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Das WIR trotz Homeschooling? – Video der Schulhymne

 

Unser Schulmotto – Das WIR war während des Lockdowns eine echte Herausforderung, da soziales Miteinander nicht wie üblich erlebbar werden konnte. Und so haben einige Musikerinnen und Musiker zu ihren Smartphones gegriffen und digitales soziales Miteinander ausprobiert.

Gesungen und gespielt wurde unsere Schulhymne, die der Musikschulleiter Ingo Brzoska bereits vor einigen Jahren für uns komponierte. Die Musik basiert auf dem Namenskürzel der Schule „HHG“ und verwendet diese drei Töne als musikalisches Motiv. Der Text stammt von unserem Namensgeber, Heinrich Heine, aus seinem Gedicht „Doktrin“.

 

Trommle die Leute aus dem Schlaf,

Trommle Reveille mit Jugendkraft,

Marschiere trommelnd immer voran,

Das ist die ganze Wissenschaft.

 

Die ausgewählten Verse stimmen uns ein, stets motiviert und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

Dass unser Schulmotto „Das WIR am Heine“ mit Leben gefüllt ist zeigt sich weiterhin daran, dass ehemalige Schülerinnen, unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Hußmann, unsere Schulsekretärin Frau Kruse und unser Schulleiter Herr Mattheis, die Kollegin Frau Stein und der Kollege Herr Matthaei sowie die Chorleiterinnen Frau Kaaden und Frau Vervoorts und die Orchesterleiterin Frau Höfels zum Instrument gegriffen haben.

Und so wurde das soziale Miteinander in diesem Jahr auch virtuell erlebbar.

 Viel Vergnügen!   

More Than Voices singt „Thriller“ – das Video zum Online-Chorprojekt

Der Lehrer-Schülerchor „More Than Voices“ hat unter der Leitung von Frau Kaaden das Lied „Thriller“ von Michael Jackson einstudiert. Dieses Video-Projekt entstand während der wöchentlichen Online-Proben im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021. Nun gibt es hier das Video!

Die Vorbereitung, das Erstellen des Übungsmaterials sowie des Viedomaterials lagen in der Hand von Leonie Abramczyk. Die zugrundeliegenden Audiodateien wurden von Norbert Schymik bearbeitet. Die Chrorleitung und Gesamtverantwortung liegen bei Frau Kaaden.

Förderverein kauft Haus für Kindergarten in Ruanda

Die Kindergartenkinder in Buyumba haben ein neues Haus bezogen. Der Förderverein wirbt um Spenden, um es abzuzahlen und zu möblieren. Foto: Hope Nursery School Ruanda Bottrop

„Hope Nursery School Ruanda“ hat ein Haus gefunden für seinen Kindergarten. Jetzt muss er es abzahlen und möblieren

Der Bottroper Förderverein „Hope Nursery School Ruanda“ und seine Partner vor Ort sind dem Ziel, in Buyumba einen Kindergarten zu bauen, ein beträchtliches Stück nähergekommen. Der Verein hat ein Haus mit vier Räumen angezahlt. Jetzt will er eine Spendenoffensive starten, um den Rest des Kaufpreises und Geld für die Möblierung aufzubringen.

Die Corona-Pandemie prägt auch das Leben in Ruanda seit 2020. Die Zahl der Infizierten ist hoch, die dritte Welle hat das öffentliche Leben lahmgelegt. Der provisorisch im Gemeinderaum eingerichtete Kindergarten brauchte nach dem ersten Lockdown im vorigen Jahr mehr Platz, um die Kinder unter Coronabedingungen zu betreuen.

Deshalb haben Bischof Pascal Bataringaya und seine Frau Louise Uwimana ein Nachbarhaus mit vier Räumen gemietet. Seither lief dort bis zum neuerlichen Lockdown der Kindergartenbetrieb für die kleinen Besucher ab drei Jahren. Wegen der Abstandsregeln können derzeit nur 75 Kinder betreut werden, bis zum Ausbruch der Pandemie waren es weit über 100. Jetzt wurde das Gebäude für 35.000 Euro zum Kauf angeboten. Nach einer Anzahlung von 20.000 Euro kann der Rest in Raten gezahlt werden. Das machen wir, sagen Waltraud Dahl und Margret Zerres vom Vorstand des Fördervereins: „Der Bau eines neuen Kindergartens würde mehr Geld kosten und vor allem auch viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb haben wir entschieden, das Kaufangebot anzunehmen.“

Schon gekaufter Bauplatz soll jetzt Obst- und Gemüsegarten werden

Die Partner in Ruanda sind froh und dankbar darüber. Sie haben auch schon einen Plan für den Kindergarten-Bauplatz, der mit Bottroper Hilfe bereits vor Jahren gekauft worden ist. Pascal Bataringaya: „Das Grundstück wird ein Feld für den Kindergarten werden, wo man den Garten für Kühe, Gemüse und Obst hat.“ Für die Milch sorgen bekanntlich die Kühe Botty und Cilly, die mit Spenden vom Oldiecup des Tennisvereins Blau-Weiß und der Bottroper Caritas angeschafft werden konnten und inzwischen drei Kälber bekommen haben.

Das benötigte Geld soll nun durch eine weitere Spendenoffensive zusammengebracht werden. Dabei hofft der Förderverein auf die Unterstützung des Heinrich-Heine-Gymnasiums, das seit 2015 einen beträchtlichen Anteil am Spendenaufkommen hatte. Es gibt auch schon eine Einzelspende von 2500 Euro eines Bottroper Ehepaares erhalten, das namentlich nicht genannt werden will, aber sich vom Vereinszweck begeistert zeigt. Spätestens beim Weihnachtsmarkt wird der Verein wieder für das Projekt werben.

Spendenkonto: Hope Nursery School Ruanda Bottrop e.V. Kontonummer DE91 4246 1435 5415 9236 00 Vereinte Volksbank Dorsten-Kirchhellen-Bottrop

Quelle: WAZ vom 21.09.2021

https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-foerderverein-kauft-haus-fuer-kindergarten-in-ruanda-id233372617.html

 

Virtuelles Schülerlabor

Am 20.09.21 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Biologiekurses von Frau Börger an einem virtuellen Schülerlabor des Forschungszentrums Caesar teil. In einer Doppelstunde erhielten sie eine Einführung in die Neurowissenschaften und beschäftigten sich insbesondere mit dem Aufbau und der Funktionsweise von Nervenzellen und dem Gehirn.

Natürlich durften die Schülerinnen und Schüler auch selbst experimentieren: Sie erstellten ein eigenes Modell der Reizweiterleitung an einer Nervenzelle.

Vielen Dank an Julia Schlee für den Einblick in die Welt der neurowissenschaftlichen Forschung.

Das HHG kooperiert mit der MC-Bauchemie


Nun ist es offiziell. Bereits vor Corona haben sich die MC-Bauchemie und das Heinrich-Heine-Gymnasium gemeinsam auf den Weg gemacht die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Am heutigen Tag war es dann auch möglich den Kooperationsvertrag persönlich zu unterschreiben. Dazu lud das Heinrich-Heine-Gymnasium Frau Fadejew und Herrn Jankowski als Vertreter der MC-Bauchemie ein. Die MC-Bauchemie ist ein international tätiger Hersteller bauchemischer Produkte und Techniken mit Hauptsitz in Bottrop. 

Ziel der Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern einen wirklichkeitsnahen und handlungsorientierten Einblick in die Arbeitswelt zu geben sowie das Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. Zur Umsetzung dieses Ziels sind vielfältige Projekte geplant. Bereits in Kürze werden Ausbildungsbotschafter in die Schule kommen und den Schülerinnen und Schülern von ihrem Ausbildungsalltag berichten. In Planung sind auch Besuche im Unternehmen bzw. die Unterstützung bei der Durchführung von Praktika im Unternehmen, um so direkt vor Ort das Unternehmen kennenzulernen und Praxiserfahrungen sammeln zu können. Natürlich stellt sich das Unternehmen auch auf dem alljährlichen Berufsorientierungstag vor. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MC-Bauchemie, die unser Konzept zur Berufsorientierung erweitert und unseren Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten und Chancen bietet.  

Parolen Paroli bieten

Am 7. September fand am Heinrich-Heine-Gymnasium der Workshop “Parolen Paroli bieten – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen” statt.

15 Schüler*innen nahmen daran Teil und lernten, wie man mit menschenverachtenden, diskriminierenden Bemerkungen umgehen sollte. Durch ein Theaterstück, vorgeführt von den Schauspieler:innen Christine Kättner und Jürgen Albrecht, sowie eigenen, kleineren Debatten lernten die Schüler*innen verschiedene argumentative Techniken kennen und diese einzusetzen.

Begleitet von Julia Keller, die am HHG das Projekt Demokratieerziehung leitet, und Claudia Göke, Schulmediatorin am HHG, besprachen die Teilnehmer:innen eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung und lernten einander außerhalb des Unterrichts besser kennen. Es wurden kreative Trainingsmethoden eingesetzt, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben sich zu erproben und fit zu machen, um sich in künftigen Diskussionen elegant, aber auch eindeutig für Menschenrechte und Menschenwürde einzusetzen. Dabei ging es auch um das eigene Wohlbefinden.

Der Workshop basierte auf dem „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ von Prof. Dr. Hufer und wurde gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nach Beendigung des Workshop erklärten die begeisterten Teilnehmer:innen, wie zufrieden sie waren und, dass sie viel davon mitgenommen haben.

Initiiert und begleitet wurde das Argumentationstraining von Daniela von Bremen von der Integrationsagentur Bottrop.

 

 

 

 

 

Mia Miketta & Maja Stamm (EF)

 

 

 

Arbeiten für einen guten Zweck- Einnahmen der Schülerfirma werden an Bottroper Tierheim gespendet

Die Schülerfirma ,,iSeeClearly-microglow“ der Jahrgangsstufe Neun hat mit Ihren Anteilseigner*innen beschlossen, den Gewinn des Unternehmens in Höhe von 300€ dem Bottroper Tierheim zu spenden. Alle Beteiligten waren von der Idee der Schülerinnen und Schüler begeistert, die als Zeichen des Zusammenhalts und der regionalen Unterstützung während der schwierigen Zeit verstanden werden soll. 

Das Unternehmen lief über den Zeitraum von knapp einem Jahr, in dem der Differenzierungskurs ,,Politik/Wirtschaft“ von Frau Schulz in Kooperation mit dem Portal ,,JUNIOR“ die Unternehmenswelt genauer kennenlernen durfte. Es wurden wie in einer normalen Firma verschiedene Abteilungen (Produktion, Personal, Finanzen, Marketing, vorstand) aufgestellt, wobei sich alle SuS‘ je nach ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten eine Abteilung aussuchen durften und so schließlich zugeteilt geworden sind.

Nach einiger Zeit der Planung und Strukturierung der Firma sowie der Überwindung von Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie stellte, konnte in den letzten Wochen auch das selbstentwickelte Produkt, ein nachhaltiger Microfaserhandschuh zur schnellen Reinigung der eigenen Brille, verkauft werden. Eine Näherin aus Oberhausen fertigte für die Schülerfirma jeweils 25 Produkte in differenzierten Größen (Medium und Large). 

Kauf eines Anteilscheins durch unseren Schulleiter Herrn Mattheis

Lehrer*innen, Eltern und Verwandte waren vom Produkt begeistert, so dass die 50 verfügbaren Handschuhe relativ schnell ausverkauft waren. Nicht nur durch den Kauf der Produkte, sondern auch durch den Kauf von Anteilsscheinen zu Beginn des Schuljahres wurde die Schülerfirma durch die Schulgemeinde und die Elternschaft unterstützt. Durch diese Unterstützung und die Arbeit und Ideen der Schüler*innen konnte das Unternehmen letztendlich diese spannende Erfahrung mit Gewinn abschließen.

Durch die Großzügigkeit der Anteilseigner*innen, die ihre Firmeneinlage nicht zurückforderten, sind wir nun in der Lage das Tierheim Bottrop mit einer Spende von 300 Euro zu unterstützen. Die Wahl fiel auf das Tierheim Bottrop, da es den Schüler*innen wichtig war, mit der Spende eine regionale Organisation zu unterstützen.

Die Schüler*innen der Schülerfirma „iSeeClearly -microglow“ bedanken sich herzlich bei allen, die an die Schülerfirma und ihre Idee geglaubt haben!

Simon Schlegel, Kerem Isci und Edda Pütz

Heureka Wettbewerb „Mensch und Natur“

86 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 haben betreut von Frau Lamping und Hußmann in diesem Schuljahr am Heureka-Wettbewerb teilgenommen.

Ronja Liebig (7b) hat dabei als erste Heine-Schülerin eine bundesweite Preisplatzierung erzielt. Sie landete mit ihrer Punktzahl bundesweit auf einem hervorragenden zweiten Platz .

Insgesamt waren 45 Multiple Choice Fragen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten zu beantworten. In den Bereichen Mensch und Tier, Natur und Umwelt und Technik und Fortschritt mussten die Schülerinnen und Schülern sich z.B. folgenden Fragen stellen: Wie werden Sinnesreize wie der Geschmack oder ein Geruch an das Gehirn weitergeleitet? Was kann sich am Lebensende eines Sterns aus ihm entwickeln? Wo wächst der essbare Teil einer Kartoffelpflanze? Was versteht man unter „Bluetooth“? Was versteht man unter fossilen Brennstoffen? Wenn bei dir ein Kalziummangel festgestellt wurde, was könntest du machen, um dem entgegen zu wirken?

Wozu gehören Windkraft, Wasserkraft und Erdwärme und wofür benötigt man Hyperlinks?

Den folgenden Siegerinnen und Siegern der jeweiligen Jahrgangsstufen wurde feierlich eine Siegerurkunde sowie ein besonderer Preis überreicht. Alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Teilnehmerurkunde und eine kleine Aufmerksamkeit des Veranstalters erhalten.

Jahrgangsstufe 5:

  1. Platz: Paul Brackmann (5b)
  2. Platz: Jannes Michalke (5b)
  3. Platz: Kristin Gosmann (5b), Tanyel Scholing (5b), Eloisa Werner (5b)

Jahrgangsstufe 6:

  1. Platz: Mika van der Linden (6d)
  2. Platz: Jasmin Jung (6d), Fred Westphal (6d)
  3. Platz: Burak Isci (6d), Marlene Barb (6d), Tim Elias van der Haar (6d)

Jahrgangsstufe 7:

  1. Platz: Ronja Liebig (7b)
  2. Platz: Kevin Wilms (7b)
  3. Platz: Nico Rothkopf (7b), Alexander Böhnke (7b)

Jahrgangsstufe 8:

  1. Platz: Julian Gosmann (8c)

Wir als Schulgemeinde gratulieren herzlich und freuen uns auf einen spannenden und erfolgreichen Wettbewerb im kommenden Schuljahr.

 

Eure Stimmen für unsere digitale Ausstattung!

Liebe Schülerinnen und Schüler, 

bis zum 20. Mai können wir Stimmen für die Spendenaktion der Sparda-Bank „Gemeinsam digital wachsen und lernen“ sammeln. In Abstimmung mit der Fachschaft Musik haben wir das Projekt Das Heine hört hin – Unser Tonstudio eingebracht. Digitale Medien ermöglichen uns die Anwendung von neuen kreativen Lernformen, wie beispielsweise die Podcast-, Hörspiel- oder Musikproduktion. Einige Klassen haben diese neuen Lernformen im Sprachen- und Musikunterricht bereits ausprobiert. Dabei hat sich gezeigt, dass für die erfolgreiche Produktion eines Podcast, eines Hörspiels oder einer Aufnahme nicht nur eine professionelle Produktionshardware vorhanden sein muss, sondern auch ein Raum, in dem man den Audiobeitrag ohne Störgeräusche aufnehmen kann. Wir möchten daher für euch und euren Unterricht ein Podcast-Case anschaffen, um mit euch schnell und einfach Hörspiele oder Lernvideos – auch in Verbindung mit unseren neuen digitalen Endgeräten – aufnehmen zu können. Eine spätere Erweiterung zu einem eigenen kleinen digitalen Tonstudio, ist für die Aufzeichnung größerer Schulveranstaltungen, wie unserer Konzerte und Theateraufführungen, angedacht. Die Spendenaktion der Sparda-Bank ist eine gute Gelegenheit, unserem Ziel näher zu kommen. 

Doch dafür brauchen wir jetzt eure Unterstützung und natürlich die eurer Eltern, Geschwister und Freunde.  

 

Hier noch einmal die genaue Anleitung und Erläuterung: 

Unter dem Projekt „Das Heine hört hin – Unser Tonstudio “ beteiligt sich unsere Schule an der diesjährigen Spendenaktion ‚Gemeinsam digital wachsen und lernen‚ der SpardaBank. Dabei erhalten die Schulen mit den meisten Abstimmungen Fördermittel zwischen 1000 Euro bis 6000 Euro. 

In einer kostenlosen Online Abstimmung kann für unser Projekt und damit für unsere Schule abgestimmt werden. Für diese Abstimmung braucht man keine fünf Minuten. 

Wenn auch du unser Projekt unterstützen möchtest,  rufe bitte folgenden Link im Internet auf: https://www.spardaspendenwahl.de/profile/heinrich-heine-gymnasium-bottrop/ und stimme bis zum 20. Mai 20121 für uns ab. Über den QR-Code gelangt ihr ebenfalls sofort zur Abstimmung. 

  

Unter dem angegeben Link erscheint die Startseite der Abstimmung. Bitte gebe dort deine Handynummer ein und klicke auf Code anfordern. Nun erhälst du umgehend eine SMS mit drei Codes, die du für drei Stimmen für unsere Schule nutzen kannst.  

Um Erfolg zu haben, wäre es natürlich schön, wenn sich viele Freunde und Unterstützer finden. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn du unser Anliegen breit streuen würdest. 

 

Mit lieben Grüßen  

Tobias Mattheis  

 

Bottroper HHG gehört offiziell zu den „Schulen mit Courage“ – alle Informationen zur Auszeichnung

Als persönliche Kontakte noch möglich waren: Sally Perel inmitten von HHG-Schülern in Bottrop. Zur Übergabe des Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war der Zeitzeuge online aus Israel zugeschaltet.

Bottrop.  Als Pate konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium Sally Perel gewinnen. Als „Hitlerjunge Salomon“ überlebte er die Nazi-Zeit. Aufklärungsarbeit online.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium gehört nun zu den Bottroper Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zur Titelvergabe, die am Montag komplett online über ein Webinar stattfand, war auch Schulpate Sally Perel aus Israel zugeschaltet. Der nunmehr 95-jährige Zeitzeuge ist bekannt als „Hitlerjunge Salomon“ und beeindruckte die HHG-Schüler bereits Ende 2019 bei einer Lesung in Bottrop. Gerne übergebe er nun seinen Namen als Pate, betonte Perel am Montag.

Bottroper Schüler treten ein für die Werte der Demokratie

Auf dass die jungen Leute eintreten mögen für die Werte der Demokratie, für Toleranz und Menschlichkeit, gegen eine Kultur des Hasses. Und genau dafür möchte die Schulgemeinschaft auch einstehen. Der Impuls, Teil des deutschlandweite Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ zu werden, kam im vergangenen Jahr aus der Schülervertretung des Heine, berichtete Lehrerin Julia Keller bei der Online-Veranstaltung, die von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt wurde.

Zum Hintergrund: Auf dem Weg zu dem Titel musste die Initiativgruppe Unterschriften von allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des HHG sammeln, die den Wunsch, eine „Schule mit Courage“ zu werden, teilen. Ergebnis: Fast 89 Prozent der gesamten Schulgemeinschaft hatten unterschrieben.

Suche nach einem geeigneten Schulpaten

In die Zeit der Suche nach einem geeigneten Schulpaten fiel dann im Dezember 2019 die Lesung von Sally Perel in der Aula – und der Wunschpate war gefunden. Seine Schilderungen, wie er als 16-Jähriger das Nazi-Regime nur überleben konnte, indem er zum Hitlerjungen wurde, beeindruckten auch bei der Preisverleihung am Montag wieder. „Die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin“, bemerkte Perel denn auch, der zum Abschluss per Chat gestellte Fragen beantwortete. Zum Beispiel die, welche Vorstellungen er als Kind für seine Zukunft hatte. „Ich hatte Träume, ein Professor zu werden“, so der 95-Jährige. Und wer sei er heute? „Ich bin ein frei denkender Israeli.“ Mut mache es ihm, heute die Jugend zu sehen, die gegen Neonazismus oder die Zerstörung der Umwelt kämpfe.

Initiativgruppe hat schon Projekte geplant

Und wie soll es am HHG jetzt konkret weitergehen? „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es generell keine Diskriminierung an der Schule gibt“, betonte Schüler Lennart Schraven. Eine starke Schule wolle das HHG sein. „Mit der Initiativgruppe haben wir schon einige Projekte geplant“, ergänzte Julia Keller. Corona bremst gerade vieles aus, aber angedacht sind unter anderem Projekttage für den neunten Jahrgang samt einem Kooperationsvertrag mit dem „Zweitzeugenprojekt“, die Präsentation der Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn. Mitläufertum und Widerstand“ in der Schulaula, Fortbildungen fürs Lehrerkollegium.

Grußworte zur Urkundenübergabe, in Person übrigens vorgenommen von Thomas Schwarzer (Referat Migration Bottrop), überbrachten per Webinar auch Oberbürgermeister Bernd Tischler und die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese betonte: „Ich stehe mit vollem Herzen für diese Auszeichnung.“ Denn diese verpflichte Schüler und Lehrer dazu, für Toleranz und gegen Diskriminierung einzustehen.

Und so betonte auch Schulleiter Tobias Mattheis: „Der Titel soll uns immer daran erinnern, dass es eine permanente Aufgabe ist.“ Friedlich, tolerant und solidarisch miteinander zu leben sollen als Werte auch über die Schulzeit hinaus mitgegeben werden.

 

Autorin: Nina Stratmann

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bottrop/bottroper-hhg-gehoert-offiziell-zu-den-schulen-mit-courage-id231356868.html  [Stand 18.01.2021, 16.35 Uhr]


Hier finden Sie weitere Informationen zur Auszeichnung des „HHG als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Christoph Giesa, Thomas Schwarzer, Tobias Mattheis, Lennart Schraven, Bernd Tischler, Julia Keller, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Sally Perel (v.l.n.r.)

 

https://www.bottrop.de/kinder-und-schule/aktuelles/schule-ohne-rassismus.php

 

Hier geht es zum Webtalk mit Sally Perel vom 18.01.2021:

https://plus.freiheit.org/schule-ohne-rassismus-schule-mit-courage-mit-sally-perel-storer-preisverleihung


Schule ohne Rassismus: HHG erhält Auszeichnung

In der Bottroper Stadtgesellschaft setzen sich viele Bottroperinnen und Bottroper für ein tolerantes und respektvolles Miteinander ein. Um die Erinnerungskultur an unsere Vergangenheit weiter lebendig zu halten, ist die Stadt Bottrop beispielsweise vor zwei Jahren dem Riga-Komitee beigetreten, einem Zusammenschluss von zahlreichen deutschen Städten, die sich dafür einsetzen, an das Schicksal der Juden im Ghetto von Riga zu erinnern. 

Aber auch an Bottroper Schulen wird das Engagement für mehr Toleranz im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefördert. So wurde heute (18. Januar) das Heinrich-Heine-Gymnasium offiziell von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Thomas Schwarzer vom städtischen Referat Migration ausgezeichnet.

Heinrich-Heine-Gymnasium erhält Auszeichnung

Seit über zwei Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) gemeinsam mit Schulleiter Tobias Mattheis für mehr Toleranz, Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander. In der Videokonferenz haben heute der Schulleiter des HHG, die Lehrerin Julia Keller und der Schüler Lennart Schraven stellvertretend für das gesamte Gymnasium die Auszeichnung als Schule ohne Rassismus entgegengenommen.  

Oberbürgermeister Bernd Tischler ist stolz auf den Bottroper Nachwuchs. „Ich selber bin seit dem Jahr 2017 Aktionspate der Bottroper Marie-Curie-Realschule, die sich ebenfalls in zahlreichen Projekten und Initiativen als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Ich war von Anfang an überzeugt von der Wichtigkeit dieses dauerhaften Projektes und gerne bereit, als Pate einzustehen. Aus diesem Grund freut es mich von Herzen, dass sich auch das Heinrich-Heine-Gymnasium vor zwei Jahren auf den Weg gemacht hat, um diesen wertvollen Titel zu erhalten.“

Unterstützt und möglich gemacht wurde die Titelvergabe unter anderem auch durch die Friedrich Naumann Stiftung. 

Besonderer Schulpate

Für ihr Anti-Rassismus-Projekt hat das Heinrich-Heine-Gymnasium einen besonderen Paten gewinnen können. Sally Perel lebt aktuell in Israel und ist einer der wenigen verbliebenen Zeitzeugen der NS-Zeit. Mit seiner unglaublichen Geschichte vom Hitlerjungen Salomon hat er schon tausende Menschen, und auch viele Kinder und Jugendliche, zum Nachdenken bewegt. 

Seine Geschichte hat auch die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums so berührt, dass für sie die Patenschaft mit ihm eine Herzensangelegenheit war. 

     
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler bedankt sich für das Engagement des HHG

Quelle: Bottroper Zeitung 18. Januar 2021

https://bottroper-zeitung.de/schule-ohne-rassismus-hhg-erhaelt-auszeichnung/

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