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Neue Lernkonzepte werden nach Corona-Krise bleiben

Oberstufenschüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop arbeiten im Fach Latein mit dem Tablet oder Laptop. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Neben der digitalen Ausstattung soll sich an den Schulen die Art des Lernens dauerhaft verändern. Schüler, Lehrer und Eltern sind gefordert.

Die ersten künftig auch bleibenden Veränderungen für den Schulunterricht, die die Corona-Krise beschleunigt mit sich gebracht hat, kann man etwa am Heinrich-Heine-Gymnasium schon jetzt beobachten: Kommen die Oberstufenschüler zum Präsenzunterricht, bringen sie ihre eigenen Laptops mit. Denn durch das Lernen auf Distanz ist es für sie selbstverständlich geworden, digital zu arbeiten und die Ergebnisse entsprechend zu präsentieren.

Der weiter nötige digitale Ausbau an den Schulen ist durch Corona in den Fokus gerückt. Wobei diese in der Regel ja nicht bei Null anfingen, wie auch HHG-Schulleiter Tobias Mattheis betont: „Durch Corona ist das Ganze wahnsinnig beschleunigt worden.“ Aber 100 Prozent sind eben auch noch nicht erreicht.

Digitalisierung an Schulen nicht stiefmütterlich behandeln

Mit Blick auf die Schullandschaft stellt Dominik Nowak, Sekundarschullehrer und Medienberater im Kompetenzteam für Lehrerfortbildung, fest: „Das hat dazu geführt, dass man wie unter einem Brennglas sieht, was funktioniert und was nicht – und dass Digitalisierung kein Thema für Schulen sein sollte, das stiefmütterlich behandelt wird.“

Dominik Nowak ist Medienberater im Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung, Schwerpunkt weiterführende Schulen. Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services / Labus / FUNKE Foto Services

So sei etwa spätestens jetzt klar geworden, dass Tablets genauso Werkzeuge für den Unterricht sind wie Taschenrechner. „Im Moment gibt es an Bottroper Schulen Klassensätze davon, aber keine Vollausstattung“, so Nowak. „Es ist utopisch zu denken, dass die Stadt für jeden Schüler ein eigenes Tablet anschaffen kann.“

Die jüngst vom Bund in Aussicht gestellte Förderung solle dafür eingesetzt werden, Leihgeräte an bedürftige Schüler auszugeben. Was für die Elternschaft insgesamt mit Blick auf die Zukunft bedeuten könnte, „dass sie sich genau wie an Büchern oder Taschenrechnern auch an digitalen Endgeräten beteiligen.“

Das sieht auch Tobias Mattheis vom HHG so, wo nach guten Erfahrungen mit einer Tablet-Klasse unabhängig von Corona das Ziel sei, die Tablet-Nutzung auszubauen. Dabei soll niemand abgehängt werden. Aktuell seien Kinder ohne Ausstattung mit Leihgeräten versorgt worden.

 

HHG-Lehrer Christian Lindemann projiziert Lerninhalte mit einem LCD-Projektor auf die Leinwand. Die Schulen haben in der Corona-Krise mit der Digitalisierung nicht bei Null angefangen. Doch das Lernen auf Distanz hat für Beschleunigung gesorgt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten

Nowak sieht die Krise als Motor. Mit Blick darauf, dass die Schüler ja auch auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden müssen, sollte seiner Auffassung nach so manches nun an Schulen entwickelte Konzept die Pandemie überdauern. Videokonferenzen etwa – „die wurden möglich gemacht durch das Engagement von einzelnen Lehrern, das muss aber zentral aufgestellt werden“ – , oder beim Vorhandensein einer Lernplattform wie Moodle an der Schule das digitale Zurverfügungstellen von (Video-)Material.

Moodle wird u.a. am HHG genutzt. „Unser Glück war, dass wir die Lernplattform vor Corona schon neu aufgestellt hatten“, so der HHG-Schulleiter. An dem Gymnasium ist bereits länger die Arbeitsgemeinschaft HHG 4.0 aktiv. Schüler würden sich wünschen, dass auch künftig vieles digital verfügbar wäre. Mit der Einführung von Microsoft Office 365 könnten Kinder etwa auch interaktiv Gruppenarbeiten weiterführen, die morgens im Unterricht nicht abgeschlossen wurden.

All diese Dinge bedeuten aber auch: Lehrer – für die Dienstgeräte gefordert werden – müssen fortgebildet werden. Eltern müssen sich (nicht nur finanziell) einbringen. Schülern wird verstärkt Selbstständigkeit und Vernetzung abverlangt.

Gute Erfahrungen in kleinen Lerngruppen gemacht

Als Sprecherin der Grundschulen sieht Christiane Gosda weitere Punkte, die sich aus der Krise mitnehmen lassen. „Es gab eine Phase, wo wir nur kleine Lerngruppen hatten.“ Effektive Lernzeiten seien das gewesen, in denen Lehrer gut Zeit für individuelle Förderung hatten. „Kleine Lerngruppen könnten der Schlüssel sein zu guter Bildung“, unterstreicht Gosda die Forderung nach mehr qualifizierten Lehrkräften in der Grundschule. Gezeigt habe Corona verstärkt, dass es gerade im Primarbereich stark darauf ankomme, wie Eltern ihre Kinder unterstützen.

Mattheis wünscht sich zudem, dass die zuletzt gezeigte Kreativität in den Kollegien positiv mitgenommen werden kann. Und am Ende ist für alle klar, was HHG-Medienkoordinator Christian Lindemann so formuliert: „Es kommt auf den Lehrer an; wir brauchen auch Präsenzunterricht, Beziehungsarbeit ist unheimlich wichtig.“

https://www.waz.de/staedte/bottrop/neue-lernkonzepte-werden-bleiben-id229334714.html

Autorin: Nina Stratmann 17.06.2020

Gemeinsam sind WIR stark!

 Getreu diesem Motto durften sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Fach Praktische Philosophie kreativ ausleben.

Das Ergebnis ist eine große und bunte Leinwand, die dieses Motto, das gerade in der momentanen, besonderen Zeit und im Schulalltag am Heinrich-Heine-Gymnasium für jeden Einzelnen eine sehr wichtige Rolle spielt, lebhaft verkörpert. Dabei drohten die mit Corona verbundenen Einschränkungen zunächst auch dem Vorhaben, ein gemeinschaftliches Produkt zum Thema Gemeinschaftsleben zu erstellen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch nach der Anpassung des Themas aus aktuellem Anlass zu Gemeinsam sind WIR stark! zeigten die Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Flexibilität, indem sie sich an die neuen Bedingungen, die das Lernen auf Distanz mit sich bringt, hervorragend anpassten. So entwickelte sich durch die Kommunikation und Bearbeitung auf digitalem Wege dennoch das für die Schülerinnen und Schüler wichtige Gefühl von Gemeinschaft und gemeinschaftlichem Arbeiten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Ende konnte aus einer Vielzahl kreativer Ideen doch noch ein tolles Gemeinschaftsprodukt entstehen, in welchem die – besonders aktuell –  wichtigen Werte wie #Zusammenhalt und #Teamwork durch die verschiedenen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie deren Verbindung zu einem Ganzen zum Ausdruck kommen.

In Informatik spielen HHG-Schüler ganz oben mit

Von einer hohen Beteiligung und einem hervorragenden Abschneiden beim „Informatik-Biber“ berichtet das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) an der Gustav-Ohm-Straße. Bei Deutschlands größtem Informatik-Wettbewerb haben insgesamt 2308 Bildungseinrichtungen im vergangenen Jahr mitgemacht. Am (HHG) waren das gleich 909 seiner insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler. Damit belegt das Bottroper Gymnasium bundesweit den elften Rang, was den Umfang der Beteiligung angeht. 35 Mädchen und Jungen konnten sich auch über einen ersten Preis dabei freuen, einige von ihnen sogar mit der höchsten Punktzahl: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der Klasse 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (8d), Ruth Mentz (9a) sowie Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (Oberstufe Q2).

(WAZ vom 11.3.2020)

Besuch im Schülerlabor des HHG

Foto: Kappi

Das Heinrich-Heine-Gymna­sium hat sein „PhänomxX- Schülerlabor“ vorgestellt, das MINT Schülerexperi­mente für Schüler der Klas­sen 4 bis 6 ermöglicht.

Ziel ist die Verbesserung der Kompetenzen in den MINT- Fächern. Kooperationspart­ner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX und die Sparkasse Bottrop. Schirmherrin des Vereins PhänomexX ist Regierungspräsidentin Doro­thee Feller, die sich gemein­sam mit Oberbürgermeister Bernd Tischler bei einem Besuch des Heinrich-Heine- Gymnasiums das Labor zei­gen ließ. 

Quelle: Stadtspiegel vom 15.02.2020

HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb


HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wer ist im sozialen Netzwerk „Teenigram“ ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen.

Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Gut 401.000 Schülerinnen und Schüler machten mit. Die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums  waren eifrig dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

909 der insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 4. bis 15. November am Online-Wettbewerb teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 2.308 mitwirkenden Bildungseinrichtungen und belegt bundesweit den 11. Platz.

Insgesamt konnten sich 35 Schüler über einen ersten Preis freuen, wobei einige sogar die Höchstpunktzahl erreichten: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (alle aus der 6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (alle aus der 7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (beide aus der 8d), Ruth Mentz (9a), Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (alle aus der Q2).

Insgesamt konnten sich 39 Schüler über einen zweiten Preis freuen:

Emma Holzmann, Emila Probst (beide aus der 5a), Vinda Mourad, Asli Turan (beide aus der 6b), Linda Czekalla, Josie Zerwas, Alicja Szturo, Aaliyah Cekic (alle 6c), Pia Urban (7b), Nick Gross, Jannik Weiss, Aristotelis Nikolaidis, Anna Rehberg, Nils Busch, Jana Evers (alle aus der 7d), Nele Weißbon (8a), Mia Miketta, Tiffany Lukavsky, Eric Nagel, Maja Stamm, Lara Legrottaglie, Mats Küppers (alle aus der 8b), Aaron Scherz, Joel Vermöhlen (beide aus der 8d), Sandro Bewersdorf, Pepe Klee, Lennart Nentwig, Annabelle Schramm, Reyhan Cansiz (alle aus der 8e), Jakob Rothe, Jan Schröder (beide aus der 9a), Coskun Ceydagül, Ben Dotzauer, Jacob Schraven (alle aus der 9b), Adrian Lange und Luisa Schmolke (beide aus der Q2).

Dafür wird das HHG vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen, aTalente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

 

Wer oder was ist ein Ozobot?

Die Antwort auf diese Frage erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5d (Mintklasse) des Heinrich-Heine-Gymnasiums im vergangenen Dezember in einem Workshop, den sie in der Lebendigen Bibliothek Bottrop absolvierten.

Das Team der Lebendigen Bibliothek unter der Leitung von Frau Schröder ermöglichte es den 28 Schülerinnen und Schüler sowie ihren Lehrerinnen Frau Hymmen und Frau Lamping selbstständig einen Roboter, den Ozobot, zu programmieren. Diese ließen sich anhand von Farbcodes in verschiedene Richtungen bewegen. Durch das Programmieren lernten die Kinder, Probleme zu analysieren und die Lösungen in Form von logischen Abfolgen zu formulieren.

Die Sieger stehen fest: Siegerehrung des Heureka-Wettbewerbes „Mensch, Natur und Technik“

Knapp 80 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 haben in diesem Schuljahr am Heureka-Wettbewerb teilgenommen.

Insgesamt waren 45 Multiple Choice Fragen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten zu beantworten. In den Bereichen Mensch und Tier sowie Natur und Umwelt mussten die Schülerinnen und Schülern sich z.B. folgenden Fragen stellen: Weißt du, wie Wale ihren Nachwuchs bekommen oder warum erwachsene Menschen im Normalfall weniger Knochen haben als Babys?  Wodurch entsteht Morgentau und was wird mit dem Begriff Weltraummüll bezeichnet?

Wozu gehören Windkraft, Wasserkraft und Erdwärme und wofür benötigt man Hyperlinks? Dies sind Fragen aus dem Themengebiet Technik und Fortschritt des diesjährigen Wettbewerbs. 

Den folgenden Siegerinnen und Siegern der jeweiligen Jahrgangsstufen wurde feierlich eine Siegerurkunde sowie ein besonderer Preis überreicht. Alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Teilnehmerurkunde und eine kleine Aufmerksamkeit des Veranstalters erhalten.

Jahrgangsstufe 5:

  1. Platz: Marlene Barb (5d), Maya Höhner (5d), Gina Schulte-Bockholt (5d), Mika von der Linden (5d)
  2. Platz: Fred Westphal (5d)
  3. Platz: Zoe Witt (5d)

Jahrgangsstufe 6:

  1. Platz: Tiago Silva (6b)
  2. Platz: Laurenz Pudzich (6b), Lutz Wilkesmann (6b)
  3. Platz: Zoe Landfried (6d), Hendrick Sperling (6b), Lea Pogorzalek (6d), Luca Roos (6b), Luisa Jokisch (6b), Mikail Bekdes (6b)

Jahrgangsstufe 7:

  1. Platz: Devrim Kaplan (7d)
  2. Platz: Dilara Sözüdogru (7d)
  3. Platz: Dinh Tung Nguyen (7d)

Wir als Schulgemeinde gratulieren herzlich und freuen uns auf einen spannenden und erfolgreichen Wettbewerb im kommenden Schuljahr.

Regierungspräsidentin schaut sich Labor an

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat kürzlich sein „PhänomxX-Schülerlabor“ eröffnet. Es wird heute Regierungspräsidentin Dorothee Feller vorgestellt. In dem Labor wird naturwissenschaftlicher Unterricht beispielhaft gefördert und das schulische Lernen ergänzt.

WAZ Bottrop 20.1.2020

 

siehe auch Beitrag vom 6.11.2019: https://hhg-bottrop.de/schueler-experimentieren-im-neuen-schuelerlabor

 

 

 

Bottrop: Lehrer machen Kindern den Schulwechsel einfacher

Auf gute Zusammenarbeit: Vertreter der Bottroper Grundschulen und der weiterführenden Schulen unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung im Spielraumsaal an der Prosperstraße. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottroper Lehrer arbeiten für einen sanften Schulübergang. Für Kinder ist es ja nicht immer leicht, die vertrauten Grundschulen zu verlassen.

Für viele Kinder ist das alles andere als einfach: wenn sie nach dem letzten Zeugnis in der vierten Klasse von ihrer vertrauten Grundschule in eine für sie oft noch fremde weiterführende Schule wechseln. Die meisten Kinder freuen sich zwar auch darauf, doch in der neuen Schule ist für sie vieles anders: nicht nur weil die Kinder sich an neue Schulwege, Klassenräume und Unterrichtsmethoden gewöhnen müssen, sondern zum Beispiel auch, weil sie nun zumeist nicht mehr eine Klassenlehrerin, sondern mehrere Fachlehrer unterrichten. Das kann bei den Kindern auch Sorgen und Ängste auslösen.

Zu Brüchen und daraus womöglich resultierenden Zweifeln der Schulkinder an ihren Fähigkeiten soll es möglichst aber gar nicht erst kommen. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen in der Stadt sehen es daher auch als ihre Aufgabe an, an einem möglichst sanften Übergang von den Grundschulen in die weiterführenden Schulen zu arbeiten. „Im Mittelpunkt stehen dabei von Beginn an die Kinder. Wir wollen ihnen den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule möglichst einfach machen“, sagte Ingo Scherbaum, Leiter des Josef-Albers-Gymnasiums.

Es geht auch um ganz alltägliche Dinge im Unterricht

Gemeinsam mit Annemarie Goßmann-Böcklenberg war Scherbaum Moderator bei den Arbeitstreffen, an denen Vertreter aller Grundschulen und aller weiterführenden Schulen Bottrops teilnahmen. Ergebnis ist eine Vereinbarung zwischen den Schulen, mit der sie sich zur Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Schulübergänge verpflichten. Dabei gehe es nicht um die Empfehlungen der Grundschulen an die Eltern, welche weiterführende Schulen die Kinder aus Sicht der Lehrer besuchen sollten, sondern um auf den ersten Blick ganz alltägliche Dinge im Unterricht und in den Schulen, erklärt Annemarie Goßmann-Böcklenberg.

Die Leiterin der Fichteschule macht an einem einfachen Beispiel klar, worum es bei dem Katalog an Maßnahmen und Standards geht, auf die sich die Lehrkräfte geeinigt haben: So werden die Lehrer in den weiterführenden Schulen an der Tafel in Druckschrift schreiben, um für die Kinder gleiche Bedingungen zu schaffen oder sie übernehmen Ordnungssysteme oder die Farben der Schulhefte, an denen sich die Kinder zuvor in den Grundschulen orientiert haben. Zweck auch solcher einfachen Übungen ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler in der für sie neuen Umgebung möglichst gut zurechtfinden.

Die Arbeitstreffen der Lehrer mündeten nun in einer Kooperationsvereinbarung, die Vertreter aller Schulen im Beisein von Schulamtsdirektorin Heike Sulima und dem Bottroper Schuldezernenten Paul Ketzer im Spielraum des Jugendamtes unterzeichneten. Ein weiterer Effekt des Arbeitskreises der Lehrkräfte, die sich dazu abwechselnd in verschiedenen Schulen trafen, war auch das gegenseitige Kennenlernen. „Das Verständnis und das Wissen über den Unterricht in den verschiedenen Schulformen ist bei allen größer geworden“, zieht Albers-Schulleiter Scherbaum ein weiteres Fazit.

 

Norbert Jänecke, 16.01.2020

https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottrop-lehrer-machen-kindern-den-schulwechsel-einfacher-id228164017.html

 

 

Latein Plus: Schüler verwandeln sich in Legionäre

Zwei Archäologinnen des LWL-Römermuseums in Haltern besuchten mit Waffen und römischer Alltags- und Militärskleidung die Latein Plus- Klasse 6a.

Besonders das Anziehen diverser römischer Kleidungsstücke stieß auf große Begeisterung. So verwandelten sich die Schüler in Legionäre und Römer: sie durften Legionärshelme aufsetzen und beispielsweise ein Kettenhemd anprobieren. An vielen Stellen setzten sie ihre Lateinkenntnisse ein, um bestimmte Aspekte des römischen Alltags zu benennen; nebenbei erfuhren sie, was die Römer einst nach Westfalen verschlagen hatte.

Sie bestaunten die Sandalen, das Kurzschwert, den Dolch und den Speer und konnten den großen Schild kaum hochheben.

Abschließend stellten die Schüler fest: Das Legionärsleben war kein „Zuckerschlecken“ und es wurde viel Energie für einen Tagesmarsch benötigt. Abgerundet wurde der Besuch durch viele Detailinformationen zur berühmten Varusschlacht.

 

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