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„Geheimschriften und Code-Brechen auf Latein“

Die Latein-Plus-Klasse 6a rätselt an verschlüsselten lateinischen Texten. Seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei auch an der Tagesordnung. Deshalb hat neulich auch Andrea Ostendorf, Professorin für Naturwissenschaften aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West (HRW), das Gymnasium besucht. Gemeinsam mit Lateinlehrer Rafael Schopper erklärten sie den Schülern in einem interdisziplinären Projekt antike Verschlüsselungstechniken (Kryptographie) und zeigten auch, wie sie diese trotzdem lesen können.

Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, brauchten die Schüler auch ihre Lateinkenntnisse.

Gemeinsam haben Lehrer und Hochschullehrer alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele wie z.B. die berühmte Episode „Cäsar und die Piraten“ aufbereitet. So entdecken die Heine-Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker wie die Caesar-Chiffre, übten Latein – und haben so ganz nebenbei auch noch etwas über Mathematik und Geschichte gelernt.

In den nächsten Wochen lernen die Schüler anhand von weiteren Erzählungen aus der Antike  Verschlüsselungstechniken wie die Skytale, das älteste bekannte militärische Verschlüsselungsverfahren, oder die Polybius-Chiffre, die bis in die moderne Zeit benutzt wurde, kennen.

Cäsar-Chiffre
Wir haben den Code geknackt!

 

 

So halten Bottroper Schüler Zeitzeugen-Erinnerungen lebendig

HHG-Direktor Tobias Mattheis (l.) und Ksenia Eroshina, Leiterin der Bildungsarbeit des Zweitzeugen e.V. unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Jürgen Buschfeld und Andrea Multmeier sowie Judith Oppermann (r.) (vom Bündnis Buntes Bottrop als Initiatoren sind dabei.

Bottrop.  Als erste Bottroper Schule nimmt das Heinrich-Heine-Gymnasium am bundesweiten Programm von „Zweitzeugen e.V.“ teil. Kooperation für drei Jahre.

Die Zahl der Zeitzeugen geht zurück. In absehbarer Zeit wird es keine Menschen mehr geben, die über eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, den Nationalsozialismus, direkt berichten können . Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) betritt gerade als erste Bottroper Schule neues Terrain und bildet Schülerinnen und Schüler zu Zweitzeugen aus. Die Idee dahinter: Wenn die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die heute noch über die Zeit während des Nationalsozialismus und die Verfolgung durch das damalige Regime berichten können, einmal nicht mehr da sind, sollen Jüngere in er Lage sein, diese Erinnerungen und Lebenserzählungen wach zu halten. Dafür macht sich seit einiger Zeit der Verein Zweitzeugen e.V. stark, der nun auch das Projekt am HHG mit mehreren Workshops flankiert.

Angeregt hat diese Kooperation, die jetzt vom HHG und dem Zweitzeugenverein offiziell für die nächsten drei Jahre besiegelt wurde, übrigens das Bündnis Buntes Bottrop, das mit Mitteln der hiesigen Egon-Bremer-Stiftung und aus dem Topf der Landesbeauftragten für Antisemitismus, Gabriele Leutheusser-Schnarrenberger, finanziell gefördert wird.

Schule hat immer wieder Kontakt zu Zeitzeugen

Kontakt zu Zeitzeugen hat die Schule seit zwei Jahren, wie Geschichtslehrerin Julia Keller erzählt, die das Zweitzeugen-Projekt dort maßgeblich betreut. Damals sei der NS-Zeitzeuge Sally Perel aus Israel nach Deutschland gereist und hat trotz seines hohen Alters seine Geschichte im HHG erzählt. Er hat es geschafft, als jüdischer Junge mit Hilfe einer Hitler-Jugend-Uniform unentdeckt zu bleiben und so die Verfolgung zu überleben. Anfang diesen Jahres ließ er sich auch von der anhaltenden Pandemie nicht aufhalten und schaltete sich via Videoübertragung in die Klassenzimmer, um der Schulgemeinschaft erneut aus seinem Leben zu berichten und offiziell Schulpate des HHG zu werden.

 

Die Schülerinnen Jona Nhu-Lan Ho, Laura Stadler, Anne Schultz und Carolina Brotz (v.l.) des Heinrich-Heine-Gymnasiums nehmen Teil am Zweitzeugen-Projekt. Dank dieses bundesweit tätigen Vereins werden Schüler so ausgebildet, dass sie die Erinnerung an die Naziverbrechen auch dann kompetent wachhalten können, wenn es keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Auch vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10, in der künftig die Zweitzeugenausbildung stattfindet, haben Perels Erzählung erlebt, die sie bis heute beschäftigt. Laura Stadler ist durch die Schule und besonders dieses Projekt mit dieser Epoche deutscher Geschichte erstmals intensiver konfrontiert worden. „Es ist eigentlich unglaublich, dass so etwas vor gar nicht so langer Zeit passieren konnte und diese Schicksale, die die Menschen so offen mit uns teilen, müssen immer weiter erzählt werden“, so die Schülerin.

Blick auf die Schicksale zeigt auch, wie schützenswert Demokratie ist

In den Workshops erfahren die Jugendlichen anhand umfangreichen Materials vom Schicksal vieler jüdischer Überlebender der Verfolgung, zum Teil auch multimedial. Sie nehmen dann, wenn möglich, auch Kontakt zu den hochbetagten Männern und Frauen auf, die heute zum Teil sehr weit weg, oft im Ausland, leben. „Diese Menschen lassen uns an ihrer schlimmen Geschichte teilhaben, das gibt es sonst kaum“, sagt Jona Nhu-Lan Ho. Und Anne Schultz betont: „Ein Blick auf diese Zeit und diese Schicksale zeigt, wie man tatsächlich aus Geschichte lernen kann und wie schützenswert Demokratie ist.“

Zeitzeuge und Schoah-Überlebender Sally Perel bei seinem Besuch vor zwei Jahren im Heinrich-Heine-Gymnasium. Foto: HHG

 

 

Autor: Dirk Aschendorf

Quelle: WAZ, Sonntag, 21.11.2021

https://www.waz.de/staedte/bottrop/so-halten-bottroper-schueler-zeitzeugen-erinnerungen-lebendig-id233897885.html

Virtuelles Schülerlabor

Am 20.09.21 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Biologiekurses von Frau Börger an einem virtuellen Schülerlabor des Forschungszentrums Caesar teil. In einer Doppelstunde erhielten sie eine Einführung in die Neurowissenschaften und beschäftigten sich insbesondere mit dem Aufbau und der Funktionsweise von Nervenzellen und dem Gehirn.

Natürlich durften die Schülerinnen und Schüler auch selbst experimentieren: Sie erstellten ein eigenes Modell der Reizweiterleitung an einer Nervenzelle.

Vielen Dank an Julia Schlee für den Einblick in die Welt der neurowissenschaftlichen Forschung.

Facharbeitswettbewerb 2021

 

Herr Schlegel, Herr Welling, Frau Möller und Herr Dieckmann gratulieren Emiliy Lax, Xenia Voß, Angelina Gehrlich und Gülsum Kutluk zu ihren gelungenen Präsentationen.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium ist vom Lions-Club Bottrop nun bereits zum fünften Mal eingeladen worden, an dem von ihm ausgelobten Facharbeitswettbewerb teilzunehmen. So hat dieser am Donnerstag, dem 26.08.2021 in unserer Aula stattgefunden und es wurden bei einer schulinternen Präsentation vier ausgewählte, sehr gute Facharbeiten der Jahrgangstufe Q1 für ihre besonderen Leistungen herausgehoben und prämiert.

Die Grundidee beim Facharbeitswettbewerb ist, den Schüler:innen der Jahrgangsstufe EF insgesamt 4 Vorträge darzubieten, mit denen grundsätzliche Anforderungen an Präsentationen demonstriert und erlernt werden können. Zielgruppe ist also die Stufe EF, ausführende sind aber 4 ausgewählte Schüler:innen der Q1, die ihre sehr guten Facharbeitsergebnisse vor dem Plenum der EF und einer Jury vorstellen.

Die Zielsetzung des Lions Facharbeitswettbewerbs liegt nicht nur in der Preisverleihung an die Präsentator:innen als solches. Vielmehr sind die Ziele hierbei eine frühzeitige Sensibilisierung von Referent:in und Publikum auf die zentralen Erfolgsfaktoren für einen Bewerbungsprozess, Anregung zu geben, sich die dafür notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten frühzeitig in der Schule, Freizeit sowie im Freundeskreis anzueignen und die Motivation für eine kritische Selbstreflektion durch Wettbewerb und Preisvergabe.

Am Donnerstag stellten vier Schülerinnen der Q1 der Jahrgangstufe EF und der Jury ihre Arbeiten vor. Angelina Gerlich, Gülsum Kutluk, Emily Lax und Xenia Voß hatten sich zuvor durch ihre sehr guten Facharbeiten dazu qualifiziert. Das thematische Spektrum der Arbeiten war dabei groß. Angelina Gerlich referierte zum Thema „Experimentielle Überprüfung der Thesen des Buches ‚Hirntuning- Die Bulletproof-Methode für höhere Leistungsfähigkeit, besseren Schlaf und mehr Energie“ (Gk Biologie), Gülsum Kutluk stellte das Thema „Brechts ‚Dreigroschenoper‘: ‚Propagandatheater‘ oder ‚Unterhaltungstheater‘? Rechtskonzept des ‚vergnüglichen Lernens‘ am Beispiel von Songs der ‚Dreigroschenoper‘“ vor (GK Deutsch), Emily Lax ihr Thema „How resticting the Second Amendment of the American Constitution would influence America’s security and affect people’s safety perception“ (LK Englisch) und Xenia Voß das Thema „Bergbau und dann? – Analyse des Strukturwandels in Bottrop seit den 1960er Jahren bis heute“ (GK Erdkunde). Jede der vier Bewerberinnen hatte 10 bis 15 Minuten Zeit für ihren Vortrag im Rahmen einer frei gewählten Präsentationsform.

Die Jury, welche die Arbeiten prämierte, setzte sich aus Vertretern des Lions-Clubs Bottrop (M.Welling, H.-P. Aust und H.-G.Dieckmann), der Elternplegschaft (H. Schlegel), der Lehrerschaft (M. Möller und S. Schäfer) zusammen. Sie bewertete die Vorträge (nicht die fachliche Kompetenz, sondern die Präsentation) und gab das Ergebnis am Ende mit Erläuterung bekannt. Die Begründung und Erläuterung der Jury sollte den Schüler:innen der EF die Qualitätsunterschiede der Präsentationen transparent machen.

Alle vier teilnehmenden Schülerinnen der Q1 haben allein schon durch die Benennung gewonnen. Zudem erhielten sie auch einen Geldpreis (1. Preis: 200 €, 2. – 4. Platz:  je 100 €).

Gewonnen hat den Wettbewerb in diesem Jahr die Schülerin Angelina Gerlich.

Nach einem Beratungsgespräch der Jury erfolgte am Nachmittag die Auszeichnung und ein Feedback durch die Jury.

Wir gratulieren den erfolgreichen Teilnehmerinnen.

Heureka Wettbewerb „Mensch und Natur“

86 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 haben betreut von Frau Lamping und Hußmann in diesem Schuljahr am Heureka-Wettbewerb teilgenommen.

Ronja Liebig (7b) hat dabei als erste Heine-Schülerin eine bundesweite Preisplatzierung erzielt. Sie landete mit ihrer Punktzahl bundesweit auf einem hervorragenden zweiten Platz .

Insgesamt waren 45 Multiple Choice Fragen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten zu beantworten. In den Bereichen Mensch und Tier, Natur und Umwelt und Technik und Fortschritt mussten die Schülerinnen und Schülern sich z.B. folgenden Fragen stellen: Wie werden Sinnesreize wie der Geschmack oder ein Geruch an das Gehirn weitergeleitet? Was kann sich am Lebensende eines Sterns aus ihm entwickeln? Wo wächst der essbare Teil einer Kartoffelpflanze? Was versteht man unter „Bluetooth“? Was versteht man unter fossilen Brennstoffen? Wenn bei dir ein Kalziummangel festgestellt wurde, was könntest du machen, um dem entgegen zu wirken?

Wozu gehören Windkraft, Wasserkraft und Erdwärme und wofür benötigt man Hyperlinks?

Den folgenden Siegerinnen und Siegern der jeweiligen Jahrgangsstufen wurde feierlich eine Siegerurkunde sowie ein besonderer Preis überreicht. Alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Teilnehmerurkunde und eine kleine Aufmerksamkeit des Veranstalters erhalten.

Jahrgangsstufe 5:

  1. Platz: Paul Brackmann (5b)
  2. Platz: Jannes Michalke (5b)
  3. Platz: Kristin Gosmann (5b), Tanyel Scholing (5b), Eloisa Werner (5b)

Jahrgangsstufe 6:

  1. Platz: Mika van der Linden (6d)
  2. Platz: Jasmin Jung (6d), Fred Westphal (6d)
  3. Platz: Burak Isci (6d), Marlene Barb (6d), Tim Elias van der Haar (6d)

Jahrgangsstufe 7:

  1. Platz: Ronja Liebig (7b)
  2. Platz: Kevin Wilms (7b)
  3. Platz: Nico Rothkopf (7b), Alexander Böhnke (7b)

Jahrgangsstufe 8:

  1. Platz: Julian Gosmann (8c)

Wir als Schulgemeinde gratulieren herzlich und freuen uns auf einen spannenden und erfolgreichen Wettbewerb im kommenden Schuljahr.

 

Eigenanteil – Übersicht der Schulbücher für das Schuljahr 2021/2022

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Schulbücher, die über den Eigenanteil zu beschaffen sind:

Bücher, die über den Eigenanteil zu beschaffen sind  (Schuljahr 2021/2022):

 

Sekundarstufe I

Jg.5 Deutsch Arbeitsheft Cornelsen 978-3-06-205291-0 8,75 €
  Mathe Arbeitsheft NRW ab 2019 Klett 978-3-12-733856-0 8,95 €
  Green Line 1 G9 Workbook Klett 978-3-12-835015-8 9,95 €
      Gesamtsumme Jg. 5 27,65 €
Jg.6 Deutsch Arbeitsheft Cornelsen 978-3-06-067560-9 8,75 €
  Mathe Arbeitsheft NRW ab 2019 Klett 978-3-12-733866-9 8,95 €
  Green Line 2 G9 Workbook Klett 978-3-12-835025-7 9,95 €
      Gesamtsumme Jg. 6 27,65 €
Jg.7 Green Line 3 G9 Schülerbuch Klett 978-3-12-835031-8 20,95 €
  Mathe Arbeitsheft NRW ab 2019 Klett 978-3-12-733876-8 8,95 €
      Gesamtsumme Jg. 7 29,90 €
Jg.8 Green Line 4 G9 Schülerbuch Klett 978-3-12-835041-7 20,95 €
Jg.9 Das große Oxford Wörterbuch. Dritte Auflage Cornelsen 978-0-19-440602-4 31,99 €
 

Sekundarstufe II

 

10 EF Lambacher-Schweizer, Mathematik, Einführungsphase, Band NRW Klett 978-3-12-735431-7 28,95 €
Q1/Q2 Kopiergeld (zu Beginn der Q1) Das Geld wird zu Beginn der Q1 in der ersten Jahrgangsstufenversammlung eingesammelt!

Bitte nicht überweisen!

5,00 €
Grundkurs Mathematik

Lambacher-Schweizer

Mathematik, Qualifikationsphase, Grundkurs,

Band NRW

Klett 978-3-12-735451-5 33,95 €
Leistungskurs Mathematik

Lambacher-Schweizer

Mathematik, Qualifikationsphase, Grundkurs/Leistungskurs,

Band NRW

Klett 978-3-12-735441-6 41,50 €

 

 

Schülerstudium

HRW Campus, Foto: Christa Lachenmaier
HRW Campus
Foto: Christa Lachenmaier

In diesem Schuljahr haben 6 SuS aus der EF erfolgreich ein Schülerstudium abgeschlossen (Wintersemester 20/21).

4 SuS (Hannah, Ben, Tim, Jakob) haben ein Schülerstudium an der HRW abgeschlossen: „Grundlagen der Informatik und Programmierung“ im Studiengang Angewandte Informatik 

 2 SuS (Emma und Emily) haben am Frühstudium der Universität Duisburg-Essen teilgenommen:

Emma: Veranstaltung „Grundbegriffe und Theorien der Psychologie“(Fakultät Erziehungswissenschaften und Bildungswissenschaften).

Emily: „Begleitvorlesung zum Seminar Anatomie I / Neuroanatomie (1. Abschnitt der Ärztlichen Ausbildung und des Studienfachs Humanmedizin)

Wir finden gerade in Distanz eine tolle Leistung der Schüler!

 

Foto: Zooey Braun
Foto: Zooey Braun

Für wen ist ein Schülerstudium geeignet?

Das Schülerstudium ist für motivierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler geeignet, die sich in einer bestimmten Fachrichtung einer besonderen Herausforderung jenseits der Schule stellen möchten. 

 

Das Schülerstudium

Die Jungstudierenden nehmen an regulären Lehrveranstaltungen teil, also z.B. an Vorlesungen, Seminaren und Übungen, und legen die dazugehörigen Prüfungen ab. Die erbrachten Prüfungsleistungen können bei einem späteren Studium angerechnet werden und somit das Studium nach dem Schulabschluss verkürzen.

Im Rahmen des Schülerstudiums können die Teilnehmer/innen Abläufe und Anforderungen einer Hochschule kennenlernen und Einblicke in studentische Arbeitsweisen bekommen. Ebenso haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Ihre Studienwahl zu festigen oder ggf. zu überprüfen.

 

Die Schule sollte die Jungstudierenden – falls nötig – für den Besuch der Hochschule vom Unterricht freistellen. Die Schüler/innen müssen den versäumten Schulstoff selbständig nachholen und dafür Sorge tragen, dass ihre schulischen Leistungen sich nicht verschlechtern. Bei der Stundenplanzusammenstellung wird jedoch darauf geachtet, dass möglichst wenig bzw. möglichst kein Unterricht ausfällt.

 

Hier gehts zum Flyer mit allen wichtigen Informationen zum Schülerstudium.

Facharbeiten am Heinrich-Heine-Gymnasium: Vier Mädchen liegen vorn

Eine längere schriftliche Ausarbeitung über ein Thema, wie sie auch Studenten verfassen müssen, ist am Heinrich-Heine-Gymnasium an der Gustav-Ohm-Straße in Jahrgangsstufe elf vorgeschrieben, an anderen Gymnasien auch. Der Lions-Club Bottrop hat es möglich gemacht, die besten dieser Facharbeiten zu prämieren: mit 200 Euro, 100 Euro und je einem Buchgutschein. Dafür ausgewählt wurden die Arbeiten von Tessa, Josie, Elisa und Tabea (Bild). Sie hatten sie zuvor der gesamten Stufe vorgestellt. Und die hatte dann abgestimmt, welches Thema und welche Vorstellung ihnen am besten gefiel.

 

Quelle: https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/644/articles/1260291/16/2 [Stand: 08.12.2020]

Neue Lernkonzepte werden nach Corona-Krise bleiben

Oberstufenschüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop arbeiten im Fach Latein mit dem Tablet oder Laptop. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Neben der digitalen Ausstattung soll sich an den Schulen die Art des Lernens dauerhaft verändern. Schüler, Lehrer und Eltern sind gefordert.

Die ersten künftig auch bleibenden Veränderungen für den Schulunterricht, die die Corona-Krise beschleunigt mit sich gebracht hat, kann man etwa am Heinrich-Heine-Gymnasium schon jetzt beobachten: Kommen die Oberstufenschüler zum Präsenzunterricht, bringen sie ihre eigenen Laptops mit. Denn durch das Lernen auf Distanz ist es für sie selbstverständlich geworden, digital zu arbeiten und die Ergebnisse entsprechend zu präsentieren.

Der weiter nötige digitale Ausbau an den Schulen ist durch Corona in den Fokus gerückt. Wobei diese in der Regel ja nicht bei Null anfingen, wie auch HHG-Schulleiter Tobias Mattheis betont: „Durch Corona ist das Ganze wahnsinnig beschleunigt worden.“ Aber 100 Prozent sind eben auch noch nicht erreicht.

Digitalisierung an Schulen nicht stiefmütterlich behandeln

Mit Blick auf die Schullandschaft stellt Dominik Nowak, Sekundarschullehrer und Medienberater im Kompetenzteam für Lehrerfortbildung, fest: „Das hat dazu geführt, dass man wie unter einem Brennglas sieht, was funktioniert und was nicht – und dass Digitalisierung kein Thema für Schulen sein sollte, das stiefmütterlich behandelt wird.“

Dominik Nowak ist Medienberater im Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung, Schwerpunkt weiterführende Schulen. Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services / Labus / FUNKE Foto Services

So sei etwa spätestens jetzt klar geworden, dass Tablets genauso Werkzeuge für den Unterricht sind wie Taschenrechner. „Im Moment gibt es an Bottroper Schulen Klassensätze davon, aber keine Vollausstattung“, so Nowak. „Es ist utopisch zu denken, dass die Stadt für jeden Schüler ein eigenes Tablet anschaffen kann.“

Die jüngst vom Bund in Aussicht gestellte Förderung solle dafür eingesetzt werden, Leihgeräte an bedürftige Schüler auszugeben. Was für die Elternschaft insgesamt mit Blick auf die Zukunft bedeuten könnte, „dass sie sich genau wie an Büchern oder Taschenrechnern auch an digitalen Endgeräten beteiligen.“

Das sieht auch Tobias Mattheis vom HHG so, wo nach guten Erfahrungen mit einer Tablet-Klasse unabhängig von Corona das Ziel sei, die Tablet-Nutzung auszubauen. Dabei soll niemand abgehängt werden. Aktuell seien Kinder ohne Ausstattung mit Leihgeräten versorgt worden.

 

HHG-Lehrer Christian Lindemann projiziert Lerninhalte mit einem LCD-Projektor auf die Leinwand. Die Schulen haben in der Corona-Krise mit der Digitalisierung nicht bei Null angefangen. Doch das Lernen auf Distanz hat für Beschleunigung gesorgt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten

Nowak sieht die Krise als Motor. Mit Blick darauf, dass die Schüler ja auch auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden müssen, sollte seiner Auffassung nach so manches nun an Schulen entwickelte Konzept die Pandemie überdauern. Videokonferenzen etwa – „die wurden möglich gemacht durch das Engagement von einzelnen Lehrern, das muss aber zentral aufgestellt werden“ – , oder beim Vorhandensein einer Lernplattform wie Moodle an der Schule das digitale Zurverfügungstellen von (Video-)Material.

Moodle wird u.a. am HHG genutzt. „Unser Glück war, dass wir die Lernplattform vor Corona schon neu aufgestellt hatten“, so der HHG-Schulleiter. An dem Gymnasium ist bereits länger die Arbeitsgemeinschaft HHG 4.0 aktiv. Schüler würden sich wünschen, dass auch künftig vieles digital verfügbar wäre. Mit der Einführung von Microsoft Office 365 könnten Kinder etwa auch interaktiv Gruppenarbeiten weiterführen, die morgens im Unterricht nicht abgeschlossen wurden.

All diese Dinge bedeuten aber auch: Lehrer – für die Dienstgeräte gefordert werden – müssen fortgebildet werden. Eltern müssen sich (nicht nur finanziell) einbringen. Schülern wird verstärkt Selbstständigkeit und Vernetzung abverlangt.

Gute Erfahrungen in kleinen Lerngruppen gemacht

Als Sprecherin der Grundschulen sieht Christiane Gosda weitere Punkte, die sich aus der Krise mitnehmen lassen. „Es gab eine Phase, wo wir nur kleine Lerngruppen hatten.“ Effektive Lernzeiten seien das gewesen, in denen Lehrer gut Zeit für individuelle Förderung hatten. „Kleine Lerngruppen könnten der Schlüssel sein zu guter Bildung“, unterstreicht Gosda die Forderung nach mehr qualifizierten Lehrkräften in der Grundschule. Gezeigt habe Corona verstärkt, dass es gerade im Primarbereich stark darauf ankomme, wie Eltern ihre Kinder unterstützen.

Mattheis wünscht sich zudem, dass die zuletzt gezeigte Kreativität in den Kollegien positiv mitgenommen werden kann. Und am Ende ist für alle klar, was HHG-Medienkoordinator Christian Lindemann so formuliert: „Es kommt auf den Lehrer an; wir brauchen auch Präsenzunterricht, Beziehungsarbeit ist unheimlich wichtig.“

https://www.waz.de/staedte/bottrop/neue-lernkonzepte-werden-bleiben-id229334714.html

Autorin: Nina Stratmann 17.06.2020

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