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Bottroper HHG gehört offiziell zu den „Schulen mit Courage“ – alle Informationen zur Auszeichnung

Als persönliche Kontakte noch möglich waren: Sally Perel inmitten von HHG-Schülern in Bottrop. Zur Übergabe des Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war der Zeitzeuge online aus Israel zugeschaltet.

Bottrop.  Als Pate konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium Sally Perel gewinnen. Als „Hitlerjunge Salomon“ überlebte er die Nazi-Zeit. Aufklärungsarbeit online.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium gehört nun zu den Bottroper Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zur Titelvergabe, die am Montag komplett online über ein Webinar stattfand, war auch Schulpate Sally Perel aus Israel zugeschaltet. Der nunmehr 95-jährige Zeitzeuge ist bekannt als „Hitlerjunge Salomon“ und beeindruckte die HHG-Schüler bereits Ende 2019 bei einer Lesung in Bottrop. Gerne übergebe er nun seinen Namen als Pate, betonte Perel am Montag.

Bottroper Schüler treten ein für die Werte der Demokratie

Auf dass die jungen Leute eintreten mögen für die Werte der Demokratie, für Toleranz und Menschlichkeit, gegen eine Kultur des Hasses. Und genau dafür möchte die Schulgemeinschaft auch einstehen. Der Impuls, Teil des deutschlandweite Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ zu werden, kam im vergangenen Jahr aus der Schülervertretung des Heine, berichtete Lehrerin Julia Keller bei der Online-Veranstaltung, die von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt wurde.

Zum Hintergrund: Auf dem Weg zu dem Titel musste die Initiativgruppe Unterschriften von allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des HHG sammeln, die den Wunsch, eine „Schule mit Courage“ zu werden, teilen. Ergebnis: Fast 89 Prozent der gesamten Schulgemeinschaft hatten unterschrieben.

Suche nach einem geeigneten Schulpaten

In die Zeit der Suche nach einem geeigneten Schulpaten fiel dann im Dezember 2019 die Lesung von Sally Perel in der Aula – und der Wunschpate war gefunden. Seine Schilderungen, wie er als 16-Jähriger das Nazi-Regime nur überleben konnte, indem er zum Hitlerjungen wurde, beeindruckten auch bei der Preisverleihung am Montag wieder. „Die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin“, bemerkte Perel denn auch, der zum Abschluss per Chat gestellte Fragen beantwortete. Zum Beispiel die, welche Vorstellungen er als Kind für seine Zukunft hatte. „Ich hatte Träume, ein Professor zu werden“, so der 95-Jährige. Und wer sei er heute? „Ich bin ein frei denkender Israeli.“ Mut mache es ihm, heute die Jugend zu sehen, die gegen Neonazismus oder die Zerstörung der Umwelt kämpfe.

Initiativgruppe hat schon Projekte geplant

Und wie soll es am HHG jetzt konkret weitergehen? „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es generell keine Diskriminierung an der Schule gibt“, betonte Schüler Lennart Schraven. Eine starke Schule wolle das HHG sein. „Mit der Initiativgruppe haben wir schon einige Projekte geplant“, ergänzte Julia Keller. Corona bremst gerade vieles aus, aber angedacht sind unter anderem Projekttage für den neunten Jahrgang samt einem Kooperationsvertrag mit dem „Zweitzeugenprojekt“, die Präsentation der Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn. Mitläufertum und Widerstand“ in der Schulaula, Fortbildungen fürs Lehrerkollegium.

Grußworte zur Urkundenübergabe, in Person übrigens vorgenommen von Thomas Schwarzer (Referat Migration Bottrop), überbrachten per Webinar auch Oberbürgermeister Bernd Tischler und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese betonte: „Ich stehe mit vollem Herzen für diese Auszeichnung.“ Denn diese verpflichte Schüler und Lehrer dazu, für Toleranz und gegen Diskriminierung einzustehen.

Und so betonte auch Schulleiter Tobias Mattheis: „Der Titel soll uns immer daran erinnern, dass es eine permanente Aufgabe ist.“ Friedlich, tolerant und solidarisch miteinander zu leben sollen als Werte auch über die Schulzeit hinaus mitgegeben werden.

 

Autorin: Nina Stratmann

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-hhg-gehoert-offiziell-zu-den-schulen-mit-courage-id231356868.html  [Stand 18.01.2021, 16.35 Uhr]


Hier finden Sie weitere Informationen zur Auszeichnung des „HHG als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Christoph Giesa, Thomas Schwarzer, Tobias Mattheis, Lennart Schraven, Bernd Tischler, Julia Keller, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Sally Perel (v.l.n.r.)

 

https://www.bottrop.de/kinder-und-schule/aktuelles/schule-ohne-rassismus.php

 

Hier geht es zum Webtalk mit Sally Perel vom 18.01.2021:

https://plus.freiheit.org/schule-ohne-rassismus-schule-mit-courage-mit-sally-perel-storer-preisverleihung


Schule ohne Rassismus: HHG erhält Auszeichnung

In der Bottroper Stadtgesellschaft setzen sich viele Bottroperinnen und Bottroper für ein tolerantes und respektvolles Miteinander ein. Um die Erinnerungskultur an unsere Vergangenheit weiter lebendig zu halten, ist die Stadt Bottrop beispielsweise vor zwei Jahren dem Riga-Komitee beigetreten, einem Zusammenschluss von zahlreichen deutschen Städten, die sich dafür einsetzen, an das Schicksal der Juden im Ghetto von Riga zu erinnern. 

Aber auch an Bottroper Schulen wird das Engagement für mehr Toleranz im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefördert. So wurde heute (18. Januar) das Heinrich-Heine-Gymnasium offiziell von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Thomas Schwarzer vom städtischen Referat Migration ausgezeichnet.

Heinrich-Heine-Gymnasium erhält Auszeichnung

Seit über zwei Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) gemeinsam mit Schulleiter Tobias Mattheis für mehr Toleranz, Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander. In der Videokonferenz haben heute der Schulleiter des HHG, die Lehrerin Julia Keller und der Schüler Lennart Schraven stellvertretend für das gesamte Gymnasium die Auszeichnung als Schule ohne Rassismus entgegengenommen.  

Oberbürgermeister Bernd Tischler ist stolz auf den Bottroper Nachwuchs. „Ich selber bin seit dem Jahr 2017 Aktionspate der Bottroper Marie-Curie-Realschule, die sich ebenfalls in zahlreichen Projekten und Initiativen als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Ich war von Anfang an überzeugt von der Wichtigkeit dieses dauerhaften Projektes und gerne bereit, als Pate einzustehen. Aus diesem Grund freut es mich von Herzen, dass sich auch das Heinrich-Heine-Gymnasium vor zwei Jahren auf den Weg gemacht hat, um diesen wertvollen Titel zu erhalten.“

Unterstützt und möglich gemacht wurde die Titelvergabe unter anderem auch durch die Friedrich Naumann Stiftung. 

Besonderer Schulpate

Für ihr Anti-Rassismus-Projekt hat das Heinrich-Heine-Gymnasium einen besonderen Paten gewinnen können. Sally Perel lebt aktuell in Israel und ist einer der wenigen verbliebenen Zeitzeugen der NS-Zeit. Mit seiner unglaublichen Geschichte vom Hitlerjungen Salomon hat er schon tausende Menschen, und auch viele Kinder und Jugendliche, zum Nachdenken bewegt. 

Seine Geschichte hat auch die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums so berührt, dass für sie die Patenschaft mit ihm eine Herzensangelegenheit war. 

     
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler bedankt sich für das Engagement des HHG

Quelle: Bottroper Zeitung 18. Januar 2021

https://bottroper-zeitung.de/schule-ohne-rassismus-hhg-erhaelt-auszeichnung/

HHG Bottrop an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. hochgeladen von Michael Menzebach

Informatik-Biber trotz Corona erfolgreich

Bottrop. Welche Entdeckerin kann es bis zur Schatzkammer schaffen? Wer kann das Sportturnier nach den ersten Matches noch gewinnen? Wo müssen Geschäfte gebaut werden, um eine Landgemeinde optimal zu versorgen? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Teilgenommen haben 381.580 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. Auch die Aufgaben wurden in 21 Ländern rund um den Globus entwickelt, darunter Neuseeland, Pakistan, Indien, die Philippinen, Nord-Makedonien, Island und Portugal.

Positive Bilanz trotz Corona

Trotz erschwerter Bedingungen durch Corona können die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter eine positive Bilanz ziehen: Mit 381.580 Schülerinnen und Schülern verzeichnet der Informatik-Biber 2020 eine sehr gute Teilnahmezahl. Lediglich 2019 waren mehr Kinder und Jugendliche beim Online-Wettbewerb dabei. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2020 liegt mit 167.385 Teilnehmerinnen bei 44,8 Prozent. Dieses erfreuliche Ergebnis ist insbesondere dem großen Engagement der Lehrkräfte zu verdanken.

Auszeichnung für besonderes Engagement

965 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen vom 9. bis 22. November am Online-Wettbewerb teil. Das ist eine der höchsten Teilnahmezahlen aller 2.356 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wird sie von BWINF ausgezeichnet. „Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich der Schulleiter Tobias Mattheis. Die Hauptorganisatoren des Wettbewerbs sind am Heinrich-Heine-Gymnasium die Lehrer Sven Biermann und Rafael Schopper, die von allen Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Mathematik unterstützt werden. Der Wettbewerb ist am Heinrich-Heine-Gymnasium ein Baustein der intensiven MINT-Förderung. „Wir möchten im MINT-Bereich nicht nur die Spitzenförderung unserer Schülerinnen und Schüler erreichen, für die wir durch das MINT-EC Schulnetzwerk bereits ausgezeichnet worden sind, sondern alle Schülerinnen und Schüler in einer Breitenförderung mitnehmen. Dafür eignet sich der Informatik-Biber, besonders!“, erläutert MINT-Koordinatorin Cornelia Hußmann.
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler und Schülerinnen auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb stellt die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“ dar, der 2004 in Litauen gestartet wurde. BWINF richtet neben dem Informatik-Biber auch den Bundeswettbewerb Informatik und den Jugendwettbewerb Informatik aus und ist außerdem für Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Träger von BWINF sind die Gesellschaft für Informatik e.V., der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Quelle: Stadtspiegel 

Autor: Michael Menzebach

https://www.lokalkompass.de/bottrop/c-ratgeber/informatik-biber-trotz-corona-erfolgreich_a1489926 [Stand: 17.12.2020]

Erster Digitaler Informationsnachmittag – Nachschau jetzt auf facebook und youtube

Sehr geehrte Eltern, liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,

am 12.12.2020 fand unser erster digitaler Informationsnachmittag unter dem Titel „HHG live: IHR fragt – WIR antworten“ statt. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen und euch auf diese Weise einen guten Einblick in das, was unsere Schule ausmacht, geben konnten und danken Allen, die sich aktiv durch Fragen in unseren Informationsnachmittag eingebracht haben.

Wer unseren Informationsnachmittag verpasst hat, kann ihn gerne noch auf facebook oder youtube nachschauen.

Liebe Grüße aus dem HHG
Tobias Mattheis
(Schulleiter)

Stolpersteine

Der GK von Frau Keller und die Stolpersteine

Gründlich gereinigt haben Oberstufenschüler im Fach Geschichte am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) die sogenannten Stolpersteine im Bereich Essener Straße/Bergstraße. Anlass war das Gedenken an die Reichspogromnacht im November 1938. Die Stolpersteine erinnern an Bottroper Opfer der Nazis, zum Beispiel an die Eheleute Auguste und Josef Krauthammer mit ihren Söhnen Eduard, Joachim und Paul. Sie wurden 1942 verschleppt und sind seitdem verschollen.

 

Quelle: WAZ vom 09.12.2020

Facharbeiten am Heinrich-Heine-Gymnasium: Vier Mädchen liegen vorn

Eine längere schriftliche Ausarbeitung über ein Thema, wie sie auch Studenten verfassen müssen, ist am Heinrich-Heine-Gymnasium an der Gustav-Ohm-Straße in Jahrgangsstufe elf vorgeschrieben, an anderen Gymnasien auch. Der Lions-Club Bottrop hat es möglich gemacht, die besten dieser Facharbeiten zu prämieren: mit 200 Euro, 100 Euro und je einem Buchgutschein. Dafür ausgewählt wurden die Arbeiten von Tessa, Josie, Elisa und Tabea (Bild). Sie hatten sie zuvor der gesamten Stufe vorgestellt. Und die hatte dann abgestimmt, welches Thema und welche Vorstellung ihnen am besten gefiel.

 

Quelle: https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/644/articles/1260291/16/2 [Stand: 08.12.2020]

Früher Ferien: Bottroper Schulen bereit für Notbetreuung

Tobias Mattheis, Schulleiter am Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop. Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Am 21./22. Dezember ist unterrichtsfrei, aber eine Betreuung möglich. Zwei Bottroper Schulen berichten von geringer Nachfrage. Klausuren geplant.

Im Corona-Jahr starten die Weihnachtsferien in NRW ein wenig früher: Schon am 21. und 22. Dezember wird kein Unterricht mehr stattfinden. Das heißt aber nicht, dass an diesen Tagen tatsächlich kein Schüler mehr zur Schule kommt: In der Oberstufe können noch Klausuren geschrieben werden. Und für Kinder bis Klasse sechs wird eine Notbetreuung angeboten. Die scheint aber in Bottrop nicht allzu stark nachgefragt zu sein. […]

Bislang gar keine Notbetreuungsanfrage ist bei Tobias Mattheis eingegangen, Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums. „Aber die Eltern haben noch bis Mitte der Woche Zeit, ihren Antrag dafür abzugeben“, sagte Mattheis am Montag. Betreut würden – wie an allen weiterführenden Schulen – Kinder aus dem fünften und sechsten Jahrgang.

Teils finden in der Oberstufe noch Klausur- oder Nachschreibtermine statt

Die Klausuren in der Sekundarstufe II, die eigentlich am 21./22. Dezember geplant waren, „haben wir weitestgehend verschoben“, so Mattheis. Nur eine sei übrig geblieben – „und eine Nachschreibklausur“.

Ähnlich handhaben das andere weiterführende Schulen: Auch an der Willy-Brandt-Gesamtschule zum Beispiel finden am 21./22. Dezember noch Klausuren für die Oberstufenschüler statt, heißt es auf der Schulhomepage. Und das Josef-Albers-Gymnasium gibt im Internet bekannt: „Trotz des grundsätzlichen Verzichts auf Unterricht mit allen Schülerinnen und Schülern können aber laut Verordnung an diesen beiden Tagen Klausuren in der Qualifikationsphase durchgeführt werden. Wir werden diese beiden Tage daher für Nachschreibtermine nutzen.“

Die Idee, die hinter den vorgezogenen Weihnachtsferien steht, kann HHG-Leiter Mattheis jedenfalls gut nachvollziehen. „Für Familien ist das angenehmer.“ Es eröffne ihnen die Möglichkeit, vor dem Weihnachtsfest in Selbstquarantäne zu gehen

 

Autorin: Nina Stratmann

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/frueher-ferien-bottroper-schulen-bereit-fuer-notbetreuung-id231087972.html [Stand: 8.12.2020]

HHG als MINT-Excellence ausgezeichnet

Foto: Heinrich-Heine-Gymnasium

Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) wurde nun in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Damit stehen den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie der Schulleitung ein vielfältiges Angebot an hochkarätigen Förderprogrammen und innovativen Veranstaltungsformaten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik offen.

„In den letzten beiden Jahren hatten wir bereits den Anwärterstatus im MINT-EC-Schulnetzwerk inne. Jetzt sind wir Vollmitglied und unsere Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten Jahren weiter von den Möglichkeiten im Netzwerk profitieren“, sagt Schulleiter Tobias Matheis.

Im Auswahlverfahren überzeugt

Als eine von 21 Schulen konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop im MINT-EC-Auswahlverfahren 2020 überzeugen und wurde in das nationale Netzwerk aufgenommen. Mit der Aufnahme stehen dem HHG Förderprogramme und innovative Veranstaltungsformate für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen offen. Dazu kommt die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzung unter MINT-profilierten Schulen über Bundesländergrenzen hinweg.

Quelle: WAZ vom 17.11.2020

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/626/pages/12

 

So verlief der Schulstart nach den Ferien in Bottrop

Schon nach den Sommerferien galt zeitweise die Maskenpflicht im Unterricht – allein deshalb ist die Maßnahme für die Bottroper Schüler jetzt nicht neu oder ungewohnt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Maskenpflicht ist Schülern bekannt, die Fenster der Bottroper Schulen lassen sich gut öffnen. Schulleiter blicken auf kalte und nasse Tage.

Maskenpflicht im Unterricht? Kennen die Schüler ab Klasse fünf schon aus der ersten Zeit nach den Sommerferien. Regelmäßiges Lüften? Bei den aktuellen Temperaturen ist (noch) kein „frierendes Klassenzimmer“ zu befürchten. So verwundert es nicht, dass es aus Bottroper Schulen heißt: Der erste Tag nach den Herbstferien verlief ohne Probleme.

„Für unsere Schüler gibt es nicht wirklich eine Veränderung zu der Zeit vor den Herbstferien“, sagt Tobias Mattheis, Leiter des Heine-Gymnasiums (HHG). Masken seien dort schon auf freiwilliger Basis „zu 100 Prozent“ im Unterricht getragen worden. Andere Hygienevorschriften (Rechts-Geh-Gebot, Handdesinfektion, Aufteilung der Jahrgangsstufen in Bereiche) seien gut geübt und das Lüften auch nicht neu. „Im Moment ist es so, dass die Fenster den gesamten Schulvormittag offen stehen“. Zum Glück ließen sich alle auch öffnen.

Sommer-Corona-Modell ist am Berufskolleg Bottrop wieder am Start

„Wir sind wieder auf das Modell umgeschwenkt, das wir direkt nach den Sommerferien hatten“, sagt Berufskollegleiter Guido Tewes. Samt versetzten Pausen und der Maskenpflicht. Das freiwillige Tragen des Schutzes sei zuletzt klassenweise unterschiedlich gehandhabt worden. „Man muss vielleicht den ein oder anderen daran erinnern, die Maske auch an seinem Platz aufzulassen. Aber das klappte heute relativ problemlos.“ Das Lüften folge ebenso einem bewährten Konzept.

„Halbe/halbe“ hätten die Marie-Curie-Realschüler zuletzt Masken im Unterricht getragen, je nach Absprache mit den Lehrern. Die Umsetzung der Pflicht klappe jetzt aber gut, so Schulleiter Christoph Henkel. Lüften sei momentan kein Problem: „Ich war heute selbst in drei verschiedenen Klassen, da waren die Fenster permanent offen.“

Schüler sollten witterungsmäßig angepasste Kleidung tragen

Deutlich kältere Temperaturen werden aber kommen. Vom Land ist nun auf jeden Fall ein Stoßlüften alle 20 Minuten vorgegeben. Stört das nicht den Unterricht? „Bei 45-Minuten-Stunden könnte es mit dem Unterricht knapp werden. Wir haben 67,5-Stunden“, so Henkel. Zudem: „Ich habe auf unserer Internetseite schon darauf hingewiesen, dass die Schüler witterungsmäßig angepasste Kleidung tragen sollten. Wem zu kalt wird, der bringt seine Wolldecke dann schon selbst mit.“

Davon abgesehen: „Wir haben eine vernünftig funktionierende Heizung“, meint HHG-Leiter Mattheis und sorgt sich daher nicht ums Stoßlüften. „Die Heizung musste hier früher schon runtergeregelt werden, weil es zu heiß wurde“, so BKB-Leiter Tewes. Allerdings macht er sich Gedanken über die Aufenthaltssituation der Schüler, sollte es in Strömen regnen. „Dann werden sie sich nicht so über den Schulhof verteilen, sondern geschützte Ecken suchen. Da müssen wir sehen, wie sich das gestaltet.“

Stand: 27.10.2020

Corona erschwert Bottroper Schülern Suche nach Praktika

Schüler haben es derzeit schwer, einen Praktikumsplatz zu bekommen. Viele Unternehmen halten sich zurück, weil Mitarbeiter im Homeoffice sind und ihnen das Risiko möglicher Corona-Infektionen zu hoch ist. Foto: Jens Büttner / dpa

Bottrop.  Die Praktikumsphase an den Schulen steht an. Doch es ist gar nicht so einfach, einen Platz zu finden. Firmen sind bei der Vergabe zurückhaltend.

Einfach mal ins Berufsleben hineinschnuppern, den Arbeitsalltag kennenlernen und vielleicht den eigenen Berufswunsch auf die Probe stellen – das Berufspraktikum hat für Schüler eine immense Bedeutung. Doch angesichts der Corona-Pandemie ist es für die Schüler gar nicht so einfach, einen entsprechenden Platz zu finden. Denn die Firmen halten sich bei der Vergabe von Praktika zurück.

Die Unternehmen wollen vielfach das Ansteckungsrisiko minimieren und daher die Zahl der Personen in den Räumen so gering wie möglich halten. In der Regel gelten auch strenge Hygienevorschriften oder ein Teil der Mitarbeiter arbeitet von zu Hause aus. Unter solchen Voraussetzungen verzichten Firmen oftmals lieber darauf, Schülerpraktikanten anzunehmen.

Brabus bietet Praktika nur unter Vorbehalt an

Beim Autotuner Brabus etwa können nur noch diejenigen Praktikanten kommen, denen man es schon vor Corona-Phase zugesagt hat. Doch neue Praktikanten würden derzeit nicht angenommen, sagt Sprecher Sven Gramm. Auch die bereits zugesagten Praktika stünden immer unter dem Vorbehalt der aktuellen Situation an der jeweiligen Schule, so Gramm. Gebe es dort Coronafälle und Quarantäne-Anordnungen, werde man auch über das Praktikum noch einmal nachdenken.

Nicht viel anders ist die Situation bei der MC-Bauchemie. Generell biete man Schülern und Studenten Praktikumsplätze an und die Nachfrage sei auch jetzt noch groß, sagt Sprecher Saki Moysidis. Aber: „Da Schülerpraktika jedoch relativ kurz sind – sie dauern meist nur zwei bis drei Wochen – und die Praktikanten intensiv betreut und geleitet werden müssen, bieten wir derzeit Corona-bedingt keine Schülerpraktika an.“ Auf diese Weise wolle man Risiken minimieren.

Umschüler, die ein mehrmonatiges Praktikum brauchen, haben bessere Chancen

Anders stelle sich die Situation bei Umschülern dar, die häufig ein mehrmonatiges Praktikum durchliefen. Sie seien mit dem Arbeitsleben vertraut, der Betreuungsbedarf und damit auch die Nähe zu den Mitarbeitern sei in der Regel geringer.

Schwierigkeiten Praktikumsplätze zu finden haben beispielsweise auch die Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule. Dort beginnt Anfang November die Praktikumsphase der zehnten Klassen, und es seien immer noch Schüler unversorgt, sagt Karl-Heinz-Schmitte, verantwortlich für die Berufsorientierung in der Sekundarstufe I. Die Praktikumsphase der Neuntklässler sei in den Lockdown gefallen und ganz ausgefallen.

In der Berufsorientierung der Bottroper Schulen sind Praktika ein wichtiger Baustein

Dabei seien solche Praxiserfahrungen ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung. Durch das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“, das verhindern soll, dass Schüler ohne berufliche Perspektive die Schule verlassen, sind noch andere Bausteine hinzugekommen – aber auch weitere Praktika, teils nur für einen Tag.

Bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen gebe es aber auch Unterstützung, etwa von Bildungsträgern wie etwa der Gafög, sagt Schmitte. Außerdem sei die Kommunale Koordinierung bei der Stadt hilfreich. Dort gebe es auch einen regen Austausch mit den Verantwortlichen anderer Schulen. Seine Kollegin Christina Börger, die Koordinatorin für die Berufsorientierung am Heinrich-Heine-Gymnasium, lobt diese Schnittstelle zwischen Betrieben und Schulen ebenfalls. Es lohne es sich immer, dort nachzuhaken und nachzufragen, so ihre Erfahrung.

HHG in Bottrop hofft auch auf Unterstützung seitens der Eltern

Am Heine-Gymnasium haben die Verantwortlichen außerdem die Eltern angeschrieben und gezielt nachgefragt, ob sie noch Ideen für Praktikumsplätze haben, erklärt Christina Börger. An dem Gymnasium steht im Januar die Praktikumsphase für die Neuntklässler und die Oberstufenschüler an. „Die Schüler suchen derzeit Plätze und die Rückmeldungen, die wir bekommen, sind schwierig.“

Daher gebe es auch schon Überlegungen, für diejenigen, die möglicherweise keinen Platz finden, ein attraktives Berufsorientierungsprogramm an der Schule auf die Beine zu stellen. Eine komplette Absage der Praktikumsphase sei jedoch nicht möglich, das liege nicht im Ermessen der Schulen, sondern sei Sache der Bezirksregierung. Zudem machten Schülerinnen und Schüler während des Praktikums ganz wichtige Erfahrungen, „etwa um Berufswunsch und Wirklichkeit abzugleichen“.

Praktika in Kitas oder Altenheimen

Geht es um Praktika in sensiblen Bereichen wie etwa der Pflege, wird es ganz schwierig. Die Caritas nimmt für ihre Altenheime derzeit überhaupt keine Schülerpraktikanten an. Zwar habe man einige Plätze für Januar, Februar und März zugesagt, doch nur unter Vorbehalt, sagt Sprecherin Sigrid Hovestadt. Aber auch bei der Caritas wird unterschieden. Längere Praktika, die im Rahmen der Ausbildung zum Altenpflegehelfer nötig sind, sind auch weiterhin möglich.

Die Stadtverwaltung hat ihre Einstellung zu Schülerpraktika nicht verändert. Sie bietet weiterhin Plätze an – beispielsweise in den städtischen Kitas. Unter den geltenden Hygienevorschriften sei das machbar, heißt es. Allerdings schwanke die Zahl der Praktikumsplätze bei der Stadt. Das habe aber nichts mit der Corona-Krise zu tun, sagt der stellvertretende Stadtsprecher Ulrich Schulze. „Bei uns ist das abhängig von der Arbeitsbelastung in dem jeweiligen Bereich“, erklärt er. Schließlich müsse eine ordentliche Betreuung der Praktikanten gewährleistet sein.

 

 

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/corona-erschwert-bottroper-schuelern-die-suche-nach-praktika-id230723098.html

Autor: Matthias Düngelhoff

21.10.2020, 11:23

Drei Sieger beim Voice-Contest

Foto: Stadtspiegel

Das Finale des Voice Contest Bottrop als Talentwettbewerb für junge Sänger in Bottrop fand diesmal coronabedingt als Live-Stream aus dem Kammerkonzertsaal im Kulturzentrum August Everding statt. Jeder Teilnehmer durfte aber auch vier Besucher mitbringen. Der Wettbewerb, der von der Musikschule mit Unterstützung der Sparkasse Bottrop durchgeführt wurde, hatte gleich drei Sieger. In der Gruppe der 11 bis 15-Jährigen überzeugte Antonia Franke mit ihrer Interpretation von „Blinde Passagiere“ von Johannes Oerding. In der 16 bis 21-Jährigen gibt es gleich zwei erste Plätze: Die sechzehnjährige Antonia Brosch überzeugte mit „Ein Geschenk“ von Ewig genauso wie der neunzehnjährige Daniel Klein mit dem Queen-Hit „Too much love will kill you“. Alle drei dürfen sich über einen Geldpreis, gestiftet von der Sparkasse, freuen.

Foto: https://www.waz.de/staedte/bottrop/finale-im-kammerkonzertsaal-id230530878.html

 

Printscreen: Käppi

Quelle: Stadtspiegel vom 30.09.2020

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