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Rückblick auf eine großartige Vernissage

Am Mittwochabend (27.11.2019) erstrahlte das Heinrich-Heine-Gymnasium in kunstvollem Glanz.

Vor den Augen eines großen Publikums eröffnete der Fachbereich Kunst zum zweiten Mal seine Pforten, um einen Einblick in die sensationellen zwei- und dreidimensionalen Arbeiten aus dem Kunstunterricht zu geben. „Die guten Kunstwerke verschwinden nach Fertigstellung meistens direkt in den Mappen der SchülerInnen und werden viel zu selten einem breiten Publikum gezeigt“, so Frau Weber und Frau Köhne, die Fachvorsitzenden des Faches Kunst. Schulleiter Tobias Mattheis geht es vor allem darum „auch dem besonderen Fach Kunst am Heinrich-Heine-Gymnasium ausreichend öffentliche Wertschätzung zukommen zu lassen und die SchülerInnen für ihre bemerkenswerten künstlerischen Leistungen zu würdigen“. Ein vom Boden bis zur Decke mit 395 Exponaten prall gefüllter Kunstraum mit Themen wie „Monsterparty“, „surreale Objekte“ oder „Was wäre ich, wenn ich ein Tier wäre?“  begeisterte das Publikum. Das Kunsturteil zu fällen, erwies sich als sehr schwierig. So beschwerte sich die Unterstufenkoordinatorin Alice Vervoorts: „Mein Lieblingskunstwerk zu finden ist unmöglich, bei all den schönen Bildern, kann ich mich einfach nicht festlegen!“ Bei gedämpftem Licht begleiteten die Oberstufenensembles die Ausstellung mit atmosphärischer Livemusik. Ein spannendes Kunstquiz mit schönen Preisen und das Buffet der Q2-SchülerInnen rundeten den gelungenen Abend ab. Die Ausstellung ist für Kunstinteressierte noch einmal am HHG Weihnachtsmarkt (12.12.19, 16-18 Uhr) geöffnet.

Schüler werden gegen Mobbing aktiv

Ein spezielles Theater ist beim Projekttag am Heinrich-Heine-Gymnasium zu Gast. Kinder aus der siebten Jahrgangsstufe kommen als Experten mit ins Spiel

Mobbing unter Schülern ist ein Problem. Alarmierende Zahlen belegen: Mindestens jedes zehnte Kind ist im Laufe seiner Schulzeit von Mobbing betroffen, beinahe jedes achte Kind übt selbst aktives Mobbing aus. Am Heinrich-Heine-Gymnasium sind Schüler jedoch gegen Mobbing aktiv. Bei einem Präventivtag erarbeiten Schüler der 7. Jahrgangsstufe gemeinsam mit dem Spotlight-Theater gegen Mobbing Strategien gegen den systematischen Psychoterror.

Systematisches Fertigmachen

Zum Abschluss der Veranstaltung führen Schüler der Klasse 7b mit Mitarbeitern des Spotlight-Projektes des Arbeitskreises soziale Bildung und Beratung e.V. ein kurzes Bühnenstück auf.

Von Mobbing spricht man, wenn ein einzelner Schüler über einen längeren Zeitraum systematisch fertiggemacht wird. Dies fängt oft mit Hänseleien an und führt über permanente Erniedrigungen zur Ausgrenzung und vollkommenen Isolierung. Die Auswirkungen für die Gemobbten sind verheerend: sie reichen von Angstzuständen und psychosomatischen Erkrankungen über einen starken Leistungsabfall und Gefährdung der Versetzung bis hin zu Schulwechsel oder gar Schulabbruch. Einigen scheint Selbstmord der einzige Ausweg.

Bei dem Projekttag mit dem Theater gegen Mobbing erarbeiteten die Schüler wirksame Methoden, um Mobbingkonflikte zu verhindern oder vorhandene Mobbingkonflikte zu lösen. Das Spotlight-Theater „gegen Mobbing“ bietet neben den Schulprojekttagen, Fortbildungsreihen für Lehrer ein umfangreiches Angebot, um vor Ort selber gegen Mobbing aktiv werden zu können. Es ist somit eine Ergänzung zu gewaltpräventiven Maßnahmen wie etwa Streitschlichter-AGs, Sozialtrainings oder Klassenpaten.

Der Präventivtag begann mit einem etwa 35-minütigen Theaterstück. Das Team des Spotlight-Theaters zeigte dabei die verschiedenen Facetten eines Mobbingprozesses auf. Am Ende sind Regie und Schauspieler ratlos, wie die Situation zu lösen ist. An dieser Stelle kamen die Schüler als Experten gegen Mobbing mit ins Spiel.

Viele Schüler leiden darunter, Opfer von Mobbing zu sein (Fotos: Thomas Gödde)

Außerdem erklärten Teamer den Schülern, was eigentlich Mobbing genau ist und was sie dagegen tun können. Das konnten die Schüler auch ganz praktisch ausprobieren und schließlich auf der Bühne zeigen, wie sie mögliche Klassenkonflikte lösen würden.

Sie lernten so, dass Mobben keine Streiterei auf Augenhöhe und kein einfaches Lästern ist und dass derjenige, der darüber schweigt, Mobbing duldet. Hilfeholen sei eben kein Petzen, erfuhren die Schulkinder. Sie lernten, dass jeder etwas gegen Mobbing tun kann und muss.

 

Starke Partner entwickelten das Projekt

Gegen Mobbing müssen alle etwas tun. Warum das so wichtig ist, wird in dem Theaterstück deutlich.

Das Projekt „Stark im MiteinanderN“ wurde vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, dem Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung e. V., der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster und der Westfälischen Provinzial-Versicherung entwickelt.

Neben dem „Magic Circle“, dem „Fair Mobil“ und „Cool at School“ wurde unter Federführung des Arbeitskreises Soziale Bildung der Baustein „Spotlight – Theater gegen Mobbing “ konzipiert, der mit theaterpädagogischen Methoden das Thema Mobbing unter Schülern bearbeitet.

Detaillierte Informationen zu allen Bausteinen bietet der Internetauftritt www.miteinander.de. Auskunft gibt auch die Spotlight-Projektleitung Annette Michels und Andreas Raude beim Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung e. V., Grevener Str. 8948159 Münster, 0251/277230, E-Mail: kontakt [at] asbbmuenster [dot] de

Quelle: WAZ Bottrop vom 4.12.2019

 

 

 

Erfolgreiche Matheolympioniken

 

Bürgermeister Strehl lobte die Bottroper Schüler für ihre guten Leistungen. Die besten drei nehmen an der Landesrunde der Mathe-Olympiade teil.

Ein gutes Dutzend Preisträger empfing Bürgermeister Klaus Strehl in der Alten Börse. Der Bürgermeister zeichnete die Schüler für ihre besonderen mathematischen Leistungen aus. Denn sie hatten an der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen und im Raum Bottrop am besten abgeschnitten.

Die drei besten Teilnehmer sind für die Landesrunde in Hamm qualifiziert. Julian Gosman vom Heinrich-Heine-Gymnasium sowie Erik Wargin und Enrik Brackhus vom Josef-Albers-Gymnasium werden im Februar gegen 350 Mathematik-Cracks aus ganz Nordrhein-Westfalen antreten. „Wir freuen uns seit Jahren über hohe Teilnehmerzahlen und starke Leistungen hier in Bottrop und hoffen auch bei der Landesrunde wieder Preise zu erzielen“ sagte Ulrich Miermann, Regionalkoordinator der Olympiade für Bottrop.

Schüler mussten knifflige Rechenaufgaben lösen

Von mehr als 80 Schülerinnen und Schülern an den weiterführenden Bottroper Schulen, die in der ersten Runde des Mathematik-Wettbewerbs an den Start gegangen waren, haben sich 64 für die zweite Runde qualifiziert. Sie mussten in einer Klausur kniffelige Aufgaben lösen, die teils weit über die Anforderungen im normalen Mathematikunterricht hinausgehen. Dazu ein Beispiel aus der Klasse 6: Maria findet viele Spielchips mit zwei verschiedenen Werten, nämlich 3 und 8. Wie viele Chips braucht sie mindestens, um den Gesamtwert 50 zu legen?

Bürgermeister Strehl lobte die Preisträger für ihren Einsatz und ihre Leistungen und überreichte ihnen Urkunden und Büchergutscheine. Gestiftet hatte diese die Volksbank in Bottrop, die den bundesweiten Schulwettbewerb seit Jahren unterstützt. Neben den Preisen an die drei Erstplatzierten gingen zweite Preise an Johanna Ostendorf (HHG), Manuel Schreiner, Saya Mourad (HHG), und Justus Overkemping. Dritte Preise erhielten Julia Wycislok, Arthur Peters, Lukas Reyer, Carla Thelen, Felicitas Recklies, Maya Tiedemann, Xin Li (HHG), und Christoph Seewald.

WAZ, 27.11.19

Unser Dank gilt besonders Herrn Gertz, der die Matheolympiade am HHG koordiniert.

Auf dem Weg zur „Zero-Waste-School“

Mülltrennung am Heinrich-Heine-Gymnasium: Maja, Sophia, Katharina und Emma sortieren Altpapier. Foto: Thomas Gödde / Funke Foto Services
Mülltrennung am Heinrich-Heine-Gymnasium: Maja, Sophia, Katharina und Emma sortieren Altpapier.
Foto: Thomas Gödde / Funke Foto Services

Müll trennen ist gut, Müll vermeiden noch besser: Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop haben Schüler das Abfallaufkommen untersucht – und einen Weg gefunden, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

Als der Regionalverband Ruhr (RVR) gegen Ende des Jahres 2018 zur „Klima-Challenge Ruhr“ aufgerufen hatte, war Lydia Burmester gleich begeistert von der Idee, daran teilzunehmen. Die Lehrerin unterrichtet am Heinrich-Heine-Gymnasium die Fächer Biologie und Sozialwissenschaften. Im Unterricht und bei Gesprächen mit Schülern und Kollegen spielte am „HHG“ das Thema Umweltschutz schon immer eine große Rolle. „Deshalb haben wir einen Plan gemacht, was wir zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit einbringen können.“

Die „Klima-ChallengeRuhr“ war eine Auffordeung an die Menschen im Ruhrgebiet, Projekte zum Umweltschutz zu entwickeln. Anschließend sollten die Teilnehmer in einem Online-Verfahren unter Beweis stellen, dass sie ihre Ideen auch in die Tat umsetzen.

Alle Kinder, ihre Eltern und die Lehrer konnten dabei einen Beitrag leisten. Die er­folgreichsten Ideen wurden in der Folge mit insgesamt 100.000 Euro gefördert. 42 von 54 eingereichten Projekten wurden schließlich ab April mit dem Geld des RVR umgesetzt – eines davon am Heinrich-Heine-Gymnasium.

Ideen zur Mülltrennung

Das Heinrich-Heine-Gymnasium punktete mit seinen Ideen zur Mülltrennung und zur Müllvermeidung. „Das ist bei uns an der Schule lange Zeit vernachlässigt worden“, berichtet Burmester. Papier, Plastik, Bio-Abfall – alles kam unsortiert in einen großen Container. „Vieles, was man eigentlich gut recyceln kann, ist einfach im Restmüll gelandet. Das wollten wir ändern“, sagt Burmester. Und dann wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Mittlerweile stehen in den Klassenzimmern mehrere Mülleimer, je einer für klassischen Restmüll, Papier, Bioabfall und für Recyclingmaterial. Das meiste, was die Schüler hineinwerfen, wird anschießend recycelt oder kompostiert. Die Schüler nehmen das Angebot gut an.

Eine Analyse des Müllaufkommens

Noch besser als Müll zu trennen, ist es Müll zu vermeiden. Bei einem Schul­projekt haben Schüler der achten Klassen daher genau untersucht, was für Arten von Müll am Heinrich- Heine-Gymnasium anfallen. „Durch die Analyse unseres Müllaufkommens in der Schule haben wir herausge­funden, dass sehr viele Stifte und leere Tintenpatronen im Müll landen – jede Menge Plastikmüll!“, berichtet Lehrerin Burmester. „Da wollten wir ansetzen.“

Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Heinrich- Heine-Gymnasiums bei der „Klima-Challenge Ruhr“ konnte die Schule in diesem Jahr für alle Fünftklässler sogenannte Konverter, also nachfüllbare Tintenpatronen, anschaffen. In den Klassenzimmern sind kleine Tintenfässchen aufgestellt worden, damit die Schüler ihre Füller bei Bedarf ständig nachfüllen können. „So wollen wir dazu beitragen, Plastikmüll zu vermeiden“, sagt Lydia Burmeister. „Um zwar nicht nur während des Projektzeitraums, sondern jeden Tag.“

Ein Vorbild für die Methoden zur Abfallvermeidung war die Stadt San Francisco. Die US-Metropole will „Zero-Waste-City“ werden. Der gesamte Müll, der in der kalifornischen Großstadt anfällt, soll ab dem Jahr 2020 wiederverwertet werden. Als Lydia Burmester von diesem Vorhaben hörte, war sofort ihr Ehrgeiz geweckt: „Wenn eine riesige Millionenmetropole wie San Francisco das schafft, dann sollten wir als Schule mit fast 1000 Schülern das doch wohl erst recht hinbekommen“.      

 

Autor: Tobias Appe

Quelle: WAZ, 08.11.2019

HHG wird Partner der Bücherei

Das Heinrich-Heine-Gymnasium mit Schulleiter Tobias Mattheis und die lebendige Bibliothek in Person des Leiters, Jörg Dieckmann, haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag soll einen Beitrag zur Leseförderung am Gymnasium leisten. Das vereinbarte Aktionsprogramm soll sowohl literarische Aktionen in die Schule als auch Schulklassen in die Bibliothek an der Böckenhoffstraße bringen.

WAZ Bottrop, 2.12.2019

Schüler können experimentieren

30 begeisterte Gymnasiasten aus ganz Nordrhein-Westfalen leben ihre Leidenschaft für Naturwissenschaft und Technik im Mint-EC-Camp an der Hochschule Ruhr West aus

Henrik und Leon (beide 15) überprüfen die Funktion ihrer Programmierung bei Fahrzeugen der Firma Brabus im Mint-EC-Camp in der Hochschule Ruhr West.
Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Die klugen Köpfe von morgen sind fleißig bei der Arbeit. 30 Schüler von Gymnasien aus ganz NRW, die sich für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (kurz: Mint) begeistern, erleben drei spannende Tage an der Hochschule Ruhr West. Programmieren und Netzwerken stehen im Vordergrund. In zwei Mint-EC-Camps tüfteln und forschen sie an gemeinsamen Projekten für intelligente Lösungen im Alltag.

14 junge Leute widmen sich in einem Labor dem Thema Smart Home. In Zweiergruppen sitzen sie an ihren Laptops und blicken auf die Monitore. Sie diskutieren, tauschen sich aus und sind kreativ bei der Sache. Ihre eigenen Ideen können sie bei der Umsetzung mit einbringen. Die Aufgabe ist eine intelligente Lichtsteuerung mithilfe von Software. „Die Schüler sollen eine App entwickeln, die die Lampen in diesem Labor steuert“, erklärt Sarah Zielinski, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studiengangs Mensch-Technik-Interaktion. Dafür haben sich die Schüler eigene Konzepte überlegt und schreiben anschließend entsprechende Programme am Computer. Danach überprüfen sie die eingegebenen Befehle der Programmierung und die verschiedenen Funktionen wie Intervalle und Farbenwechsel an den Lampen.

Ein paar Stockwerke unter dem Labor sind unterdessen im Technikum zwei veredelte Autos (Modelle: E 800 und GLE 400) der Firma Brabus geparkt. Beide Fahrzeuge sind nicht umsonst dort abgestellt. Denn in dem Raum des zweiten Mint-EC-Camps dreht sich alles um „Smart Cars“. Schon im sechsten Jahr hintereinander stellt Brabus seine Fahrzeuge dafür eigens zur Verfügung. Zwei Kabel verbinden die Bordelektronik der Autos mit den Steuergeräten und den aufgestellten Laptops auf den Tischen.

Zunächst müssen sie die vom Fahrzeughersteller programmierten Informationen aus dem Kommunikationsprotokoll der Elektronik identifizieren. Danach können sie zum Beispiel eine Tachometernadel oder einen Abstandswarner ansteuern. Außerdem überprüfen die Schüler anhand von Programmen, ob die Türen und Fenster auf oder geschlossen sind. Auf einem Schaltbrett mit LEDs leuchten die kleinen Lampen dementsprechend auf oder eben nicht.

Berufspraxis hautnah

16 Schüler erleben in dem Camp „Smart Cars“ den praktischen Umgang mit moderner Fahrzeuginformationstechnik. „Das ist Berufspraxis hautnah“, sagt Florian Wältring. Er ist Mint-Koordinator am Josef-Albers-Gymnasium (JAG) und macht bei einer Aufgabe den Test. Wältring öffnet eine der beiden hinteren Beifahrertüren. Und schon leuchtet ein Lämpchen auf dem Schallbrett der Schüler auf. Als er die Tür schließt, geht das Licht wieder aus. Die gestellte Aufgabe ist mit Erfolg bestanden.

„Wir wollen die Schüler für Technikberufe begeistern“, meint Ingo Scherbaum, Schulleiter am JAG. Seit Gründung der Hochschule arbeiten das Gymnasium und das zdi-Zentrum in verschiedenen Mint-Projekten zusammen. „Dass Brabus die Fahrzeuge zur Verfügung stellt, ist toll“, sagt Scherbaum.

Sechs Schüler vom JAG und zwei Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nehmen in diesem Jahr an den beiden Camps teil. Andere Teilnehmer kommen unter anderem aus Bielefeld, Essen oder Leverkusen.

Gespannt verfolgen Leiter und Teilnehmer des Camps die Fortschritte bei den Projekten

Partner veranstalten das Mint-EC-Camp in Bottrop

Die dreitägigen Mint-EC-NRW-Camp s „Smart Cars“ und „Smart Home“ wurden in Kooperation mit dem Josef-Albers-Gymnasium, der Hochschule Ruhr West, dem zdi-Zentrum Bottrop und dem Bildungswerk der nordrhein-westfälischen Wirtschaft veranstaltet. Partner war der Autotuner Brabus.

Mint-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint).

Aufgrund der großen Nachfrage wird es im nächsten Jahr erstmals ein zusätzliches Mint-EC-NRW-Camp geben. Das Camp findet vom 26. bis 28. Februar 2020 in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop statt. Im Mittelpunkt steht dann das aktuelle Thema „Nachhaltigkeit“.

Quelle: WAZ Bottrop vom 28.11.2019

 

Schüler experimentieren im neuen Schülerlabor

Verein Phänomexx eröffnet Labor am Heinrich-Heine-Gymnasium. Es steht allen Schulen offen.

Zahlreiche Experimentierstationen sind in zwei Räumen des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) aufgebaut. Sie alle befassen sich mit der Frage, wie Strom fließt und welche Wirkung Elektrizität hat. Die Besonderheit: Hier können die Schüler selbst aktiv werden, können tüfteln und alles ausprobieren. Das ist das Prinzip der Phänomexx-Schülerlabore.

Verschiedene Experimente

Der gleichnamige Verein aus Ahlen hat nun auch in Bottrop ein solches Labor eingerichtet. Es steht nicht nur den Heine-Schülern zur Verfügung, sondern ist offen für alle Schulen in Bottrop. Denn die Phänomexx-Labore sind speziell gedacht für Schüler von der vierten bis zur sechsten Klasse.

Oberbürgermeister Bernd Tischler (l.) lässt sich zur Eröffnung des Phänomexx-Labors am HHG Experimente und Versuche erklären. (M. Korte FFS)

Die Schülerinnen und Schüler können hier per Hand einen Generator ankurbeln, der dann eine elektrische Eisenbahn fahren lässt. An einer anderen Station können sie mit verschiedenen Materialien einen Stromkreis schließen und so etwas über die Leitfähigkeit bestimmter Stoffe erfahren. An anderer Stelle treiben sie mit dem Föhn das Modell eines Windrads an und können auf einem Messgerät ablesen, wie viel Strom sie erzeugen und wie sich der Ertrag verändert – je nach simulierter Windstärke, um nur drei der mehr als 20 Stationen vorwegzunehmen.

Zwei Räume hat das HHG freigeräumt, um gemeinsam mit dem Verein Platz für die Experimentierstationen zu schaffen. Phänomexx verfolgt die Idee, die so genannten Mint-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu fördern und stärker im Schulalltag zu verankern. HHG-Schulleiter Tobias Mattheis: „Die Mintfächer erscheinen vielfach kompliziert und abstrakt. Dass es anders geht, zeigt jetzt das Schülerlabor.“ Ähnlich äußert sich auch Reinhard Böhm vom Verein Phänomexx. „Wir bauen Lernlandschaften im Mint-Bereich auf.“ So hätten Schülerinnen und Schüler die Chance, spielerisch zu lernen.

Letztlich hat vor allem das Engagement der Sparkasse den Aufbau des Labors am HHG möglich gemacht. Das Geldinstitut hat rund 3000 Euro beigesteuert und so den größten Anteil der Kosten übernommen. Schließlich sei das eine Einrichtung, die allen Bottroper Kindern zugute komme, so Vorstandsmitglied Burkhard Klanten. Damit das auch tatsächlich so ist, werden nun interessierte Grundschullehrer entsprechend geschult, damit sie künftig mit ihren Schützlingen Forschertage im Labor verbringen können.

Quelle: Matthias Düngelhoff / WAZ Bottrop vom 6.11.2019

In Kooperation mit der Lebendigen Bibliothek

Foto: Michael Kaprol

Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) hat einen Kooperationsvertrag mit der Lebendigen Bibiothek unterschrieben. Dieser Vertrag soll einen Beitrag zur Leseförderung an dem Gymnasium leisten. Auch einige Schüler waren bei diesem Termin vor Ort und werden es wohl noch häufig sein.

Quelle: Stadtspiegel vom 02.11.2019

 

 

 

 

 

Zweiter Preis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Als die Sommerferien bereits unmittelbar vor der Tür standen, machte sich die Schülerin Tessa Berghoff aus der Jahrgangsstufe EF eines warmen Sommertages auf den Weg nach Herne. Dort tagte keine Fridays-for-Future-Demonstration, welche die Bundesrepublik jüngst derart stark polarisierte, sondern diese Veranstaltung zierte eher das Motto „Zurück zu den Wurzeln“!

Tessa ist zur Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen eingeladen worden, da sie durch ihre besonders gute Leistung in den Vormonaten einen der zweiten Preise auf Landesebene errungen hatte. Sie wählte als Wettbewerbssprache Latein, weil sie als Latein-Plus-Schülerin seit der 5.Klasse diese Sprache erlernt, und konnte bei ihrer zweiten Teilnahme nun auch sehr erfolgreich das Heinrich-Heine-Gymnasium vertreten. Die gemeinsame Vorbereitung mit ihrer Lehrerin Frau Melanie Banken und ihrem Lehrer und Wettbewerbskoordinator Rafael Schopper zahlte sich ein weiteres Mal gewinnbringend aus, schon in den Jahren davor gelang es dem HHG, im Bereich der altsprachlichen Wettbewerbe einige Erfolge zu feiern – eine positive Entwicklung, die darin gipfelt, dass zum neuen Schuljahr nach langer Abstinenz der stadtweit einzige Latein-Leistungskurs am Heine-Gymnasium ins Leben gerufen werden konnte.

Der Weg zum zweiten Preis gestaltete sich für Tessa ausdauernd und zeitaufwendig. Zunächst musste sie in die Rolle einer bedeutenden Persönlichkeit der römischen Geschichte schlüpfen und im Verlauf eines Kurzvideos deren Lebenslauf und Stellenwert aufzeichnen. Daran anschließend nahm Tessa Ende Januar am eigentlichen Wettbewerbstag teil, an welchem sie gleich mehrere Herausforderungen zu bewältigen hatte. Der Tag war in drei Abschnitte gegliedert, neben einer Übersetzung und einem Hörverstehensteil stand die Abfrage von selbst angeeignetem Wissen über den römischen Alltag auf der Agenda. „Es war eine tolle Möglichkeit, mich auch außerhalb des Schulalltags mit der lateinischen Sprache zu beschäftigen und es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmern“, blickt Tessa auf den Wettbewerbstag zurück. Im Mai erfolgte schließlich die positive Rückmeldung und die Einladung zur Preisverleihung. Zu dieser besonderen Ehrung machte sich auch Schulleiter Tobias Mattheis auf den Weg nach Herne, um Tessa zu unterstützen. „An dem Tag selbst war ich schon aufgeregt. Man macht sich im Vorfeld natürlich einige Gedanken, was mich dort erwarten wird. Letztlich bin ich stolz, diesen Preis gewonnen zu haben und werde dieses einmalige Erlebnis nie mehr vergessen.“

Es ist überaus beruhigend zu sehen, dass in Zeiten von Digitalisierung und immenser Expansion naturwissenschaftlicher Bildung die Wurzeln unserer Gesellschaft bestehen bleiben und gepflegt werden. Denn durch das Erlernen alter Sprachen hat sich unsere demokratische Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, samt all ihren ethischen und moralischen Grundsätzen sowie der Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Partizipation entwickelt. Das Heinrich-Heine-Gymnasium misst in langer Tradition der humanistischen Bildung seiner Schülerinnen und Schüler einen großen Stellenwert bei. Einen diesbezüglichen Nachweis hat Tessa im abgelaufenen Schuljahr erbracht.


DIE WAZ vom 28.9.2019 BERICHTET

Starker Auftritt auf Latein. Heine-Schülerin erringt im Bundeswettbewerb zweiten Platz

Einen zweiten Preis in dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat die Bottroper Schülerin Tessa Berghoff errungen. Sie hatte für den Wettbewerb Latein gewählt, das sie als Plus-Schülerin seit der 5. Klasse am Heinrich-Heine-Gymnasium erlernt.

Den Preis erhielt Tessa, weil die Jury beeindruckt war von der besonders guten Leistung der Schülerin in den Vormonaten. Ihre Anstrengungen hatten bereits zu einem zweiten Preis auf Landesebene geführt.

Der Weg zum Ehrung auf Bundesebene gestaltete sich für die Schülerin aufwendig. Zunächst musste sie in die Rolle einer bedeutenden Persönlichkeit der römischen Geschichte schlüpfen und im Verlauf eines Kurzvideos deren Lebenslauf und Stellenwert aufzeichnen. Daran anschließend nahm Tessa Ende Januar am eigentlichen Wettbewerbstag teil, an welchem sie gleich mehrere Herausforderungen zu bewältigen hatte. Der Tag war in drei Abschnitte gegliedert. Neben einer Übersetzung und einem Hörverstehensteil stand die Abfrage von selbst angeeignetem Wissen über den römischen Alltag auf der Agenda.

„Es war eine tolle Möglichkeit, mich auch außerhalb des Schulalltags mit der lateinischen Sprache zu beschäftigen. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmern“, blickt Tessa auf den Wettbewerbstag zurück.

Schließlich erfolgte die Einladung zur Preisverleihung, zu der sich auch Schulleiter Tobias Mattheis auf den Weg nach Herne machte. Sein Fazit: „Es ist überaus beruhigend zu sehen, dass in Zeiten von Digitalisierung und immenser Expansion naturwissenschaftlicher Bildung die Wurzeln unserer Gesellschaft bestehen bleiben und gepflegt werden. Denn durch das Erlernen alter Sprachen hat sich unsere demokratische Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, samt all ihren ethischen und moralischen Grundsätzen sowie der Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Partizipation entwickelt.“

Das Heine-Gymnasium misst in langer Tradition der humanistischen Bildung seiner Schüler einen großen Stellenwert bei. 

 

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