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Schüler setzen weiter auf Maskenpflicht

Auch wenn ab Montag die Maskenpflicht gelockert wird, im Unterricht in den Klassenzimmern müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer weiterhin Maske tragen. Bastian Haumann Ffs

Auf den Schulhöfen dürfen Kinder und Jugendliche ab Montag die Masken absetzen, drinnen muss der Schutz weiter getragen werden. Diese Regelung finden viele nicht richtig

Ab Montag ist die Maskenpflicht auf den Pausenhöfen und Sportanlagen von Schulen passé . Für Schülerinnen und Schüler heißt das: Durchatmen, wenigstens zwischendurch. Würden sie sich wünschen, angesichts gesunkener Inzidenzen und sommerlicher Hitze den Nase-Mund-Schutz auch in den langen Unterrichtsstunden absetzen zu dürfen? Noch nicht, lautete gegenüber der WAZ immer wieder die Antwort auf diese Frage.

Max Fockenberg etwa hält das Tragen einer medizinischen Maske weiterhin für notwendig, wenn es nicht möglich sei den Mindestabstand einzuhalten. „Da dies im Unterricht in den meisten Fällen nicht möglich ist, würde ich die Maskenpflicht im Unterricht beibehalten“, meint der Vorsitzende des Jugendparlamentes (You.Pa) in Bottrop. Eine FFP2-Maske zu tragen, sei dagegen nicht mehr notwendig. Auf Schulhöfen könne die Maskenpflicht ruhig aufgehoben werden, stimmt der Kirchhellener der Lockerung zu. An der frischen Luft und mit genügend Abstand sei das Infektionsrisiko minimiert.

You.Pa-Vorsitzender will Virus jetzt möglichst harsch eindämmen

Obwohl zur Zeit die Corona-Infektionszahlen rückläufig sind, rät der You.Pa-Vorsitzende, vorsichtig zu bleiben. Max Fockenberg befürwortet es, eine Zero Covid-Strategie zu verfolgen, bevor Schutzmaßnahmen komplett aufgehoben werden. „Der letzte Sommer mit Maske war auch nicht so schön, aber wir haben es alle überlebt und damit uns und andere geschützt“, erklärt er. „Genau das sollten wir jetzt wieder tun, denn je vollständiger wir das Virus in diesem Anlauf eindämmen, je weniger harsch wäre eine mögliche erneute Verschlechterung der Lage“, meint der You.Pa-Vorsitzende

Amirah (17), die das Vestische Gymnasium in Kirchhellen besucht, ist derselben Meinung. „Ich finde es wichtig, dass im Unterricht weiter Masken getragen werden, weil die Inzidenz zwar niedrig ist, aber noch nicht bei Null“, sagt sie. „Ich fürchte, wenn man die Maskenpflicht zu schnell aufheben würde, würde die Inzidenz wieder steigen und das will ja keiner“, betont die Schülerin. Natürlich wäre es deutlich angenehmer, keine Masken mehr tragen zu müssen, aber es sei wichtig, Sicherheit zu schaffen, damit die Inzidenz niedrig bleibt. Amirahs Freundin Jule (17) sieht es ähnlich: „Meiner Meinung nach ist es eine sehr schlechte Idee, die Maskenpflicht aufzuheben. Vor allem kleine Kinder haben weniger Probleme damit, dass sie sich selbst oder andere gegebenenfalls gefährden. Auch im Unterricht sollte weiterhin die Maske getragen werden – ohne würde ich mich ungeschützt fühlen. Auch der Sommer mit der Hitze sollte keine Ausrede sein – nicht so lange wir alle nicht geimpft sind.“

Sicherheit geht vor, findet auch Hans Schlegel, Elternpflegschaftsvorsitzender am Heinrich-Heine-Gymnasium. Ebenso übrigens wie sein Sohn (9. Klasse) und seine Tochter (Q1): „Die beiden finden es gut, dass auf dem Schulhof die Maskenpflicht aufgehoben wird. Sagen aber beide: In der Klasse sollte es auf keinen Fall eine Aufhebung geben, weil man sich dort viel zu nahe kommt. Natürlich ist das Maske-Tragen im Unterricht anstrengender, aber es gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit.“

Schülerinnen und Schüler sind bisher größtenteils nicht geimpft

Hans Schlegel kann das mit Blick auf die Delta-Variante des Virus’, die als hoch ansteckend gilt und ja bereits in der Region aufgetaucht ist , nur bekräftigen. Und die Schülerinnen und Schüler seien zum allergrößten Teil ja nicht einmal erstgeimpft. „Man sagt: Die Kinder ab 12 Jahren können geimpft werden. Aber es ist noch gar kein Impfstoff da.“ So lange die Kinder nicht geimpft seien, solle in den Klassenräumen auf jeden Fall noch Maske getragen werden, betont Schlegel. An der frischen Luft sei das etwas anderes. Aber auch hier gelte es weiter vorsichtig zu sein: „Die Abstände müssen eingehalten werden“, unterstreicht Schlegel, darauf sollten die Schulen unbedingt hinwirken.

Das deckt sich mit der Meinung der Sprecher des Jugendparlamentes. „Ich denke, es ist definitiv ein richtiger Schritt, dort die Maskenpflicht aufzulösen, weil es ein Schritt in Richtung Normalität ist, welcher vertretbar ist und zeigt, es geht langsam wieder bergauf“, kommentiert You.Pa-Vertreter Maximilian Urbaneck die Aufhebung der Maskenpflicht auf Schulhöfen. „Aber man sollte vielleicht nicht unbedingt Person an Person dort stehen und zumindest ein wenig den Abstand einhalten“, warnt er.

 

Quelle:WAZ, 21.06.2021

Autoren:  Norbert Jänecke und Nina Stratmann

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/803/articles/1373701/9/3

Schulen vor Öffnung: Viel Freude, etwas Sorge

Derzeit liegt die Inzidenz stabil unter 100. Bleibt das so, öffnen die Schulen ab 31. Mai. Vorfreude mischt sich mit der Angst vor einer Ansteckung. Lehrer durch Wegfall des parallelen Präsenz- und Distanzunterrichtes entlastet

Die Nachricht, dass bei einer stabilen Inzidenz unter 100 die Schulen ab 31. Mai wieder komplett öffnen, machte in Bottrop schnell die Runde. Schließlich liegt die Wocheninzidenz hier schon seit einigen Tagen unter dem Schwellenwert, viele Lockerungen treten diesen Freitag in Kraft. Bleibt das so, kehrt auch an den Bottroper Schulen ein Stück Normalität zurück. Fünftklässler Nikolas (11) freut sich, wenn er den Wechselunterricht und damit die Teilung seiner Klasse hinter sich lassen kann. Mitschülerin Tilda (10) lernt auch lieber komplett an der Schule als tageweise daheim – hat aber ein wenig Sorge vor einer Ansteckung.
 
Und so haben auch Bottroper Schulleiter gemischte Gefühle, wenn sie an den Vollbetrieb an ihren Schulen denken – für dann fünf Wochen bis zu den Sommerferien. „Die Schülerinnen und Schüler warten schon darauf“, meint Tobias Steinhausen, kommissarischer Leiter der Gustav-Heinemann-Realschule (GHR). Ganz oft sei er zuletzt gefragt worden: Wann können wir endlich wieder die andere Klassenhälfte treffen? Diese Vorfreude bei den Jungen und Mädchen hat etwa auch Tobias Mattheis, Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG), gespürt.
Auf der anderen Seite berichtet Tobias Steinhausen: „Nicht alle im Kollegium sind glücklich, dass bis dahin die Impfungen noch nicht durch sind.“ Wenn auch bis Ende Mai alle Kollegen hier – wie an anderen Bottroper Schulen – mindestens die Erstimpfung erhalten haben sollten.
 
Und auch bei den Eltern gibt es kritische und sorgenvolle Stimmen. „Das hat einen experimentellen Charakter“, sagt Hans Schlegel, Elternpflegschaftsvorsitzender am HHG, der sich auch über die täglich wechselnden Verlautbarungen des Schulministeriums ärgert . Ein Problem sieht auch er darin, dass weder Lehrer noch Eltern vollständig geimpft sind, Kinder erst recht nicht.
 
Besser wäre es seiner Meinung nach gewesen, erst nach den Sommerferien mit dem Präsenzunterricht zu starten – wenn eine sicherere Infektions- und Impflage herrscht„und wir mehr Erfahrungen haben“, sagt Schlegel. Natürlich sei Präsenzunterricht, der persönliche Austausch mit den Lehrern und unter den Schülern, „die bessere Alternative, aber möglichst personell so aufgestockt, dass die Klassen halbiert werden könnten“.
 
Im Fokus sollte nun stehen, den Lernstand der Kinder und Jugendlichen zu eruieren, sie alle auf das gleiche Level zu heben und die Unterrichtszeit nicht nur für Klassenarbeiten und andere Leistungsnachweise zu nutzen. „Dieses Schuljahr ist für jeden persönlich anders, aber auf keinen Fall normal.“
 

Test- und Maskenpflicht bleiben an den Schulen bestehen

 
„Dass die Schule voll belegt ist, wird ungewohnt sein und für viele ein mulmiges Gefühl geben“, meint HHG-Leiter Mattheis, der sich wünscht, dass auch Impfungen für Schüler im Fokus bleiben. „Auf der anderen Seite glaube ich, dass es für die Schüler ganz wichtig ist zu öffnen.“ Test- und Maskenpflicht bleiben ja wie andere Hygienemaßnahmen noch bestehen.
 
Herausforderungen liegen laut Steinhausen bei der nun gewünschten Integration des Schwimmunterrichts in den Stundenplan – und bei der coronagerechten Organisation der weiterhin verpflichtenden Selbsttests, wenn dann bis zu 33 Kinder an der GHR in einem Raum sitzen. HHG-Leiter Mattheis hat sich zusammen mit seiner Stellvertreterin noch einmal die Klassenräume angeschaut, ob es bei voller Besetzung irgendwo zu eng werden könnte und Klassen eventuell umgesetzt werden müssten. Markus Reuter, Leiter der Willy-Brandt-Gesamtschule , macht sich vor allem Gedanken um den anstehenden Wechsel zurück in den Ganztagsbetrieb samt möglicher Öffnung der Mensa.
 
Berufskolleg-Leiter Guido Tewes sieht dem Ganzen recht entspannt entgegen: Die Abschlussklassen seien Ende Mai schon raus, so dass dann sehr große Klassen parallel in zwei Räumen beschult werden könnten. Das Testen klappe am Berufskolleg prima. Und: „Für uns ist es ganz wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler zurückkehren.“ Viele seien zu Hause für die Distanzunterricht-Phasen technisch nicht gut gerüstet.
 
Gleichzeitig beschreiben die Schulleiter, dass die Lehrer entlastet würden durch den Wegfall des parallelen Präsenz- und Distanzunterrichtes. Was sie übrigens teils gerne mitnehmen würden aus der Wechselunterrichtszeit, sind die kleinen Lerngruppen . „14 bis 15 Kinder scheint die ideale Größe zu sein“, meint Tobias Mattheis.
 
Nicht zuletzt diese gute Nachricht verbindet WBG-Schulleiter Markus Reuter mit den wohl anstehenden Öffnungen: „Uns wird in Aussicht gestellt, dass wir vernünftige Abschlussfeiern für unsere Absolventen planen können!“
 
Die Rückkehr zum Vollbetrieb an den Schulen ist aber kein Automatismus, das wird auch in der jüngsten Schulmail des NRW-Bildungsministeriums betont . Grundvoraussetzung ist ja sowieso eine stabile Inzidenz unter 100 über mindestens fünf Werktage. Bei wieder steigenden Zahlen ist eine Rückkehr in den Wechsel- oder gar Distanzunterricht möglich.
 
Der Schulbusverkehr übrigens läuft laut der Vestischen jetzt schon in vollem Umfang , könnte aber bei Bedarf noch weiter angepasst werde.
 
Quelle: Nina Stramann und Linda Heimlichkeit / WAZ Bottrop vom 21.Mai 2021

Bottroper Schüler steuern selbst gebaute Hand per Gedanken

Lina Tebourski und Leon Hausmann haben innerhalb von zwei Jahren einen bionische Hand und einen entsprechenden Arm entwickelt. Damit haben die beiden Bottroper Schüler den Landeswettbewerb NRW von Jugend forscht gewonnen. Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Mit einem spektakulären Projekt haben Lina Tebourski und Leon Hausmann bei „Jugend forscht“ gewonnen. Wo diese Technik im Alltag anwendbar ist.

Ein weißer Kunststoff-Torso steht auf dem Tisch vor Lina Tebourski (16) und Leon Hausmann (17). Daran baumelt ein Arm mit einer Hand – und dahinter steckt jede Menge High-Tech. Allein mittels ihrer Gedanken können die beiden Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop diese Hand und den Arm steuern. Mit diesem außergewöhnlichen Projekt der Bionischen Hand haben sie den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ gewonnen als bestes interdisziplinäre Projekt. Ende Mai treten sie beim Bundeswettbewerb an.

Eine Vielzahl von Servo-Motoren und Fäden sorgt dafür, dass sich Finger, Hand und Arm tatsächlich bewegen. Doch das allein reicht nicht. Mittels eines EEG haben die beiden jungen Bottroper Hirnströme ausgemessen und anschließend eine Software programmiert, die diese Ströme in Bewegungen der Hand umsetzt.

Elftklässler aus Bottrop verblüffen Experten aus der Jury

Damit haben die beiden Elftklässler auch die Jury beim Wettbewerb verblüfft. Schon im vergangenen Jahr haben die beiden den Regionalwettbewerb gewonnen – damals allein mit der von ihnen entwickelten Hand. „Als der Juror das EEG aufgesetzt hat und sich dann tatsächlich die Hand bewegt hat, hat er große Augen gemacht. So etwas ist natürlich toll und spornt einen an, weiter zu machen.“ Und tatsächlich haben die beiden weiter gemacht. Weil es wegen Corona im vergangenen Jahr keinen Landeswettbewerb gab, haben die beiden jungen Forscher ihr Projekt weiter entwickelt und den entsprechenden Torso gebaut.

 

Für ihre erste Teilnahme haben die beiden Bottroper eine bionische Hand hergestellt, später wurde daraus ein Arm mit Torso. Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Die einzelnen Bauteile entstanden im 3D-Drucker, wurden anschließend zusammengefügt. Hier hat sich vor allem Leon Hausmann eingebracht, während Lina Tebourski in erster Linie für den Bio-Part zuständig war. Rund zwei Jahre hat es gedauert von der ersten Idee bis hin zum jetzigen Ausbaustand. Er habe schon früh einen Faible für Robotik gehabt, sagt Leon, bei ihr sei das Interesse an Naturwissenschaften schon immer sehr ausgeprägt gewesen, ergänzt Lina. Auch in ihrer Freizeit beschäftige sie sich viel mit dem Thema und so stoße man dann auch auf verhältnismäßig neue Entwicklungen in der Bionik. Und so sei man letztlich auf das Projekt gekommen.

Bottroper Schüler wollen Universitäten für ihr Projekt begeistern

Inzwischen denken die beiden schon weiter, haben Ideen, wie sie ihren bionischen Arm weiter ausbauen können. Leon denkt an einen Handschuh, den könne der Nutzer dann über seine eigene Hand stülpen und die künstliche Hand imitiert dann deren Bewegungen. Deshalb hoffen die beiden HHG-Jungforscher, dass sich durch die Wettbewerbserfolge nun auch Universitäten für ihre Entwicklung interessieren und sie beim weiteren Ausbau unterstützen.

Denn das sei am Ende auch eine finanzielle Frage, weiß Cornelia Hußmann. Die stellvertretende HHG-Leiterin unterrichtet unter anderem Physik und hat die beiden im Rahmen von „Jugend forscht“ betreut. Schon das einfache EEG, was sich Lina und Leon angeschafft haben, hätte rund 400 Euro gekostet. Nun würden weitere Geräte benötigt, die wesentlich teurer seien. Deshalb will die Lehrerin zunächst auch einen Kontakt zur hiesigen Hochschule herstellen – zumal das HHG mit der Hochschule Ruhr West kooperiert. Selbstverständlich sei man stolz auf die Leistung der beiden. „Das ist auch ein Ansporn für die jüngeren Schüler“, hat sie beobachtet.

Praktische Anwendungsbereiche bei Prothesen oder Arbeit mit Gefahrstoffen

Es gebe für ihr Projekt auch ganz praktische Anwendungsbereiche, sagen die beiden. So ließen sich auf der Basis solcher Programm beispielsweise Prothesen entwickeln, die der Träger dann durch seine Gedanken steuert. „Man könnte vielleicht auch eine Sensorik entwickeln, so dass die künstliche Hand auch weiß, wie fest sie zupackt“, denkt Leon schon weiter. Auch bei der Arbeit mit gefährlichen Stoffen könnte so eine künstliche Hand am Ende zum Einsatz kommen, sagt Lina. Mit anderen Worten, wer mit gefährlichen Stoffen arbeitet, der steuert künftig – auf welchem Wege auch immer – eine künstliche Hand und kommt so selbst gar nicht in den Gefahrenbereich.

Ende Mai steht nun erst einmal der Bundeswettbewerb auf dem Programm – coronabedingt wie auch schon der Landeswettbewerb nur online. Das bedauern die beiden Elftklässler, denn zu so einem Wettbewerb gehöre ja auch der Austausch – mit anderen Teilnehmern und den Fachjuroren. Dazu kämen eben auch Vertreter von Universitäten – für die Zukunft der beiden sicher nicht unwichtig. Demnächst steht erst einmal das Abi an, doch was danach kommen soll wissen die beiden auch schon. Leon kann sich gut vorstellen in dem Bereich auch zu studieren, etwa Elektrotechnik, am liebsten an der RWTH in Aachen. Lina präferiert Medizin, „gern im chirurgischen oder neurochirurgischen Bereich“. Ihr Uni-Favorit? „Bochum.“

Weitere Auszeichnungen fürs HHG

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht hat das HHG noch weitere Preise gewinnen können. So haben Nils Ramspeck und Benedikt Raßmann im Feld Geo- und Raumwissenschaften den zweiten Platz belegt. Das HHG wurde außerdem als beste Jugend forscht-Schule in NRW ausgezeichnet.

Auch Lehrerin Cornelia Hußmann durfte sich über eine Auszeichnung freuen. Sie erhielt einen Sonderpreis für Projektbetreuende.

Autor: Matthias Düngelhoff

Quelle:WAZ online, https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-schueler-steuern-selbst-gebaute-hand-per-gedanken-id231999021.html [Stand, 09.04.21, 15.25 Uhr]

 

Hier gehts zur Druckausgabe des Artikels vom 10.04.2021.

HHG-Team läuft von Bottrop quer durch Europa nach Ruanda

Frisch geschnürt für die nächste Etappe: Die Lehrer Dietmar Schneider (l.) und Jan Wachtmeister machen mit bei der Laufchallenge des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) Bottrop. Foto: HHG

 

Bottrop.  In monatlichen Etappen sind Schülerinnen und Schüler im Lockdown unterwegs. Eine Lauf-App zählt die Kilometer. Auch Eltern und Lehrer machen mit.

Homeschooling, Homeoffice, alles zu wegen Corona. Für diejenigen aus dem Schul-Team, die dennoch aktiv sein möchten, haben Dietmar Schneider und Jan Wachtmeister vom Lehrerkollegium des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) eine Laufchallenge ins Leben gerufen. „Die so organisierte Tour führt quer durch Europa mit einem Abstecher nach Asien bis ins afrikanische Ruanda. Dort unterstützt die Schule nämlich partnerschaftlich eine Bildungseinrichtung“, sagt Britta Dieckmann, Lehrerin und Pressereferentin am HHG.

Bewegung im Lockdown sorgt für freien Kopf

München, Wien, Istanbul, Afrika: Die Route klingt zu verlockend und hat in Pandemiezeiten geradezu etwas Verbotenes. Aber natürlich sind die jungen und älteren HHGler keine Lockdown-Verweigerer oder gar Superspreader. Die Etappen werden virtuell angesteuert. Nur gelaufen wird ganz analog – in Bottrop und Umgebung. Die Kilometer misst eine Lauf-App. Dabei wird jeden Kilometer gezählt und aufaddiert. Alle laufen individuell, wann und wo man mag. Und natürlich gibt es auch Etappensieger, wie zum Beispiel Gabriel Matraku aus der Klasse 7e, der die erste Monatsetappe mit einer Laufleistung von 251,5 km gewonnen hat. Insgesamt wurden im März von allen schon 3319 Kilometer zusammengelaufen.

Laufchallenge des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) Bottrop: Gabriel Matraku, Klasse 7e, hier am Duisburger Innenhafen, hat die erste Monatsetappe mit einer Laufleistung von 251,5 km gewonnen. Foto: HHG

Für die Initiatoren Dietmar Schneider und Jan Wachtmeister steht zunächst das Bewegungsmoment im Vordergrund. In Zeiten von Rechner, Tablet und sitzintensivem Homeoffice sollte es auch einen Ausgleich geben. „Sport und Bewegung sind da schon eine wichtige Sache“, sagt Dietmar Schneider. Das helfe einfach auch, den Kopf wieder frei zu bekommen, damit das Lernen wieder besser funktioniere, so der Lehrer für Naturwissenschaften und Mint-Fächer am HHG. Die abenteuerliche Route sollte dabei nur ein Anreiz sein, an dem Programm teilzunehmen. „Wir haben das auch nicht als Benefizlauf geplant, wollten aber das von der Schulgemeinschaft auch finanziell unterstützte Projekt in Ruanda wieder in Erinnerung bringen“, so Schneider.

Ostern in Jerusalem

Mit der heruntergeladenen App könne sich alle der 103 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergleichen. Man sieht, wie weit jeder gelaufen ist, das wird dann zusammengezählt und wenn die entsprechende Entfernung erreicht ist, geht es zur nächsten Etappe, aktuell haben wir die Hälfte der Strecke hinter uns, zu Ostern hatten wir – ganz passend – Jerusalem erreicht, nach gut 4500 Kilometern“, sagt Dietmar Schneider, der, wie sein Kollege Wachtmeister (Fach Sport!), natürlich selbst mitläuft. Etwa 15 Lehrer seien dabei, einige Eltern, zum größten Teil seien es aber die Schüler, die oft gute Strecken zurücklegten. „Der erste Etappensieger Gabriel Matraku hat schon vorher gedrängt, wann die Laufchallenge endlich losgeht, er ist wirklich fit, läuft unheimlich viel.“ Geplant ist die Laufchallenge noch bis zum Sommer. ein Ende des Lockdowns scheint ja sobald nicht in Sicht. Ein Ende der 9169 Kilometer langen Route schon. Entweder geht es dann auf gleichem Weg zurück, oder direkt durch bis Kapstadt…

Der Lauf – das Hilfsprojekt

Als Lauf-App haben die HHGler „runtastic“ gewählt. Damit ist das gesamte Team auf dem gleichen Stand und kann sich während der einzelnen Etappen vergleichen. Erlaubt sind Laufen, Walken, Joggen – also alles, was zu Fuß möglich ist.

Das virtuelle Laufziel in Ruanda wurde deshalb ausgewählt, weil die Schule seit 2015 den Verein Hope Nursery School Ruanda e.V. Bottrop durch Spenden unterstützt.

 

Autor: Dirk Aschendorf

Quelle: WAZ, online [Stand: 07.04.2021, 18:01 Uhr]

https://www.waz.de/staedte/bottrop/hhg-team-laeuft-von-bottrop-quer-durch-europa-nach-ruanda-id231984085.html

 

 

 

Im Dialog: Lernende treffen auf Leitende

Über den Bildschirm fand diesmal der „Dialog mit der Jugend“ statt, eine Initiative der Talentmetropole Ruhr. Eingeladen hatte die MC Bauchemie. Foto: MC Bauchemie

Bottrop.  In der langjährigen Veranstaltungsreihe der Talentmetropole Ruhr kommen diesmal Gymnasiasten und die Chefs der Bottroper MC Bauchemie zusammen.

Die beiden Chefs des Konzerns MC-Bauchemie trafen sich jetzt mit Schülern aus Bottrop und Essen, um den „Dialog mit der Jugend“ fortzusetzen. In dieser langjährigen Reihe der Stiftung Talentmetropole Ruhr kommen Lernende mit Leitenden zusammen. Diesmal sah man sich allerdings über den Bildschirm in die Augen und tauschte sich aus. Auch auf die sonst übliche Firmenbesichtigung musste wegen der Pandemie verzichtet werden.

Gleich zwei Gymnasien waren an dem Treffen beteiligt. Die 26 Schülerinnen und Schüler aus den Leistungskursen Sozialwissenschaft des Bottroper Heinrich-Heine- und des Essener Don-Bosco-Gymnasiums nahmen die Chance wahr, den geschäftsführenden Gesellschaftern der MC-Bauchemie, Claus-M. Müller und seinen Sohn Nicolaus M. Müller, Fragen zu stellen.

Die Geschäftsführer reagieren mit Offenheit

Es entstand ein lebhafter Austausch zwischen den Schülern und den Chefs, die rund zwei Stunden Rede und Antwort standen. Neben Fragen zu den Einstiegsmöglichkeiten, zum Jahresumsatz, den größten Absatzmärkten, Expansionsplänen und wirtschaftlichen Zielen für die kommenden zehn Jahre stellten die Schüler auch ethische Fragen rund um Menschenrechtslage und Arbeiterschutzgesetze an den internationalen Standorten der MC-Bauchemie. Die Geschäftsführer reagierten mit Offenheit und zeigten sich auskunftsfreudig.

MC-Bauchemie ist mit rund 500 Mitarbeitern am Standort Bottrop einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Auch in Zeiten der Pandemie stellt das Unternehmen Am Kruppwald Auszubildende und neue Mitarbeiter ein. „Wir sind stets auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs, um unsere anspruchsvollen Wachstumsziele erreichen zu können“, unterstreicht Nicolaus M. Müller. Rund 40 Auszubildende erlernen in dem Unternehmen einen der angeboten Berufe aus dem technischen und kaufmännischen Fach.

 

Quelle: WAZ

https://www.waz.de/staedte/bottrop/im-dialog-lernende-treffen-auf-leitende-id231838317.html [Strand: 19.03.2021]

 

Bottroper HHG gehört offiziell zu den „Schulen mit Courage“ – alle Informationen zur Auszeichnung

Als persönliche Kontakte noch möglich waren: Sally Perel inmitten von HHG-Schülern in Bottrop. Zur Übergabe des Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war der Zeitzeuge online aus Israel zugeschaltet.

Bottrop.  Als Pate konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium Sally Perel gewinnen. Als „Hitlerjunge Salomon“ überlebte er die Nazi-Zeit. Aufklärungsarbeit online.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium gehört nun zu den Bottroper Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zur Titelvergabe, die am Montag komplett online über ein Webinar stattfand, war auch Schulpate Sally Perel aus Israel zugeschaltet. Der nunmehr 95-jährige Zeitzeuge ist bekannt als „Hitlerjunge Salomon“ und beeindruckte die HHG-Schüler bereits Ende 2019 bei einer Lesung in Bottrop. Gerne übergebe er nun seinen Namen als Pate, betonte Perel am Montag.

Bottroper Schüler treten ein für die Werte der Demokratie

Auf dass die jungen Leute eintreten mögen für die Werte der Demokratie, für Toleranz und Menschlichkeit, gegen eine Kultur des Hasses. Und genau dafür möchte die Schulgemeinschaft auch einstehen. Der Impuls, Teil des deutschlandweite Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ zu werden, kam im vergangenen Jahr aus der Schülervertretung des Heine, berichtete Lehrerin Julia Keller bei der Online-Veranstaltung, die von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt wurde.

Zum Hintergrund: Auf dem Weg zu dem Titel musste die Initiativgruppe Unterschriften von allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des HHG sammeln, die den Wunsch, eine „Schule mit Courage“ zu werden, teilen. Ergebnis: Fast 89 Prozent der gesamten Schulgemeinschaft hatten unterschrieben.

Suche nach einem geeigneten Schulpaten

In die Zeit der Suche nach einem geeigneten Schulpaten fiel dann im Dezember 2019 die Lesung von Sally Perel in der Aula – und der Wunschpate war gefunden. Seine Schilderungen, wie er als 16-Jähriger das Nazi-Regime nur überleben konnte, indem er zum Hitlerjungen wurde, beeindruckten auch bei der Preisverleihung am Montag wieder. „Die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin“, bemerkte Perel denn auch, der zum Abschluss per Chat gestellte Fragen beantwortete. Zum Beispiel die, welche Vorstellungen er als Kind für seine Zukunft hatte. „Ich hatte Träume, ein Professor zu werden“, so der 95-Jährige. Und wer sei er heute? „Ich bin ein frei denkender Israeli.“ Mut mache es ihm, heute die Jugend zu sehen, die gegen Neonazismus oder die Zerstörung der Umwelt kämpfe.

Initiativgruppe hat schon Projekte geplant

Und wie soll es am HHG jetzt konkret weitergehen? „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es generell keine Diskriminierung an der Schule gibt“, betonte Schüler Lennart Schraven. Eine starke Schule wolle das HHG sein. „Mit der Initiativgruppe haben wir schon einige Projekte geplant“, ergänzte Julia Keller. Corona bremst gerade vieles aus, aber angedacht sind unter anderem Projekttage für den neunten Jahrgang samt einem Kooperationsvertrag mit dem „Zweitzeugenprojekt“, die Präsentation der Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn. Mitläufertum und Widerstand“ in der Schulaula, Fortbildungen fürs Lehrerkollegium.

Grußworte zur Urkundenübergabe, in Person übrigens vorgenommen von Thomas Schwarzer (Referat Migration Bottrop), überbrachten per Webinar auch Oberbürgermeister Bernd Tischler und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese betonte: „Ich stehe mit vollem Herzen für diese Auszeichnung.“ Denn diese verpflichte Schüler und Lehrer dazu, für Toleranz und gegen Diskriminierung einzustehen.

Und so betonte auch Schulleiter Tobias Mattheis: „Der Titel soll uns immer daran erinnern, dass es eine permanente Aufgabe ist.“ Friedlich, tolerant und solidarisch miteinander zu leben sollen als Werte auch über die Schulzeit hinaus mitgegeben werden.

 

Autorin: Nina Stratmann

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-hhg-gehoert-offiziell-zu-den-schulen-mit-courage-id231356868.html  [Stand 18.01.2021, 16.35 Uhr]


Hier finden Sie weitere Informationen zur Auszeichnung des „HHG als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Christoph Giesa, Thomas Schwarzer, Tobias Mattheis, Lennart Schraven, Bernd Tischler, Julia Keller, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Sally Perel (v.l.n.r.)

 

https://www.bottrop.de/kinder-und-schule/aktuelles/schule-ohne-rassismus.php

 

Hier geht es zum Webtalk mit Sally Perel vom 18.01.2021:

https://plus.freiheit.org/schule-ohne-rassismus-schule-mit-courage-mit-sally-perel-storer-preisverleihung


Schule ohne Rassismus: HHG erhält Auszeichnung

In der Bottroper Stadtgesellschaft setzen sich viele Bottroperinnen und Bottroper für ein tolerantes und respektvolles Miteinander ein. Um die Erinnerungskultur an unsere Vergangenheit weiter lebendig zu halten, ist die Stadt Bottrop beispielsweise vor zwei Jahren dem Riga-Komitee beigetreten, einem Zusammenschluss von zahlreichen deutschen Städten, die sich dafür einsetzen, an das Schicksal der Juden im Ghetto von Riga zu erinnern. 

Aber auch an Bottroper Schulen wird das Engagement für mehr Toleranz im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefördert. So wurde heute (18. Januar) das Heinrich-Heine-Gymnasium offiziell von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Thomas Schwarzer vom städtischen Referat Migration ausgezeichnet.

Heinrich-Heine-Gymnasium erhält Auszeichnung

Seit über zwei Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) gemeinsam mit Schulleiter Tobias Mattheis für mehr Toleranz, Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander. In der Videokonferenz haben heute der Schulleiter des HHG, die Lehrerin Julia Keller und der Schüler Lennart Schraven stellvertretend für das gesamte Gymnasium die Auszeichnung als Schule ohne Rassismus entgegengenommen.  

Oberbürgermeister Bernd Tischler ist stolz auf den Bottroper Nachwuchs. „Ich selber bin seit dem Jahr 2017 Aktionspate der Bottroper Marie-Curie-Realschule, die sich ebenfalls in zahlreichen Projekten und Initiativen als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Ich war von Anfang an überzeugt von der Wichtigkeit dieses dauerhaften Projektes und gerne bereit, als Pate einzustehen. Aus diesem Grund freut es mich von Herzen, dass sich auch das Heinrich-Heine-Gymnasium vor zwei Jahren auf den Weg gemacht hat, um diesen wertvollen Titel zu erhalten.“

Unterstützt und möglich gemacht wurde die Titelvergabe unter anderem auch durch die Friedrich Naumann Stiftung. 

Besonderer Schulpate

Für ihr Anti-Rassismus-Projekt hat das Heinrich-Heine-Gymnasium einen besonderen Paten gewinnen können. Sally Perel lebt aktuell in Israel und ist einer der wenigen verbliebenen Zeitzeugen der NS-Zeit. Mit seiner unglaublichen Geschichte vom Hitlerjungen Salomon hat er schon tausende Menschen, und auch viele Kinder und Jugendliche, zum Nachdenken bewegt. 

Seine Geschichte hat auch die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums so berührt, dass für sie die Patenschaft mit ihm eine Herzensangelegenheit war. 

     
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler bedankt sich für das Engagement des HHG

Quelle: Bottroper Zeitung 18. Januar 2021

https://bottroper-zeitung.de/schule-ohne-rassismus-hhg-erhaelt-auszeichnung/

HHG Bottrop an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. hochgeladen von Michael Menzebach

Informatik-Biber trotz Corona erfolgreich

Bottrop. Welche Entdeckerin kann es bis zur Schatzkammer schaffen? Wer kann das Sportturnier nach den ersten Matches noch gewinnen? Wo müssen Geschäfte gebaut werden, um eine Landgemeinde optimal zu versorgen? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Teilgenommen haben 381.580 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. Auch die Aufgaben wurden in 21 Ländern rund um den Globus entwickelt, darunter Neuseeland, Pakistan, Indien, die Philippinen, Nord-Makedonien, Island und Portugal.

Positive Bilanz trotz Corona

Trotz erschwerter Bedingungen durch Corona können die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter eine positive Bilanz ziehen: Mit 381.580 Schülerinnen und Schülern verzeichnet der Informatik-Biber 2020 eine sehr gute Teilnahmezahl. Lediglich 2019 waren mehr Kinder und Jugendliche beim Online-Wettbewerb dabei. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2020 liegt mit 167.385 Teilnehmerinnen bei 44,8 Prozent. Dieses erfreuliche Ergebnis ist insbesondere dem großen Engagement der Lehrkräfte zu verdanken.

Auszeichnung für besonderes Engagement

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. Das ist eine der höchsten Teilnahmezahlen aller 2.356 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wird sie von BWINF ausgezeichnet. „Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich der Schulleiter Tobias Mattheis. Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper, die von allen Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Mathematik unterstützt werden. Der Wettbewerb ist am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Baustein der intensiven MINT-Förderung. „Wir möchten im MINT-Bereich nicht nur die Spitzenförderung unserer Schülerinnen und Schüler erreichen, für die wir durch das MINT-EC Schulnetzwerk bereits ausgezeichnet worden sind, sondern alle Schülerinnen und Schüler in einer Breitenförderung mitnehmen. Dafür eignet sich der Informatik-Biber, besonders!“, erläutert MINT-Koordinatorin Cornelia Hußmann.
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler und Schülerinnen auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb stellt die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“ dar, der 2004 in Litauen gestartet wurde. BWINF richtet neben dem Informatik-Biber auch den Bundeswettbewerb Informatik und den Jugendwettbewerb Informatik aus und ist außerdem für Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Träger von BWINF sind die Gesellschaft für Informatik e.V., der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Quelle: Stadtspiegel 

Autor: Michael Menzebach

https://www.lokalkompass.de/bottrop/c-ratgeber/informatik-biber-trotz-corona-erfolgreich_a1489926 [Stand: 17.12.2020]

Erster Digitaler Informationsnachmittag – Nachschau jetzt auf facebook und youtube

Sehr geehrte Eltern, liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,

am 12.12.2020 fand unser erster digitaler Informationsnachmittag unter dem Titel „HHG live: IHR fragt – WIR antworten“ statt. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen und euch auf diese Weise einen guten Einblick in das, was unsere Schule ausmacht, geben konnten und danken Allen, die sich aktiv durch Fragen in unseren Informationsnachmittag eingebracht haben.

Wer unseren Informationsnachmittag verpasst hat, kann ihn gerne noch auf facebook oder youtube nachschauen.

Liebe Grüße aus dem HHG
Tobias Mattheis
(Schulleiter)

Stolpersteine

Der GK von Frau Keller und die Stolpersteine

Gründlich gereinigt haben Oberstufenschüler im Fach Geschichte am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) die sogenannten Stolpersteine im Bereich Essener Straße/Bergstraße. Anlass war das Gedenken an die Reichspogromnacht im November 1938. Die Stolpersteine erinnern an Bottroper Opfer der Nazis, zum Beispiel an die Eheleute Auguste und Josef Krauthammer mit ihren Söhnen Eduard, Joachim und Paul. Sie wurden 1942 verschleppt und sind seitdem verschollen.

 

Quelle: WAZ vom 09.12.2020

Facharbeiten am Heinrich-Heine-Gymnasium: Vier Mädchen liegen vorn

Eine längere schriftliche Ausarbeitung über ein Thema, wie sie auch Studenten verfassen müssen, ist am Heinrich-Heine-Gymnasium an der Gustav-Ohm-Straße in Jahrgangsstufe elf vorgeschrieben, an anderen Gymnasien auch. Der Lions-Club Bottrop hat es möglich gemacht, die besten dieser Facharbeiten zu prämieren: mit 200 Euro, 100 Euro und je einem Buchgutschein. Dafür ausgewählt wurden die Arbeiten von Tessa, Josie, Elisa und Tabea (Bild). Sie hatten sie zuvor der gesamten Stufe vorgestellt. Und die hatte dann abgestimmt, welches Thema und welche Vorstellung ihnen am besten gefiel.

 

Quelle: https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/644/articles/1260291/16/2 [Stand: 08.12.2020]

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