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Rückblick auf eine großartige Vernissage

Am Mittwochabend (27.11.2019) erstrahlte das Heinrich-Heine-Gymnasium in kunstvollem Glanz.

Vor den Augen eines großen Publikums eröffnete der Fachbereich Kunst zum zweiten Mal seine Pforten, um einen Einblick in die sensationellen zwei- und dreidimensionalen Arbeiten aus dem Kunstunterricht zu geben. „Die guten Kunstwerke verschwinden nach Fertigstellung meistens direkt in den Mappen der SchülerInnen und werden viel zu selten einem breiten Publikum gezeigt“, so Frau Weber und Frau Köhne, die Fachvorsitzenden des Faches Kunst. Schulleiter Tobias Mattheis geht es vor allem darum „auch dem besonderen Fach Kunst am Heinrich-Heine-Gymnasium ausreichend öffentliche Wertschätzung zukommen zu lassen und die SchülerInnen für ihre bemerkenswerten künstlerischen Leistungen zu würdigen“. Ein vom Boden bis zur Decke mit 395 Exponaten prall gefüllter Kunstraum mit Themen wie „Monsterparty“, „surreale Objekte“ oder „Was wäre ich, wenn ich ein Tier wäre?“  begeisterte das Publikum. Das Kunsturteil zu fällen, erwies sich als sehr schwierig. So beschwerte sich die Unterstufenkoordinatorin Alice Vervoorts: „Mein Lieblingskunstwerk zu finden ist unmöglich, bei all den schönen Bildern, kann ich mich einfach nicht festlegen!“ Bei gedämpftem Licht begleiteten die Oberstufenensembles die Ausstellung mit atmosphärischer Livemusik. Ein spannendes Kunstquiz mit schönen Preisen und das Buffet der Q2-SchülerInnen rundeten den gelungenen Abend ab. Die Ausstellung ist für Kunstinteressierte noch einmal am HHG Weihnachtsmarkt (12.12.19, 16-18 Uhr) geöffnet.

Das Heine besinnt sich – Weihnachtsmarkt am HHG

In stimmungsvoller Atmosphäre wird zum dritten Mal am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Weihnachtsmarkt stattfinden.

Am 12.12.2019 präsentieren in der Zeit von 16.00-18.00Uhr alle Klassen Selbsthergestelltes aus verschiedensten Materialien in den unterschiedlichsten Techniken. Dazu haben sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern und vielen Eltern in dieser Woche vorbereitet. Das Angebot reicht von weihnachtlicher Dekoration bis zu köstlichen Naschereien.

Für das leibliche Wohl ist dank der Oberstufe bestens gesorgt, es gibt Würstchen, Kaffee und Kuchen, Kinderpunsch u.v.m. Das musikalische Bühnenprogramm, gestaltet durch die fünften Klassen, wird Sie in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen.

Die Einnahmen und Spenden kommen auch in diesem Jahr wieder Schulprojekten und dem Partnerkindergarten des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Ruanda zugute.

 

Unser traditionelles Weihnachtskonzert findet in diesem Jahr am 18. und 19. Dezember,  jeweils um 18 Uhr statt.

Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler! Liebe Eltern!

Leitbildentwicklung

 

Unser Schulkonzept lebt von dem Gedanken, dass WIR nur gemeinsam die gesteckten Ziele erreichen können. Deshalb ist uns am Heinrich-Heine-Gymnasium eine enge Zusammenarbeit von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern besonders wichtig. Gemeinsam gestalten „WIR“ eine Schule, die ihre Schüler/-innen als Persönlichkeiten wahrnimmt, ihre Stärken entwickelt und sie auf die bestmögliche Weise auf ihre Zukunft vorbereitet. In einem gemeinsamen Prozess haben Schüler/-innen, Eltern und Lehrer/-innen das Leitbild der Schule neu ausgearbeitet: Wir möchten werteorientiert sein, individuell und richtungsweisend. Das heißt, dass wir unser Miteinander demokratisch gestalten und Gemeinschaft leben, Potenziale fördern und unsere Schülerinnen und Schüler fit für ein Leben in Gesellschaft und Arbeitswelt machen wollen. Eine große Umfrage unter Lehrer/-innen, allen Schüler/-innen von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe Q1 und Eltern hat deutlich gemacht, welche Bedeutung die Kernwerte im Einzelnen für uns haben. Das neue Leitbild ist Steuerungsinstrument unserer Schul- und Qualitätsentwicklung. Der Arbeitskreis HHG 2025 beschäftigt sich derzeit mit der Implementierung im Schulalltag. Wir hoffen einen Prozess begonnen zu haben, an dessen Ende allen in der Schulgemeinde klar ist, wofür das HHG steht und wofür WIR eintreten wollen.

 

Digitalisierung

 

Unter dem Motto HHG 4.0 haben wir uns im vergangenen Jahr auf den Weg zu einer „digitalkompetenten Schule“ gemacht. Diesen Weg verfolgen wir natürlich auch in diesem Schuljahr weiter. So freuen wir uns, dass im kommenden Halbjahr unsere Medienscouts weiter geschult und neue Medienscouts in Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Bottrop ausgebildet werden. Die Arbeitsgruppe HHG 4.0 hat die Ergebnisse der Elternumfrage zur individuellen Ausstattung aller Schüler/-innen mit einem digitalen Endgerät ausgewertet. Über 80 Prozent der Eltern finden dabei eine individuelle Ausstattung sinnvoll. Die Arbeitsgruppe arbeitet nun an einem Konzept zur Umsetzung, das auch versucht, die kritischen Rückmeldungen zu berücksichtigen. Aktuelle Informationen zur Digitalisierung finden Sie in regelmäßigen Abständen auf unserer Homepage.

 

Elternmitwirkung

 

Sie möchten sich an unserer Schule engagieren? In der 1. Schulpflegschaft in diesem Schuljahr haben wir Möglichkeiten für Eltern aufgezeigt, sich im Schulleben zu engagieren. Im Schuljahr 2019/2020 gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten:

  • Fachkonferenzarbeit (Ansprechpartner: Fachkonferenzvorsitzende)
  • Arbeitsgruppe HHG 2025 (Ansprechpartnerin: Frau Asholt)
  • Arbeitsgruppe HHG 4.0 (Ansprechpartner: Herr Lindemann)
  • Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt (Ansprechpartner: Herr Schlegel, Herr Mattheis)
  • Schülerbücherei (Ansprechpartnerin: Frau Kaftan)
  • Förderverein (Ansprechpartner: Herr Mattheis)
  • Arbeitsgruppe „Heine goes green“ (Ansprechpartnerin: Frau Hußmann)

 

Ganz besonders möchten wir auf den Weihnachtsmarkt hinweisen, der in diesem Schuljahr wieder stattfinden wird. Ein Erfolg des Weihnachtsmarktes ist auch abhängig vom Engagement der Eltern. Hier können Sie in der Vorbereitung in den Klassen Ihrer Kinder helfen oder sich auch übergreifend (zum Beispiel in der Bereitstellung von Pavillons) einbringen. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit den jeweiligen Klassenleitungen auf. Die Koordination auf der Seite der Eltern übernimmt der Schulpflegschaftsvorsitzende Herr Schlegel.

Die „Bastelstunden“ der Klassen sind an folgenden Tagen geplant:

  • Klassen 5-7 und 9: Mittwoch, 04.12.2019 in der 5. und 6. Stunde (bei Bedarf kann die 7. Stunde hinzugenommen werden)
  • Klassen 8: Freitag, 06.12.2019 in der 5. und 6. Stunde

 

Schülerlabor

 

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir an unserer Schule ein PhänomexX Schülerlabor eingerichtet haben, das MINT Schülerexperimente für alle Bottroper Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6 ermöglicht. Kooperationspartner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX e.V. und die Sparkasse Bottrop. PhänomexX ist ein Schülerlabor mit dem übergeordneten Ziel der Verbesserung der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in den MINT-Fächern. Schirmherrin des Vereins PhänomexX e.V. ist Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Das Angebot umfasst Lehrplan bezogene Inhalte und zeitgemäße Schüler und Schülerinnen aktivierende Methoden. Die Themen werden als Stationenlernen präsentiert und stehen den Lehrkräften aller Schulen unserer Bildungsregion zur Verfügung. Zunächst sind bei uns Stationen zum Thema „Elektrischer Strom“ aufgebaut. Über den gemeinnützigen Verein PhänomexX e.V. können Sie sich auf der Internetseite des Vereins informieren: www.phaenomexx.de. Das Schülerlabor wird am 04.11.2019 von unserem Oberbürgermeister Bernd Tischler eröffnet.

 

Leseförderung

 

Am 29.10.2019 haben wir einen Kooperationsvertrag mit der lebendigen Bibliothek unterzeichnet. Die Kooperation soll die Leseförderung an unserer Schule intensivieren und ausbauen. Ansprechpartnerin im Bereich Leseförderung ist an unserer Schule Frau Wolf. Auf der Homepage informieren wir Sie regelmäßig über Aktionen im Bereich der Leseförderung, wie zum Beispiel den Leseabend zu Halloween am 30.10.2019.

 

 

Stundenpläne

 

Ab dem 04. November 2019 gibt es umfangreiche Änderungen bei den Stundenplänen. Die Änderungen werden u.a. notwendig, da Herr Markanovic zum 01.11.2019 das Referendariat am ZfsL Oberhausen antritt und unsere Schule leider verlassen muss. Wir bedanken uns bei Herrn Markanovic, der uns in den letzten eineinhalb Jahren im Fach Physik geholfen hat, den Fachlehrermangel in diesem Fach zu überbrücken und wünschen ihm für das Referendariat viel Erfolg.

Ebenfalls verabschieden wir zum 31.10.2019 Frau Te Heesen, Herrn Czerwonka und Herrn Helwes. Die Kolleg/-innen haben das Referendariat erfolgreich beendet. Auch Ihnen wünschen wir für den weiteren Lebensweg viel Erfolg und Zufriedenheit.

 

Termine

 

Die vielen anstehenden Termine finden Sie immer auf unserer Homepage. Auf einige wichtige Termine bis zum Jahresende möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal hinweisen:

  • 06.11.2019: Lehrerkonferenz (Unterrichtsende nach der 6. Stunde)
  • 12.11.2019: Elternsprechtag (15:00 bis 17:00 Uhr; Unterrichtsende nach der 7. Stunde)
  • 13.11.2019: Elternsprechtag: (16:00 bis 19:00 Uhr; Unterrichtsende nach der 7. Stunde)
  • 27.11.2019: Vernissage der Fachschaft Kunst (18:00 Uhr)
  • 19.11. bis 22.11.2019: Orchesterfahrt (eine Folge kann vermehrter Vertretungsbedarf und Unterrichtsentfall sein)
  • 20.11. bis 22.11.2019: Chorfahrt (eine Folge kann vermehrter Vertretungsbedarf und Unterrichtsentfall sein)
  • 30.11.2019: Tag der offenen Tür (9:30 bis 13:00 Uhr)
  • 03.12.2019: Elternpflegschaft (18:30 Uhr in der Mensa)
  • 12.12.2019: Weihnachtsmarkt (Unterrichtsende nach der 5. Stunde; Weihnachtsmarkt als Schulveranstaltung von 16:00 bis 18:00 Uhr)
  • 18.12.2019: Weihnachtskonzert
  • 19.12.2019: Weihnachtskonzert

 

Wir wünschen allen eine schöne und nicht zu stressige Zeit bis zum Jahresende!

 

Liebe Grüße 

Cornelia Hußmann und Tobias Mattheis

Heinrich-Heine-Abiturienten feiern ihren Abschluss

Die Heinrich-Heine-Abiturienten:

 

Büsra Akgül, Alice Alburg, Sinisa Aleksic, Lena Angenendt, Behran Aydin, Laura Bartosz, Yannick Baur, Selen Bekdes, Habib Bekteshi, Stefan Bender, Alexander Bimczok, Annika Birwe, Alessandra Bleil, Celina Bobietz, Nicolaj Böcker, Melissa Cibir, Lisa Dege, Marie Degenhardt, Moritz Deisenhofer, Dina Dinh, Fatih Dudic, Nicklas Eckelt, Lisa Ewert, Melissa Glaap, Malte Gottschlich, Friederike Grandt, Gina Graynert, Vincent Grosse.

Bernhard Grüner, Onur Gümüs, Hanna Heidemann, Phil Heimann, Sascha Hillenbrand, Antonia Hoffjan, Rebecca Hohn, Sara Horstmann, Sinan Irtürk, Lisa Jandewerth, Paula Jansen, Laurenz Jungmann, Johannes Jüsten, Annika Karius, Tugce Katanalp, Jule Kirschke, Kendra Kiwitt, Emelly Klassen, Annika Knura, Philipp Kolek, Franziska Kölker, Oliver Konietzny, Muhsin Körpe ,Svenja Korzmann, Paul Kosel, Julia Krusenberg, Anna Kuhlmann, Sally Kuttkat, Hakan Lafci, Martha Lassotta, Lisa Lenz, Nathalie Liedtke, Marco Lipinski, Yara Loleit, Vivian Minich, Lea Mulas,

Tobias Mülling, Johanna Nadolsky, Lukas Neumann ,Leander Nothelle, Deborah Oppermann, Julia Ortmann, Franziska Ostgathe, Anna Pawlenka, Enrico Perea Mancilla, Alina Petrich, Teresa Pham, Jakob Philipp, Hannah Placzek, Constanze Pradel, Phil Preuß, Julia Radatz, Hannah Radke ,Luisa Rensing, Victoria Rohde, Claudius Rohmann, Viktor Rudow, Chris Sabalczyk, Semra Sakin, Nikolai Schenkel, Laura Schlüter, Katharina Schöbel, Marah Schröder, Annika Schwennen, Lilly Schwesig, Pia Siegburg, Luisa Siepmann, Marie Smolny, Sarah Stamm, Julia Stammkötter, Hannah Stellmacher, Malin Stenbrock, Ron Uhlig, Lennart Ullmann, Ellen Waclawek, Lena Wahmann, Melina Wien, Jolina Wolanik, Boris Wotschel, Maria Wronowski, Lina Wübbenhorst und Greta Wunsch.

Quelle: WAZ Bottrop, 1.7.2019

Malochen für den Abi-Ball

Die Planungen für die große Party beginnen weit im Voraus. Dabei bleiben alle
 Beteiligten bodenständig. Das Geld muss größtenteils selbst verdient werden.

Pompöse Kleider, edle Location,
 teure Menüs und Luxus-Limousinen. Der Abi-Ball hat in den vergangenen Jahren immer mehr an
 Bedeutung gewonnen. Mancherorts in der Republik opfern Abiturienten ihr ganzes Erspartes. Die
 Bottroper Abiturienten sind da 
deutlich bodenständiger. Die Organisation liegt in ihren Händen, und
 die Kosten bleiben im Rahmen.

Luisa Rensing und Malin Stenbrock, beide vom Heinrich-Heine-Gymnasium, gehören zum Abi-Komitee des Jahrgangs 2019. Seit eineinhalb Jahren laufen bereits die
 Planungen für den diesjährigen 
Abi-Ball. „Es gibt mehrere Komitees“, wie Luisa Rensing erklärt. In einem Komitee befinden sich jeweils rund ein Dutzend Schüler,
 die bei der Umsetzung des Balls
 helfen. „Ein Komitee kümmert sich
 um die Motto-Woche, andere etwa
 um die Abi-Pullis.“ Luisa Rensing 
sitzt unter anderem im Komitee,
 das sich um die Örtlichkeit gekümmert hat. Die Buchung ist längst in
 trockenen Tüchern,  sie war auch
 frühzeitig zu klären.

Unter großem Zeitaufwand

Abseits des Unterrichts opfern die 
Schüler viel Zeit für den großen
Tag. Beim Weihnachtsmarkt wurden fleißig Kuchen, Waffeln und
 Heißgetränke verkauft. Das Geld 
fließt in die Finanzierung des Balls.
 Die Eltern mussten lediglich drei
 Raten á 50 Euro auf ein gemeinsames Abi-Konto entrichten. Durch
 den Kartenverkauf für die Abi-Party wird ein Teil der Kosten refinanziert. Einen Tag vor dem Ball wird
 der Saal mit reichlich Deko und
 Ballons geschmückt. Das kostet 
Geld. „Wir versuchen, es aber so
 günstig wie möglich zu halten“,
 sagt Malin Stenbrock. Denn anstatt jemanden damit zu beauftragen, dekorieren die Abiturienten 
selbst. Das spart wiederum Geld.

An den beiden Gesamtschulen 
in Bottrop zeigt sich ein ähnliches
 Bild. Der Abi-Ball wird von den
 Schülern mehrere Monate im Vorfeld geplant, organisiert und mit
 verschiedenen Verkaufsaktionen
 finanziert. Im Vergleich zum Heinrich-Heine-Gymnasium (circa 110
 Abiturienten), werden an der Janusz-Korczak-Gesamtschule zwischen 40 und 50 Schüler ihr Abitur
 meistern. Oberstufenleiter Thomas
 Giesen hebt die gute Zusammenarbeit zwischen dem Abi-Jahrgang
 und den Schülern aus der unteren 
Q1-Stufe hervor. Beide arbeiten
 Hand in Hand. Die Q1 unterstützt
 die Q2. „Die Schüler kennen sich 
untereinander“, sagt er. Die Party 
wird nicht im Pädagogischen Zentrum der Schule stattfinden, sondern eher in einem angemieteten
 Gemeindesaal. „Es wird alles in
 einem kostengünstigen Rahmen
 bleiben“, so der Oberstufenleiter.

Dem pflichtet seine Kollegin von
 der Willy-Brandt-Gesamtschule
 nur bei. Oberstufenleiterin Alexandra Beckmann hat festgestellt,
 dass die Schüler aus der Q1 mit
 denen aus der Q2 eng zusammenarbeiten. Schließlich beginnen die 
Q1-Schüler schon jetzt mit den Planungen für ihren eigenen Abi Ball
 im Jahr 2020.

Schon ist klar: Eine Luxus-Party 
mit edler Location und teurem Catering wird es an der Gesamtschule
nicht geben.

Teure Gewänder, edle Örtlichkeiten – den Abi-Ball lassen sich junge Leute oft viel
kosten. In Bottrop bleibt man dagegen noch bodenständig (Foto: Annabell Jatzke)

Quelle: Carsten Liebfried / WAZ Bottrop 23.2.2019

 

HHG-Schüler auf hohem musikalischen Niveau

250 junge Leute singen und spielen in zwei Chören und drei Orchestern. Der Abend in der Aula wird zu einem großartigen Angebot für Familien und Mitschüler.

Schon traditionell zeigen die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihren Familien und Mitschülern, was sie musikalisch alles zu bieten haben. Das geriet am Mittwochabend zu einem großartiges Angebot mit mehr als 250 aktiven Schülern in drei Orchestern und zwei Chören in der vollbesetzten Aula.

Bewerbung beim WDR 

„Wir wollen Musik machen und haben Spaß daran“, war das Motto des Videos zu Beginn der Veranstaltung. Mit einem stolzen „Das sind wir“ stellte sich die Fachschaft Musik in diesem Video zur Bewerbung beim Wettbewerb „WDR II schenkt ihnen das WDR-Sinfonieorchester“ vor. Schülersprecherin Annika Karius führte souverän durch das Programm. Für sie war diese Aufgabe beim fünften Mal schon Routine: „Ich brauche keine besondere Vorbereitung mehr.“

Musikalisch eröffnete das Unterstufenorchester Sinfonietta gekonnt den Abend mit klassischen Werken von Haydn und Händel, bevor der Orchesterkurs, begleitet vom Unterstufenchor Chorissimo „The Vocal Beach Band“, seine Darbietung brachte. Die einzelnen Instrumente fallen dabei nach und nach bis zum vollen Klangbild ein.

Anschließend belegten einzelne Aufführung ein breites musikalisches Können. Elina Huber und Isabell Tront überzeugten am Klavier ebenso wie Deborah Oppermann an der Trompete und Fatina Badan und Antonia Brosch mit ihren Gesangsdarbietungen, wobei Antonia den Part ihrer erkrankten Partnerin bei Wincent Weiss „Feuerwerk“ in aller Eile mit übernehmen musste. Es war zwar nicht ihr erster Auftritt, aber: „Ich war schon etwas aufgeregt“

Lehrerband Pax B

Nach der Pause erfreute Chorissimo das Publikum mit „All I have to is dream“ von den Everly Brothers, die Lehrerband „Pax B“ zeigte mit melodischen Eigenkompositionen für Bass, Gitarre und Saxophon ihr Können, bevor der Chor „More than voices“ mit u.a. „Mama Loo“ und „Thank you for the Music“ begeisterte. Das große Sinfonieorchester beendete grandios den Abend mit der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg. Lang anhaltender Applaus und Standing Ovations für alle Beteiligten waren der verdiente Lohn.

Schulleiter Mattheis bedankte sich überschwänglich bei allen Beteiligten für die „Riesenleistung“, denn „davon lebt Schule“. Er sei stolz darauf, auch weil vieles weit über die Pflicht von Lehren Und Schülern hinausginge. Sein besonderer Dank galt Uta Kaaden für die Gesamtleitung des Konzertes und den vielen Lehrern, die immer wieder die jungen Musiker begleitet hätten. Musiklehrer Stephan Langenberg betonte: “Es gab sehr viel Kooperation zwischen Lehrern und Schülern“.

Stichtag 8. September 

Das HHG möchte das große WDR-Sinfonieorchester mit etwa 100 Musikern am 8. September hautnah in Bottrop erleben und beteiligt sich mit einem Video an der Bewerbung für den Standort-Wettbewerb. Eine Jury wählt aus allen Beteiligungen den Gewinner aus.

Die Chöre und Orchester

■ Die Leitungen der Chöre und Orchester. Sinfonietta: Stephan Langenberg. Orchesterkurs und Sinfonieorchester: Kathrin Höfels. Chorissimo: Alice Vervoorts. More Than Voices: Uta Kaaden.

■ Die Lehrerband Pax B besteht aus Dietmar Schneider, Tobias Ewering und und Alice Vervoorts.

Sommerkonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in der vollbesetzten Aula: Die Schüler zeigen ihr hohes musikalisches Niveau / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde

Quelle: Harald Uschmann / WAZ 6.7.2018

Klare Regeln bei Abi-Feiern 

Erstmals mussten Schüler unterschreiben, dass sie sich an Auflagen halten. Sie sollen eine tolle Zeit erleben dürfen, aber auf gewissem Niveau.

Mottowoche und Abiturfeiern haben Tradition an Gymnasien und Gesamtschulen. Doch der Wind weht den feiernden Abiturienten inzwischen etwas schärfer ins Gesicht. Um Ausschweifungen vorzubeugen, haben sich die Schulleiter des Josef-Albers-Gymnasiums (JAG) und des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) dazu entschlossen, einen Regelkatalog einzuführen, der von den Schülern unterschrieben werden musste.

„Wir haben großes Verständnis dafür, dass es für unsere Abiturienten eine ganz spezielle Woche ist. Trotzdem möchten wir, dass Regeln eingehalten werden. Die Schüler sollen diese Zeit zu einer einmaligen machen, aber auf einem gewissen Niveau“, erklärt Tobias Mattheis, Leiter des HHG. „Die Regelungen dienen vor allem zur Vorbeugung, damit sich Fälle, wie sie vor ein paar Jahren in Köln oder anderen Städten vorgekommen sind, hier nicht wiederholen“, betont Ursula Engel, kommissarische Schulleiterin am JAG.

Die neuen Vorschriften an beiden Bottroper Gymnasien sind einfach und selbsterklärend: Die Abiturienten dürfen zum Beispiel auf dem Schulgelände weder Alkohol trinken, noch irgendwelche Drogen konsumieren.

Während der Mottowoche laufen die Schüler des Abschlussjahrgangs gern als Helden der Vergangenheit, als bunte Comicfiguren oder Stars des anderen Geschlechts durch Flure und Klassenräume. Doch die Regel sagt, dass sie ihre Musik nur in den Pausenzeiten abspielen und die Motto-Verkleidungen mit den Lehrkräften abzusprechen sind. Der Unterricht und Klausuren müssen ohne Störungen stattfinden können. Das Auto darf nicht auf dem Schulgelände geparkt werden. Bei einem Verstoß droht der Verweis vom Schulgelände. Werden ganze Gruppen auffällig, kann die Mottowoche sofort abgesagt werden.

„Wir haben es bisher immer so gehandhabt, dass wir die Schüler vor ihrem Abitur zusammengeholt und Grenzen gemeinsam besprochen haben“, erklärt Tobias Mattheis. „Es ist ein Geben und Nehmen. Wenn sich die Abiturienten an die Regeln halten, dann kommen wir ihnen auch entgegen“, hebt Ursula Engel hervor.

Auflagen akzeptiert

Die Schüler haben sich mit dem Katalog an Auflagen für ihre Mottowoche abgefunden. Lena Albani (18) und Charlotte Menke (18) vom Heine-Gymnasium loben vor allem die Toleranz der Lehrer und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hausmeister, der sie in vielen Punkten unterstützt hat.

Die Stufe hat bereits einen großen Flash-Mob organisiert, ein Quiz mit jüngeren und ein Tanzspiel mit älteren Schülern ausgerichtet. Gestern fand ihre Zulassungsfeier in Oberhausen statt.

Am heutigen Freitag endet die Mottowoche mit dem so genannten „Chaostag“, einer Feier auf dem Schulhof und Abi-Streichen. Und für die gelten natürlich ähnliche Regeln wie für die Mottowoche. Es soll ja allen Spaß machen.

■ Im Vestischen Gymnasium in Kirchhellen gibt es einen Regelkatalog bereits seit fünf Jahren. Die Schule übernahm in puncto Schüler-Lehrer-Vereinbarung die Vorreiterrolle.

■ Hier wurden seit der Einführung des Regelkataloges mit den verschiedenen Vorschriften hauptsächlich positive Erfahrungen gemacht.

■  Am Heinrich-Heine-Gymnasium machen in diesem Jahr 130 Schüler ihr Abitur, ihr Motto lautet „Abiza – Die Reise beginnt“.

■  Am Josef-Albers-Gymnasium gibt es 157 Abiturienten, die sich das Motto „HabiPotter – Vom Stein zum Weisen“ gaben. Am Vestischen feiern 66 Schüler unter dem Motto „Abilymp – selbst Götter müssen gehen“.

Heine-Abiturienten feiern ihre Mottowoche mit bunten Verkleidungen. Dabei müssen sie Regeln einhalten (Foto: Th.Gödde)
Heine-Abiturienten feiern ihre Mottowoche mit bunten Verkleidungen. Dabei müssen sie Regeln einhalten (Foto: Th.Gödde)

Quelle: Maximilian Hulisz / WAZ 23.3.2018

Heine-Schüler genießen Aufführung der Zauberflöte

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums besuchen die Deutsche Oper am Rhein

Die Sechstklässler des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben sich schick gemacht. Denn am Ende des Schulhalbjahres stand für sie der langerwartete Besuch der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf bevor. Auf dem Spielplan: Mozarts Zauberflöte.

Der Lehrplan des ersten Halbjahres der sechsten Klasse sieht unter anderem vor, die Institution Oper zu behandeln. Die Zauberflöte bietet sich durch ihre melodischen und eingängigen Arien und Duette als Unterrichtsgegenstand in besonderem Maße an. „Allgemein gilt sie als die Einsteigeroper“, so Musiklehrerin Kathrin Höfels. Das Besondere bei diesem Besuch: Die 29 Schülerinnen und Schüler haben den Orchesterkurs belegt, spielen also selbst Instrumente und haben eine Stunde mehr Musikunterricht pro Woche.

Sie verinnerlichten bereits im Unterricht das Libretto und zentrale Stücke, angefangen bei Papagenos tanzbarem Vogelfängerlied bis hin zur virtuosen Rachearie der Königin der Nacht. Doch bevor sich der Vorhang hob, konnten die Heine-Kinder ihre Füße nicht still halten. Die Ouvertüre der Oper, die bei geschlossenem Vorhang erklingt, eigneten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mithilfe von Bewegung an. Die erlernte „Choreographie“ hatte zur Folge, dass fast 29 Bottroperinnen und Bottroper im vollbesetzten Publikumsraum zum Glück sitzend, jedoch füßetrappelnd der Ouvertüre lauschten.

Neben der besonders bunten und fantasievollen Inszenierung von Bill Kosky und Suzanne Andrade, die einem Animationsfilm ähnelt, war der Orchestergraben für die Nachwuchsmusiker ein Höhepunkt des Abends.

Der Orchesterkurs bildet neben MINT und Latein Plus einen weiteren Schwerpunkt des HHG. 24 von 29 Schülerinnen und Schülern haben sich nun, nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses, dafür entschieden, Musik in ihrem Leben auch weiter eine wichtige Rolle spielen zu lassen. Die Sinfonietta, das Mittelstufenorchester, freut sich nun auf 24 neue Musiker.

Oper

 

WAZ 22.2.2018

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