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Bottroper HHG gehört offiziell zu den „Schulen mit Courage“ – alle Informationen zur Auszeichnung

Als persönliche Kontakte noch möglich waren: Sally Perel inmitten von HHG-Schülern in Bottrop. Zur Übergabe des Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war der Zeitzeuge online aus Israel zugeschaltet.

Bottrop.  Als Pate konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium Sally Perel gewinnen. Als „Hitlerjunge Salomon“ überlebte er die Nazi-Zeit. Aufklärungsarbeit online.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium gehört nun zu den Bottroper Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zur Titelvergabe, die am Montag komplett online über ein Webinar stattfand, war auch Schulpate Sally Perel aus Israel zugeschaltet. Der nunmehr 95-jährige Zeitzeuge ist bekannt als „Hitlerjunge Salomon“ und beeindruckte die HHG-Schüler bereits Ende 2019 bei einer Lesung in Bottrop. Gerne übergebe er nun seinen Namen als Pate, betonte Perel am Montag.

Bottroper Schüler treten ein für die Werte der Demokratie

Auf dass die jungen Leute eintreten mögen für die Werte der Demokratie, für Toleranz und Menschlichkeit, gegen eine Kultur des Hasses. Und genau dafür möchte die Schulgemeinschaft auch einstehen. Der Impuls, Teil des deutschlandweite Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ zu werden, kam im vergangenen Jahr aus der Schülervertretung des Heine, berichtete Lehrerin Julia Keller bei der Online-Veranstaltung, die von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt wurde.

Zum Hintergrund: Auf dem Weg zu dem Titel musste die Initiativgruppe Unterschriften von allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des HHG sammeln, die den Wunsch, eine „Schule mit Courage“ zu werden, teilen. Ergebnis: Fast 89 Prozent der gesamten Schulgemeinschaft hatten unterschrieben.

Suche nach einem geeigneten Schulpaten

In die Zeit der Suche nach einem geeigneten Schulpaten fiel dann im Dezember 2019 die Lesung von Sally Perel in der Aula – und der Wunschpate war gefunden. Seine Schilderungen, wie er als 16-Jähriger das Nazi-Regime nur überleben konnte, indem er zum Hitlerjungen wurde, beeindruckten auch bei der Preisverleihung am Montag wieder. „Die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin“, bemerkte Perel denn auch, der zum Abschluss per Chat gestellte Fragen beantwortete. Zum Beispiel die, welche Vorstellungen er als Kind für seine Zukunft hatte. „Ich hatte Träume, ein Professor zu werden“, so der 95-Jährige. Und wer sei er heute? „Ich bin ein frei denkender Israeli.“ Mut mache es ihm, heute die Jugend zu sehen, die gegen Neonazismus oder die Zerstörung der Umwelt kämpfe.

Initiativgruppe hat schon Projekte geplant

Und wie soll es am HHG jetzt konkret weitergehen? „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es generell keine Diskriminierung an der Schule gibt“, betonte Schüler Lennart Schraven. Eine starke Schule wolle das HHG sein. „Mit der Initiativgruppe haben wir schon einige Projekte geplant“, ergänzte Julia Keller. Corona bremst gerade vieles aus, aber angedacht sind unter anderem Projekttage für den neunten Jahrgang samt einem Kooperationsvertrag mit dem „Zweitzeugenprojekt“, die Präsentation der Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn. Mitläufertum und Widerstand“ in der Schulaula, Fortbildungen fürs Lehrerkollegium.

Grußworte zur Urkundenübergabe, in Person übrigens vorgenommen von Thomas Schwarzer (Referat Migration Bottrop), überbrachten per Webinar auch Oberbürgermeister Bernd Tischler und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese betonte: „Ich stehe mit vollem Herzen für diese Auszeichnung.“ Denn diese verpflichte Schüler und Lehrer dazu, für Toleranz und gegen Diskriminierung einzustehen.

Und so betonte auch Schulleiter Tobias Mattheis: „Der Titel soll uns immer daran erinnern, dass es eine permanente Aufgabe ist.“ Friedlich, tolerant und solidarisch miteinander zu leben sollen als Werte auch über die Schulzeit hinaus mitgegeben werden.

 

Autorin: Nina Stratmann

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-hhg-gehoert-offiziell-zu-den-schulen-mit-courage-id231356868.html  [Stand 18.01.2021, 16.35 Uhr]


Hier finden Sie weitere Informationen zur Auszeichnung des „HHG als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Christoph Giesa, Thomas Schwarzer, Tobias Mattheis, Lennart Schraven, Bernd Tischler, Julia Keller, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Sally Perel (v.l.n.r.)

 

https://www.bottrop.de/kinder-und-schule/aktuelles/schule-ohne-rassismus.php

 

Hier geht es zum Webtalk mit Sally Perel vom 18.01.2021:

https://plus.freiheit.org/schule-ohne-rassismus-schule-mit-courage-mit-sally-perel-storer-preisverleihung


Schule ohne Rassismus: HHG erhält Auszeichnung

In der Bottroper Stadtgesellschaft setzen sich viele Bottroperinnen und Bottroper für ein tolerantes und respektvolles Miteinander ein. Um die Erinnerungskultur an unsere Vergangenheit weiter lebendig zu halten, ist die Stadt Bottrop beispielsweise vor zwei Jahren dem Riga-Komitee beigetreten, einem Zusammenschluss von zahlreichen deutschen Städten, die sich dafür einsetzen, an das Schicksal der Juden im Ghetto von Riga zu erinnern. 

Aber auch an Bottroper Schulen wird das Engagement für mehr Toleranz im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefördert. So wurde heute (18. Januar) das Heinrich-Heine-Gymnasium offiziell von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Thomas Schwarzer vom städtischen Referat Migration ausgezeichnet.

Heinrich-Heine-Gymnasium erhält Auszeichnung

Seit über zwei Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) gemeinsam mit Schulleiter Tobias Mattheis für mehr Toleranz, Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander. In der Videokonferenz haben heute der Schulleiter des HHG, die Lehrerin Julia Keller und der Schüler Lennart Schraven stellvertretend für das gesamte Gymnasium die Auszeichnung als Schule ohne Rassismus entgegengenommen.  

Oberbürgermeister Bernd Tischler ist stolz auf den Bottroper Nachwuchs. „Ich selber bin seit dem Jahr 2017 Aktionspate der Bottroper Marie-Curie-Realschule, die sich ebenfalls in zahlreichen Projekten und Initiativen als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Ich war von Anfang an überzeugt von der Wichtigkeit dieses dauerhaften Projektes und gerne bereit, als Pate einzustehen. Aus diesem Grund freut es mich von Herzen, dass sich auch das Heinrich-Heine-Gymnasium vor zwei Jahren auf den Weg gemacht hat, um diesen wertvollen Titel zu erhalten.“

Unterstützt und möglich gemacht wurde die Titelvergabe unter anderem auch durch die Friedrich Naumann Stiftung. 

Besonderer Schulpate

Für ihr Anti-Rassismus-Projekt hat das Heinrich-Heine-Gymnasium einen besonderen Paten gewinnen können. Sally Perel lebt aktuell in Israel und ist einer der wenigen verbliebenen Zeitzeugen der NS-Zeit. Mit seiner unglaublichen Geschichte vom Hitlerjungen Salomon hat er schon tausende Menschen, und auch viele Kinder und Jugendliche, zum Nachdenken bewegt. 

Seine Geschichte hat auch die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums so berührt, dass für sie die Patenschaft mit ihm eine Herzensangelegenheit war. 

     
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler bedankt sich für das Engagement des HHG

Quelle: Bottroper Zeitung 18. Januar 2021

https://bottroper-zeitung.de/schule-ohne-rassismus-hhg-erhaelt-auszeichnung/

Das HHG wird Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Eltern, Liebe Ehemalige, Liebe Freunde des HHG,

endlich ist es soweit! Das Heine wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.  Und auch unser Schulpate, Sally Perel, wird an diesem Tag erneut aus seinem bewegten Leben berichten.

Am Montag, den 18.01.2021 beginnt die Veranstaltung ab 12 Uhr im Rahmen eines Webinars.

Hier wird auch unser Schulpate, der NS Zeitzeuge Sally Perel, live aus Israel zugeschaltet sein. Neben Herrn Perel werden auch unser Oberbürgermeister, Herr Tischler, und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, bei der Veranstaltung digital anwesend sein und jeweils ein Grußwort halten.

Für die Moderation der Veranstaltung konnten wir den Kolumnisten und Publizisten Christoph Giesa gewinnen. Die Titelvergabe als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird von Herrn Thomas Schwarzer (unserem Projektbetreuer der Stadt Bottrop) durchgeführt. Im Anschluss an die Titelvergabe wird Sally Perel aus seinem bewegten Leben erzählen und allen Zuschauer*innen (per Chatfunktion) für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird von der Friedrich Naumann Stiftung gefördert und technisch unterstützt.

Sally Perel am 09.12.2019 in unserer Aula.

Herr Perel ist mittlerweile 95 Jahre alt, lebt in Israel und hat bereits im Dezember 2019 das HHG besucht und in unserer Aula eine unglaublich emotionale Lesung gehalten, die auf große Begeisterung aller Teilnehmenden gestoßen ist. Eigentlich war ein weiterer Besuch mit ihm geplant, aber aufgrund der Pandemie musste auch diese, wie so viele Veranstaltungen in den letzten Monaten, abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass   Herr Perel auch den digitalen Weg nicht scheut, um uns wiederzutreffen und an dem wichtigen Tag der Titelverleihung als unser Schulpate für das Projekt, uns zur Seite zu stehen.

 

Hier kann man sich vorab anmelden: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/3TVN9

Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Der Zoom-Link zur Veranstaltung lautet: https://zoom.us/j/95304576353

Hier finden Sie und findet ihr die Einladung als PDF-Datei.

Hier gehts zur Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Programm der Veranstaltung.

 

Wir sehen uns am 18.01!

Eure/Ihre Initiativgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Facharbeiten am Heinrich-Heine-Gymnasium: Vier Mädchen liegen vorn

Eine längere schriftliche Ausarbeitung über ein Thema, wie sie auch Studenten verfassen müssen, ist am Heinrich-Heine-Gymnasium an der Gustav-Ohm-Straße in Jahrgangsstufe elf vorgeschrieben, an anderen Gymnasien auch. Der Lions-Club Bottrop hat es möglich gemacht, die besten dieser Facharbeiten zu prämieren: mit 200 Euro, 100 Euro und je einem Buchgutschein. Dafür ausgewählt wurden die Arbeiten von Tessa, Josie, Elisa und Tabea (Bild). Sie hatten sie zuvor der gesamten Stufe vorgestellt. Und die hatte dann abgestimmt, welches Thema und welche Vorstellung ihnen am besten gefiel.

 

Quelle: https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/644/articles/1260291/16/2 [Stand: 08.12.2020]

Lions Facharbeitswettbewerb

Am vergangenen Montag, 02.11.2020, hat der Facharbeitswettbewerb am Heinrich-Heine-Gymnasium stattgefunden.

In der großen Aula des HHG haben die vier Schülerinnen Tessa Berghoff, Josie Nef, Elisa Schickedanz und Tabea Schulze ihre Facharbeiten dem Publikum, also den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q1, vorgestellt. Es war – wie in den Jahren davor – eine gelungene Veranstaltung.

Den ersten Preis hat die Schülerinnen Tessa Berghoff belegt, den zweiten die Schülerin Josie Nef. Elisa Schickedanz und Tabea Schulze teilten sich den dritten Platz. Die Schülerinnen freuten sich über die Preise von 200€, bzw. 100€, sowie einen Buchgutschein.

Es gratulieren sehr herzlich für den Lionsclub Bottrop Herr Martin Welling und Herr Christoph Badde.

Wir freuen uns über so ein tolles Engagement unsere Schülerinnen!

Ständchen für Senioren

Mit Posaune, Trompete und Saxophon haben Deborah Oppermann, Moritz Beck und Carina Schlaak (von links) von der Bottroper Musikschule den Senioren des Lorenz-Werthmann-Hauses und später des Hauses St. Johannes ein Ständchen mit populären Melodien gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen hatte zudem für beide Einrichtungen Birkenzweige geschnitten als Ersatz für die Maibäume, die dieses Mal nicht in den Häusern aufgestellt werden konnten.

Quelle: https://www.e-pages.dk/wazbottrop/458/article/1128713/12/7/render/?token=45f4fd0900b1b083c2770947fe4447bb

 

 

 

 

 

 

 

 

Carina ist Schülerin unsere Q2 und Deborah hat im letzten Jahr am HHG ihr Abitur gemacht.

Ihre Aktion hat uns sehr begeistert. Danke!

 

 

 

 

BerufsOrientierungsTag

„Die Gastredner waren so entspannt und authentisch“, „Mit Vorurteilen wurde mal gründlich aufgeräumt“, „Ich weiß jetzt, dass dieser Beruf nichts für mich ist“.

Mit diesen und vielen anderen Einrücken ging ein informativer Samstagvormittag zu Ende. Am vergangenen Samstag fand im Rahmen der Berufsorientierung (KAoA) der traditionelle BerufsOrientierungsTag für die Q1 statt. Ein Tag, an dem sich für unsere Schülerinnen und Schüler die einmalige Chance ergibt, einen realitätsnahen und authentischen Einblick in ein Berufsfeld zu erhalten.

23 Gastrednerinnen und Gastredner kamen dazu an unsere Schule und berichteten in 30-minütigen Vorträgen über ihren beruflichen Werdegang, ihren Berufsalltag oder auch über Jobperspektiven. Das Besondere, viele Gastrednerinnen und Gastredner schrieben vor nicht all zu langer Zeit auch in den Räumen unserer Schule ihre Klausuren und machten sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Das schaffte Verbundenheit und förderte eine lockere und kommunikative Atmosphäre.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal herzlich bei den Ehemaligen, Frau Aschoff, Frau Bonsen, Herrn Canpolat, Herrn Delfs, Herrn Fallböhmer, Herrn Haustein, Frau Kunert, Herrn Köhne, Herrn Nentwig, Frau Oppermann, Frau Ostendorf, Herrn Trimborn und Herrn Warring, sowie den heineverbundenen Gästen, Frau E. Beyhoff, Frau S. Beyhoff, Herrn Engelmann, Frau Fadejew, Frau Kaplan, Herrn Lamping, Frau Morreale, Herrn Reglinski, Frau Schulz und Frau Vogel, für die wertvolle Unterstützung bedanken.

 

Frau Börger und Frau Höfels

Team Berufsorientierung am HHG

Ehemalige berichten Heine-Schülern vom Berufsalltag

Von der Biomedizin bis zur Wirtschaftspsychologie: Insgesamt 24 Gastredner helfen beim Sprung von der Schule in den Job

Beim Berufsorientierungstag am Heinrich-Heine-Gymnasium spricht Rene Haustein über Kunst und Kultur. Thomas Gödde, FUNKE Foto Services

Ulrike Geffert

Berufsorientierung wird am Heinrich-Heine-Gymnasium großgeschrieben. Deshalb fand am Samstag der traditionelle Berufsorientierungstag für die Jahrgangsstufe 11 statt. „Ihr seid der erste Jahrgang, der KAOA hat“, stellte der Oberstufenkoordinator, Markus Jäger, fest. Das ist keine ansteckende Krankheit, sondern die Abkürzung für „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Das ist ein NRW-weites Programm, und dabei geht es um Workshops, Praktika und Angebote zur Berufsfelderkundung. „Wir wollen mit gezielten Aktivitäten den Schülern frühzeitig Orientierung bieten und den Weg zu Studium und Beruf ebnen“, erklärt Christina Börger, Teamleitung Berufsorientierung, die Zielsetzung der Veranstaltung.

24 Gastredner, viele davon Ehemalige des HHG, referieren über mehr als 20 Berufsfelder von Biomedical Engineering über Bundeskriminalamt bis Fahrzeugtechnik oder Wirtschaftspsychologie. Thematisiert werden dabei je nach Wunsch der Schüler Zugangsvoraussetzungen und Perspektiven oder auch der persönliche Werdegang der Referenten.

Unrealistische Erwartungen auf den Prüfstand gestellt

Wichtig ist aber vor allem ein realitätsnaher Einblick in den beruflichen Alltag, so hat die Veranstaltung auch einen präventiven Aspekt, der unrealistische Erwartungen auf den Prüfstand stellt. Alle können maximal profitieren, wenn ein Austausch zwischen den Dozenten und den Schülern zustande kommt. „Damit das gelingt“, erklärt Kathrin Höfels, Mitglied im Team Berufsorientierung, „achten wir darauf, Referenten einzuladen, deren Schul- und Studienzeit noch nicht lange vorbei ist.“

Und wie kommt der Orientierungstag bei den Schülern an? Kim, 17, hat Mathe-LK belegt und die BWL-Veranstaltung besucht. Sie ist beeindruckt von der Vielzahl an Berufsfeldern, die das BWL-Studium eröffnet. Johanna, 16, und Josephine, 17, waren im selben Kurs und finden es erstaunlich, dass zum Beispiel das Berufsbild „Homestylistin“ auf BWL-Grundlagen angewiesen ist.

Die Schüler, die sich auf den Schwerpunkt „Biomedizin“ eingelassen haben, staunen über Zusammenhänge zwischen Maschinenbau und Implantologie, zwischen 3-D Druck und Prothetik. Spannend! Besonders große Resonanz fand ein Angebot zum Arbeitsfeld „Pädagogik“. Vorgestellt wurde es von Dagmar Kaplan, Mitarbeiterin des Jugendamtes Bottrop. Sie war schon mehrmals als Referentin beim Orientierungstag dabei und kommt auch nächstes Jahr gerne wieder.

Quelle:

https://www.e-pages.dk/wazbottrop/410/article/1095805/11/6/render/?token=52417cfcb3fc4d58dd9a274bf18c57c4

[Stand: 03.03.2020]

 

Auch die Ski sind frisch geschliffen

Am vergangenen Freitag trafen sich engagierte Sportlehrerinnen und -lehrer um im Skikeller unserer Schule die Ski fit für den baldigen Einsatz in Meransen zu machen. Dabei wurden sie auch von ehemaligen Kollegen (zum Beispiel dem ehemaligen Beauftragten für die Skifahrt Norbert Bodden) tatkräftig unterstützt.

 

Wir trauern um Frau Katharina Liko (1938 – 2019)

Frau Liko war lange Jahre vom Seniorenbeirat der Stadt Bottrop als Projektleiterin für unser EULE-Projekt verantwortlich, in dem Schülerinnen und Schüler zu Lehrerinnen und Lehrern für ältere Menschen werden.

Dieses generationenübergreifende Vorhaben war ihr ein Herzensanliegen und sie war mit großem Organisationstalent und Engagement maßgeblich an dem Erfolg beteiligt.

Sie war überzeugt von der Notwendigkeit lebenslangen Lernens und hielt den Dialog zwischen den Generationen für unverzichtbar für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Durch ihr herzliches Wesen gelang es ihr immer, eine harmonische Atmosphäre herzustellen.

Wir werden es in ihrem Sinne weiterführen und sie nicht vergessen.

Schulleitung und EULE-Projektleitung des Heinrich-Heine-Gymnasiums

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