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Gemeinsam sind WIR stark!

 Getreu diesem Motto durften sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Fach Praktische Philosophie kreativ ausleben.

Das Ergebnis ist eine große und bunte Leinwand, die dieses Motto, das gerade in der momentanen, besonderen Zeit und im Schulalltag am Heinrich-Heine-Gymnasium für jeden Einzelnen eine sehr wichtige Rolle spielt, lebhaft verkörpert. Dabei drohten die mit Corona verbundenen Einschränkungen zunächst auch dem Vorhaben, ein gemeinschaftliches Produkt zum Thema Gemeinschaftsleben zu erstellen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch nach der Anpassung des Themas aus aktuellem Anlass zu Gemeinsam sind WIR stark! zeigten die Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Flexibilität, indem sie sich an die neuen Bedingungen, die das Lernen auf Distanz mit sich bringt, hervorragend anpassten. So entwickelte sich durch die Kommunikation und Bearbeitung auf digitalem Wege dennoch das für die Schülerinnen und Schüler wichtige Gefühl von Gemeinschaft und gemeinschaftlichem Arbeiten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Ende konnte aus einer Vielzahl kreativer Ideen doch noch ein tolles Gemeinschaftsprodukt entstehen, in welchem die – besonders aktuell –  wichtigen Werte wie #Zusammenhalt und #Teamwork durch die verschiedenen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie deren Verbindung zu einem Ganzen zum Ausdruck kommen.

Dringendes Hilfegesuch – Die Hope NurserySchool Ruanda braucht unsere Unterstützung.

Liebe Ruandafreunde,

wir sind in ständigem Kontakt mit Bischof Dr. Pascal Bataringaya und seiner Frau Louise Uwimana in Ruanda. Und wir haben zurzeit keine guten Nachrichten. Auch in Ruanda ist durch die Covid-19 Pandemie das öffentliche Leben lahmgelegt.

Die Kirchen, Schulen und Universitäten sind geschlossen und auch unsere Kita darf erst im September wieder geöffnet werden.
Es herrscht eine allgemeine Maskenpflicht, ein Ausgangs- und ein Versammlungsverbot. Durch den Lockdown und die Schließung der Grenzen kommt es zu massiven Problemen. Die Menschen können nicht mehr arbeiten gehen und haben keinerlei Verdienst.
Das Land verfügt nur über wenig Nahrungsmittel und ein großer Teil der Bevölkerung ist hungrig.
Die Lage verschärft sich zusätzlich durch heftige Unwetter, mindestens 65 Menschen sind dabei allein in der vergangenen Woche in Ruanda umgekommen und über 90 wurden Häuser zerstört. Durch die schweren Regenfälle wurden viele Straßen und Felder zerstört, es wurden Brücken mitgerissen. Somit existieren die Verbindungen zu den Nachbarorten und bis nach Kigali nicht mehr.
Zusätzlich droht eine Heuschreckenplage, die schon viele Gebiete in Ostafrika erreicht hat und sich in der Regenzeit enorm potenzieren wird.
Pascal und Louise sorgen sich besonders um die Familien der Landarbeiter, deren Kinder unseren Kindergarten normalerweise besuchen. Sie und die alten Leute und Behinderten benötigen dringend Hilfen, weil sie nicht genügend zu essen haben.

So sammeln Pascal und Louise Geld, um Lebensmittel zu kaufen und sie in die Familien zu geben.
Dabei wollen wir ihnen helfen und haben eine Sammelaktion gestartet.
Wir bitten Sie, ist unsere Aktion mit einer Spende zu unterstützen.
Das Geld werden wir direkt an Bischof Dr. Pascal Bataringaya weiterleiten.

Spendenkonto:
Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V.
Kontonummer DE91 4246 1435 5415 9236 00 Vereinte Volksbank Dorsten-Kirchhellen-Bottrop
Geben Sie bitte das Wort Notfallhilfe bei der Überweisung an!

Wir danken herzlich für jede Unterstützung !

Waltraud Dahl, Margret Zerres und Hans-Peter Aust vom Vorstand

Quarantäne-Kunst… kreativ durch die Krise

Da momentan leider kein Kunstunterricht vor Ort stattfindet, folgten Heine-Schülerinnen und -Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen dem Aufruf des „Getty Musuem“ aus Los Angeles, das über Twitter dazu aufgerufen hat, doch Kunstwerke daheim nachzustellen. Mit Alltagsgegenständen und vor allem viel Fantasie. Da der Großteil der Welt aktuell zuhause bleibt bzw. bleiben muss und unter anderem nicht ins Museum gehen kann, ist das eine unterhaltsame Challenge, um Kreativität zu entfachen und sich die Kunst in die eigenen vier Wände zu holen!

Erste verblüffende Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten… Die Titel des Originalkunstwerks lesen Sie unter jedem Foto, wir wünschen viel Spaß beim Vergleichen. Ab Freitag werden die Werke auch im Flur vorm Lehrerzimmer ausgestellt.

Auf zum Endspurt – ABI 2020

An dem Tag, an dem die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zulassung erhalten, wollten die Lehrerinnen und Lehrer vom HHG sie überraschen. Direkt vor dem Haupteingang stand mit bunter Kreide geschrieben: „Wir wünschen euch viel Erfolg für euer Abitur!“ Alles das, was Glück und Erfolg verspricht, soll der Q2 zuteil werden – Glückssterne, Hufeisen, vierblättrige Kleeblätter, Marienkäfer und Glücksschweinchen werden sie auf ihrem Weg in die Abiturprüfungen, die nächste Woche beginnen, begleiten. Die Lehrerinnen und Lehrer drücken ihren Schülerinnen und Schülern die Daumen und sind zuversichtlich: Ihr schafft das schon!

Sechs Schulen setzen auf Medienscouts

Mit Smartphone & Co. verantwortungsvoll umzugehen und sich nicht manipulieren zu lassen, das lernt man am besten von Gleichaltrigen. Deswegen werden 48 Mädchen und Jungen der sechs Bottroper Schulen August-Everding-Realschule, Marie-Curie-Realschule, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Willy-Brandt-Gesamtschule, Heinrich-Heine-Gymnasium und Josef-Albers-Gymnasium von der Landesanstalt für Medien bis zu den Sommerferien zu Medienscouts ausgebildet. Die erste von fünf Veranstaltungen fand am Josef-Albers-Gymnasium statt, wie das Bild zeigt.

(WAZ vom 12.3.2020)

 

In Informatik spielen HHG-Schüler ganz oben mit

Von einer hohen Beteiligung und einem hervorragenden Abschneiden beim „Informatik-Biber“ berichtet das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) an der Gustav-Ohm-Straße. Bei Deutschlands größtem Informatik-Wettbewerb haben insgesamt 2308 Bildungseinrichtungen im vergangenen Jahr mitgemacht. Am (HHG) waren das gleich 909 seiner insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler. Damit belegt das Bottroper Gymnasium bundesweit den elften Rang, was den Umfang der Beteiligung angeht. 35 Mädchen und Jungen konnten sich auch über einen ersten Preis dabei freuen, einige von ihnen sogar mit der höchsten Punktzahl: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der Klasse 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (8d), Ruth Mentz (9a) sowie Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (Oberstufe Q2).

(WAZ vom 11.3.2020)

energy4future – Camp für MINT-EC NRW Schulen an der Hochschule Ruhr West

Im Workshop „Photovoltaic meets Arduino and Raspberry“ „bauten“ die Schüler (auch vom Heinrich-Heine- Gymnasium Bottrop) eine solarbetriebene Powerbank. Foto: HRW

Bottrop, 28. Februar 2020: Nach Telefon, Computer und Fernseher werden zunehmend auch Haushaltsgeräte und Haustechnik vernetzt. Die intelligente Vernetzung kann das Wohnen sicherer und komfortabler machen und auch dabei helfen, Energie zu sparen. Wie die intelligente Nutzung funktioniert, wie die Steuerungssoftware programmiert wird, haben fünf Schüler*innen von unterschiedlichen Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerkes MINT-EC an der Hochschule Ruhr West erfahren und erforscht. 

Insgesamt nahmen 15 Schüler*innen aus NRW am MINT-EC Camp teil. Sie reisten aus Coesfeld, Detmold, Essen, Oberhausen, Paderborn, Münster, Sprockhövel und aus Bottrop an. Vom 26. bis 28. Februar 2020 erlebten die Schüler*innen aus den MINT-EC-Schulen die aufregende Welt der Energietechnik. Neben der intensiven Arbeit in drei verschiedenen Workshops gab es unter anderem Spaß mit VR Brillen und einen Bowlingabend. Übernachtet wurde im Bottroper „Chillten“, wo sich die Schüler*innen von ihrem ‚Arbeitsalltag‘ erholen konnten. Das Abendprogramm war für den gemeinsamen Austausch und Freizeitaktivitäten der Teilnehmenden gedacht. 

Innerhalb des Camps in der Hochschule Ruhr West konnten sich die Teilnehmer*innen für einen von drei Workshops entscheiden:  • DIY Battery • Photovoltaic meets Arduino and Raspberry • Smart Energy Home

Batterien sind seit vielen Jahrzehnten unscheinbare Begleiter. Sie stecken in der Taschenlampe oder im Smartphone. Dass die Technik noch verbesserungsfähig ist, merkt man allenfalls, wenn man das Smartphone jeden Abend neu aufladen muss. Doch was muss die Batterie der Zukunft leisten? Die Technik von Energiespeichersystemen ist im Umbruch. Elektroautos benötigen leistungsfähige Batterien und der Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne oder Wind ist auf stationäre Energiespeicher angewiesen. Um diese Fragen und, wie eine Batterie hergestellt wird, ging es im Workshop „Do it yourself-Battery“. Im Energiespeicherlabor wurden selbstständig Lithium-Ionenbatterien hergestellt. Mit Kupferfolie und Argongas produzierten die Schüler*innen in einem luftfreien Raum, in einer sogenannten Clove-Box, ihre Batterien. 

Denn auf Reisen oder bei Stromausfällen ist eine Powerbank auf jeden Fall die richtige Wahl. Damit ist man unabhängiger und hat immer ein Energie-Backup in der Tasche. Bei genug Sonne braucht man nicht einmal in der Wildnis auf elektronischen Geräte verzichten. Im Workshop „Photovoltaic meets Arduino and Raspberry“ wurde eine solargetriebene Powerbank für das eigene Smartphone kreiert.

Und im „Smart Energy Home“ setzten sich die Schüler*innen mit der Steuerungssoftware zur intelligenten Nutzung von erneuerbaren Energien in Wohnhäusern auseinander. Eine Solaranlage versorgt die Haushaltsgeräte mit Strom. Dazu wurden Algorithmen errechnet, zu welchem günstigen Zeitpunkt die Geräte benutzt werden sollten. Die Waschmaschine startet also dann, wenn ausreichend Strom produziert wird. Und der Kühlschrank kühlt sich auf 4°C ab, wenn er sich auf 6°C erwärmt hatte. 

Im MINT-EC Camp beschäftigten sich die Schüler*innen mit Fragen und Antworten rund um erneuerbare Energien und IT. „Es fehlen in vielen Branchen MINT- und ganz besonders IT-Fachkräfte. Das ist mittlerweile bekannt. Wir möchten mit Angeboten wie diesen, junge Menschen für den MINTBereich und ein MINT-Studium begeistern. Ihnen zeigen, dass die Herausforderungen der Energiezukunft mit Technik lösbar sind“, erklärte Annette Wolf, mint4u-Koordinatorin der Hochschule Ruhr West. 

„Die Organisation hat sich gelohnt! Das Camp kam bei allen Beteiligten – bei Schülerinnen und Schülern, bei Workshopleitern, bei den Lehrer*innen – richtig gut an. Die Teilnehmer*innen hatten viel Spaß, haben Neues gelernt, sich bestärkt in ihren Interessen und Ideen gefühlt“, freute sich Cornelia Hussmann. Sie hatte das Camp erstmals und federführend für das Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium organisiert und begleitet. „Eine zusätzliche Herausforderung“, bestätigte Schulleiter Tobias Mattheis und ergänzt: „Es ist ein Angebot für MINT-begeisterte Schüler*innen. In ihren Workshops, die besonders am Donnerstag und Freitag sehr arbeitsintensiv waren, haben sie Einblicke in den Alltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Energietechnik erhalten und konnten ihre Ideen umsetzen, mit denen sie die Energiezukunft gestalten könnten. Das ist es, was wir für die Energiewende brauchen. Hier im Camp wurden sie bestätigt und bestärkt.“ 

Andreas Duschik vom Pelizaeus Gymnasium Paderborn entwickelt eine Batteria und erforscht damit auch die Frage Was muss die Batterie in Zukunft leisten?“ Foto: HRW / Wolf

Alle Beteiligten plädieren für eine Wiederholung im kommenden Jahr! 

Veranstalter des dreitägigen MINT-EC Campus waren das Institut Energiesysteme der Hochschule Ruhr West und das Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop (MINT-EC-Schule). Unterstützt wurde das Camp durch das zdi-Zentrum mint4u Bottrop und das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW).

Statements von Schülerinnen und Schülern:

Im Camp ist mir klar und bewusst geworden, wie weit die Forschung und Technik eigentlich sind. Wie sinnvoll und sparsam Energie im Haushalt durch moderne Technik eingesetzt werden kann. Es ist nur irgendwie schade, dass die Öffentlichkeit so wenig darüber weiß.“ Christine vom Bottroper JosefAlbers-Gymnasium nahm am Workshop “Smart Energy Home” teil.

„Es waren drei spannende Tage. Toll fand ich, dass wir alle gemeinsam Bowling spielen waren. Und der „Bau“ unserer eigenen solarbetriebenen Powerbank“. Hendrik vom Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium nahm am Workshop “Photovolteic meets Arduino and Raspberry” teil.

 


Die WAZ berichtet hierzu:

Die Welt der Energietechnik

Drei Tage lang erlebten Schülerinnen und Schüler von Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt aus der Region die Welt der Energietechnik an der Hochschule Ruhr West. Neben der Arbeit in Workshops gab es für sie unter anderem eine virtuelle Führung auf dem Dach der Hochschule mit Virtual-Reality-Brillen.

WAZ vom 02.03.2020

https://emag.waz.de/titles/wazbottrop/10581/publications/409/articles/1095204/22/8

 

Zeitzeugengespräch und Ausstellungsbesuch auf Zollverein

Am 18.02.2020 besuchte die Klasse 9b unter der Leitung von Frau Keller und Herrn Liß die Ausstellung S U R V I V O R S. Faces of life after the Holocaust in der Mischanlage der Zeche Zollverein in Essen, welche 75 Portraits von Holocaust-Überlebenden und ein Zitat derer zeigt.

Der 84-jährige Zeitzeuge und Holocaust-Überlebende Herbert Rubinstein war eigens aus Düsseldorf angereist und erzählte vor der Besichtigung der Ausstellung Geschichten aus seinem Leben.

Herr Rubinstein wurde 1936 in Czernowitz, in der heutigen Ukraine, geboren und floh  vor der Deportation in ein Konzentrationslager mit seiner Mutter nach Amsterdam. In seiner Rede lobte er die Demokratie als die beste Regierungsform, die die Menschheit je ersonnen hat, und betonte, dass die Jugend nicht schuld am Holocaust sei, es wären die älteren Generationen, denen er nicht verzeihen kann. Jedoch, so Herr Rubinstein, müsse die Jugend aufpassen, dass sie nicht schuldig werde, im Hinblick auf politische Vorgänge nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Anschließend wurde ein kurzer Film von und mit Herrn Rubinstein gezeigt, in dem seine Lebensgeschichte näher erläutert wurde.

Danach konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, welche Herr Rubinstein stehts bemüht war zu beantworten. „Unsere Demokratie hat Verschleißerscheinungen, wir müssen sie instand halten und pflegen, wenn wir sie weiterhin genießen wollen.“ erklärte Herr Rubinstein mit Bezug auf die Frage, ob er Angst habe, dass sich der Holocaust wiederhole. Es sei nicht so wichtig, dass Juden umgebracht wurden, sondern dass Menschen von Menschen, wenn man sie denn so nennen dürfte, umgebracht wurden. Sein Auftrag an die Schülerinnen und Schüler war es, die Demokratie wertzuschätzen und sie zu wahren.

Nach der Fragerunde besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung und sahen sich die verschiedenen Personen, porträtiert von Martin Schoeller in Israel anlässlich zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945, an. Die Frontalaufnahmen der Überlebenden haben bei den Schülerinnen und Schülern Eindruck hinterlassen und werden in den folgenden Geschichtsstunden Gegenstand der Diskussionen sein.

Marc Lorberg

Besuch im Schülerlabor des HHG

Foto: Kappi

Das Heinrich-Heine-Gymna­sium hat sein „PhänomxX- Schülerlabor“ vorgestellt, das MINT Schülerexperi­mente für Schüler der Klas­sen 4 bis 6 ermöglicht.

Ziel ist die Verbesserung der Kompetenzen in den MINT- Fächern. Kooperationspart­ner und Unterstützer ist der gemeinnützige Verein PhänomexX und die Sparkasse Bottrop. Schirmherrin des Vereins PhänomexX ist Regierungspräsidentin Doro­thee Feller, die sich gemein­sam mit Oberbürgermeister Bernd Tischler bei einem Besuch des Heinrich-Heine- Gymnasiums das Labor zei­gen ließ. 

Quelle: Stadtspiegel vom 15.02.2020

HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb


HHG- Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Wer ist im sozialen Netzwerk „Teenigram“ ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen.

Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Gut 401.000 Schülerinnen und Schüler machten mit. Die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums  waren eifrig dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

909 der insgesamt 943 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 4. bis 15. November am Online-Wettbewerb teil. Damit zählt das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 2.308 mitwirkenden Bildungseinrichtungen und belegt bundesweit den 11. Platz.

Insgesamt konnten sich 35 Schüler über einen ersten Preis freuen, wobei einige sogar die Höchstpunktzahl erreichten: Lea Bürger, Anna Faeser, Rachel Amy Löcker, Johanna Ostendorf, Helen Terwort (alle aus der 6a), Alexander Bernhard, Felix Gertz, Ronja Liebig, Lotta Roy (alle aus der 6b), Julian Gosmann, Xin Li, Lea Pacholik, Yannick Stricker (alle aus der 7c), Luis Götschel, Fabio Pizzinato (beide aus der 8d), Ruth Mentz (9a), Hussein Al Hakim, Maja Gornik, Holger Thorben Grandt, Jannis Grosse-Verspohl, Didem Isci, Simon Kaminski, Luca Kleinschulte, Dominik Riemann, Julian Roy, Carina Schlaak, Julian Schlegel, Mertcan Sensoy, Melvin Sevindik, Ahmad Seyid und Phil Zumbusch (alle aus der Q2).

Insgesamt konnten sich 39 Schüler über einen zweiten Preis freuen:

Emma Holzmann, Emila Probst (beide aus der 5a), Vinda Mourad, Asli Turan (beide aus der 6b), Linda Czekalla, Josie Zerwas, Alicja Szturo, Aaliyah Cekic (alle 6c), Pia Urban (7b), Nick Gross, Jannik Weiss, Aristotelis Nikolaidis, Anna Rehberg, Nils Busch, Jana Evers (alle aus der 7d), Nele Weißbon (8a), Mia Miketta, Tiffany Lukavsky, Eric Nagel, Maja Stamm, Lara Legrottaglie, Mats Küppers (alle aus der 8b), Aaron Scherz, Joel Vermöhlen (beide aus der 8d), Sandro Bewersdorf, Pepe Klee, Lennart Nentwig, Annabelle Schramm, Reyhan Cansiz (alle aus der 8e), Jakob Rothe, Jan Schröder (beide aus der 9a), Coskun Ceydagül, Ben Dotzauer, Jacob Schraven (alle aus der 9b), Adrian Lange und Luisa Schmolke (beide aus der Q2).

Dafür wird das HHG vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

„Wir danken dem Heinrich-Heine-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Heinrich-Heine-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Tobias Mattheis.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen, aTalente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Weitere Informationen:

bwinf.de/biber

 

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