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Schüler können experimentieren

30 begeisterte Gymnasiasten aus ganz Nordrhein-Westfalen leben ihre Leidenschaft für Naturwissenschaft und Technik im Mint-EC-Camp an der Hochschule Ruhr West aus

Henrik und Leon (beide 15) überprüfen die Funktion ihrer Programmierung bei Fahrzeugen der Firma Brabus im Mint-EC-Camp in der Hochschule Ruhr West.
Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Die klugen Köpfe von morgen sind fleißig bei der Arbeit. 30 Schüler von Gymnasien aus ganz NRW, die sich für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (kurz: Mint) begeistern, erleben drei spannende Tage an der Hochschule Ruhr West. Programmieren und Netzwerken stehen im Vordergrund. In zwei Mint-EC-Camps tüfteln und forschen sie an gemeinsamen Projekten für intelligente Lösungen im Alltag.

14 junge Leute widmen sich in einem Labor dem Thema Smart Home. In Zweiergruppen sitzen sie an ihren Laptops und blicken auf die Monitore. Sie diskutieren, tauschen sich aus und sind kreativ bei der Sache. Ihre eigenen Ideen können sie bei der Umsetzung mit einbringen. Die Aufgabe ist eine intelligente Lichtsteuerung mithilfe von Software. „Die Schüler sollen eine App entwickeln, die die Lampen in diesem Labor steuert“, erklärt Sarah Zielinski, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studiengangs Mensch-Technik-Interaktion. Dafür haben sich die Schüler eigene Konzepte überlegt und schreiben anschließend entsprechende Programme am Computer. Danach überprüfen sie die eingegebenen Befehle der Programmierung und die verschiedenen Funktionen wie Intervalle und Farbenwechsel an den Lampen.

Ein paar Stockwerke unter dem Labor sind unterdessen im Technikum zwei veredelte Autos (Modelle: E 800 und GLE 400) der Firma Brabus geparkt. Beide Fahrzeuge sind nicht umsonst dort abgestellt. Denn in dem Raum des zweiten Mint-EC-Camps dreht sich alles um „Smart Cars“. Schon im sechsten Jahr hintereinander stellt Brabus seine Fahrzeuge dafür eigens zur Verfügung. Zwei Kabel verbinden die Bordelektronik der Autos mit den Steuergeräten und den aufgestellten Laptops auf den Tischen.

Zunächst müssen sie die vom Fahrzeughersteller programmierten Informationen aus dem Kommunikationsprotokoll der Elektronik identifizieren. Danach können sie zum Beispiel eine Tachometernadel oder einen Abstandswarner ansteuern. Außerdem überprüfen die Schüler anhand von Programmen, ob die Türen und Fenster auf oder geschlossen sind. Auf einem Schaltbrett mit LEDs leuchten die kleinen Lampen dementsprechend auf oder eben nicht.

Berufspraxis hautnah

16 Schüler erleben in dem Camp „Smart Cars“ den praktischen Umgang mit moderner Fahrzeuginformationstechnik. „Das ist Berufspraxis hautnah“, sagt Florian Wältring. Er ist Mint-Koordinator am Josef-Albers-Gymnasium (JAG) und macht bei einer Aufgabe den Test. Wältring öffnet eine der beiden hinteren Beifahrertüren. Und schon leuchtet ein Lämpchen auf dem Schallbrett der Schüler auf. Als er die Tür schließt, geht das Licht wieder aus. Die gestellte Aufgabe ist mit Erfolg bestanden.

„Wir wollen die Schüler für Technikberufe begeistern“, meint Ingo Scherbaum, Schulleiter am JAG. Seit Gründung der Hochschule arbeiten das Gymnasium und das zdi-Zentrum in verschiedenen Mint-Projekten zusammen. „Dass Brabus die Fahrzeuge zur Verfügung stellt, ist toll“, sagt Scherbaum.

Sechs Schüler vom JAG und zwei Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nehmen in diesem Jahr an den beiden Camps teil. Andere Teilnehmer kommen unter anderem aus Bielefeld, Essen oder Leverkusen.

Gespannt verfolgen Leiter und Teilnehmer des Camps die Fortschritte bei den Projekten

Partner veranstalten das Mint-EC-Camp in Bottrop

Die dreitägigen Mint-EC-NRW-Camp s „Smart Cars“ und „Smart Home“ wurden in Kooperation mit dem Josef-Albers-Gymnasium, der Hochschule Ruhr West, dem zdi-Zentrum Bottrop und dem Bildungswerk der nordrhein-westfälischen Wirtschaft veranstaltet. Partner war der Autotuner Brabus.

Mint-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint).

Aufgrund der großen Nachfrage wird es im nächsten Jahr erstmals ein zusätzliches Mint-EC-NRW-Camp geben. Das Camp findet vom 26. bis 28. Februar 2020 in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop statt. Im Mittelpunkt steht dann das aktuelle Thema „Nachhaltigkeit“.

Quelle: WAZ Bottrop vom 28.11.2019

 

Schüler experimentieren im neuen Schülerlabor

Verein Phänomexx eröffnet Labor am Heinrich-Heine-Gymnasium. Es steht allen Schulen offen.

Zahlreiche Experimentierstationen sind in zwei Räumen des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) aufgebaut. Sie alle befassen sich mit der Frage, wie Strom fließt und welche Wirkung Elektrizität hat. Die Besonderheit: Hier können die Schüler selbst aktiv werden, können tüfteln und alles ausprobieren. Das ist das Prinzip der Phänomexx-Schülerlabore.

Verschiedene Experimente

Der gleichnamige Verein aus Ahlen hat nun auch in Bottrop ein solches Labor eingerichtet. Es steht nicht nur den Heine-Schülern zur Verfügung, sondern ist offen für alle Schulen in Bottrop. Denn die Phänomexx-Labore sind speziell gedacht für Schüler von der vierten bis zur sechsten Klasse.

Oberbürgermeister Bernd Tischler (l.) lässt sich zur Eröffnung des Phänomexx-Labors am HHG Experimente und Versuche erklären. (M. Korte FFS)

Die Schülerinnen und Schüler können hier per Hand einen Generator ankurbeln, der dann eine elektrische Eisenbahn fahren lässt. An einer anderen Station können sie mit verschiedenen Materialien einen Stromkreis schließen und so etwas über die Leitfähigkeit bestimmter Stoffe erfahren. An anderer Stelle treiben sie mit dem Föhn das Modell eines Windrads an und können auf einem Messgerät ablesen, wie viel Strom sie erzeugen und wie sich der Ertrag verändert – je nach simulierter Windstärke, um nur drei der mehr als 20 Stationen vorwegzunehmen.

Zwei Räume hat das HHG freigeräumt, um gemeinsam mit dem Verein Platz für die Experimentierstationen zu schaffen. Phänomexx verfolgt die Idee, die so genannten Mint-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu fördern und stärker im Schulalltag zu verankern. HHG-Schulleiter Tobias Mattheis: „Die Mintfächer erscheinen vielfach kompliziert und abstrakt. Dass es anders geht, zeigt jetzt das Schülerlabor.“ Ähnlich äußert sich auch Reinhard Böhm vom Verein Phänomexx. „Wir bauen Lernlandschaften im Mint-Bereich auf.“ So hätten Schülerinnen und Schüler die Chance, spielerisch zu lernen.

Letztlich hat vor allem das Engagement der Sparkasse den Aufbau des Labors am HHG möglich gemacht. Das Geldinstitut hat rund 3000 Euro beigesteuert und so den größten Anteil der Kosten übernommen. Schließlich sei das eine Einrichtung, die allen Bottroper Kindern zugute komme, so Vorstandsmitglied Burkhard Klanten. Damit das auch tatsächlich so ist, werden nun interessierte Grundschullehrer entsprechend geschult, damit sie künftig mit ihren Schützlingen Forschertage im Labor verbringen können.

Quelle: Matthias Düngelhoff / WAZ Bottrop vom 6.11.2019

Medienscouts in Düsseldorf bei der MedienscoutConvention NRW 2019 #scoutscon19

Montagmorgen, 7:20, 8°C, leichter Nieselregen.

Vier verschlafene Medienscouts und ihre topmotivierte Beratungslehrerin stehen bibbernd am Bussteig des Bottroper Pferdemarktes und warten auf den Bus zum Oberhausener Hauptbahnhof. Der erste Lichtblick des Tages: Der Bus kommt drei Minuten zu früh und bietet gerade noch genug Platz, um sich hineinzuquetschen. Etwas fitter und vollgestopft mit den liebevoll geschmierten Bütterchen von Mama erreichen die Medienscouts eineinhalb Stunden später endlich ihre Zieldestination: Die JHG Jugendherberge in Düsseldorf, der place to be für die Medienexperten des Heinrich Heine Gymnasiums. Hier sollen sie im Zuge der Medienscoutconvention unter anderem etwas lernen über Cybermobbing und Sexting, Game Development und Fußball 2.0.

Montagmorgen, 9:25, minimal wärmer, dunkelgrau bedeckt

Zwanzig Minuten vor der geplanten Akkreditierung nähern sich die vier wackeren Medienscouts dem Gebäude und erfragen sich den Weg zur #scoutscon19. Herzlichst werden sie von den Veranstaltern begrüßt und mit Merchandise-Material überhäuft. Nach nur wenigen Minuten kann sich jeder der Heinescouts Besitzer eines T-Shirts, Jutebeutels, Kugelschreibers und Namensschildes nennen. Frau Asholt ist positiv überrascht: Die individuell durchzuführenden Online-Anmeldungen scheinen alle Jungs mit Bravour gemeistert zu haben. Das sind definitiv die richtigen Schüler für den Job. Die lange Anreise ist spätestens vergessen, als sich vor dem Konferenzsaal ein üppiges Frühstücksbuffet präsentiert. Als erste Gruppe vor Ort laben sich die Jungs an knusprigen Schokoladencroissants, glasierten Puddingschnecken, saftigen Weintrauben und co. Mit kugelrunden Bäuchen erwarten sie nun die offizielle Begrüßung um 10:45 und beäugen neugierig alle anderen jungen Leute, mit denen sie sich heute austauschen und an den Themen arbeiten werden. 

Montagmorgen, 10:51, Konferenzraum wird gut geheizt, Fensterplatz mit Blick auf den Rhein

Endlich geht es los! Acht Jahre gibt es bereits die Medienscouts NRW – ähnlich lang wirkt die Wartezeit bis zum Start der Anmoderation. Das Warten lohnt sich aber. Die Moderatorin, Sonja Bansemer, hat Witz und bringt Leben in die Veranstaltung. Auch Dr. Tobias Schmid, der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, gibt sich schülerorientiert und zeigt die Bedeutung der Medienscouts an den Schulen und der heute zu behandelnden Themen auf. Obwohl proppenvoll, hängt ihm der komplette Saal an den Lippen und klatscht fleißig. Im Anschluss lernen wir Herrn Dr. Jan Irlenkaeuser und Herrn Sven Hulvershorn kennen, die über den weiteren Ablauf des Tages informieren. In ehrliche Begeisterungsstürme resultiert die Ankündigung, dass das Logo der Medienscouts überarbeitet worden ist. Das doch eher zu knallige Orange wird zukünftig ersetzt durch hippe Blau- und Grüntöne. Unsere Medienscouts sind mit den neuen T-Shirts für den Tag der offenen Tür in zwei Monaten also schon frisch ausgestattet. Nach einer kurzen Vorstellung aller Workshops geht es ab 11:30 in die erste Arbeitsphase. Die Jungs haben sich in der ersten Workshoprunde für „Game Development“ und „Comic On!“ entschieden.

Montagmorgen, 11:30, Konferenzraum Heinrich Heine, Fensterplatz mit Blick auf den Rhein erfolgreich verteidigt

Anschließend an ein „Warm-Up“, bei dem sich die knapp 70 Beratungslehrer mehr oder weniger begeistert nach Städten,  Entlastungsstunden und privater Nutzung von sozialen Medien im Raum sortieren, erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema Cybermobbing. Wir werden über die JIM-Studie, Gesetzesgrundlagen, den „No Blame-Approach“ und den Umgang mit #beichten mittels Tellonym und weiteren Formen des Mobbings informiert. Nach fast zwei Stunden streng durchgetackteten Inputs dröhnt der Kopf, aber im Gepäck befinden sich nun viele Präventionsmaßnahmen und Ideen zum Umgang mit Cybermobbingstrukturen.

Montagmorgen, 11:30, Konferenzraum Heinrich Heine II, Tim alleine unter fremden Medienscouts

 Das Thema ist „Comic On“. Kommentar: „War gut!“

 Montagmorgen, 11:30, Wilhelm Irgendwas, Zu dritt in die Welt des „Game Development“

 Zwei Referenten präsentieren den Medienscouts die (Zitat) „visuell schönste Powerpoint“, die die teilnehmenden Medienscouts je gesehen haben. Leider war der Vortrag durchsetzt mit so vielen Englischen Fachtermini, dass es dem ein oder anderen Scout schwerfiel, dem Vortrag zu folgen. Trotzdem: Für eines war der Workshop gut. Spieleentwickler möchte nun niemand der Medienscouts mehr werden. 

Montagmittag, 13:00, Mensa, getrennte Tische für Scouts und Frau Asholt

Mit noch immer prall gefüllten Mägen – bedingt durch das ausgiebige Frühstück – stürzen sich die Medienscouts auf das feilgebotene Pasta- und Salatbuffet. Auch hier bleibt kein Auge trocken! Man lässt uns die Wahl zwischen veganen/vegetarischen Alternativen, Garnelen und Bolognese. Keine Frage, wofür sich ein Großteil unserer Gruppe entscheidet: Fleischbällchen in Tomatensoße. Nach der Großwildfütterung tauschen sich die Bottroper Scouts mit ihrer Beratungslehrerin über ihre Erlebnisse in der ersten Workshoprunde aus.

Montagmittag, 14:11, Konferenzraum, Fenstersitzplatz, die Dritte, „es gibt keine festen Sitzplätze“

Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, Frau Gebauer, ist leider erkrankt (Gute Besserung!) und auch der Staatssekretär lässt auf sich warten. Die Teilnehmer scheinen sich zudem über den Vormittag fortgepflanzt zu haben. War der Saal schon bei der Begrüßung gut gefüllt, so müssen jetzt zahlreiche LehrerInnen und SchülerInnen stehen.

Die angekündigte Talkrunde beginnt ohne den heiß ersehnten Staatssekretär. Verraten wird aber schon vorab, dass das Medienscoutprojekt in Zukunft mit 300.000 Euro vom Land NRW unterstützt wird. Plötzlich steht er da: Matthias Richter. Sympathisch und clever vertritt er seine Ministerin und wertschätzt die Arbeit aller im Projekt „Medienscouts“ engagierten Menschen. Auf konkrete Anfragen bezüglich seines eigenen Medienkonsums legt er offen, dass er auch aus beruflichen Gründen sämtliche medialen Kanäle nutzt. Im Anschluss bekommen die Medienscouts die Möglichkeit ihm konkret Fragen zu stellen. Die Ohren im Auditorium werden gespitzt bei der Frage nach Breitbandinternet und der digitalen Ausstattung an Schulen. Herr Richter appelliert an die Schulträger. Laut ihm seien die politischen Weichen gestellt. Nun müssten Anträge durch die einzelnen Schulträger gestellt werden. Es fällt das Jahr „2022“, jedoch auch kritische Worte. „Digitalisierung“ ist kein pädagogisches Wunderwort. Es benötigt ein gutes Medienkonzept, um digitale Medien pädagogisch sinnvoll in das Unterrichtsgeschehen einzubeziehen.

Montagmittag, 14:30, Konferenzraum, heiß, heißer, Faisal Kawusi

Das “Meet and Greet with a Star” wird angekündigt. Das Publikum platzt vor Neugierde und plötzlich ist er da. Der deutsche Komiker Faisal Kawusi betritt die Bühne. Mit seinen 1,90 m hat er eine große Bühnenpräsenz. In dem folgenden Gespräch bringt er das Publikum häufig zum Lachen, nimmt vor allem die SchülerInnen mit ihnen bekannten Gesten mit. Frau Asholt hat keine Ahnung, was um sie rum passiert. Ist das ein Fortnitetanz? Er findet aber auch ernste und kritische Töne und beteuert, wie wichtig die Arbeit der Medienscouts und wie falsch Instagram sei. Er stellt klar: „Vorbilder sollte man sich nicht auf Instagram suchen, sondern im realen Leben.“ Abgerundet wird sein Besuch mit einem intimen Meet & Greet inklusive Selfies und Autogrammen. Die Autogrammstunde geht fließend in eine weitere Workshoprunde über.

Montagnachmittag, 15:25, Konferenzraum Heinrich Heine, Lehrer unter sich

 Wie gehen wir an Schulen achtsam und respektvoll miteinander um? Eine gute Schule, ist (auch) eine gewaltfreie Schule, die die Grundprinzipien der Gewaltprävention realisiert. Kollegen müssen fortgebildet werden und Vernetzungsstrukturen (auch) mit außerschulischen Partnern sollen forciert werden. Hilfreich sind Schulteams zur Gewaltprävention und Krisenintervention.

Außerdem gewinnen wir viele Ideen für weitere Aktionen, werden auf Wettbewerbe aufmerksam gemacht und versuchen unsere Reichweite nach dem heutigen Tag auf dieser Basis noch zu erweitern, sodass wir euch, unsere Schulgemeinschaft in Zukunft mit noch mehr Informationen rund um das Thema „Medien“ beglücken können.

Montagnachmittag, 15:25, Konferenzraum Heinrich Heine II,  Kian alleine unter fremden Medienscouts

Auch Kian macht sich in der zweiten Workshoprunde alleine auf und interessiert sich hier besonders für ein Impro-Theater rund um das Thema sexualisierte Gewalt im Netz und digitaler Missbrauch. Dieses doch sehr schwierige Thema wird durch die gemischten Gruppen aus NRW aufgearbeitet und es werden städteübergreifend neue Freundschaften geschlossen.

Montagnachmittag, 15:25, Konferenzraum Heinrich Heine, Film ab!

Es ist sehr lustig. Wir dürfen ein Video drehen. Als Grundlage soll ein Song dienen. NATÜRLICH fällt unsere Wahl ohne große Diskussionen auf „Cordula Grün“. Ein Stein, mäßig groß, wird uns jedoch in den Weg gelegt. Das zu drehende Video, darf nicht geschnitten werden. 1, 2, 3, 4, 5 Versuche später ist das Oscar-reife Meisterwerk im Kasten. Besonders gut gefällt uns die Kooperation mit anderen Medienscouts aus NRW, denn wir Heinescouts bleiben selbstverständlich nicht unter uns.

Montagspätnachmittag, 17:07, der große Konferenzraum mit leicht ausgedünntem Publikum

 Wir bleiben. Diesen Abschluss wollen wir uns nicht entgehen lassen. Jetzt wird der Tag rekapituliert und die Ergebnisse der einzelnen Workshops präsentiert. Voller Vorfreude bei einigen, mit einem mulmigen Gefühl bei anderen Scouts, erwarten wir die Ergebnisse aus dem Filmeworkshop. Die Veranstaltung zieht sich über die versprochene Kurzzusammenfassung von fünfzehn Minuten. Die Stimmung leidet darunter, dass einige Gruppen während der Veranstaltung den Raum verlassen. Übel nehmen kann man es ihnen nicht, haben einige von ihnen noch zweieinhalbstündige Rückfahrten bis in die entlegensten Winkel NRWs vor sich. Der ein oder andere gähnt. Als vorletzter Programmpunkt kommt dann endlich ein Zusammenschnitt der Videos aus dem Workshop, aber die Musikfilmchen der Jungs sind nicht dabei. Alle atmen erleichtert auf. Die Werke sollen aber per E-Mail an die Schulen versandt werden. Wir bleiben gespannt Um 17:30 wird der Tagesabschluss verkündigt. Ab nach Hause!

Montagabend, 19:05, Bottroper Pferdemarkt, bedeckt und dämmernd

 Schön war‘s und die Rückreise verläuft ebenfalls unkompliziert. Mit auf Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet nur fünf Minuten Verspätung, stehen wir dem Transportmittel Bahn sehr positiv gegenüber. Auch finden die Scouts auf dem Weg Zeit, um sich zumindest mündlich auf die, am morgigen Tag anstehende, Englischarbeit vorzubereiten. Marc hat seine Lernzettel mit und Tim sucht Quizfragen über Australien mittels Kahoot raus. Es wird fast ausschließlich Englisch gesprochen. Zuhause wollen sie weiterlernen, um sich fit genug zu fühlen, die erste Klassenarbeit bei ihrer neuen Englischlehrerin zu schreiben. Am Pferdemarkt trennen sich die Wege bis zum nächsten Treffen am Dienstagnachmittag. Das Programm für den Tag der offenen Tür steht auf der Agenda.

 Bericht: K. Asholt

Erste Ergebnisse der Elternumfrage zur Digitalisierung

Liebe Eltern,

an unserer Umfrage zur Digitalisierung haben insgesamt 240 Eltern teilgenommen. Dafür möchten wir den Teilnehmern ganz herzlich danken. Danken möchten wir auch für die konstruktiven Anregungen, die Sie uns für die Weiterentwicklung des Medienkonzeptes gegeben haben. Wir werden diese zusammen mit den weiteren Umfrageergebnissen nach den Sommerferien im Arbeitskreis diskutieren und die Diskussionsergebnisse an dieser Stelle veröffentlichen.

Erste Ergebnisse zeigen, dass 80% der Umfrageteilnehmer es generell und unabhängig von finanziellen Erwägungen für sinnvoll halten, dass jedem Schüler ein digitales Endgerät in der Schule und Zuhause für unterrichtliche Zwecke zur Verfügung steht. Begründet wurde dies zumeist mit einer Vorbereitung auf das spätere Berufsleben und eine zukunftsfähige Ausbildung. Dies bestärkt uns im Arbeitskreis auf unserem Weg das Heinrich-Heine-Gymnasium zu einer digitalkompetenten Schule auszubauen. Beachten werden wir aber selbstverständlich auch die kritischen Stimmen zur Mediennutzung in der Schule, die vor allem auf die bereits hohe Mediennutzung in der Freizeit, die Sorge vor dem Verlust der Kulturtechniken und vor allem die Probleme der Finanzierung einer 1:1-Ausstattung hinweisen. Beide Sichtweisen können und sollen uns helfen ein für alle tragfähiges Konzept zu entwickeln.

Für Rückfragen und Anregungen melden Sie sich bitte digitalisierung [at] hhg-bottrop [dot] de

  

Elternumfrage zur Digitalisierung – Die Umfrage ist beendet!

Liebe Eltern, 

mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 haben wir die Digitalisierung des Heinrich-Heine-Gymnasiums unter dem Motto „HHG 4.0 – auf dem Weg zur digitalkompetenten Schule“ als einen Schwerpunkt der Schul- und Unterrichtsentwicklung gesetzt. Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Lehrerkollegiums, der Eltern und der Schülervertretung eingerichtet, die in den nächsten drei Jahren ein neues Medienkonzept entwickeln soll. Dieses soll dazu dienen, die Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit Hilfe der vermittelten Medien- und Digitalkompetenz auf die spätere Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Bei den aus unserer Sicht erforderlich zu vermittelnden Medienkompetenzen werden wir uns dabei im Sinne der Unterrichtsentwicklung und -gestaltung am seit letztem Jahr erweiterten Medienkompetenzrahmen des Landes orientieren, den wir durch den Medienpass NRW schon seit vielen Jahren umsetzen. Wir wollen aber bei diesem neuen Konzept einen Schritt weitergehen und auf Dauer eine Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit einem digitalen Endgerät (z.B. einem Tablet), oft auch 1:1 Ausstattung genannt, erreichen. 

 Trotz der Ihnen bekannten Medienberichte zur Verbesserung und Finanzierung der digitalen Infrastruktur mittels des Digitalpakts, ist es der Schule leider trotzdem nicht möglich, die gewünschte 1:1-Ausstattung im Schulleben ohne Ihre Hilfe als Eltern finanzieren zu können. Andere Schulen haben schon seit einiger Zeit Tablet- oder Laptopklassen, in denen die Schülerinnen und Schüler mit elternfinanzierten Geräten im Unterricht arbeiten. Dies wäre auch für unsere Schule eine zu prüfende Option, doch bevor wir in die weitere Planung gehen, möchten wir in einem ersten Schritt Ihre Bereitschaft dazu abfragen.  

 Selbstverständlich werden wir Sie auf unserer Homepage und in unserem Newsletter über die Ergebnisse und regelmäßig auch über unsere weiteren Planungen zur Digitalisierung informieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Umfrage durch Ihre Teilnahme unterstützen und stehen Ihnen selbstverständlich bei allen Rückfragen zur Verfügung. Gerne nehmen wir auch Ihre Ideen und Anregungen entgegen oder würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit aktiv, z.B. durch Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe, unterstützen. Dazu können Sie uns telefonisch oder per Mail (digitalisierung [at] hhg-bottrop [dot] de) erreichen. 

 

Die Umfrage ist beendet! Über die Ergebnisse werde wir Sie zeitnah informieren!