppe habe ich selten erleben dürfen.“ Das kommt nicht von ungefähr, denn schließlich haben sich die Schülerinnen und Schüler des Heine-Gymnasiums mit täglichen Kräftigungsübungen auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet. Trotzdem ist Wellenreiten wahnsinnig anstrengend, aber die Mühe lohnt sich: „Ich musste wahnsinnig kämpfen, bin aber dann trotz totaler Erschöpfung immer wieder reingegangen und am Ende, als ich dann eine Welle hatte und auf dem Brett stand, da war es so, als wäre die Zeit einfach stehengeblieben. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“ (Marcia M.) Vor und nach dem Surfunterricht hilft jeder jedem: die Bretter werden zusammen getragen, im Camp hilft man sich und beim leckeren und vor allem gesunden Abendessen lässt man den Tag gemeinsam Revue passieren. Und man erzählt sich von den größten Wellen und den größten Missgeschicken und Zusammenstößen: „Heute wurde auf mir gesurft und nicht auf der Welle“, so Luisa B. nach einer ungewollten Begegnung mit ihrer Mitschülerin Mariana. Mit uns im Camp zelten die Instructoren sowie 30 Schülerinnen und Schüler des Jan van Egmond Lyceum der holländischen Stadt Purmerend sowie einige andere, vor allem spanische Gäste. Sitzt man also neben den internationalen Gästen des Camps, wird schnell ins Englische oder Spanische gewechselt und sollten einem mal die Worte ausgehen, so gleicht ein Lächeln oder eine Geste sprachliche Unsicherheiten meist aus. Doch da Englisch die Sprache des Surfsports ist, hat man das nötige Vokabular schnell parat. Neben hohen Wellen und sprachlichen Barrieren gehen die neuen Mitglieder der Surfcommunity auch persönlich an ihre Grenzen. Camping, das bedeutet gemeinsam mit seinem Mitschüler oder seiner Mitschülerin in einem kleinen Zelt im Schlafsack unter freiem Himmel zu nächtigen, jedes Wort der Nachbarn zu hören, mit ungebetenen Haustieren fertigzuwerden, Gemeinschaftstoiletten benutzen zu müssen, gefühlt nie so ganz allein zu sein und vor allem den ganzen Tag draußen zu verbringen. Diese Art des Reisens verlangt jedem unterschiedlich viel ab und ist ein besonders intensiv gefühltes Erlebnis.

Dennoch sind sich alle einig, dass sie sich, sobald sich die nächste Möglichkeit dazu bietet, wieder in die Wellen stürzen wollen: „Das macht einfach süchtig“ so Marcia M.

Bauchemie-Chefs beantworten Schülerfragen

In der Reihe „Im Dialog mit der Jugend“ erhielten 74 junge Leute Einblicke in das Unternehmen. Die Schüler interessierten sich auch für Karrierechancen. Ausbildung wird im Betrieb groß geschrieben.

74 Schüler des Heinrich-Heine-
Gymnasiums aus Bottrop, des Don
 Bosco Gymnasiums aus Essen und
 des Berufskollegs aus Dinslaken
 waren im Rahmen des „Dialogs mit 
der Jugend“ jetzt zu Besuch bei der
 MG-Bauchemie und löcherten
 Claus-M. Müller und seinen Sohn 
Nicolaus, beide Geschäftsführende 
Gesellschafter des Herstellers bauchemischer Produkte, ausgiebig mit
 Fragen.

Klares Bekenntnis zum Standort

Bei der Begrüßung der Schüler im 
Schulungs- und Trainingszentrum 
der MC-Bauchemie erinnerte sich 
Nicolaus Müller daran, dass er
 selbst vor 18 Jahren an dieser Initiative der Stiftung Talent-Metropole
 Ruhr teilgenommen und mit seiner
 Schule eine Bank in Essen besucht
 hat. „Mir hat es damals gut gefallen,
 Einblicke in die Jobs, Arbeit und
 Prozesse eines Unternehmens zu
bekommen“, stellte Nicolaus Müller fest und ermunterte die Schüler 
dazu, die Gelegenheit zu nutzen.

Das taten sie und starteten mit 
ganz konkreten Fragen zur Strategie und zu den Zielen des Unternehmens: „Welche Rolle hat der Standort Bottrop? Ist er sicher oder wollen Sie Teile ins Ausland auslagern?
 Welche Ziele verfolgen Sie 2019?
 Verkaufen Sie Ihre Produkte auch 
online? Welche Auswirkungen
 wird der Brexit auf Sie haben?“

Die beiden Geschäftsführer gaben ein klares Bekenntnis zum
 Standort Bottrop ab und unterstrichen dies mit den Investitionen im
 höheren siebenstelligen Bereich,
 die in den zurückliegenden Jahren
 in Lager, Logistik und Produktion
 getätigt worden sind.

Daneben stellten die Schüler beispielsweise Fragen zum Einstieg bei
 MG-Bauchemie, zu Gehältern und
 Karrieremöglichkeiten und auch 
sehr persönliche Fragen wie „Wie 
gehen Sie mit einer so großen Verantwortung um? Wollten Sie nicht 
lieber einen anderen Job ergreifen?“. Die jungen Leute erfuhren,
 dass die MC-Bauchemie Angestellten neben guten Karrierechancen
 und Verdienstmöglichkeiten auch
 flexible Arbeitszeiten und Vertrauensarbeitszeit biete.

MC-Bauchemie ist mit rund 500
 Mitarbeitern am Standort Bottrop
 einer der größten Arbeitgeber der 
Stadt. Das Unternehmen am Kruppwald legt großen Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses, so liegt 
die Azubi-Quote seit Jahrzehnten 
konstant bei zehn Prozent „Wir 
sind stets auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs“, unterstrich
 Claus-M. Müller und fügte hinzu: 
„Wir bilden jährlich 50 Auszubildende in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen aus. Das ist für die langfristige
 Entwicklung unseres Unternehmens sehr wichtig.“

Jugendliche waren gut vorbereitet

Im Januar dieses Jahres hatten Mitarbeiter der MC die Schulen besucht und das Unternehmen vorgestellt. Die Schüler hatten so bereits
 erste Einblicke erhalten und sich 
mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, somit konnten sie sich
 auf den Dialog vorbereiten.

Nach der eineinhalbstündigen 
Fragerunde luden die beiden Geschäftsführer der MG die Schüler 
noch auf einen Imbiss und weiteren
 Austausch ein.

Eine Werksbesichtigung geht dem Dialog voraus

  • Der „Dialog mit der Jugend“ ist
 eine Initiative der Stiftung Talent-Metropole Ruhr.
  • Vor dem Gespräch mit Claus 
und Nicolaus Müller hatten die Schüler mit ihren Lehrern das
 Werksgelände der MC-Bauchemie
 im Gewerbegebiet am Kruppwald
 besichtigt. Von dort wurden sie
 per Bus zum Schulungszentrum
an der Müllerstraße gebracht.
Im „Dialog mit der Jugend“: Die Geschäftsführenden Gesellschafter der MC-Bauchemie Claus (li.) und Nicolaus Müller standen
den über 70 Schülern eineinhalb Stunden Rede und Antwort. (Foto: MC-Bauchemie)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: WAZ Bottrop, 14.2.2019

 

Heine-Schüler genießen Aufführung der Zauberflöte

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums besuchen die Deutsche Oper am Rhein

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben sich schick gemacht. Denn am Ende des Schulhalbjahres stand für sie der langerwartete Besuch der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf bevor. Auf dem Spielplan: Mozarts Zauberflöte.

Der Lehrplan des ersten Halbjahres der sechsten Klasse sieht unter anderem vor, die Institution Oper zu behandeln. Die Zauberflöte bietet sich durch ihre melodischen und eingängigen Arien und Duette als Unterrichtsgegenstand in besonderem Maße an. „Allgemein gilt sie als die Einsteigeroper“, so Musiklehrerin Kathrin Höfels. Das Besondere bei diesem Besuch: Die 29 Schülerinnen und Schüler haben den Orchesterkurs belegt, spielen also selbst Instrumente und haben eine Stunde mehr Musikunterricht pro Woche.

Sie verinnerlichten bereits im Unterricht das Libretto und zentrale Stücke, angefangen bei Papagenos tanzbarem Vogelfängerlied bis hin zur virtuosen Rachearie der Königin der Nacht. Doch bevor sich der Vorhang hob, konnten die Heine-Kinder ihre Füße nicht still halten. Die Ouvertüre der Oper, die bei geschlossenem Vorhang erklingt, eigneten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mithilfe von Bewegung an. Die erlernte „Choreographie“ hatte zur Folge, dass fast 29 Bottroperinnen und Bottroper im vollbesetzten Publikumsraum zum Glück sitzend, jedoch füßetrappelnd der Ouvertüre lauschten.

Neben der besonders bunten und fantasievollen Inszenierung von Bill Kosky und Suzanne Andrade, die einem Animationsfilm ähnelt, war der Orchestergraben für die Nachwuchsmusiker ein Höhepunkt des Abends.

Der Orchesterkurs bildet neben MINT und Latein Plus einen weiteren Schwerpunkt des HHG. 24 von 29 Schülerinnen und Schülern haben sich nun, nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses, dafür entschieden, Musik in ihrem Leben auch weiter eine wichtige Rolle spielen zu lassen. Die Sinfonietta, das Mittelstufenorchester, freut sich nun auf 24 neue Musiker.

Oper

 

WAZ 22.2.2018

Schüler können Stipendium erhalten

Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler um 13 Vollstipendien des Deutschen Fachverbands High School (DFH) für die USA, Kanada, England, Neuseeland, Australien und Argentinien bewerben. Die Stipendiaten leben im Schuljahr, 2019/20 als Mitglieder einheimischer Familien und besuchen örtliche High Schools.

Die Stipendien im Gesamtwert von rund 140.000 beinhalten auch Flüge und Versicherungen. Sie wenden sich an Schüler, die aufgrund ihrer persönlichen Voraussetzungen besonders geeignet sind, sich ein Gastschuljahr aber ansonsten nicht leisten könnten. Sie sollten im August 2019 zwischen 15 und 17 Jahre alt sein.

Bewerbungen sind bis zum 15. Oktober 2018 online über die Homepage www.dfh.org einzureichen.

Nähere Informationen erteilt Dr. Claus Kunze, Marburger Straße 15, 60487 Frankfurt, 069-97 78 46 08, E-Mail mfo [at] dfh [dot] org.

Näheres im Netz auf www.dfh.org

Quelle: WAZ Bottrop 23.1.2018

„Murakoze“ für die schönen Herbstferien – Lehrerinnen besuchen unseren Partner-Kindergarten in Ruanda

„Murakoze“ ist Kinyarwanda, eine der drei Amtssprachen Ruandas neben Englisch und Franzözisch, und heißt „Dankeschön“. Hiermit möchten wir, Frau Burmester, Frau Weber und Frau Hömke, uns ganz herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6d, 6e und 9d bedanken, die uns unzählige Stifte und Spielsachen für die Kindergartenkinder in der Hope Nursery School von Rev. Dr. Pascal Bataringaya und seiner Frau Louise Uwimana mitgegeben haben.
Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle auch noch bei dem Verein Hope Nursery School Ruanda e.V., insbesondere bei Frau Dahl, für die Herstellung des Kontakts und die Hilfsgüter für die Kinder, sowie bei Pascal und Louise für die großartige Zeit bedanken. Ruanda ist ein wunderschönes Land und wir haben eine sehr aufregende und interessante Zeit dort verbracht.

 

weitere Links zu diesem Partnerprojekt:

Heine-Gymnasiasten helfen in einem Kindergarten in Ruanda

HHG spendet 4110 Euro für das Kindergarten-Projekt in Ruanda

Förderverein am HHG hilft Kindern in Ruanda

 

HHG spendet 6900 Euro für Kinder in Ruanda und Flüchtlinge

Danke HHG! Spendenübergabe

HHG: Kunstschüler besuchen die Documenta

Schülerinnen und Schüler der Kunst-Leistungskurse des Heinrich-Heine-Gymnasiums unternahmen kürzlich eine Tagesreise. Sie machten sich auf, um in Kassel die Ausstellung „documenta 14“ zu besuchen. Diese ist die weltweit bedeutendste Reihe zeitgenössischer Kunst. Jedoch blieben manche Kunststücke den Besuchern fern, wie das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr: Es sorgte für zahlreiche Anrufe bei der Feuerwehr. Die Tagesfahrt wurde vom Förderverein des HHGs unterstützt.

HP documenta Bild 1

WAZ 3.10.2017

Ein ausführlicherer Bericht wurde schon HIER veröffentlicht:

https://hhg-bottrop.de/im-wald-der-kunst-oder-auf-der-suche-nach-der-kunst/

Im Wald der Kunst! oder Auf der Suche nach der Kunst!?

Das neue Schulhalbjahr begannen die Kunst-Leistungskurse von Frau Köhne und Frau Weber mit einer Exkursion nach Kassel zur documenta 14 – eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen zeitgenössischer Kunst.

Nach einer kurzen Besichtigung einzelner Ausstellungsorte in Kleingruppen, wurde die Kunstsuche mit einer Führung unterstützt, wobei die Führungen auf der diesjährigen documenta als „Spaziergang“ betitelt wurden. So spazierten wir geradewegs auf der Flucht vor einem Regenschauer in die documenta-Halle. Dieser Ausstellungsort zeichnete sich durch sehr präsente Werke aus, sowohl in der Größe – wie beispielsweise das Schiffswrack von Guillermo Galindo – als auch durch eine aufdringliche Thematik von Flucht und Gewalt, wie die Bilderreihe „Könnte ich sein!“ von Miriam Cahn.


Manche Werke forderten jedoch eine intensivere Suche! Der Blick nach oben belohnte zum Beispiel das Werk von Cornelius Cardew, das eine Partitur an der oberen Wandleiste zeigte.

Auch draußen zurück auf dem Friedrichsplatz war nicht immer klar: Was ist denn jetzt Kunst, und was nicht!? Bei dem monumentalen Parthenon der verbotenen Bücher von Marta Minujín oder dem riesigen Stapel von Abwasserröhren von Hiwa K., die wie kleine Wohnungen eingerichtet sind und das Wohnen auf kleinstem Raum bzw. Flüchtlingsunterkünfte in Griechenland thematisieren, ist die Erkennbarkeit als Kunstwerk offensichtlich. Das Rauch-Kunstwerk von Daniel Knorr an einem Turm am Fridericianum jedoch war wohl auch für einige Kassler nicht als Kunstwerk erkennbar, was mehrere besorgte Anrufe von Anwohnern bei der Feuerwehr zur Folge hatte.

 

 

So scheint die Kunst zu Zeiten der documenta allgegenwärtig in der Stadt Kassel zu sein, so dass schon hinter so manchem auffällig gekleideten Besucher ein Kunstwerk vermutet wird. Die Größe und langjährige Geschichte der documenta lässt den Kunstsuchenden manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, was im Anblick der Eichen von Joseph Beuys am Friedrichsplatz, die seit der documenta 9 dort sprießen und gedeihen, wörtlich zu nehmen ist. So konnte die eintägige Exkursion nur einen begrenzten, aber informativen und hoffentlich inspirierenden Einblick in die Leitgedanken der documenta sowie Konzepte und Arbeitsweisen der zeitgenössischen Kunst bieten.

Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung die Exkursion ermöglichte

 

HP documenta Bild 10

Neu! Zweiter Bericht und „Erster Lagebericht vom Sport- und Sprachprojekt in Spanien“

Zweiter Bericht aus Spanien:

Vom Surffieber gepackt:

Schon der erste Surftag zieht alle so in seinen Bann, dass wir gar nicht genug bekommen können und auch weiterhin stürzen wir uns Tag für Tag in die Wellen. Seitdem machen wir erkennbare Fortschritte. Auch wenn der „Take Off“ ( also die Aufstehbewegung aus der liegenden Paddelposition auf dem Brett in den Stand) bei der der Erwärmung am Strand immer noch besser klappt als auf dem Wasser, schaffen es die meisten schon, sich kurz aufzurichten und einige gleiten auch ein paar Meter auf der Welle, bevor sie das Gleichgewicht verlieren und von der großen Waschmaschine so richtig durchgeschleudert werden. Wir üben also weiter, denn das tolle Gefühl auf der Welle zu reiten übertrifft alles. Antonio und Jeremy erklären uns, wie Wellen entstehen und warum sie und wann sie brechen. Die Theoriestunden sind auf Englisch. Eine Tafel gibt’s am Strand nicht, also bauen Jeremy und Antonio alles in den Sand.

Nach dem Surfunterricht können wir uns die Zeit selbst einteilen. Wir lernen Spanisch oder bringen es denjenigen bei, die noch gar kein Spanisch sprechen. Wir besuchen die Stadt oder kaufen uns in den spanischen Supermärkten Verpflegung für die Mittagspause. Später gehen wir nochmal zum Strand oder beteiligen uns an verschiedenen Workshops.  Um später zum Beispiel richtig lenken zu können, fahren wir mit Herrn Wachtmeister in die Stadt, um Longboarden zu lernen, da sich die Bewegungen des Surfens und des Skateboardens sehr ähneln.  Weil wir nicht genug Bretter haben, teilen wir die Gruppe auf. Ein Teil geht Longboarden und ein Teil darf mit Frau Burmester am Strand Beachvolleyball spielen. Die Longboarder haben Glück, denn sie werden noch mit einem Eis aus der besten Eisdiele der Stadt belohnt.

Wir freuen uns schon auf alles weitere, das wir noch erleben und lernen werden.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Malin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

Erster Bericht aus Spanien

Angekommen, Zelte bezogen und in die Wellen gestürzt….

Nach knapp sechs Stunden Reise im Auto, mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir endlich am Ziel – im „Good People Surf“- Camp. Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten ans Wasser zu kommen, laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen.
Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Die Surflehrer Ryan, ein waschechter Australier, Antonio, der Chefsurfinstructor aus Südafrika und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres  lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.
Das leckere Abendessen genießen wir in toller Campatmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.
Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9:00 Uhr und wir tanken Energie für unseren ersten Surftag. Dann bekommen wir unsere Surfbretter und probieren die Neoprenanzüge an. Man sieht aus wie die sprichwörtliche „Wurst in Pelle“ und fühlt sich auch so.
Dann geht`s los. Die erste Surfstunde war unglaublich anstrengend, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Gefühl von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.
Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg und die Bretter, unter unseren vom Paddeln langen Armen, wiegen plötzlich Tonnen.

Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns wahnsinnig auf die nächsten Tage.

P.S.: Es wäre sicher für alle vorteilhaft Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett  scheitern würde. Der Surfunterricht ist allerdings auf Englisch und auch wenn hier jeder irgendwie anders spricht, verstehen wir fast immer alles.

Liebe Grüße aus Zarautz wünschen Marlin, Julia, Marie, Dana, Johanna, Mirjam, Victoria, Isabel, Joscha, Vincent, Alexander und Adrian.

 

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt / WAZ-Bericht vom  29.08.2017

https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-beginnen-ihr-spanien-projekt-id211736357.html

 

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