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Gefahren im Netz, nur wer sie kennt, kann sich schützen

Unter diesem Veranstaltungstitel durfte unsere Jahrgangsstufe 8 mit dem Referenten Herrn Christian Tobinnus, zuständig für den Bereich Cyberkriminalität bei der Kriminalpolizei Recklinghausen, in den Austausch treten.

Elektronische Medien sind ein fester Bestandteil im Leben der Kinder und für sie bereits alltäglich. Um aber genau zu erfahren, was das Internet eigentlich ist und um den Schüler/innen zu spiegeln, was sie dort eigentlich tun, wurde zu Beginn der Veranstaltung eine erste Abfrage/ ein Mentimeter erstellt, was eine rege Beteiligung und Erzählungen hervorbrachte.

Die Kinder berichteten von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen und es wurden auch erste Inhalte zu den Themen Sexting, Cybermobbing/ Cybergrooming etc. geäußert. Herr Tobinnus stellte heraus, dass die Familie zumeist der erste Ort sei, an dem die Weichen für die Mediennutzung gestellt werden. Hier werden wichtige Regeln im Umgang mit Medien formuliert und Vereinbarungen getroffen. Wenn Absender und Empfänger aber irgendwann nicht mehr sichtbar sind, verändert sich das Kommunikationsverhalten. So ist Cybermobbing mittlerweile ein weltweites Problem, obwohl Opfer und Täter sich häufig in der „realen“ Welt kennen. Diese Problematik zwischen „realem“ Leben und der Darstellung im Internet wurde intensiv diskutiert. Die Schüler/innen berichteten offen über eigene Erfahrungen und Erlebnisse, aber es wurden auch Rückfragen zum Umgang mit dieser Problematik gestellt. Was kann man tun, wenn man selbst „Opfer“ geworden ist? Welche Ansprechpartner/innen gibt es in diesem Fall? Kann man Bilder löschen, die im Netz kursieren? Besonders aber auch die Sicht als „Täter“ wurde interessiert angesprochen, z.B. Welche Handlung ist strafbar? Wenn freiwillig Dinge gepostet werden, ist dann eine Weiterleitung erlaubt? Viele solcher Fragen beschäftigten die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 und auch die Strafbarkeit ab 14 Jahren im Umgang mit den Inhalten im Netz wurden vertieft geklärt.

Der Workshop führte daher zu neuen Erkenntnissen, aber auch Handlungskonzepten und stellte eine präventive Strategie zur Erkennung der Gefahren im Netz dar.

 

Informatik-Biber 2021 – HHG an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Hannah Jokisch (links) und Jakob Leander Rothe (in der Mitte) aus dem Informatikkurs der Q1 freuen sich nicht nur über ihre 1. Preise, die sie selber beim Biber-Wettbewerb erreicht haben, sondern auch über den Geldpreis in Höhe von 400 €, den die Schule bekommt, und welcher unmittelbar ihrem Fach Informatik zugute kommt.

•     428.856 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt

•     das HHG ragt mit 934 Teilnehmenden heraus

•     Preise für besonderes Engagement

•     Aufgaben stammen aus 18 Ländern

 

Bottrop, Dezember 2021

Welchen Weg muss die auf dem Bild dargestellte Schildkröte gehen, um ihren kompletten Garten abzugrasen, wenn sie jedes Feld nur einmal betreten darf? Welche Wassersperren muss der Müller schließen, damit er in Ruhe Räder in seine Wassermühlen einbauen kann? Beim Informatik-Biber 2021 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Die insgesamt 32 Aufgaben stammten aus 18 Ländern, darunter auch Philippinen, Uruguay und Usbekistan.

Teilgenommen haben 428.856 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 934 davon stellte allein das HHG. Es ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen bundesweit und wird für dieses besondere Engagement mit einem Preis ausgezeichnet.

 

Positive Bilanz

Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter zogen eine positive Bilanz: Die Teilnahmezahl bedeutet einen neuen Rekord für den Informatik-Biber und gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um mehr als 12 Prozent. In der Primarstufe (Jahrgangsstufen 3 und 4) liegt die Steigerung sogar bei rund 25 Prozent. In Nordrhein-Westfalen macht sich die Einführung des Pflichtfachs Informatik in den Klassenstufen 5 und 6 zum Schuljahr 2021/22 direkt bemerkbar. Allein aus NRW beteiligten sich 45.218 Kinder in dieser Altersgruppe, 58 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Blick auf den Mädchenanteil zeigt sich: Der Biber ist ein Informatik-Wettbewerb mit annähernder Geschlechterparität – der Anteil der Mädchen liegt mit 185.251 Teilnehmerinnen bei rund 46 Prozent*. Diese erfreulichen Ergebnisse sind insbesondere dem großen Engagement der Lehrkräfte zu verdanken.

 

Auszeichnung für besonderes Engagement

934 Schülerinnen und Schüler des HHG nahmen vom 8. bis 19. November am Informatik-Biber teil. Das ist eine der höchsten Teilnahmezahlen aller 2.569 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wird die Schule von BWINF ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro.

„Wir danken dem HHG, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel am HHG mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs. „Der Informatik-Biber hat seit seinem Bestehen die Begeisterung für Informatik in die Schulen, zu den Kindern und Jugendlichen und damit auch zu Eltern und Angehörigen getragen. Damit dürfte der Biber auch seinen Beitrag zur positiven Entwicklung der Schulinformatik geleistet haben“, so Pohl.

 

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb stellt die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“ dar, der 2004 in Litauen gestartet wurde. BWINF richtet neben dem Informatik-Biber auch den Bundeswettbewerb Informatik und den Jugendwettbewerb Informatik aus und ist außerdem für Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Träger von BWINF sind die Gesellschaft für Informatik e.V., der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Einladung zum online-Elternabend „Medien – aber sicher?!“

Liebe Eltern,

mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Anforderungen an die Medien- und Erziehungskompetenz der Eltern immer höher. YouTube, Snapchat und andere soziale Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Heranwachsenden. Ein Leben ohne Smartphone können sich viele nicht mehr vorstellen. Hier als Eltern den Überblick zu behalten, fällt nicht immer leicht. Datenschutz und Privatsphäre ist aber auch kein Hexenwerk. Mit einem Elternabend zum Thema „Medien – aber sicher?!“ wollen wir Sie dabei gerne unterstützen. Dazu möchten wir Sie auf diesem Weg herzlich einladen.

Der Elternabend findet statt am Montag, dem 22.11.2021, um 20 Uhr. In diesem Elternabend erhalten Sie Einblicke in die Faszination der digitalen Lebenswelt Ihres Kindes, entwickeln einen klaren Blick für mögliche Probleme, können Ihre persönliche Medienkompetenz erweitern und sich mit anderen Eltern über Ihre Erfahrungen austauschen. Zielgruppe sind vor allem Eltern der Jgst. 5&6, aber Eltern anderer Jahrgangsstufen sind herzlich eingeladen. Der online-Elternabend ist für Sie kostenlos und wird Ihnen durch das Angebot Eltern und Medien (www.elternundmedien.de) der Landesanstalt für Medien NRW ermöglicht. Referent ist der Medienpädagoge Koray Çoban.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und der Notwendigkeit von Kontaktbeschränkungen können wir nach Vorgabe der Landesanstalt für Medien diesen Elternabend leider nicht als Präsenzveranstaltung in unserer Aula durchführen. Daher wird die Veranstaltung als online-Elternabend durchgeführt. Benötigt werden lediglich ein Internetzugang sowie ein Laptop, Computer, Smartphone oder Tablet. Bitte melden Sie sich bei uns per E-Mail unter Angabe Ihres Namens bis spätestens zum 19.11.2021 über die folgende E-Mailadresse zum online-Elternabend an lindemann [at] hhg-bottrop [dot] de

Den Link sowie das Passwort zum Online-Elternabend werden Ihnen spätestens am Tag des Elternabends per E-Mail zugeschickt. Bei Fragen nehmen Sie gerne auch im Vorfeld mit uns Kontakt auf.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Mattheis, Schulleiter                        Christian Lindemann, Koordinator für Digitalisierung

Rückblick Schuljahr 2020/2021

Liebe Eltern,

mit diesem Fragebogen möchten wir erfahren, wie es Ihnen und Ihren Kindern im vergangenen Schuljahr in den Phasen des Distanzunterrichts und Wechselunterrichts ergangen ist. Die Befragung kann uns helfen, die Schülerinnen und Schüler beim Lernen zukünftig besser zu unterstützen.

Die Befragung ist freiwillig und anonym.

Vielen Dank, dass Sie den Fragebogen ausfüllen!

 

 

 

Im Dialog: Lernende treffen auf Leitende

Über den Bildschirm fand diesmal der „Dialog mit der Jugend“ statt, eine Initiative der Talentmetropole Ruhr. Eingeladen hatte die MC Bauchemie. Foto: MC Bauchemie

Bottrop.  In der langjährigen Veranstaltungsreihe der Talentmetropole Ruhr kommen diesmal Gymnasiasten und die Chefs der Bottroper MC Bauchemie zusammen.

Die beiden Chefs des Konzerns MC-Bauchemie trafen sich jetzt mit Schülern aus Bottrop und Essen, um den „Dialog mit der Jugend“ fortzusetzen. In dieser langjährigen Reihe der Stiftung Talentmetropole Ruhr kommen Lernende mit Leitenden zusammen. Diesmal sah man sich allerdings über den Bildschirm in die Augen und tauschte sich aus. Auch auf die sonst übliche Firmenbesichtigung musste wegen der Pandemie verzichtet werden.

Gleich zwei Gymnasien waren an dem Treffen beteiligt. Die 26 Schülerinnen und Schüler aus den Leistungskursen Sozialwissenschaft des Bottroper Heinrich-Heine- und des Essener Don-Bosco-Gymnasiums nahmen die Chance wahr, den geschäftsführenden Gesellschaftern der MC-Bauchemie, Claus-M. Müller und seinen Sohn Nicolaus M. Müller, Fragen zu stellen.

Die Geschäftsführer reagieren mit Offenheit

Es entstand ein lebhafter Austausch zwischen den Schülern und den Chefs, die rund zwei Stunden Rede und Antwort standen. Neben Fragen zu den Einstiegsmöglichkeiten, zum Jahresumsatz, den größten Absatzmärkten, Expansionsplänen und wirtschaftlichen Zielen für die kommenden zehn Jahre stellten die Schüler auch ethische Fragen rund um Menschenrechtslage und Arbeiterschutzgesetze an den internationalen Standorten der MC-Bauchemie. Die Geschäftsführer reagierten mit Offenheit und zeigten sich auskunftsfreudig.

MC-Bauchemie ist mit rund 500 Mitarbeitern am Standort Bottrop einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Auch in Zeiten der Pandemie stellt das Unternehmen Am Kruppwald Auszubildende und neue Mitarbeiter ein. „Wir sind stets auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs, um unsere anspruchsvollen Wachstumsziele erreichen zu können“, unterstreicht Nicolaus M. Müller. Rund 40 Auszubildende erlernen in dem Unternehmen einen der angeboten Berufe aus dem technischen und kaufmännischen Fach.

 

Quelle: WAZ

https://www.waz.de/staedte/bottrop/im-dialog-lernende-treffen-auf-leitende-id231838317.html [Strand: 19.03.2021]

 

HHG Bottrop an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. hochgeladen von Michael Menzebach

Informatik-Biber trotz Corona erfolgreich

Bottrop. Welche Entdeckerin kann es bis zur Schatzkammer schaffen? Wer kann das Sportturnier nach den ersten Matches noch gewinnen? Wo müssen Geschäfte gebaut werden, um eine Landgemeinde optimal zu versorgen? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Teilgenommen haben 381.580 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. Auch die Aufgaben wurden in 21 Ländern rund um den Globus entwickelt, darunter Neuseeland, Pakistan, Indien, die Philippinen, Nord-Makedonien, Island und Portugal.

Positive Bilanz trotz Corona

Trotz erschwerter Bedingungen durch Corona können die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter eine positive Bilanz ziehen: Mit 381.580 Schülerinnen und Schülern verzeichnet der Informatik-Biber 2020 eine sehr gute Teilnahmezahl. Lediglich 2019 waren mehr Kinder und Jugendliche beim Online-Wettbewerb dabei. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2020 liegt mit 167.385 Teilnehmerinnen bei 44,8 Prozent. Dieses erfreuliche Ergebnis ist insbesondere dem großen Engagement der Lehrkräfte zu verdanken.

Auszeichnung für besonderes Engagement

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. Das ist eine der höchsten Teilnahmezahlen aller 2.356 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wird sie von BWINF ausgezeichnet. „Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich der Schulleiter Tobias Mattheis. Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper, die von allen Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Mathematik unterstützt werden. Der Wettbewerb ist am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Baustein der intensiven MINT-Förderung. „Wir möchten im MINT-Bereich nicht nur die Spitzenförderung unserer Schülerinnen und Schüler erreichen, für die wir durch das MINT-EC Schulnetzwerk bereits ausgezeichnet worden sind, sondern alle Schülerinnen und Schüler in einer Breitenförderung mitnehmen. Dafür eignet sich der Informatik-Biber, besonders!“, erläutert MINT-Koordinatorin Cornelia Hußmann.
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler und Schülerinnen auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb stellt die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“ dar, der 2004 in Litauen gestartet wurde. BWINF richtet neben dem Informatik-Biber auch den Bundeswettbewerb Informatik und den Jugendwettbewerb Informatik aus und ist außerdem für Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Träger von BWINF sind die Gesellschaft für Informatik e.V., der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Quelle: Stadtspiegel 

Autor: Michael Menzebach

https://www.lokalkompass.de/bottrop/c-ratgeber/informatik-biber-trotz-corona-erfolgreich_a1489926 [Stand: 17.12.2020]

Rückblick online-Elternabend „Umgang mit sozialen Medien“

Am 16.11.2020 gab es eine neue Erfahrung für uns und die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler. Am HHG fand der erste online-Elternabend statt. In diesem noch ungewohnten Setting erhielten 86 interessierte Eltern in einem kurzweiligen Vortrag Einblicke in die digitale Lebenswelt der Kinder, entwickelten einen klaren Blick für mögliche Probleme, konnten ihre persönliche Medienkompetenz erweitern und sich mit anderen Eltern über Ihre Erfahrungen austauschen. Durch den Abend führte uns Medienpädagoge Andreas Ruff. Ein Dank geht an das Angebot Eltern und Medien (www.elternundmedien.de) der Landesanstalt für Medien NRW, das uns diesen Elternabend kostenfrei ermöglicht hat.

Sollten Sie unseren Elternabend verpasst haben, aber an den Informationen interessiert sein, hier noch ein Hinweis: Unser Referent hat seine Präsentation auf seiner Homepage im Bereich Downloads zur Verfügung gestellt. Schauen Sie gerne rein.

 

Einladung zum online-Elternabend „Umgang mit sozialen Medien“

Liebe Eltern,

mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Anforderungen an die Medien- und Erziehungskompetenz der Eltern immer höher. YouTube, Snapchat und andere soziale Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Heranwachsenden. Ein Leben ohne Smartphone können sich viele nicht mehr vorstellen. Hier als Eltern den Überblick zu behalten, fällt nicht immer leicht.

Vor den Herbstferien haben wir Ihnen daher einen Elternabend zum Thema „Umgang mit sozialen Medien“ angekündigt. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und der Notwendigkeit von Kontaktbeschränkungen können wir diesen Elternabend leider nicht als Präsenzveranstaltung in unserer Aula durchführen. Wir konnten allerdings mit der Landesanstalt für Medien als Partner und unserem Referenten, dem Medienpädagogen Andreas Ruff, vereinbaren, dass wir die Veranstaltung als online-Elternabend durchführen. Dazu möchten wir Sie auf diesem Weg herzlich einladen.

Der online-Elternabend findet statt am Montag, 16.11.2020, um 19 Uhr. In diesem Elternabend erhalten Sie Einblicke in die Faszination der digitalen Lebenswelt Ihres Kindes, entwickeln einen klaren Blick für mögliche Probleme, können Ihre persönliche Medienkompetenz erweitern und sich mit anderen Eltern über Ihre Erfahrungen austauschen. Der online-Elternabend ist für Sie kostenlos und wird Ihnen durch das Angebot Eltern und Medien (www.elternundmedien.de) der Landesanstalt für Medien NRW ermöglicht. Benötigt werden lediglich ein Internetzugang sowie ein Laptop, Computer, Smartphone oder Tablet. Bitte melden Sie sich bei uns per E-Mail unter Angabe Ihres Namens bis spätestens zum 13.11.2020 über die folgende Mailadresse zum online-Elternabend an: lindemann [at] hhg-bottrop [dot] de

Den Link sowie das Passwort zum Online-Elternabend werden Ihnen spätestens am Tag des Elternabends per E-Mail zugeschickt. Bei Fragen nehmen Sie gerne auch im Vorfeld mit uns Kontakt auf.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Tobias Mattheis

Christian Lindemann

Schüler aus Bottrop schätzen neues Maß an Selbstständigkeit

Lernen per Videokonferenz wie hier am Josef-Albers-Gymnasium: Die Digitalisierung bleibt ein großes Thema für die Schulen – und die Familien. Joachim Kleine-Büning FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Erfahrungen aus der Corona-Krise werden in den Schulen nachhallen. Das wünschen sich Bottroper Schüler und Eltern für die Zukunft.

Nach den Sommerferien sollen die Schulen, bleibt die allgemeine Infektionslage stabil, möglichst wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Doch die Erfahrungen aus der Corona-Krise samt Lernen auf Distanz hallen nach. In den Schulen selbst, aber auch bei Eltern und Schülern in Bottrop.

Forderung nach dem Vorantreiben der Digitalisierung der Bottroper Schulen

Welche Veränderungen sind nötig? Welche wünschenswert? Cherima Kus, Schulpflegschaftsvorsitzende am Vestischen Gymnasium und Mutter von zwei Kindern im Teenager- und im Grundschulalter, kommt nicht umhin, diesen Punkt anzusprechen: „Auf jeden Fall muss die Digitalisierung extrem schnell vorangetrieben werden.“ Das hänge aber auch damit zusammen, dass alle Eltern Möglichkeiten bekommen, Geräte anzuschaffen – damit die Kinder online vernünftig lernen können. Kus denkt dabei an in der Krise versprochene finanzielle Hilfen gerade für bedürftige Familien.

Aus dem Bekanntenkreis hat die Bottroperin erfahren, wie unterschiedlich das Lernen auf Distanz geklappt habe. „Während die einen digital gut arbeiten können, haben andere Probleme.“ Immer wieder höre man von Eltern schulpflichtiger Kinder, dass sie sich bessere Absprachen wünschen, so dass Unterricht und Kontaktmöglichkeiten innerhalb einer Schule einheitlich laufen – „das darf nicht lehrerabhängig sein“.

Kreativität und Flexibilität sollen bleiben

Sie wünscht sich für die Zukunft eine Einheitlichkeit in den genutzten Programmen an den Schulen und Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrer, damit diese einen einheitlichen Wissensstand erreichen. „In der Krise alles mal eben zu stemmen, ist ja auch schwer.“

Auf der anderen Seite seien durch die Schul(teil)schließungen in vielen Bereichen die Kreativität und die Flexibilität gestiegen. „Ich hoffe, dass das hängen bleibt!“

Zudem geht sie davon aus, dass Eltern in der Krise dazu gelernt haben, „wie sie die eigenen Kinder fördern können – und das nicht nur im digitalen Bereich“. Manchen würde vielleicht erst jetzt deutlich, „dass nicht nur die Lehrer alles stemmen können, sondern auch Eltern hier Verantwortung haben.“ Gleichzeitig kann sie sich vorstellen, „dass viele Schüler jetzt gelernt haben, selbstständiger zu arbeiten – weil sie es mussten“. Trotzdem bleibe der direkte Kontakt zum Lehrer wichtig.

Ohne Präsenzunterricht geht es auch in Zukunft nicht

Am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) hat Schulleiter Tobias Mattheis mit Oberstufenschülern darüber gesprochen, welche positiven Erfahrungen aus der Corona-Schulzeit sie gerne dauerhaft mitnehmen würden. „Sie wünschen sich zum Beispiel, dass das verstärkte selbstständige Arbeiten weiter geht, bei dem sie sich auch ihre Arbeitszeit selbst einteilen können“, berichtet der Schulleiter. Die aktuelle Praxis, Lernstoff digitalisiert auf einer Lernplattform wie Moodle abzulegen und zur Verfügung zu stellen, solle aus Schülersicht auch gerne weitergeführt werden.

HHG-Schülersprecherin Tessa Berghoff (16) bestätigt: Das kam zwar zu Beginn der kompletten Schulschließung im Grunde von heute auf morgen, habe aber gut funktioniert, auch im Kontakt mit den Lehrern. „Im Präsenzunterricht hat man dann gemerkt, dass viel mehr Schüler ihren eigenen Laptop dabei hatten. Zwangsläufig wurde das Digitale voran getrieben.“

Selbstständiges Lernen als gute Vorbereitung auf das Studium

Die Gymnasiastin stellt sich vor, dass auch in Zukunft zum Beispiel Gruppenarbeiten digital vernetzt stattfinden werden. Sie begrüße diese Entwicklung schon, „sie macht vieles leichter, zum Beispiel kann man über die Lernplattform jederzeit auf Powerpoint-Präsentationen von Lehrern zugreifen.“ Und man könne selbst entscheiden, wann man wie lange lernt. „Das ist vor allem für die Oberstufe eine gute Vorbereitung aufs Studium.“

Das hat aber offenbar eine Kehrseite, wie die 16-Jährige beschreibt: „Was mich daran aufregt, ist, dass Schule dadurch allgegenwärtig ist.“ Der Schlussstrich fehle. Vielleicht könnten im Unterricht oder in einem Workshop Tipps zur Trennung von Schule und Freizeit bzw. zum Zeitmanagement künftig ein Thema sein.

Zudem betont Tessa Berghoff, dass für die Zukunft auch deutlich geworden sei, „dass Präsenzunterricht wichtig ist“. Sie selbst schreibt übrigens auch gerne noch mit der Hand – statt alles in PC-Tastaturen zu tippen.

Nina Stratmann,18.06.2020

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/497/articles/1156336/10/1

 

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