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Sechs Schulen setzen auf Medienscouts

Mit Smartphone & Co. verantwortungsvoll umzugehen und sich nicht manipulieren zu lassen, das lernt man am besten von Gleichaltrigen. Deswegen werden 48 Mädchen und Jungen der sechs Bottroper Schulen August-Everding-Realschule, Marie-Curie-Realschule, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Willy-Brandt-Gesamtschule, Heinrich-Heine-Gymnasium und Josef-Albers-Gymnasium von der Landesanstalt für Medien bis zu den Sommerferien zu Medienscouts ausgebildet. Die erste von fünf Veranstaltungen fand am Josef-Albers-Gymnasium statt, wie das Bild zeigt.

(WAZ vom 12.3.2020)

 

In Informatik spielen HHG-Schüler ganz oben mit

Von einer hohen Beteiligung und einem hervorragenden Abschneiden beim „Informatik-Biber“ berichtet das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) an der Gustav-Ohm-Straße. Bei Deutschlands größtem Informatik-Wettbewerb haben insgesamt 2308 Bildungseinrichtungen im vergangenen Jahr mitgemacht. Am (HHG) waren das gleich 909 seiner insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler. Damit belegt das Bottroper Gymnasium bundesweit den elften Rang, was den Umfang der Beteiligung angeht. 35 Mädchen und Jungen konnten sich auch über einen ersten Preis dabei freuen, einige von ihnen sogar mit der höchsten Punktzahl: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der Klasse 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (8d), Ruth Mentz (9a) sowie Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (Oberstufe Q2).

(WAZ vom 11.3.2020)

energy4future – Camp für MINT-EC NRW Schulen an der Hochschule Ruhr West

Im Workshop „Photovoltaic meets Arduino and Raspberry“ „bauten“ die Schüler (auch vom Heinrich-Heine- Gymnasium Bottrop) eine solarbetriebene Powerbank. Foto: HRW

Bottrop, 28. Februar 2020: Nach Telefon, Computer und Fernseher werden zunehmend auch Haushaltsgeräte und Haustechnik vernetzt. Die intelligente Vernetzung kann das Wohnen sicherer und komfortabler machen und auch dabei helfen, Energie zu sparen. Wie die intelligente Nutzung funktioniert, wie die Steuerungssoftware programmiert wird, haben fünf Schüler*innen von unterschiedlichen Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerkes MINT-EC an der Hochschule Ruhr West erfahren und erforscht. 

Insgesamt nahmen 15 Schüler*innen aus NRW am MINT-EC Camp teil. Sie reisten aus Coesfeld, Detmold, Essen, Oberhausen, Paderborn, Münster, Sprockhövel und aus Bottrop an. Vom 26. bis 28. Februar 2020 erlebten die Schüler*innen aus den MINT-EC-Schulen die aufregende Welt der Energietechnik. Neben der intensiven Arbeit in drei verschiedenen Workshops gab es unter anderem Spaß mit VR Brillen und einen Bowlingabend. Übernachtet wurde im Bottroper „Chillten“, wo sich die Schüler*innen von ihrem ‚Arbeitsalltag‘ erholen konnten. Das Abendprogramm war für den gemeinsamen Austausch und Freizeitaktivitäten der Teilnehmenden gedacht. 

Innerhalb des Camps in der Hochschule Ruhr West konnten sich die Teilnehmer*innen für einen von drei Workshops entscheiden:  • DIY Battery • Photovoltaic meets Arduino and Raspberry • Smart Energy Home

Batterien sind seit vielen Jahrzehnten unscheinbare Begleiter. Sie stecken in der Taschenlampe oder im Smartphone. Dass die Technik noch verbesserungsfähig ist, merkt man allenfalls, wenn man das Smartphone jeden Abend neu aufladen muss. Doch was muss die Batterie der Zukunft leisten? Die Technik von Energiespeichersystemen ist im Umbruch. Elektroautos benötigen leistungsfähige Batterien und der Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne oder Wind ist auf stationäre Energiespeicher angewiesen. Um diese Fragen und, wie eine Batterie hergestellt wird, ging es im Workshop „Do it yourself-Battery“. Im Energiespeicherlabor wurden selbstständig Lithium-Ionenbatterien hergestellt. Mit Kupferfolie und Argongas produzierten die Schüler*innen in einem luftfreien Raum, in einer sogenannten Clove-Box, ihre Batterien. 

Denn auf Reisen oder bei Stromausfällen ist eine Powerbank auf jeden Fall die richtige Wahl. Damit ist man unabhängiger und hat immer ein Energie-Backup in der Tasche. Bei genug Sonne braucht man nicht einmal in der Wildnis auf elektronischen Geräte verzichten. Im Workshop „Photovoltaic meets Arduino and Raspberry“ wurde eine solargetriebene Powerbank für das eigene Smartphone kreiert.

Und im „Smart Energy Home“ setzten sich die Schüler*innen mit der Steuerungssoftware zur intelligenten Nutzung von erneuerbaren Energien in Wohnhäusern auseinander. Eine Solaranlage versorgt die Haushaltsgeräte mit Strom. Dazu wurden Algorithmen errechnet, zu welchem günstigen Zeitpunkt die Geräte benutzt werden sollten. Die Waschmaschine startet also dann, wenn ausreichend Strom produziert wird. Und der Kühlschrank kühlt sich auf 4°C ab, wenn er sich auf 6°C erwärmt hatte. 

Im MINT-EC Camp beschäftigten sich die Schüler*innen mit Fragen und Antworten rund um erneuerbare Energien und IT. „Es fehlen in vielen Branchen MINT- und ganz besonders IT-Fachkräfte. Das ist mittlerweile bekannt. Wir möchten mit Angeboten wie diesen, junge Menschen für den MINTBereich und ein MINT-Studium begeistern. Ihnen zeigen, dass die Herausforderungen der Energiezukunft mit Technik lösbar sind“, erklärte Annette Wolf, mint4u-Koordinatorin der Hochschule Ruhr West. 

„Die Organisation hat sich gelohnt! Das Camp kam bei allen Beteiligten – bei Schülerinnen und Schülern, bei Workshopleitern, bei den Lehrer*innen – richtig gut an. Die Teilnehmer*innen hatten viel Spaß, haben Neues gelernt, sich bestärkt in ihren Interessen und Ideen gefühlt“, freute sich Cornelia Hussmann. Sie hatte das Camp erstmals und federführend für das Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium organisiert und begleitet. „Eine zusätzliche Herausforderung“, bestätigte Schulleiter Tobias Mattheis und ergänzt: „Es ist ein Angebot für MINT-begeisterte Schüler*innen. In ihren Workshops, die besonders am Donnerstag und Freitag sehr arbeitsintensiv waren, haben sie Einblicke in den Alltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Energietechnik erhalten und konnten ihre Ideen umsetzen, mit denen sie die Energiezukunft gestalten könnten. Das ist es, was wir für die Energiewende brauchen. Hier im Camp wurden sie bestätigt und bestärkt.“ 

Andreas Duschik vom Pelizaeus Gymnasium Paderborn entwickelt eine Batteria und erforscht damit auch die Frage Was muss die Batterie in Zukunft leisten?“ Foto: HRW / Wolf

Alle Beteiligten plädieren für eine Wiederholung im kommenden Jahr! 

Veranstalter des dreitägigen MINT-EC Campus waren das Institut Energiesysteme der Hochschule Ruhr West und das Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop (MINT-EC-Schule). Unterstützt wurde das Camp durch das zdi-Zentrum mint4u Bottrop und das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW).

Statements von Schülerinnen und Schülern:

Im Camp ist mir klar und bewusst geworden, wie weit die Forschung und Technik eigentlich sind. Wie sinnvoll und sparsam Energie im Haushalt durch moderne Technik eingesetzt werden kann. Es ist nur irgendwie schade, dass die Öffentlichkeit so wenig darüber weiß.“ Christine vom Bottroper JosefAlbers-Gymnasium nahm am Workshop “Smart Energy Home” teil.

„Es waren drei spannende Tage. Toll fand ich, dass wir alle gemeinsam Bowling spielen waren. Und der „Bau“ unserer eigenen solarbetriebenen Powerbank“. Hendrik vom Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium nahm am Workshop “Photovolteic meets Arduino and Raspberry” teil.

 


Die WAZ berichtet hierzu:

Die Welt der Energietechnik

Drei Tage lang erlebten Schülerinnen und Schüler von Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt aus der Region die Welt der Energietechnik an der Hochschule Ruhr West. Neben der Arbeit in Workshops gab es für sie unter anderem eine virtuelle Führung auf dem Dach der Hochschule mit Virtual-Reality-Brillen.

WAZ vom 02.03.2020

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/409/articles/1095204/22/8

 

Zeitzeugengespräch und Ausstellungsbesuch auf Zollverein

Am 18.02.2020 besuchte die Klasse 9b unter der Leitung von Frau Keller und Herrn Liß die Ausstellung S U R V I V O R S. Faces of life after the Holocaust in der Mischanlage der Zeche Zollverein in Essen, welche 75 Portraits von Holocaust-Überlebenden und ein Zitat derer zeigt.

Der 84-jährige Zeitzeuge und Holocaust-Überlebende Herbert Rubinstein war eigens aus Düsseldorf angereist und erzählte vor der Besichtigung der Ausstellung Geschichten aus seinem Leben.

Herr Rubinstein wurde 1936 in Czernowitz, in der heutigen Ukraine, geboren und floh  vor der Deportation in ein Konzentrationslager mit seiner Mutter nach Amsterdam. In seiner Rede lobte er die Demokratie als die beste Regierungsform, die die Menschheit je ersonnen hat, und betonte, dass die Jugend nicht schuld am Holocaust sei, es wären die älteren Generationen, denen er nicht verzeihen kann. Jedoch, so Herr Rubinstein, müsse die Jugend aufpassen, dass sie nicht schuldig werde, im Hinblick auf politische Vorgänge nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Anschließend wurde ein kurzer Film von und mit Herrn Rubinstein gezeigt, in dem seine Lebensgeschichte näher erläutert wurde.

Danach konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, welche Herr Rubinstein stehts bemüht war zu beantworten. „Unsere Demokratie hat Verschleißerscheinungen, wir müssen sie instand halten und pflegen, wenn wir sie weiterhin genießen wollen.“ erklärte Herr Rubinstein mit Bezug auf die Frage, ob er Angst habe, dass sich der Holocaust wiederhole. Es sei nicht so wichtig, dass Juden umgebracht wurden, sondern dass Menschen von Menschen, wenn man sie denn so nennen dürfte, umgebracht wurden. Sein Auftrag an die Schülerinnen und Schüler war es, die Demokratie wertzuschätzen und sie zu wahren.

Nach der Fragerunde besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung und sahen sich die verschiedenen Personen, porträtiert von Martin Schoeller in Israel anlässlich zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945, an. Die Frontalaufnahmen der Überlebenden haben bei den Schülerinnen und Schülern Eindruck hinterlassen und werden in den folgenden Geschichtsstunden Gegenstand der Diskussionen sein.

Marc Lorberg

Besuch im Schülerlabor des HHG

Foto: Kappi

Das Heinrich-Heine-Gymna­sium hat sein „PhänomxX- Schülerlabor“ vorgestellt, das MINT Schülerexperi­mente für Schüler der Klas­sen 4 bis 6 ermöglicht.

Ziel ist die Verbesserung der Kompetenzen in den MINT- Fächern. Kooperationspart­ner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX und die Sparkasse Bottrop. Schirmherrin des Vereins PhänomexX ist Regierungspräsidentin Doro­thee Feller, die sich gemein­sam mit Oberbürgermeister Bernd Tischler bei einem Besuch des Heinrich-Heine- Gymnasiums das Labor zei­gen ließ. 

Quelle: Stadtspiegel vom 15.02.2020

HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb


HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wer ist im sozialen Netzwerk „Teenigram“ ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen.

Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Gut 401.000 Schülerinnen und Schüler machten mit. Die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums  waren eifrig dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

909 der insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 4. bis 15. November am Online-Wettbewerb teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 2.308 mitwirkenden Bildungseinrichtungen und belegt bundesweit den 11. Platz.

Insgesamt konnten sich 35 Schüler über einen ersten Preis freuen, wobei einige sogar die Höchstpunktzahl erreichten: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (alle aus der 6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (alle aus der 7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (beide aus der 8d), Ruth Mentz (9a), Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (alle aus der Q2).

Insgesamt konnten sich 39 Schüler über einen zweiten Preis freuen:

Emma Holzmann, Emila Probst (beide aus der 5a), Vinda Mourad, Asli Turan (beide aus der 6b), Linda Czekalla, Josie Zerwas, Alicja Szturo, Aaliyah Cekic (alle 6c), Pia Urban (7b), Nick Gross, Jannik Weiss, Aristotelis Nikolaidis, Anna Rehberg, Nils Busch, Jana Evers (alle aus der 7d), Nele Weißbon (8a), Mia Miketta, Tiffany Lukavsky, Eric Nagel, Maja Stamm, Lara Legrottaglie, Mats Küppers (alle aus der 8b), Aaron Scherz, Joel Vermöhlen (beide aus der 8d), Sandro Bewersdorf, Pepe Klee, Lennart Nentwig, Annabelle Schramm, Reyhan Cansiz (alle aus der 8e), Jakob Rothe, Jan Schröder (beide aus der 9a), Coskun Ceydagül, Ben Dotzauer, Jacob Schraven (alle aus der 9b), Adrian Lange und Luisa Schmolke (beide aus der Q2).

Dafür wird das HHG vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen, aTalente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

 

Konfliktlotsen am HHG schlichten bei Streitfällen

Podiumsdiskussion mit Ministerialdirigentin Susanne Blasberg-Bense (2. v. li.) und ARAG-Vorstand Klaus Heiermann (3. v. re.) über die wichtige Arbeit von Konfliktlotsen. Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

 

Trainierte Bottroper Schüler erhalten ihre Zertifikate. Dazu hatte sich Ministerin Gebauer angesagt. Doch sie musste zur Krisensitzung der FDP.

Große politische Entscheidungen haben durchaus Auswirkungen auf lokale Ereignisse: Am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) hatte sich die Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, Yvonne Gebauer, angekündigt, um sich dort die Ausbildung von „Konfliktlotsen“ anzusehen. Aber die jüngsten Ereignisse im Thüringer Landtag erforderten eine Krisensitzung ihrer Partei (FDP) in Berlin, zu der auch die Ministerin zwingend erscheinen musste.

Das war besonders bedauerlich, weil der ursprüngliche Besuch der Ministerin im vergangenen November bereits wegen Krankheit verschoben worden war. Kurzfristig sprang jetzt Susanne Blasberg-Bense ein, Abteilungsleiterin im Ministerium. Die Ministerialdirigentin nahm „einen tollen Eindruck von dieser Schule mit“, was auch Oberbürgermeister Bernd Tischler freute, der ein verantwortungsvolles Miteinander im Zusammenleben für unerlässlich hält.

Von kleinen Streitigkeiten bis hin zu handfesten Auseinandersetzungen

Ministerialdirigentin Susanne Blasberg-Bense. Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Schule sei kein konfliktfreier Raum, meinte Blasberg-Bense. Denn wo unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Persönlichkeiten aufeinander träfen, seien Probleme zwangsläufig vorhanden, von kleineren Streitigkeiten bis hin zu handfesten Auseinandersetzungen. Blasberg-Bense erinnerte an die Ereignisse kürzlich an einer Düsseldorfer Schule, an der nach Cyber-Mobbing Klassenfahrten abgesagt werden mussten. Zum guten Miteinander gehöre der respektvolle Umgang und die Konfliktfähigkeit.

Konfliktlotsen werden am Ende des 8. und zu Beginn des 9. Schuljahres durch eigens geschulte Lehrkräfte ausgebildet. Verknüpft ist dies mit dem Klassenpaten-System für die 5. Schuljahre. Am HHG zeigten die Konfliktlotsen eine Gruppenübung aus ihrer Ausbildung. Dabei standen sich zwei Blöcke gegenüber, einem Block wird ein Begriff gezeigt, der dann pantomimisch darzustellen ist. Der gegenüberstehende Block muss die Begriffe nennen. „Müde, traurig, erstaunt oder nervös“ wurde sehr schnell erraten. In einem moderierten Gespräch standen dann die eingeladenen Personen zusammen mit Schülern auf der Bühne und beantworteten Fragen von Schülerin Vivian Hübbertz und Lehrerin Wiebke Schnitzler.

 

Versicherungsgesellschaft fördert das Projekt mit Nachhaltigkeit

ARAG-Vorstandsmitglied Klaus Heiermann. Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Das Projekt wird vollständig von der Versicherungsgesellschaft ARAG gefördert, deren Vorstand Paul-Otto Faßbender zu der Veranstaltung angekündigt war, aber ebenfalls einen anderen Termin vorziehen musste und sich von seinem Vorstandskollegen Klaus Heiermann vertreten ließ. Der wollte „eigentlich der Ministerin zeigen, dass die Programme laufen und besonders am HHG gut aufgenommen werden“. Im Landesvergleich sei das Gymnasium sehr engagiert. Es ist seit Beginn der Aktion 2014 dabei.

Sein Unternehmen verfolge mit der Förderung des Konfliktlotsen-Projekts eine nachhaltige Strategie. Es zahle sich für die beteiligten Schüler aus, denn nach seiner Erfahrung hätten diejenigen im Beruf die besten Chancen, die mit Konflikten umgehen können. Nicht das „Haifischverhalten“, sondern das Sozialverhalten sei für das berufliche Fortkommen entscheidend.

Zusage für einen Besuch der Ministerin

Die gerade „zertifizierten“ Konfliktlotsen der 9. Jahrgangsstufe „wollen mithelfen, die Schule weiterzubringen“ und möchten dabei Verantwortung übernehmen, wie Hannah Michalke und Kim Laser meinten. „Es macht Spaß, mit den jungen Schülern was zu machen, aber man kann auch was fürs alltägliche Leben lernen“, formulieren Emma Honbücher, Maurice Piontek und Marit Bernnauer.

Susanne Blasberg-Bense überbrachte die Zusage der Ministerin, demnächst eine Konflikt-Lotsenstunde am HHG zu besuchen.

Quelle: WAZ

Autor: Harald Uschmann

https://www.waz.de/staedte/bottrop/konfliktlotsen-am-hhg-schlichten-bei-streitfaellen-id228363125.html

Stand: 07.02.2020

Den digitalen Wandel am HHG gestalten

Am Montag fand am HHG eine ganztägige Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema Digitaler Wandel am HHG statt.

Nach einem Vortrag des Mediendidaktikers Tobias Düttmann vom Learning Lab der Uni Essen-Duisburg erarbeitet das Kollegium in verschiedenen Workshops Ideen und Konzepte zu zentralen Aspekten rund um die Frage, wie die Entwicklung unsere Schule im digitalen Kontext gelingen kann.

Zusätzlich konnten die Kolleginnen und Kollegen in zwei Workshopphasen sehr praxisnah digitale Tools im konkreten Unterrichtseinsatz kennen lernen. Hier gaben Heine-Lehrerinnen und -Lehrer gelungene Unterrichtserfahrungen mit digitalen Tools an das Kollegium weiter.

Wer oder was ist ein Ozobot?

Die Antwort auf diese Frage erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5d (Mintklasse) des Heinrich-Heine-Gymnasiums im vergangenen Dezember in einem Workshop, den sie in der Lebendigen Bibliothek Bottrop absolvierten.

Das Team der Lebendigen Bibliothek unter der Leitung von Frau Schröder ermöglichte es den 28 Schülerinnen und Schüler sowie ihren Lehrerinnen Frau Hymmen und Frau Lamping selbstständig einen Roboter, den Ozobot, zu programmieren. Diese ließen sich anhand von Farbcodes in verschiedene Richtungen bewegen. Durch das Programmieren lernten die Kinder, Probleme zu analysieren und die Lösungen in Form von logischen Abfolgen zu formulieren.

Regierungspräsidentin schaut sich Labor an

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat kürzlich sein „PhänomxX-Schülerlabor“ eröffnet. Es wird heute Regierungspräsidentin Dorothee Feller vorgestellt. In dem Labor wird naturwissenschaftlicher Unterricht beispielhaft gefördert und das schulische Lernen ergänzt.

WAZ Bottrop 20.1.2020

 

siehe auch Beitrag vom 6.11.2019: https://hhg-bottrop.de/schueler-experimentieren-im-neuen-schuelerlabor

 

 

 

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