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Heine-Schüler in Bottrop demonstrieren gegen Ukraine-Krieg

Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine: Schülerinnen und Schüler treffen sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf dem Schulhof des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bottrop. Das Orchester spielt John Lennons Friedenssong „Imagine“. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das Heinrich-Heine-Gymnasium protestiert mit Ikonen der Friedensbewegung gegen den Ukraine-Krieg. Was nicht nur Schüler in Bottrop sehr bewegt.

Das berühmte Friedenszeichen des britischen Künstlers Gerald Holtom leuchtete auf dem Schulhof des Heinrich-Heine-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler stellten es gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Kerze um Kerze zusammen. Das Schülerorchester spielte John Lennons legendäres Lied „Imagine“, eine Hymne der Friedensbewegung, und viele sangen leise mit. Dann wurde es still auf dem Schulhof an der Gustav-Ohm-Straße. Mit einer Schweigeminute mahnten die jungen Leute, den Krieg in der Ukraine zu stoppen. Nur die Klänge einiger Glocken unterbrachen die Stille.

Später hängten die Schülerinnen und Schüler auch stilisierte Tauben aus Papier mit ihren eigenen Botschaften und Gedanken als Friedenssymbole in die Fenster des Gymnasiums. Zu der Demonstration gegen Putins Militärüberfall auf die Ukraine versammelte sich die komplette Schule, die insgesamt 991 Schülerinnen und Schüler besuchen. „Wir setzen mit dieser Schulaktion ein starkes Zeichen für Menschenwürde, Demokratie und Frieden und bekunden unsere Solidarität mit den Menschen, die um das Leben ihrer Familien und für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen“, sagte Tobias Mattheis.

Bottroper Schüler fordern Ende des Ukraine-Krieges

Der Schulleiter hatte mitbekommen, wie sehr der Krieg in der Ukraine viele seiner Schülerinnen und Schüler belastet, und rief daher gemeinsam mit ihnen zu der Friedensdemonstration auf. Im und neben dem Unterricht sei der Krieg Thema. „Wir sind verunsichert, haben Angst und viele Fragen“, sagte der Schulleiter, der den Lehrerinnen und Lehrern dafür dankte, dass sie sich so viel Zeit nehmen, um mit den Schülerinnen und Schülern über den Krieg zu sprechen.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasiums bilden auf ihrem Schulhof aus brennenden Kerzen das berühmte Friedenszeichen des britischen Künstlers Gerald Holtom. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

„Freiheit und Frieden waren für viele selbstverständlich“, sagte Schülersprecherin Edda Pütz, ebenso Demokratie. Spätestens der Angriff auf die Ukraine führe jedem vor Augen, dass das keineswegs so sei. Sie hob hervor, dass die Menschen in der Ukraine trotz der Gewalt weiter für Freiheit und Demokratie kämpfen. „Wir wollen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zeigen, weil ihre freie Meinung unterdrückt wird und sie für ihre Rechte kämpfen und auf die Straße gehen“, unterstrich auch Schulsprecher Jacob Schraven. Er rief dazu auf, sich gegenseitig über den Krieg zu informieren und miteinander zu diskutieren. „Es gibt keinen besseren Weg, Autokratie zu bekämpfen, als mit Demokratie“, meinte Jacob Schraven.

Kinder aus Ukraine und Russland besuchen das Gymnasium

Wichtig ist den Schülerinnen und Schüler auch: „Wir sind als Heine eine bunte Schulgemeinschaft mit unterschiedlichen Wurzeln. Wir treten gemeinsam dafür ein, dass niemand aufgrund seiner Herkunft diskriminiert oder verurteilt werden sollte“, betonte Edda Pütz. Beide Schülersprecher wiesen ebenso wie Schulleiter Mattheis darauf hin, dass auch Schüler das Gymnasium besuchen, die entweder selbst in der Ukraine oder in Russland geboren sind oder deren Eltern aus einem der beiden Länder stammen. Sie hätten oft auch noch Familie und Freude dort.

„Wichtig ist mir festzustellen, dass der Angriffskrieg, den wir alle verurteilen und für den es keinerlei Rechtfertigung gibt, nicht der Krieg der Russinnen und Russen ist“, sagte Tobias Mattheis gerade auch mit Blick auf jene Schülerinnen und Schüler am Heinrich-Heine-Gymnasium, die oder deren Eltern in Russland geboren sind. „Diese Familien sind wie wir entsetzt und betroffen“, betonte der Schulleiter.

Bottroper OB Tischler dankt Schülern für ihre Friedensaktion

Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler reiht sich mit den Schülersprechern Edda Pütz und Jacob Schraven (direkt hinter ihm) in die Friedensdemonstration auf dem Schulhof des Heinrich-Heine-Gymnasiums ein. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

 

Generationen in Deutschland kannten Krieg nur noch aus Erzählungen ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern, meinte Oberbürgermeister Bernd Tischler, der spontan an der Antikriegsdemonstration an dem Gymnasium teilnahm. „Das hat sich mit dem Angriff auf die Ukraine geändert und macht uns verständlicherweise Angst“, sagte Tischler. Viele Menschen in der Ukraine hätten ihr Hab und Gut verloren und harrten in zerstörten Städten in Kellern und U-Bahnschächten aus. Viele Familien seien getrennt, weil Frauen und Kinder vor dem Krieg fliehen, während die wehrpflichtigen Ehemänner und Väter das Land nicht verlassen dürfen.

Die Spenden, Solidaritätsbekundungen und Friedensdemonstrationen bewegten ihn sehr, gestand Tischler ein. „Als Oberbürgermeister bin ich sehr stolz auf das, was Sie auf die Beine gestellt haben“, dankte er dem Heinrich-Heine-Gymnasium. Sichtlich bewegt rief Bernd Tischler die Schüler dazu auf, nicht müde zu werden, ihre Forderungen aufrecht zu erhalten, die da lauten: Stoppt den Krieg, stoppt das Leid!

Auch das Josef-Albers-Gymnasium setzt Zeichen für den Frieden. Die Lehrerinnen und Lehrer wollen den Krieg in der Ukraine im Unterricht thematisieren, kündigt die Schule auf Instagram an. Die Schülerinnen und Schüler können persönliche Friedenslichter gestalten und im Eingangsbereich des JAG-Altbaus selbst gebastelte Friedenstauben in einer Glasvitrine aushängen.

 

Quelle : https://www.waz.de/staedte/bottrop/heine-schueler-in-bottrop-demonstrieren-gegen-ukraine-krieg-id234719469.html

[Stand03.03.2022]

Autor: Norbert Jänecke

 

Glückwunsch zum Jugend forscht-Erfolg!

Das war großartig! Mit 6 Projekten sind die Schüler am Freitag, dem 18.02.2022, in Marl im Online Modus des Jugend forscht Wettbewerbs gestartet. Ausrichter des Wettbewerbs war die Firma Vestolit. Neben zwei Top-Präsentationen von Schülern der Klasse 7d zu den Themen „Wie verdaut der Magen am schnellsten?“ und „Bio und Plastik! Geht das?, die durch die Jury lobenswert erwähnt wurden, konnten auch 3 Preise erreicht werden.

Die Schüler Lukas Holz, Niko Laskowski und Constantin Ridder aus der Klasse 5B (MINT-Klasse) erhielten für ihre gelungene Forschungsidee zum Thema „Strom aus Zahnpasta?!“ einen Kosmos Experimentierkasten.

Nils Ramspeck und Benedikt Raßmann  (beide Q1) haben eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Sie bekamen im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften für ihre außergewöhnliche Forschung „Warum nimmt die Dichte der Objekte im Kuipergürtel ab einer Grenze von 50 AE rasant ab?“ den 1. Platz für das beste interdiziplinäre Projekt, den höchsten Preis des Wettbewerbs, den Regionalsieg. Zusätzlich erhielten sie von der Stiftung Jugend forscht e.V. und Vestolit einen Sonderpreis mit einem Jahresabonnement der „Bild der Wissenschaft“.

Außerdem erhielt Nils Ramspeck im Fachbereich Physik mit dem Thema „Verteilung der Metallizität in offenen Sternhaufen“ einen weiteren 1. Platz. Was für ein toller Erfolg!

Wir drücken Nils und Benedikt die Daumen für ihre Teilnahme am Landeswettbewerb und den möglichen Einzug ins Bundesfinale. Der Landeswettbewerb wird  vom 04. 04. – 06.04.2022 aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder online ausgetragen. Ausrichter sind die Bayer AG Leverkusen, die Henkel AG und die Ruhr-Universität Bochum. Ein Bericht wird folgen!

Besonders freuen kann sich aber auch Herr Biermann. Er erhält den Lehrer-Sonderpreis für Talentförderung. Dieser ist dotiert mit der Einladung zu einem Workshop „Digitalisierung, Schule und außerschulische Lernorte. Herzlichen Glückwunsch!

Dies zeigt das große Engagement des Heinrich-Heine-Gymnasiums für die Förderung junger Talente im naturwissenschaftlichen Bereich. Schon seit 2016 unterstützt die Schule Schülerinnen und Schüler bei Jugend forscht. Im letzten Jahr hat sie dafür den Preis „Jugend forscht Schule NRW 2021“ und Frau Hußmann, mit über 40 betreuten Projekten und davon fast 20 gewonnenen Preisen,  die Auszeichnung „Jugend forscht Lehrerin NRW 2021“ erhalten.

Wir hoffen noch auf viele weitere spannende Projekte unserer Schülerinnen und Schüler!

 

 

Jugend forscht 2022

 

Es ist so weit: Der Jugend forscht Regionalwettbewerb startet und wir sind wieder mit einigen Gruppen vertreten!

Der Wettbewerb startet am Freitag, den 18.02.2022 um 8.30 Uhr. Unsere Gruppen nehmen am Regionalwettbewerb für den Standort Marl teil. Dies geschieht aufgurnd der immer noch hohen Corona Infektionslage, wie auch in den beiden letzten Jahren, online.

Die diesjährigen Themen sind wie immer vielfältig.

Jannes Michalke und Tom Öser (beide 6b) haben zum Thema „Wie verdaut der Magen am schnellsten?“ geforscht.

 

 

 

 

 

 

Burak Isci, Ramazan Karaman und Moumen Zarzour Nachawati (alle 7d, MINT-Klasse) haben versucht eine umweltfreundliche Plastikfolie selber herzustellen. Ihr Thema lautet „Bio und Plastik! Geht das?“.

 

 

 

 

 

 

Es starten auch wieder Nils Ramspeck und Benedikt Raßmann (beide Q1). Sie haben sich erneut mit dem Thema „Warum nimmt die Dichte der Objekte im Kuipergürtel ab einer Grenze von 50 AE rasant ab?“ auseinander gesetzt. Mit diesem Thema hatten sie im Bereich Geo- und Raumwissenschaften im letzten Jahr bereits den Regionalwettbewerb gewonnen und im Landeswettbewerb den 2. Platz errungen. Somit waren sie nur um haaresbreite am Einzug in den Bundeswettbewerb gescheitert. Mit den Tipps der Jury und Überarbeitung ihrer Forschungsarbeit starten sie erneut. Nils versucht sogar einen weiteren Start im Fachbereich Physik mit dem Thema seiner Facharbeit „Verteilung der Metallizität in offenen Sternhaufen“.

Auch Schülerinnen und Schüler aus der 5b, ebenfalls eine MINT-Klasse,  sind schon fleißig am Wettbewerb beteiligt. Lukas Holz, Niko Laskowski und Constantin Ridder sind dem Thema „Strom aus Zahnpasta?!“ auf der Spur. Jannis Golly und Emma Breitbarth haben sich die Frage gestellt „Fällt das Butterbrot wirklich immer auf die belegte Seite?“.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium wurde im Jahr 2021 als „Jugend forscht Schule NRW“ ausgezeichnet. Unsere Schüler und die neuen Themen machen diesem Titel alle Ehre! Die gesamte Schulgemeinde drückt wieder feste die Daumen!

Viel Erfolg!

 

 

 

MINT- und Roboter-Workshops mit Schülerinnen und Schülern als „Lehrer“!

In den letzten Wochen besuchten rund 110 Grundschülerinnen und Grundschüler unsere MINT-und Roboter-Workshops. In den Workshops konnten sie eigenständig experimentieren und programmieren. Unterstützt wurden sie dabei von Schülerinnen und Schülern der MINT-Klasse (7d).

Im MINT-Workshop wurden Experimente zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft durchgeführt. Besonders angetan waren die Grundschülerinnen und -schüler dabei von den Experimenten mit Feuer. Es wurde nicht nur versucht ein Streichholz fachgerecht zu entzünden, sondern auch die Bedienung eines Bunsenbrenners konnte erprobt werden. Selbst das Feuerspucken wurde getestet.

Im Roboter-Workshop kamen unsere Lego-Roboter zum Einsatz und wurden für einen Einsatz auf dem Mars programmiert.

Sowohl bei den MINT-Experimenten als auch bei der Programmierung der Roboter konnten unsere Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ihr Wissen an die Besucher weitergeben. Unterstützt wurden alle Veranstaltungen von unseren Lehrerinnen und Lehrern. Herzlichen Dank an Frau Schendzielorz, Herrn Biermann und Herrn Fiedler-Boncol.

 

Aber ein besonderer Dank geht an die „jungen“ Lehrerinnen und Lehrer aus der Klasse 7d!

 

Liebe Grundschülerinnen und Grundschüler wir hoffen, die Nachmittage haben euch viel Spaß gemacht!

„Geheimschriften und Code-Brechen auf Latein“

Die Latein-Plus-Klasse 6a rätselt an verschlüsselten lateinischen Texten. Seit dem letzten Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 6a diese Sprache. Projektorientierter Unterricht ist dabei auch an der Tagesordnung. Deshalb hat neulich auch Andrea Ostendorf, Professorin für Naturwissenschaften aus dem Institut Naturwissenschaften der Hochschule Ruhr West (HRW), das Gymnasium besucht. Gemeinsam mit Lateinlehrer Rafael Schopper erklärten sie den Schülern in einem interdisziplinären Projekt antike Verschlüsselungstechniken (Kryptographie) und zeigten auch, wie sie diese trotzdem lesen können.

Doch um eine Verschlüsselung zu knacken, brauchten die Schüler auch ihre Lateinkenntnisse.

Gemeinsam haben Lehrer und Hochschullehrer alte Quellen studiert, Ideen entwickelt und geeignete Beispiele wie z.B. die berühmte Episode „Cäsar und die Piraten“ aufbereitet. So entdecken die Heine-Schüler klassische Vorgehensweisen der Code-Knacker wie die Caesar-Chiffre, übten Latein – und haben so ganz nebenbei auch noch etwas über Mathematik und Geschichte gelernt.

In den nächsten Wochen lernen die Schüler anhand von weiteren Erzählungen aus der Antike  Verschlüsselungstechniken wie die Skytale, das älteste bekannte militärische Verschlüsselungsverfahren, oder die Polybius-Chiffre, die bis in die moderne Zeit benutzt wurde, kennen.

Cäsar-Chiffre
Wir haben den Code geknackt!

 

 

ELE unterstützt HHG

Das Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop und die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der IHK Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten gestern (16. Dezember) eine entsprechende Vereinbarung. Damit steigt die Zahl der Kooperationen von Schulen und Betrieben in der kreisfreien Stadt auf 41. Für das Gymnasium ist es die zweite Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler entdecken ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Eva Hild.

BZ: IHK Nord-Westfalen Partnerschaft-Schule-Betrieb ELE EL Energie und Heinrich-Heine-Gymnasium Gelsenkirchen (16.12.2021) v.l.: Tobias Mattheis (Schulleiter Heinrich-Heine-Gymnasium), Christina Börger (Stubo H-H-Gym), Michael Fischedick (Ausbilder ELE), Eva Hild (IHK NW), Ina Burgard-Weidner (Ausbildung & Personal ELE). | Foto: Arne Pöhnert

Der Energiedienstleister ELE versorgt Privat- und Geschäftskunden in Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen mit Strom und Gas. Die ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) sorgt als Tochterunternehmen für den sicheren technischen Betrieb der Strom- und Gasnetze. Mit rund 600 Beschäftigten ist die ELE-Gruppe ein bedeutender Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Sie hat für verschiedene Berufe Ausbildungsprogramme entwickelt.

Derzeit bilden ELE und EVNG 48 junge Menschen zu Industriekaufleuten, Elektronikern für Betriebstechnik und Mechatronikern für Gastechnik aus. Zusätzlich umfasst das Ausbildungsangebot der ELE-Gruppe auch den Beruf „Fachinformatiker/-in für Systemintegration“. Industriekaufleute können die Ausbildung mit einem berufsbegleitenden Studium an der FOM Hochschule in Essen kombinieren und dieses mit dem Bachelor-Titel abschließen.

Unter Einhaltung der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung lädt das Unternehmen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Heinrich-Heine-Gymnasiums zu Betriebsbesichtigungen ein, um ihnen Einblicke in die Arbeitsweise des Betriebes zu ermöglichen und das Ausbildungsangebot zu präsentieren. Zudem informieren Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in Schulklassen über ihre Ausbildungsberufe.

Ina Burgard-Weidner, Leiterin Ausbildung und Personalentwicklung bei der ELE-Gruppe, unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, Talente in der Region aufzuspüren: „Mit dem IHK-Projekt gehen wir beim Recruiting neue Wege und freuen uns auf die Partnerschaft mit dem Bottroper Heinrich-Heine-Gymnasium. Als attraktiver Arbeitgeber im Herzen des Ruhrgebietes suchen wir den Nachwuchs in der Region. Die Kooperation hat für alle Beteiligten großes Potenzial für die Zukunft. Wir möchten jungen Menschen einen Einblick geben und zeigen, wie abwechslungsreich die Arbeit und Ausbildung bei der ELE-Gruppe ist. Und natürlich junge Talente entdecken, für uns gewinnen und ausbilden“, so Burgard-Weidner.

Schulleiter Tobias Mattheis betont: „Für die Schülerinnen und Schüler bietet die Kooperation die große Chance, theoretische Unterrichtsinhalte mit der Lebenswirklichkeit zu verbinden. Das hilft enorm bei der beruflichen Orientierung. Ich freue mich sehr über die vielen Möglichkeiten, die die Kooperation der Schule und damit unseren Schülerinnen und Schülern bietet.“

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerin für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ ist in der Emscher-Lippe-Region Eva Hild, Telefon 0209 388-539.

Informationen im Internet: www.ihk-nw.de/schule-betrieb

Quelle: Tobias ten Hoopen / Bottrop Zeitung vom 18.12.2021 / https://bottroper-zeitung.de/ele-unterstuetzt-heinrich-heine-gymnasium/

Brief der Schulleitung vom 10.12.2021

Werteorientiert

Individuell

Richtungsweisend

am HHG

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch im Dezember möchten wir über unser Schulleben informieren.

 

Sponsorenlauf

Inzwischen haben alle Klassen die Sponsorengelder vom Sponsorenlauf für die Kinder im Ahrtal eingesammelt. Die Solidarität in unserer Schulgemeinde ist beeindruckend, insge­samt wurden Spenden in Höhe von 18517,95 EURO erlaufen. Die Partnerschule, das Peter Joerres Gymnasium in Ahrweiler, ist ebenfalls beeindruckt von der Solidarität, die ihr ent­gegengebracht wird. Von Lutz Hasbach, Schulleiter am PJG in Ahrweiler, sollen wir der ge­samten Schulgemeinde ein großes Dankeschön ausrichten. Über den Einsatz der Spenden­gelder werden wir alle über den Newsletter auf dem Laufenden halten.

 

Weihnachtsmarkt

Am Donnerstag, den 9.12.2021 hat der Förderverein Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V. auf dem Bottroper Weihnachtsmarkt am Rathaus einen Stand eröffnet. Bis Sonntag, den 12.12.2021 bietet der Verein in der Zeit von 15 bis 22 Uhr schöne selbstgemachte Artikel an. Auch Schüler*innen unserer Schule haben für den Weihnachtsmarkt gebastelt. Die Ein­nahmen gehen natürlich an unseren Partnerkindergarten in Ruanda!

 

Coronapandemie – Auswirkungen auf unsere Schule

Inzwischen sind seit den Sommerferien viele Wochen kontinuierlichen Unterrichts vergan­gen. Über ein wenig Schulnormalität haben wir uns alle gefreut, es konnten wieder Exkursi­onen, Wettbewerbe, Fahrten und Projekte durchgeführt werden und am Elternsprechtag konnten wir die Eltern wieder in der Schule begrüßen.

 

Der größte Teil unserer Schülerinnen und Schüler hat die gesamte Zeit wie selbstverständ­lich die Maske auch am Sitzplatz getragen, auf Abstand und Einhaltung der Hygienereglung und das erforderliche Lüften geachtet. Seit September werden wöchentlich drei schulische Tests durchgeführt. Viele Schülerinnen und Schüler sind inzwischen vollständig geimpft. Ihr liebe Schülerinnen und Schüler macht das großartig! Das verdient unser aller Respekt.

 

Inzwischen können wir über verschiedene Förderprogramme auch eine gezielte Kleingrup­penförderung unter dem Motto „Aufholen nach Corona“ für die Kinder, zunächst in den Jahrgangstufen 5,6 und 9 anbieten, bei denen uns besonders große „Coronalücken“ auf­gefallen sind. Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt von den Fachlehrkräften ange­sprochen.

 

Insgesamt haben sich die Infektionen unter unseren Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium sehr in Grenzen gehalten, Infektionsketten im Zusammenhang mit dem Präsenz­unterricht konnten bisher gar nicht festgestellt werden. Auch jetzt, bei insgesamt steigen­den Inzidenzen ist die Situation an unserer Schule ruhig. Damit die Situation so bleibt, sind einige Maßnahmen wieder verschärft worden. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass das Tra­gen der Maske auch am Sitzplatz jetzt wieder für alle verpflichtend ist. Liebe Eltern, bitte besprechen auch Sie nochmal mit ihren Kindern, wie wichtig die Einhaltung der Infektions­schutzmaßnahmen ist. Wir möchten auch in dieser Phase der Pandemie unbedingt die Schule offenhalten und Quarantänesituationen vermeiden.

Liebe Eltern, Sie können sicher sein, dass die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder alles ihnen Mögliche tun, dass das Heinrich-Heine-Gymnasium weiterhin ein sicherer Ort ist.

 

Unterrichtsversorgung

In den letzten Wochen mussten mehrfach Änderungen in der Unterrichtsversorgung vor­genommen und damit Stundenpläne verändert werden. Leider dürfen zurzeit vier Lehr­kräfte nicht in Präsenz unterrichten. Viele Lehrerinnen und Lehrer leisten deutliche Mehr­arbeit, damit der Unterricht gesichert ist.

 

Toilettensituation

Die zusätzliche Reinigungskraft, die sich vormittags um die Sauberkeit der Toiletten ge­kümmert hat, steht uns leider seit dem 01. November nicht mehr zur Verfügung. Wir möch­ten uns auch an dieser Stelle noch einmal für die gute Arbeit bedanken. Wir konnten in den letzten Wochen deutlich sehen, wie wichtig die Reinigungskraft für die Sauberkeit unserer Toiletten war. Unser Kooperationspartner, die evangelische Kirchengemeinde, sucht hän­deringend nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger. Sollten Sie jemanden mit Inte­resse für diese Tätigkeit kennen, würden wir uns über einen Hinweis freuen.

 

Weihnachtskonzerte

Die Weihnachtskonzerte können auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Das ist be­sonders schade, da die Schülerinnen und Schüler während der Chor- und Orchesterfahrten sehr intensiv geübt haben und ihr Können selbstverständlich auch im Konzert mit vielen Zuschauer*innen und unter großem Applaus zeigen wollten. Die Chöre und Orchester ar­beiten jetzt an einer Weihnachtsüberraschung für die gesamte Schulgemeinde. Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie regelmäßig unsere Homepage, auf der wir über die Ak­tion informieren werden.

 

Termine

22.12.2021: letzter Schultag vor den Weihnachtsferien. Unterrichtsende um 13:20 Uhr.

23.12.2021: beweglicher Ferientag

24.12.2021 – 07.01.2022: Weihnachtsferien

10.01.2022: erster Unterrichtstag nach den Weihnachtsferien

 

Wir wünschen Ihnen trotz der nach wie vor durch die Pandemie schwierigen und ange­spannten Situation eine schöne Adventszeit!

Liebe Grüße

Tobias Mattheis und Cornelia Hußmann

Schulleitung

 

So halten Bottroper Schüler Zeitzeugen-Erinnerungen lebendig

HHG-Direktor Tobias Mattheis (l.) und Ksenia Eroshina, Leiterin der Bildungsarbeit des Zweitzeugen e.V. unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Jürgen Buschfeld und Andrea Multmeier sowie Judith Oppermann (r.) (vom Bündnis Buntes Bottrop als Initiatoren sind dabei.

Bottrop.  Als erste Bottroper Schule nimmt das Heinrich-Heine-Gymnasium am bundesweiten Programm von „Zweitzeugen e.V.“ teil. Kooperation für drei Jahre.

Die Zahl der Zeitzeugen geht zurück. In absehbarer Zeit wird es keine Menschen mehr geben, die über eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, den Nationalsozialismus, direkt berichten können . Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) betritt gerade als erste Bottroper Schule neues Terrain und bildet Schülerinnen und Schüler zu Zweitzeugen aus. Die Idee dahinter: Wenn die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die heute noch über die Zeit während des Nationalsozialismus und die Verfolgung durch das damalige Regime berichten können, einmal nicht mehr da sind, sollen Jüngere in er Lage sein, diese Erinnerungen und Lebenserzählungen wach zu halten. Dafür macht sich seit einiger Zeit der Verein Zweitzeugen e.V. stark, der nun auch das Projekt am HHG mit mehreren Workshops flankiert.

Angeregt hat diese Kooperation, die jetzt vom HHG und dem Zweitzeugenverein offiziell für die nächsten drei Jahre besiegelt wurde, übrigens das Bündnis Buntes Bottrop, das mit Mitteln der hiesigen Egon-Bremer-Stiftung und aus dem Topf der Landesbeauftragten für Antisemitismus, Gabriele Leutheusser-Schnarrenberger, finanziell gefördert wird.

Schule hat immer wieder Kontakt zu Zeitzeugen

Kontakt zu Zeitzeugen hat die Schule seit zwei Jahren, wie Geschichtslehrerin Julia Keller erzählt, die das Zweitzeugen-Projekt dort maßgeblich betreut. Damals sei der NS-Zeitzeuge Sally Perel aus Israel nach Deutschland gereist und hat trotz seines hohen Alters seine Geschichte im HHG erzählt. Er hat es geschafft, als jüdischer Junge mit Hilfe einer Hitler-Jugend-Uniform unentdeckt zu bleiben und so die Verfolgung zu überleben. Anfang diesen Jahres ließ er sich auch von der anhaltenden Pandemie nicht aufhalten und schaltete sich via Videoübertragung in die Klassenzimmer, um der Schulgemeinschaft erneut aus seinem Leben zu berichten und offiziell Schulpate des HHG zu werden.

 

Die Schülerinnen Jona Nhu-Lan Ho, Laura Stadler, Anne Schultz und Carolina Brotz (v.l.) des Heinrich-Heine-Gymnasiums nehmen Teil am Zweitzeugen-Projekt. Dank dieses bundesweit tätigen Vereins werden Schüler so ausgebildet, dass sie die Erinnerung an die Naziverbrechen auch dann kompetent wachhalten können, wenn es keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Auch vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10, in der künftig die Zweitzeugenausbildung stattfindet, haben Perels Erzählung erlebt, die sie bis heute beschäftigt. Laura Stadler ist durch die Schule und besonders dieses Projekt mit dieser Epoche deutscher Geschichte erstmals intensiver konfrontiert worden. „Es ist eigentlich unglaublich, dass so etwas vor gar nicht so langer Zeit passieren konnte und diese Schicksale, die die Menschen so offen mit uns teilen, müssen immer weiter erzählt werden“, so die Schülerin.

Blick auf die Schicksale zeigt auch, wie schützenswert Demokratie ist

In den Workshops erfahren die Jugendlichen anhand umfangreichen Materials vom Schicksal vieler jüdischer Überlebender der Verfolgung, zum Teil auch multimedial. Sie nehmen dann, wenn möglich, auch Kontakt zu den hochbetagten Männern und Frauen auf, die heute zum Teil sehr weit weg, oft im Ausland, leben. „Diese Menschen lassen uns an ihrer schlimmen Geschichte teilhaben, das gibt es sonst kaum“, sagt Jona Nhu-Lan Ho. Und Anne Schultz betont: „Ein Blick auf diese Zeit und diese Schicksale zeigt, wie man tatsächlich aus Geschichte lernen kann und wie schützenswert Demokratie ist.“

Zeitzeuge und Schoah-Überlebender Sally Perel bei seinem Besuch vor zwei Jahren im Heinrich-Heine-Gymnasium. Foto: HHG

 

 

Autor: Dirk Aschendorf

Quelle: WAZ, Sonntag, 21.11.2021

https://www.waz.de/staedte/bottrop/so-halten-bottroper-schueler-zeitzeugen-erinnerungen-lebendig-id233897885.html

Das WIR trotz Homeschooling? – Video der Schulhymne

 

Unser Schulmotto – Das WIR war während des Lockdowns eine echte Herausforderung, da soziales Miteinander nicht wie üblich erlebbar werden konnte. Und so haben einige Musikerinnen und Musiker zu ihren Smartphones gegriffen und digitales soziales Miteinander ausprobiert.

Gesungen und gespielt wurde unsere Schulhymne, die der Musikschulleiter Ingo Brzoska bereits vor einigen Jahren für uns komponierte. Die Musik basiert auf dem Namenskürzel der Schule „HHG“ und verwendet diese drei Töne als musikalisches Motiv. Der Text stammt von unserem Namensgeber, Heinrich Heine, aus seinem Gedicht „Doktrin“.

 

Trommle die Leute aus dem Schlaf,

Trommle Reveille mit Jugendkraft,

Marschiere trommelnd immer voran,

Das ist die ganze Wissenschaft.

 

Die ausgewählten Verse stimmen uns ein, stets motiviert und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

Dass unser Schulmotto „Das WIR am Heine“ mit Leben gefüllt ist zeigt sich weiterhin daran, dass ehemalige Schülerinnen, unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Hußmann, unsere Schulsekretärin Frau Kruse und unser Schulleiter Herr Mattheis, die Kollegin Frau Stein und der Kollege Herr Matthaei sowie die Chorleiterinnen Frau Kaaden und Frau Vervoorts und die Orchesterleiterin Frau Höfels zum Instrument gegriffen haben.

Und so wurde das soziale Miteinander in diesem Jahr auch virtuell erlebbar.

 Viel Vergnügen!   

More Than Voices singt „Thriller“ – das Video zum Online-Chorprojekt

Der Lehrer-Schülerchor „More Than Voices“ hat unter der Leitung von Frau Kaaden das Lied „Thriller“ von Michael Jackson einstudiert. Dieses Video-Projekt entstand während der wöchentlichen Online-Proben im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021. Nun gibt es hier das Video!

Die Vorbereitung, das Erstellen des Übungsmaterials sowie des Viedomaterials lagen in der Hand von Leonie Abramczyk. Die zugrundeliegenden Audiodateien wurden von Norbert Schymik bearbeitet. Die Chrorleitung und Gesamtverantwortung liegen bei Frau Kaaden.

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