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Siegerehrung: Heureka-Wettbewerb „Mensch, Natur, Technik“ und Informatik-Biber-Wettbewerb

Nun stehen endlich die glücklichen Gewinner des letztjährigen Wettbewerbes HEUREKA! Mensch und Natur 2018 mit insgesamt ca. 34000 Teilnehmern aus fast 500 Schulen fest.

95 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 stellten sich im vergangenen November den 45 allgemeinbildenden und kniffeligen Fragen zum Thema Mensch und Tier, Natur und Umwelt, Technik und Fortschritt.

Zu den Heureka-Siegern gehören folgende Gewinner/innen in der jeweiligen Jahrgangsstufe:

Jahrgangsstufenwertung 5:

5 Laurenz Richard Pudzich Punkte

140

1. Preis
  Nico Rothkopf 123 2. Preis
  Luca Weigelt 117 3. Preis
  Hendrick Sperling 116 3. Preis
  Tiago Silva 116 3. Preis

Jahrgangsstufenwertung 6:

Julia Rosche 144 1. Preis
Lea Pacholik 144 1. Preis
Karl-Jeremias Urban 140 2. Preis
Maximilian Farahani 136 3. Preis

Jahrgangsstufenwertung 7:

Antonia Franke 144 1. Preis
Lennart Nentwig 136 2. Preis
Jonathan Huss 132 3. Preis
Kawthar Hariri 132 3. Preis
Mücahit Canpolat 132 3. Preis

Jahrgangsstufenwertung 8:

8 Gabriel Ruhmann Punkte

152

1. Preis  
8 Kian Tondravane 148 2. Preis  
8 Christian Walter 140 3. Preis  
8 Devin Sertic 140 3. Preis  
8 Kerem Yalcin 140 3. Preis  
8 Tilko Becker 140 3. Preis  

Zugleich wurden auch die Siegerinnen und Sieger des Informatik-Biber-Wettbewerbs geehrt, die man der folgenden Auflistung entnehmen kann. Besonders erfeulich ist die Tatsache, dass einige Schülerinnen und Schüler sogar die Höchstpunktzahl (180 Punkte) erreicht haben:

 
Tom Erdt 06d     Punkte

144

1. Preis
Cellinna Maria Schmidt 05a     144 1. Preis
Tolga Turgut 05c     144 1. Preis
Lena Althoff 06d Nicole Radeva 136 1. Preis
Zoe Landfried 05d Vanessa Renken 136 1. Preis
Ruth Antonia Mentz 08a Sena Boyunduruk 180 1. Preis
Esteban José Rempert Padin 08a Lennard Josef Rothe 180 1. Preis
Jakob Leander Rothe 08a Jan Schröder 180 1. Preis
Phil Heimann Q2     180 1. Preis
Julian Gosmann 06c     132 2. Preis
Lennart Schraven 06c     132 2. Preis
Merlin Sevindik 08c Sinah Oster 172 2. Preis
Tilko Wilhelm Becker 08b Gabriel Ruhmann 168 2. Preis
Nico Hammer 08d Jakob Horstmann 168 2. Preis
Maurice Piontek 08d Noah Jonathan Dybowski 168 2. Preis
Ole Strehl 08d Dominik Zander 168 2. Preis
Hannes Gandlau 08c     164 2. Preis
Hannah Jokisch 08c Emily Wermter 164 2. Preis
Hannah Michalke 08d Kim Elisa Laser 164 2. Preis
Sean Fynn Peters 08b Devin Sertic 164 2. Preis
Christian Albert Ridder 08c Maurice Pacana 164 2. Preis
Angelia Rimkus 08c Chiara Steffan 164 2. Preis
Samuel Ben Rüdel 08a Pascal Schulze 164 2. Preis
Tim Klinger EF Niklas Karius 168 2. Preis
Calvin Sevindik 09b     168 2. Preis
Phil Marvin Preuß Q2     164 2. Preis

 

Wir als Schulgemeinde gratulieren allen Siegerinnen und Siegern herzlich und hoffen auf eine rege und erfolgreiche Teilnahme im nächsten Jahr!

 

Félicitations! 14 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums erhalten ihre Französisch-Sprachzertifikate

In der vergangenen Woche überreichten der Schulleiter Tobias Mattheis sowie die unterrichtenden Französischlehrerinnen Angela D‘agostino, Sina Kalipke, Maike Lensing, Anne Tobinski, und Französischlehrer Thomas Rübel 14 Schülerinnen und Schülern die Sprachzertifikate der international gültigen DELF-Prüfungen (Diplôme d’Etudes en Langue Française“). Mit großem Engagement hatten sich die Schüler intensiv im Unterricht und auch darüber hinaus auf die mehrteiligen Prüfungen in den Niveaustufen A1 bis B2 vorbereitet.
Das „DELF“ (Diplôme d’Etudes en Langue Française) ist ein vom französischen Staat ausgestelltes Sprachzertifikat, das bei Studium und Berufsausbildung im In- und Ausland anerkannt wird und die Französischkenntnisse der Teilnehmer in den verschiedenen Niveaus belegt. Die Prüfung wird vom französischen Erziehungsministerium veranstaltet und mit Hilfe der Schulen in Deutschland durchgeführt. Die Prüfungen sind an den gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen angepasst, der in ganz Europa eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung von sprachlichen Lehrplänen, Prüfungen und Lehrwerken mit dem Ziel der Transparenz und internationalen Vergleichbarkeit bildet. In einem zusammenwachsenden Europa eröffnet das DELF-Diplom den Schülerinnen und Schülern daher gute Zukunftschancen.
Um sich an einer Universität anzumelden oder um im Ausland zu studieren, wird meistens der Nachweis DELF B1 (selbständige Sprachbeherrschung) erwartet – bzw. verlangt. In diesem Jahr erreichte ein Schüler sogar den Nachweis über die Stufe B2 (gewandter Umgang mit der Sprache). „DELF scolaire“ schult insbesondere die mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit im täglichen Leben. Die Materialien (Lesetexte, Hörtexte) und Themen, die im DELF-Vorbereitungskurs besprochen werden, sind aktuell und sollen auf tatsächliche Besuche in Frankreich vorbereiten.
Das Heinrich-Heine-Gymnasium legt großen Wert auf das Erlernen von Fremdsprachen und bietet ein breites Sprachangebot. Neben den traditionell angebotenen Fächern Englisch, Französisch, Latein und Italienisch (ab der Oberstufe), bietet das HHG seit einigen Jahren auch Spanisch ab der 8. Klasse an.

Heine-Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

  • 373.406 Teilnahmen
  • Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop ragt mit 873 Teilnehmern heraus
  • Preise für Schule und Teilnehmer
  • Deutsche Schulen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa sind dabei

Bottrop, Januar 2019

Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der „Hacking Girls“ aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Beim Informatik-Biber 2018 setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen. Ein Konzept das aufgeht. Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. 373.406 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von mehr als 30.000 TeilnehmerInnen bzw. von gut 9 Prozent. In der Primarstufe (Jahrgangsstufen 3 und 4) liegt die Steigerung sogar bei knapp 35 Prozent, hier gab es rund 9.000 TeilnehmerInnen. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber liegt mit 165.121 Teilnehmerinnen bei rund 44 Prozent. Die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop waren eifrig auch wieder beim Informatik-Biber 2018 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 373.406 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2018 teil. So viele wie noch nie.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 341.241 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 373.406 rund 30.000 mehr Teilnehmende dabei. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

873 der insgesamt 964 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-GymnasiumsBottrop nahmen vom 5. bis 16. November am Online-Wettbewerb teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 2.101 mitwirkenden Bildungseinrichtungen und befindet sich bundesweit auf Platz 10, wofür es vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet wird.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.

„Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen. Es ist toll, dass das Wettbewerbsangebot von den Schülerinnen und Schülern so stark angenommen wird. Möglich wird eine so große Teilnahme nur durch das besondere Engagement der Kolleginnen und Kollegen.“, freut sich Tobias Mattheis. Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper. Die Durchführung wird über alle Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Mathematik organisiert.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen“, so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden“, betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs. Das freut auch Schulleiter Tobias Mattheis. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen. Es ist toll, dass das Wettbewerbsangebot von den Schülerinnen und Schülern so stark angenommen wird“, sagte er.

Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper. Alle Kollegen der Fachschaft Mathematik helfen mit. Der Wettbewerb ist am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Baustein der intensiven MINT-Förderung.

Am Heinrich-Heine-Gymnasium ist der Wettbewerb ein Baustein der intensiven MINT-Förderung. Die Schülerinnen und Schüler werden kontinuierlich bei der Erweiterung ihrer MINT-Kompetenzen unterstützt und somit auf die digitale Zukunft vorbereitet.

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF).

Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and

Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung undForschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

bwinf.de

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WAZ: „Heine-Gymnasium ragt bei Informatik-Biber heraus“

Mehr als 90 Prozent der Schüler nahmen an dem bundesweiten Online-Wettbewerb teil

Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der„Hacking Girls“ aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Beim Wettbewerb Informatik-Biber 2018 setzen sich Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. 373.406 Schülerinnen und Schüler machten diesmal mit. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber liegt bei rund 44 Prozent. Auch die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums waren wieder eifrig dabei und stellten sich den Aufgaben. 873 der insgesamt 964 Schüler des Gymnasiums nahmen an dem Online-Wettbewerb teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller 2101 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Es befindet sich bundesweit auf Platz 10. Dafür gab es vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) eine Auszeichnung. Geschäftsführer Wolfgang Pohl dankte dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülern und den Lehrkräften für ihr Engagement. Der Wettbewerb habe das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. „Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, lobte Pohl. Das freut auch Schulleiter Tobias Mattheis. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen. Es ist toll, dass das Wettbewerbsangebot von den Schülerinnen und Schülern so stark angenommen wird“, sagte er.

Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper. Alle Kollegen der Fachschaft Mathematik helfen mit. Der Wettbewerb ist am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Baustein der intensiven MINT-Förderung.

Quelle: WAZ Bottrop 12.01.2019

 

 

Herbstakademie Lernferien NRW: „Global Player – Wer regiert die Welt?”

 

Foto CSR-Gruppe
Luca Steffan (zweiter von links) mit Herrn Bottermann (CSR Hub NRW) und weiteren Akademieteilnehmern

Luca Steffan  (Q1) hat an der Herbstakademie „Lernferien NRW- Begabungen fördern“ für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler  zum Thema „„Global Player – Wer regiert die Welt?”“ teilgenommen.

Hier der Erfahrungsbericht von Luca:

In diesen Herbstferien fanden bereits zum zehnten Mal die (Herbst-)Lernferien NRW statt. An der Ferienakademie in der Wolfsburg (Mülheim an der Ruhr), nahmen 25 Schülerinnen und Schüler teil. Dabei stand die Woche vom 15.10. bis 19.10 unter dem Motto “Global Player – Wer regiert die Welt?”.

Das Feriencamp startete am ersten Ferientag. Zunächst war die Laune vieler Teilnehmer auch dem angemessen. Aber schon als der Campleiter Dr. Matthias Keidel mit seiner offenen und herzlichen Art alle begrüßt hatte, war die schlechte Laune vergessen. Dabei wurde Herr Keidel von Leonie Fromme und Lucie Mraovic unterstützt. Das gesamte Team begleitete uns über die fünf Tage hinweg und konnte stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Schon am ersten Tag durften wir einem Vortrag über den Global Player Facebook hören.Der Referent Leon Heidelbach regte dabei eine vielseitige Diskussion zu dem Thema “Wirtschaftliche Macht = Politische Macht?” an.

Auch am nächsten Tag ging Patrick Bottermann auf diese Verteilung der Machtverhältnisse ein. Herr Bottermann arbeitet im CSR (Corporate Social Responsibility) Hub NRW mit. Dort beschäftigt man sich mit Unternehmen die versuchen möglichst sozialverträgliche und nachhaltige Produkte auf den Markt zu veröffentlichen. Als Beispiel einer gelungenen Kampagne nannte Bottermann die Produkte des Start-ups Share. Diese werden von REWE beworben und versuchen mit den Konzernerlösen den Lebensstandard ärmerer Regionen zu verbessern.

Ein Problem, welches gerade in ärmeren Ländern – aber auch in Deutschland – häufig auftritt, ist das der Korruption. Dazu hörten wir noch am Abend des zweiten Tages einen interessanten Vortrag von Christian Lantermann. Der Jurist versucht mit seiner Organisation Transparency International, insbesondere in Deutschland, aber auch in anderen Ländern die Korruption zu bekämpfen. Dabei vermutete Herr Lantermann: „Die Dunkelziffer der Korruptions- Verbrechen in Deutschland, liegt bei 90 – 95 Prozent.“ Als Hauptproblem für die hohe Quote sieht er die Unterbesetzung der Gerichte und zuständigen Behörden. Diese könnten viele Fälle nicht bearbeiten, obwohl sie davon in Kenntnis gesetzt würden.

Am folgenden Tag besuchte uns dann ein ehemaliger Vorstand der RWE AG. Dr. Ulrich Hartmann leitete vor wenigen Jahren die Ressorts Braunkohle, Kernenergie und Wasserkraft. Aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um den Hambacher Forst entbrannte eine impulsive Diskussionsrunde zwischen den Teilnehmern und Dr. Hartmann. Problematisch sei besonders, dass eine genehmigte Rodung durch das (illegale) Wirken von Aktivisten verhindert werden konnte. Dadurch ist – so Hartmann –  der Industriestandort Deutschland besonders gefährdet, wenn der rechtliche Rahmen für Investitionen nicht zugesichert werden kann.

Am späten Nachmittag wurde der Staatssekretär NRW für Schule und Bildung, Matthias Richter empfangen. Dieser zeigte nicht nur die Probleme der Schulen, sondern vielmehr auch die Möglichkeiten unseres Bildungssystems auf.

Im weiteren Verlauf des Abends durften alle 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich das Theaterstück Metropolis in Essen in der Casa ansehen. Nicht nur die schauspielerische Leistung übertraf allen Erwartungen, auch das nach Thea von Harbou und Fritz Lang entworfene Stück, begeisterte.

Am Donnerstag fand dann nochmals eine abschließende Debatte über unsere eigene Meinungsblase in sozialen Netzwerken statt. Zudem erläuterte ein weiterer Referent die Aufgabe einer CSR-Abteilung im Unternehmen. So versuche man beim CSR die Möglichkeiten eines Produkts auf seine Nachhaltigkeit zu überprüfen. Der ökonomische Aspekt sei aber nicht zu vernachlässigen und für das jeweilige Unternehmen sehr wichtig.

Zusammenfassen lässt sich diese Woche doch in einem einfachen Satz: Eine unglaubliche Horizonterweiterung mit vielen neuen Freunden. Für mich persönlich ein Erlebnis, welches ich unbedingt wiederholen möchte.

Luca Steffan, Q1

Die „LernFerien NRW – Begabungen fördern“ sind ein innovatives Angebot zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler in NRW. Während eines mehrtägigen Aufenthaltes an außerschulischen Lernorten werden sie intensiv durch qualifizierte Fachkräfte betreut.

Die „LernFerien NRW – Begabungen fördern“ richten sich im Rahmen der Talentförderung am HHG an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus der Q1.

Das Angebot bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Ziel ist, Persönlichkeit, Motivation und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Die Teilnahme wird zudem zertifiziert.

Bei Interesse bitte bei Herrn Schopper melden.

HHG-Schüler auf hohem musikalischen Niveau

250 junge Leute singen und spielen in zwei Chören und drei Orchestern. Der Abend in der Aula wird zu einem großartigen Angebot für Familien und Mitschüler.

Schon traditionell zeigen die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihren Familien und Mitschülern, was sie musikalisch alles zu bieten haben. Das geriet am Mittwochabend zu einem großartiges Angebot mit mehr als 250 aktiven Schülern in drei Orchestern und zwei Chören in der vollbesetzten Aula.

Bewerbung beim WDR 

„Wir wollen Musik machen und haben Spaß daran“, war das Motto des Videos zu Beginn der Veranstaltung. Mit einem stolzen „Das sind wir“ stellte sich die Fachschaft Musik in diesem Video zur Bewerbung beim Wettbewerb „WDR II schenkt ihnen das WDR-Sinfonieorchester“ vor. Schülersprecherin Annika Karius führte souverän durch das Programm. Für sie war diese Aufgabe beim fünften Mal schon Routine: „Ich brauche keine besondere Vorbereitung mehr.“

Musikalisch eröffnete das Unterstufenorchester Sinfonietta gekonnt den Abend mit klassischen Werken von Haydn und Händel, bevor der Orchesterkurs, begleitet vom Unterstufenchor Chorissimo „The Vocal Beach Band“, seine Darbietung brachte. Die einzelnen Instrumente fallen dabei nach und nach bis zum vollen Klangbild ein.

Anschließend belegten einzelne Aufführung ein breites musikalisches Können. Elina Huber und Isabell Tront überzeugten am Klavier ebenso wie Deborah Oppermann an der Trompete und Fatina Badan und Antonia Brosch mit ihren Gesangsdarbietungen, wobei Antonia den Part ihrer erkrankten Partnerin bei Wincent Weiss „Feuerwerk“ in aller Eile mit übernehmen musste. Es war zwar nicht ihr erster Auftritt, aber: „Ich war schon etwas aufgeregt“

Lehrerband Pax B

Nach der Pause erfreute Chorissimo das Publikum mit „All I have to is dream“ von den Everly Brothers, die Lehrerband „Pax B“ zeigte mit melodischen Eigenkompositionen für Bass, Gitarre und Saxophon ihr Können, bevor der Chor „More than voices“ mit u.a. „Mama Loo“ und „Thank you for the Music“ begeisterte. Das große Sinfonieorchester beendete grandios den Abend mit der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg. Lang anhaltender Applaus und Standing Ovations für alle Beteiligten waren der verdiente Lohn.

Schulleiter Mattheis bedankte sich überschwänglich bei allen Beteiligten für die „Riesenleistung“, denn „davon lebt Schule“. Er sei stolz darauf, auch weil vieles weit über die Pflicht von Lehren Und Schülern hinausginge. Sein besonderer Dank galt Uta Kaaden für die Gesamtleitung des Konzertes und den vielen Lehrern, die immer wieder die jungen Musiker begleitet hätten. Musiklehrer Stephan Langenberg betonte: “Es gab sehr viel Kooperation zwischen Lehrern und Schülern“.

Stichtag 8. September 

Das HHG möchte das große WDR-Sinfonieorchester mit etwa 100 Musikern am 8. September hautnah in Bottrop erleben und beteiligt sich mit einem Video an der Bewerbung für den Standort-Wettbewerb. Eine Jury wählt aus allen Beteiligungen den Gewinner aus.

Die Chöre und Orchester

■ Die Leitungen der Chöre und Orchester. Sinfonietta: Stephan Langenberg. Orchesterkurs und Sinfonieorchester: Kathrin Höfels. Chorissimo: Alice Vervoorts. More Than Voices: Uta Kaaden.

■ Die Lehrerband Pax B besteht aus Dietmar Schneider, Tobias Ewering und und Alice Vervoorts.

Sommerkonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums in der vollbesetzten Aula: Die Schüler zeigen ihr hohes musikalisches Niveau / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde
Der Schülerchor Chorissimo mit dem Titel „Something just like this“ / Foto: Thomas Gödde

Quelle: Harald Uschmann / WAZ 6.7.2018

Franz Müntefering rät: Bleibt neugierig

Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen war zu Gast in Bottrop. Seniorenbeirat feiert Jubiläum und die „Eule“.

Man müsse auch im Alter in Bewegung und neugierig bleiben, warb Franz Müntefering und lieferte selber das beste Beispiel dafür, was alles noch geht, wenn man 78 ist. Am Donnerstag war der langjährige SPD-Politiker und frühere Vize-Kanzler in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (Bagso) zu Gast in Bottrop. Im Heinrich-Heine-Gymnasium nahm er an einer Feier zum 25-jährigen Bestehen des Bottroper Seniorenbeirats und zum Abschluss des 15. Semesters der Eule an der Schule teil.

Schüler des Heinrich-Heine sind da wieder in die Rolle der Lehrer geschlüpft und haben Senioren unterrichtet. Dafür hatte Franz Müntefering viel Lob über. Es sei klasse, wenn Alt und Jung in Kontakt bleiben und bereit seien, von einander zu lernen. „Manche Älteren bilden sich ja ein, je älter man wird, desto schlauer wird man. Das ist aber nicht immer so“, gestand der Sauerländer selbstkritisch ein und warb für die Bereitschaft, neugierig zu bleiben, lebenslang zu lernen und auch „auf einander zu hören“.

Franz Müntefering hielt am Donnerstag den Festvortrag in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums. (Foto: Michael Korte)
Franz Müntefering hielt am Donnerstag den Festvortrag in der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums. (Foto: Michael Korte)

Senioren könnten Schülern helfen

Wichtig sei das auch angesichts der demografischen Herausforderungen in Deutschland. Immer mehr Alte stünden immer weniger Jungen gegenüber, warnte der Bagso-Vorsitzende: „Die Jungen müssen gut ausgebildet werden, um den Wohlstand erhalten zu können.“ Tatsächlich würden aber viel zu viele junge Menschen – 50 000 bis 60 000 jedes Jahr – die Schule ohne Abschluss verlassen und so meistens auf Dauer den Anschluss verlieren. Hier sieht Franz Müntefering bei fitten Senioren im Unruhestand viel Potenzial, Schüler auf dem Weg zwischen Schule und Beruf zu begleiten.

117 Organisationen seien in der Bagso vertreten, berichtete der Vorsitzende der Organisation. Das seien acht bis neun Millionen Mitglieder und deren Zahl würde in den nächsten 25 Jahren noch wachsen, „ohne dass ich was dafür tun muss“, einfach weil die Älteren immer mehr werden. Er warb dafür, in Bewegung zu bleiben, weil das auch helfe, im Kopf beweglich zu bleiben und vor allem den Kontakt zum Leben und zu den Menschen zu halten.

In Bewegung geblieben, das sind diejenigen auf jeden Fall, die nun schon im 15. Semester am Eule-Projekt im Heinrich-Heine-Gymnasium teilgenommen haben. Eule – das steht für Erleben, Unterrichten, Lernen und Experimentieren und dafür, dass Schüler-Lehrer Senioren unterrichten. 13 Schüler und ein Ehemaliger haben im gerade zu Ende gegangenen Semester drei Englisch-, zwei Computer- und einen Italienischkurs gegeben. Insgesamt 44 Senioren haben diesmal daran teilgenommen.

„Mutter Eule“ ist von Anfang an dabei

Jutta Pfingsten (vorne) dankt den Schülerinnen und Schülern im Beisein der Projektleiterin Käthi Liko (links) für ihr Engagement (Foto: Michael Korte)
Jutta Pfingsten (vorne) dankt den Schülerinnen und Schülern im Beisein der Projektleiterin Käthi Liko (links) für ihr Engagement (Foto: Michael Korte)

Dass es diese Kurse überhaupt gibt, ist Käthi Liko zu danken, der Initiatorin und Leiterin von Beginn an. 80 sei sie inzwischen sagt sie und fügt nicht ohne Stolz und Freude hinzu, manche „ihrer“ Schüler würden sie auch „Mutter Eule“ nennen. Zweifach prämiert und anerkannt ist das Projekt, das jedes Jahr wieder Senioren findet, die noch mal was Neues lernen wollen, ebenso wie Schüler, die sie unterrichten wollen.

Solche wie Philipp Jeschka, der schon gar kein Schüler mehr ist, aber „verlängert“ hat. „Es macht einfach Spaß“, sagt er. Er hat im letzten Jahr Abi gemacht, ist jetzt im Freiwilligen Sozialen Jahr und immer noch Eule-Lehrer. Oder Jana Röken und Natalie Scherbina, die gemeinsam mit ihrem Lehrer und Projektkoordinator Volker Heek die Veranstaltung in der Schulaula moderiert haben. „Wir Schüler profitieren ja auch davon. Ich habe mich in Englisch verbessert und bin viel selbstbewusster geworden“, erzählt Natalie.

Von einem Gewinn für beide Seiten sprach auch Schulleiter Tobias Mattheis und davon, dass Bildung nicht mit dem Abitur ende, sondern lebenslang weitergehe. Schuldezernent Paul Ketzer wiederum nannte „Eule“ ein Erfolgsprojekt seit 2003. Jutta Pfingsten, die Vorsitzende des Seniorenbeirats dankte den SchülerInnen und überreichte eine kleine Aufwandsentschädigung als Dankeschön.


In­for­ma­ti­on: Die nächsten  Kurse be­gin­nen im Herbst

Die nächs­ten Kurse der Eule in Eng­lisch, Ita­lie­nisch und am Com­pu­ter fan­gen nach den Herbst­fe­ri­en an. Es gibt es auch eine in­ter­na­tio­na­le Klas­se für Flücht­lin­ge, in der Deutsch- und Com­pu­ter­kennt­nis­se ver­mit­telt wer­den.

Schü­ler ab der 8. Klas­se über­neh­men den Un­ter­richt. Die Kurse fin­den don­ners­tags statt.

Quelle: Ute  Hildebrand-Schute / WAZ vom 29.6.2018

🚩https://www.waz.de/staedte/bottrop/franz-muentefering-raet-senioren-bleibt-neugierig-id214716233.html

 

HHG-Gymnasiasten probieren mit Erfolg ein Studium aus

Und einen positiven Nebeneffekt hat das Ganze auch noch: Die bestandenen Klausuren zählen schon für den weiteren Bildungsweg.

Mehrere Heine-Gymnasiasten schlossen jetzt ihr Schülerstudium ab. Angeboten hatten es sowohl die Hochschule Ruhr-West als auch die Universität Duisburg-Essen im Wintersemester 2017/2018. Maja Gornik, Simon Kaminski, Luca Steffan, Jana Wegner, Tim Kießlich (alle aus der EF), Dina Dinh, Yara Loleit, Malin Stenbrock und Emmely Klassen (alle aus der Q1) nahmen erfolgreich daran teil.

Maja Gornik und Simon Kaminski haben an der HRW in Bottrop im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme die Vorlesung und Übung „Energiesysteme- Energiewirtschaft“ besucht und diese mit guten Klausuren beendet.

Anspruchsvolle Seminare

Gefragt waren auch Veranstaltungen der Universität Essen: Luca Steffan nahm an der Vorlesung „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“ an der Fakultät für Wirtschaftslehre teil. Jana Wegner belegte die Vorlesung „Pädagogische Professionalität in schulischen Handlungsfeldern“ im Rahmen eines Lehramtsstudienganges und bestand erfolgreich die dazugehörige Klausur. Yara Loleit und Dina Dinh besuchten die Vorlesung „Anorganische Chemie“ des Studiengangs Chemie.

Malin Stenbrock, die auch in den letzten beiden Semestern Vorlesungen der Fakultät für Medizin belegte, nahm an der Vorlesung „Psychiatrie und Psychotherapie/Psychosomatik/Kinder- und Jugendpsychiatrie/Suchtmedizin teil.

Förderung von Talenten

Die Schüler erhielten für ihren Einsatz Teilnahmebescheinigungen, die sie als Referenzen und Nachweise für ihren weiteren Bildungsweg einsetzen können.

Mit dem Frühstudium fördert das Heine-Gymnasium Talente und dient der Studien- und Berufsorientierung. Leistungsstarke Schüler der Oberstufe erhalten die Möglichkeit, den Uni-Alltag kennenzulernen, an Seminaren, Vorlesungen und Übungen teilzunehmen und auch erste Prüfungen abzulegen. Dabei werden die sie genauso behandelt wie die regulären Studenten.

Leistungsstarke Heine-Gymnasiasten können an einem Schülerstudium teilnehmen. Jetzt hat wieder ein Gruppe erfolgreich abgeschlossen.
Leistungsstarke Heine-Gymnasiasten können an einem Schülerstudium teilnehmen. Jetzt hat wieder ein Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

Quelle: WAZ 2.6.2018


siehe auch  

🚩https://hhg-bottrop.de/malin-stenbrock-erneut-erfolgreich-beim-bundesfinale-der-neurowissenschaftlichen-olympiade-neuroscience-olympiad/

🚩 https://hhg-bottrop.de/talentierte-hhg-schuelerin-erringt-7-platz-im-medizin-wettstreit/

🚩 https://hhg-bottrop.de/schuelerstudentinnen-und-schuelerstudenten-erhalten-zertifikate/

Für G9 muss angebaut werden

Gymnasialzeit wir wieder verlängert. Die drei Bottroper Gymnasien brauchen dafür 16 neue Räume. Für Neu- und Anbauten bleiben aber fünf Jahre Zeit.

„Das ist endlich mal was, wo wir Zeit haben und nicht alles von heute auf morgen übers Knie brechen müssen“, freut sich Karl Trimborn, Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule. Für die nächste Sitzung des Schulausschusses im Juni hat die Verwaltung eine Vorlage erarbeitet über den Bedarf an zusätzlichen Räumen in den drei Bottroper Gymnasien, wenn jetzt wieder G 9 eingeführt wird. Insgesamt 13 Klassen- und drei Fachräume müssen neu gebaut werden. Dafür bleiben der Stadt aber fünf Jahre Zeit.

Sechs zusätzliche Klassenräume braucht das Josef-Albers-, vier das Heinrich-Heine- und drei das Vestische Gymnasium – entsprechend ihrer Züge in einem Jahrgang – dazu noch jeweils einen Fachraum, „vorsichtig geschätzt“, wie Trimborn sagt. Der Fachbereichsleiter betont: „Darunter geht es nicht.“ Der Einwand, dass die Gymnasien ja auch früher schon in neun Jahren bis zum Abitur geführt haben und deshalb noch genügend Räume besitzen müssten, gelte nicht. „Schule hat sich weiter entwickelt.“ Die Klassenräume, die damals nicht mehr gebraucht wurden, würden längst anders genutzt.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium etwa hat ein Oberstufenzentrum eingerichtet, wie die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Hußmann erklärt. Hier gebe es eigene Büros und Beratungsräume für die Oberstufenkoordinatoren sowie einen Aufenthaltsraum für die Oberstufenschüler. „Das ist absolut notwendig für die individuelle Förderung der Schüler“, sagt Hußmann.

Im Vestischen Gymnasium in Kirchhellen wurden eine neue internationale Förderklasse, ein Klausur- und ein Fremdsprachenraum eingerichtet, berichtet Schulleiter Matthias Plaputta. Die könnten bei der Rückkehr zu G9 auch nicht reaktiviert werden. „Wir sind sehr froh um diese Reserve.“

Land muss zahlen

In einem umfangreichen Fragebogen wurde der künftige Raumbedarf der Gymnasien in ganz NRW abgefragt. Das Ergebnis ist in ein Gutachten eingeflossen, das das Land in Auftrag gegeben hatte. Kosten von über 500 Millionen Euro erwarten die Forscher landesweit für Bau und Ausstattung zusätzlicher Klassen, hinzu kommen die Mehrkosten für zusätzliche Lehrer, so hatte die WAZ im Mai überregional berichtet.

Das Land habe was die Kosten angehe das Konnexitätsprinzip anerkannt, sagt Trimborn. Volkstümlich besagt das: „Wer bestellt, bezahlt“. Wieviel das Land bezahlen wird, darüber will es nun mit den Kommunalverbänden verhandeln. Den Kommunen war ein „Belastungsausgleich“ für die wesentlichsten Ausgaben in Aussicht gestellt worden.

Dabei wurde die Höhe der Kosten in Bottrop noch nicht ermittelt. Es gibt auch noch keine Pläne, wo und wie an den Schulen gebaut werden soll. Gebraucht werden die neuen Räume ab dem Schuljahr 2023/24.  Ab 2019/20 wird G9 die Regel, aber auch schon die Fünftklässler, die in diesem Sommer in den Gymnasien eingeschult werden, wechseln in G9.

Auf rund 120 000 Euro schätzt die Verwaltung die Kosten, die durch den zusätzlichen Bedarf an Hausmeister- und Sekretariatsstellen sowie Fahrten zu Sport- und Schwimmstätten und die zusätzliche Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln entstehen.

Quelle: Ute Hildebrand-Schute / WAZ 2.6.2018

Abstimmungskrimi – 2000 Euro für unsere Schulhofgestaltung

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer!

In einem Abstimmungskrimi konnte sich das HHG mit dem Projekt „Heinehofgestaltung“ bei der diesjährigen Spendenaktion ‚Wir schaffen das gemeinsam‘ der Sparda Bank am vergangenen Donnerstag noch von Platz 61 auf Platz 24 vorarbeiten. Damit sicherte sich das Heine einen der mit 2000 Euro dotierten Plätze.
In den kommenden Wochen werden SV und Schulleitung gemeinsam entscheiden, welche Projekte konkret realisiert werden.

🚩 https://www.spardaspendenwahl.de/profile/heinrich-heine-gymnasium-bottrop/

🚩 https://www.spardaspendenwahl.de/wettbewerb/

sparda

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